-
Gesamte Inhalte
3.000 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Inhaltstyp
Profile
Forum
Kalender
Galerie
Blogs
Alle erstellten Inhalte von schmechi
-
Mitte der 1930er reist Tom Stewart nach Hongkong. An Bord des Schiffs, welches ihn in die britische Kronkolonie bringt, lernt er die chinesische Nonne Maria kennen. Diese bringt ihm Mandarin bei und es entwickelt sich eine Freundschaft, die alle historischen Wendungen und sozialen Differenzen übersteht. Lanchesters Roman spiegelt die Geschichte Ostasiens im 20. Jahrhundert wieder. Seine Protagonisten finden sich im chinesischen Bürgerkrieg, dem zweiten Weltkrieg, der japanischen Besatzung und im Nachkriegs-Hongkong mitsamt dem wirtschaftlichen Aufschwung bis hin zur Übergabe der Kronkolonie an die Volksrepublik China 1997. "Hotel Empire Hongkong" besteht aus verschiedenen Handlungssträngen, Lanchester erzählt jeweils aus dem Blickwinkel der einzelnen Protagonisten einzelne Mosaikstücke seiner Geschichte, welche sich gegen Ende ineinander fügen. Letztlich macht aber eher nicht der Plot, sondern die Darstellung einer in Europa eher unbekannten Region im Lichte einer historischen Epoche den Roman zu etwas besonderem. Der englische Maler Robert Lomax lebt in den 1950ern in einem Stundenhotel in Hongkongs Hafenviertel Wan Chai. Die dortigen Mädchen dienen ihm als Inspiration. Eines der Mädchen sticht heraus: Suzie Wong. Vor der Kulisse Hongkongs nach dem zweiten Weltkrieg hat Richard Mason eine bittersüße Liebesgeschichte mit spannenden Wendungen geschaffen. Herausragend sind Masons zeitgenössische Schilderungen der damaligen Kronkolonie Hongkongs (sowie des portugiesischen Außenpostens Macao). Meisterhaft versetzt er den Leser in die exotische Athmosphäre der ständig wachsenden Stadt am Perlfluss-Delta mit allen kolonialen Widersprüchen, der Armut und Prostitution. Masons Werk ist ein absolutes Muss für Hongkong-Besucher.
-
Wenn in der Andamanensee Regenzeit ist, ist es auf der anderen Seite (zB Koh Samui) schön und umgekehrt... Ich würde daher zunächst einmal das abklären...
-
Hoffentlich dann nicht vom Lufthansastreik betroffen... Derzeit ist es wirklich nicht lustig...
-
Die Geschwister Keiji und Umeko wachsen im beschaulichen Kinkaseki (dem heutigen Jinguashi) in der japanischen Kolonie Taiwan auf. Ihr japanophiler Vater ist ethnischer Chinese und arbeitet bei einem japanischen Bergbauunternehmen, Keiji ist der Star des örtlichen Baseballteams und soll auf ein renommiertes japanisches College nach Taipeh wechseln. Doch der chinesisch-japanische Krieg tobt bereits und schließlich bricht der Pazifikkrieg aus. Thome hat anhand eines Familienepos einen historischen Roman der Sonderklasse geschaffen. Er erzählt die Geschichte seiner Wahlheimat Taiwan anhand den Familienschicksalen und spannt dabei den Bogen von der japanischen Besatzung über die Militärdiktatur der Nationalchinesen, die Sonnenblumen-Bewegung bishin zur Etablierung der Demokratie und des Machtverlusts der Kuomintang in den 1990ern und 2000ern. Thome verzichtet auf Schwarz-Weiß-Malerei. Die Stärken seines Werks liegen in der historischen Präzision und der Darstellung der gesellschaftlichen Veränderungen in Nuancen. Er verarbeitet das taiwanesische Bonmot "Die Hunde gehen, die Schweine kommen" über den Wechsel der japanischen Besatzung hin zur blutigen Diktatur der Nationalchinesen in eindrucksvoller Weise und schildert den gesellschaftlichen Wechsel hin zu einem taiwanesischen Selbstverständnis anhand einer äußerst spannend geschilderten und vielschichtigen Familiengeschichte. Sein Werk ist eine klare Empfehlung für geschichts- und politikinteressierte Leser und dient dem besseren Verständnis des Taiwankonflikts.
-
Ernsthaft? Gibt es da irgendwo eine Übersicht?
-
Fliegt nicht auch die Air Mauritius direkt?
-
Habe ich eigentlich irgendwas versäumt? Oder kann es sein dass der Irankrieg keine Auswirkungen auf mein Portfolio hat? Habe am Montag eigentlich mit roten Zahlen gerechnet, stattdessen ein sattes Plus... Und auch heute nur ein bisserl schlechter als gestern... Also nicht, dass es mich stören würde, aber dass der Krieg keine Auswirkungen hat, wundert mich schon ein wenig...
-
Ich habe jetzt auch umgebucht in einen Direktflug ab Taipeh statt Stopp in AUH mit Etihad. Ist halt teurer jetzt und eigentlich wollte ich mir in Abu Dhabi die Füße vertreten... Aber so wenigstens kein Bangen...
-
Ich habe dasselbe Problem mit einem Rückflug genau in einem Monat über AUH... Eigentlich gehe ich schon davon aus, dass es dann wieder geht, aber ich habe das "Glück", dass mein Flug wegen einer Flugplanänderung um 3 Stunden verschoben worden ist und ich daher kostenlos stornieren könnte... Wenn ich also halbwegs was vernünftiges als Alternative bekomme, werde ich umbuchen...
-
Man kann nahezu überall mit Kreditkarte zahlen, ideal ist halt eine Kreditkarte, wo du keine Gebühren hast. Kreditkarten scheinen mir verbreiteter zu sein als in Österreich, zumindest in den Gebieten, wo Touristen normalerweise hinkommen. Ich habe die Karte von TF (Mastercard) benutzt und als Backup Revolut (Visa)... Geld abheben bei ATMs ist überhaupt kein Problem, die Leute bevorzugen die einheimische Währung Sol deutlich gegenüber USD. Ach ja: Flugbuchungen waren mit Kreditkarte ein Problem... Keine Ahnung warum da wurde die Zahlung oft abgelehnt (versucht habe ich es mit Debitcard von Raiffeisen bzw Visacard von card complete, da ich damals noch keine Karte von TF hatte). Mit Revolut hat es dann funktioniert, 1x auch mit PayPal gezahlt. Angeblicher Grund lt cardcomplete ist die 2-way-authetifizierung, die von der EU vorgeschrieben ist, dem Rest der Welt (und anscheinend Revolut) schnuppe ist).
-
Der portugiesische Schriftsteller Adriano Pereira nimmt einen Auftrag der Misericórdia an. In der letzten portugiesischen Kolonie Macao soll er kurz vor der Übergabe des Territoriums an China den Nachlass eines 1920 verstorbenen einheimischen Honoratioren ordnen. Dabei gerät er in den Mittelpunkt einer gewalttätigen Intrige. Aguiars Roman enttäuscht, wenn es um den eigentlichen Plot geht: Beim vorliegenden Roman versucht sich Aguiar im Thriller-Genre, doch gelingt es ihm nie, einen fesselnden Spannungsverlauf aufrecht zu erhalten. Dies liegt vor allem daran, dass bei der den Handlungsbogen bildenden Nachlassrecherche kaum Dinge hervorkommen, die die damit in Zusammenhang stehenden Wendungen glaubwürdig erscheinen lassen. Lesenswert ist Aguiars Roman aus anderen Gründen: Es handelt sich um eines der wenigen Werke, die das Leben und die Gesellschaft in der letzten portugiesischen Kolonie Macao in den 1990ern, sohin kurz vor der Übergabe an China 1999 schildern. Der Roman eröffnet sohin einen authentischen Blick auf die letzten Tage Portugals als Kolonialmacht und auf einen literarisch kaum beachteten Winkel der Erde.
-
In wievielen/welchen Ländern warst Du schon?
schmechi antwortete auf Hugo_Maradona's Posting im Forum Reisen
Wieder mal ein Update: Austria Belgium Belize Bosnia and Herzegovina Bolivia Brazil Bulgaria Basque Country Cabo Verde Cambodia Croatia Catalonia Cuba Czech Republic England Egypt Estonia Ethiopia Finland France Georgia Germany Great Britain Greece Guatemala Hungary Ireland Israel Italy Jordan Latvia Lebanon Liechtenstein Lithuania Luxembourg Malta Mexico Moldova Monaco Montenegro Morocco Myanmar Netherlands Northern Ireland Panama Palestine Peru Poland Portugal Romania Russia San Marino Saudi Arabia Scotland Serbia Singapur Slovakia Slovenia Spain Sri Lanka South Africa Switzerland Thailand Tunisia Turkey Transnistria Ukraine United Arab Emirates United States Uzbekistan Vatican City Vietnam Wales Yugoslavia Total Count UN+/FIFA: 70 -
So... China jetzt Ende März gebucht (Start in Peking, dann über Xi'An nach Hong Kong, Tagesausflug nach Macao und zum Abschluss Taiwan) und Island gestrichen, dafür relativ spontan für den Juni Kopenhagen und die Färöer gebucht... Aktuell schauts also so aus: März: 4 Chinas-Tour , , , Juni: Kopenhagen und Färöer-Inseln , September: Istrien November: Nepal, Bhutan, Rajastan , ,
-
Nö, nur bei librarything...
-
Ding Zitao wird 1952 in Ost-Sichuan mit Amnesie aus einem Fluss gerettet. Ihr weiteres Lebens lang verweigert sie jegliche Erinnerung an ihre Erlebnisse vor ihrer Rettung. Doch als sie in den frühen 2000ern in eine Art Wachkoma fällt, beginnt sie die traumatischen Ereignisse während der Bodenreform erneut zu durchleben. Parallel dazu beginnt ihr Sohn Quinglin seine Familiengeschichte zu erforschen und stößt auf erschreckende Verwicklungen. Fang Fangs Roman beschreibt spannungsgeladen und mit literarischer Wucht auf zwei Zeitebenen einerseits die späten 1940er und frühen 1950er Chinas und spannt den Zeitbogen ins moderne China der frühen 2000er. Fang Fang spart nichts aus: In berührenden und beklemmenden Rückblicken beschreibt sie den Terror in der Frühzeit der chinesischen Volksrepublik und verwebt die historischen Ereignisse und maoistischen Kampagnen, sohin insbesondere den chinesischen Bürgerkrieg, die Bekämpfung letzter Warlords, versprengter Kuomintang und Konterrevolutionären durch die Volksarmee sowie die nachfolgende Bodenreform mit der Familiengeschichte von Ding Quinglin. Nach und nach offenbart sich ein Bild vergangenen Schreckens. Zentrales Thema des Romans ist das Vergessen: Einerseits zum Selbstschutz andererseits aber auch das Verdrängen der historischen Gräueltaten durch das moderne China. Fang Fang trägt so Wesentliches zum Verständnis des dem politischen System zur Legitimation verhelfenden Generationenvertrags bei, welcher Stabilität durch Fortschritt im Austausch gegen den Verzicht auf politische Teilhabe und Freiheitsrechte besagt. Fang Fang erklärt damit anhand eines Familienepos die chinesische Gesellschaft. Ihr historischer Roman stellt Fragen und belehrt nicht. "Weiches Begräbnis" ist ein wahres literarisches Meisterwerk, welches auf allen Ebenen überzeugt. Besonderes Lob verdient auch die vorliegende Ausgabe von Hoffmann und Campe: Mit Fußnoten werden Wortspiele des chinesischen Originals, welche dem Leser bei bloßer Übersetzung verborgen bleiben würden, verständlich erläutert, was einen echten Mehrgewinn im Verständnis des Romans darstellt.
-
Ehrlich gesagt, weiß man in der Region nie, wann es die richtige Zeit ist... Und am Ende des Tages bereut man immer die Dinge, die man nicht getan hat....
-
Anfang des 20. Jahrhunderts wird Yong Sheng als Sohn eines Schreiners im kleinen Ort Putian im chinesischen Kaiserreich geboren. Aufgewachsen bei einem westlichen Missionar nimmt er den christlichen Glauben an und wird in weiterer Folge selbst zum Pastor. Während der Kulturrevolution wird er als konterrevolutionärer Klassenfeind gebrandmarkt und leidet unter Repressionen... Yong Shengs titelgebende lange Reise ist sein Lebensweg durch das 20. Jahrhundert Chinas. Geboren in kleinbäuerliche Strukturen erlebt er das Ende des Kaiserreichs, die Republik und den Bürgerkrieg. Als Opfer der Kulturrevolution und vermeintlicher Klassenfeind bleibt er schließlich im kommunistischen China am Rande der Gesellschaft. Trotz aller Prüfungen bleibt Yong Sheng sich selbst (und dem von ihm angenommenen christlichen Glauben) treu. Dais Werk ist sohin nicht nur ein historischer Roman sondern auch ein Plädoyer für Integrität, Resilienz und Charakterfestigkeit.
-
Baltikum (Litauen, Lettland, Estland)
schmechi antwortete auf Tintifax1972's Posting im Forum Reisen
In Riga ist es in einem modernen Neubau. Das Museum ist auch sehr interaktiv; in Tallin im "echten" KGB-Gebäude. Aber in Tallin sieht man außer den Gefäbgniszellen wenig (da wäre eben Schloss Marienberg besser). Der Vollstäbdigkeit halber: Das beste KGB-Museum der baltischen Staaten ist das "Museum der Okkupationen und Freiheitskämpfe" in Wilna im historischen KBB-Hauptquartier. -
Baltikum (Litauen, Lettland, Estland)
schmechi antwortete auf Tintifax1972's Posting im Forum Reisen
Also Tallin ist ein Tag fast zu kurz, die Hauptsehenswürdigkeiten hat DonFetzo eh schon erwähnt... Ergänzend: Aussichtspuukte hast du am Domberg tolle, aber insbesondere vom Turm der Olaikirche hast andere Blickwinkel Museeum: Wenn du historisch interessiert bist würde ich auch zum Schloss Marienberg mit dem estnischen Geschichtsmuseum Kadriorg (Schloss und Park und MUMA (Museum mit moderner Kundst) ist nett, aber wenn du nur einen Tag da bist, würde ich das auslassen, ebenso ev (trotz der kulturellen Bedeutung) die Sängerfestwiese) Neues Meeresmuseum ist am Leenusadam, das alte in der Innenstadt... ersteres ist schon alleine wegen der Architektur (ehemalige Zeppelinhalle) sehenswert, drinnen ua. eines (von zwei) estnischen Ubooten Riga passt mE ein Tag, da würde ich allerdings das KGB-Museum machen und schauen, dass du da eine englischsprachige Führung bekommst... Petrikirche wegen der Aussicht ist ein Muss und wegen der Jugenstilbauten sollte man auch ins Viertel rund um die alberta iela schauen... Bei beiden Städten ist vor allem der mittelalterliche Stadtkern und das "Gesamtensemble" sehenswert, habe beide Städte als sehr schön in Erinnerung... -
Inwiefern beeinflusst Grönland eigentlich den Handel? Im Ernstfall werden US-amerikanische Aktien ja nicht handelbar sein (so wie dzt russische), wie schauts mit US-Emittenten (zB Black Rock mit iririscher ISIN) bzw Brokern mit US-Hintergrund aus?
-
Also ich bin bei librarything. Aber eigentlich ohne "soziales Netzwerk", rein um Übersicht über die von mir gelesenen Bücher zu behalten...
-
Das Waisenkind Alu wächst bei seinem Onkel Balamaren in den Bengalen auf und wird dort Zeuge der wechselhaften Geschichte nach dem Bangladesch-Krieg. Als er fälschlicherweise des Terrorismus beschuldigt wird, flieht er nach Arabien, später nach Nordafrika. Alu begegnet im Laufe seines Lebens zahlreichen skurrilen Figuren und besteht groteske Abenteuer. Ghoshs Werk zeichnet sich durch das Zusammenfügen vieler grotesker, teilweise sehr humorvoller Geschichten aus dem Leben der schrägen Wegbegleiter Alus aus. Der Autor nutzt sohin die Vielzahl skurriler Figuren und deren Einzelschicksale um ein Gesamtbild sozialer und kultureller Verflechtungen des heutigen Indiens zu zeigen. Er widmet sich dabei der indischen Diaspora, welche sich als Gastarbeiter in Arabien verdingt ebenso wie überbordender Bürokratie und dem Kastenwesen und Flüchtlingsleid.
-
An Linksverkehr gewöhnt man sich, auf Malta habe ich den Verkehr aber generell sehr schlimm in Erinnerung. Generell ist ev stattdessen Bolt (Taxidienstleister) eine Alternative...
-
Nur 2 1/2 Wochen: Direktflug nach Peking, nach ein paar Tagen mit dem Bullet-Train via Longmen-Grotten nach Xi'An und dann weiter nach Hongkong. Macao dann als Tagesausflug ab Hongkong. Und weil ich unbedingt auch Taiwan besuchen wollte gehts zum Abschluss noch (nur für 3 Tage) nach Taipeh... Habe das ohne lange Planung gebucht in der Hoffnung, dass bis März die Lage um Taiwan "normal" bleibt und vor dem Hintergrund, dass man 2026 als Österreicher kein Visum für Festlandchina braucht...
-
Kommt auf die Saison an. In Phuket bzw Koh Samui ist die Monsunzeit unterschiedlich.
