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Hardliner Mateschitz fährt auch mit PUMA ab..

16 Beiträge in diesem Thema

Red Bull geht im Dressen-Streit aufs Ganze

Salzburg: Mateschitz zieht Fussball-Ausstatter-Kampf gegen Puma bis Höchstgericht durch

Salzburg. Der Streit um die Dressen des Bundesligavereins Red Bull Salzburg wird zum Fall für den Obersten Gerichtshof. Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz, der die ehemalige Austria Salzburg im Mai kurzerhand übernommen und als Werkstruppe völlig neu aufgestellt hat, wehrt sich mittlerweile in dritter und letzter Gerichtsinstanz gegen ein Comeback des Ausrüsters Puma.

Zweimal ist Mateschitz mit seiner Umrüstung der Mannschaft von Puma auf Adidas bei Gericht bereits abgeblitzt. Sowohl das Landesgericht Salzburg als auch das OLG Linz haben Puma bestätigt, dass die von Kurt Jara trainierte Truppe bis zum 30.5.2007 keine anderen Dressen überstreifen darf als die mit der Raubkatze. "Wir haben einen gültigen Vertrag. Das haben jetzt auch die Gerichte zweifelsfrei bestätigt", sagt Puma Austria-Chef Erwin Kaiser.

Lex Beckenbauer

Auch Mateschitz räumt ein, dass Puma im Recht ist. Indem er jedoch Fussball-Legende Franz Beckenbauer als Berater geholt habe, müsse er dessen Leibmarke Adidas mit allen Mitteln übernehmen. "Franz Beckenbauer ist seit Jahrzehnten mit Adidas verbunden. Ich möchte den Club und ihn nicht in eine Situation bringen, dass sie sich nicht einmal fotografieren lassen können, weil irgendwer einen Puma-Ball in der Hand hält", meint Mateschitz.

Laut Gerichtsbeschluss (Zl. 12 Cg124/05s) laufen die Red Bull-Kicker spätestens seit Ende August illegal in Leibchen und Trainingsanzügen mit den drei Adidas-Streifen dem Ball nach. "Wir haben den Verein 17 Jahre lang auch in Krisenzeiten ausgestattet. Der völlig unbegründete Rauswurf verstösst nachhaltig gegen sämtliche Regeln der Fairness im Sport", sagt Puma-Chef Kaiser. Pikanterie am Rande: Das Heimstadion von Red Bull Salzburg in Klessheim liegt in Sichtweite der Puma Austria-Zentrale. Kaiser: "Wir wollen bei dem Aufschwung und auch bei der EM 2008 dabei sein. Umgekehrt soll der Verein froh sein über einen verlässlichen Ausrüster in der Nachbarschaft."

Mateschitz, dessen Berufung seit gestern, Freitag, beim Obersten Gerichtshof liegt, meint: "In einigen Monaten wird man mir sagen, wieviel wir an Puma gezahlt haben. Dann ist die Sache erledigt."

Aus dem WirtschaftsBlatt vom 8. - 10. Oktober 2005/Autor: Michael J. Mayr

Abo: http://www.wirtschaftsblatt.at/abo

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Mateschitz, dessen Berufung seit gestern, Freitag, beim Obersten Gerichtshof liegt, meint: "In einigen Monaten wird man mir sagen, wieviel wir an Puma gezahlt haben. Dann ist die Sache erledigt."

:glubsch: vielleicht gibts für die violetten auch noch was abzustauben..

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Der völlig unbegründete Rauswurf verstösst nachhaltig gegen sämtliche Regeln der Fairness im Sport"

das sind gleich vier wörter in einem einzigen satz, mit dem dm sicherlich nichts anfangen kann. könnte man ihm das bitte in juristendeutsch übersetzen!

das nicht!!! das kennt er!

bearbeitet von Turmfalke

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das hat mit fussball nix mehr zu tun. es geht nur noch um gewinne, gewinne, gewinne. wenn es so weiter geht dann werde ich mir einen klub in der regionalliga suchen

845712[/snapback]

Um was außer Geld soll's denn bei Sponsoren- und Ausrüsterverträge sonst gehen?

Vom Amateurfussball mal abgesehen, ist das bei jedem Klub der Welt so... vor der Saison hat man halt beschlossen, den Ausrüster zu wechseln. Ist doch klar, dass man nicht einfach zurückwechselt.

Letztendlich wird's auf einen Vergleich hinauslaufen.

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Normal vergleicht man sich bevor man den Obersten Gerichtshof anruft. DER wird sicher keinen Vergleich mehr anbieten.

Abgesehen davon will ja gar keiner einen Vergleich. Puma braucht das Geld nicht und dem Mateschitz ist es egal, wieviel er zahlt.

Die lassen es halt darauf ankommen, wer Recht hat. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass der OGH wirklich Beugehaftstrafen im Urteil festlegt. Dann bliebe fast nur eine Abfindung in Geld.

bearbeitet von amano

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das hat mit fussball nix mehr zu tun. es geht nur noch um gewinne, gewinne, gewinne. wenn es so weiter geht dann werde ich mir einen klub in der regionalliga suchen

845712[/snapback]

Das du da erst jetzt draufgekommen bist bzw. das jetzt erst sagts, bist du aber mehr als reichlich spät dran!!! :wos?:

Die Bundesliga is ma sowieso zur zeit sch...egal, und verfolge sie Hauptsächlich in der Zeitung in freudiger Erwartung auf die Saison 2006/07!!!

Denn wir werden keinen Verein in einer unteren Liga "suchen" sondern wir werden bald wieder einen HABEN, nämlich unsere geliebte Salzburger Austria!!! - Sch...auf die Bundesliga - Herz statt Kommerz!

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passt irgendwie in diesen thread.....

Blatter gegen "Wild-West-Kapitalismus" im Fußball

12. Oktober 2005 | 12:57

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat die Besitzer der reichsten Klubs der Welt beschuldigt, den Fußball mit ihrem "Wild-West-Stil von Kapitalismus" ernsthaft zu gefährden. In der "Financial Times" kündigt der Schweizer an, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich auf Grund des "pornografischen Ausmaßes an Geld", das einigen Vereinen zur Verfügung steht, mit dem enormen finanziellen Gefälle beschäftigt.

"Mehr als jemals zuvor kämpft die Mehrheit der Klubs mit Speeren, während ein kleiner Teil über das finanzielle Äquivalent von Nuklearwaffen verfügt", zog der FIFA-Boss einen martialischen Vergleich. Blatter äußerte vor allem seine Bedenken über die enorm hohen Spielergehälter, die Rolle von Spieleragenten bei Transfers, die "neue Art von Sklaverei" bei den Werberechten an jungen Spielern, die Übersättigung an Fernseh-Übertragungen, steigende Ticketpreise und damit verbunden sinkende Zuschauerzahlen.

"Die Zeit ist gekommen, diese Maßlosigkeiten zu drosseln, und die Wurzeln des Sports zu schützen", verkündete Blatter. "Wenn nichts geschieht, dann zerstört das viele Geld einen Sport, den weltweit mehr als 1,3 Milliarden Menschen verfolgen", warnte der ranghöchste FIFA-Funktionär. Die Fußball-Welt werde immer mehr zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Laut Blatter hätte eine Hand voll der reichsten Klubbesitzer das Spiel dadurch unter Kontrolle, "eine kleine Gruppe von Weltklasse-Spielern mit unglaublichen Summen zu überschütten". Das Problem dabei sei für den 69-Jährigen, dass diese Menschen kaum oder nur wenig Interessen an Traditionen und der Geschichte des Fußballs haben.

© SN/APA.

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dass das ganze negativer natur ist, merken RB anhänger sowieso nicht!

Ist so eine Sache mit dem geistigen Horizont: Der Goldfisch glaubt auch, dass er in der großen weiten Welt lebt und der Mensch auf der anderen Seite eingesperrt ist, quasi sein Hausmensch. Bekräftigt wird er ja auch noch: Kommt er an der Glasscheibe an, hat er schon wieder vergessen, dass er vor 5 Sekunden am anderen Ende des Glases war, die perfekte Illusion der unendlichen schönen Welt.

Und dabei steht der Goldfisch in der Nahrungskette noch weit über dem durchschnittlichen Red Bull Fan.

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Eben auf sport.orf.at entdeckt.

PUMA GEGEN ADIDAS 31.10.2005

Streit über Red Bull-Dressen beim OGH

Der Red-Bull-Ausrüsterstreit Puma gegen adidas geht in die letzte Runde: Kläger Puma wartet jetzt auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes. 

Langjährige Partnerschaft mit Puma beendet

In der Auseinandersetzung geht es um die Ausrüster-Rechte bei Red Bull: die langjährige Partnerschaft mit Puma wurde ja beendet, neuer Ausrüster ist jetzt adidas. Puma hat dagegen berufen.

Seit Mitte Oktober liegt der Akt beim OGH, allgemein wird eine rasche Entscheidung erwartet.

Drei Streifen oder springende Raubkatze?

Drei Streifen oder doch die springende Raubkatze - welches Logo muss der Fußballklub Red Bull Salzburg nun in Zukunft auf den Dressen tragen?

Das Gerichtsverfahren ist noch nicht entschieden, die Streitparteien wollen zurzeit daher auch nichts zum Prozeß sagen.

Klar ist nur soviel: gegen Red Bull wurde schon eine einstweilige Verfügung erlassen. Inhalt: Red Bull muß vorläufig in den alten Puma-Dressen spielen - und zwar zumindest so lang, bis der Ausgang des Gerichtsverfahrens feststeht.

Protest gegen einstweilige Verfügung eingelegt

Die Salzburger laufen aber nach wie vor mit ihren adidas-Dressen über den grünen Rasen. Red Bull habe gegen die einstweilige Verfügung nämlich Protest eingelegt und spiele daher zu Recht weiterhin in adidas, betont Salzburg-Manager Kurt Wiebach.

Verstöße gegen einstweilige Verfügungen können sonst teuer werden: zur Durchsetzung sind Geldstrafen und sogar Beugehaft möglich.

Nichts, was den Konzern ernsthaft in Bedrängnis bringen würde - aber wie lächerlich würden sie sich machen, müssten sie plötzlich in violetten Trikots auflaufen, womöglich mit einem hastig aufgeklebten RedBull-Logo... :feier:

Forza Kurt und Kurt in Beugehaft! :D

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...aber wie lächerlich würden sie sich machen, müssten sie plötzlich in violetten Trikots auflaufen, womöglich mit einem hastig aufgeklebten RedBull-Logo...  :feier:

867166[/snapback]

Ist denn kürzlich das Puma-Lager mit sämtlichen non-violetten Trikots abgebrannt?

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Ist denn kürzlich das Puma-Lager mit sämtlichen non-violetten Trikots abgebrannt?

867912[/snapback]

Jup. Dürfte ähnlich ausgetrocknet gewesen sein wie dein Sinn für Humor. :busserl:

Zitat oben: "RedBull muss vorläufig in den alten Puma-Dressen spielen" - da steht nichts von top-aktuellen Trikots aus modersten Fasern knalligstem Rots. (Auch wenn DM die bekommen würde, tät er mit der Geldtasche winken...)

bearbeitet von shankly

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Die Austria PUMA Dassler Gesellschaft m.b.H. und Red Bull Salzburg haben einen Tag vor Weihnachten mitgeteilt, dass sie ihren Rechtsstreit um die außerordentliche Kündigung des bestehenden Ausrüstervertrages mit Red Bull Salzburg und dessen Vermarktungsgesellschaft Salzburg Sport AG beendet und sich auf eine außergerichtliche Vergleichsweise geeinigt haben. PUMA und Red Bull haben sich darauf verständigt, eine neue Partnerschaft im Bereich Motorsport einzugehen und wollen sich dazu ab dem Jahr 2007 gemeinsam bei einem Rennstall in der Formel 1 engagieren. Red Bull ist kommende Saison (2006) mit Red Bull Racing und der Scuderia Toro Rosso (ehemals Minardi) mit zwei Teams in der Formel-1-Weltmeisterschaft engagiert.

Quelle Sport1.at

Somit dürfte auch das Kapitel beendet sein,...

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