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Schimpanso

[Tennis] US Open 2004

25 Beiträge in diesem Thema

Es ist wieder soweit: Nachdem Wimbledon schon eine kleine Ewigkeit her ist, steigt ab Montag, 30.08., endlich das nächste (und leider schon letzte) Grand Slam Tennisturnier des Jahres, nämlich die US Open 2004.

Fangen wir mit den Herren an: Hier die Setzliste der ersten Fünfzehn:

1. Roger Federer, Switzerland

2. Andy Roddick, United States

3. Carlos Moya, Spain

4. Lleyton Hewitt, Australia

5. Tim Henman, Great Britain

6. Andre Agassi, United States

7. Juan Carlos Ferrero, Spain

8. David Nalbandian, Argentina

9. Gaston Gaudio, Argentina

10. Nicolas Massu, Chile

11. Rainer Schuettler, Germany

12. Sebastien Grosjean, France

13. Marat Safin, Russia

14. Fernando Gonzalez, Chile

15. Paradorn Srichaphan, Thailand

Das "logische" Finale müsste wie in Wimbledon Nr.1 gegen Nr.2 lauten. Ich denke, das Federer und Roddick (mit Heimvorteil!) ihr frühes Aus beim Olympischen Tennisturnier in Athen mittlererweile gut weggesteckt haben. Mit relativ frühem Ausscheiden bei den diesjährigen Offenen Amerikanischen Tennismeisterschaften rechne ich bei Moya (besser auf Sand), Tim Henman (Trauma des Nichtgewinnens "seines" Wimbledon-Turniers) und Andre Agassi (zu unbeständig). Dass Olympiasieger Massu seinen Erfolgslauf fortsetzt, glaube ich nicht, in Athen hat halt alles gepasst. - Die Österreicher? Wenn (Betonung liegt auf einem zweifelnd ausgesprochenen "Wenn") Koubek seinen Erstrundengegner Bogomolov nicht den Heimvorteil ausspielen lässt, dann ist sicher - wie wir "unseren" Stefan kennen - in der 2.Runde bei seinem spanischen "Spezi" Ferrero Endstation. - Jürgen Melzer traue ich etwas mehr zu, Hartplatz liegt ihm einfach. Nachdem in der 1.Runde der Franzose Carraz zu packen ist, könnte in Runde 2 die Revanche der wirklich peinlichen "der Wind war schuld" Erstrundenniederlage in Athen gegen den Amerikaner Spadea gelingen. - Alexander Peya kann wohl gleich nach der Ankunft wieder die Koffer packen, denn sollte die Erstrundenhürde Reynolds (USA) genommen werden, freuen sich schon der Russe Safin oder der Schwede Enqvist auf die 3.Runde.

Den vollständigen Plan zum Weg ins Herrenfinale findet ihr als pdf-Datei z.B. unter http://census.usopen.org/en_US/scores/draw...s/ms/msdraw.pdf

Kommen wir nun zu den Damen, wo ich mich besser auskenne: Hier die Setzliste der ersten Fünfzehn:

1. Justine Henin-Hardenne, Belgium

2. Amelie Mauresmo, France

3. Serena Williams, United States

4. Anastasia Myskina, Russia

5. Lindsay Davenport, United States

6. Elena Dementieva, Russia

7. Maria Sharapova, Russia

8. Jennifer Capriati, United States

9. Svetlana Kuznetsova, Russia

10. Vera Zvonareva, Russia

11. Venus Williams, United States

12. Ai Sugiyama, Japan

13. Paola Suarez, Argentina

14. Nadia Petrova, Russia

15. Patty Schnyder, Switzerland

Eine Voraussage für den Sieg ist meiner Meinung nach bei den Damen sehr schwierig. Es gibt zu viele, denen ich den Sieg zutraue. Titelverteidigerin Henin-Hardenne hat heuer die Australian Open gewonnen, litt danach an einer heimtückischen Krankheit und feierte jüngst bei ihrem ersten Turnier seit langem mit dem Olympiasieg ein fulminates Comeback. Trotzdem glaube ich nicht, dass sie es aufgrund der kräfteraubenden 2 Wochen bis ins Finale schafft. Mauresmo war erst vor kurzem beim Rogerscup in Montréal erfolgreich, gab aber im Laufe dieses Turniers zu viele Sätze ab. Die Willams-Schwestern hoffen an ein Anknüpfen an frühere Erfolge, aber wohl nur Serena hat das Zeug, ins Finale zu kommen. Meine Topfavoritin - um mich doch festzulegen - ist Davenport, die vor kurzem in Kalifornien 3 Turniere (Stanford, Los Angeles, San Diego) in 3 Wochen mehr als eindrucksvoll gewonnen hat (!) und dabei einmal die Williamsschwestern hintereinander aus dem Weg geräumt und French-Open-Siegerin Myskina im San-Diego-Finale gedemütigt hat. - Was ist mit den Russinnen? Das heurige Jahr ist deren Jahr schlechthin. 2 Grandslam-Titel (Myskina Paris, Sharapova Wimbledon), Ausrichter (und natürlich Teilnehmer) des Final Four im Fed Cup (mit Österreich!) und eine regelrechte Phalanx im oberen Bereich der Weltrangliste. Dennoch traue ich nicht mal einer einzigen Russin den Einzug ins Finale zu, zumal die Gegnerinnen sehr stark sind, einige davon Heimvorteil haben und die Russinnen sich gegenseitig ausschalten und dann zu k.o. in der nächsten Runde sind (ich erinnere nur an meine Lieblingsspielerin - um mich mal zu "outen" - Anastasia Myskina (siehe mein Avatar), die in San Diego den längsten Schlusssatz der WTA-Tour-Geschichte gegen ihre Landsfrau Vera Zvonareva gewann und dann eben - wie oben erwähnt - nur mehr Kanonenfutter für Davenport war, und an Elena Likhovtseva, die Myskina in einem nervenaufreibenden 3-Satz-Semifinale in Montréal niederrang und dann von Mauresmo nur mehr "aufgesammelt" werden musste. Die Russinnen sind Freundinnen, die sich zu gut kennen und neutralisieren.) - Die Österreicherinnen? Babsi Schett kann sich schon auf den Fed Cup einstellen, denn in den ersten beiden Runden warten mit Chakvetadze und Myskina zwei Russinnen, wobei bei Letzterer wohl ein Abschiedsküsschen nach dem Match obligatorisch sein wird.

Den vollständigen Plan zum Weg ins Damenfinale findet ihr als pdf-Datei z.B. unter http://census.usopen.org/en_US/scores/draw...s/ws/wsdraw.pdf

So, jetzt heißt es noch einen Tag abwarten und dann ab Montag jeden Tag auf Eurosport ab dem Nachmittag bis tief in die Nacht hinein US Open gucken! :)

Alles rund um dieses Turnier hier in diesen Thread rein.

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Bei den Männern rechne ich auch diesesmal wieder mit einem Außenseiter, Federers Erfolgslauf ist vorbei und Roddick schafft es schon lange nicht, ein Toptunier zu spielen. Mein Geheimtipp heißt Gonzales, dem ich die Sensation am ehesten zutraue. Melzer sind 1-2 Siege zuzutrauen, allerdings fehlt da die Unbeständigkeit und er wird nicht übers Achtelfinale hinauskommen.

Tja, zu den Frauen gibts nicht mehr viel zu sagen, das wurde von Schimpanso schon gut analysiert. Für Davenport spricht wohl ihre derzeitige Form und ihre Fitness, spielte sie ja bei Olympia nicht mit (warum eigentlich?). Henin hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet, und auch Mauresmo ist gut drauf. Für die Williamsschwestern wirds aber nichts zu holen geben denke ich. Zu den Russinen ist zu sagen, dass es einfach zuviele Landsleute im Ranking gibt, die sich zu gut kennen und so leicht auszurechnen sind. Speziell noch zu Sharapova: Diesmal wirds leider keine Überraschung wie in Wimbledon geben, seit Wimbledon hat sie in 3 Tunieren höchstens das Viertelfinale erreicht und ist diese Woche in New Haven schon in der ersten Runde ausgeschieden. Mehr als das Viertelfinale wird leider auch hier nicht drinen sein :(

Schett braucht gar nicht antreten, die holt sowieso nichts.

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@ L'Antibois:

ad Davenport: Du schreibst: "Für Davenport spricht wohl ihre derzeitige Form und ihre Fitness, spielte sie ja bei Olympia nicht mit (warum eigentlich?)." Deine Frage lasse ich sie selber auf http://www.tennisrulz.com/articles/200408/10.htm beantworten:

L'Antibois: "I’m wondering a little bit about your decision not to play in the Olympics. When you look back now and realized what happened in Athens, do you have any regrets?"

Davenport: "I don’t. I definitely went through a couple of days of watching opening ceremonies and watching some of the other events with a little sadness because I know what an amazing venue it is but, you know, I still go back to how do you top winning the gold medal in your home country, you know, with my family there and having it be a surprise. It was very emotional for myself, and like I said, including my family and my dad – who was an Olympian – and would probably tell you that to this day that was probably the bigger accomplishment than anything else that I’ve ever done. You know, I just love those memories and didn’t want to do it. Having watched that, I think that the Olympics should be more of a team event. But it would have been great to go to all the volleyball competition events (laughing)."

ad Sharapova:

Ihr Werdegang bis zum Wimbledon-Finale heuer und erst recht ihr Sieg ist ein wahr gewordenes Märchen. Es ist klar, dass sie durchs Feiern und durch den schwierigen Umgang mit der Tatsache, ab jetzt die Gejagte oder zumindest die nicht zu Unterschätzende zu sein, nicht so schnell klarkommt. Außerdem gilt es einmal, aus dem Grand-Slam-Sieg so viel Profit wie nur möglich herauszuholen (was ja z.B. durch ihren neuen Vertrag mit Motorola gelungen ist). Ich hoffe, dass ihr und ihrem Management bewusst ist, dass das Beispiel Kurnikova auf die Dauer ein schlechtes ist. Bis Ende des Jahres gebe ich ihr Schonzeit, spätestens ab den Australian Open 2005 möchte ich zählbare Ergebnisse sehen. Es wäre so schön, wenn sie eines Tages in einem Atemzug mit Billy Jean King, Chris Evert-Lloyd, Martina Navratilova oder Steffi Graf genannt werden würde. Das Mädel ist nicht nur wegen Ihres Aussehens ein Gewinn für die WTA-Tour.

@Vicious:

Klar, Andre Agassi ist der sentimentale Favorit, aber ich glaub nicht so recht an einen Erfolg bei den US Open. Dazu hat er sich zu viele Schnitzer in diesem Jahr geleistet. - Ein Sieg wäre sicher verbunden mit einem Abschied von der Tour. - Das Gleiche gilt übrigens auch für Davenport!

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Die US-Open, für mich seit jeher das stimmungsvollste Grand Slam Turnier.

Eurosport trägt auch zur Stimmungsaufhellung bei und überträgt täglich live.

Die Nightsessions dürften mittlerweile nur noch im PayTV zu verfolgen sein, naja, ich werds verkraften...

Zu den Favoriten:

Bei den Herren würde mich ein Finale mit Aussenseiterbeteiligung schwerstens wundern: Roddick und Federer sind seit über einem Jahr die besten und beständigsten Spieler, die werden sich wohl im Finale gegenüberstehen.

Die besten Aussenseiterchancen räume ich Hewitt ein, der sich in den letzten Monaten, nach seiner Verletzung, wieder konsolidieren konnte.

Eine tragende Rolle könnte auch Nalbandian spielen, der zuletzt bei Grand Slams immer eine recht gute Figur machte.

Schlußendlich darf man auch Agassi nicht ausser Acht lassen, viell. kann er sich noch einmal motivieren...

Die Damen sind für mich immer schwerer einzuschätzen, da ich deren Turnierjahr nur spärlichst verfolge.

Henin dürfte körperlich noch nicht völlig auf der Höhe sein, Mauresmo eigentlich seit jeher zu schwach für einen Grad Slam Sieg, wobei sie dieses Jahr gute Leistungen geboten hat.

Bei den Russinnen eine wie die andere: unattraktives Spiel, eine eliminiert die andere, am ehesten käme noch Myskina in Frage.

Die Williams-Dopingexperten-Geschwister werden die Weltspitze nie wieder erklimmen, deren Körper sind bereits Anfang 20 komplett ge/zerschunden...

Von den US-Girls ist am ehesten Capriati und Davenport ein Finale zuzutrauen, gewinnen wirds wohl keine der beiden.

Zu den Österreichern: einzig Melzer sind zwei, drei Siege zuzutrauen, Koubek dürfte bereits bis an sein Lebensende ausgesorgt haben (zumindest spielt er seit Jahren so) und die anderen Starter werden spätestens nach Runde 2 ihre Koffer packen.

bearbeitet von green paul

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:eek:

Stefan Koubek schlägt in der zweiten Runde überraschend Juan Carlos Ferrero mit 7:6 4:6 6:7 6:2 6:3. In der dritten trifft er auf den Sieger aus Joachim Johansson (SWE/28) - Jan-Michael Gambill (USA).

Habe einen Teil des Matches auf Eurosport live gesehen und muss sagen, dass ich Koubek noch nie so stark gesehen habe. Einige Punkte, die er gemacht hat, waren einfach unglaublich.

bearbeitet von chinomoreno

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ein bisschen off-topic, aber sowas sollte man mMn verbieten:

102283.jpg

:nein:

Wieso? Ob sie jetzt beim Aufwärmen einen Trainingsanzug, das normale Spielgewand oder "Lackstiefel" anhat ist doch egal. Ich finds einen sehr gelungenen Gag.

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Ich denke das war wieder mal so eine Eintagsfliege alle 3 Österreicher scheiden in der nächsten Runde gegen durchschnittliche Gegner aus.

Und zu der Williams die spinnen sowieso ein bischen finde ich beide ziehen sich so auffällig an dabei sehen beide nicht besonders gut aus.

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Ich denke das war wieder mal so eine Eintagsfliege alle 3 Österreicher scheiden in der nächsten Runde gegen durchschnittliche Gegner aus.

Und zu der Williams die spinnen sowieso ein bischen finde ich beide ziehen sich so auffällig an dabei sehen beide nicht besonders gut aus.

durchschnittliche gegner? robredo und johansson sind sicher mehr als durchschnitt, aber ich bin überzeugt dass koubek und melzer weiterkommen und auch peya es schaffen könnte, er hat aber am meisten zu kämpfen.

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