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phuket-town

Breno vom FCB

18 Beiträge in diesem Thema

Hab leider nichts gefunden. Morgen geht ja der Prozess los, was meint ihr wie es ausgeht? Wenn er schuldig gesprochen wird MUSS er eigentlich einfahren oder bekommt er irgendwie ein Promibonus und muss einfach alles bezahlen

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Das Urteil ist gesprochen: Breno erhält eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten ohne Bewährung. Die Brandstiftung wurde nach Meinung des Gerichts nachgewiesen, der Haftbefehl in Vollzug gesetzt.

Quelle: Spox.com

Das wars dann wohl mit Lazio Rom.

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Na bist verrückt der hat ordentlich ausgefasst. auch wenns unzulässig ist aber da hab ich schon weniger für viel mehr gesehen...selbst wenn man den Faktor Gefährdung miteinbezieht.

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Na bist verrückt der hat ordentlich ausgefasst. auch wenns unzulässig ist aber da hab ich schon weniger für viel mehr gesehen...selbst wenn man den Faktor Gefährdung miteinbezieht.

Ja, manchmal fragt man sich schon so ein bisschen, wo da die Relationen sind. Bin natürlich kein Rechtsexperte und weiss nicht, wie so ein Urteil zu Stande kommt, aber so gefühlsmäßig ist das schon hart.

Ich hab nicht verstanden, warum er und seine Verteidigung auf "unschuldig" gegangen sind. Ein Geständnis wäre wohl besser gewesen, hätte die Strafe sicher etwas abgemildert und die Beweislast war ja eigentlich schon so erdrückend, dass es klar war, dass es zu einer Verurteilung kommt.

Trotzdem gefällt mir das Urteil nicht. Das ist ein alkoholsüchtiger junger Mann, dem in einem fremden Land alles über den Kopf gewachsen ist. Der braucht dringend Hilfe, aber keine Haftstrafe.

Eine Therapie gegen seine Alkoholsucht und der zu erwartende hohe Verdienst als Fußballprofi würden da ja sicher eine günstige Sozialprognose ergeben.

Mir tut der Typ jedenfalls irgendwie leid, auch wenns sicher kein Kavaliersdelikt ist, ein Haus anzustecken, wo er auch gar nicht ganz sicher wusste, dass niemand drin ist.

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Ich hab den Fall gar nicht so verfolgt und bin mit der deutschen Rechtspraxis nicht vertraut aber wird wohl nicht anders wie bei uns sein.

Wenn man da aber schaut was alles unter “Opfer fállt“ ..... dann ist eine abgefackelt Hütte noch moderat.

Ohne es gut heissen zu wollen nicht das gleich der Aufschrei losgeht...

erwehrt sich mir nicht der Eindruck das hier wieder mal Eigentum mehr zählt als woanders zb ein Gewaltdelikt.

Habs wie gesagt nicht verfolgt und will ned klugscheissen aber “unschuldig“ mutet auch seltsam an als Verteidigung.

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ein Skandalurteil für mich, der Typ soll das Häusl zahlen und gut ist, aber hier sieht man mal wieder das Eigentum mehr wert ist als ein Mensch(wenn man sich diverse Urteile von Gewaltdelikten ansieht), ausgenommen davon sind natürlich korrupte Politiker, die frei Millionen veruntreuen können.

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ein Skandalurteil für mich, der Typ soll das Häusl zahlen und gut ist, aber hier sieht man mal wieder das Eigentum mehr wert ist als ein Mensch(wenn man sich diverse Urteile von Gewaltdelikten ansieht), ausgenommen davon sind natürlich korrupte Politiker, die frei Millionen veruntreuen können.

und was zum Beispiel wenn das Feuer übergreift und andere Häuser zerstört und Menschen tötet? Das war fahrlässig. Bin kein Anwalt und kann zu den Relationen nichts sagen, aber da hätte weit mehr passieren können als nur ein selbst abgefackeltes Haus.

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und was zum Beispiel wenn das Feuer übergreift und andere Häuser zerstört und Menschen tötet? Das war fahrlässig. Bin kein Anwalt und kann zu den Relationen nichts sagen, aber da hätte weit mehr passieren können als nur ein selbst abgefackeltes Haus.

dann müsste man sich das anschauen, indem Fall ist nicht mehr passiert als ein Sachschaden. Das Urteil ist daher zu hart. Hätti wari tätte ist keine Rechfertigung für 3 Jahre Hefn, mit dem Argument kannst jeden Alkosünder einsperren.

bearbeitet von Mark Aber

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dann müsste man sich das anschauen, indem Fall ist nicht mehr passiert als ein Sachschaden. Das Urteil ist daher zu hart. Hätti wari tätte ist keine Rechfertigung für 3 Jahre Hefn, mit dem Argument kannst jeden Alkosünder einsperren.

Strafen sollen auch eine Präventivwirkung haben, deshalb passt es schon, dass das Anzünden von Gebäuden, die Wohnzwecken dienen, streng bestraft werden. Im vorliegenden Fall hätte das Feuer leicht auf's Nachbarhaus übergreifen können und Leute töten. Schau nur mal, wie knapp die zusammengebaut sind: http://www.tz-online...la-1412497.html

Alkolenker könnte man übrigens durchaus einsperren und wird mMn viel zu selten gemacht, sofern es überhaupt passiert.

http://www.jusline.a...rdung_StGB.html

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ein Skandalurteil für mich, der Typ soll das Häusl zahlen und gut ist.

Dein Vorschlag wäre ein Skandal.

Das Gesetz sieht so eine Regelung nicht vor. Denn da heisst es (StGB § 306a - schwere Brandstiftung):

(1) Mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr wird bestraft, wer

  • 1. ein Gebäude, ein Schiff, eine Hütte oder eine andere Räumlichkeit, die der Wohnung von Menschen dient,
  • [...]

in Brand setzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört.

[...]

Mindeststrafe also ein Jahr. Höchststrafen gibt es nicht (bzw. nur die allgemeine Höchststrafe in Deutschland - 15 Jahre). Da ist Breno noch gut bedient.

bearbeitet von KSCler

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Strafen sollen auch eine Präventivwirkung haben, deshalb passt es schon, dass das Anzünden von Gebäuden, die Wohnzwecken dienen, streng bestraft werden.

Das mag ja sein, aber anscheinend war der arme Breno depressiv + stockbesoffen + hatte ein Medikament geschluckt, das in Verbindung mit Alkohol die erstaunlichsten Wirkungen haben kann.

Wenn man ihn milder bestraft hätte, glaube ich nicht, dass nüchterne potentielle Brandstifter gesagt hätten "prima, das mach ich jetzt auch".

Genauso umgekehrt: Der nächste depressive haluzinierende Besoffene wird sich wahrscheinlich nicht sagen "halt mal, da war doch was mit dem Breno. Dann zünd ich mein Haus lieber nicht an"....

Anscheinend gibts ja sogar psychologisch nachweisbare Zusammenhänge zwischen Heimweh und Brandstiftung, so absurd das klingt. Von daher - ich find's auch zu hart.

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Der hätte in eine Klinik gehört.

Wenn unbedingt Gefängnis ist die Strafe durch die Tatsache dass des Haus leer war mMn zuhoch. Wenn man bedenkt dass man fürs Leute in Koma Prüglen teils mit 1-2 Jahren davonkommt

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Das mag ja sein, aber anscheinend war der arme Breno depressiv + stockbesoffen + hatte ein Medikament geschluckt, das in Verbindung mit Alkohol die erstaunlichsten Wirkungen haben kann.

und? wenn er depressiv ist wird er medikation bekommen. wenn er sich trotz medikation volllaufen lässt und dann scheisse baut ist er einfach nur selbst schuld.

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und? wenn er depressiv ist wird er medikation bekommen. wenn er sich trotz medikation volllaufen lässt und dann scheisse baut ist er einfach nur selbst schuld.

na ja. mit der argumantation könnte man vor gericht ja jede art von milderndem umstand aushebeln. fällt mir schwer, mir einen umstand auszudenken, unter dem man dann nicht "selbst schuld" wär...

außerdem hat er ja keine medikation bekommen, sondern (angeblich) ein medikament geklaut.

und wenn er medikation bekommen hätte - also die leute, die ich kenne, bei denen das der fall war, die waren danach auch nicht zurechnungsfähiger. und ob man jetzt säuft, weil man depressiv ist, oder ob man säuft, weil total benebelt...

aber das ist alles wurscht, die wahrheit liegt auf dem platz, in dem fall im gerichtssaal. und da seh ich, soweit ich über mildernde umstände informiert bin, nicht ein, warum man bei breno nicht deutlich runtergegangen ist mit der strafe.

http://www.peter-hug.ch/lexikon/milderndeumstaende

http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Mildernde+Umst%C3%A4nde

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eine depression ist aber nicht per se ein mildernder umstand. und das gericht hat wohl entschieden, dass er trotz seine depression zurechnungsfähig war. alkohol ist auch nicht per se ein mildernder umstand - wenn er das haus anzünden will, und sich davor ein bisserl einen mut antrinkt, wird das wohl kaum als mildernd angesehen zb.

der anwalt von breno wird wohl genauso schlau wie du gewesen sein und über mildernde umstände gewusst haben, oder glaubst du das nicht? und wenn das gericht dennoch anders entschieden hat, dann werden die umstände wohl nicht so mildernd gewesen sein. wie du in deinem link nämlich sicherlich gelesen hast sind mildernde umständen NICHT gleichzusetzen mit strafmilderungsgründen, welche immer berücksichtigt werden müssen.

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