schmechi Wahnsinniger Poster Geschrieben 3. November 2003 also war die EM '92 quasi sein letzter großer internationaler Auftritt? Oder hat er auch danach noch im Team gespielt? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Marcelinho . Geschrieben 3. November 2003 also war die EM '92 quasi sein letzter großer internationaler Auftritt? Oder hat er auch danach noch im Team gespielt? Also bei der WM94 kann er nicht dabei gewesen sein und 96 war er es nicht 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
goleador2000 Walk like an Egyptian Geschrieben 3. November 2003 Der italienische Fußball hat im ASB sehr viele Anhänger. Anfang der 90er Jahre waren die italienischen Mannschaften führend in Europa und gewannen was es zu gewinnen gab. Eine Mannschaft aus der Provinz machte damals in Europa Furore und gewann den 1.Europapokal ihrer noch jungen Vereinshistorie - der Pokalsieger im Jahre 1993 hieß – AC Parma, auch die „Gialloblu“ genannt. Hier die wichtigsten Daten und Spieler einer meiner damaligen Lieblingsmannschaften Europas , die wohl einen seiner grössten Anhänger in Österreichs, nämlich im ASB hat, unseren DJET !!!: Europapokalsieger der Pokalsieger 1992/93 – AC Parma Endspiel am 12.5.1993 in London: AC Parma – Royal Antwerpen 3:1(2:1) Parma spielte so: Marco Ballotta – Lorenzo Minotti – Antonio Benarrivo, Luigi Apolloni, Alberto Di Chiara – Daniele Zoratto(Gabriele Pin), Georges Grün, Stefano Cuoghi, Tomas Brolin – Alessandro Melli, Marco Osio(Fausto Pizzi) – Trainer: Alberto Malesani Tore: Minotti, Melli, Cuoghi; Severeyns – SR: Assenmacher(D) – 45.000 Zuseher. Die wichtigsten Spieler: Marco Ballotta – der Tormann war zumeist zweite Wahl hinter Luca Bucci, der Stammtorhüter war. Er war jedoch im Finale nicht dabei und so durfte sich der zweite Keeper auszeichnen- er hütete heute immer noch das Tor des FC Modena ! Luca Bucci – der charismatische Stammkeeper des AC Parma, er war ein sehr ruhiger, sachlicher Vertreter seines Faches und sehr beliebt bei den Mitspielern und Fans. Er spielt ebenfalls noch heute in der Serie A. Das verpasste Finale war eine grosse Enttäuschung für ihn…doch sein grosser Auftritt sollte 2 Jahre später, im Jahre 1995 folgen – er konnte mit dem AC Parma den UEFA-Cup gegen Juventus gewinnen, in dem er im Hinspiel seinen Kasten reinhielt und eine lupenreine Leistung bot (1:0, 1:1). Lorenzo Minotti – der grossartige Libero war ein sehr umsichtiger Abwehrchef, er dirigierte seine (über Jahre eingespielte) Abwehr meistens perfekt und ging auch des öfteren in die Offensive mit, so konnte er auch im Finale einen Treffer per Kopf beisteuern…er war Antreiber und Kapitän seiner Mannschaft und einer der grossen Europas auf seiner Position zur damaligen Zeit – sein grosses Pech: er hatte Franco Baresi in der Nationalmannschaft vor sich und war daher im Nationalteam zumeist nur 2.Wahl Luigi Apolloni – der grossgewachsene rotblonde eisenharte Vorstopper war einer der besten Europas zur damaligen Zeit, ebenfalls sehr abgeklärt, zweikampf- und kopfballstark. Er spielte immer sehr leidenschaftlich und knüpfte mit seinem Können an die grossen Abwehrspieler vergangener Zeiten nahtlos an. Er gehört auch zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft. Alberto Di Chiara – ein Offensivverteidiger, der immer wieder den Weg nach vorne suchte und dem die rechte Außenbahn gehörte, er spielte ob seinem Offensivdrang auch sehr oft im Mittelfeld und war sowohl technisch sehr beschlagen, als auch sehr zweikampfstark. Seine grosse Stärke waren seine Flankenläufe, er setzt immer wieder die gefährlichen Sturmspitzen mit genialen Zuspielen in Szene. Antonio Benarrivo – der Konterpart Di Chiaras auf der linken Außenverteidigerposition, er hatte fast die selbe Spielweise wie sein Mitspieler, er suchte immer wieder den Weg nach vorne, war pfeilschnell, konnte sehr gute Flanken schlagen und spielte immer mit Herz und Leidenschaft , er schuf so meistens Überzahlsituationen, die seiner Mannschaft meistens den nötigen Vorteil im Spiel einbrachte. Er ist einer der treuesten Spieler Italiens, wechselt nie den Verein und gehört noch immer dem aktuellen Kader des AC Parma an. Daniele Zoratto – er war im Mittelfeld auf der Außenbahn daheim und war ein toller Passgeber und Ballstratege. Er war sehr agil und beweglich und konnte sich immer wieder ins Angriffsspiel einschalten. Gabriele Pin – er war ein feiner Techniker, der meistens im zentralen Mittelfeld die Fäden zog und ein sehr gutes Auge besaß. Im Finale kam er erst spät ins Spiel, konnte aber mit tollen Passes überzeugen und mithelfen, daß Parma den verdienten Erfolg einheimste. Georges Grün – der belgische Nationalspieler war im defensiven Mittelfeld daheim, er war ebenfalls sehr robust und zweikampfstark, fing viele Bälle ab und war ein immens wichtiger Recke der im Trikto der Gialloblu. Er spielte sehr abgeklärt und war sehr erfahren und im Stellungsspiel überragend. Stefano Cuoghi – der junge Italiener war ebenfalls im Mittelfeld zu Hause, er war ein feiner technisch sehr beschlagener Kicker und konnte im Finale das 3. Tor beisteuern, er war sehr beliebt im Verein und ist heute gemeinsam mit Minotti als Funktionär beim AC Parma tätig. Tomas Brolin – der junge Schwede spielte sich mit seiner genialen Spielweise in die Herzen der Parmegiani. Er war sehr fintenreich und trickreich und ein schlauer Spieler, er spielte zumeist im Mittelfeld, ging aber oft auch in die Spitze mit, er konnte sehr gute Freistöße mit Gefühl schießen und war später ein wichtiger Spieler Schwedens bei div. EM- und WM-Turnieren. Sein eigenwilliger Torjubel wird einigen noch in Erinnerung sein: er machte immer eine Drehung um die eigene Körperachse – den sogenannten „Broliner“. Alessandro Melli – der italiensche Sturmtank war ein brandgefährlicher Strafraumspieler, er war extrem kopfballstark und ein toller Vollstrecker. Er brauchte wenig Chancen und war immer zur Stelle, wenn es „was zu Erben gab“. Er war einer der Fan-Lieblinge und war mit wichtigen Toren ein entscheidener Spieler im Ensemble des AC Parma. Marco Osio – die ideale Ergänzung zu Melli – er war sehr dribbelstark und trickreich und konnte Melli immer wieder mit tollen Vorlagen bedienen, er war nicht so torgefährlich wie sein Sturmpartner, aber dennoch ein wichtiger Part in der Mannschaft Parmas. Alberto Malesani – er machte durch jahrelange Aufbauarbeit den AC Parma zu einer Spitzenmannschaft Europas. Er war ein Trainer der auf erfahrene Leute setzte und war ein sehr kumpelhafter Typ. Mit seiner grossartigen Arbeit schuf er die Basis für seinen Nachfolger – Nevio Scala – unter dem sich Parma sowohl in Italien als auch in Europa etablieren konnte und an grosse Erfolge anschließen konnte. Malesani kehrte nochmals zurück und triumphierte abermals mit den Gialloblu… Ein Jahr später schaffte der AC Parma erneut den Einzug ins Pokalsieger-Finale, scheiterte aber denkbar knapp am englischen Vertreter FC Arsenal London !!! Unter Nevio Scala gewann Parma, wie bereits oben erwähnt, den UEFA-Cup 1995 gegen Juventus Turin. Nach Scalas Abgang zu Borussia Dortmund wurde wieder Alberto Malesani zurückgeholt und man schaffte mit ihm erneut einen grossen Erfolg in der Vereingeschichte – im UEFA-Cup-Finale 1998/99 in Moskau deklassierte der AC Parma den französichen Spitzenklub Olympique Marseille mit 3:0 – jene Leute die damals spielten sind heutzutage noch in aller Munde, deshalb brauche ich sie nicht näher vorstellen: Finale am 12.5.1999 in Moskau: AC Parma – Olympique Marseille 3:0 (2:0) Hier ist die Aufstellung des AC Parma: Gianluigi Buffon – Lilian Thuram, Nestor Sensini, Fabio Cannavaro – Diego Fuser, Alain Boghossian, Dino Baggio, Paolo Vanoli – Juan Veron(Stefano Fiore) – Hernan Crespo(Faustino Asprilla), Enrico Chiesa(Abel Balbo) – Trainer: Alberto Malesani Tore: Crespo, Vanoli, Chiesa – SR: Dallas(Schottland) – 61.000 Zuseher Mit einigen Namen jener Spieler, die den Dress, des AC Parma später trugen, will ich euch vor Augen führen, welch grossartige Entwicklungsarbeit bei diesem Verein geleistet wurde und auch heute noch wird: einige andere bekannte Parma-Spieler in den 90er-Jahren waren: Claudio Taffarel, Gianluigi Buffon, Lilian Thuram, Nestor Sensini, Fernando Couto, Massimo Crippa, Marco Castellini, Dino Baggio, Stefano Fiore, Gianfranco Zola, Faustino Asprilla, Hristo Stoitchkov, Fabio Cannavaro, Diego Fuser, Alain Boghossian, Massimo Brambilla, Paolo Vanoli, José Zé Maria, Jesper Blomqvist, Mario Stanic, Juan Veron, Hernan Crespo, Abel Balbo, Marco Branca, Enrico Chiesa, Filippo Inzaghi, etc. etc. …es folgt der Rückblick auf eine englische Spitzenmannschaft, die 1968 in einem denkwürdigen Finale den Europapokal der Landesmeister gewann, und im Jahre 1990/91, unter einem schottischen Trainer…nach vielen Jahren der Erfolglosigkeit mit einem tollen Finalerfolg wieder zur Créme de la Créme Europas zurückkehrte und den FC Liverpool und Arsenal London als englisches Spitzenteam der 90er Jahre ablöste – MANCHESTER UNITED !!! Euer goleador2000 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Schapu C'mon you Irons! Geschrieben 4. November 2003 Gianluigi Buffon – Lilian Thuram, Nestor Sensini, Fabio Cannavaro – Diego Fuser, Alain Boghossian, Dino Baggio, Paolo Vanoli – Juan Veron(Stefano Fiore) – Hernan Crespo(Faustino Asprilla), Enrico Chiesa(Abel Balbo) – Trainer: Alberto Malesani Mahhhh, das war genau meine Mannschaft .... (das Finale wurde von mir im Kreise meiner Gastfamilie in Rom bewundert)! Mit Thuram dem mMn nach besten rechten Verteiger der Welt , Juan Sebastian Veron und dem Herrn Kirche im Sturm, die wohl sympatischste italienische Mannschaft seit ich mich erinnern kann! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Djet Parma nel cuore! Geschrieben 4. November 2003 Ja ja, das waren Zeiten Die 93-Mannschaft kenne ich nur aus Rückblicken, wobei natürlich alle Spieler eine Art Legende bei Parma sind, vor allem Benarrivo und Minotti. Alberto Malesani Autsch - das tut weh. Alberto Malesani war doch nicht Parma-Trainer 1993 1993 war Nevio Scala bereits auf der Bank, er übergab dann an Carletto Ancelotti. Malesani war lediglich beim UEFA-Cup-Sieg Parma-Coach und wurde dann im Jahr darauf nach schlechtem Saisonstart durch Passarrella und dann Ulivieri ersetzt. Die 98er-Mannschaft ist meine wahre Liebe, vor allem Hernan Crespo wird wohl immer mein All-Time-Hero bleiben Das magische Trio Buffon-Thuram-Cannavaro war zu der Zeit die beste Defensivabteilung der Welt (mittlerweile ist Canna ja völlig außer Form), vorne wirbelten vor Juan S. Veron die quirligen Chiesa und Crespo, dazu noch Balbo und Asprilla auf der Bank. Auf den Flügeln Fuser rechts und Vanoli links, im defensiven Mittelfeld Dino Baggio und der Weltmeister Alain Boghossian. einige andere bekannte Parma-Spieler in den 90er-Jahren waren: Claudio Taffarel, Gianluigi Buffon, Lilian Thuram, Nestor Sensini, Fernando Couto, Massimo Crippa, Marco Castellini, Dino Baggio, Stefano Fiore, Gianfranco Zola, Faustino Asprilla, Hristo Stoitchkov, Fabio Cannavaro, Diego Fuser, Alain Boghossian, Massimo Brambilla, Paolo Vanoli, José Zé Maria, Jesper Blomqvist, Mario Stanic, Juan Veron, Hernan Crespo, Abel Balbo, Marco Branca, Enrico Chiesa, Filippo Inzaghi, etc. etc. Micoud, Amoroso, Hakan Sükür, Savo Milosevic,... Danke goleador2000, gute Arbeit wieder mal 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
goleador2000 Walk like an Egyptian Geschrieben 9. November 2003 (bearbeitet) Als grosser Bewunderer und Fan des englischen Fußballs möchte ich dieses Mal eine Mannschaft würdigen, die nach einer langen Durststrecke endlich wieder in Europa Furore machte und in der Spielsaison 1990/91 den Europa-Cup der Pokalsieger gewann – Manchester United. Der grosse Trainer, Sir Alex Ferguson, konnte 8 Jahre, nachdem er für viele Fußballexperten überraschend, mit dem schottischen Club FC Aberdeen das grosse Real Madrid im Finale in Göteborg 1983 bezwang(2:1 n. V !!!) einen weiteren grossen Triumph feiern und Manchester United, das in England bereits die Spitzenpositon behauptete und Titel um Titel einheimste, auch in Europa wieder salonfähig machen… Europapokal der Pokalsieger 1990/91 – Manchester United Finale am 15.5.1991 in Rotterdam: Manchester United – FC Barcelona 2:1(0:0) Manchester spielte so: Les Sealey – Denis Irwin, Steve Bruce, Gary Pallister, Clayton Blackmore – Terry Phelan, Bryan Robson, Paul Ince, Lee Sharpe – Brian McClair, Mark Hughes – Trainer: Sir Alex Ferguson Tore: Mark Hughes(2), Ronald Koeman – SR: Karlsson(Schweden) – 48.000 Zuseher Die wichtigsten Spieler: Les Sealey – ein sehr zuverlässiger nicht spektakulär spielender Torhüter der für United grosse Spiele ablieferte und später dem dänischen Superkeeper Peter Schmeichel Platz machen musste…er spielte später für die Sky Blues aus Coventry und verstarb leider bereits im Alter von 43 Jahren… Denis Irwin – der ruhige, besonnene junge Ire begann bei United eigentlich als Rechtsverteidiger, da Blackmore die linke Verteidigerseite inne hatte. Nachdem man ein Jahr später den gelernten Rechtsverteidiger Paul Parker verpflichtete, ging der Ire auf die linke Abwehrseite, wo er zu einer Institution wurde und erst im Alter von 36 Jahren verdrängt werden konnte, er war einer der Lieblingsspieler Fergusons, spielte immer sehr fair und zuverlässig und kickt noch immer in der First Divison bei West Bromwich Albion. Steve Bruce – der grosse bullige Innenverteidiger bildete mit dem Hünen Gary Pallister das beste Innenverteidiger-Paar auf der Insel. Er kam aus dem Nachwuchs von Norwich City und war in der Abwehr von ManU auf Jahre gesetzt. Er war ein sehr kampstarker, laufstarker Abwehrspieler, bestach mit tollem Stellungsspiel und phantistischen Sliding Tacklings – der Führungsspieler holte mit United viele Meisterschaften und Cupsiege. Sein grösster Triumph wurde aber der Pokalsieger-Titel 1991. Er trainiert heute den englischen Premier League-Club Birmingham City und hofft irgendwann mal zu United zurückzukehren… Gary Pallister – er spielte in seinen Anfangsjahren für den FC Middlesbrough, er galt als Riesentalent und als der Club finanzielle Probleme hatte, schlug United zu und sicherte sich den baumlangen Innenverteidiger. Pallister wurde zum teuersten englischen Verteidiger der Insel, war technisch sehr beschlagen, aber auch sehr zweikampfstark. Seine grosse Stärke war sein Kopfballspiel, immer wieder ging er bei Standards in die Offensive und konnte per Kopf wichtige Tore beisteuern. Mit Steve Bruce bildete er ein Abwehrbollwerk, von dem man noch heute bei den Red Devils schwärmt. Clayton Blackmore – der walisische Internationale spielte entweder auf der linken Verteidigerposition oder im linken Mittelfeld. Er machte für ManU weit über 150 Liga-Spiele und war ob seines gefürchteten linken Hammers sehr gefürchtet. Er beherrschte den linken Flügel und sorgte mit seinen Tempovorstössen für grosse Gefahr beim Gegner. Terry Phelan – der irische Recke spielte zumeist im rechten Mittelfeld, er war zumeist sehr defensiv eingestellt, war also kein richtiger Rechtsaussen wie später Beckham. Er spielte sehr mannschaftsdienlich, war wie alle United-Spieler sehr bissig im Zweikampf und war auch im irischen Nationalteam eine feste Grösse. Paul Ince – der erste farbige Spieler der später United-Kapitän wurde. Er rackerte im zentralen Mittelfeld und hielt dem Offensivmann Bryan Robson den Rücken frei. Nach der Verpflichtung von Roy Keane hatte man keinen Platz mehr für ihn und er tingelte durch halb Europa und heuerte sowohl in Portugal(Benfica), Italien(Inter) als auch wieder auf der Insel bei diversen Klubs an. Er war sehr ballgewandt und zu seiner Zeit einer der besten defensiven Mitteldspieler Europas und spielte auch im englischen Nationalteam eine wichtige Rolle. Bryan Robson – „das Hirn der Mannschaft“ das im offensiven Mittelfeld die Fäden zog und immer wieder die beiden brandgefährlichen Spitzen McClair und Hughes mit genialen Passes bediente oder selbst den Abschluß suchte. Er war der Kapitän und die rechte Hand Fergusons auf dem Platz und konnte sehr gefährliche Freistösse treten. Er holte mit United ebenfalls viele Titel und war einer der Eckpfeiler der Mannschaft. Im englischen Nationalteam war er ebenfalls eine feste Grösse. An seiner Erfolge als Spieler konnte er bis jetzt als Trainer nicht anknüpfen, bei Middlesbrough wurde er nach vielen Misserfolgen entlassen… Lee Sharpe – der Linksaussen agierte auch als Stürmer und war sehr trickreich und suchte immer wieder den Zug zum Tor oder bediente die Spitzen mit tollen Flanken, im Gegensatz zu seinem Konterpart auf der rechten Abwehrseite, war er defensiv nicht so stark, aber pfeilschnell, trickreich und wendig. Später wurde er aussortiert, weil ihm ein 17jähriger Waliser namens Ryan Giggs seinen Platz wegnahm und ihn bis heute behauptet. Sharpe spielte für div. PL Mannschaften wie Leeds United oder Bradford City. An seine Erfolge bei United konnte er aber nie wieder anschließen… Brian McClair – der schottische Landsmann Fergusons bildete mit Mark Hughes ein gefürchtetes Stürmerduo – er spielte fallweise auch einen verkappten Rechtsaussen, machte viel Betrieb über seine Seite. Seine Lieblingsposition war aber jene des Stürmers. Er machte in der englischen Premier League viele Tore und war jahrelang eine Bank bei Ferguson und im schottischen Nationalteam. Erst als er schon weit über dem Zenit war, wurde er von Ferguson schweren Herzens aussortiert. Mark Hughes – ein Sturmjuwel, technisch überragend, er beherrschte Tempodribblings und war sehr gefinkelt und vor dem Tor abgeklärt, er konnte eine Abwehr alleine beschäftigen und schoß viele Tore für Manchester United und für sein Mutterland Wales, wo er im Sturmzentrum gesetzt war. Er schoß die beiden wichtigen Tore im Finale spielte später für Bayern München und andere Klasseteams. Er war bei Ferguson und im Team sehr beliebt und fackelte nicht lange wenn es darum ging Tore zu erzielen. Er hatte einen tollen Schuß und war immens torgefährlich, spielte aber auch sehr mannschaftsdienlich – ein kompletter Stürmer, der United viel Freude bereitete. Heute ist er walisischer Nationalteamtrainer und drauf und dran vielleicht eine der grössten Überraschungen der EM-Qualifikation zu schaffen, das kleine Wales zu einer EM-Endrunde zu führen. Sir Alex Ferguson – Nach seinen grossen Erfolgen in Schottland mit dem FC Aberdeen(Meister, Cupsieger, Europacup-Sieger), konnte der schottische Welttrainer mit Manchester United auch in England an seine grossen Erfolge in der Heimat anschließen und sie noch bei weitem übertreffen. Er hält sehr viel von Disziplin, mannschaftlicher Geschlossenheit und seine Spieler müssen auf verschiedenen Positionen spielen können – eine grosse Stärke Uniteds bis heute…Er duldet nicht den grossen Star in seinen Reihen, sondern mag Spieler, die sich der Mannschaft unterordnen, aber trotzdem auf dem Platz und auch außerhalb Grösse beweisen. Sein Taktiksystem – das 4-4-2-System - hat er mit Manchester in den 90er Jahren perfektioniert. Er ist noch immer Trainer von Manchester United. Seine vielen Erfolge, die er mit dem Klub holte, können hier gar nicht aufgezählt werden. Die obige Mannschaft Manchester Uniteds war eine der grössten Mannschaften der Vereinsgeschichte. Sie wurde bis jetzt nur von dieser übertroffen, die 1999 die Champions League gewinnen konnte und in einem der dramatischsten Finali des Bewerbes aller Zeiten Bayern München in der Überspielzeit mit 2:1 bezwang: Champions League-Sieger 1998/99 – Manchester United Finale am 26. 5. 1999 in Barcelona: Manchester United – Bayern München 2:1 (0:1) Manchester U.: Peter Schmeichel – Gary Neville, Jaap Stam, Ronny Johnsen, Denis Irwin – David Beckham, Nicky Butt, Ryan Giggs, Jesper Blomqvist(Teddy Sheringham) – Dwight Yorke, Andy Cole(Ole-Gunnar Solskjaer - Trainer: Sir Alex Ferguson Tore: Teddy Sheringham, Ole-Gunnar Solskjaer; Mario Basler – SR: Collina(Italien) – 90.000 Zuseher bearbeitet 9. November 2003 von goleador2000 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Dannyo Schefoasch Geschrieben 10. November 2003 Les Sealey – Denis Irwin, Steve Bruce, Gary Pallister, Clayton Blackmore – Terry Phelan, Bryan Robson, Paul Ince, Lee Sharpe – Brian McClair, Mark Hughes Tja, da war Man.U. eben noch leiwand... Kann sich jemand von euch an dieses geile Manchester United - PC-Spiel für MSDOS erinnern ? War ein Hammer ! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
C@RMINE US LECCE Geschrieben 10. November 2003 Alberto Di Chiara – ein Offensivverteidiger, der immer wieder den Weg nach vorne suchte und dem die rechte Außenbahn gehörte, er spielte ob seinem Offensivdrang auch sehr oft im Mittelfeld und war sowohl technisch sehr beschlagen, als auch sehr zweikampfstark. Seine grosse Stärke waren seine Flankenläufe, er setzt immer wieder die gefährlichen Sturmspitzen mit genialen Zuspielen in Szene. ist es der was früher bei Lecce gespielt hat und der heutige Team Manager von Perugia ? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gigi www.mspeu.at Geschrieben 14. November 2003 (bearbeitet) 10 Tore in einem Finale, das waren noch Zeiten! Europapokal der Landesmeister – Endspiel – 18.Mai 1960 Real Madrid - Eintracht Frankfurt 7:3 (3:1) Real Madrid spielte so: Dominguez, Marquitos, Santamaria, Pachin, Zarraga, Vidal, Canario, Del Sol, Di Stefano, Puskas, Gento Eintracht Frankfurt spiele so: Loy, Lutz, Eigenbrodt, Hofer, Weilbacher, Stinka, Kress, Lindner, Stein, Pfaff, Meier Tore: 10. Kress 0:1, 27. Di Stefano 1:1, 30. Di Stefano 2:1, 45. Puskas 3:1, 56. Puskas 4:1, 60. Puskas 5:1, 71. Puskas 6:1, 72. Stein 6:2, 74. Stein 6:3, 75. Di Stefano 7:3 DER LINKE FUSS DES "UNGARISCHEN MAJORS" Ein klarer Favorit Als Sieger der vier vorangegangenen Endspiele im Europapokal der Landesmeister war Real Madrid auch für dieses fünfte Finale der logische Favorit. Und das nicht zuletzt deshalb, weil sich die Madrilenen zu Anfang der Saison die Dienste des großen Ungarn Ferenc Puskas hatten sichern können, der nun mit Alfredo Di Stefano, und Francisco Gento eine Traumsturmreihe bildete. Und doch sah der große Club aus Madrid der Begegnung im Hampden Park mit einiger Besorgnis entgegen. Er hatte wohl im Halbfinale den ewigen Rivalen FC Barcelona eliminiert (3:1 zuhause, 3:1 auswärts), aber die Eintracht hatte auf sehr viel beeindruckendere Weise die Glasgow Rangers ausgeschaltet (6:1 in Frankfurt, 6:3 in Glasgow). Überdies besaß der deutsche Meister mit dem Angriffstrio, Lindner-Stein-Kress eine brandgefährliche Waffe. Der zweite Frühling der "Alten" Wer glaubte, dass Di Stefano nicht mehr die Schnelligkeit eines Zwanzigjährigen hatte und dass auch Puskas nicht mehr in dem Alter war, in dem ein Fußballer - bildlich gesprochen - Bäume ausreißen kann, der sah sich zu Beginn des Spiels in seiner Annahme durchaus bestätigt. Denn die Deutschen machten von Anfang an viel Dampf und gingen dem Spielverlauf entsprechend schon in der 10. Minute durch den Linksaußen Kress 1:0 in Führung. Die Madrilenen brauchten eine Weile, um diesen Schlag wegzustecken, aber nach und nach fanden sie immer besser zu ihrem Spiel. In der 27. Minute bewies Di Stefano mit dem Ausgleichstor, das er nach einer Flanke von Canario aus unmöglichem Winkel erzielte, seine Klasse. Drei Minuten später ließ Loy einen Schuß von Canario vor die Füße Di Stefanos abprallen, wofür sich „Don Alfredo“ prompt mit dem 2:1 erkenntlich zeigte. Ein hervorragendes Spiel des deutschen Meisters Kurz vor der Pause schlug Puskas natürlich mit seinem legendären linken Fuß - zu und schraubte den Spielstand auf 3:1 für die Spanier. In der zweiten Halbzeit folgte dann die Viertelstunde des Ferenc Puskas: Zwischen der 56. und der 72. Minute erzielte er einen echten Hattrick. Obwohl mit 1:6 fast hoffnungslos im Rückstand, konnte die erstaunliche Eintracht noch physische und psychische Reserven freimachen und gelangte binnen zwei Minuten durch Stein zu zwei schönen Toren. Aber der schlaue Fuchs Di Stefano profitierte 60 Sekunden später von der Tatsache, dass die Frankfurter jetzt alles nach vorne warfen und dadurch die Abwehr vernachlässigten. Er zog allein auf Torhüter Loy los und zwang ihn, zum siebten Mal hinter sich zu greifen. Die Deutschen hatten damit dieses hochklassige Endspiel wohl verloren - aber sie waren nach einer großartigen kämpferischen Leistung und mit fliegenden Fahnen untergegangen. Alfred Di Stefano, genannt "Don Alfredo" (Atlas Verlag - Faszination Fussball) bearbeitet 14. November 2003 von Gigi 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gampern Im ASB-Olymp Geschrieben 17. Dezember 2003 Ist zwar schon einwenig älter, aber den Thread hab ich erst jetzt gesehen... Der grosse Trainer, Sir Alex Ferguson, konnte 8 Jahre, nachdem er für viele Fußballexperten überraschend, mit dem schottischen Club FC Aberdeen das grosse Real Madrid im Finale in Göteborg 1983 bezwang(2:1 n. V !!!) einen weiteren grossen Triumph feiern und Manchester United, das in England bereits die Spitzenpositon behauptete und Titel um Titel einheimste, auch in Europa wieder salonfähig machen… Das kann ich so nicht stehen lassen: Das einzige, dass Alex Ferguson bis zu diesem Zeitpunkt mit United gewonnen hatte, war der FA-Cup, logischerweise ein Jahr zuvor! In der Liga war man irgendwo im Niemandsland zu finden (2x 11., 1x 13.) ausser 1988 wurde man Vizemeister (91 imerhin 6.!). Erst danach konnte man in der Liga auch was reissen: Nach noch einer Vizemeisterschaft konnte 92/93 endlich, nach 26 Jahren, der 8. Meistertitel eingefahren werden! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
goleador2000 Walk like an Egyptian Geschrieben 17. Dezember 2003 Ist zwar schon einwenig älter, aber den Thread hab ich erst jetzt gesehen...Das kann ich so nicht stehen lassen: Das einzige, dass Alex Ferguson bis zu diesem Zeitpunkt mit United gewonnen hatte, war der FA-Cup, logischerweise ein Jahr zuvor! In der Liga war man irgendwo im Niemandsland zu finden (2x 11., 1x 13.) ausser 1988 wurde man Vizemeister (91 imerhin 6.!). Erst danach konnte man in der Liga auch was reissen: Nach noch einer Vizemeisterschaft konnte 92/93 endlich, nach 26 Jahren, der 8. Meistertitel eingefahren werden! Ok. Nehme ich zur Kenntnis. Werde beim nächsten Mal wieder genauer recherchieren.... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Interisti Zeuge Yeboahs Geschrieben 12. Januar 2004 Pancev hingegen spielte nach dem Krieg noch irgendwo in Deutschland und viel nicht weiter auf. Ja und zwar beim VFB Leipzig (ich glaube sogar unter Gustl Starek) und bei der Fortuna aus Düsseldorf. Aber gerissen hat er nix mehr. Nur noch abkassiert ... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Schapu C'mon you Irons! Geschrieben 12. Januar 2004 Pancev hingegen spielte nach dem Krieg noch irgendwo in Deutschland und viel nicht weiter auf. Ja und zwar beim VFB Leipzig (ich glaube sogar unter Gustl Starek) und bei der Fortuna aus Düsseldorf. Aber gerissen hat er nix mehr. Nur noch abkassiert ... Ahhhh Selbstanzeige... Fiel - viel... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Katzi Austria Salzburg - ein Leben lang !!!! Geschrieben 28. Januar 2004 Find i super den Thread.Die frühen 90er Jahre waren auch meine erstn Kontakte zum Fussball. Natürlich ewiger Ajax-symbathisant. Unvergesslich für mich die beiden Champions-League Spiele95: Salzburg-Ajax 0:0, und Ajax-Salzburg 1:1 (Litmanen bzw.Mladenovic) 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mondschein Merseyside - where football becomes living Geschrieben 16. Februar 2004 Hier ein Link zu einem Nostalgiebeitrag von mir: Niederlande 74 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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