SimonBolivar

Der Presse-Thread

2.328 Beiträge in diesem Thema

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Von der grauen Maus zum bunten Hund

Maria Enzersdorf - Richard Trenkwalder fragte sich, "wohin das noch alles führen soll". Admiras Präsident sagte, das Wort "Abstieg" könne man nun aus dem Repertoire streichen. "Aufstieg" bleibt. "Wir sind ja der Aufsteiger." Er sah gerührt auf die vollen Tribünen, die sich nach dem Abpfiff logischerweise leerten, weil das Südstadt-Stadion, das nach ihm benannt ist (Trenkwalder Arena), keine Gemeindewohnung ist. "Ja, es ist mein schönster Tag, es hat sich ausgezahlt."

1999 hatte Trenkwalder sein Engagement im Fußball begonnen. Schwadorf war der Anfang, und Schwadorf war damals die Nummer 1560 in der Österreich-Rangliste. Aufgrund diverser Insolvenzen und auch Zufälle stieg er 2008 bei der Admira ein. Trenkwalder ist nicht mehr Chef seiner Personalleasingfirma, der 63-Jährige besitzt nur mehr Minderheitsanteile. Als Privatmann wird er die Admira (Budget 5,5 Millionen Euro) nie im Stich lassen. "Ich will das Fundament verbreitern." Er werde versuchen, seine ehemalige Firma davon zu überzeugen, "dass der Werbewert enorm ist. Die Admira wird im Radio gespielt, im Fernsehen gezeigt, in den Zeitungen gelesen. Vom Burgenland bis zum Bodensee. Das ist kein graue Maus mehr."

Die Admira ist eine erstaunliche Mannschaft, quasi ein bunter Hund. Und Dietmar Kühbauer ist ein erstaunlicher Trainer. Das spektakuläre 4:3 am Samstagabend gegen Rapid in der ausverkauften Südstadt (10.600 Menschen) war keine Sensation mehr. "Sondern ein verdienter Sieg", sagte Kühbauer. Kollege Peter Schöttel widersprach nicht wirklich. "Es lag aber auch an unserer Naivität." Dass die Admira blitzschnelle Angriffe startet und diese auch mit Toren abschließt, mussten zuvor die Austria (2:4), Meister Sturm Graz (2:4) und Red Bull Salzburg (1:2) erleiden. Rapid ist prompt in die Falle getappt, geriet mit 0:3 in Rückstand. Aus Standardsituationen wurde zwar der Gleichstand geschafft, Schöttel lobte deshalb die Moral. Aber Fußball gespielt hat nahezu ausschließlich die Admira. Das lag an Typen wie Philipp Hosiner. Oder Rene Schicker. Oder Patrik Jezek. Oder Issiaka Ouedraogo.

Der Siegestreffer war umstritten. Nach einem Hands von Guido Burgstaller verwandelte Jezek den Elfmeter. Inwieweit die Bewegung des Rapidlers unnatürlich oder doch natürlich war, darüber stritten weder Kühbauer noch Schöttel. "Kann man geben, muss man nicht geben." Schiedsrichter Rene Eisner entschied sich für die "Kann man geben"-Variante. Der 34-jährige Jezek hat nun 308 Partien in Österreich absolviert, der Tscheche ist somit Rekord-Legionär. Kühbauer: "Ich liebe ihn."

Und er liebt nach wie vor Hütteldorf. "Ein 0:3 holt nur Rapid auf." Trotz der ewigen Zuneigung müsse er seinen Weg gehen. "Ich kann meinen Leuten ja nicht sagen, bitte spielts an Esel, weil ich Rapid so mag." Kühbauer war wie Trenkwalder bereit, das Wort Abstieg zu streichen. "Sonst halten sie mich für deppert." Die bisherigen Leistungen seien in der Tat großartig. "Sie halten sich an die Anweisungen, das ist wunderbar. Ich werde meiner Mannschaft trotzdem keinen Kuchen backen, aber sie dürfen in den nächsten Tagen nicht nur Cappy trinken."(Christian Hackl, DER STANDARD Printausgabe, 3. Oktober 2011)

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Blumenau: Dangerous Admiration.

http://fm4.orf.at/stories/1688682/

Warum ist die Admira Zweiter? - Das solide Auftreten der Aufsteiger in die Bundesliga und die Gründe

http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/warum-ist-die-admira-zweiter-das-solide-auftreten-der-aufsteiger-in-die-bundesliga-und-die-grunde-r424

beide sind sich einig: unser erfolg wird nur von kurzer dauer sein.

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Blumenau hat vielleicht in ein paar Allgemeinbetrachtungen recht, aber wenn es tiefer geht, bleibt er schön an der Oberfläche, der Herr Phrasendrescher. Speziell was uns betrifft.

Und der zweite Beitrag ist Schwachsinn pur, der Titel abseits ist durchaus richtig gewählt.

Warum müssen manche Leute über alles und jeden bloggen, wer wird damit bedient ausser ihrer eigenen Eitelkeit ? :facepalm:

bearbeitet von pazzoragazzo

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Als Privatmann wird er die Admira (Budget 5,5 Millionen Euro) nie im Stich lassen. "Ich will das Fundament verbreitern." Er werde versuchen, seine ehemalige Firma davon zu überzeugen, "dass der Werbewert enorm ist. Die Admira wird im Radio gespielt, im Fernsehen gezeigt, in den Zeitungen gelesen. Vom Burgenland bis zum Bodensee. Das ist kein graue Maus mehr."

Danke, dabke, danke für alles Richard Trenkwalder.

Damit das mal gesagt ist.

Von wegen Kommerz, das ist aufrichtiges Mäzenatentum.

bearbeitet von schallvogl

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Mich fasziniert das Kritiker-Phänomen, das es nicht nur im Fußball gibt. Wenn es mit dem komponieren, schreiben oder kochen nicht klappt, wirst du eben Musik-, Literatur- oder Gastronomiekritiker. Das gilt auch für Herrn Blumenau (und dem von abseits.at): Keiner kann einen Paß stoppen, kennen aber Didi Kühbauer besser als die Herren Foda, Daxbacher oder Moniz. Einen Erfolg auf das simple Eingespieltsein zu reduzieren heißt, diese Herren als Trottel hinzustellen. Ein Moniz, der vom HSV umworden wird und jahrelange Erfahrung in anderen, besseren Ligen besitzt, muß erst ein paarmal gegen die Admira spielen, um problemlos zu gewinnen! :facepalm: Man muß Österreicher sein, um das nicht als peinlich zu empfinden.

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wahrlich ein fachmann der schlumpf:

So erfrischend kann es bei den Südstädtern nicht weitergehen, dass Rapid, Salzburg und so weiter nicht die Grenzen aufzeigen und die Admira wird dann doch wieder im Mittelfeld landen.

sind wir froh das mittlerweile beide mit 0 Punkten aus der Südstadt abgereist sind!!!!

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Einen Erfolg auf das simple Eingespieltsein zu reduzieren heißt, diese Herren als Trottel hinzustellen.

V.a. da wir einige Neuzugänge im Sommer integriert haben. Insbesondere unser dzt. Traumsturm Hosiner-Ouedraogo ist im Prinzip alles andere als eingespielt. Beide im Sommer von unterschiedlichen Vereinen gekommen; spielen auch erst seit dem Innsbruck-Spiel miteinander (und da eher als Notlösung wegen der Suli-Verletzung und in dem Innsbruck-Spiel alles andere als gut).

In einem Punkt muß ich Blumenau allerdings schon recht geben. Wir profitieren dzt. schon auch von einem Lauf, der vermutlich nicht ewig anhalten wird. Ein Fan darf euphorisch sein, ein Fachjournalist sollte aber durchaus auch Schwächen im dzt. erfolgreichen System ansprechen (und die haben wir, sonst hätten wir die Partie locker heimgespielt) und nicht bloß bejubeln.

Memento Aprili. Da hat der Kühbauer auch nciht anders spielen lassen und es ist alles in die Hose gegangen.

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Teams der Runde, Fortsetzung: Krone, Sportzeitung und Sportwoche waren sich bei Schicker, Jezek und Sako einig, die SpoZei hatte noch Dibon drin, die Krone Plasse !

Ed. Im Kurier - Team der Runde stehen Schicker, Jezek, Sako und Schrott !

Wie die eigentlichen Titelanwärter über uns denken....http://sport10.at/home/fussball/bundesliga/697837/Die-Liga-staunt-ueber-die-Admira

bearbeitet von pazzoragazzo

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Kurzinterview mit Ho-Ho-Hosiner

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und auch der ORF widmet ihm einen Artikel

Nächster Schritt auf Karriereleiter

Auf dem Papier sind die letzten beiden Spiele in der EM-Qualifikation praktisch ohne Wert. Mit einer couragierten Leistung am Freitag in Aserbaidschan und am Dienstag in Kasachstan könnten die rot-weiß-roten Kicker allerdings bereits Pluspunkte beim designierten ÖFB-Teamchef Marcel Koller sammeln. Gute Karten scheint Neuling Philipp Hosiner zu haben, der nach der Liga auch im Team aufgeigen will.

Vor drei Jahren mit der B-Mannschaft von 1860 München noch in der deutschen Regionalliga Süd im Einsatz, stellt der 22-jährige Goalgetter mit FC Trenkwalder Admira derzeit die heimische Liga auf den Kopf und lacht mit dem Aufsteiger nach zehn Runden vom obersten Tabellenplatz. „Nicht nur ich, die ganze Mannschaft hat einen Superlauf“, sagte Hosiner, der sich mit sechs Treffern ex aequo mit Austria-Stürmer Roland Linz national als bisher treffsicherster Stürmer erwies.

„Die Tabellenführung und Platz eins in der Torschützenliste sind egal, wir wollen einfach nur in jedem Match gewinnen“, erklärte der 1,78 Meter große Offensivmann das Erfolgsrezept des vermeintlichen Underdogs. Und nicht zuletzt diese Einstellung sowie seine Treffsicherheit brachten Hosiner nun eine Berücksichtigung für die beiden EM-Qualispiele durch Interimsteamchef Willibald Ruttensteiner ein. Der hauptberufliche Technische Direktor des ÖFB holte den 22-Jährigen allerdings auch, um laut eigenen Angaben seine Wertschätzung für die österreichische Liga zu dokumentieren.

Einsatz in Baku winkt

„Ich bin mit seinen bisherigen Leistungen sehr zufrieden. Seine Einberufung ist aus heutiger Sicht sehr, sehr gerechtfertigt“, lobte Ruttensteiner den Teamneuling, der am Dienstag auch beim 4:0-Testsieg gegen Hartberg traf und mit dem er gleich nach seiner Ankunft im Teamcamp ein längeres Gespräch geführt hatte. „Ich habe ihm gesagt, dass er beim Nationalteam am richtigen Ort ist, wenn er genauso spielt wie bei der Admira“, so Ruttensteiner.

Ob der Stürmer am Freitag (18.00 Uhr MESZ, live in ORF eins) in Baku von Beginn an auflaufen wird, ließ der 48-jährige Oberösterreicher offen. Ein Einsatz hängt letztendlich wohl auch vom Fitnesszustand von Marc Janko ab, der wegen der Belastungen auf Kunstrasen prophylaktisch eine Spritze ins Sprunggelenk erhielt und sogar ein Training auslassen musste. Und genau dieses Handicap des etatmäßigen Kapitäns sowie Hosiners gute Bewegungsabläufe auf Kunstrasen könnten schlussendlich für einen Einsatz des Admiraners sprechen.

„Kann von jedem hier lernen“

„Ich bin ein schneller Spieler, vielleicht kommt mir der Kunstrasen entgegen“, sagte der Burgenländer. Einen Anspruch auf einen Fixplatz wollte der Absolvent des BNZ Eisenstadt jedoch nicht stellen. „Falls ich die Chance bekomme, werde ich versuchen, sie zu nützen. Aber ich will vom Nationalteam einfach so viel wie möglich mitnehmen und kann von jedem hier lernen.“

Dass Sensationstabellenführer Admira Meister wird, glaubt Hosiner „eher nicht“. „Aber wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen“, erklärte der Angreifer, der über die Vienna den Sprung in die österreichische Bundesliga geschafft hatte. Für die Döblinger hatte der 22-Jährige die gesamte Spielzeit 2010/11 absolviert und dabei 13-mal ins Schwarze getroffen. Unter anderem trug sich Hosiner auch in der Relegation gegen Parndorf in die Schützenliste ein und leistete so seinen Anteil am erfolgreichen Klassenerhalt.

„Vom Kinder- in den Männerfußball“

Begonnen hatte Hosiner seine Karriere 1996 beim SC Eisenstadt, ehe er 2001 zum SV St. Margarethen wechselte. Später spielte er für die AKA Burgenland, bevor er 2006 in die Jugendabteilung des TSV 1860 München wechselte. 2007 holte er mit den A-Junioren der Münchner den DFB-Junioren-Vereinspokal. 2008 wurde er Teil der zweiten Mannschaft, für die er in der Regionalliga Süd zwölf Tore erzielte und acht weitere vorbereitete, womit er der Topscorer seines Teams war.

„Das war eine lehrreiche Zeit, ich habe den Sprung vom Kinder- in den Männerfußball geschafft und deutsche Tugenden wie Siegeswillen und Einsatzbereitschaft gelernt“, sagte der Burgenländer, der 2009 noch ein einjähriges Gastspiel beim SV Sandhausen in der dritten Liga absolvierte, ehe er 2010 zur Vienna und damit zurück in die Heimat kehrte. „Ich wollte, dass man mich in Österreich wieder kennt“, erklärte Hosiner gegenüber der „SportWoche“. Und zumindest das hat der Goalgetter dank starker Leistungen mittlerweile locker geschafft.

sport.orf.at

bearbeitet von SimonBolivar

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