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Da wird a bisl anders handiert in Serbien, man achte darauf das kein einziger Mann von den Partizan Supporters zurückgelassen wird und wie die Cops durch die Sektoren geschäucht werden. Hut ab !

http://www.youtube.com/watch?v=nUhtETFgMy8...feature=related

Kann mir einer eklären was da überhaupt passiert ist?

EDIT: Weiss es jetzt^^

bearbeitet von Altachsupporter

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Weil er versuchte einen Cop ein brennende Bengale in den Mund zu stecken jaja ich weiß

Ja und jetzt brauchst nru mehr zwischen rot (Roter Stern) und schwarz (Partizan) unterscheiden lernen *g*

edit: Passend dazu die Homepage der Delije (das Intro):

http://www.oaza.co.yu/sport/delije/

bearbeitet von BamOida!

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  • 2 weeks later...
Bester Mann im Team

Hier der Bericht aus Jena über die Vorfälle in Emden:

Zum Drittligaspiel des FC Carl Zeiss Jena bei den Kickers aus Emden fanden sich etwa 200 Gästefans im Stadion ein. Vor und während des Spiels kam es zu keinen nennenswerten Kontakten, geschweige denn Reibereien zwischen diesen und den eingesetzten Polizeikräften. Auch kurz nach Ende des Spiels war die Stimmung im Gästeblock, nach einer 1:3 Niederlage, eher von Enttäuschung und Verbitterung geprägt. Viele Fans suchten noch die Diskussion mit den Spielern, bevor sie das Stadion langsam verließen.

Am Ein- bzw. Ausgang des Gästesektors wartete schon eine Polizeieinheit im Spalier auf eine Gruppe von etwa 60 Jena-Anhängern, die fast als letztes den Gästeblock verließen. So wurde schließlich versucht, eine Person dieser Gruppe gewaltsam zu einer Personalienkontrolle zu zwingen. Dies stand aber nicht im Interesse der umstehenden Fans, sodass sich ein Pulk um die verdächtige Person bildete, welches durch einen Polizeikessel am weiterlaufen gehindert wurde. Der beschuldigten Person wurde vorgeworfen, während der Halbzeitpause einer Polizeifotografin den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt zu haben. Das dies nicht der richtige Weg ist, seine Meinung kund zu tun, bleibt außer Frage. Es ist ein Ausdrucksmittel, welches jedes Wochenende in ganz Deutschland benutzt wird, um den Unmut gegen die Polizei und deren omnipräsidenten Überwachungsapparat zu zeigen. Ob man sich davon beleidigt fühlt ist eine andere Sache, nur rechtfertigt dies in keinster Weise das weitere Vorgehen der Polizei in den folgenden Minuten.

Die Fans im Pulk zeigten sich während des Wartens im Polizeikessel in keinster Weise aggressiv oder provozierend. Lediglich wurde mehrfach nach den Gründen für diese Maßnahme gefragt, worauf man aber keine Antwort erhielt. Seitens der leitenden Polizisten und eines szenekundigen Beamten wurden die Leute am Rande des Pulkes mehrfach darauf hingewiesen, doch bitte den Beschuldigten auszuliefern. Da die Daten und das Gesicht des Beschuldigten aber durch die szenekundigen Beamten zuzuordnen sind, war der Personengruppe der Grund für diese Maßnahme immer noch schleierhaft.

Gegen 16:20 Uhr blies dann eine etwa 15-köpfige Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (Herr Herglotz, PD Oldenburg) zum Angriff auf die etwa 40 Personen im Pulk. Mit rücksichtsloser Härte und ohne Rücksichtnahme auf die Gesundheit von Menschen wurde die Personengruppe gesprengt, um sich Zugang zum Beschuldigten zu verschaffen. Das dies nicht der alleinige Grund war, zeigte sich, als mehrere Personen, unter anderem auch Andreas Wiese; Rechtsanwalt, Fanbeauftragter und Präsidiumsmitglied des FC Carl Zeiss Jena, durch Faustschläge und Schlagstockhiebe, vor allem im Kopfbereich, verletzt wurden. Der Beschuldigte floh noch in Richtung eines Fanbusses, in dem er dann von mehreren Beamten gestellt und festgenommen wurde. Als die Beamten den Fanbus wieder verließen, wurde ohne ersichtlichen Grund noch Kleidungsstücke und Taschen von der Ablage heruntergeworfen. Eine weitere Person wurde wegen versuchter schwerer Körperverletzung festgenommen, als er dem Beschuldigten zu Hilfe eilen wollte und dabei aus Versehen mit einem Beamten kollidierte, der sich diesem in den Weg stellte und dabei umfiel.

Doch auch nach der Festnahme entspannte sich die Situation nicht wirklich. Die Beamten stießen weiter Leute umher, traten diese nieder und versuchten auf arrogante Weise die aufgebrachten Fans zu provozieren. Die anwesenden Fans waren naturgemäß empört. Es fielen beleidigende Worte, die angesichts der vorausgegangenen Situation sicher zum Teil verständlich waren, zum Teil aber auch übertrieben.

Die zwei Festgenommenen wurden nun in einem abgesperrten Bereich einer Personalienfeststellung unterzogen. Der Einsatzleiter (Herr Decker) äußerte gegenüber einem Festgenommen noch: “Ostdeutsche Fußballfans schlagen westdeutsche Polizisten, das kann doch nicht wahr sein.” Kurz vor 17 Uhr konnte der letzte Bus dann den Gästeparkplatz in Richtung Jena verlassen.

Die besagte BFE-Einheit fiel wohl auch schon bei Emden-Spielen gegen Osnabrück und Babelsberg (siehe Fansmedia-Bericht vom 16. April 2008), sowie beim Spiel von Rot-Weiss Essen in Cloppenburg durch extrem aggressives und überhartes Vorgehen gegen Fußballfans auf.

Die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes war zu keinem Zeitpunkt gegenüber der angeblich begangenen Tat der Beleidigung gegeben. Mit übertriebener Härte, immensem Aggressionspotential und ständiger Provokation wurden die zeitige Abfahrt der Busse und die bisher ruhige Situation um das Spiel aufgegeben. Ob die BFE-Einheit auch nur für den Einsatz am 1. Mai in Hannover üben wollte, bleibt wohl genauso Geheimnis der Verantwortlichen, wie auch der Sinn, solch eine Lage so eskalieren zu lassen. Solange Schubladendenken und Klischees, wie o.g. Zitat vom Einsatzleiter noch immer in den Köpfen der Beamten vorherrschen, solange kann sich auch kein Fan bei einem Fußballspiel menschenwürdig behandelt fühlen. Und solange kann auch kein Fußballfan daran glauben, dass die Rechtstaatlichkeit in Deutschland die wahren Aggressoren solch einer Situation an den Pranger stellen werden. Der Willkür sind Tür und Tor einfach zu weit geöffnet, um Fußballeinsätze deeskalierend und ruhig über die Bühne zu bringen.

Quelle: Fansmedia.org

Das Video kann auf Fansmedia.org downgeloaded werden.

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Weltklassecoach
  • 3 weeks later...
NCITDOME!!!

Sporting Lissabon – FC Bayern München (25.02.2009)

Sonntag, 8. März 2009

Ein unschönes Ende nahm der eigentlich erfolgreiche Europapokalabend in Lissabon für mehrere Bayernfans. Diese hatten in einer größeren Gruppe den Sieg in einer Kneipe in der Innenstadt gefeiert und diese schließlich zu mehreren verlassen.

Auf dem Rückweg zum Hotel treten einige der Fans, darunter keineswegs nur Ultras sondern auch ganz normale Bayernanhänger ein paar leere Mülltonnen um – sicherlich kein besonders intelligentes Verhalten, aber durch die Kombination aus Siegestaumel und Alkohol vielleicht zu erklären. Nicht zu erklären ist hingegen das Eingreifen einiger in der Nähe befindlicher Polizisten, die die Fans anschließend unter dem Einsatz von massiver Gewalt und Schlagstöcken festnehmen, obwohl diese zu keinem Zeitpunkt aggressiv oder gewalttätig gegenüber den Beamten sind. Ein Fan wird bereits bei der Festnahme von einem Polizeifahrzeug angefahren, so dass er quer über die Motorhaube zu Boden geschleudert wird und sich Verletzungen zuzieht.

Auf der Polizeiwache angekommen soll der schlimmste Teil des Abends für die Fans jedoch erst noch kommen. Die Hände mit Handschellen auf den Rücken gefesselt werden die Fans sowie ein weiterer Tourist, der sich nur zufällig in der Nähe befunden hatte, in einen Raum gebracht, wo sie von den Polizisten bedroht werden. Unter anderem wird das Licht ausgeschaltet und mit Stöcken auf die Tische geschlagen und den Fans auch mit den Worten „You are here not in Germany“ Gewalt angedroht.

Schließlich werden die Fans einzeln und immer noch in Handschellen von den Beamten zum „Verhör“ geholt und von den Polizisten befragt. Wenn die Fans hierbei nicht die gewünschten Antworten geben bzw. die Aussage verweigern oder auch nur nicht schnell genug antworten werden sie von den Polizisten geschlagen. Ein Fan wird hierbei so brutal verprügelt, dass er einen Riss im Trommelfell erleidet und sich in Deutschland einer Operation unterziehen muss um die Verletzungen angemessen zu behandeln.

Schließlich bekommen die Fans von einer Übersetzerin ein Schreiben, in welchem angeblich steht, dass es zwar Vandalismus gab, die Festgenommenen aber nichts damit zu tun hatten. Genauere Angaben kann oder will die Übersetzerin allerdings nicht geben, weshalb einige Fans die Unterschrift verweigern.

Nach mehreren Stunden erscheint schließlich der Leiter der szenekundigen Beamten der Münchner Polizei, Klaus Röschinger, auf der Polizeiwache und bittet die Fans nun einzeln zum Verhör. Statt sich jedoch nach den offensichtlichen Verletzungen und Misshandlungen oder den den Fans zur Last gelegten Vergehen zu erkundigen besteht sein einziges Interesse darin, die Situation in der sich die meist Jugendlichen, teilweise sogar minderjährigen Anhänger befinden dazu auszunutzen, um von diesen konkrete Informationen über verschiedene Gruppen aus der Südkurve sowie in seinen Augen „führende“ Personen bei diesen Gruppen zu erhalten. Die über Stunden festgehaltenen und misshandelten Personen werden von Röschinger massiv bedrängt und bedroht, ihm die Informationen, die er haben möchte zu geben.

Er fragt auch keineswegs nach Straftaten, gestellt werden fast nur Fragen im Sinne von „Kennen sie xy?“, „Welche Aufgaben hat z?“, „Wie wird man Mitglied und wer hat etwas zu sagen?“ oder ähnliche. Dass deutsche Polizisten im Ausland eine mindestens folterähnliche Situation dazu ausnutzen, um von Fans Informationen über missliebige Fangruppierungen zu erpressen ist der eigentliche Skandal.

Brutales Vorgehen von Polizisten ist in diesem Ausmaß gerade in Südeuropa leider keine Seltenheit. Aber wenn szenekundige Beamte der Münchner Polizei diese Brutalität und diese Vorgehen dazu ausnutzen, Fans, die eben auf einer Polizeiwache krankenhausreif geprügelt wurden, mit Sätzen wie „Ich krieg euch alle dran!“ einzuschüchtern und aushorchen zu wollen stellt sich die Frage, welche Rechtsauffassung von solchen Polizeibeamten vertreten wird. Die Praxis, Vernehmungen unangenehmer Personen, denen man jedoch nichts Konkretes vorwerfen kann in anderen Ländern „auszulagern“ scheint sich mittlerweile bis zur Münchner Polizei herumgesprochen zu haben. Dass diese Praxis wenig vorbildlich ist scheint in München hingegen noch nicht angekommen zu sein. Schon oft hat sich gezeigt, dass gerade die szenekundigen Beamten aus dem Münchner Polizeipräsidium nur allzu gerne ihren Privatkrieg gegen Fußballfans führen – dass hierbei auf Mittel zurückgegriffen wird, die nicht nur unverhältnismäßig und brutal sind, sondern auch besser in eine Diktatur passen stellt einen bedauernswerten neuen Höhepunkt dar.

Profans München

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