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Axe - FCW 1913

FC Wacker Innsbruck - Hellas Verona

23 Beiträge in diesem Thema

Testspiel in der spielfreien Zeit von 5.8 (LASK away) bis 15.8. (FC Lustenau away) gegen den Verein mit dem rechten Fan-Gsindl.

Das wird was ...

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also entweder die vereinsvorstände sind gewaltgeil oder bescheuert.

verona is echt ne schlimme stadt, zwar architektonisch ziemlich schön, aber es gibt an fast jeder ecke ein haken- oder keltenkreuz auf die wand gemalt. zumindest wie ich dort war.

allerdings muss ich sagen das es auch nicht-rechte fans unter den hellas anhängern gibt die eigendlich einen recht netten eindruck machen. fussballverrückt keine frage, aber durchaus sympatisch.

@mario. wieso zeigst uns da ein photo wo sich in deutlicher unterzahl befindliche hellas verona fans verpügelt werden und schüttelst dazu den kopf? :ratlos:

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Gestern haben sich 2 Vertreter der VK mit dem Vize-Präsident von Hellas Verona getroffen, hier das gespräch:

Mittwoch, 6.8.03 – Alpenstadion Wattens

Interview der Verrückten Köpfe mit dem Manager von Hellas Verona und ehemaligen, langjährigen Schiedsrichter Prof. Luigi Agnolin.

 

Nachdem uns Professore Agnolin über eine Stunde warten ließ (er musste wegen eines gewissen Herrn Nigmatullin, seines Zeichens ehemaliger Torhüter von Lok Moskau, zum Flughafen), überraschte er uns, bevor wir etwas fragen konnten, mit der Frage, warum wir eine linke Kurve sind!? Desweiteren wollte er gleich wissen (nachdem er Information von der Veroneser Polizei erhielt) ob wir mit Terni befreundet sind! Im folgenden ein kurzes Interview mit Signore Agnelli, über die Fanszene von Verona.

V.K.: Was ist Ihre Funktion bei Hellas Verona?

Agnolin: Ich bin Manager im sportlichen und administrativen Bereich von Hellas Verona.

 

V.K.: Seit wann sind Sie in diesem Bereich tätig?

Agnolin: Seit 3 Jahren

 

V.K.: Was machten Sie vor dieser Zeit?

Agnolin: Ich war FIFA Schiedsrichter und leitete dabei einige Europacupendspiele und Länderspiele bei Welt- und Europameisterschaften. Danach war ich Schiedsrichterbeobachter und Oberschiedsrichter.

 

V.K.: Gibt es Probleme mit Euren Fans?

Agnolin: Diese hat es immer gegeben und wird es immer geben. Allerdings handelt es sich dabei nur um einen kleinen Teil unserer Fans und nicht um alle. Besondere Probleme gab es beim Verhältnis zwischen Fans und Präsidenten Pastorello aufgrund sportlichem Abstieg.

 

V.K.: Warum spielen keine farbigen Spieler bei Hellas?

Agnolin: Das stimmt so nicht. Es spielen bei uns Spieler aus Marokko, Albanien, Russland, etc. und seit zwei Jahren auch ein Spieler aus Afrika, der von unserer eigenen Jugend kommt.

 

V.K.: Was unternehmt ihr gegen Rassismus/Rechtsextremismus?

Agnolin: Rassistische Spruchbänder werden von der Polizei entfernt. Weiters werden in Volks- und Hauptschulen Diskussionsabende veranstaltet und kleinere Wettbewerbe ausgeschrieben, wie vor Kurzem mit anti-rassistischen Zeichnung bei dem sich über 1000 Kinder und Jugendliche beteiligten.

 

V.K.: Werden Transparente auf politischen Inhalt kontrolliert bzw. konfisziert?

Agnolin: Natürlich werden sie auf ihre Inhalte kontrolliert, aber wenn eine Gruppe von 50 Personen ein Spruchband in das Stadion bringen will, dann schafft sie es auch.

 

V.K.: Gibt es Stadionverbote wegen politischer Aktivitäten im Stadion?

Agnolin: Stadionverbote gibt es schon einige. Warum sie genau verhängt wurden weiß ich nicht. Stadionverbote spricht in Italien ja die Polizei und nicht wie in Österreich der Verein aus.

 

V.K.: Kenne Sie die Organisation FARE?

Agnolin: Nein, diese Organisation kenne ich nicht, aber ich weiß, dass es in Bologna das „Progetto Ultrá“ gibt, dass sich mit der Bekämpfung des Rassismus in den Stadien beschäftigt.

 

V.K.: Was halten Sie von Aktionen wie jene der Trevisospieler?

Agnolin: Eine sehr gute Idee. Solche Aktionen sind sehr sinnvoll und ernten meinen Applaus.

 

V.K.: Sind solche Aktionen in Verona vorstellbar?

Agnolin: Könnte man sich vorstellen, aber in Verona ist die Situation nicht so schlimm wie in Treviso.

 

V.K.: Kenne Sie die Fußballszene oder Fanszene in Österreich?

Agnolin: Die Fußballszene kenne ich recht gut. Mannschaften wie Austria, Rapid, Sturm Graz usw. sind mir schon ein Begriff. Besonders die Strukturen in manchen österreichischen Vereinen, teilweise schon bei sehr kleinen Vereinen, sind sehr vorbildhaft und beneidenswert. In Italien gibt es diese nicht.

Über die Fanszene in Österreich weiß ich nicht viel. Ich weiß nur, dass ihre Kontakte mit den Fans von Ternana habt und dass ihr letzte Saison mit einem Bus nach Verona zum Spiel Hellas gegen Ternana gekommen seid.

V.K.: Arbeiten Sie mit anderen Vereinen bzgl. Fanarbeit zusammen?

Agnolin: Es gibt diese Zusammenarbeit mit Vereinen. Allerdings nicht offiziell, sondern nur im Stillen. Kann aber nun selbstverständlich nicht genau          sagen mit wem.

Unsere Fans pflegen gute Kontakte zu den Fans von Fiorentina, Sampdoria, Triestina und Lazio. Perugia, Bergamo und Terni, linke Kurven, sind wie man weiß nicht ihre besten Freunde.

 

V.K.: Wie werden Eure Fans von Vereinsseite unterstützt(Freikarten, Abos, Auswärtsfahrten...)?

Agnolin: Seit ich im Amt bin bekommen sie gar keine finanzielle Unterstützung. Aber es ist nicht so, dass wir sie nicht unterstützen würden, nur wollen sie das von sich aus nicht. Sie möchten so ihre Unabhängigkeit beibehalten und frei bleiben. Manche Fanklubs bekommen bei Jahresfeiern kleine Wimpel oder Fähnchen geschenkt.

 

V.K.: Wie sind Sie eigentlich mit dem FC Wacker in Kontakt gekommen?

Agnolin: Ich suchte den direkten Kontakt zum Verein und lernte dabei Herrn Stocker kennen. Ich habe heuer zwei Spiele von Wacker gesehen und      war vom Stadion sehr begeistert. Und da mir auch das Land Tirol sehr gut gefällt, bin ich gerne hierher gekommen.

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So, heute ist es soweit. Ich werde mir das Spiel (trotz der hohen Eintrittspreise) anschauen.

Salzburger haben sich im VK Gästebuch auch schon angekündigt :love::laugh:

Naja von denen kann man ja auch nix anderes erwarten :finger:

Bin gespannt wieviele Veronesen kommen werden, denke aber nicht allzu viele.

Hier die Presseaussendung der Fanclubs der Nord:

Hier geht´s lang ;)

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Das "drumherum" war viel interessanter wie das Spiel selbst.

Zuerst kam ca. 10 Minuten vor Spielbeginn ein Bus aus Verona an, ca. 30 Leute warfen mit Glasflaschen, Fahnenstangen usw. über den Zaun. Auch auf die Bullen sind dann einige losgegangen.

Dann war das Spiel schon im gange, hörte man das Gerücht dass einige Salzburger außen sind. Dann sind alle wieder nach draußen doch es waren nur 2 vorne außen. Dann ließen sich einige Junge blicken. Doch die wurden gleich "hinausgetreten". Ein Bulle lief dann mit dem Pfefferspray einen Innsbrucker nach, der einem Sbger eine draufgehaut hat.

3 Leute aus Bergamo waren auch da.

Nach dem Spiel haben ca. 50 Innsbrucker gewartet, und dann kamen ca. 20 Veronesen, doch ca. 50 Bullen mit Helm und Schutzschild hatten die Sche eigentlich im Griff.

Dann ließen sich auch ein paar Sbger blicken (ich denke das waren die YG), aber sind es eigentlich nicht wert erwähnt zu werden.

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Verpatztes Abenteuer

Sieht so aus, als wären die "Verrückten Köpfe" weit vernünftiger als die ehrenwerten Herren des FC Wacker, die als einzige Ausrede ihre Naivität anführen können. Die Tiroler Fangruppe hatte den Klub gewarnt, ausgerechnet Hellas Verona, deren Fans eine Horrorspur durch alle Stadien ziehen, zu einem "Freundschaftsspiel" einzuladen.

Heraus kam ein Skandal ersten Ranges, den die Klubführung zu 100 Prozent zu verantworten hat. Die Facts sind bekannt: Flaschen und Steine flogen unter Absingen von rechtsradikalem Gegröhle, die Veroneser Hooligans waren und bleiben als Abschaum des Abschaums geächtet, angeblich wurden sie unterstützt von jener Gruppe Salzburger Rowdies, die für zahlreiche <Kampfhandlungen> in letzter Zeit verantwortlich waren.

Natürlich wurde wieder einmal mehr Schaden angerichtet, als die paar Beulen, die zerfetzten Uniformen und zerschlagenen Autobusfenster.

Kein Wunder, wenn die Exekutive, ohne zu differenzieren, künftig noch rücksichtsloser auf Fangruppen loslegt, wenn Polizisten aus Angst vor neuerlichen Prügel sozusagen präventiv dreinschlagen.

Fan zu sein bedeutet einen Hauch von Abenteuer, gemeinsames Erleben, kollektiver Jubel, aber auch die Verarbeitung von Niederlagen innerhalb der Gruppe.

Es wird laut, die Brust schwillt in der Anonymität der Menge an und der ungeschulte Beamte fürchtet die Fußball-Miliz, die in Wahrheit wenig bis gar nichts mit dem eigentlichen Kick am Hut hat. Hauptsache Randale. Der Fan ist nicht in der Lage, sich vom Hooligan deutlich abzugrenzen und so entsteht für den Außenstehenden der Eindruck, die komplette Tribüne ist ein krimineller Haufen.

Die Lösung ist einfach und schwierig zugleich: Lückenlose Videoerfassung aller Besucher und rigoroses Platzverbot für Randalierer, die sich beispielsweise in England am Spieltag nicht einmal in der Nähe des Stadions aufhalten dürfen.

Hier geht's nicht um Rechte des Staatsbürgers. Wer sich gegen alle Regeln benimmt, hat die Teilnahme an gemeinsamen Veranstaltungen verwirkt.

(copyright sportventil)

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Was mich besonders gewundert hat - war die sehr geringe Polizeipräsenz beim Spiel gegen Hellas vor dem Anpfiff ? Nicht dass mich jetzt jemand falsch versteht - ich bin keineswegs dafür den Block mit Polizisten vollzustellen doch wennn man ein wenig Ahnung hat oder zumindest auf den rat einzelner Fangruppen im Vorfeld gehört hätte, hätte man wissen müssen dass Ausschreitungen vorprogrammiert sind. Ist unsre Vereinsführung wirklich so naiv ? in meinen augen war es ziemliches Glück dass es doch "relativ" ruhig beim spiel geblieben ist ( im internationalen Vergleich) doch es hätte leicht auch schlimmeres passieren können und dann müsste man sich wohl die Frage stellen-ob das ein testspiel gegen den rechten abschaum wert war !?

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