Die Austria und das liebe Geld


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ASB-Halbgott

In England, Italien, Frankreich gibt es kaum noch einen Profiverein, der nicht von einem ‚Fremd‘-Eigentümer geleitet wird. Ob die dabei gut geführt sind, hängt mMn nicht davon ab, ob die aus dem arabischen, ostasiatischen, russischen oder us amerikanischen Raum  kommen. Bspweise die Kroenkes wollen Erfolg um jeden Preis und sind dafür gewillt viel Geld in die Hand zu nehmen. Bei ManUnited liegt das Problem mMn nicht an den Investoren, sondern an den überholten Strukturen innerhalb des Vereins.
Die Identität geht bei Investoreneinstiegen eigentlich selten verloren. Gute Investoren investieren um mit dem Verein Erfolg zu haben  
Red Bull im Gegensatz dazu hat Vereine übernommen um für die eigene Marke zu werben. Ein wichtige Unterschied. 

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Gast
since1312 schrieb vor 1 Minute:

 

Weder wir noch die österreichische Bundesliga generell haben international auch nur annähernd das standing dieser Vereine. Glaubts ihr wirklich, dass uns ein Scheich/Investor einfach so übernimmt und in die CL führen will? Realistischer is, dass irgendein schwindliger wie bei 1860 daher kommt oder eben ein MCO wo wir dann der dritte oder vierte Club in der Hierarchie sind. 

 

Von einem Investor träumen, der uns in lichte Höhen führt und extrem leiwand ist ist sowieso purste Trollerei. Die Realität sind Insignia oder auch Jürgen Werner. Auch ein Fallen von 50+1 würde die Situation nicht wesentlich verbessern. Der Markt ist zu klein, Österreich völlig irrelevant. Wenst ein „Glück“ hast, wirst der 13. Verein der City Group.

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Posting-Pate
since1312 schrieb vor 3 Minuten:

Realistischer is, dass irgendein schwindliger wie bei 1860 daher kommt oder eben ein MCO wo wir dann der dritte oder vierte Club in der Hierarchie sind. 

 

MCO wäre wohl die realistischste Variante. Das kann von Vorteil sein oder auch nicht. Nur bevor wir komplett zusperren, würde ich persönlich als letzte Hoffnung bei einer MCO mitmachen. Wenn man sich zB die City Footballgroup ansieht, dann wird man bemerken, dass ziemlich viele ihrer Klubs in den letzten Jahren Titel abgeräumt haben. Aber wie schon gesagt, keine Angst, es wird eh nicht so weit kommen. 

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Postinho
fak 1990 schrieb vor 28 Minuten:

Es sind schon genügend Vereine wegen einem Investor usw Charlie gegangen,die hinterlassen oft nur verbrannte Erde und für sowas ist unser Verein sowieso zu klein,wennst jetz damit mit Psg oder City daher kommst.

 

since1312 schrieb vor 21 Minuten:

 

Weder wir noch die österreichische Bundesliga generell haben international auch nur annähernd das standing dieser Vereine. Glaubts ihr wirklich, dass uns ein Scheich/Investor einfach so übernimmt und in die CL führen will? Realistischer is, dass irgendein schwindliger wie bei 1860 daher kommt oder eben ein MCO wo wir dann der dritte oder vierte Club in der Hierarchie sind. 

 

Die angebliche Weltstadt Wien soll ja ein Standortvorteil sein, lese ich immer wieder. 

Also, lieber Scheich. Auf ins Rathaus. Termin bei Herrn Ludwig. Dem wird schon was einfallen, damit es nix wird.

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Altes Landgut schrieb vor 4 Stunden:

MCO wäre wohl die realistischste Variante

Als Teil einer MCO, und vermutlich mit jedem beliebigen Investor, könnten wir uns aber ganz schnell unsere mit großem Wohlwollen aufgenommene neue Strategie, Spieler in der eigenen Akademie selbst zu entwickeln, wieder in die Haare schmieren. 

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ASB-Süchtige(r)

Die großen (und seriösen) Investoren machen aufgrund der 50+1-Regel einen Bogen um Österreich (genauso wie die unseriösen Investoren). Es ist zwar auch hierzulande möglich, faktisch die Kontrolle über einen Verein zu erlangen – siehe LASK, Austria Klagenfurt oder Red Bull Salzburg.... Allerdings haben gerade ausländische Investoren auf solche Umgehungskonstruktionen oft keine Lust. Zu kompliziert. Zu undurchsichtig.

In der Schweiz, in Tschechien und anderen Ländern ist all das nicht notwendig: Dort hält der Investor seine GmbH zu 100 Prozent, und die Sache ist erledigt...  Das kann gut oder Schlecht sein. 

Investor ist auch nicht gleich Investor – und MCO ist nicht gleich MCO. Das zeigt sich etwa am Beispiel Wacker Innsbruck, wo man mehrfach danebengegriffen hat (Investoren aus Hamburg oder Russland), ehe man nun mit den Amerikanern von Los Angeles FC offenbar endlich das große Los gezogen hat. 

Für MCO gibt es zahlreiche Beispiele, und es werden dabei sehr unterschiedliche Strategien verfolgt. Bevor man einen Investor/MCO wirklich kennt, kann man nicht sagen, dass Austria Wien zu einem Farmclub wird oder künftig nur noch die zweite Geige spielt.... Oder das die Identität verloren geht... 

Die meisten Investoren haben zudem verstanden, dass solche Botschaften bei Fans nicht gut ankommen... 

24 minutes ago, Wustinger mit ST said:

Als Teil einer MCO, und vermutlich mit jedem beliebigen Investor, könnten wir uns aber ganz schnell unsere mit großem Wohlwollen aufgenommene neue Strategie, Spieler in der eigenen Akademie selbst zu entwickeln, wieder in die Haare schmieren. 

Kommt auf die Eigentümer des MCO an... Es gibt mittlerweile soviele MCO... Und viele verfolgen unterschiedliche Strategien. So pauschal kann man das nicht sagen.

bearbeitet von FootballLab

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Posting-Pate
Wustinger mit ST schrieb vor 51 Minuten:

Als Teil einer MCO, und vermutlich mit jedem beliebigen Investor, könnten wir uns aber ganz schnell unsere mit großem Wohlwollen aufgenommene neue Strategie, Spieler in der eigenen Akademie selbst zu entwickeln, wieder in die Haare schmieren. 

Kann natürlich sein, muss aber nicht zwingend so sein. Es könnte zB auch sein, dass man von medizinischen Abteilungen größerer Vereine der MCO profitiert. Oder von sportwissenschaftlichen Erkenntnissen, etc. Kommt halt drauf an bei welcher Gruppe man dabei wäre. Dort wo CP zB dabei ist, lief es bzgl Conference Leaugue nicht so toll, weil man schlampig war. Gibt für alles Negativ- und Positivbeispiele. Aber wie schon gesagt, für uns ist das ganze sowieso nicht relevant, solange man bei uns den eigenen internen Kleinkrieg führt.

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Ich bin schon allein aus fußballromantischen Gründen kein Fanboy von MCOs, sehe aber nicht NUR Nachteile dabei. Vor allem weil sich die Zeiten mittlerweile geändert haben, sollte man immer die Augen offen halten, wenn es darum geht, neue (erfolgversprechende) Wege zu beschreiten. Joschi Walter ist auch einen neuen Weg gegangen, als wir der erste österr. Verein mit Brustsponsor waren und uns dann in Austria Memphis umbenannt haben. Von den damaligen Erfolgen schwärmt man noch heute.

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since1312 schrieb vor 11 Stunden:
catalunya schrieb vor 13 Stunden:

Ich hoffe 50+1 fällt bald, ein Scheich kommt und macht es mit uns, wie in Paris oder bei Man City.

Geil, in rosa Glitzertrikots? Und der Name is dann ja eigentlich auch wurscht solange wir erfolgreich sind oder? 

Die beiden genannten Clubs beweisen freilich, dass sich die Farben und die Namen nicht unbedingt ändern müssen. 
Da ist RB schon speziell. 

Altes Landgut schrieb vor 7 Stunden:

In den USA und in Australien werden sie vermutlich auch weniger Wert auf Tradition legen.

In den USA haben nur Football und Baseball so eine Tradition wie Fußball bei uns. Da ändern sie die Farben und die Namen nie. 

Dafür aber die Heimatstadt. 

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Posting-Pate
KindausFavoriten schrieb vor 9 Minuten:

In den USA haben nur Football und Baseball so eine Tradition wie Fußball bei uns. Da ändern sie die Farben und die Namen nie. 

Dafür aber die Heimatstadt. 

Nau, da sind wir in Ö schon längst weiter als die Schlafmützen in den USA. Bei uns wechseln die Fußballvereine nicht nur die Farben und die Namen, sondern ZUSÄTZLICH auch die Heimatstadt: Admira, Wacker, Wattens, Strimpfning, Lask zumindest zeitlich begrenzt nach Pasching und dieneue Heimat des ehemaligen SV Wüstenrot Salzburg in Wals-Siezenheim gehört auch nicht wirklich zur Stadt Salzburg, sofern ich richtig informiert bin. Holodaro! :) 

Das Tauschen von Lizenzen und Ligen, wie Admira/Schwadorf, Sportclub/Gerasdorf, Schwanenstadt/Wr. Neustadt, FC Pasching/FC Kärnten, usw, macht den kompletten Fußball in Ö - zumindest für mich - zu einer lustigen Veranstaltung. :betrunken:

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Weltklassecoach
KindausFavoriten schrieb vor einer Stunde:

Die beiden genannten Clubs beweisen freilich, dass sich die Farben und die Namen nicht unbedingt ändern müssen. 
Da ist RB schon speziell. 

In den USA haben nur Football und Baseball so eine Tradition wie Fußball bei uns. Da ändern sie die Farben und die Namen nie. 

Dafür aber die Heimatstadt. 

aktuelles Beispiel: Oakland Athletics bzw. "The Athletics" wie sie jetzt heißen, nachdem sie sich in Sacramento zwischengelagert haben, Endziel wird dann Las Vegas sein. Wie schon bei den "Raiders" die ebenfalls aus Oakland weg und nun mit neuem Stadion allerdings den alten Biss nicht mehr zu haben scheinen.

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ASB-Halbgott
sindi_34 schrieb vor 18 Minuten:

aktuelles Beispiel: Oakland Athletics bzw. "The Athletics" wie sie jetzt heißen, nachdem sie sich in Sacramento zwischengelagert haben, Endziel wird dann Las Vegas sein. Wie schon bei den "Raiders" die ebenfalls aus Oakland weg und nun mit neuem Stadion allerdings den alten Biss nicht mehr zu haben scheinen.

Das beste Beispiel für mich immer noch die Utah Jazz. Da ist alleine schon der Name schizophren. 

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Postinho
FootballLab schrieb vor 7 Stunden:

Die meisten Investoren haben zudem verstanden, dass solche Botschaften bei Fans nicht gut ankommen...

Ein interessanter Rückschluss nach den (auch von dir beschriebenen) Erfahrungen in Österreich mit Investoren...

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