Die Austria und das liebe Geld


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V.I.P.
forzaviola84 schrieb vor 42 Minuten:

Nein, nimmt noch einige wochen in anspruch….. Ev Ende August…. vielleicht

Groß- und Kleinschreibung, Satzbau sowie Satzzeichen sind keine bloße Empfehlung und auch während Gluthitze unbedingt zu beachten! 

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Austria WIEN
pramm1ff schrieb vor 19 Minuten:

Groß- und Kleinschreibung, Satzbau sowie Satzzeichen sind keine bloße Empfehlung und auch während Gluthitze unbedingt zu beachten! 

Gib doch endlich eine ruhe….. wer bist du wer du denkst?!

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Postinho
pramm1ff schrieb vor 4 Stunden:

Du sprachst davon, dass es "ausgerechnet in wirtschaftlichen Krisenzeiten" schwierig sei, die "große Trendwende" zu schaffen. 

Daraufhin habe ich dir skizziert, dass unsere Erträge eigentlich

1) in maßgeblicher Weise vergleichsweise fix sind (BL-Gelder, Ö-Topf, Ticketing, Merch, Gastro... folgen alle nicht dem Konjunkturzyklus),

2) auch das Sponsoringvolumen nicht plötzlich komplett einbricht (längere Verträge, Liebhaberei, öffentliche Hand etc.) und

3) die Pfade zur Sanierung - also Transfers und Europacup weiterhin so viel Geld abwerfen können, wie nie zuvor und uns hier heuer bereits eine massive Einnahmensteigerung gelungen ist. 

=> Natürlich könnten wir uns auch "ausgerechnet in wirtschaftlichen Krisenzeiten" sanieren.

Die Einnahmen sind weder fix noch sonderlich gut planbar. Weder kann man Spielerverkäufe fix einpreisen noch sportlichen Erfolg. Nachdem die wesentlichen Einnahmenquellen eng mit dem sportlichen Erfolg verknüft sind, ergeben sich Volatilitäten wie in kaum einer anderen Branche. Anbei die Umsatzerlöse der Austria der letzten 18 Jahre.

2023/24: 21,83 Mio. EUR
  • 2022/23: 24,85 Mio. EUR
  • 2021/22: 18,64 Mio. EUR
  • 2020/21: 18,27 Mio. EUR
  • 2019/20: 23,03 Mio. EUR
  • 2018/19: 29,29 Mio. EUR
  • 2017/18: 21,02 Mio. EUR
  • 2016/17: 24,69 Mio. EUR
  • 2015/16: 14,14 Mio. EUR (angepasst gem. RÄG 2014)
  • 2014/15: 13,11 Mio. EUR
  • 2013/14: 30,48 Mio. EUR
  • 2012/13: 13,28 Mio. EUR
  • 2011/12: 16,67 Mio. EUR
  • 2010/11: 14,67 Mio. EUR
  • 2009/10: 12,76 Mio. EUR
  • 2008/09: 15,59 Mio. EUR

Nochmal - auch wenn du es scheinbar nicht wahrhaben willst - WIR haben keine wesentlichen langfristigen Sponsorverträge; das macht die Planbarkeit bei uns eben schwieriger. Budgetiere mal kostendeckend bei Einnahmenschwankungen von 30% und mehr. 

Zitat

Da wären 3 Mio mehr aus dem Sponsoring zwar nett bzw. weitere 3 Mio weniger aus dem Sponsoring bitter, aber es ist nicht die alleinig entscheidende Komponente. Der überwiegende Teil unseres Umsatzes ist quasi völlig vom Wirtschaftszyklus entkoppelt. 

Dass der überwiegende Teil des Umsatzes vom Wirtschaftszyklus entkoppelt sein soll, ist halt ein Irrlaube von dir. In der Realität kommen wirtschaftlich schlechtere Zeiten sehr wohl bei den Vereinen an, sei es durch geringe Sponsoreinnahmen, geringere Bundesligaübertragungsrechte oder schlechterem Merchandising, weil der Papa seinen Kids eben nicht jedes Jahr neue Trikots kauft. Auch ändern sich inflationsbedingt die Kosten fortlaufend - oder glaubt du, dass bei einer Austria keine Inflation ankommt? Wir hatten in den letzten 5 Jahren gemessen am VPI rund 25% Inflation. 

Nix für ungut, für einen überschuldeten in der Vergangenheit nicht kostendeckend wirtschaftenden Verein sind 3 Mio. EUR Sponsoreinnahmen nicht nur nett, sondern maßgeblich.

Zitat

Deine Punkte zur Verzerrung der Liga (Rapid mit Wien Energie), zur Konkursen (wie viele der 20 Pleitevereine sind in Hochkonjunkturphasen eingegangen?), Spielergehältern (was soll der Konnex sein?) etc. sind schwer nachvollziehbar bzw. eine Themenverfehlung. Die Wirtschaftslage ist bei Fußballvereinen schwerlich eine Ausrede für rote Zahlen, eher ist es strukturell so, dass rote Zahlen üblich sind - zumindest bei uns. 

Also wenn dir der Connex der wirtschaftlichen und sportlichen Leistungsfähigkeit zu Spielergehältern nicht klar ist, fehlen glaub ich grundsätzliche Vorkenntnisse - nix für ungut. 

Wenn sich im österr. Fussball die Rechnung sogar in guten Zeiten nicht ausgeht, sollte es einleuchtend sein, dass die Sanierung zu schlechten Zeiten besonders schwer ist. Die Erkenntnis, dass rote Zahlen bei uns strukturell bedingt sind und bei uns reihenweise Vereine sogar zu Zeiten der Hochkonjunktur hops gehen, ist wohl alles andere als beruhigend.

 

bearbeitet von multispeed

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Im ASB-Olymp
multispeed schrieb vor 23 Minuten:

Die Einnahmen sind weder fix noch sonderlich gut planbar. Weder kann man Spielerverkäufe fix einpreisen noch sportlichen Erfolg. Nachdem die wesentlichen Einnahmenquellen eng mit dem sportlichen Erfolg verknüft sind, ergeben sich Volatilitäten wie in kaum einer anderen Branche. Anbei die Umsatzerlöse der Austria der letzten 18 Jahre.

2023/24: 21,83 Mio. EUR
  • 2022/23: 24,85 Mio. EUR
  • 2021/22: 18,64 Mio. EUR
  • 2020/21: 18,27 Mio. EUR
  • 2019/20: 23,03 Mio. EUR
  • 2018/19: 29,29 Mio. EUR
  • 2017/18: 21,02 Mio. EUR
  • 2016/17: 24,69 Mio. EUR
  • 2015/16: 14,14 Mio. EUR (angepasst gem. RÄG 2014)
  • 2014/15: 13,11 Mio. EUR
  • 2013/14: 30,48 Mio. EUR
  • 2012/13: 13,28 Mio. EUR
  • 2011/12: 16,67 Mio. EUR
  • 2010/11: 14,67 Mio. EUR
  • 2009/10: 12,76 Mio. EUR
  • 2008/09: 15,59 Mio. EUR

 

 

sind die umsatzerlöse inflationsbereinigt? ob der langen zeitleiste mMn zwingend erforderlich.

das operieren mit 1er Kennzahl halte ich defacto für für eine sorgfaltsverletzung. 

wiewohl du mit vielem was du sagst nicht falsch liegst!

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Postinho
tosale schrieb vor 19 Minuten:

sind die umsatzerlöse inflationsbereinigt? ob der langen zeitleiste mMn zwingend erforderlich.

das operieren mit 1er Kennzahl halte ich defacto für für eine sorgfaltsverletzung. 

wiewohl du mit vielem was du sagst nicht falsch liegst!

Nein, das sind 1:1 die Zahlen aus den Jahresabschlüssen (copy paste aus dem Wirtschaftscompass); ebenso wie die Zahlen zum EGT, die ich vor ein paar Tagen gepostet habe. 

Wie gesagt, wir hatten in den letzten 5 Jahren rund 25% Inflation. Ich denke man sieht auch ohne Bereinigung der Zahlen um nicht jährlich erwirtschaftete Europacup- und Transfererlöse, dass die Krise bei uns durchaus angekommen ist. Unsere Einnahmen sind garantiert nicht im Ausmaß der Inflation gestiegen. Ich würde meinen, dass selbst die Ticketpreise inflationsbereinigt billiger geworden sind.

bearbeitet von multispeed

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V.I.P.
multispeed schrieb vor 47 Minuten:

Die Einnahmen sind weder fix noch sonderlich gut planbar. Weder kann man Spielerverkäufe fix einpreisen noch sportlichen Erfolg. Nachdem die wesentlichen Einnahmenquellen eng mit dem sportlichen Erfolg verknüft sind, ergeben sich Volatilitäten wie in kaum einer anderen Branche. Anbei die Umsatzerlöse der Austria der letzten 18 Jahre.

2023/24: 21,83 Mio. EUR
  • 2022/23: 24,85 Mio. EUR
  • 2021/22: 18,64 Mio. EUR
  • 2020/21: 18,27 Mio. EUR
  • 2019/20: 23,03 Mio. EUR
  • 2018/19: 29,29 Mio. EUR
  • 2017/18: 21,02 Mio. EUR
  • 2016/17: 24,69 Mio. EUR
  • 2015/16: 14,14 Mio. EUR (angepasst gem. RÄG 2014)
  • 2014/15: 13,11 Mio. EUR
  • 2013/14: 30,48 Mio. EUR
  • 2012/13: 13,28 Mio. EUR
  • 2011/12: 16,67 Mio. EUR
  • 2010/11: 14,67 Mio. EUR
  • 2009/10: 12,76 Mio. EUR
  • 2008/09: 15,59 Mio. EUR

Diese Volatilitäten folgen aber eben nicht dem Wirtschaftszyklus, genau das versuche ich dir jetzt schon länger näherzubringen. 

 

multispeed schrieb vor 49 Minuten:

Nochmal - auch wenn du es scheinbar nicht wahrhaben willst - WIR haben keine wesentlichen langfristigen Sponsorverträge; das macht die Planbarkeit bei uns eben schwieriger. Budgetiere mal kostendeckend bei Einnahmenschwankungen von 30% und mehr. 

Mehreinnahmen sind immer nett. 

Mindereinnahmen sollten zur schwarzen Null führen. 

Viele unserer Ausgaben sind absolut planbar bzw. vermeidbar - z.B. Spielerablösen. 

Wie du deiner Zeitreihe entnehmen kannst, sollten wir danach streben, unsere Kosten unter 20 Mio zu halten. 

 

multispeed schrieb vor 50 Minuten:

Dass der überwiegende Teil des Umsatzes vom Wirtschaftszyklus entkoppelt sein soll, ist halt ein Irrlaube von dir. In der Realität kommen wirtschaftlich schlechtere Zeiten sehr wohl bei den Vereinen an, sei es durch geringe Sponsoreinnahmen, geringere Bundesligaübertragungsrechte oder schlechterem Merchandising, weil der Papa seinen Kids eben nicht jedes Jahr neue Trikots kauft.

Hast du dazu irgendwas Belastbares in Bezug auf die Austria? Ich halte das für einen eingebildeten Humbug, der gerne als Ausrede herhalten muss (in Rezessionszeiten) und dann in Hochkonjunkturzeiten nicht das Gegenteil bewirkt. 

 

multispeed schrieb vor 51 Minuten:

Auch ändern sich inflationsbedingt die Kosten fortlaufend - oder glaubt du, dass bei einer Austria keine Inflation ankommt? Wir hatten in den letzten 5 Jahren gemessen am VPI rund 25% Inflation. 

Inflation ist primär ein Phänomen den Hochkonjunktur, während die Preise in einer Wirtschaftskrise schwächer steigen bzw. gar sinken. Du entwertest mit diesem Punkt deine eigenen Argumente. 

 

multispeed schrieb vor 52 Minuten:

Nix für ungut, für einen überschuldeten in der Vergangenheit nicht kostendeckend wirtschaftenden Verein sind 3 Mio. EUR Sponsoreinnahmen nicht nur nett, sondern maßgeblich.

Es liegt halt nicht an der Konjunktur und umgekehrt wären Ausfälle von 10 Mio in anderen Bereichen viel gravierender. 

 

multispeed schrieb vor 54 Minuten:

Also wenn dir der Connex der wirtschaftlichen und sportlichen Leistungsfähigkeit zu Spielergehältern nicht klar ist, fehlen glaub ich grundsätzliche Vorkenntnisse - nix für ungut. 

Das war ja nicht dein Thema. Dein Thema war, dass der Wirtschaftszyklus eine Sanierung erschwert. Da Spielergehälter aber nach ebenfalls deiner Aussage nicht dem Wirtschaftszyklus unterliegen, sondern international vom Markt bemessen werden, taugen sie nicht zur Erklärung, dass eine Rezession uns eine Sanierung unmöglich macht. 

Du wirfst ständig Dinge in die Diskussion, verlierst aber völlig den Faden. 

Im Gegenteil, der internationale Spielermarkt war in der Vergangenheit äußerst robust gegen Rezessionen und damit ist es auch ein Teil unseres Kerngeschäfts. 

 

multispeed schrieb vor 56 Minuten:

Wenn sich im österr. Fussball die Rechnung sogar in guten Zeiten nicht ausgeht, sollte es einleuchtend sein, dass die Sanierung zu schlechten Zeiten besonders schwer ist. 

Statt "besonders schwer" würde ich "nicht einfacher" schreiben, aber man muss hier nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir haben viele, viele Möglichkeiten, um durch gute Arbeit eine Trendwende zu schaffen. Möglichkeiten, die von der Konjunktur kaum berührt werden/wurden. 

 

multispeed schrieb vor 58 Minuten:

Die Erkenntnis, dass rote Zahlen bei uns strukturell bedingt sind und bei uns reihenweise Vereine sogar zu Zeiten der Hochkonjunktur hops gehen, ist wohl alles andere als beruhigend.

Die Erkenntnis zeigt einfach, dass andere Dinge zählen als die Wirtschaftslage und Vereine primär ein gutes Geschäftsmodell im Fußball brauchen und nicht eine allgemein florierende Wirtschaftslage. 

Das ist für jene beruhigend, die solche Geschäftsmodelle finden und wahrnehmen können.

Das ist kritisch für jene, die glauben, dass ihnen Sponsoren jeden Humbug finanzieren müssen/werden. 

 

multispeed schrieb vor 21 Minuten:

Wie gesagt, wir hatten in den letzten 5 Jahren rund 25% Inflation. Ich denke man sieht auch ohne Bereinigung der Zahlen um nicht jährlich erwirtschaftete Europacup- und Transfererlöse, dass die Krise bei uns durchaus angekommen ist. 

Woran konkret? Unsere Erlöse liegen mit rund 20 Mio so in etwa 30% bis 50% über jenen am Beginn deiner Reihe - bei 25% Inflation doch eigentlich eh gut. 

Dazwischen gab es ein paar Ausreißer (die MK-Forderungen, die CL-Teilnahme...wo man durch Tricks und/oder Einmaleffekte in Richtung 30 Mio ging) aber sonst... wo sieht man da bitte genau was von einer Krise? 

Covid kann man erkennen, ja... aber das hat den Fußball direkt betroffen. 

 

Kritischer ist, dass andere Vereine viel stärker gewachsen sind als wir - und dies trotz der offenbar multiplen Wirtschaftskrisen, die unser Land und unser Fußball ertragen musste. Dadurch sind wir sportlich abgehängt, obwohl(!) auch wir gewachsen sind in den letzten 20 Jahren. 

Rapid, Sturm, LASK... die haben ihre Umsätze in den 20 Jahren viel, viel stärker steigern können als wir, von RB gar nicht zu reden. 

Der für uns fatale Stadionbau fiel übrigens auch in eine Hochkonjunktur und das ganze Scheitern der Finanzierung hatte mit der Wirtschaft am Ende recht wenig zu tun. Auch wir wären ein Verein gewesen, der ohne Rücksicht auf Konjunkturzyklen an die Wand fährt, weil er sein Kerngeschäft ignorierte und stattdessen auf Millioneneinschüsse hoffte, die nicht einmal in den besten Zeiten daherkamen. 

 

Ich glaub das kann man einfach ad acta legen, dass BIP-Wachstum und Erfolg von Fußballvereinen besonders korreliert seien. Man benötigt primär "einfach" kluge Geschäftsmodelle und Strategien, erst sekundär Sponsoren und Gönner, die es finanzieren würden, dass man über seiner eigentlichen Preisklasse boxen will. 

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Postinho
pramm1ff schrieb vor 20 Stunden:

Diese Volatilitäten folgen aber eben nicht dem Wirtschaftszyklus, genau das versuche ich dir jetzt schon länger näherzubringen. 

 

Mehreinnahmen sind immer nett. 

Mindereinnahmen sollten zur schwarzen Null führen. 

Viele unserer Ausgaben sind absolut planbar bzw. vermeidbar - z.B. Spielerablösen. 

Wie du deiner Zeitreihe entnehmen kannst, sollten wir danach streben, unsere Kosten unter 20 Mio zu halten. 

 

Hast du dazu irgendwas Belastbares in Bezug auf die Austria? Ich halte das für einen eingebildeten Humbug, der gerne als Ausrede herhalten muss (in Rezessionszeiten) und dann in Hochkonjunkturzeiten nicht das Gegenteil bewirkt. 

 

Inflation ist primär ein Phänomen den Hochkonjunktur, während die Preise in einer Wirtschaftskrise schwächer steigen bzw. gar sinken. Du entwertest mit diesem Punkt deine eigenen Argumente. 

 

Es liegt halt nicht an der Konjunktur und umgekehrt wären Ausfälle von 10 Mio in anderen Bereichen viel gravierender. 

 

Das war ja nicht dein Thema. Dein Thema war, dass der Wirtschaftszyklus eine Sanierung erschwert. Da Spielergehälter aber nach ebenfalls deiner Aussage nicht dem Wirtschaftszyklus unterliegen, sondern international vom Markt bemessen werden, taugen sie nicht zur Erklärung, dass eine Rezession uns eine Sanierung unmöglich macht. 

Du wirfst ständig Dinge in die Diskussion, verlierst aber völlig den Faden. 

Im Gegenteil, der internationale Spielermarkt war in der Vergangenheit äußerst robust gegen Rezessionen und damit ist es auch ein Teil unseres Kerngeschäfts. 

 

Statt "besonders schwer" würde ich "nicht einfacher" schreiben, aber man muss hier nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir haben viele, viele Möglichkeiten, um durch gute Arbeit eine Trendwende zu schaffen. Möglichkeiten, die von der Konjunktur kaum berührt werden/wurden. 

 

Die Erkenntnis zeigt einfach, dass andere Dinge zählen als die Wirtschaftslage und Vereine primär ein gutes Geschäftsmodell im Fußball brauchen und nicht eine allgemein florierende Wirtschaftslage. 

Das ist für jene beruhigend, die solche Geschäftsmodelle finden und wahrnehmen können.

Das ist kritisch für jene, die glauben, dass ihnen Sponsoren jeden Humbug finanzieren müssen/werden. 

 

Woran konkret? Unsere Erlöse liegen mit rund 20 Mio so in etwa 30% bis 50% über jenen am Beginn deiner Reihe - bei 25% Inflation doch eigentlich eh gut. 

Dazwischen gab es ein paar Ausreißer (die MK-Forderungen, die CL-Teilnahme...wo man durch Tricks und/oder Einmaleffekte in Richtung 30 Mio ging) aber sonst... wo sieht man da bitte genau was von einer Krise? 

Covid kann man erkennen, ja... aber das hat den Fußball direkt betroffen. 

 

Kritischer ist, dass andere Vereine viel stärker gewachsen sind als wir - und dies trotz der offenbar multiplen Wirtschaftskrisen, die unser Land und unser Fußball ertragen musste. Dadurch sind wir sportlich abgehängt, obwohl(!) auch wir gewachsen sind in den letzten 20 Jahren. 

Rapid, Sturm, LASK... die haben ihre Umsätze in den 20 Jahren viel, viel stärker steigern können als wir, von RB gar nicht zu reden. 

Der für uns fatale Stadionbau fiel übrigens auch in eine Hochkonjunktur und das ganze Scheitern der Finanzierung hatte mit der Wirtschaft am Ende recht wenig zu tun. Auch wir wären ein Verein gewesen, der ohne Rücksicht auf Konjunkturzyklen an die Wand fährt, weil er sein Kerngeschäft ignorierte und stattdessen auf Millioneneinschüsse hoffte, die nicht einmal in den besten Zeiten daherkamen. 

 

Ich glaub das kann man einfach ad acta legen, dass BIP-Wachstum und Erfolg von Fußballvereinen besonders korreliert seien. Man benötigt primär "einfach" kluge Geschäftsmodelle und Strategien, erst sekundär Sponsoren und Gönner, die es finanzieren würden, dass man über seiner eigentlichen Preisklasse boxen will. 

An der Stelle "Inflation ist primär ein Phänomen den Hochkonjunktur, während die Preise in einer Wirtschaftskrise schwächer steigen bzw. gar sinken." habe ich aufgehört zu lesen. Du bist dermaßen weit weg von der Realität, dass sich die Diskussion nicht lohnt; ich glaube nicht mal, dass du weisst, was Inflation überhaupt ist.

Dass die Inflation sowohl nachfragebedingt (also bei überhitzter Wirtschaft) als auch angebotsbedingt (Kosteninflation bspws. verursacht durch geopolitische Krisen wie Coronapandemie, Ukrainekrieg, Irankrieg) steigt, sollte wohl allerspätestens seit dem Ukrainekrieg Allgemeinwissen sein. Dass die Preise zu Zeiten der Wirtschaftskrise aus deiner Sicht sogar FALLEN, ist gerade in Zeiten wie diesen belustigend; immerhin haben wir gerade mehrjährige Stagflation hinter uns (geringes Wachstum, hohe Inflation). Generell hatten wir in den letzten 70 Jahren vielleicht ein oder zwei mal eine kurze deflationäre Phase; wir hatten freilich mehr als nur eine oder zwei kurze Wirtschaftskrisen. 

Abgesehen davon, ist das für die Diskussion vollkommen Blunzn. Jeder EUR an Einnahme ist heute rund 25% weniger wert als vor 5 Jahren. Weder unsere Ticketpreise noch unsere Sponsoreinnahmen sind in den letzten 5 Jahren um 25% gestiegen; ergo haben unsere Einnahmen aus diesen Einkunftsquellen an Kaufkraft verloren. Als nächster Baustein gehen nun die Einnahmen für Fernsehübertragungsrechte zurück - warum? Weil auch die Medienunternehmen sparen müssen und nicht mehr soviel Geld in der Kriegskassa herumliegt wie bei der letzten Rechtevergabe.

In Anbetracht dessen zu sagen, dass die Wirtschaftskrise - in der wir seit Jahren stecken - in der Bundesliga nicht ankommen soll, grenzt wahrlich an Realitätsverweigerung. 

 

bearbeitet von multispeed

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Posting-Pate
multispeed schrieb vor 24 Minuten:

An der Stelle "Inflation ist primär ein Phänomen den Hochkonjunktur, während die Preise in einer Wirtschaftskrise schwächer steigen bzw. gar sinken." habe ich aufgehört zu lesen. Du bist dermaßen weit weg von der Realität, dass sich die Diskussion nicht lohnt; ich glaube nicht mal, dass du weisst, was Inflation überhaupt ist.

Dass die Inflation sowohl nachfragebedingt (also bei überhitzter Wirtschaft) als auch angebotsbedingt (Kosteninflation bspws. verursacht durch geopolitische Krisen wie Coronapandemie, Ukrainekrieg, Irankrieg) steigt, sollte wohl allerspätestens seit dem Ukrainekrieg Allgemeinwissen sein. Dass die Preise zu Zeiten der Wirtschaftskrise aus deiner Sicht sogar FALLEN, ist gerade in Zeiten wie diesen belustigend; immerhin haben wir gerade mehrjährige Stagflation hinter uns (geringes Wachstum, hohe Inflation). Generell hatten wir in den letzten 70 Jahren vielleicht ein oder zwei mal eine kurze deflationäre Phase; wir hatten freilich mehr als nur eine oder zwei kurze Wirtschaftskrisen. 

Abgesehen davon, ist das für die Diskussion vollkommen Blunzn. Jeder EUR an Einnahme ist heute rund 25% weniger wert als vor 5 Jahren. Weder unsere Ticketpreise noch unsere Sponsoreinnahmen sind in den letzten 5 Jahren um 25% gestiegen; ergo haben unsere Einnahmen aus diesen Einkunftsquellen an Kaufkraft verloren. Als nächster Baustein gehen nun die Einnahmen für Fernsehübertragungsrechte zurück - warum? Weil auch die Medienunternehmen sparen müssen und nicht mehr soviel Geld in der Kriegskassa herumliegt als bei der letzten Rechtevergabe.

In Anbetracht dessen zu sagen, dass die Wirtschaftskrise - in der wir seit Jahren stecken - in der Bundesliga nicht ankommen soll, grenzt wahrlich an Realitätsverweigerung. 

 

Wollts ihr euch nicht endlich ein Zimmer nehmen?

An die Mods. Gehört Finanzpolitik nicht auch ins Beisl?

 

bearbeitet von zico74

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V.I.P.
multispeed schrieb vor 1 Stunde:

An der Stelle "Inflation ist primär ein Phänomen den Hochkonjunktur, während die Preise in einer Wirtschaftskrise schwächer steigen bzw. gar sinken." habe ich aufgehört zu lesen. Du bist dermaßen weit weg von der Realität, dass sich die Diskussion nicht lohnt; ich glaube nicht mal, dass du weisst, was Inflation überhaupt ist.

:aufdrogen:

image.png

 

multispeed schrieb vor 1 Stunde:

In Anbetracht dessen zu sagen, dass die Wirtschaftskrise - in der wir seit Jahren stecken - in der Bundesliga nicht ankommen soll, grenzt wahrlich an Realitätsverweigerung. 

Sag es bitte Rapid, Sturm, LASK und Salzburg, dass sie nun weniger Geld als 2008 zur Verfügung haben und fotografiere für mich die verdutzten Gesichter der Geschäftsführer.

 

Der LASK ist 2012 gescheitert, da war die Finanzkrise schon länger vorbei. Die absolute Hochphase des LASK läuft nun seit Covid und völlig unberührt von der Ukraine. 

Rapid hat sei deppertes Stadion während Wirtschaftskrisen quasi abbezahlt, stößt sich ziemlich genau seit Beginn des Ukrainekriegs wirtschaftlich komplett die Hörner ab und erzielt Rekordumsätze wie nur was. 

Salzburg wurde während all dieser Krisen von einem Millionengrab für Mateschitz zu einer Cashcow mit zig Millionen Euro Überschuss. 

Auch das Märchen von Sturm ließ wenig Zweifel daran, dass man sowohl Einschnitte wie Covid als auch einen großen Krieg vor der Haustür im Fußball super durchdrücken kann. Schicker kam 2020, sah und siegte. Zig Millionen wurden eingenommen und der Verein für viele Jahre wirtschaftlich hochpotent aufgestellt. 

 

Wer gut arbeitet, kann auch aktuell im Fußball gutes Geld verdienen und sich sogar als Verein sanieren. 

Manche Vereine haben sogar während Rezessionen wie Covid, Finanzkrise und Ukrainekrieg prosperiert. 

 

Ich bin die Ausreden leid. Immer gibt es eine Krise wegen der alles so schwierig oder gar unmöglich sei. Jetzt heult man halt wegen der Stagflation und steckt den Kopf in den Sand. Sanierung? Leider nein, alles schwierig. 

 

Dabei fuhr man genau dann den Karren an die Wand, als man eigentlich mal Geld hatte und zeigt aktuell, dass auch die Austria am Spielermarkt Rekordeinnahmen realisieren kann - trotz Stagflation, Covid und natürlich Terroranschlag, Regen am Donauinselfest und Verkehrschaos wegen U5-Baustellen. 

bearbeitet von pramm1ff

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pramm1ff schrieb vor 2 Stunden:

:aufdrogen:

image.png

 

Sag es bitte Rapid, Sturm, LASK und Salzburg, dass sie nun weniger Geld als 2008 zur Verfügung haben und fotografiere für mich die verdutzten Gesichter der Geschäftsführer.

 

Der LASK ist 2012 gescheitert, da war die Finanzkrise schon länger vorbei. Die absolute Hochphase des LASK läuft nun seit Covid und völlig unberührt von der Ukraine. 

Rapid hat sei deppertes Stadion während Wirtschaftskrisen quasi abbezahlt, stößt sich ziemlich genau seit Beginn des Ukrainekriegs wirtschaftlich komplett die Hörner ab und erzielt Rekordumsätze wie nur was. 

Salzburg wurde während all dieser Krisen von einem Millionengrab für Mateschitz zu einer Cashcow mit zig Millionen Euro Überschuss. 

Auch das Märchen von Sturm ließ wenig Zweifel daran, dass man sowohl Einschnitte wie Covid als auch einen großen Krieg vor der Haustür im Fußball super durchdrücken kann. Schicker kam 2020, sah und siegte. Zig Millionen wurden eingenommen und der Verein für viele Jahre wirtschaftlich hochpotent aufgestellt. 

 

Wer gut arbeitet, kann auch aktuell im Fußball gutes Geld verdienen und sich sogar als Verein sanieren. 

Manche Vereine haben sogar während Rezessionen wie Covid, Finanzkrise und Ukrainekrieg prosperiert. 

 

Ich bin die Ausreden leid. Immer gibt es eine Krise wegen der alles so schwierig oder gar unmöglich sei. Jetzt heult man halt wegen der Stagflation und steckt den Kopf in den Sand. Sanierung? Leider nein, alles schwierig. 

 

Dabei fuhr man genau dann den Karren an die Wand, als man eigentlich mal Geld hatte und zeigt aktuell, dass auch die Austria am Spielermarkt Rekordeinnahmen realisieren kann - trotz Stagflation, Covid und natürlich Terroranschlag, Regen am Donauinselfest und Verkehrschaos wegen U5-Baustellen. 

Und grösstes Problem abgesehen von den fehlenden internationalen Einnahmen -ist eindeutig unser Umfeld. Wir schaffen es nicht einmal für längeren Zeitraum Ruhe in den verein reinzubringen. Wir sind einfach zu blöd dafür! Erst waren es im Aufsichtsrat einige Herrschaften wie Rudas und co ,die sich wichtig gemacht haben-dann hat man endlich mal das gefühl,es könne endlich ruhe einkehren,mit der verpflichtung von M.Schmid,wir kommen in die gruppenphase und schon werdenb wieder alle grössenwahnsinnig! Schon kommt wieder eine änderung-wir wollen jetzt Pressing dort ,Pressing da betreiben und scheissen auf das ganze konzept ,dass jeder Fan mitgetragen hätte!

Wir schaffen es echt nicht ruhe reinzubringen.Andere Problem ist aber auch welche Spieler wir jahrelang verpflichtet haben. Man darf den Faktor ,aus welchen Land ein Spieler kommt nicht unterschätzen.

Für österreichische Spieler bekam jahrelang nur RBS mio ,andere Vereine fielen ganz klar ab wenn es um Transfereinnahmen für Spieler aus österreich geht. Sturm hatte damals das glück ,dass sie einen Rohdiamanten aus Dänemark gefunden haben und einen Spieler aus afrikanischer Herkunft aus Tirol geholt haben. Diese 2 transfer haben schon angedeutet wohin die reise gehen kann. Wären diese 2 Stürmer österreicher gewesen,hätten sie niemals soviel bekommen ,vielleicht 20% davon.

Und das war eben jetzt der glückliche ausreisser für Sturm-Lask hat auch versucht mitzuziehen ,viele ausländische Spieler geholt,aber trotzdem gescheitert-bis endlich letzte saison zurecht der Titel eingefahren wurde.

Aber auch bei denen war der erste Ausreisser glaube ich ein Japaner? Nakamura oder so? Und wenn dir so ein transfer gelingt ,dass hast du ganz andere Möglichkeiten was transfers betrifft.

Selbst Rapid versucht es jetzt-Vorher sind Rapid und Austria jahrelang den weg treu geblieben eher auf heimische Spieler zu setzen. Bis Rapid letzten 2 jahre ihre ausreisser hatten-Sie haben schon davor immer wieder mal Spieler zu gutes geld gemacht-aber nie davor (angeblich,was ich ja nicht glaube ) knap 20mio verdient.Was Hat rapid mit dem geld gemacht-man muss es einfach sagen-sie waren dumm! Im gegensatz zu RBS ,Sturm oder LAsk,versuchten 2-3 schritte zu überspringen. Rapid verändert komplett seinen weg und hofft wie Sturm RBS oder Lask agieren zu können. Man lässt sich vom Blender STöger täuschen, verpflichtet Spieler um knapp 15 mio euro! Nur damit sie 5.werden! Eine sansationelle serie von 12 sieglosen Spielen-Respekt 

 

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V.I.P.
kingpacco schrieb vor 3 Stunden:

Rapid verändert komplett seinen weg und hofft wie Sturm RBS oder Lask agieren zu können. Man lässt sich vom Blender STöger täuschen, verpflichtet Spieler um knapp 15 mio euro! Nur damit sie 5.werden! Eine sansationelle serie von 12 sieglosen Spielen-Respekt 

Genau als sie Geld hatten, nicht wegen Wirtschaft oder sonstwas. Die Fehler machen die Vereine ganz von alleine. Den von dir angesprochenen Faktor Größenwahn kann man gar ned unterschätzen im Fußball. 

Rapid verlässt absichtlich und bewusst einen Weg, der ihre Umsätze massiv gesteigert hat. Einfach weil man glaubt, dass man sportlichen Erfolg durch Geldausgeben erzwingen könne. 

 

kingpacco schrieb vor 3 Stunden:

dann hat man endlich mal das gefühl,es könne endlich ruhe einkehren,mit der verpflichtung von M.Schmid,wir kommen in die gruppenphase und schon werdenb wieder alle grössenwahnsinnig!

Immer bei der Austria. Kaum ist Geld da, verlässt man den Weg der Konsolidierung. 

Ich hoffe inständig, dass das diesmal anders ist und bin genau in diesem Aspekt bislang sehr von Zorn angetan. Er geht nicht gleich auf Shopping-Tour, obwohl sich die Fans genau das wünschen würden. Nichts besser für Brot und Spiele als jetzt Fitz oder Braunöder zu holen, aber nein, er macht es nicht und holt quasi ausschließlich günstige, junge Spieler. 

 

kingpacco schrieb vor 3 Stunden:

Selbst Rapid versucht es jetzt-Vorher sind Rapid und Austria jahrelang den weg treu geblieben eher auf heimische Spieler zu setzen.

Bei der Austria kam das auch nur aus der Not, der Orti-Schmid-Kader war einfach ein Zwang alles aus der AKA und den Violets zu mobilisieren was möglich war. 

Prinzipiell spricht nichts dagegen, sich auch extern mit Talenten zu verstärken. Wichtig ist, dass bei einem Verein mit wenig Geld, möglichst viele Spieler ihren Marktwert steigern und diese Steigerungen regelmäßig realisiert werden. 

Wir haben eine AKA und auch die soll/muss gewinnbringend arbeiten. Dazu ist es wichtig, dass ihre Talente die KM verstärken. Die müssen nicht alle um Ablöse gehen, wir profitieren auch vom niedrigeren Gehalt eines 19-Jährigen der die Qualität vom einem 0815-Bundesligaspieler mitbringt. Sagen wir mal ein Radonjic, der eben im Normalfall 2-3 Jahre als Backup-IV die Kaderkosten senken könnte oder auch Spieler wie Jukic. 

 

kingpacco schrieb vor 3 Stunden:

Im gegensatz zu RBS ,Sturm oder LAsk,versuchten 2-3 schritte zu überspringen.

Das war ja auch bei uns immer die Forderung vieler Fans im ASB. "Da muss man jetzt investieren, damit man in der Ligaphase XY verdient" oder "der Spieler kostet zwar 1,5 Mio, aber der könnte in 2 Jahren um 5 Mio wechseln". 

Jürgen Werner hat hier ganze Arbeit geleistet, den Leuten die Köpfe zu verdrehen. 

So läuft es nur selten und zuerst musst du dein Können an der Basis beweisen, bevor man Risikokapital in die Hand nimmt. Wer nicht im Stande ist, Spieler zu finden die ihren Wert von 100k auf 1 Mio steigern, dem gebe ich keine Mio in die Hand um zehn daraus zu machen. 

 

 

Ein Verein wie Austria Wien, mit AKA, mit den Young Violets als Plattform, mit dem Umfeld (vom Viola Park bis zur Vernetzung bis in den untersten Nachwuchs), mit der Infra... wir könnten absolut realistisch anstreben, einen jährlichen Transferüberschuss(!) von 5-10 Mio zu erzielen - jedes Jahr. Das sind 25-50% des aktuellen Umsatzes. 

Das geht nicht rein aus der AKA, keine Frage. Scouting it is, ergänzt mit einer progressiven Kaderplanung und den richtigen Trainern! 

 

Wir dürfen uns von internen Streits, Problemen bei der Sponsorenakquise und anderen Peinlichkeiten nicht aufhalten lassen. Die Konsolidierung kann über den Sport gelingen und dies viel "einfacher" als via B2B.

Man stelle sich vor, wir bekommen wieder ein paar Gönner-Hände ausgestreckt und die wollen dann im Sport alles umkrempeln. Weil wer zahlt schafft an... Ligaphase erzwingen, teure Legios einkaufen, Altstars zurückholen... Nein danke! 

 

Klar wäre es leiwand, wenn die Raika um 1 Mio pro Jahr das Stadion sponsort und Bitpanda für eine weitere Mio im Jahr auf das Trikot kommt. Dass das nicht so ist ist schade und sollte da auch nur im Ansatz diese Unfähigkeit gelebt werden, die hier öfters beschrieben wurde, dann sind das wohl Kündigungsgründe. 

Nichtsdestotrotz darf uns das nicht aufhalten. 

Wir haben selbst nach einem Abgang von Zwaralee die Chance heuer erneut 10 Mio an Spielerwerten zu "erschaffen" und im Sommer zu realisieren. Und im Jahr darauf wieder. Und wieder. Es wird nicht in jedem Jahr klappen, aber das müssen wir anstreben. 

In 5 Jahren können wir raus sein aus der Scheiße. 

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