Die Austria und das liebe Geld


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V.I.P.
Pezi schrieb vor 7 Minuten:

- wer mehr geben möchte soll mehr geben -

Nein - wer mehr investieren möchte soll mehr Anteile kaufen. 

 

Pezi schrieb vor 7 Minuten:

1911-Paket (mit allen Boni)

Keine Boni, sondern Anteile mit entsprechenden Rechten eines Minderheitsaktionärs. Das ist keine Tombola und kein Sammlerstück, sondern eine Unternehmensbeteiligung nach Aktienrecht.

 

vomfeinsten schrieb vor 28 Minuten:

und mit diesem Betrag bist dann auch automatisch ordentliches Mitglied (auf Lebenszeit?)

Eigentlich nicht, könnte man aber andenken. 

Wäre aber auch irgendwie seltsam, wenn man perspektivisch das Wahlrecht im Verein (ordentliche Mitglieder) mit dem Wahlrecht in der AG (Anteile an der AG) korreliert. Weil dann könnte man die AG auch wieder komplett in den Vereinsbesitz bringen und die Leute haben dann einfach Anteile am Verein über die bezahlte OM. 

 

 

Wie auch immer... Hoffen wir, dass das Geld aufgestellt werden kann und falls nicht, dann sollte man sich aller denkbaren Alternativen bedienen. Weil wenn es nicht klappt über diese Schiene, dann hätte man es wenigstens versucht und die Fans sind ihres (bzw. des Vereins) Glückes Schmied. 

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The Pezident of Bäristan
pramm1ff schrieb vor 6 Minuten:

Nein - wer mehr investieren möchte soll mehr Anteile kaufen. 

 

Keine Boni, sondern Anteile mit entsprechenden Rechten eines Minderheitsaktionärs. Das ist keine Tombola und kein Sammlerstück, sondern eine Unternehmensbeteiligung nach Aktienrecht.

 

Eigentlich nicht, könnte man aber andenken. 

Wäre aber auch irgendwie seltsam, wenn man perspektivisch das Wahlrecht im Verein (ordentliche Mitglieder) mit dem Wahlrecht in der AG (Anteile an der AG) korreliert. Weil dann könnte man die AG auch wieder komplett in den Vereinsbesitz bringen und die Leute haben dann einfach Anteile am Verein über die bezahlte OM. 

 

 

Wie auch immer... Hoffen wir, dass das Geld aufgestellt werden kann und falls nicht, dann sollte man sich aller denkbaren Alternativen bedienen. Weil wenn es nicht klappt über diese Schiene, dann hätte man es wenigstens versucht und die Fans sind ihres (bzw. des Vereins) Glückes Schmied. 

Entschuldige meine fachliche Unkenntnis :D

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Postinho
pramm1ff schrieb vor 2 Stunden:

Das kannst doch überhaupt nicht vergleichen. 

 

Das eine war ein Vehikel, um eine Art kleine Sponsorenfinanzierung aus der Mitte der Fans für den Verein aufzustellen und dafür gab es für Kleinbeträge gewisse gestaffelte Gegenleistungen in Form von Goodies. 

Das andere wäre ein indirekter Anteilsverkauf an Edelveilchen oder zumindest die mittelgroße Variante davon, also Leute die ZUMINDEST vierstellig einsteigen würden und eher fünf- bis gar sechsstellig investieren könnten/würden. Die Gegenleistung sind handfeste Anteile am Klub, die aktuell nicht viel Wert sein mögen, aber etwas das man auf Generationen vererben kann, wenn man möchte und sofern die Austria nochmals 115 Jahre überlebt. 

Das ist noch eine Nummer größer als das Crowdfunding fürs Stadion, wo binnen Tagen Millionenbeträge hereinkamen, aber eben Rendite versprochen wurde. 

 

Wie schon erwähnt, der kleinste aktuelle Investorenanteil sind 0,79% der Viola Investment GmbH, deren 40,8% seitens der WTF aktuell 7,5 Mio Euro wert sein sollen. Das wären demnach rund 60.000 Euro. 

 

Man wird keine 7,5 Mio auftreiben können, aber ich würde es nicht vorweg ausschließen, dass ein Paket mit 1911 Anteilen x 1911 Euro eine gewisse Chance hätte. 

Klar kann man es vergleichen, beidem liegt das gleiche Konzept zugrunde, man will Fans animieren, in den Verein zu investieren, um ihm zu helfen. 

Was "handfeste Anteile" im Vergleich zu Rendite bringen wäre ziemlich spekulativ, verkaufen wird man sie schwer können, von Ausschüttung etc was du immer wieder anführst kann ja keine Rede sein und gerade wenn du von "vererben" schreibst, kommen eben Emotionen ins Spiel, die überschätzt werden. 

Die Idee wäre nett aber es gibt wohl mehrere Gründe, warum sich das keiner antut. 

 

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Viereee schrieb vor 33 Minuten:

verkaufen wird man sie schwer können

Warum? Kommt mal wieder ein WTF, ein Bravo oder ein Ungar daher und ggf. gar nach 50+1 ... oder ein Mäzen möchte seinen Einfluss in der AG konsolidieren... oder der Verein macht Rückkaufangebote weil wir irgendwann im Geld schwimmen. 

Nichts ist fix, aber unmöglich ist es auch nicht. 

 

Viereee schrieb vor 25 Minuten:

Klar kann man es vergleichen, beidem liegt das gleiche Konzept zugrunde, man will Fans animieren, in den Verein zu investieren, um ihm zu helfen. 

Beim AWSC ging es überhaupt nicht um ein Investment, sondern um ein Sponsoring. Das ist nicht nur nicht das gleiche Konzept, sondern einfach etwas komplett anderes. 

Am ehesten kannst es mit der Zeichnungsbereitschaft der Rapid-Aktie vergleichen, wenn man schon negative Role Models aufzählen will - wobei das auch viel breiter aufgestellt war und für viel kleinere Summen offen gewesen ist. 

 

Viereee schrieb vor 27 Minuten:

Die Idee wäre nett aber es gibt wohl mehrere Gründe, warum sich das keiner antut

Du schreibst deine Spekulation als Fakt. Es ist eben nicht fix, dass man so keinen siebenstelligen Betrag aufstellen könnte. 

Zudem stimmt das doch auch in der Realität nicht.

Ganz im Gegenteil, denn erst vor wenigen Jahren wurden >6 Mio durch Anteilsverkauf aufgestellt, wo zwar in Teilen des VIP gewildert wurde, aber längst nicht alle Veilchen eine Gelegenheit zum Investment bekamen. 

Allein schon die Verschiebung der Eintrittsschwelle von rund 50k-100k Euro auf 2k Euro sollte nochmal einige mobilisieren können. 

 

Ich kann nur für mich persönlich sprechen, aber bei mir wäre die Zahlungsbereitschaft zwischen AWSC-Sponsoring und Anteilserwerb klar um mehr als Faktor 100 (!) unterschiedlich. 

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Postinho
pramm1ff schrieb vor 3 Minuten:

Warum? Kommt mal wieder ein WTF, ein Bravo oder ein Ungar daher und ggf. gar nach 50+1 ... oder ein Mäzen möchte seinen Einfluss in der AG konsolidieren... oder der Verein macht Rückkaufangebote weil wir irgendwann im Geld schwimmen. 

Nichts ist fix, aber unmöglich ist es auch nicht. 

Unmöglich ist es nicht, aber sehr eingeschränkt realistisch - ist wohl für ein Investment recht relevant, ob ich ein Exitszenario planen bz beeinflussen kann oder nicht...

pramm1ff schrieb vor 5 Minuten:

Du schreibst deine Spekulation als Fakt. Es ist eben nicht fix, dass man so keinen siebenstelligen Betrag aufstellen könnte. 

Nein, "wohl" beschreibt eine Annahme, keinen Fakt...

pramm1ff schrieb vor 6 Minuten:

Ganz im Gegenteil, denn erst vor wenigen Jahren wurden >6 Mio durch Anteilsverkauf aufgestellt, wo zwar in Teilen des VIP gewildert wurde, aber längst nicht alle Veilchen eine Gelegenheit zum Investment bekamen. 

Warum ist es dann jetzt ein Problem, 7,5 aufzustellen? Sind doch Peanuts für so eine Gruppe, trotzdem arbeitet man schon lange daran...

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Viereee schrieb vor 3 Minuten:

Nein, "wohl" beschreibt eine Annahme, keinen Fakt...

Es gibt "wohl" mehrere Gründe, also nicht nur einen, warum sich das keiner antut

 

Viereee schrieb vor 3 Minuten:

Warum ist es dann jetzt ein Problem, 7,5 aufzustellen? Sind doch Peanuts für so eine Gruppe, trotzdem arbeitet man schon lange daran...

Ja warum ist es kein Problem 100 Mio aufzustellen? Alles hat seine Limits... 6 Mio wurden in dieser Gruppe schon aufgestellt, nun nochmal 7,5 bei den gleichen Leuten zu holen, das wird ggf. schwierig. 

Vielleicht hat man ja 5 Mio beisammen und 2,5 Mio könnten durch viele kleinere Schultern getragen werden?

 

Viereee schrieb vor 5 Minuten:

ist wohl für ein Investment recht relevant, ob ich ein Exitszenario planen bz beeinflussen kann oder nicht...

Ich brauche da kein Exitszenario und niemand sollte so viel einzahlen, dass er eines bräuchte. 

Sagen wir mal 1% vom Nettovermögen werden wohl einige Austrianer recht ungeschaut in die Austria pressen, wenn sie dadurch autonom wird/bleibt - egal ob ein Exit möglich oder realistisch wäre. 

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Knows how to post...
pramm1ff schrieb vor 16 Minuten:

Es gibt "wohl" mehrere Gründe, also nicht nur einen, warum sich das keiner antut

 

Ja warum ist es kein Problem 100 Mio aufzustellen? Alles hat seine Limits... 6 Mio wurden in dieser Gruppe schon aufgestellt, nun nochmal 7,5 bei den gleichen Leuten zu holen, das wird ggf. schwierig. 

Vielleicht hat man ja 5 Mio beisammen und 2,5 Mio könnten durch viele kleinere Schultern getragen werden?

 

Ich brauche da kein Exitszenario und niemand sollte so viel einzahlen, dass er eines bräuchte. 

Sagen wir mal 1% vom Nettovermögen werden wohl einige Austrianer recht ungeschaut in die Austria pressen, wenn sie dadurch autonom wird/bleibt - egal ob ein Exit möglich oder realistisch wäre. 

Ich denke eines der Probleme wird die Überlegung sein, wie die Austria grundsätzlich in die Zukunft gehen will. Das hört ja nicht mit dem Rauskauf der WTF auf.
2.000 € zu investieren um die Austria 'wieder' unabhängig zu haben ist ja schön und gut und können sich wahrscheinlich einige leisten und wären nicht abgeneigt. Aber haben wie gehts dann weiter. Haben dann die ähnliche Leute im AR und in den Gremien das sagen, die auch schon Insignia und die WTF zu uns geholt haben. (Und da sehe ich die WTF noch immer als das kleinere Übel.) Gibt es einen ökonomischen (Stufen)-Plan, wie man aus der finanziellen Misere, die wir augenscheinlich noch immer haben, raus kommen.
Wenn du über emotional-gebundene Kleinanleger 2-3 Mio aufstellst, aber gleichzeitig 7 Mio Miese machst jedes Jahr, ist das gelinde gesagt nicht seriös und wäre ein beachtlicher Grund nicht zu investieren. Für mich zumindest. 
Wenn ich in Aktien, Wertpapiere oder Anteile in irgendeiner Form investieren soll, möchte ich eine vernünftige Zukunftsperspektive aufgezeigt bekommen. 'Wir sind dann wieder unabhängig' reicht nicht.

bearbeitet von zico74

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Weltklassekicker

Für mich, und ich nehme an für einige andere auch, wäre es vorab auch interessant, wie man das dann rechtlich ausgestaltet.
Also ob es quasi wie ein Sponsoring is, oder doch eher ein Investment, welches ja mit Anteilen und gewissen Rechten aber auch mit Pflichten (ich denke da an sowas wie eine Nachschusspflicht, sofern es wieder mal nötig sein sollte weiteres Geld hineinzugeben, verbunden ist).

Letzteres würde mich schon abschrecken, denn einmalig einen Betrag aufzustellen, wäre vmtl kein Problem, aber sollte man dann gezwungen sein, evtl. wieder etwas nachzuschießen, würd sich das schon schwieriger gestalten.

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Held von heute
zico74 schrieb vor 6 Minuten:

Ich denke eines der Probleme wird die Überlegung sein, wie die Austria grundsätzlich in die Zukunft gehen will. Das hört ja nicht mit dem Rauskauf der WTF auf.
2.000 € zu investieren um die Austria 'wieder' unabhängig zu haben ist ja schön und gut und können sich wahrscheinlich einige leisten und wären nicht abgeneigt. Aber haben wie gehts dann weiter. Haben dann die ähnliche Leute im AR und in den Gremien das sagen, die auch schon Insignia und die WTF zu uns geholt haben. (Und da sehe ich die WTF noch immer als das kleinere Übel.) Gibt es einen ökonomischen (Stufen)-Plan, wie man aus der finanziellen Misere, die wir augenscheinlich noch immer haben, raus kommen.
Wenn du über emotional-gebundene Kleinanleger 2-3 Mio aufstellst, aber gleichzeitig 7 Mio Miese machst jedes Jahr, ist das gelinde gesagt nicht seriös und wäre ein beachtlicher Grund nicht zu investieren. Für mich zumindest. 
Wenn ich in Aktien, Wertpapiere oder Anteile in irgendeiner Form investieren soll, möchte ich eine vernünftige Zukunftsperspektive aufgezeigt bekommen. 'Wir sind dann wieder unabhängig' reicht nicht.

Es wird schwierig sein, dauerhaft zu garantieren, was im Verein passiert, der den Großteil des AR der AG beschickt. Ebenso schwierig ist es - wie man sieht - einer Minderheit Rechte zu übertragen, die "Sicherheit" darüber haben will, dass nicht wieder die gleichen wie zuvor das Sagen haben. 

Eine Strategie kann man bestimmt präsentieren (und ist unter Wagner ja teils bekannt), aber ob sie hält, steht auf einem anderen Blatt. 

 

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V.I.P.
Bodemasta schrieb vor 27 Minuten:

Für mich, und ich nehme an für einige andere auch, wäre es vorab auch interessant, wie man das dann rechtlich ausgestaltet.
Also ob es quasi wie ein Sponsoring is, oder doch eher ein Investment, welches ja mit Anteilen und gewissen Rechten aber auch mit Pflichten (ich denke da an sowas wie eine Nachschusspflicht, sofern es wieder mal nötig sein sollte weiteres Geld hineinzugeben, verbunden ist).

Letzteres würde mich schon abschrecken, denn einmalig einen Betrag aufzustellen, wäre vmtl kein Problem, aber sollte man dann gezwungen sein, evtl. wieder etwas nachzuschießen, würd sich das schon schwieriger gestalten.

Saufst halt einmal weniger und sparst ein wenig 

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Postinho
pramm1ff schrieb vor 56 Minuten:

Sagen wir mal 1% vom Nettovermögen werden wohl einige Austrianer recht ungeschaut in die Austria pressen, wenn sie dadurch autonom wird/bleibt - egal ob ein Exit möglich oder realistisch wäre. 

Hier schließt sich der Kreis in der Euphorieblase :)

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V.I.P.
Viereee schrieb vor 30 Minuten:

Hier schließt sich der Kreis in der Euphorieblase :)

Eigentlich nicht :ratlos:

Statistisch kommen zu einem Austria-Spiel gute 2 Mrd. Euro an Nettovermögen allein ins Stadion als Gast. Auf manchen Tribünen mehr, auf manchen Tribünen weniger,... aber immerhin. 

Und es gibt noch weit mehr Veilchen außerhalb vom Stadion als innerhalb, das sollte auch klar sein. 

 

ooeveilchen schrieb vor 36 Minuten:

Einfach alle mir ein bisserl eine Köhlje überweisen und ich werde den Verein erwerben und anschließend mit eiserner Hand diktatorisch führen

Dabei ist doch deine eiskalte Hand berühmt im Milieu. 

bearbeitet von pramm1ff

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