Berufsleben


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567 Stimmen

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Madame Butterfly

Es kommen halt vernutlich mehrere Faktoren zusammen. Überqualifizierung, wenig Jobangebote, wo Englisch Arbeitssprache ist, das Geschlecht (grad in dem Alter wollen viele ja auch nicht, weil sie könnte ja gleich wieder ausfallen), die Herkunft (Alltagsrassismus ist sicherlich auch nicht zu unterschätzen), generell (so finde ich) schwierige Situation am Arbeitsmarkt. Ich würde auch meinen, dass Deutsch - wenn es mit den Bewerbungen nicht klappt, intensiv angegangen werden sollte.

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ooeveilchen schrieb vor 9 Minuten:

Bei der UN und ihren diversen Organisationen noch nicht geschaut?

Die wären mit dem Lebenslauf für mich eigentlich der erste Ansprechpartner 

UN, OPEC, wie sie alle heißen kommst ohne Empfehlung oder Kontakte mMn nahezu nicht rein, selbst wenn du dort nur Wasser iwohin bringen willst, diese Institutionen waren selbstredend unser erster Versuch nicht Mal ne Antwort nach gefühlt 2 1/2 Stunden online Bewerbungsausfüllen

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#27 Branko Boskovic
wienerfußballfan schrieb vor 38 Minuten:

Es ist halt... mir kommt eben vor, dass die Sprache aufeinmal kein Thema ist (weil Sie die Leute dann selbst massiv in einen Deutschkurs neben der Arbeit stecken, der zielgerichtet für die Tätigkeit ist) wenn man einen Angestellten aus einem anderen Land "holt" und ihm den absoluten Mindestlohn zahlen kann, vielleicht täusche ich mich da ja auch.

Bei Mangelberufen ist es so, Pflege oder Gastro zB. Sonst sind die typischen RWR Karten Menschen eher keine Mindestlohnbezieher. Die Zeiten wo Slowaken, Ungarn o.Ä. im höher qualifizieren Bereich billig kommen sind lang vorbei. 

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V.I.P.
wienerfußballfan schrieb vor 3 Stunden:

Es waren in der Zeit schon einige Dinge die vorgefallen sind, das würde aber zu Weit gehen, 2022 bis 2024 war es halt so, dass Sie auf der WU nur Englisch gesprochen hat (Unterrichtssprache englisch) und ja seit 2024 lernt Sie Deutsch. 

Es ging mir nicht darum über andere Firmen zu schimpfen, ich kann's halt einfach nicht nachvollziehen.

Da fängt es halt schon an: 

Wir haben bei uns in der Firma viel mit diversen universitären Einrichtungen zu tun (gemeinsame Projekte). Da sind dann Leute aus aller Herren Länder (China, Pakistan, Indien, Iran neben div. europäischen Ländern). Klar ist die "Arbeitssprache" in internationalen Forschergruppen Englisch. Aber man sollte erwarten können, dass solche Leute dennoch ziemlich bald nachdem sie in das Land kommen, mal einen Deutschkurs a 1,5h / Woche machen (man will in dem Land ja auch einkaufen / zum Arzt gehen, ggf. nach dem Weg fragen etc). Damit hat man innerhalb ein paar Monaten A1 und mit ca. 1,5 Jahren A2 Niveau. 

Macht das jemand nicht, macht das halt bei Bewerbungen ein extrem schlechtes Bild (mangelnde Integration, der will nur an die rot/weiß/rot Karte, fehlende Eigeniniative) und die Bewerbung wird da gleich mal aussortiert (insbesondere in Zeiten wie diesen). 

Selbst die 2 Jahre, die sie jetzt Deutsch lernt, zeugen für mich jetzt nich unbedingt von Übereifer sondern nur von notwendigem Übel. Weil A2 in 2 Jahren erreicht man halt mit einem 1,5 Stunden Kurs. Wenn ich aber wirklich ins Arbeitsleben einsteigen will, braucht es einen Vollzeitkurs (die übrigens tw. sogar vom AMS gezahlt werden), aber da muss ich auch wollen und Fortschritte bringen. 

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The Pezident of Bäristan
flanders schrieb vor 1 Minute:

Bei Mangelberufen ist es so, Pflege oder Gastro zB. Sonst sind die typischen RWR Karten Menschen eher keine Mindestlohnbezieher. Die Zeiten wo Slowaken, Ungarn o.Ä. im höher qualifizieren Bereich billig kommen sind lang vorbei. 

Dafür hast mittlerweile die hiesigen FH- und Uni-Absolvent:innen :davinci:

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aurinko schrieb vor 20 Minuten:

Da fängt es halt schon an: 

Wir haben bei uns in der Firma viel mit diversen universitären Einrichtungen zu tun (gemeinsame Projekte). Da sind dann Leute aus aller Herren Länder (China, Pakistan, Indien, Iran neben div. europäischen Ländern). Klar ist die "Arbeitssprache" in internationalen Forschergruppen Englisch. Aber man sollte erwarten können, dass solche Leute dennoch ziemlich bald nachdem sie in das Land kommen, mal einen Deutschkurs a 1,5h / Woche machen (man will in dem Land ja auch einkaufen / zum Arzt gehen, ggf. nach dem Weg fragen etc). Damit hat man innerhalb ein paar Monaten A1 und mit ca. 1,5 Jahren A2 Niveau. 

Macht das jemand nicht, macht das halt bei Bewerbungen ein extrem schlechtes Bild (mangelnde Integration, der will nur an die rot/weiß/rot Karte, fehlende Eigeniniative) und die Bewerbung wird da gleich mal aussortiert (insbesondere in Zeiten wie diesen). 

Selbst die 2 Jahre, die sie jetzt Deutsch lernt, zeugen für mich jetzt nich unbedingt von Übereifer sondern nur von notwendigem Übel. Weil A2 in 2 Jahren erreicht man halt mit einem 1,5 Stunden Kurs. Wenn ich aber wirklich ins Arbeitsleben einsteigen will, braucht es einen Vollzeitkurs (die übrigens tw. sogar vom AMS gezahlt werden), aber da muss ich auch wollen und Fortschritte bringen. 

Ich schreib das jetzt einfach um zu zeigen, dass man ohne Hintergründe zu kennen, nicht urteilen sollte mMn, aber in dieser Zeit 2 Kinder in der Schwangerschaft zu verlieren sowie einen IVF Zyklus zu starten könnte eventuell die Lerngeschwindigkeit etwas beeinträchtigen. Passt aber nicht in den Thread hier, wenn ich aber "notwendiges Übel" lese kommts mir hoch sorry. 

edit: Du meinst die AMS Vollzeitkurse die Sie besucht und erfolgreich absolviert? 
 

bearbeitet von wienerfußballfan

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bunny is back
wienerfußballfan schrieb vor 2 Minuten:

Ich schreib das jetzt einfach um zu zeigen, dass man ohne Hintergründe zu kennen, nicht urteilen sollte mMn, aber in dieser Zeit 2 Kinder in der Schwangerschaft zu verlieren sowie einen IVF Zyklus zu starten könnte eventuell die Lerngeschwindigkeit etwas beeinträchtigen. Passt aber nicht in den Thread hier, wenn ich aber "notwendiges Übel" lese kommts mir hoch sorry. 
 

Das ist nachvollziehbar. 

Aber umso mehr liegt die Verantwortung bei dir, das abzudecken.

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Petroleum schrieb vor 2 Minuten:

Das ist nachvollziehbar. 

Aber umso mehr liegt die Verantwortung bei dir, das abzudecken.

Das ist mir klar, es ist auch klar, dass Deutsch der Schlüssel in Österreich ist, versteht mich nicht falsch und ja, Sie lernt auch (und besucht den Kurs welcher von AMS bezahlt wird jedoch von der Organisation her nahezu Kafkasek ist) dennoch ist es mir wichtig, dass man Menschen nicht einfach abstempelt ohne Hintergründe zu kennen (2 Jahre Deutsch lernen, nur A2 gleich unmotiviert und "sieht es als notwendiges übel)

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V.I.P.

NGOs, Indische Firmen mit Ableger in Österreich/Wien, Österreichische Konzerne die in Indien tätig sind, Internationale Konzerne, Consulting Firmen die international tätig sind. Bei der UNO würd ich trotzdem laufend auf die diversen Seiten schauen ob was frei wird. 

 

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bunny is back
wienerfußballfan schrieb vor 1 Minute:

Das ist mir klar, es ist auch klar, dass Deutsch der Schlüssel in Österreich ist, versteht mich nicht falsch und ja, Sie lernt auch (und besucht den Kurs welcher von AMS bezahlt wird jedoch von der Organisation her nahezu Kafkasek ist) dennoch ist es mir wichtig, dass man Menschen nicht einfach abstempelt ohne Hintergründe zu kennen (2 Jahre Deutsch lernen, nur A2 gleich unmotiviert und "sieht es als notwendiges übel)

Wie gesagt, ich würd's umformulieren: Offenbar hast du es als notwendiges Übel gesehen. Gerade in einer Zeit, wo man sich nicht noch mit Kursen belasten will, muss der Input von dir kommen. Ich kenn mich aus mit Spracherwerb und kann dir sagen, ein Beziehungsleben outperformt jeden anderen didaktischen Kontext. Jedes Lernprogramm, jedes Tandem, jeden Freundeskreis, jedes Vereinsleben, jeden Kurs. Fangt damit an und am besten morgen.

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Sehr bekannt im ASB
57 minutes ago, ooeveilchen said:

Bei der UN und ihren diversen Organisationen noch nicht geschaut?

Die wären mit dem Lebenslauf für mich eigentlich der erste Ansprechpartner 

Hier spielen Kontakte leider eine wichtige Rolle... 

Wichtig wäre jetzt einmal Fuß zu fassen... Auch wenn es dann nicht "Der Traumjob" ist... Wechseln kann sie immer noch.... 

Ein Quereinstieg in die IT sehe ich noch als Möglichkeit. Große Beratungsunternehmen (z.B. Accenture, Deloitte...) bieten Programme für Quereinsteiger an. Aufgrund der internen Zielen bezüglich Frauenquote und der großen Nachfrage in gewissen Nischen, ist es dann bei manchen einfacher reinzukommen.

Mit Ihrem Hintergrund im Supply-Chain-Management könnte SAP EWM interessant sein. Das will fast keiner machen und es gib die Nachfrage... Eine Freundin von mir hat diesen Weg eingeschlagen: Nach rund 20 Jahren in einem kreativen Beruf ist sie in die SAP-Beratung gewechselt... (Aber halt am starken Wirtschaftstandort München...). Deutsch ist hier halt schon wichtig (Weil man arbeitet halt mit den Business Abteilungen der Kunden zusammen...) Weil für alles andere haben diese Unternehmen Offshoring in Indien...

Passt halt wahrscheinlich nicht zu ihren Profil Vorstellungen... Ich erzähle hier aus meinen Erfahrungen und wo ein Einstieg vielleicht leichter ist...

Sie soll einen Deutschkurs belegen. Schon allein, um in Vorstellungsgesprächen sagen zu können:

In der Vergangenheit habe ich überwiegend auf Englisch gearbeitet. Mir ist jedoch bewusst, dass für viele Positionen in Österreich gute Deutschkenntnisse wichtig sind. Deshalb besuche ich derzeit einen Deutschkurs auf B1-Niveau. Mein Ziel ist es, bis Mitte 2027 das B2-Niveau zu erreichen und meine Sprachkenntnisse kontinuierlich weiter auszubauen.

Dann noch das Thema Dozentenstellen an Fernhochschulen (z. B. bei der IU).Da gibt es relativ wenig in Österreich. Ich weiß daher nicht, ob sie beispielsweise remote für eine Hochschule in Deutschland arbeiten könnte (Hier gib es viele offene Stellen..).  Ist natürlich ein massiver Abstieg im Vergleich zur renomierten WU.

Aufgrund ihrer Qualifikationen könnte sie dort Fächer wie Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, Betriebswirtschaftslehre, Logistik und viele weitere wirtschaftsnahe Themen unterrichten (Gibt welche auf Englisch). Ich kenne einige die das noch nebenbei machen (Aber Deutschland) und relativ leicht rein gekommen sind (Gib auch Vollzeit Stellen).

Ich kann deine Frau gut verstehen. Wien ist ein hartes Pflaster.... Ich war nach meinem Bachelorabschluss 2014 selbst rund 8 Monate auf Jobsuche in Wien. Habe dann einfach im Lager gearbeitet... Aber selbst da gab es viel mehr Bewerber als freie Stellen... Nach dem Master habe ich zwar bei guten Unternehmen gearbeitet, aber bis 2021 schlecht verdient. Für dieses Gehalt hätte ich rückblickend wirklich nicht studieren müssen. Ein schlechter Witz.

Erst durch meinen Wechsel in die IT im Jahr 2019 und den Umzug in Ausland habe ich einen großen Sprung gemacht. Als Selbstständiger jetzt noch einmal viel mehr...

In Wien wäre ein solcher Weg für mich allerdings kaum möglich gewesen. Da würde ich auf 30 Stunden reduzieren. Hackeln hat hier echt keinen Sinn.  

Erst aus der Außenssicht verstehe ich wie abgesandelt der Wirtschaftsstandort/Arbeitsmarkt Wien mittlerweile ist. 

 

bearbeitet von FootballLab

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Danke für deine Eindrücke, ja Fuß fassen so kann man das gut bezeichnen, dass ist aktuell das Ziel, Punkt ist halt leider, für die "einfachen" Jobs ist Sie halt - wie hier einige richtig angemerkt haben - zu "überqualifiziert" als sterotypisches Beispiel: McDonald´s sieht die Ausbildung und schon ist man für den "Einstieg" nicht mehr interessant. 

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