LASK1965

Unsere Heimat am See

1.725 Beiträge in diesem Thema

laskler1 schrieb vor 47 Minuten:

bzgl. Bodenversiegelung möchte ich mal was anmerken weils mir heute mal wieder so richtig bewusst wurde. [...]

da hast völlig recht. von linz bis wels wird alles um die b1 zugepflastert, alle kleinstädte (zb freistadt) wachsen jedes jahr ein stück weiter raus in die pampa, weil geschäfte, öamtc stützpunkte, etc. gebaut werden, während in der innenstadt immer mehr leer steht, und es gibt keinen solchen medialen aufschrei deswegen.

beim stadion gehts aber um den LASK, einen sportverein der eh gleich wieder in den konkurs schlittert, da muss dann so ein argument herhalten.

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laskler1 schrieb vor 42 Minuten:

bzgl. Bodenversiegelung möchte ich mal was anmerken weils mir heute mal wieder so richtig bewusst wurde.

Bei uns im Kaff wird demnächst ein Eurospar auf der grünen Wiese gebaut. Das ist dann der dritte Eurospar im Umkreis von 10KM, dafür wird bald der kleine feine Spar im Ort geschlossen. Und wenn ich mir anschaue was alleine bei uns in den letzten Jahren alles an Wiesen und Feldern großflächig versiegelt wurde dann steht dass in keiner Relation zu einem Stadion bei dem ja ev. der Parkplatz nicht komplett versiegelt wird. Also ist dass für mich überhaupt kein Argument gegen ein Stadion, der Hebel bzgl. Bodenversiegelung ist da ganz wo anders anzusetzen. 

Richtig! Ist bei uns nichts anderes. Hab das Argument schon einmal eingeworfen und hab mir gleich eine Schelte geholt. Könnte da X-Beispiele aus der näheren Umgebung bringen.

Auch neben dem geplantem Stadionstandort wird aktuell fest gebaggert und gebaut. Niemand störts! Das lässt für mich nur den Schluss zu, dass es einfach gegen den LASK, Fußball allgemein oder um die persönlichen Interessen eines angeblichen Architekten geht.

Das Problem Bodenversiegelung sehe ich natürlich auch. Man kann aber nicht ALLE Neubauten einstellen. Ein Stadion kann ich nicht einfach irgendwo auf das Gelände einer aufgelassenen Firma stellen. Man muss nicht auf einer grüne Wiese ein neues Geschäft bauen, wenn nebenbei eine riesige Halle leer steht.

Außerdem ist ein Stadion ein langfristiges Projekt, für mindestens 50 bis 60 Jahre.

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Alles richtig, dennoch hab ich da einen anderen Zugang. Ich möchte nicht mit dem Finger auf andere zeigen und sagen "die machen das doch viel extremer" und damit eine Sache legitimieren die ja eigentlich nicht so leiwand ist. 

Allerdings ist es blauäugig zu meinen, dass ein Stadionneubau irgendwo ohne zusätzlicher Bodenversiegelung von Statten gehen wird. Mir fallen da keine Alternativen ein. Und auch der von Potocnik erwähnte Standort hinter der Plus City oder der beim Haid Center führt unweigerlich zu zusätzlicher Bodenversiegelung. 

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LASK1965 schrieb vor 4 Minuten:

Alles richtig, dennoch hab ich da einen anderen Zugang. Ich möchte nicht mit dem Finger auf andere zeigen und sagen "die machen das doch viel extremer" und damit eine Sache legitimieren die ja eigentlich nicht so leiwand ist. 

Allerdings ist es blauäugig zu meinen, dass ein Stadionneubau irgendwo ohne zusätzlicher Bodenversiegelung von Statten gehen wird. Mir fallen da keine Alternativen ein. Und auch der von Potocnik erwähnte Standort hinter der Plus City oder der beim Haid Center führt unweigerlich zu zusätzlicher Bodenversiegelung. 

macht auch keiner. ich hinterfrage nur, warum dieses argument gerade bei uns viel gewichtiger sein soll, als bei diversen anderen bauten.

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Much1 schrieb vor 13 Minuten:

macht auch keiner. ich hinterfrage nur, warum dieses argument gerade bei uns viel gewichtiger sein soll, als bei diversen anderen bauten.

Absolut. Umweltschutz sollte grundsätzlich bei allen Bauten eine wichtige Rolle spielen. 

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laskler1 schrieb vor 2 Stunden:

bzgl. Bodenversiegelung möchte ich mal was anmerken weils mir heute mal wieder so richtig bewusst wurde.

Bei uns im Kaff wird demnächst ein Eurospar auf der grünen Wiese gebaut. Das ist dann der dritte Eurospar im Umkreis von 10KM, dafür wird bald der kleine feine Spar im Ort geschlossen. Und wenn ich mir anschaue was alleine bei uns in den letzten Jahren alles an Wiesen und Feldern großflächig versiegelt wurde dann steht dass in keiner Relation zu einem Stadion bei dem ja ev. der Parkplatz nicht komplett versiegelt wird. Also ist dass für mich überhaupt kein Argument gegen ein Stadion, der Hebel bzgl. Bodenversiegelung ist da ganz wo anders anzusetzen. 

https://www.profil.at/wissenschaft/verbauung-flaechenwidmung-oesterreich-10643712?fbclid=IwAR1ShiWK8BktUBgZXqpNd0pY2Tur_Bw02pAh4FUGb4oahLtx3ef2JceLqTs

Jegliche Bodenversiegelung ist mittlerweile zu hinterfragen und äußerst kritisch zu sehen - auch wenn es ein neues Donauparkstadion wäre.

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MetzgerSKV schrieb vor 2 Stunden:

https://www.profil.at/wissenschaft/verbauung-flaechenwidmung-oesterreich-10643712?fbclid=IwAR1ShiWK8BktUBgZXqpNd0pY2Tur_Bw02pAh4FUGb4oahLtx3ef2JceLqTs

Jegliche Bodenversiegelung ist mittlerweile zu hinterfragen und äußerst kritisch zu sehen - auch wenn es ein neues Donauparkstadion wäre.

Bin da eh bei dir. Aber ich frage mich warum es bei so sachen wie einem neuen Eurospar kein Thema ist, sondern sogar gesagt wird es wird damit eine "Baulücke" geschlossen, weil es ja die einzige Wiese ist die es zwischen einem Einkaufscenter und dem anderen Einkaufscenter noch gibt. Oder wenn, wie bei uns im Nachbarort ein Billa zugesperrt wird, das Gebäude dann leersteht und unmittelbar daneben ein neuer Billa, also komplett mit eigenem Parkplatz usw. gebaut wird und gleichzeitig die Innenstädte aussterben. 

Und bei einem Stadion, das aus guten Gründen ins mehr oder weniger Grüne gebaut wird, wird das auf einmal zum großen Thema. Wenn schon, denn schon.

Aber ich weiche vom eigentlichen Thema ab. 

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laskler1 schrieb vor 3 Stunden:

Bin da eh bei dir. Aber ich frage mich warum es bei so sachen wie einem neuen Eurospar kein Thema ist, sondern sogar gesagt wird es wird damit eine "Baulücke" geschlossen, weil es ja die einzige Wiese ist die es zwischen einem Einkaufscenter und dem anderen Einkaufscenter noch gibt. Oder wenn, wie bei uns im Nachbarort ein Billa zugesperrt wird, das Gebäude dann leersteht und unmittelbar daneben ein neuer Billa, also komplett mit eigenem Parkplatz usw. gebaut wird und gleichzeitig die Innenstädte aussterben. 

Und bei einem Stadion, das aus guten Gründen ins mehr oder weniger Grüne gebaut wird, wird das auf einmal zum großen Thema. Wenn schon, denn schon.

Aber ich weiche vom eigentlichen Thema ab. 

Das mit den Supermärkten ist einfach zu beantworten. Die fordern einfach von einem Standort eine (ständig wachsende) Mindestgröße bei Park- und Verkaufsflächen. Und wenn sie die nicht gleich bekommen, drohen sie mit Absiedelung. Klar, dass sie dann bekommen was sie wollen. Und klar auch, dass das nicht im Ortskern ist, weil es dort die gewünschten Flächen nicht gibt.

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Anhand dieser konstruktiven Diskussion zum Thema Bodenversiegelung sieht man auch, dass es ganz allgemeines Thema ist. Man sollte bei jedem öffentlichen bzw. gewerblichen Bauvorhaben kritisch hinterfragen ob es nicht schon bereits versiegelte Flächen gibt, die genutzt werden können. Bei einem Stadion ist das aber aufgrund der notwendigen Größe nicht einfach. Mir fallen im Linzer Stadtgebiet derzeit keine realistischen Alternativen, wo keine Versiegelung erfolgen würde, ein.

Dass die Stadiongegner jetzt das Stadion für den Klimawandel verantwortlich machen wollen, halte ich für komplett übertrieben und lächerlich. Dass die "Rettet das Ackerland" FB-Seite derzeit sogar schon persönliche Angriffe auf Stadionbefürworter startet, sagt eigentlich schon alles über die Gegner aus.

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altchemiker schrieb vor 49 Minuten:

Anhand dieser konstruktiven Diskussion zum Thema Bodenversiegelung sieht man auch, dass es ganz allgemeines Thema ist. Man sollte bei jedem öffentlichen bzw. gewerblichen Bauvorhaben kritisch hinterfragen ob es nicht schon bereits versiegelte Flächen gibt, die genutzt werden können. Bei einem Stadion ist das aber aufgrund der notwendigen Größe nicht einfach. Mir fallen im Linzer Stadtgebiet derzeit keine realistischen Alternativen, wo keine Versiegelung erfolgen würde, ein.

Dass die Stadiongegner jetzt das Stadion für den Klimawandel verantwortlich machen wollen, halte ich für komplett übertrieben und lächerlich. Dass die "Rettet das Ackerland" FB-Seite derzeit sogar schon persönliche Angriffe auf Stadionbefürworter startet, sagt eigentlich schon alles über die Gegner aus.

Wenigstens wurde der Selbstdarsteller durch die Klage merklich eingebremst. 

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ASKsince1908 schrieb vor 14 Stunden:

Wenigstens wurde der Selbstdarsteller durch die Klage merklich eingebremst. 

Naja, wohl eher deshalb, weil er grad was anderes zu tun hat. Er muss seine Volksbefragung auf die Reihe bekommen. Weil er sich selber an die Spitze gestellt hat, muss er sich auch selber darum kümmern, drei Parteien und mindestens ebensoviele Bürgerinitiativen unter einen Hut zu bringen. Angefangen damit, dass sich die alle auf einen Befragungstext einigen und dann Unterschriften sammeln müssen. Flöhe hüten ist sicher leicher, sind die Pratikularinteressen doch recht unterschiedlich. Kein Wunder, dass er lieber den bequemen Weg mit einer Organisation durch die Stadt gegangen wäre. Finde es immer richtiger, dass die drei größeren Parteien ihm diese Trittbrettfahrerei abgedreht haben. Wenn ers unbedingt will, soll er auch was hackeln dafür.

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Auf jeden Fall ist jeder Tag ohne Potocnik Herumheulerei ein guter Tag. 

Die Fragestellung müsste eh demnächst mal publik gemacht werden, ich bin wirklich gespannt wie sie das formulieren. 

Auch auf die Marschrichtung des LASK bin ich gespannt. Ob man da wohl versucht die Sache möglichst klein zu halten oder in die Offensive geht und Leute motiviert für das Stadion zu stimmen. Zum jetzigen Zeitpunkt wüsste ich nicht wie man das am Besten auslegen soll. 

Aber man bekommt ja, durch die Unterschriftensammlung schon einen groben Eindruck wie sehr das Thema die Leute bewegt. Wenn das Monate dauert bis sie die Unterschriften beisammen haben, wäre es von Vereinsseite vmtl besser gar nicht großartig auf das Thema einzugehen.

Ebenso interessant wird sein, ob die Stadt Linz im Vorhinein festlegt ab welcher Teilnehmerzahl man die Volksbefragung als bindend sieht.  

Wird auf jeden Fall ein stadionpolitisch interessanter Frühling :)

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LASK1965 schrieb vor 3 Stunden:

Ebenso interessant wird sein, ob die Stadt Linz im Vorhinein festlegt ab welcher Teilnehmerzahl man die Volksbefragung als bindend sieht. 

Das kann sie gar nicht, bzw. müsste sich der Gemeinderat auf eine Zahl einigen. Was wohl kaum passieren wird, weil keiner diesen Spielraum voarb aus der Hand geben wird. Würd mich jedenfalls wundern, wenn doch.

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