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dialsquare

BREXIT - Folgen für die Premier League

31 Beiträge in diesem Thema

Da es nun fix ist, möchte ich die Diskussion starten

Wie stark wird sich der BREXIT auf unsere Clubs auswirken?

Werden zukünftig weniger EU Spieler auf die Insel wechseln dürfen und dadurch UK Spieler noch überbezahlter werden?

Und U18 Spieler aus der EU gar nicht mehr wechseln dürfen?

Wie stark werden die Clubs vom schwachen Pfund belastet?

Werden Investoren aussteigen?

Werden derzeitige EU Spieler bleiben dürfen?

Turbulente Zeiten kommen mMn auf unsere Clubs zu, was meint ihr zu den zukünftigen Auswirkungen?

:ears:

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Also wenn die Arbeitnehmerfreizügigkeit fällt wird quasi der Franzose wie ein Südamerikaner behandelt. Das hätte dann schon gravierende Auswirkungen denke ich, viele vergangene EU-Spielertransfers wären gescheitert.

Es erscheint mir aber realistisch, dass irgendwelche Umgehungen/Sonderregelungen geschaffen werden.

Wird auf jeden Fall spannend.

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Also wenn die Arbeitnehmerfreizügigkeit fällt wird quasi der Franzose wie ein Südamerikaner behandelt. Das hätte dann schon gravierende Auswirkungen denke ich, viele vergangene EU-Spielertransfers wären gescheitert.

Es erscheint mir aber realistisch, dass irgendwelche Umgehungen/Sonderregelungen geschaffen werden.

Wird auf jeden Fall spannend.

vermutlich wird doe Arbeitserlaubnis leichter erteilt aber ich denke U18 Spieler werden nicht mehr so leicht wechseln dürfen, mWn greift dann hier die FIFA Regel

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Einige britische Rechts-Experten gehen dennoch davon aus, dass die britischen Ligen im Falle eines „Brexits“ eine Sonderregelung einführen könnten. Als Vorbilder könnten dabei die Schweiz oder Norwegen dienen. Professor Raymond Boyle von der University of Glasgow erklärte gegenüber der „BBC“ beispielsweise: „Ich wäre überrascht, wenn diese Regelungen des Arbeitsrechts nicht überarbeitet würden. Länder wie die Schweiz machen auch einfach ihre eigenen Regeln. Mein Gefühl ist, dass die Elite des kommerziellen Sports immer die Schlagkraft haben wird, Regeln so zu beeinflussen, dass sie davon profitieren.“

Ich denke schon, dass man diese Regelungen irgendwie umgehen wird. Bin aber auch gespannt, wie sich das ganze entwickelt.

Artikel vom letzten Monat: http://www.transfermarkt.de/brexit-welche-folgen-hatte-ein-eu-austritt-fur-britische-klubs-/view/news/236517

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Wahnsinn, hätte den Brexit nicht für möglich gehalten.

Es wird schon eine Sonderregelung kommen, was Transfers betrifft.

Mehr Sorgen mache ich mir über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen vom Austritt auf ganz Europa.

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Denke auch, dass sie bezüglich der Arbeitsgenehmigungen einen Workaround finden, aber kurzfristig (diesen Sommer) wird das Einkaufen am Kontinent nochmal extrem teuer werden. Die Vereine in Deutschland, Frankreich und Spanien reiben sich schon mal die Hände... :facepalm:

Was ich gelesen habe wird die größte Folge sein, dass es keine Transfers alá Pogba, Fabregas (mit 15, 16 Jahren) etc. mehr geben wird – unter 18 Jahren wird das nicht mehr erlaubt sein, das ist scheinbar FIFA-Recht (ich habs nicht überprüft, wird aber wohl stimmen). Das könnte aber auch heißen, dass die Briten endlich ihre Akademien auf Vordermann bringen, anstatt nur Talente aus dem Ausland abzuwerben.

bearbeitet von Starostyak

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Legionäre vor ungewisser Zukunft

Die Briten haben mit fast 52 Prozent für einen „Brexit“ gestimmt. Ein Austritt Großbritanniens aus der EU könnte für die Premier League und auch die darunter angesiedelten Profiligen äußerst unangenehme Folgen haben. Nach derzeit geltendem Recht würden die Arbeitsgenehmigungen für zahlreiche Legionäre aus dem EU-Ausland wegfallen.

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Dutzende Profis stünden auf einmal ohne Spielerlaubnis da, die Clubs müssten ihre Kader teilweise komplett neu aufstellen. Die momentane, vom englischen Verband durchgesetzte Bestimmung sieht vor, dass Spieler aus Nicht-EU-Staaten lediglich unter der Voraussetzung eine Arbeitsgenehmigung erhalten, „etablierte Nationalspieler aus führenden Fußballnationen“ zu sein.

Konkret heißt das: Ein Kicker aus einer Top-Ten-Nation im FIFA-Ranking bekommt nur dann eine Spielerlaubnis, wenn er in den zwei Jahren vor dem Vertragsabschluss mindestens 30 Prozent aller Ländermatches seines Heimatlandes absolviert hat. Für Spieler mit einem Pass aus einem Land auf den Plätzen elf bis 20 erhöht sich der Prozentsatz auf 45, für jene von 21 bis 30 auf 60 und für jene von 31 bis 50 auf 75. Ausnahmen gibt es bei Verletzungen oder aufstrebenden Talenten.

Wimmer erfüllt Kriterien nicht

Spieler mit einem EU-Pass waren von dieser Vorschrift bisher freilich ausgenommen. Bei einem Austritt wären Spieler aus EU-Staaten den Spielern aus allen anderen Ländern der Welt aber gleichgestellt und müssten damit dieselben Kriterien erfüllen. Aus österreichischer Sicht wäre das im Moment bei Christian Fuchs (Leicester City), Marko Arnautovic (Stoke City) und Sebastian Prödl der Fall.

Adam Lallana (Liverpool) gegen Kevin Wimmer (Tottenham Hotspur)

Kevin Wimmer (Tottenham) könnte nicht die erforderliche Anzahl von Länderspielen vorweisen. Das trifft auch für in der abgelaufenen Saison herausragende Fußballer wie N’Golo Kante (Leicester) oder Dimitri Payet (West Ham) zu. Beide sind zwar französische Internationale, zählten aber in der Vergangenheit nicht zu den Stammspielern der „Equipe Tricolore“ - damit wäre eine Arbeitsgenehmigung außer Reichweite, berichtete die BBC.

Vorteil für das Nationalteam?

Nach den Angaben des Senders würden derzeit über 100 Premier-League-Spieler aus EU-Ländern nach dem „Brexit“ die Spielerlaubnis verlieren. In den jeweils beiden Topligen Englands und Schottlands wären davon insgesamt 332 Spieler betroffen.

Der mögliche Aderlass an Gastspielern könnte aber auch positive Auswirkungen für den englischen Fußball haben. Durch die Flut an Legionären kamen englische Spieler zu immer weniger Einsatzzeiten, worunter wiederum das Nationalteam litt. „Bei einem EU-Austritt müssten sich die Clubs wieder auf ihre eigenen Talente konzentrieren. Das wäre für die Nationalmannschaft gut“, vermutete die Spieleragentin Rachel Anderson.

Ob aber ein „Brexit“ tatsächlich einen Exodus von Legionären zur Folge hätte, darf bezweifelt werden. Experten gehen davon aus, dass in diesem Fall einfach die Kriterien für eine Arbeitsgenehmigung angepasst werden würden. „Ich wäre überrascht, wenn es diesbezüglich nicht zu Änderungen kommen würde. Finanzkräftige Sportorganisationen haben immer die Schlagkraft, die Regeln zu ihren Gunsten zu verändern“, sagte Raymond Boyle, Professor der Universität Glasgow, der BBC.

http://sport.orf.at/stories/2254474/2254471/

Bin gespannt ob sich die PL Clubs EU-Spieler kaufen werden die diese Regel nicht erfüllen, dieses Transferfenster wird mMn ein guter Indikator

bearbeitet von AxxL

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Ich bin übrigens gegen eine Ausnahmeregelung. Die haben für einen Austritt gestimmt, also sollten sie auch im Sportbereich die vollen Konsequenzen dafür tragen.

Die Regelung macht doch UK oder steh ich auf der Leitung? Warum sollten die für den eigenen Fussball die Regeln nicht ändern dürfen? Würde mich eher verwundern, dass sich die FA das Aushängeschild uninteressant machen wird.

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Ich bin übrigens gegen eine Ausnahmeregelung. Die haben für einen Austritt gestimmt, also sollten sie auch im Sportbereich die vollen Konsequenzen dafür tragen.

Da ohnehin keine nennenswerte Zahl von Briten im Ausland spielt, wird das egal sein. Hier geht es nur um den incoming Bereich.

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Die Regelung macht doch UK oder steh ich auf der Leitung? Warum sollten die für den eigenen Fussball die Regeln nicht ändern dürfen? Würde mich eher verwundern, dass sich die FA das Aushängeschild uninteressant machen wird.

this, leider.

im Übrigen hoffe ich natürlich, dass England in jeder Hinsicht schlechtestmögliche Deals bekommt bei allen Verhandlungen. bin noch immer schockiert über die Abstimmung.

Übrigens bereitet Schottland jetzt schon ein neues Referendum für die Unabhängigkeit von GB vor.

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würde mich nicht wundern wenn nach Schottland, sofern deren Abschottung von GB erfolgreich sein würde, auch zB in Nordirland eine solche Wahl geben würde.

Könnte eine Kettenreaktion auslösen.

Die Briten werden sich erst in den nächsten Jahren bewusst, was sie da angerichtet haben.

Mittel- bis langfristig bin ich mir sicher das auch die, die dafür gestimmt haben, die Entscheidung bereuen werden.

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würde mich nicht wundern wenn nach Schottland, sofern deren Abschottung von GB erfolgreich sein würde, auch zB in Nordirland eine solche Wahl geben würde.

Könnte eine Kettenreaktion auslösen.

Die Briten werden sich erst in den nächsten Jahren bewusst, was sie da angerichtet haben.

Mittel- bis langfristig bin ich mir sicher das auch die, die dafür gestimmt haben, die Entscheidung bereuen werden.

bei Nordirland ist das absolut nicht auszuschließen, wenn die EU jetzt hart bleibt und eine "Außengrenze" in Irland fordert - mit sowas könnte Nordirland wohl nicht mehr leben.

und generell zeichnet sich laut zahlreicher Meldungen heute schon ab, dass viele Exit Befürworter ihre Wahl bereuen, nachdems gesehn haben wie es das Pfund zamghaut hat, dass Farrage leere Versprechen gemacht hat etc. Anscheinend bereits über 1 Million Stimmen für eine Petition, die Abstimmung zu wiederholen, mal sehn...

die Google Statistiken, wonach am Tag nach der Abstimmung "effects of brexit" und Ähnliches plötzlich trending keywords in England wurden, habts wohl eh auch schon alle gsehn :lol:

Jedenfalls, eine Abspaltung Schottlands (das in der EU bliebe) könnt dann halt für die schottische Liga schon "interessant" werden

bearbeitet von Jay Gooner

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