ooeveilchen V.I.P. Geschrieben 19. August Iniesta schrieb am 17.8.2026 um 15:20 : Damals hat es aber auch hier ziemlich zeitgleich spektakuläre Verbrechen wie bspw. den Pumpgun-Ronny, die Mordschwestern von Lainz oder die Favoritner Mädchenmorde gegeben. Früher war halt alles besser 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Iniesta I'll be back! Geschrieben 19. August ooeveilchen schrieb vor 32 Minuten: Früher war halt alles besser Die Morde waren noch spannender. Heut hast ja nur noch Femizide und Familien/Nachbarschaftsdramen. Elfi Blauensteiner hätte das sicher bestätigt. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Heffridge "Inside everyone there´s a litte nut!" Geschrieben 8. September Iniesta schrieb am 19.8.2026 um 20:54 : Die Morde waren noch spannender. Heut hast ja nur noch Femizide und Familien/Nachbarschaftsdramen. Elfi Blauensteiner hätte das sicher bestätigt. Ich weiß jetzt nicht, was daran spannend sein soll. Diese Doku ist - wenn auch selbst schon 13 Jahre alt - hervorragend. Auf einem Level mit der Doku über das Heysel-Drama. Leider geht es unter die Haut, dass zahlreiche junge Menschen den Tod fanden, weil Leute in Führungspositionen überfordert waren und völlig fatale Fehlentscheidungen getroffen haben. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Iniesta I'll be back! Geschrieben 8. September (bearbeitet) Heffridge schrieb vor 1 Stunde: Ich weiß jetzt nicht, was daran spannend sein soll. Diese Doku ist - wenn auch selbst schon 13 Jahre alt - hervorragend. Auf einem Level mit der Doku über das Heysel-Drama. Leider geht es unter die Haut, dass zahlreiche junge Menschen den Tod fanden, weil Leute in Führungspositionen überfordert waren und völlig fatale Fehlentscheidungen getroffen haben. Spannend ist wohl tatsächlich etwas unpassend. Ich meine die ganzen Mordgeschichten waren von der Täter-Opfer-Beziehung her diverser, mehr random aufgestellt. Da hat's vom missglückten Banküberfall bis zum Krankenhauspatienten oder dem missliebigen Bürgermeister (der knapp überlebte - aber frage nicht wie) fast jeden erwischen können. Das macht die Fälle jetzt aus der medialen Perspektive betrachtet und mit, bspw. Krimihandlungen verglichen, "spannender". bearbeitet 8. September von Iniesta 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Heffridge "Inside everyone there´s a litte nut!" Geschrieben 8. September Iniesta schrieb vor 1 Minute: Spannend ist wohl tatsächlich etwas unpassend. Ich meine die ganzen Mordgeschichten waren von der Täter-Opfer-Beziehung her diverser, mehr random aufgestellt. Da hat's vom missglückten Banküberfall bis zum Krankenhauspatienten oder dem missliebigen Bürgermeister (der knapp überlebte - aber frage nicht wie) fast jeden erwischen können. Ja, aber dafür gab es diese Amokläufe auch noch nicht in dieser Überproportionalität. Gladbeck war ja schon skurril, dass man diese minderbemittelten Typen hatte und die Boomer-Behörden der Meinung waren, dass sich das alles von selbst lösen würde, ehe sich alles verselbstständig hat. Denke mal, dass die Fahndungsmethoden damals noch nicht so zielorientiert waren und nicht zielorientiert ausgeübt wurden, obgleich es den RAF-Terrorismus ja gab (der aber damals schon weit weg von seinem Höhepunkt war). 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Iniesta I'll be back! Geschrieben 8. September Heffridge schrieb vor 8 Stunden: Ja, aber dafür gab es diese Amokläufe auch noch nicht in dieser Überproportionalität. Gladbeck war ja schon skurril, dass man diese minderbemittelten Typen hatte und die Boomer-Behörden der Meinung waren, dass sich das alles von selbst lösen würde, ehe sich alles verselbstständig hat. Denke mal, dass die Fahndungsmethoden damals noch nicht so zielorientiert waren und nicht zielorientiert ausgeübt wurden, obgleich es den RAF-Terrorismus ja gab (der aber damals schon weit weg von seinem Höhepunkt war). Bzgl. der RAF: Ein Endpunkt der RAF fand auch ausgerechnet in Wien-XXII an der Wagramer Straße statt, als vor ziemlich genau 27 Jahren 1 Geldbeschaffungsaktion aka. Banküberfall übel gescheitert ist. Ich mein von dem Pärchen wurde die Frau geschnappt und der Mann sogar erschossen. Ich erinner mich deshalb daran weil das so ziemlich zu der Zeit stattfand wo ich nach Wien kam. Nach 1993 (1 neugebaute JVA wurde in Südhessen spektakulär von denen in die Luft gesprengt) kam da nimmer viel und um 1998 haben sie sich offiziell aufgelöst. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mazunte Ω Geschrieben 9. September + 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
gordonstone Erfolgloser Detektiv, Hobbyarzt Geschrieben 9. September Heffridge schrieb vor 20 Stunden: Ja, aber dafür gab es diese Amokläufe auch noch nicht in dieser Überproportionalität. Gladbeck war ja schon skurril, dass man diese minderbemittelten Typen hatte und die Boomer-Behörden der Meinung waren, dass sich das alles von selbst lösen würde, ehe sich alles verselbstständig hat. Denke mal, dass die Fahndungsmethoden damals noch nicht so zielorientiert waren und nicht zielorientiert ausgeübt wurden, obgleich es den RAF-Terrorismus ja gab (der aber damals schon weit weg von seinem Höhepunkt war). Gladbeck war ja das größere Problem, dass die beiden herumgefahren sind und somit kam es zu Streitigkeiten bzgl. der Zuständigkeit, wodurch es zu keinem koordinierten Zugriff kam, obwohl es massenhaft Gelegenheiten dazu gab. Hab mehrere Podcasts dazu gehört. Bei "Ehrenwort" und "Verbrechen von Nebenan" wurden die ganz gut aufgearbeitet. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Iniesta I'll be back! Geschrieben 9. September (bearbeitet) gordonstone schrieb vor 7 Stunden: Gladbeck war ja das größere Problem, dass die beiden herumgefahren sind und somit kam es zu Streitigkeiten bzgl. der Zuständigkeit, wodurch es zu keinem koordinierten Zugriff kam, obwohl es massenhaft Gelegenheiten dazu gab. Hab mehrere Podcasts dazu gehört. Bei "Ehrenwort" und "Verbrechen von Nebenan" wurden die ganz gut aufgearbeitet. Da is sich der deutsche Föderalismus noch viel stärker im Weg als das bei uns überhaupt der Fall sein könnte. bearbeitet 9. September von Iniesta 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Heffridge "Inside everyone there´s a litte nut!" Geschrieben 10. September gordonstone schrieb am 9.9.2026 um 10:43 : Gladbeck war ja das größere Problem, dass die beiden herumgefahren sind und somit kam es zu Streitigkeiten bzgl. der Zuständigkeit, wodurch es zu keinem koordinierten Zugriff kam, obwohl es massenhaft Gelegenheiten dazu gab. Hab mehrere Podcasts dazu gehört. Bei "Ehrenwort" und "Verbrechen von Nebenan" wurden die ganz gut aufgearbeitet. Das stimmt durchaus, aber die haben drüben auch Bundesbehörden und die GSG9 gab es damals auch schon... Also da dürfte man anfangs die Lage doch mehr unterschätzt haben, denn von der Struktur her, müssten das nicht die ganzen LPDs abwickeln (Terrorismus, Schwerverbrechen ist Bundessache). Normalerweise musst Du die schon beim Wegfahren aus der Bank oder in Gladbeck dingfest machen. Da hat NRW völlig dilettantisch agiert. Bremen und Niedersachsen hat das dann anfangs nicht so interessiert, aber spätestens bei der Buskaperung und dann an der Raststätte war das ja auch ein Versagen auf höchstem Niveau (Was kann ich alles falsch machen? Antwort: "Ja!"). Das Ende war dann auch Föderalismus in Reinkultur. Wie man die noch in NRW stellen will, weil man die nicht der in RP wartenden GSG9 überlassen will und man dadurch den Tod der Geisel in Kauf genommen hat. Das kannst nicht erfinden... Schade, dass die Niederländer damals das nicht beendet haben. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
gordonstone Erfolgloser Detektiv, Hobbyarzt Geschrieben 10. September Heffridge schrieb vor einer Stunde: Das stimmt durchaus, aber die haben drüben auch Bundesbehörden und die GSG9 gab es damals auch schon... Also da dürfte man anfangs die Lage doch mehr unterschätzt haben, denn von der Struktur her, müssten das nicht die ganzen LPDs abwickeln (Terrorismus, Schwerverbrechen ist Bundessache). Normalerweise musst Du die schon beim Wegfahren aus der Bank oder in Gladbeck dingfest machen. Da hat NRW völlig dilettantisch agiert. Bremen und Niedersachsen hat das dann anfangs nicht so interessiert, aber spätestens bei der Buskaperung und dann an der Raststätte war das ja auch ein Versagen auf höchstem Niveau (Was kann ich alles falsch machen? Antwort: "Ja!"). Das Ende war dann auch Föderalismus in Reinkultur. Wie man die noch in NRW stellen will, weil man die nicht der in RP wartenden GSG9 überlassen will und man dadurch den Tod der Geisel in Kauf genommen hat. Das kannst nicht erfinden... Schade, dass die Niederländer damals das nicht beendet haben. Auch das SEK gab es schon und die wollten ja einen Zugriff tätigen, wurden aber von den Kölner (?) Kollegen (bitte nagel mich jetzt nicht darauf fest) ja aktiv abgehalten. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Honsai The Bonsai Posting-Pate Geschrieben 16. September LiamG schrieb am 16.8.2026 um 14:07 : Heute vor 38 Jahren https://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_von_Gladbeck Da das damals mehr oder weniger live im TV zu sehen war, für mich das erste Verbrechen das mir wirklich in Erinnerung blieb. Unglaublich was Medien und die Polizei damals aufgeführt haben. Obwohl ich von dieser Zeit und auch davor schon einige Erinnerungen habe, Tschernobyl hat mich extrem geprägt und auch den Pumpgun Ronnie habe ich schon mitbekommen. Aber dieser Wahnsinn hier ist völlig an mir vorbei gegangen….Unglaublich wie das abgelaufen ist und vor allem wie entwürdigend für die Geiseln im Bus als so da in ihrer Situation schamlos gefilmt wurden. Ganz zu schweigen von den Interviews mit der jungen Frau und späteren Opfer. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Tintifax1972 TintiVax Geschrieben 17. September Die föderalistischen Penner haben aus Gladbeck Lehren gezogen und sind fortan durchaus erfolgreich gegen Geiselnahmen vorgegangen. Genauso wie auf die Katastrophe von München 72 (hat sich auch gerade mal gejährt) die triumphale Befreiung von Mogadischu 77 folgte (und de facto das Ende der RAF einläutete). Das die Behörden damals schwere Fehler gemacht haben und nicht vorbereitet waren. muss man nicht erklären, aber solche sehr seltenen Ereignisse kann man halt nicht komplett durchspielen, erst der erste richtige Anlassfall lässt wirkliche Lehren zu. Zum Fremdschämen war das Verhalten der Journalistenmeute, ein absoluter Tiefpunkt deutscher Mediengeschichte. Die kamen übrigens nicht von Lokalblättern, also zumindest eine Bundesperspektive im Totalversagen gibt es ja dann doch Mir selbst hat die Sache damals zwar nicht aus dem Gleichgewicht geworfen, aber doch zugesetzt. Das eine oder andere Mädchen in dem Bus war ja in meinem Alter oder etwas älter. Das ist für nen Jugendlichen schon ein unterschied, ob die Opfer in etwa gleich alt sind oder nicht. 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Morpheno Wöeina Geschrieben 21. September Mit bisschen Verspätung... vor 25 Jahren: Das komplette 11 stündige Filmmaterial der Naudet-Brüder, die die Feuerwehrleute begleitet haben 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
gordonstone Erfolgloser Detektiv, Hobbyarzt Geschrieben 23. September Tintifax1972 schrieb am 17.9.2026 um 10:09 : Die föderalistischen Penner haben aus Gladbeck Lehren gezogen und sind fortan durchaus erfolgreich gegen Geiselnahmen vorgegangen. Genauso wie auf die Katastrophe von München 72 (hat sich auch gerade mal gejährt) die triumphale Befreiung von Mogadischu 77 folgte (und de facto das Ende der RAF einläutete). Das die Behörden damals schwere Fehler gemacht haben und nicht vorbereitet waren. muss man nicht erklären, aber solche sehr seltenen Ereignisse kann man halt nicht komplett durchspielen, erst der erste richtige Anlassfall lässt wirkliche Lehren zu. Zum Fremdschämen war das Verhalten der Journalistenmeute, ein absoluter Tiefpunkt deutscher Mediengeschichte. Die kamen übrigens nicht von Lokalblättern, also zumindest eine Bundesperspektive im Totalversagen gibt es ja dann doch Mir selbst hat die Sache damals zwar nicht aus dem Gleichgewicht geworfen, aber doch zugesetzt. Das eine oder andere Mädchen in dem Bus war ja in meinem Alter oder etwas älter. Das ist für nen Jugendlichen schon ein unterschied, ob die Opfer in etwa gleich alt sind oder nicht. Sicherlich auch der moralische Tiefpunkt in der Karriere von Hans Meiser. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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