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Bei Poms und Ferdl schien mir ehrlich gesagt, dass der ausschlaggebende (einzige) Punkt für sie war, dass sie grad verfügbar waren. Dass derzeit gleich ein paar gute Leute am Markt sind (Finanzierbarkeit mal hintangestellt), war ja in den damaligen Situationen nicht der Fall.
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Wenn ich kurz sempern darf: Ich „hoffe“ Standfest war hier wirklich als Option im Rennen und das war nicht nur so dahergesagt. Denn mittlerweile wurde er dazu sogar im ORF befragt. Völlig egal, was da also vorher kommuniziert wurde: Jetzt ist Erwartungshaltung da. Und jeder weiß: Es gibt nicht viel Öderes als enttäuschte Erwartungen. Sollte er jetzt also doch jemanden vor die Nase gesetzt bekommen, kann das unterbewusst für Unmut sorgen. Ich hab mich eh positioniert. Ich würde einen externen Trainer, der bereits Erfolge verbuchen konnte, vorziehen. Vor allem wird man intern wissen, wie die Stimmung zwischen Mannschaft und Trainer war. Wenn da keine Basis mehr war, dann braucht es umso mehr einen Neuen, der mal den nötigen Respekt hat. Aber in das Wehklagen wegen Standfest werde ich sicher nicht einsteigen. Er ist, was man aus Interviews mitnehmen kann, ein smarter Typ, er kennt die Mannschaft und die Gegebenheiten, war als Spieler immer verlässlich. Er war immer der Typ „unsung hero“. In jeder Mannschaft, vom Verein bis zum Nationalteam einfach verlässlich, hat sich nie in der Vordergrund gedrängt. Und wurde eigentlich für all das nie so richtig gewürdigt. Vergleichbar mit Stefan Posch heute. Eine Trainerstation kann man (bzw sollte man; das ASB kann und macht alles) auch schwer als Anlass nehmen, das Fallbeil rauschen zu lassen. Wenn man ihm jetzt also interimistisch zB drei Spiele gibt, wäre das vielleicht nicht verkehrt. Vielleicht gelingt ihm der Turnaround und wir können einen Teil des Gehalts für den neuen Trainer (billiger als ein Scheiblehner, Brunmayr 🤮wäre er sicher) für Spieler sparen.
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Den Schluss halte ich halt für überhaupt nicht zwingend. Es wäre völlig plausibel, wenn Standfest zB ganz andere Ansichten hatte. Aber bei Aufstellung, Taktik usw hat halt der Cheftrainer das letzte Wort. Die beiden sind ja auch nicht als Team gekommen. Ferdl war schon da, als Standfest kam.
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Wenn du Fußball von der Emotion trennen willst (er ist direkt nach der Wahl ins Jahrhundertteam direkt zum Stadtrivalen gewechselt und hat danach die Klappe aufgerissen. Und das war kein Wechsel wie ein Muratovic, wo wir einfach abgestiegen waren - sowas ist nunmal ein No Go), dann kannst gleich RedBull Fan werden.
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Irgendwie stimmt mich dieses Hinhauen auf JS etwas nachdenklich. Ich wäre zumindest der Ansicht, dass Standfest keineswegs diese ultimative Katastrophe wäre, die hier schon besungen wird. Er hatte bislang eine Station als Cheftrainer, wo er zwar etwas mau war, aber immerhin auch für 42 Spiele auf der Bank saß. Er kennt die Mannschaft, keiner weiß wirklich, ob er das System von FF mitgetragen hat oder eigentlich eh der Wunschkandidat der Mannschaft wäre. Finanziell wäre er vermutlich die beste Option. Was allerdings auch für mich gegen ihn spricht: Er wäre wieder ein Experiment, das in dem setting gut gehen kann (wer kannte schon Hansi Flick bitte?), aber nicht muss. Wahrscheinlich täte es der gesamten Struktur gut, wenn (ohne wem nahetreten zu wollen), zumindest am Trainersessel einer sitzt, der schon mal nachhaltig bewiesen hat, dass er das, was er macht auch kann. Das wäre für den sportlichen Bereich top, aber auch für allfällige Transfers. Und es würde mal Ruhe in den Laden bringen.
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Zu letzterem haben wir aber recht wenig Anschauungsmaterial
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Bin da voll bei dir. Stimmungstechnisch wäre Brunmayr schon eine Herausforderung. Ist damals frisch nach der Wahl ins Jahrhundertteam zu den Schwarzen übergelaufen und hat dann noch blöde Kommentare gebracht. War eine Genugtuung, dass er trotz x-facher Ankündigung gegen uns keine Hütte gemacht hat. Und wir 2 Jahre drauf ohne ihn Meister wurden. Also ich hätte mit ihm wesentlich mehr Thema als mit jedem Ex-Schwarzen (vielleicht Schopp ausgenommen).
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Ich schreibs noch Mal hier, weil es hier besser her passt: Wir erleben ein kollektives Versagen auf jeder Ebene des Clubs. Das nur an Ferdl festzumachen, ist nicht nur unfair, sondern auch unsachlich. Er hat einen schwachen Kader, aus dem er aber wahrscheinlich auch nicht alles rausholt. Dass der Kader nicht gerade zum Zungeschnalzen ist, ist aber eine - meines Erachtens vorwerfbare - Verfehlung der sportliche Leitung in Kombination mit ein paar - ja, das maße ich mir an, zu sagen - falschen Managementenscheidungen. In all diesen Bereichen müssen wir dringend aufholen. Das Problem für Ferdl ist nun leider, dass die Trainerposition die einzige ist, auf der man schnell mal die Karten neu mischen kann. Eine sportliche Leitung kann keine Spieler herzaubern, ein neuer Vorstand nicht über Nach 4 Topsponsoren ranschaffen usw. Aber ein neuer Trainer durchbricht vielleicht bestehende bequeme Seilschaften, tritt gemütlich gewordenen Spielern in den Arsch, motiviert 2-3 Spieler neu, was auch immer. Das hat am ehesten die Chance, sofort einen impact zu machen. Das Plakat (wie lange schleppens denn das schon vorsorglich mit?) war natürlich letztklassig.
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Wir erleben ein kollektives Versagen auf jeder Eben des Clubs. Das nur an Ferdl festzumachen, ist nicht nur unfair, sondern auch unsachlich. Das Problem ist, dass die Trainerposition die einzige ist, auf der man schnell mal die Karten neu mischen kann. Eine sportliche Leitung kann keine Spieler herzaubern, ein neuer Vorstand nicht über Nach 4 Topsponsoren usw. All das kann man aber auch deutlich verblümter mitteilen, als ein Banner für den Fall der Fälle mitzunehmen.
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Man kann das schon differenziert sehen. Es sind immerhin die Leute, die uns wieder nach oben gebracht haben. Dass die weiter auf Konzepte setzen, die in der Vergangenheit funktioniert haben, ist ja klar und auch gut. Allerdings hat das eine gewisse Eigendynamik angenommen. Mir kommt es von außen irgendwie vor, dass sich alle Beteiligten derzeit einfach nur gegenseitig in der allgemeine Meinung bestätigen. Dass eigentlich eh alles lauft, man eben klein Brötchen backt. Da kommt dann keiner auf die Idee, mal auf den Tisch zu hauen, auch wenns die Harmonie vielleicht mal kurzfristig stört. Und das macht behäbig...
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Völlig egal, wer es sein soll. Und es ist auch klar, dass es nicht Ferdls alleinige Schuld ist. Aber der Karren ist so ultimativ im Dreck. Da musst irgendwas ändern. Das Sky Interview ist auch öd... was sollen die depperten Fragen? Im Ernst.
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Nichts. Natürlich war das der Bitterste aller Spielverläufe. Wenn du da aus den ersten 3 Chancen 3 Hütten kriegst, selbst die Chance auf den Ausgleich versemmelst, dann wirds schwer. Dann kannst du als Spieler den Schalter einfach nicht mehr umlegen. Was mich so fertig gemacht hat, dass wir taktisch nicht reagiert haben. Die konnte völlig unbedrängt auf unsere IV zulaufen.
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Siehe oben. Völlige Lethargie in ALLEM. Kein Plan. NICHTS!
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Ah... genau. Da war ich wirklich der Miesepeter
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Eh klar... jetzt reden wieder alle alles schlecht!
