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Chapeau! Nach dem 0:1 hätte ich das so ehrlich gesagt nicht mehr erwartet! 🤘
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Das mit der Demut ist halt auch so eine zweischneidige Sache, würde ich nur gerne anmerken. So richtig groß brauchen wir derzeit auch nicht auftragen. Und selbst dann wäre es fein, sich - noch dazu im fremden Channel - etwas zu benehmen.
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Fix nicht. Da hieß es schon vor 3-4 Wochen, dass die nicht finanzierbar sind. Und das war noch vor den doppelten Trainerkosten. Ich denke sogar, dass man für Scheiblehner zumindest auf einen Transfer wird verzichten müssen. Wenn man vorher schon flach wie eine Gehsteigkante war, wird jetzt die Kasse noch trauriger ausschauen.
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Am Ende hat es Ferdl anscheinend nicht mehr geschafft, die Mannschaft zu motivieren und richtig einzustellen. Auch dafür ist nicht alleine Ferdl verantwortlich, er ist aber umgekehrt auch nicht frei von Schuld. Und tatsächlich ist in solchen Situationen ein Trainerwechsel die schnellste Möglichkeit, mal die Karten neu zu mischen. Insofern dürfte es wohl heilsam gewesen sein, dass wir ein solches Brett kassiert haben und nicht noch 6 Runden dahingesiecht sind.
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Ich meine auch, dass da sehr viel zusammengekommen ist. Bei Rapid funktioniert ab Minute 1 alles. Die ersten 3 Schüsse sind drin. Dann stehts nach 12 Minuten eben 3:0. Umgekehrt, wenn Michorl das 1:1 macht, nimmt die Partie einen anderen Lauf. Dann hätten wir zwar gegen derart starke Rapidler auch verloren, aber wahrscheinlich nur 4:1. Dann hätte keiner gemurrt. Aber in diesen Konstellationen spielt sich dann der Gegner in einen Rausch, während man sich selbst einfach nicht mehr motivieren kann. Das geht dem besten Profi so - wenn wir noch das 3:1 gemacht hätten, dann wäre wenigstens diese Mini Licht am Ende des Tunnels gewesen, aber spätestens mit dem 4:0 ist auch das gelöscht. Dazu kam sicher auch, dass wir Rapid taktisch völlig unterlegen waren und von der Bank nichts kam. Wir haben das System bis zur Pause unangetastet gelassen. Dann schauen die Spieler auch rasch blöd aus. In der Eigendynamik, die das dann annimmt, kann sich dann schlicht keiner mehr motivieren. Dann bist bei jedem Schritt zu spät. Das war eine teuflische Mischung von spielerischer und taktischer Unterlegenheit und komplettem Frust der Spieler.
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Jetzt auch mal ohne Euphorie. Ich glaube, dass das echt der Turnaround sein kann, der auch der Mannschaft wieder Leben einhaucht. Dass die Spieler sehen, dass da jetzt einer ist, der sie besser ins Spiel bringt, der sie mit seiner Routine und seinen nachweislichen Erfolgen wieder auf Schiene bringen kann. Wie weiland Schoko Schachner. Ich freu mich auf Samstag!
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Zu spät. Es formieren sich schon Fahrgemeinschaften für die Europacuppartien
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Sehr erfreulich. Hätte zwar auf Schmid getippt, aber damit haben jetzt endlich einen klaren Cut samt Neuanfang. Bin jetzt tatsächlich guter Dinge!
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Alle 17 Seiten neu. Da capo al fine…
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Du sprichst ist Rätseln
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Unterschreib ich mit „wenn wir kein Budget für einen arrivierten Trainer haben…“. Die Kosten würden sich ja jedenfalls erhöhen. Wenn Standfest zum Cheftrainer befördert wird, dann kriegt der ja einen neuen Vertrag zu natürlich verbesserten Konditionen. Und den Co Trainer (der Standfest dann ja nicht mehr ist) musst auch nachbesetzen. Am Ende zahlst du immer einen Trainer und mind. einen Co. Die einzige Ersparnis wäre, dass Standfest es billiger machen würde / müsste, hat er doch im Gegensatz zu einem Scheiblehner oder Schmid weniger im Lebenslauf.
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Weil man noch hofft, dass es Schmid für 2.500 brutto und einen Tankgutschein macht?
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Ich bin sehr weit weg davon, irgendwem Inkompetenz, geschweige denn Dummheit vorzuwerfen. Die Weitsicht bei unseren unternehmerischen Entscheidungen sehe ich allerdings insgesamt nicht. Und das mache ich zentral am Festhalten am Ö-Topf fest, das uns finanziell keinen spürbaren Vorteil bietet, uns aber bei der Kaderzusammenstellung massiv limitiert - und nicht zuletzt auch die Aussicht auf Transfererlöse extrem einschränkt. Ich unterstelle niemandem Dummheit und kann die Gründe nachvollziehen, dass man denkt, man hat 250k fix. Aber das ist ein Fall von "zu Tode gefürchtet ist auch gestorben". Nur bleibe ich dabei, dass ich das für einen Managementfehler der Sonderklasse halte.
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Ich habe mein Posting nicht als Angriff gemeint; sorry, wenn du es so verstanden haben solltest. Inhaltlich bin ich schon bei dir. Wir sind noch lange nicht dort, wo wir sein sollten und wohl könnten. Ich habe nur das Spiel gestern als deutlichen Schritt in die richtige Richtung gesehen. Hinten waren wir nicht mehr vogelwild, das Mittelfeld hat die Abwehr so freigespielt, dass die eigentlich alles wegklären konnten. Und vorne habe ich uns eigentlich ideenreicher gesehen. Wir sind über die Flügel gekommen und über die Mitte, haben den Zug zum Tor gesucht, nur aus vielfältigen Gründen (oder eigentlich nur aus eigener Unzulänglichkeit) nicht gefunden. Aber ja. Feuerwerk war es noch keines. Aber ein neuer Trainer kann auch nicht in weniger als einer Woche ein System, das 2 Jahre gespielt wurde fundamental umkrempeln. Und auch mir wäre ein externer Trainer lieber. Das aber eben nicht, weil ich Standfest misstraue. Und hier verstehe ich wirklich nicht, wieso sich 95% der Leute hier auf ihn eingeschossen haben, noch bevor er überhaupt ein Spiel geleitet hat. Da kommt wohl der Frust wegen der Gesamtsituation mit. Meine Meinung ist nur, dass uns ein Trainer gut täte, der aufgrund nachweislicher Erfolge in der Vergangenheit von Minute 1 der Chef im Ring ist. Bei Standfest steht dieser Beweis eben noch aus (wobei ich keinesfalls denke, dass er nicht erfolgreich sein kann). Bevor wir aber einen No-Name aus irgendwo holen, der genausowenig auf irgendwas verweisen kann, behalte ich mir liebend gerne Standfest. Also entweder Schmid, Scheiblehner oder etwas auf dem Niveau. Oder eben ein Experiment. Dann aber bitte Standfest.
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Das ehrlich gesagt, sehe ich gar nicht. Wir waren stabil wie lange nicht. Die Abwehr hat die eroberten Bälle sauber unter Kontrolle gehalten und versucht, rauszuspielen. Einziger Unsicherheitsfaktor war leider ausgerechnet Pines (wo es mich auch schon nach 20 Minuten einmal zusammengezogen hat, weil ihm ein Ball weggesprungen ist, den er nur mit Ach und Krach doch noch vor dem gegnerischen Stürmer erreicht hat. Auch der Elfer (der dennoch ein Witz war... Elfer sind Fouls im Strafraum. Aber nicht jeder 08/15 Kontakt ist ein Foul) kam von ihm. Ansonsten waren die Rieder nicht gefährlich. Umgekehrt waren wir vorne aktiv, die Ideen waren mMn schon erkennbar. Insbesondere haben sie den direkten steilen Pass gesucht und nicht wie unter Ferdl jedesmal wieder nach hinten gespielt. Gescheitert ist es "nur" an der Umsetzung. Dass Profispieler auf 20 Meter keinen Pass mit weniger als +/- 3 Meter Ungenauigkeit spielen können, ist nicht die Schuld des Trainers. Wobei man den Spielern insoweit zu Gute halten muss, dass die kaum vor Selbstbewusstsein sprühen derzeit. Wenn du so down bist, dann gehen eben auch solche Basics nicht. Umgekehrt hat man ja bei den Rapidlern gesehen, was geht, wenn man einen Lauf hat. Da sitzen dann auch Dinger, die normal nie gehen. Das aberkannte Tor war Pech oder halt der übliche Münzwurf des VAR. Hier unterstelle ich keine Willkür, sondern die ultimative Vertrottelung derjenigen, die die Regeln machen: Es ist bei derart knappen Entscheidungen technisch unmöglich festzustellen, ob ein Abseits vorliegt. Das ist die Anwendung von Grundrechnungsarten, das kann ein Kind in der 3. Klasse NMS/AHS ausrechnen. Wieso man dann Entscheidungen trifft, die nicht mehr Treffergenauigkeit haben, als ein Münzwurf, erschließt sich mir nicht. Das muss die gleiche Sehnsucht sein, die hinter dem Lesen von Horoskopen in der Krone steckt. Aber gut, das gehört in einen anderen thread. Ich habe gestern jedenfalls taktisch eine signifikante Steigerung und Abkehr von Ferdls Fußball gesehen. So fair muss man sein.
