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Relii

Interview mit Peter Stöger

92 Beiträge in diesem Thema

West.at: Stichwort Spielsystem: Was erwartet die Fans der Austria in der Saison 2005/2006 ?

Stöger: Grundsätzlich ist es unser Wunsch, offensiven, kreativen Fußball zu zeigen. Wir wollen uns hier nicht auf ein starres System versteifen, sondern flexibel zwischen verschiedenen Varianten hin und her wechseln. Als Beispiel könnte man ein 4-2-3-1 nennen, mit einem echten Stürmer, dahinter drei sehr Offensive Spieler. Ein Wechsel des Systems zu einem 3-4-3 oder 4-3-3 innerhalb des Spiels ist denkbar. Was man auf keinen Fall sehen wird ist ein klassisches 4-4-2.

West.at: Vergangene Saison wurde oft bekrittelt, im Europacup und in der Meisterschaft immer starr das selbe System zu spielen.

Stöger: Unser Ansatz hier ist, dass wir auf jeden Fall daheim anders spielen wollen, offensiver, im Horrstadion müssen wir eine Macht werden. Wir wollen uns nicht nach dem Gegner richten, doch daheim gegen Gegner, die sehr defensiv spielen, muss man sich etwas einfallen lassen. Das Umschalten zwischen Europacup und Meisterschaft in Hinblick auf di Taktik darf kein Problem sein, hier wird unsere Idee, flexibel zwischen Systemen wechseln zu können, der Mannschaft helfen.

West.at: Wie siehst Du die Position von Ernst Dospel, ob in Viererkette oder Dreierabwehr ?

Stöger: Dospel ist ein absoluter Führungsspieler, der „Austrianer“ schlechthin in dieser Mannschaft. Dospel ist ein Spieler, den man auf mehreren Positionen verlässlich einsetzen kann, in unserem Fall in einer Viererkette rechts hinten, in einer Viererkette als Innenverteidiger oder in einer Dreierabwehr als rechten Part.

West.at: Nun hast Du mit Schinkels die ersten Spieler in Eurer Ära verpflichtet. Was erwartest Du von Ihnen?

Stöger: Zuerst mal möchte ich etwas zum Thema Zurawski loswerden. Maciej war zu Verhandlungen in Wien, steht schon seit vier Monaten als Neuverpflichtung im Raum. Allein die Ablöse und das Gehalt, welches er verlangt hätte, steht nicht dafür. Wir haben auch einige Dinge über ihn gehört, die, Abseits vom Geschehen am Platz, nicht gepasst hätten. So hört man, dass es ihm in erster Linie darum geht, als Abschluss noch einen „goldenen“ Vertrag zu unterschreiben. Nun aber einige Worte zu den Spielern, die wir geholt haben.

Filip Sebo wurde von Manfred Kern, Frankie Schinkels und mir insgesamt sechsmal beobachtet, in verschiedensten Spielen (Heimspielen, Auswärtsspielen, Spielen gegen Abstiegskandidaten und Spitzenspielen) und hat uns enorm imponiert. Er ist schnell, trotz seiner Größe kopfballstark, der Prototyp eines unangenehmen Stürmers, geht jedem Ball nach, erzeugt enormen Druck auf die Verteidiger. Natürlich, es gibt nie eine Garantie, dass Spieler einschlagen, aber das wäre auch bei den sogenannten Krachern nicht der Fall.

Nastja Ceh ist ein Spieler den man kennt, den man nicht beobachten muss. Er wurde mit Brügge Meister, ist slowenischer Teamkapitän. Ich beobachte ihn schon länger, hätte mir nie gedacht dass wir eine Chance hätten ihn zu bekommen. Er ist ein Typ „Richtung Spielmacher“, technisch fein, ein Spieler, wie er mir taugt.

Arek Radomski ist für das Zentrum vorgesehen, das für uns enorm wichtig ist. Es muss gut besetzt sein, dann kann ich rundherum Junge einsetzen, kann gegen Schwächere Gegner junge Spieler neben ihm bringen, und er führt sie. Die Problematik im Zentrum war, dass Blanachard in etwas 55 Spiele absolvierte, am Ende leer war, Markus Kiesenebner manchmal verletzt war und daher Formschwankungen hatte. Für seine Qualität spricht, dass er bei Heerenveen als Ausländer die Kapitänsschleife tragen durfte, war dort die Drehscheibe, hat sogar manchmal Innenverteidiger gespielt, was aber nicht heisst, dass er hierfür geholt wurde.

Andreas Lasnik ist für di linke Seite vorgesehen, kann linker Flügel Spielen, wird im Bereich zwischen Angriff und Mittelfeld zu finden sein. Seine Stärken sehe ich eher auf der offensiven Seite, ist sehr gut bei Standards, schlägt sehr gute Flanken. Durch die Verletzungen von Janocko und Vachousek war es dringend nötig, für links jemanden zu holen.

Fränky Schiemer kann auf drei Positionen eingesetzt werden, als rechter Verteidiger, im zentralen Mittelfeld oder als Innenverteidiger. Er ist ein, auf seine Spielposition bezogen, ähnlich wie Florian Metz.

Philipp Netzer ist ein linksfuß, für halblinks im Mittelfeld vorgesehen. Ein technisch starker Spieler, der über einen guten Schuss verfügt, stark im Kopfballspiel ist.

Alle diese Spieler sind für die Kampfmannschaft vorgesehen, das möchte ich nochmals betonen. Dazu kommen noch Ulmer, der als linker Verteidiger vorgesehen ist, und Dos Santos, der hinter den Spitzen agieren soll.

Der Grundsatz für die Transfertätigkeiten war, fußballerisches Potential in den Kader zu holen, mit den Einkäufen Varianten schaffen, um taktisch flexibel agieren zu können.

West.at: Gibt es noch Spielerwünsche die unser neues Trainerteam hat?

Stöger: Ganz klar, wir müssen noch einen Innenverteidiger holen, hier ist durch den Abgang von Afolabi Handlungsbedarf. Weiters wollen wir Papac unbedingt fix verpflichten, sind aber doch noch einiges von einer Einigung entfernt. Bei Stepan Vachousek sieht es sehr positiv aus, dass er bei uns bleiben wird.

West.at: Wie siehst du die Situation von Vladimir Janocko?

Stöger: Nun, zuerst hoffe ich, dass er früher wieder dabei sein wird, als Vachousek. Mein Eindruck ist, dass er nun wieder eine positive Einstellung an den Tag legt, der Heilungsprozess läuft optimal. Ich hoffe nur, dass ich die Möglichkeit habe herauszufinden, warum er nach dem tollen Beginn bei der Austria in ein Loch gefallen ist. Grundsätzlich gefällt es ihm und seiner Familie sehr gut in Wien, ich hoffe, wir bekommen ihn wieder hin. Er ist ein Fußballer, wie man ihn sich für die Austria vorstellt.

West.at: Deine Meinung zum Fall Didulica?

Stöger: Ich sehe das eher nüchtern, ähnlich wie bei Afolabi. Wenn ein Angebot kommt das ihn reizt, wird er gehen wollen, wird man ihn nicht aufhalten können, wenn das Geld stimmt.

Grundsätzlich hat Joey noch ein Jahr Vertrag, danach besitzt die Austria die Option auf ein weiteres Jahr, auch wenn Didulica dies bestreitet.

Wichtig für mich ist, dass wir zwei gute Goalies haben, und das ist derzeit der Fall.

West.at: Wurden aus Deiner Sicht Fehler in der Kaderplanung gemacht, auf die ihr keinen Einfluss hattet?

Stöger: Bei Papac habe ich keine Ahnung, warum die Option nicht gezogen wurde. Wäre ich damals verantwortlich gewesen, hätte ich es getan, Sasa fix verpflichtet.

Im Fall von Vastic, der bei uns maximal ein Jahr Vertrag bekommen hätte, hat man meiner Meinung nach richtig gehandelt.

West.at: Aussenstehende empfinden den Kader als etwas „mittelfeldlastig“…

Stöger: Es kann durchaus sein, dass wir des Öfteren mit einem Stürmer und drei sehr Offensiven spielen, dahinter mit zwei, vielleicht drei eher defensiven Mittelfeldspielern. Für mich ist das Mittelfeld das Herzstück, für eine Viererkette brauche ich keine acht Verteidiger im Kader. Letzte Saison hatten wir teilweise mit Petrous, Dheedene und Ratajczyk drei Verteidiger auf der Bank, das brauch ich nicht, wir wollen mehr offensive Varianten auf der Bank haben.

West.at: Wer hat eigentlich die Neuzugänge gescoutet?

Stöger: Nun, Sebo und Ceh haben wir schon besprochen, im Falle von Radomski haben Frankie und ich einige Länderspiele von ihm gesehen, haben Meinungen von ehemaligen Mitspielern und guten Freunden eingeholt, die uns Arek ans Herz gelegt haben. Arek hatte auch ein Angebot von Feyernoord ich bin froh, dass er sich für uns entschieden hat.

West.at: Siehst Du es als Nachteil, in der Meisterschaft er so spät auf RedBull zu treffen?

Stöger: Das ist mir wirklich egal, die Auslosung wird nicht entscheidend sein, vor allem wenn man bedenkt, dass wir die letzte Meisterschaft gegen jene Gegner verloren haben, die man sich normalerweise zum Start daheim wünscht (Bregenz, Mattersburg),.

West.at: Wen siehst du als härtesten Konkurrent um die Meisterschaft?

Stöger: Auf jeden Fall Salzburg und Rapid, beim GAK bin ich mir ehrlich nicht im Klaren, wie stark sie sein werden. Pasching sehe ich nicht im Titelkampf, sie haben heuer die große Chance gehabt, die Sensation zu schaffen, werden nicht im Kampf um den Titel eingreifen.

West.at: Was wäre Euch wichtiger? Zweiter in der Meisterschaft und UEFA Cup Finale oder Meistertitel und in der Gruppenphase ausscheiden?

Stöger: Ganz klar, ich will Meister werden. Der UEFA Cup ist ein Highlight, alle paar Wochen einmal. Die Meisterschaft ist das tägliche Brot.

West.at: Werdet Ihr, sollte nach Europacupspielen ein Einbruch in der Meisterschaft drohen, mehr rotieren lassen?

Stöger: Wir werden sowieso mehr rotieren, haben dies auch in den letzten Spielen der Meisterschaft versucht, müde Spieler geschont. Grundsätzlich ist zu sagen, dass jeder Spieler, der sich in unserem Kader befindet, das Zeug dazu hat, in der Ersten zu spielen. Und daher habe ich auch kein Problem damit, alle Spieler einzusetzen.

West.at: Thema Kompetenzverteilung…

Stöger: Ich bin für alle Entscheidungen verantwortlich, ähnlich dem System Kronsteiner/Söndergaard soll auch Stöger/Schinkels funktionieren, nur werde ich mehr am Platz sein als Kronsteiner…

West.at: Wie sehr wird sich Manager Kraetschmer ins sportliche einmischen?

Stöger: Nicht sehr viel. Markus Kraetschmer versucht, seinen Bereich perfekt umzusetzen, uns unsere Transferwünsche zu erfüllen und umzusetzen.

West.at: Wieviel Freiheiten habe ihr bezüglich Kaderplanung, Neuzugänge,…

Stöger: Es gibt viele Gespräche mit Frank Stronach, in dem man di Argumente darlegt, warum welcher Spieler geholt werden soll, oder auch nicht. Ich versuche so zu handeln, als ob es mein Geld wäre, nicht überteuert zu zahlen oder unnötig Geld auszugeben.

West.at: Wo siehst du die Stärken /Schwächen des Trainerteams Stöger/Schinkels?

Stöger: Eine Stärke ist in jedem Fall unsere Jugend, dass wir unbelastet an die Aufgabe herangehen. Wir möchten eine Hierarchie in die Mannschaft bringen. Ein großer Vorteil ist auch, dass ich noch nicht so lange als Spieler weg bin, mich in die Gedanken, Empfindungen der Spieler reinleben kann.

Die Schwächen, gut, die werden noch zu Tage kommen. Vielleicht ist eine Schwäche dass ich ein Quereinsteiger bin, was aber möglicherweise auch positiv sein kann. Weiters ist meine Trainerausbildung noch nicht abgeschlossen, ich habe aber mit Janeschitz und Schinkels hervorragende Kollegen.

West.at: Wie sollte deiner Meinung nach der Kontakt zu den Fans aussehen?

Stöger: Wir haben uns zu Ende der Saison bewusst neutral verhalten, haben eher zurückhaltend agiert, da wir wussten, dass Söndergaard und Kronsteiner bei den Fans sehr beliebt waren, wollten nicht sofort so in den Vordergrund treten. Ich hoffe doch, dass wir des Öfteren Gespräche mit Fans und Vertretern haben werden, da ich dies als sehr wichtig ansehe.

West.at: Was muss sich bei der Austria ändern, damit endlich Ruhe einkehrt?

Stöger: Ja, Ruhe wünschen wir uns alle. Ich durfte bei den Amateuren ein Jahr lang in Ruhe arbeiten, habe Strukturen geschaffen, die Ziele umgesetzt. Vielleicht gibt man mir auch deshalb die Chance, das selbe bei der Kampfmannschaft zu schaffen. Grundsätzlich hängt es aber von den Erfolgen ab, ob Ruhe einkehrt oder nicht. Und dies kann meiner Meinung nach nur über die Meisterschaft gelingen, der Europacup ist ein Zubrot, war letztes Jahr perfekt. Aber die Meisterschaft muss Vorrang haben.

West.at: Wer von den Amateuren, der Akademie, steht in der engeren Wahl, in die „Erste“ zu kommen?

Stöger: Da wären Ulmer und Dos Santos, die von den Amateuren zur Austria stoßen, Metz ist schon im Kader. Ulmer und Metz kommen ja aus dem ersten Jahrgang der Akademie. In der RedZac Liga haben die Spieler ganz andere Möglichkeiten zu beweisen, wie weit sie schon sind. Ich nenne absichtlich keine Namen, das war nie mein Stil, aber ihr könnt sicher sein, es gibt Einige, die knapp dran sind. Auf jeden Fall ist für die Jungen die Türe zur Ersten so weit offen wie noch nie, dafür steht der Name Stöger.

West.at: Ist eine freiwillige Teilnahme eines dritten Teams, in einer unteren Liga, eine Überlegung wert, um den Sprung zur RedZac Liga nicht zu groß werden zu lassen?

Stöger: Nein, das ist nicht geplant. Es kommt eine große Aufgabe auf uns zu, da wir einige Spieler an Regionalliga-Vereine verleihen wollen, diese Woche für Woche beobachten müssen. Neben meiner Tätigkeit bei der Kampfmannschaft bin ich ja weiterhin auch für di Amateure verantwortlich, will auch für den Kontakt der Akademie zu den Amateuren sorgen..

West.at: Wird Karl Daxbacher von Euch Vorgaben hinsichtlich Taktik oder Aufstellung bekommen?

Stöger: Im Sommer ist sehr wenig Zeit, die Amateure hatten gar nur eine Woche Pause. Ziel ist es, eine Struktur zu schaffen, die Annähernd gleich ist. Dies ist nicht sofort zwingend nötig, da die Zeit zu kurz ist, aber klar ist, dass der Weg zu einer einheitlichen Struktur führen soll.

West.at: Du kennst die Amateure wie fast kein Anderer. Wie siehst du die Chancen der Jungen, schon heuer ernsthaft in der Kampfmannschaft der Austria Fuß zu fassen ?

Stöger: Ich bin der Meinung, alles sollte Schritt für Schritt gehen. Metz und Ulmer sind schon so weit, sonst wären sie nicht im Kader. In der Vergangenheit waren schon viele im Kader, aber eben noch nicht bereit. Die waren dann am offiziellen Mannschaftsposter, und das alles war meiner Meinung nach für die Burschen eher kontraproduktiv.

West.at: Wie siehts mit dem kommenden Jahrgang der Akademie aus? Kommt auch hier etwas nach?

Stöger: Um einen Namen zu nennen, erwähne ich mal den jungen Salkic. Der ist noch keine 16 Jahre alt, hat schon bei den Amateuren gespielt. Man hat mir immer gesagt, der erste Jahrgang sei nicht der Beste gewesen, da wenig Zeit war, ihn zusammenzustellen. Von diesem, angeblich nicht so tollen Jahrgang, haben wir zwei Spieler in der Kampfmannschaft und einige bei den Amateuren. Ich finde das nicht so schlecht.

West.at: Wie siehst mit den Spielern Schicker, Koller, Parapatits und Pircher aus?

Stöger: Schicker bleibt zu 99 % noch ein Jahr auf eigenen Wunsch in Ried, wird danach zu uns zurückkommen. Koller wird mit den Amateuren in der RedZac Liga spielen, Parapatits ist eine Überlegung für die Amateure, Pircher trainiert derzeit bei der Ersten, könnte bei uns bleiben, es gibt derzeit noch keine idealen Angebote für ihn.

West.at: Abschliessend noch eine Frage zur Vorbereitung: Auf was werdet ihr den Schwerpunkt in der kurzen Zeit bis zum Meisterschaftsbeginn legen?

Stöger: Wir werden 90% mit dem Ball trainieren, Spielformen einstudieren, auf technisch feinen Fußball wert legen. Ich werde die Mannschaft nicht schinden, will den Spaß am Fußball hervorheben.

West.at: Danke für das ausführliche Gespräch.

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Zuerst einmal: danke an die beiden Beteiligten, nette Schreibarbeit für Gizmo :D und gute, informative Antworten von Peter Stöger! :super: Wenn da nicht Schinkels wäre... :schluchz:

Zum Inhalt: in der Theorie klingt das "von 4-2-3-1 zu 4-3-3 oder 3-4-3" natürlich spektakulär, auch seine Vorstellung, dass man daheim eine Macht sein will. Allerdings ob man das so einfach in der Praxis durchführen kann? Konteranfällig ist man dann ja zu 100 %, aber gut - solange wir vorne die Tore machen ist es mir eigentlich wurscht; wenn wir 18 Spiele 5:4 gewinnen, soll es mir recht sein.

Interessant ist auch, dass Janocko offenbar einen etwas größeren "seelischen Knacks" hat/te. Woran das liegt/lag?

Auch Stögers Antwort auf die Didulica Frage beunruhigt mich etwas; ich glaube, dass da ein "Rosenkriegs" ähnliche Zeit auf uns zu kommt. Ganz so klar sind sich die beiden Parteien da ja überhaupt nicht (wenn jetzt schon über die Vertragslaufzeit das eine Wort gegen das andere spricht).

Conclusio: Sehr informatives Interview, Stöger hat gute Ideen, wenn jetzt die Umsetzung funktioniert und sich die subversiven Kräfte zurücknehmen, wird die Saison unsere.

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Lustig im Zusammenhang mit Schinkels finde ich ja, dass ihn die Mannschaft bei Amtsantritt nichtmal in die Kabine gelassen hat, auf Grund seiner Aussagen bei Premiere :D

Inzwischen gab es aber eine Aussprache, Stimmung beim Training scheint soweit recht ordentlich...

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Lustig im Zusammenhang mit Schinkels finde ich ja, dass ihn die Mannschaft bei Amtsantritt nichtmal in die Kabine gelassen hat, auf Grund seiner Aussagen bei Premiere :D

Inzwischen gab es aber eine Aussprache, Stimmung beim Training scheint soweit recht ordentlich...

sehr lustig, hab ich noch net gehört. Stell dir vor, was da wäre, wenn Didi Constantini bei uns Trainer wäre, den würdens ja netmal ins Stadion lassen.

On Topic: Sehr klare antworten vom Stöger, wenn es dann nur halb so gut is wie es klingt, kann diese Saison nix passieren ;)

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Das klingt für mich alles sehr gut, natürlich muss man abwarten wie Stöger die Umsetzung seines Konzeptes gelingt wird und ob er die Zeit bekommt, aber es gibt derzeit absolut keinen Grund, an ihm zu zweifeln. Auch die Ergebnisse der letzten Saison sprechen ja für ihn und Schinkels (warum ist er bei vielen so unbeliebt? :ratlos: ), wenn jetzt noch der Kader gut vervollständigt wird (Papac + IV), können wir optimistisch in die neue Saison gehen :super:

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Interessant ist auch, dass Janocko offenbar einen etwas größeren "seelischen Knacks" hat/te. Woran das liegt/lag?

Am Ivo. ;)

Stöger klingt in vielen Punkten sehr sympathisch, trotzdem wird das mit dem Spielystem sicher nicht so einfach vor sich gehen wie er sich das denkt. Sehe noch immer nicht ganz, wie er mit einem 4-2-3-1 ( bzw. 4 - 3 - 3 mit den Selben Spielern ) zuhause soo übermäßig offensiver agieren kann als letztes Jahr.

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Interessant ist auch, dass Janocko offenbar einen etwas größeren "seelischen Knacks" hat/te. Woran das liegt/lag?

Am Ivo. ;)

Stöger klingt in vielen Punkten sehr sympathisch, trotzdem wird das mit dem Spielystem sicher nicht so einfach vor sich gehen wie er sich das denkt. Sehe noch immer nicht ganz, wie er mit einem 4-2-3-1 ( bzw. 4 - 3 - 3 mit den Selben Spielern ) zuhause soo übermäßig offensiver agieren kann als letztes Jahr.

Ich vermute, indem er den Spielern innerhalb des Systems mehr Freiräume lässt, vor allem in der Offensive.

Hat man ja auch beim Cupfinale ansatzweise gesehen, was möglich ist, mit diesem Kader...

Es kommt nicht immer auf die Zahlen an (4-4-2, 4-3-3) sondern wie man es interpretiert. -> Jaja, 4 Euro ins Phrasenschwein :D

Und hier spricht sich Stöger im Interview KLAR gegen ein STARRES !!! 4-4-2 aus.

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West.at: Gibt es noch Spielerwünsche die unser neues Trainerteam hat?

Stöger: Ganz klar, wir müssen noch einen Innenverteidiger holen, hier ist durch den Abgang von Afolabi Handlungsbedarf. Weiters wollen wir Papac unbedingt fix verpflichten, sind aber doch noch einiges von einer Einigung entfernt. Bei Stepan Vachousek sieht es sehr positiv aus, dass er bei uns bleiben wird.

Mario Tokic :clap: Mario Tokic :clap:

West.at: Deine Meinung zum Fall Didulica?

Stöger: Ich sehe das eher nüchtern, ähnlich wie bei Afolabi. Wenn ein Angebot kommt das ihn reizt, wird er gehen wollen, wird man ihn nicht aufhalten können, wenn das Geld stimmt.

Grundsätzlich hat Joey noch ein Jahr Vertrag, danach besitzt die Austria die Option auf ein weiteres Jahr, auch wenn Didulica dies bestreitet.

Wichtig für mich ist, dass wir zwei gute Goalies haben, und das ist derzeit der Fall.

ALso hat er noch 2 Jahre Vertrag, wieso regen sich da manche so auf. Klar wird er gehen wenn ein KLub kommt und ihm und uns viel zahlt, ist ja wohl logisch.

Zum Inhalt: in der Theorie klingt das "von 4-2-3-1 zu 4-3-3 oder 3-4-3" natürlich spektakulär, auch seine Vorstellung, dass man daheim eine Macht sein will. Allerdings ob man das so einfach in der Praxis durchführen kann? Konteranfällig ist man dann ja zu 100 %, aber gut - solange wir vorne die Tore machen ist es mir eigentlich wurscht; wenn wir 18 Spiele 5:4 gewinnen, soll es mir recht sein.

4 Tore? Wieso sollten wir 4 Tore pro Partie kriegen? WIr holen ja noch 2 (inklusive Papac) Klasseverteidiger! Nehmen wir an wir holen Papac und Tokic, wo solln wir da 4 Tore bekommen? Mit 2 defensiven MIttelfeldspielern a la Radomski und Blanchard? Nie im Leben!

Interessant ist auch, dass Janocko offenbar einen etwas größeren "seelischen Knacks" hat/te. Woran das liegt/lag?

vastic, ist ja alles andere als ein geheimnis. der kam und war auf einmal der star, noch dazu hat er doppelt soviel verdient obwohl ocki damals mit abstand der beste in der liga war. das hat den guten ocki fertig gemacht, wieso auch immer....

Auch Stögers Antwort auf die Didulica Frage beunruhigt mich etwas; ich glaube, dass da ein "Rosenkriegs" ähnliche Zeit auf uns zu kommt. Ganz so klar sind sich die beiden Parteien da ja überhaupt nicht (wenn jetzt schon über die Vertragslaufzeit das eine Wort gegen das andere spricht).

Wielange willst du jetzt noch bei Didulica herumraunzen? Joey ist geldgeil, siehs endlich ein! Nix verwerfliches, doch Joey will jetzt einfach Geld für sich herausholen, drum das ganze Theater. Er hat noch 2 Jahre Vertrag mit einem super Verdienst, also was soll der Verein machen?

Und keine Sorge, der verdient doch bei uns knapp 700.000 Euro, das wird nicht so schnell ein Verein nach seinem 2 Dummheiten zahlen.... (EC und MS) Hat ja auch nur ein Angebot von Kiew, na super, weiß doch jeder Profi mittlerweile das du in Russland zu 80% kein Geld siehst oder zumindest nicht das was dir im vertrag zugesichert wurde..... (siehe safar, jazic etc.)

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Es kommt nicht immer auf die Zahlen an (4-4-2, 4-3-3) sondern wie man es interpretiert. -> Jaja, 4 Euro ins Phrasenschwein 

Und hier spricht sich Stöger im Interview KLAR gegen ein STARRES !!! 4-4-2 aus.

Vollkommen richtig! Letztes Jahr standen unsere Verteidiger ja hinten wie die Zinnsoldaten, Flügelspieler hatten fast nur defensivaufgaben, nur vorne bissl vastic und rush, das wars!

Hat man doch am Ende der Saison schon gesehen das wir offensiverund vor allem das wir teilweise pressing gespielt haben.

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Stöger: Zuerst mal möchte ich etwas zum Thema Zurawski loswerden. Maciej war zu Verhandlungen in Wien, steht schon seit vier Monaten als Neuverpflichtung im Raum. Allein die Ablöse und das Gehalt, welches er verlangt hätte, steht nicht dafür. Wir haben auch einige Dinge über ihn gehört, die, Abseits vom Geschehen am Platz, nicht gepasst hätten. So hört man, dass es ihm in erster Linie darum geht, als Abschluss noch einen „goldenen“ Vertrag zu unterschreiben.

Interessant, solche Spieler brauchen wir echt nicht.

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Naja, finde das unfair dem Zurawksi gegenüber. Jeder Kicker schaut mit 28 das er nochmals nen großen Vertrag unterschreibt, ist ja vermutlich auch einer der letzten in seinem Leben.... Nix verwerfliches dabei! Er war zu teuer, und damit hat sich die Gschicht....

Und jetzt wo klar ist/Wird das Stöger nur mit einer echten Spitze spielen will sind wir mit Rush eh super besetzt! Linz als Backup reicht da vollkommen.

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Und jetzt wo klar ist/Wird das Stöger nur mit einer echten Spitze spielen will sind wir mit Rush eh super besetzt! Linz als Backup reicht da vollkommen.

In deinem Alter sollte man aber schon befähigt sein, dass man Texte sinngemäß lesen kann, oder?

Stöger: Grundsätzlich ist es unser Wunsch, offensiven, kreativen Fußball zu zeigen. Wir wollen uns hier nicht auf ein starres System versteifen, sondern flexibel zwischen verschiedenen Varianten hin und her wechseln. Als Beispiel könnte man ein 4-2-3-1 nennen, mit einem echten Stürmer, dahinter drei sehr Offensive Spieler. Ein Wechsel des Systems zu einem 3-4-3 oder 4-3-3 innerhalb des Spiels ist denkbar. Was man auf keinen Fall sehen wird ist ein klassisches 4-4-2.

bei 3-4-3 bzw 4-3-3 brauchst sicher mehr als einen echten Stürmer!

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