SVP1946 sagte am 23 Nov 2008, 20:28:
Klar stimmt es das Steindorfer und Hafner auch sehr viel Mist gebaut haben aber das nur diese beiden gescheiterten Personen ( Präsident und Manager) alleine am Untergang des FCK Schuld sind stimmt auch mit Sicherheit nicht. Es hat der Herr Dr. Jötg Haider mit der Gründung des SKAK auch einen gehörigen Anteil am Niedergang des FCK.
Damals als es beschlossene Sache war das der SKAK kommen wird wurden dem FCK die Sponsorengelder gehörig von der Kelag gekürzt. Man muss ja dem SKAK in Zukunft das Geld geben und hat die Sponsorengelder für den FCK gehörig gekürzt nicht nur von der Kelag sondern der Herr Haider hat hier auch viele Sponsorengelder auf den SKAK umgeleitet was bis zur Gründung des SKAK dem FCK gehört hat.. So dann war der FCK mal Finanziell gestutzt worden aber die Spieler beim FCK noch immer die gleichen waren und die Verträge mit den Gehältern bestanden ja weiterhin und somit war der FCK noch immer mit den gleichen finanziellen Belastungen ausgesetzt. Dann kam noch dazu das man die Akademie auf den SKAK umleitete und die Finanzen auch alles dem SKAK übertragen wurde. Also der nächste finanzielle Einbusse für den FCK. So dann hat der FCK statt früher vor 3000 Zuschauern nur noch vor 300 - 500 Zuschauern gespielt da der SKAK aufch die Fans mitgenommen hat zum Grossteil. Also entstand auch hier ein finanzieller Einbuss für den FCK. Es macht schon einen Unterschied ob man Eintrittskarten + Bier für 3000 Leute 18x in einer Saison verkauft oder nur für 300 - 500 Leute.
Also hat hier der SKAK mit Herrn Haider einen kräfitgen Beitrag dazu geleistet das der FCK Niedergegangen ist. Der Herr Haider hätte ja auch die Kohle was er für die Pasching Lizenz hineingebuttert hat auch in den FCK stecken können und schauen können das man wieder nach oben kommt. Aber er hat es eben lieber so vorgezogen. Ok aber ihr könnt euch jetzt nicht einfach alle Hinstellen und so tun als würdet ihr total unschuldig an dem Niedergang des FCK sein. Das nimmt euch keiner ab und glaubt euch einfach keiner!
Dem FCK und speziell deren Anhängern wünsche ich in diesen schweren Stunden viel Kraft und meinen Beistand. Hoffe das es halbigs gut aus geht für euch weiter geht! Es ist schlimm wenn man seinen Verein verliert!
So setzte sich die ganze
also grundsätzlich schätz ich deine beiträge ja sehr, aber hier begibst du dich doch des öfteren auf das dünne eis des gefährlichen halbwissens.
1.
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die ganze skak/svp geschichte hat eine sehr große teilschuld am sportlichen untergang und der fehlenden zukunftsperspektiven des fck`s, das ist fakt und hab auch ich noch sonst wer (glaub ich) je bestritten (und werde ich bei meinen ausführungen auch nicht)
2.
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Zuschauerentwicklung des FCK`s in der Zweiten Liga.
2004/05 : 2490
2005/06 : 1980
2006/07 : 1408
2007/08 : 505
(quelle bundesliga.at)
Der FCK verlor schon davor Jahr für Jahr ~500 Zuschauer. Hier also davon zu reden das die Einnahmen von 3000 Zuschuauern weg sind ist einfach falsch. Klar hat die SKAK/SVP Geschichte dem FCK sehr viele Zuschauer weggenommen (na no na ned, das Kaerntner Fussballpublikum ist halt Publikum, welches ein Team in der Bundesliga will bzw. Erfolg/schönen Fussball haben will), aber der fehlende Erfolg (speziell im Herbst) hat da auch klar dazu beigetragen, sonst waer der Schnitt vermutlich eh bei ca. 1000 gelegen und man haette zumindest gleich viele Zuschauer verloren wie in den Jahren zuvor.
3.
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Auch das ist ziemlich falsch. Haider hat sich im Sommer 2006 mit Steindorfer zerstritten (Haider wollte die Abloese von Hafner plus Vorderegger als Trainer, Steindorfer hatte da was dagegen). (jetzt kommt eine Vermutung) Dadurch hat sich das Budget sicherlich schon damals um einiges verkleinert - die Kelag blieb zwar Hauptsponsor, die Summe wird allerdings nicht mehr ganz so hoch gewesen sein (und relativ klein im Verhältnis zu dem was man dem SKAK jetzt sponsort).
Desweiteren wurde durch die Kelag für das Jahr 2007/08 dem FCK die Lizenz gesichert, diese lieferte nämlich eine Bankgarantie über 500.000 Euro ab. Das war mehr oder weniger der Plan B von Haider, nachdem die Pasching Geschichte ja scheinbar des öfteren vorm scheitern stand und damit zumindest ein Kärntner Profiverein existiert. Ob dieses Geld jetzt überhaupt jemals geflossen ist kann ich nicht sagen, es ist jedoch so das ohne die "wiedergefundene Liebe" vom Haider für den Fussball es weder den SKAK noch den FCK in der Saison 2007/08 in der Bundesliga gegeben hätte, da es Finanziell gesehen bzw. in der ganzen Lizenzgeschichte für den FCK sehr düster aussah.
Beispiele dafür :
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Kärntens Spitzenfußball, quo vadis? Die Saison liegt für den FC Kärnten (FCK) winterbedingt zwar auf Eis, in der Mannschaft erhitzen sich aber die Gemüter. Denn Trainer, Spieler und Angestellte des FC Kärnten warten seit Monaten auf ihr Gehalt.
"Mein letztes Geld habe ich im Dezember bekommen", ärgert sich ein Fußballer, der namentlich nicht genannt werden möchte. "Wir werden ständig vertröstet", erzählt ein anderer. Spieler drohen mit Streik. Dienstag riss den Kickern der Geduldsfaden: Wenn sie bis Ende der Woche kein Geld sehen, dann streiken sie:
(...)
Der Kleinen Zeitung bestätigt Steindorfer, dass der FC Kärnten gehörig ins Strudeln geraten ist. "Ja, wir haben Liquiditätsprobleme", sagt der hauptberufliche Spediteur.
(...)
Aber auch an einer weiteren Front droht dem FCK Ungemach. Am 15. März ist Abgabetermin der Lizenzierungsunterlagen für die Bundesliga. "Im Gegensatz zu den letzten Jahren haben wir diesmal die Lizenz für die kommende Saison noch lange nicht in der Tasche", fürchtet Steindorfer. Das hieße, Klagenfurt hätte zwar ein tolles, neues Stadion, aber keinen Fußballklub in der Bundesliga . .
14.Februar 2007
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18. Februar 2007
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Bis 10. Mai bleibt Zeit, die fehlenden Unterlagen und Garantien nachzureichen. Die kann Steindorfer nur bringen, wenn ihm die Führung des FCK neu hilft. Gestern präsentierte "Steini" seine Wunschliste. Die sorgte bei den Betroffenen für einen Schock. Riesiges Loch. "Der kelag-Vertrag und Steindorfers Haftungen reichen bei Weitem nicht, um eine Lizenz zu bekommen", verriet ein Insider.
07.Mai 2007
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Spitzensportförderung. Konkret geht es um die Spitzensportförderung von 180.000 Euro für 2008 und um die vom Verein zu zahlende Vergnügungs- und Kommunalsteuer (370.000 Euro). Für die Lizenz fehlen dem FCK derzeit also noch 550.000 Euro. Bankgarantien. Landeshauptmann Jörg Haider und FCK-neu-Chef Mario Canori hatten sich nach einem Meeting mit Alt-Präsident Josef Steindorfer (und dem beurlaubten Manager Günter Hafner) zu weiteren Bankgarantien bereit erklärt, die aber allein nicht ausreichen, um die Auflagen des Protestkomitees zu erfüllen. Daher wird wohl auch hier mit der Vertragsunterzeichnung zugewartet, wenn die Bundesliga den von der Stadt gewünschten Aufschub gewährt. Im Fall einer Verweigerung der Fristverlängerung wird der Stadtsenat heute noch einmal zusammengetrommelt.
8. Mai 2007
Haider war damals also in einer Zwickmuehle, der endgültige Pasching Ortswechsel wurde erst ein paar Tage nach dem Ende der Lizenzvergabe vollzogen, insofern musste er sich mit dem FCK ein "zweites Standbein" am Leben erhalten - was zu dem Zeitpunkt sicher nicht mehr in seinem Sinne war, am liebsten haette man damals schon dem FCK kein weiteres Geld mehr gegeben.
4.
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Der Plan von Herrn Haider ging zuallererst aber genau in diese Richtung (also "rettung" bzw. "neuinvestition" in den fck.)
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Das Maß ist voll im Klagenfurter Fußball, und im Hinblick auf die Euro 2008 will offenbar auch Landeshauptmann und Ex-FCK-Präsident Jörg Haider nicht mehr länger zuschauen. Am Tag des Spieler-Ultimatums an den Vorstand ("Die offenen Gagen müssen her, sonst fliegt keiner von uns Samstag ins Türkei-Camp") meldet sich der "LH" in gewohnter Manier zu Wort und bringt den Kärntner Fußballfans gute News. "Es muss einen Neubeginn geben beim FCK, keine Frage, das Management ist neu aufzustellen!"
Was klarerweise für eine Ablöse des derzeitigen Führungsstabes (Präsident Josef Steindorfer, Manager Günter Hafner) spricht. "Ich hab' beim FCK lange die Finanzen geordnet und dann haben die Herren alles im Alleingang entschieden", macht Haider gar kein Hehl aus seinem Ärger. "Weil ich mich nicht streiten wollte, hab' ich mich letzten Sommer als Präsident auch zurückgezogen. Aber spätestens jetzt ist es Zeit zu handeln..."
Im Klartext: "Es wird eine Reform des FCK geben, eine neue Führungsstruktur, damit der Klub für die Rückkehr in die Bundesliga und den Auftritt im neuen Stadion gerüstet ist. Ich bin nicht der große Fußball-Experte, glaube aber zu wissen, wo schwerpunkte gesetzt werden müssen. Viele fußballbegeisterte Menschen sind verärgert, einige wären aber bereit zu helfen. Die Stadt macht doch auch nix für den FCK!" Hauptsponsor. Nächste Woche möchte der Landeshauptmann mit Hauptsponsor kelag ein Konzept besprechen, auch eine "zweite größere Firma" soll als Sponsor bereit stehen. "Und dann soll bald entschieden sein", so Haider, "wer mitmacht, wer anpacken wird." Gut möglich, dass er selbst bald wieder als Präsident auf der Kommandobrücke steht. Haider will den FC Kärnten retten
15. Februar 2007.
Dies hat er sich dann allerdings wieder anders ueberlegt. Ziele zu Beginn waren sicher ein "neuer" FCK in der RedZac, mit neuem Führungs und Trainerteam, anschliessend war das Ziel wohl ein "FCK neu" mit Pasching Lizenz in der Bundesliga, während der "FCK alt" heimlich still und leise stillgelegt/einverleibt wird (quasi das selbe was admira/schwadorf heuer gemacht haben) - nachdem das alles seine Zeit dauerte und nicht 100% sicher war "mussten" halt beide Vereine weiterbestehen. :
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Die Schräglage beim FC Kärnten droht in den freien Fall zu münden. Laut einem ersten Zustandsbericht des unabhängigen Wirtschaftsprüfers drückt den Klub eine Schuldenlast von 2,5 bis 3,8 Millionen Euro. Aber auch mit dieser Summe wird kein Anspruch auf den tatsächlichen Minus-Stand erhoben. Der Prüfer war jedenfalls nicht in der Lage, eine sogenannte Vollständigkeitserklärung abzugeben, weil ihm nicht sämtliche Informationen über die Finanzgebarung des Vereins zur Verfügung standen.
"FCK neu" gestoppt. Es ist nicht auszuschließen, dass unter dem Schuldenberg weitere finanzielle Hohlräume verborgen, also Leichen im Keller liegen. Daher wird das Projekt "FCK neu" vorerst gestoppt. "Die Reformgruppe zieht sich zurück. Wir können uns auf kein Abenteuer einlassen", erklärte Jörg Haider am Donnerstag gegenüber der Kleinen Zeitung.
GKK-Beiträge. Der Landeshauptmann will damit den amtierenden FCK-Präsidenten Josef Steindorfer aus der Reserve locken. "Er muss alles auf den Tisch legen und zeigen, dass er die Situation selbst bereinigen kann", so Haider. "Wir sind nicht dazu da, ständig für neue Rückstände gerade zu stehen." Denn neuerlich schwebt das Damoklesschwert über dem FC Kärnten. Am Freitag ist bei der Gebietskrankenkasse wieder ein größerer Betrag (reguläre laufende monatliche Beiträge) fällig. Sollte die Überweisung nicht bis spätestens Montag dort registriert sein, droht der Konkursantrag. Eine weitere Stundung wäre wegen der bereits bestehenden Raten-Vereinbarung aus einem vorherigen Zahlungsrückstand nicht mehr möglich. Nächster Termin ist der 1. April.
Ohne die Rückendeckung durch das Reform-Team würde der Klub wohl ins Out rutschen. Denn an den "neuen" FCK ist das Geld des Hauptsponsors Kelag gebunden. Auch der Stadionvertrag ist mit der nunmehr (vorerst) zurückgepfiffenen neuen Mannschaft verknüpft.
Die termingerecht (die Frist lief gestern ab) eingereichten Lizenzunterlagen lassen ohnehin schon sehr viele Wünsche offen. Die Lizenz sei "keine g'mahte Wies'n", waren selbst aus dem Klub-Büro keine optimisterischen Töne zu vernehmen. Noch sind zehn Tage Zeit bis zum Ablauf der Nachfrist, es wird eng. Der heutige Start in die Frühjahrs-Meisterschaft der Red-Zac-Liga steht unter keinem guten Stern.
15. März 2008.
Haider dürfte wohl mehrere Gründe für den Rückzug gehabt haben.
a. Das neue Stadion war fertig, mit Red Zac Fussball und Red Zac Gegnern laesst es sich aber nicht füllen.
b. Das Pasching Angebot, welches Bundesligafussball "garantierte".
c. Man kann Sportlichen Erfolg/Aufstieg nicht vorausplanen, ergo hätte man evtl. auch nach der Euro "nur" eine Red Zac Mannschaft gehabt.
d. Steindorfer/Hafner wollten nicht alles übergeben.
e. Haider wollte einen Verein der auf "gesunden" Beinen steht und bei dem kein Budgetloch vorhanden ist bzw. bei dem unter umständen Leichen im Keller (oder auf Zypen) liegen (gerüchte gabs da ja immer wieder welche)
Die SKAK/SVP Geschichte ist sicherlich hauptschuld daran das eine Weiterführung des FCK´s sportlich gesehen wenig sinn macht (keinen Nachwuchs etc). Ein Ausgleich ala Sturm/Gak wär hier sicher möglich gewesen und mit besseren Zukunftschancen würde sich ein Massenverwalter auch leichter tun um den Verein fortzuführen. Finanziell hingegen war der FCK schon vor der ganzen SKAK/SVP Geschichte ziemlich am Sand, und ohne eine groß angelegte Rettungsaktion wäre es früher oder später aller Vorraussicht nach sowieso zum Finanziellen Zusammenbruch/Konkurs gekommen, auch ganz ohne SKAK/SVP.
Dieser Beitrag wurde von seanton bearbeitet: 30. November 2008 - 11:22



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