Aus sportlicher Sicht ist es sicher fairer, den Aufsteiger nach einer Saison mit 30 Spielen, als in einigen wenigen Relegationsspielen zu ermitteln. Für die RLM spricht auch die höhere Leistungsdichte als in einer reinen Landesliga.
Aber wie schaut es mit den Nachteilen aus? Gegner aus dem eigenen Bundesland sind für die Fans zumeist attraktiver als "relativ" unbekannte Gegner bzw. Städte aus den anderen Bundesländern. In einer reinen Landesliga gibts naturgemäß auch mehr "hitzige" Derbys. Ähnliches gilt auch für Auswärtsfahrten von Fans: Wer fährt schon stundenlang durch halb Österreich um die Mannschaft gegen einen Gegner anzufeuern, von dem man gerade mal den Namen kennt?
Einnahmen durch Kartenverkauf und Sponsoren steigen durch eine RLM-Teilnahme für die Klubs mit Sicherheit nicht, eher im Gegenteil. Dem gegenüber stehen aber deutlich höhere Reisekosten und Fahrtzeiten für Mannschaft und Fans.
Soll man die RLM beibehalten, sie in irgendeiner Form attraktiver gestalten, oder ist es besser, in den 3 Bundesländern wieder zur reinen Landesliga als 3. höchste Spielklasse zurückkehren und den Aufsteiger per Relegation zu bestimmen? Zusätzlich zu Eurer Abstimmung sind auch Eure Meinungen dazu interessant!
Dieser Beitrag wurde von reinim19 bearbeitet: 04. September 2007 - 11:20



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