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Kärntens Spitzenfußball, quo vadis? Die Saison liegt für den FC Kärnten (FCK) winterbedingt zwar auf Eis, in der Mannschaft erhitzen sich aber die Gemüter. Denn Trainer, Spieler und Angestellte des FC Kärnten warten seit Monaten auf ihr Gehalt. "Mein letztes Geld habe ich im Dezember bekommen", ärgert sich ein Fußballer, der namentlich nicht genannt werden möchte. "Wir werden ständig vertröstet", erzählt ein anderer.
Spieler drohen mit Streik. Dienstag riss den Kickern der Geduldsfaden: Wenn sie bis Ende der Woche kein Geld sehen, dann streiken sie: So könnte die Mannschaft ein geplantes Trainingslager in der Türkei - Abfahrt diesen Samstag - platzen lassen.
So weit will es der geschäftsführende Präsident Josef Steindorfer nicht kommen lassen. Am Freitag will er nach Klagenfurt kommen, um mit den Spielern einen Konsens zu finden. Steindorfer ist zuversichtlich, dass die Mannschaft ins Trainingscamp fliegt: "Davon gehe ich aus."
Der Kleinen Zeitung bestätigt Steindorfer, dass der FC Kärnten gehörig ins Strudeln geraten ist. "Ja, wir haben Liquiditätsprobleme", sagt der hauptberufliche Spediteur. Zwischen Dezember und Februar gebe es traditionellerweise ein finanzielles "Winterloch". Hat die "Firma" FCK kein Jahresbudget, um die laufenden Ausgaben abzudecken? "Das Problem liegt nicht im Budget, sondern im Zahlungsfluss", klagt FCK-Geschäftsführer Markus Pacheiner über die späte Zahlungsmoral einzelner Sponsoren.
Überziehung des Kontos. Steindorfer zufolge gibt es solche winterlichen Engpässe schon seit Jahren. "Das geht auch anderen Vereinen so." Allerdings habe er diese Dürrezeiten früher mit einer privaten Haftungserklärung für eine Überziehung des FCK-Kontos überbrückt. Damit ist es nun vorbei - "weil sie uns im Herbst so enttäuscht haben". Die vorige Fußball-Saison war für die FCK-Dribbler bekanntlich wenig erfreulich ausgegangen.
Kredit? Woher das Geld für die Spieler-Gehälter kommen soll, ist noch unklar. Von der Aufnahme eines Kredites - wie kolportiert - will Steindorfer jedenfalls nichts wissen. Angeblich würde der FCK jährlich zusätzlich 1,5 Millionen Euro benötigen - eine Summe die Pacheiner nicht bestätigt.
Abgabetermin. Aber auch an einer weiteren Front droht dem FCK Ungemach. Am 15. März ist Abgabetermin der Lizenzierungsunterlagen für die Bundesliga. "Im Gegensatz zu den letzten Jahren haben wir diesmal die Lizenz für die kommende Saison noch lange nicht in der Tasche", fürchtet Steindorfer. Das hieße, Klagenfurt hätte zwar ein tolles, neues Stadion, aber keinen Fußballklub in der Bundesliga . .
KLeineZeitung.
Innerhalb von 3-4 Jahren vom Verein mit dem 2. oder 3. hoechsten Budget der Bundesliga zum Konkurs runtergewirtschaftet..gratulation




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