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hurivati

Amoah ein Fall fürs Gericht?

18 Beiträge in diesem Thema

Amoah ein Fall fürs Gericht?

14. Oktober 2003

FUSSBALL INTERN

ALEXANDER BISCHOF (SN)

Mit der in einer Nacht- und Nebel-Aktion durchgeführten Verpflichtung von Charles Amoah hatte Salzburg gehofft, einen starken Konterstürmer gefunden zu haben. Das war ein Irrtum. Amaoh konnte in den bisherigen Spielen die Erwartungen kaum erfüllen. 45 starke Minuten (beim 5:0 gegen Kärnten) absolvierte der Leihspieler von Sturm Graz. Zuletzt war der Angreifer gegen Udine, Bregenz und Rapid völlig von der Rolle. "Amoah hat Problme mit dem Knie", begründete Salzburg-Trainer Söndergaard. Der Grad der Verletzung hat sich bei einer genaueren Untersuchung, die unverständlicherweise erst vergangene Woche durchgeführt wurde, als ziemlich schwerwiegend und chronisch herausgestellt. Es hat ganz den Anschein, als ob Amoah noch lange ausfallen wird. Bei der Austria ist man daher auf Sturm nicht gut zu sprechen. Der Knie-Schaden müsste bekannt gewesen sein. "Unter Männern" will Salzburg-Klubchef Quehenberger mit Sturm-Präsident Kartnig den Fall klären. Sollte Amoah nicht mehr eingesetzt werden können, möchte Quehenberger einen Teil der Leihsumme zurück. Möglicherweise müssen sich Gerichte mit dem Fall befassen, denn es ist nicht zu erwarten, dass Kartnig freiwillig zahlt.

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der kartnig, die fette sau, hat sicherlich von den problemen gewusst und jetzt steht er da... :laugh: und an wenn will er jetzt amoah verkaufen, einst um 54 mio. schilling gekauft und heute sportinvalide. :D glückwunsch herr kartnig, aber quehe ist auch wieder ins fettnäpchen getreten.... :finger:

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Sport

Charles Amoah wehrt sich

16. Oktober 2003

FUSSBALL

INTERN

ALEXANDER BISCHOF

Wann Charles Amoah wieder für Salzburg spielen kann, steht in den Sternen. Der Stürmer, der von Sturm Graz ausgeliehen wurde, schlägt sich mit Knieproblemen herum und konnte deshalb auch gegen Udine nicht eingesetzt werden. Bei Amoahs Problemen soll es sich aber nicht um eine akute Verletzung handeln. Das Knie könnte durch Abnützung dauerhaft geschädigt sein. Salzburg, das es verabsäumt hat, den Ghanesen vor dessen Verpflichtung genau zu untersuchen und erst vergangene Woche den Grad der Verletzung erfuhr, vermutet, dass Amoah bereits angeschlagen verscherbelt wurde. Daher führte man bereits ein Gespräch mit den Sturm-Chefs. Sturm-Präsident Kartnig und Co. schalten aber noch auf stur.

Auch Amoah wehrt sich gegen den Vorwurf, als Sportinvalide abgestempelt zu werden. Möglicherweise sei der Kunstrasen im EM-Stadion in Wals schuld daran, dass Amoahs Knie nach Belastungen anschwillt. Dies soll der Angreifer auch Sturm-Manager Heinz Schilcher gesagt haben.

© SN.

Immer diese böse Kunstrasen... ;):angry:

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sorry, aber ein Verein untersucht einen Spieler _bevor_ man ihn verpflichtet. Sich jetzt darauf ausreden man habe einen Sportinvaliden gekauft - da macht man sich eigentlich nur lächerlich.

War ein kluger Schachzug von Kartnig, aber trotzdem hat er 54 Millionen Schilling für nichts und wieder nichts in den Wind geschossen....

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Naja, kann es nicht sein, daß Amoah schon länger an diesem Knie-Problem laboriert? Gezeigt für sein Geld hat er ja auch bei Sturm nichts, zum Schluß war er ja komplett abgeschrieben.... und es wäre ja vielleicht auch möglich, daß ein Kunstrasen, der ja anders "reagiert" als richtiges Gras, eine solche Verletzung noch stärker hervortreten läßt.

Aber abgesehen davon: einen Spieler zu nehmen, ohne ihn VORHER zu untersuchen, wie es normalerweise Gang und Gebe ist, und dann herauszufinden, daß es sich um mehr oder weniger eine sportliche Leiche handelt, ist ein typisches Beispiel von SSKM.

Nichts destotrotz, wenn Kartnig diese Probleme kannte, dann wäre das ein glatter Fall von Betrug.

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Meines wissens ist der Grund, dass das Stadion einen Kunstrasen hat dieser, dass es der Kunstrasen zu einer Test-Reihe der UEFA gehört und auch von selbiger gesponsert wird.

Allerdings hat sich die UEFA ein Eigentor geschossen, weil den Kunstrasen zu sponsern und dann im CUP den Gastvereinen zu erlauben sich zu weigern auf Kunstrasen zu spielen ist ja hirnrissig!

Ich hoffe das zumindest der nächste Eurfa-Cup-Gegner mit dem Kunstrasen einverstanden ist, auch wenn ich diesbezüglich kaum hoffnungen habe!

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Die Causa "Amoah" zieht unsere sportlichen Verantwortlichen wieder ins schiefe Licht. Soviel Dilettantismus habe ich selten erlebt und sollte bei einem Profifussballkulb nicht vorhanden sein, da agiert ja ein Dorfklub souveräner.

aber

1) Amoah wurde nicht gekauft, sondern "nur" geliehen. Die Leihsumme werden wir nicht zurückerhalten, denn falls man keinen sportmedizinischen Test macht, ist man selber schuld. Ich weiss nicht, wieviel Lehrgeld man noch bezahlen muss.

Schade, denn der Charly hätte mir persönlich gut gefallen, wäre mit Hassler ein tolles Gespann gewesen.

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Sehe ich auch so ... er ist zwar in der Zeit die er bei Sturm abgesessen hat ein wenig in Verruf gekommen aber ich bin überzeugt davon, dass er ein ausgezeuchneter Fussballer sein kann/hätte können, wenn man ihm das nötige Vertrauen und Anweisungen gegeben hätte ...

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Sturm Graz will Amoah nicht zurücknehmen

Sturm Graz ist nicht bereit, seinen bis Sommer an Salzburg verliehenen Stürmer Charles Amoah wieder vorzeitig zurückzunehmen. Streitpunkt der beiden Klubs ist der Zeitpunkt von Amoahs Knieverletzung, die ihn zur Zeit außer Gefecht setzt.

Schon vor Wechsel verletzt?

War Charles Amoah schon vor seinem Wechsel nach Salzburg am Knie verletzt oder nicht? Das ist die Frage um die die beiden Klubs streiten: Salzburg glaubt ja, Sturm sagt nein und Präsident Hannes Kartnig verlangt jetzt sogar eine Spezialuntersuchung, die Salzburg-Klubchef Rudolf Quehenberger auch in Aufttrag geben wird.

Erst nach der Untersuchung will Quehenberger mit Kartnig sprechen. Der Sturm-Präsident sieht das ähnlich: "Es kann nicht sein, dass da einfach Spieler zurückgegeben werden. Und wenn der Herr Amoah verletzt ist, dann kann ich nix dafür und der ganze Verein nicht. Das müssen die Ärzte klären."

       

Bei Sportinvalidität kein Schaden für Sturm

Falls dem 28-jährigen Stürmer aus Ghana gar Sportinvalidität bescheinigt werden sollte, hätte Sturm übrigens keinerlei finanziellen Schaden, sagt Kartnig: "Er ist ein wahnsinnsnetter Kerl und ich schätze ihn."

"Wenn er eine Verletzung hat, dass er nicht mehr spielen kann, ist das ein Pech", ergänzt der Sturm-Präsident, "Dann brauchen wir an die Schweizer auch nichts mehr zahlen - da haben wir auch einen Passus drin, dass wir von der Summe etwas einbehalten können, wenn irgendwas ist."

         

Spezialtherapie für Amoah

Allerdings hat Salzburg die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, Amoah mittels Spezialtherapie vielleicht doch noch fit zu bekommen.

[c) sport.orf.at

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Jup, ich bin auch der Meinung, dass er besser ist, als alle behaupten! Er hätte mit Schierheit zu einer der Stützen in der salzburger Mannschaft heranwachsen können, wenn ihn jetzt diese Verletzung so zurück geworfen hätten oder gar für immer außer Gefecht gesetzt hätte.

Aber hoffentlich zeigt die Spezialtherapie wirkung und er kann wieder Fussball spielen, denn so ein Ende hat sich kein Fussballer verdient ...!

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SN: Amoah überraschte Kartnig

FUSSBALL INTERN von ALEXANDER BISCHOF

Salzburgs Trainingsgruppe der ausgemusterten Profis absolvierte gestern, Dienstag, unter Amateure-Trainer Franz Aigner die erste Einheit.

Torhüter Zeljko Pavlovic und Josko Bilic wurde ein einstündiges Lauftraining verordnet, Volkan Kahraman (beim Future-Team-Lehrgang) und der von Sturm Graz ausgeliehene Charles Amoah fehlten. Zur Überraschung von Sturm-Präsident Hannes Kartnig war Amoah zu Wochenbeginn beim Training der Grazer aufgetaucht. "Amoah hat doch noch einen Vertrag in Salzburg", schüttelte Kartnig einigermaßen erstaunt den Kopf. Dass der Angreifer in Salzburg nicht mehr erwünscht ist, lässt Kartnig völlig kalt. In Salzburg ist man der Überzeugung, dass Amoah bereits bei der Verpflichtung vergangenen Herbst an einer schweren Knieverletzung laborierte. Salzburg will Amoah nun zurückschicken und einen Teil der Leihsumme retour. Kartnig kann zur Zeit darüber nur lä-cheln: "Ich nehme Amoah sicher nicht mehr."

In einem anderen Fall gab Kartnig nach. Franck Silvestre wird die Grazer noch vor Beginn der Frühjahrssaison verlassen. Der Franzose, der in den Überlegungen von Trainer Petrovic eine wichtige Rolle spielte, hat ein lukratives Angebot aus Katar. Kartnig wollte Silvestre zunächst nicht ziehen lassen, begnügte sich schließlich aber mit einer Ablösesumme von 100.000 Dollar für den 36-Jährigen. Trennen wollen sich die Grazer auf alle Fälle von Jerzy Brzeczek, den Kartnig sogar ohne Ablöse ziehen lassen würde. Bei Sturm wäre man heilfroh, den Polen von der Gehaltsliste streichen zu können.

© SN.

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