Fem Fan

Der First Vienna FC 1894 in den Medien

1.777 Beiträge in diesem Thema

yellow yeller schrieb vor 20 Stunden:

die müssen für die Aufenthaltserlaubnis ein Einkommen und einen Arbeitgeber nachweisen, sonst gelten sie als Touristen mit max. 3-monatigem Visum

Ausschließlich von der Kickerei in der 2. LL kann wohl keiner unserer Spieler leben, egal ob Chilene oder nicht

Deswegen würde mich eben auch interessieren, wo die beiden angestellt sind - wenn nicht bei uns!

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up the Bohs schrieb vor 2 Minuten:

Deswegen würde mich eben auch interessieren, wo die beiden angestellt sind - wenn nicht bei uns!

Vlt überseh ich was (oder versteh dich falsch), aber warum sollten sie nicht bei uns angestellt sein?

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BurgiB schrieb am 18.8.2018 um 18:17 :

Vlt überseh ich was (oder versteh dich falsch), aber warum sollten sie nicht bei uns angestellt sein?

Haben wir das Geld, "Schlüsselarbeitskräfte", die mindestens €2250,denke ich, verdienen müssen, anzustellen - für die 5. Liga? Um weniger Geld kriege ich viiiele Fußballer, die sich liebend gerne bei der Vienna anstellen lassen würden!

Meine Vermutung ist, dass, weil ein Transfer zu einem anderen Verein nicht zustande kam, sie bei uns spielen. Nur dann müßte wohl die Agentur den Lohn bezahlen, von uns könnten sie gerade die Geringfügigkeitsgrenze kriegen - dann fände ich das in Ordnung.

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up the Bohs schrieb vor 31 Minuten:

Haben wir das Geld, "Schlüsselarbeitskräfte", die mindestens €2250,denke ich, verdienen müssen, anzustellen - für die 5. Liga?

mMn offenbar ja.

Zitat

Meine Vermutung ist, dass, weil ein Transfer zu einem anderen Verein nicht zustande kam, sie bei uns spielen.

Daran hab ich sehr wenige Zweifel.

Zitat

Nur dann müßte wohl die Agentur den Lohn bezahlen, von uns könnten sie gerade die Geringfügigkeitsgrenze kriegen - dann fände ich das in Ordnung.

Ob irgendjemand anderer "für den Lohn aufkommt" mag ich ned beurteilen - halte es für wahrscheinlich - gehe aber trotzdem davon aus, dass sie als Profis beim Verein angestellt sind. Dürfte so sehr viel weniger windschief sein (Krankenkasse etc.) und so wohl auch einfacher die RWR Card zu kriegen (weil man so wie ich das verstehe als Profisportler kaum Qualifikationen nachweisen kann oder muss) als wenn man pro forma als was anderes anders angestellt is.

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spannender artikel. auch dabei neues von den jungen, dummen buben aus unserer fanszene ;-)

btw. falls du hier mitliest: danke ines für deine großartige arbeit, die du seit jahren für verein und fanszene leistest!

 

Fantastische Frauen

In Hamburg wurde an diesem Wochenende die Ausstellung »fan.tastic females« über Frauen im Fußball eröffnet. 11FREUNDE war dabei – und angetan.

»Wenn ich mir etwas wünschen könnte, würde ich Frauen- und Männerfußball komplett abschaffen. Dann gebe es einfach nur noch Fußball«, sagt Ines. Sie sitzt am Samstagvormittag vorm Hamburger Millerntor-Stadion, raucht selbstgedrehte Zigaretten und fügt hinzu: »Das habe ich auch in meinem Ausstellungsbeitrag erzählt.« Ines ist ein Kind des Fußballs, ging im Alter von sechs Jahren das erste Mal an Papas Hand zur Salzburger Austria. Viele Jahre sollte sie bleiben, bis sie ihre Jugendliebe eines Tages an den Red-Bull-Konzern verlor und in Wien landete. Heute ist sie eine der aktivsten Fans des Traditionsklubs First Vienna FC.

Ihre Geschichte ist porträtiert im Rahmen der Ausstellung »fan.tastic females«, die an diesem Wochenende mit einigem Tamtam in den Räumen des FC-St.-Pauli-Museums eröffnet wurde – ebenso wie die Fan-Biographien dutzender weiterer Anhängerinnen. Der Wunsch nach einem Fußball ohne Geschlechtergrenzen ist dabei mit Sicherheit eine der kontroverseren Ideen. Doch er streift ein Thema, das auch die meisten anderen Frauen in der Ausstellung zu bewegen scheint: Wie wichtig der Geschlechterunterschied im Fußball gemacht wird – und wie egal er doch eigentlich sein könnte, zumindest in den Fankurven.

Weibliche Fankultur sichtbar machen

Dass der Geschlechterunterschied an Bedeutung verliert, wünscht sich auch Antje Grabenhorst. Dennoch hat sie die vergangenen zwei Jahre damit verbracht, eine Ausstellung zu konzipieren, die genau diese Differenz zum Thema macht. »Fan.tastic females« zeigt ausschließlich Frauen, die Fußballfans sind. »Unser Ziel war es, weibliche Fankultur sichtbar zu machen«, blickt sie zurück. Noch immer sei es oft problemlos möglich, Frauen im Fußball einfach zu übergehen, meint sie und hat ein aktuelles Beispiel parat: »Lazio-Rom-Ultras haben den Frauen in ihrem Stadion verboten, in den ersten zehn Reihen der Kurve zu stehen«. Frauen seien keine echten Fans, so jedenfalls die Meinung der Römer Ultras.

Sie wären dieses Wochenende in Hamburg ins Staunen gekommen. Mit einer Auftaktveranstaltung und der feierlichen Eröffnung fand das Projekt von Antje Grabenhorst und ihrem Team einen vorläufigen – und beeindruckenden – Höhepunkt. Über acht Stunden Videomaterial sind in der interaktiven Ausstellung zusammengekommen. Etwa 90 Frauen aus über 20 Ländern erzählen in Kurzinterviews über ihre Erfahrungen im Fußball, die strukturell ähnlich und zugleich doch völlig verschieden sind.

Fan seit 70 Jahren

Die Auswahl ist gewaltig: Besucher hören und sehen die 79-jährige Maria, die seit den 1950er Jahren dem FC Arsenal die Treue hält, ebenso wie weibliche Ultras aus Jena, Istanbul und St. Petersburg oder die Geschichte von Zahra aus dem Iran, wo es Frauen verboten ist, Männerspiele zu besuchen. Auch eine Spielerfrau hat es in die lange Reihe geschafft: Mona Opp-Neustädter spricht in ihrem Beitrag auch darüber, mit welchen gängigen Klischees sie sich in ihrer Rolle konfrontiert sieht.

Die Idee, die Geschichten weiblicher Fans auszustellen, bestehe schon viele Jahre, erzählt Antje Grabenhorst. Unter der Federführung der Fan-Organisation »Football Supporters Europe« ist sie nun Realität geworden. Und das Ergebnis weiß zu überzeugen: Angenehm innovativ und professionell kommen die Videos und Schautafeln der Ausstellung daher, die Verwurzelung des Projekts in den Fanszenen ist dennoch nicht zu übersehen.

Antje Grabenhorst ist selbst vielfältig fanpolitisch aktiv, ihr Herz hängt an Werder Bremen. »Irgendwie hat es mich trotzdem überrascht, welche Bedeutung die Frauen dem Fußball beimessen. Das war immer wieder beeindruckend«, sagt sie. Auch sie steht am Samstagvormittag in der Sonne vorm Millerntor-Stadion und lächelt zufrieden. Die erste Bewährungsprobe hat die Ausstellung überstanden. Rund die Hälfte der interviewten Frauen sind zur Premiere gekommen – und vom Ergebnis größtenteils begeistert.

Keine Dauerkarten für Frauen

Das gilt auch für Ines. »Ich finde es großartig, dass die Vielfalt der Frauen im Fußball so sichtbar gemacht wird. Das zeigt, dass Fußball auch anders möglich ist«, meint sie, »und durch die vielen verschiedenen Zugänge werden sicherlich viele Leute erreicht.« Sie ist auch deshalb nach Hamburg gekommen, weil sie sich mit anderen weiblichen Fans – und solidarischen Männern – austauschen will. Dabei ist sie bereits umfangreich vernetzt, unter anderem als Teil des Netzwerkes »F_in – Frauen im Fußball«.

Ihr Anliegen dürfte von Erfolg gekrönt gewesen sein. Zur Eröffnung ihrer Ausstellung haben die Organisatorinnen eine kleine Konferenz zu weiblicher Fankultur auf die Beine gestellt. In Workshops diskutieren die Teilnehmenden über Selbstorganisation, Frauen in Führungspositionen oder Gewalt im Fußball. Auffallend ist, welche unterschiedlichen Spielräume die Frauen zum Teil haben. Während einige wie selbstverständlich an der Spitze von Fan-Verbänden oder gar Fußballvereinen stehen, berichten Fans aus Moskau, dass sie erst dann die Möglichkeit haben, eine Dauerkarte zu erwerben, wenn keine Männer mehr Interesse bekunden.

Malmös »All-Female-Fanklub«

Im Workshop zu Frauen-Fan-Gruppen stellt Agnes aus dem schwedischen Malmö ihren Fanclub vor, die »Malmösystrar«. Mit einigen Freundinnen hat sie die Gruppe vor zweieinhalb Jahren gegründet, mittlerweile gibt es 160 Mitglieder. Es ist wahrscheinlich der größte »All-Female-Fanklub« Europas, meinen einige.

»Das war mir überhaupt nicht bewusst«, sagt Agnes später, »aber es freut mich natürlich, dass wir so vielen Frauen inzwischen einen Anlaufpunkt bieten.« Auch sie geht schon ihr ganzes Leben lang zum Fußball: »Das ist Teil unserer Identität. Wenn du aus Malmö kommst, bist du Malmö-Supporter.« Ihr Bruder ist in einer Ultra-Gruppe, Agnes wollte das eine Zeit lang auch. Aber in Schweden gebe es praktisch keine weiblichen Ultras.

Ein paradoxes Los

»Ich fand es spannend zu hören, dass das in Deutschland anders ist«, erzählt sie über die Erfahrungen, die sie am Wochenende in Hamburg gesammelt hat. Mittlerweile macht das für Agnes keinen Unterschied mehr. Ihr Fan-Sein lebt sie auch ohne Zugehörigkeit zum elitären Männer-Zirkel aus. »Wir stehen mitten in der Kurve«, sagt sie, und klar, habe sie als Frau schlechte Erfahrungen im Fußballstadion gemacht, an anderen Orten aber noch mehr.

Wie auch Ines und Antje Grabenhorst wäre Agnes glücklich, wenn der Geschlechterunterschied im Fußball eine kleinere Rolle spielen würde. Sie sagt, sie definiere sich nicht als weiblicher Fußballfan. »Ich wüsste nicht, was der Unterschied sein soll«, erklärt sie beinahe empört. Und doch ist sie Teil der Ausstellung. Es scheint das gemeinsame – und paradoxe – Los der »fan.tastic females« zu sein: sich als weibliche Fußballfans Gehör verschaffen – um nicht nur als weibliche Fußballfans zu gelten.
https://www.11freunde.de/artikel/das-ist-die-ausstellung-zu-weiblichen-fussballfans/page/1

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Mach mich zwar wieder nicht beliebt, aber Männerfußball und Frauenfußball sind zwei verschiedene Dinge. Ich will nicht schmälern, was der Frauenfußball in letzter Zeit für einen Aufschwung hatte, dennoch sind es zwei verschiedene Sportarten, allein schon auf Grund der körperlichen Voraussetzungen und der physischen Unterschiede.

Und ich deklariere mich gern als weiblicher Fan, wie mein jahrzehntelang sich in Gebrauch befindlicher Nickname zeigt,:) . Ausserdem hatte ich auf dem Fußballplatz als eben weiblicher Fan nie Probleme und kam mir einer blöd, kam ich ihm auch blöd. Und jeltzt hör ich schon auf, denn sonst enden wir in der Metoo Debatte und da komm ich aus den Nesseln nicht mehr raus.:winke:

bearbeitet von Fem Fan

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Fem Fan schrieb vor 2 Stunden:

Mach mich zwar wieder nicht beliebt, aber Männerfußball und Frauenfußball sind zwei verschiedene Dinge. Ich will nicht schmälern, was der Frauenfußball in letzter Zeit für einen Aufschwung hatte, dennoch sind es zwei verschiedene Sportarten, allein schon auf Grund der körperlichen Voraussetzungen und der physischen Unterschiede.

Nein es sind nicht zwei verschiedene Sportarten! Es geht jeweils um Fußball.

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HoolaHup schrieb vor 27 Minuten:

Nein es sind nicht zwei verschiedene Sportarten! Es geht jeweils um Fußball.

Ja, falsch ausgedrückt, klar ist es Fußball, man spielt nach den selben Regeln. Aber Männerfußball ist auf Grund der vorher beschriebenen Attribute athletischer, schneller. Anders eben...;)

 

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Fem Fan schrieb vor 3 Stunden:

Ja, falsch ausgedrückt, klar ist es Fußball, man spielt nach den selben Regeln. Aber Männerfußball ist auf Grund der vorher beschriebenen Attribute athletischer, schneller. Anders eben...;)

 

Bei so einigen Dingen könnte sich der Männerfußball vom Frauenfußball aber auch etwas abschauen bzw. sich zurückbesinnen...

Fairness wird bei den Männern oft nur vor dem Spiel als Transparent hochgehalten, dieses wieder eingerollt purzeln die Spieler dafür nach einer harmlosen Berührung am Knöchel stundenlang am saftig grünen Rasen herum und halten sich schmerzverzerrt den Kopf (warum bloß?), um beim nächsten Zweikampf mittels natürlicher Bewegung den Ellbogen im Gesicht des Gegners zu platzieren.

Frauenfußball kommt hoffentlich noch lange ohne dieses Zeitschinden durch sich am Boden winden, den „ich bin tödlich getroffen“-Schmerzlauten nach Allerweltfouls und minutenlangen Behandlungen nach „Krämpfen“ aus, als Zuschauer geht mir das schon ziemlich am Wecker und der Frauenfußball ist nicht nur deshalb Balsam auf den Wunden.

bearbeitet von CockneyReject

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Vlog#37 von Stephan Doleschal.Kurzes, kritisches und mMn vollkommen richtiges Eingangsstatement zur "Kommunikationspolitik" in der Causa Simmering.
Helford na ja.
Ah ja,total vergessen:Die sehr interessante Geschichte von Helfort.
https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Helfort
 

 

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bearbeitet von yellowbear

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