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simsala

Pressethread

42 posts in this topic

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Im Land der Gegensätze

Trainer Frenkie Schinkels gesteht: "Die Arbeit in Kärnten ist kein Honiglecken"

Wien – Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), Gerhard Dörfler (BZÖ), Josef Martinz (ÖVP), Andrea Wulz (Die Grünen) – Frenkie Schinkels kennt sie alle.

Der Trainer des SK Austria Kärnten ist in Klagenfurt zu einem echten Politik-Experten geworden, kann wichtige Personen ohne Probleme aufzählen und den jeweiligen Parteien zuordnen.

Wenn er nicht gerade mit den Polit-Granden an einem Tisch sitzt, trainiert er die Mannschaft, führt Vertragsverhandlungen, beobachtet Gegner und scoutet Spieler.

Keine "One-Man-Show"

Man ist geneigt, den 46-Jährigen als „One-Man-Show“ zu bezeichnen. „Ich will vermeiden, dass dieser Eindruck entsteht“, meint der gebürtige Holländer im Gespräch mit LAOLA1.

„Freilich trage ich große Verantwortung und habe viel Entscheidungskompetenz bekommen. Wir machen das aber schon alles miteinander“, so Schinkels weiter.

Angesichts der zahlreichen Schlagzeilen, die die finanzielle Situation des Vereins betreffen, stellt sich allerdings die Frage: Wie lange noch?

"Mir macht die Arbeit wieder Spaß"

Der Coach selbst zeigt sich optimistisch: „Ich glaube, dass wir auch weiterhin bestehen.“ Zuletzt habe er von allen Parteien positive Signale bekommen. „Deshalb macht mir die Arbeit seit zwei Wochen auch wieder Spaß“, fügt der Austria-Meistertrainer von 2006 hinzu.

Denn eines ist klar: „Wir sind von der Kärntner Politik abhängig. Wenn wir die Politik nicht hinter uns bekommen, schaut es für uns sehr, sehr schlecht aus.“

"Mein größtes Problem"

Keinen guten Eindruck machen auch die Vertragssituationen, in denen sich zahlreiche Kicker befinden. Nicht weniger als 15 Spielerverträge laufen im Sommer aus.

„Das ist mein größtes Problem“, gibt Schinkels unumwunden zu. Ein Problem, das er geerbt hat. „Da ist vor meiner Zeit schlecht gearbeitet worden“, ärgert sich der Rotterdamer.

Diashow

Frenkie Schinkels bat die besten Kicker Kärntens am 5. Jänner erstmals zum Training.

Eine Vorbereitung auf Kunstrasen

Gut gearbeitet wurde unterdessen im Winter. Wenngleich die Bedingungen alles andere als optimal waren. Das geplante Trainingslager in Südafrika wurde nicht zuletzt wegen der Bedenken der Spieler abgesagt. Stattdessen stand ein Kurztrip nach Italien auf dem Programm.

Die zahlreichen Trainingseinheiten wurden aber zu großen Teilen in Kärnten absolviert. Auf Kunstrasen. „Wir haben nur einmal auf Naturrasen trainieren können – das ist nicht gut“, erzählt der SKK-Trainer.

Vier Zugänge, vier Abgänge

Ob nun auf künstlichen oder natürlichem Geläuf – vier neue Spieler galt es in die Mannschaft zu integrieren. Ebensoviele Kicker haben den Klub verlassen.

Patrick Wolf hat beim SC Magna unterschrieben, Adi in Cottbus angeheuert, Gerhard Breitenberger in Grödig und Thomas Pirker spielt künftig für Vöcklabruck.

Ein Brasilianer mit Potenzial

Von letztgenanntem Verein ist Marco Salvatore an den Wörthersee gekommen. „Er hat mir bei Vöcklabruck schon viel Freude bereitet“, erinnert sich Schinkels an den Verteidiger.

Weit weniger bekannt war ihm Ze Adriano, der zweite Abwehrspieler, der geholt wurde: „Wir werden ihn uns bis Sommer ansehen. Er hat viel Potenzial, ist aber körperlich in keinem guten Zustand. Da müssen wir noch Aufbauarbeit leisten.“

"Jagne lässt mich Adi vergessen"

Die Offensive wurde mit Marc Sand, der nach seinen glücklosen Gastspielen in Bochum und bei der Austria wieder in seine Heimat zurückkehrt, und Modou Jagne, der vom SCR Altach kam, verstärkt.

Vor allem der Gambier hat es dem Trainer in der Vorbereitung angetan: „Ich bin mit ihm sehr zufrieden. Er hat mich Adi schon vergessen lassen. Bei Altach war er in der Versenkung und nicht mehr glücklich. Bei uns kann er neu durchstarten.“

Neuzugang Marc Sand will im heimischen Kärnten wieder voll durchstarten

Die beiden Offensivspieler eröffnen der Kärntner Austria noch mehr Möglichkeiten. Zumal mit Wolfgang Mair, der sich von seiner Verletzung fast schon wieder erholt hat, und Matthias Dollinger, der wieder voll im Saft steht, zwei weitere Kicker bald wieder zur vollen Verfügung stehen.

Kein fixes System

„An vorderster Front haben wir viele Möglichkeiten“, meint auch Schinkels, der die gegnerischen Trainer nur zu gerne mit seinen Spielsystemen überrascht. Das wird beibehalten. Auch künftig wird kein fixes System praktiziert.

Die Spielweise wird aber beibehalten. Attraktiver Offensivfußball, der eine sichere Defensive, die im Herbst die wenigsten Gegentreffer kassiert hat, keineswegs ausschließt.

„Wir fangen schon sehr früh zu verteidigen an, setzen den Gegner in der eigenen Hälfte unter Druck. Dadurch kann der Gegner nicht in Ruhe herausspielen“, erklärt der Ex-Internationale das Konzept.

Hoffen auf den UEFA-Cup

Ein Konzept, das bisher voll aufgegangen ist. Die Klagenfurter stehen auf dem fünften Platz der Tabelle und sind in Schlagdistanz zu den Teams davor.

Eine Gelegenheit, die sich der Verein freilich nicht entgehen lassen will. „Ich habe beinhart das Ziel gesetzt: Probieren wir an den UEFA-Cup-Platz heran zu kommen“, gibt der Coach die Marschrichtung vor.

Der 46-Jährige hofft vor allem auf eine günstige Entwicklung im ÖFB-Cup: „Wenn Sturm oder die Austria den Cup gewinnen, kann Rang vier einen internationalen Startplatz bedeuten.“

Kein Honiglecken

Sportlich sieht die Zukunft nicht schlecht aus. Wären da nicht die zahlreichen auslaufenden Verträge und das Zittern um die Lizenz.

Dinge, an die sich Schinkels schon gewöhnt zu haben scheint: „Dass die Arbeit in Kärnten kein Honiglecken ist, ist klar.“ Aber umso schöner wäre es für ihn, wenn am Ende doch noch alles gut wird.

laola1.at

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SK Austria: Parteien fordern Finanzprüfung

Zustimmung gab es am Dienstag prinzipell zur Förderung von Infrastruktur und Spielkosten für den Fußballverein SK Austria Kärnten. Alle Regierungsparteien waren sich jedoch einig darüber, dass eine gründliche Prüfung der Clubfinanzen nötig sei, bevor es eine Förderung von einer Million Euro geben könne.

orf.at

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24.434 Fans haben für Frenkie Schinkels bei der Krone Fußballer des Jahres-Wahl, in der Kategorie, bester Trainer, gestimmt. Eine große Ehre für Frenkie Schinkels, aber auch für den Kärntner Fußball, der durch diese Auszeichnung wieder ein wenig mehr ins Interesse des heimischen Fußballs gerückt ist.

Bei der 42. Verleihung der beliebten Trophäe (eine Krone-Skulptur aus Glas) zeigte sich Schinkels sehr bewegt: "Ich möchte mich, von ganzem Herzen, bei meinen Fans bedanken und ganz besonders bei meiner Mannschaft und dem Trainerteam, denn ohne sie wäre ein solcher Preis nicht möglich gewesen. Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung, denn sie zeigt uns, dass wir in Kärnten wirklich was bewegt haben."

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Die Krone Fußball Gala fand in den VIP-Räumlichkeiten des Ernst-Happel-Stadions statt. Unter den vielen Stars des heimischen Fußball fand sich auch Prominenz aus Sport, Politik und Medien.

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Die Familie hat auch kräftig mit gevoted, allen voran Papa Schinkels

Unser Trainer bewies auf der Bühne erneut seine humoristischen Qualitäten, für die wir ihn so liebgewonnen haben. Er steht jedenfalls den Profis, den Comedy-Hirten, um nichts nach.

sk-austriakaernten.at

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Quelle

Keine Lizenz zum Bleiben

Austria Kärnten ist vom personellen Zerfall bedroht. Schlüsselspieler dürften den Verein im Sommer verlassen und Unsicherheit hält potenzielle Zuwanderer ab.

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Foto: GEPA

Eilige Wochen stehen bevor, denn die Zeit drängt und sie droht dem Klub davonzulaufen. (Infrastruktur, Haftung für die Klage). Beides ist versprochen und muss in dieser Woche von Stadtsenat bzw. Landesregierung - vermutlich per Umlaufbeschluss - abgesegnet werden, um zumindest eine brauchbare Ausgangsbasis für die kommenden schwierigen Personal-Verhandlungen zu schaffen.

Notfall. Der aktuellen (F)aktenlage nach wird es nur schwer gelingen, die Mannschaft auf dem derzeitigen sportlichen Niveau zu halten. Wohl gilt Kärnten fußballerisch gesehen als gute Adresse, aber die permanenten wirtschaftlichen Notfall-Berichte hinterlassen unwillkommene bleibende Eindrücke in Profikreisen. Tenor laut Insidern: Die sperren ja zu im Sommer, warum soll ich nach Kärnten gehen?

Abteilung. Nur eine radikale, rasche Trendwende kann diesen gefühlten Zerfallsprozess noch stoppen. Die Priorität gilt daher dem Streben nach der Lizenzerteilung in erster Instanz. Denn die Kaderfrage spitzt sich zu und besonders in der spielerisch stärksten Abteilung gibt es massive Abwanderungstendenzen. Zlatko Junuzovic beziffert die Wahrscheinlichkeit auf einen Verbleib beim SK Austria auf "fifty-fifty". Dem 21-Jährigen geht es um "meine Karriere", denn er will ins Nationalteam. "Meine Priorität ist daher Sicherheit. Ich will in Ruhe Fußball spielen können."

Verträge. Noch geringer ist die Chance, Manuel Weber zu halten, zumal für den Kapitän zahlreiche Angebote aus dem In- und Ausland vorliegen. Manuel Ortlechner wird den Verein auf jeden Fall verlassen, entweder zu Magna Wr. Neustadt oder zur Wiener Austria. Auch der angeblich fertige Dreijahresvertrag für Andreas Schranz ist dem Keeper noch nicht zur Unterschrift vorgelegt worden. Inzwischen hat der Lask sein Interesse am Kärnten-Torhüter angemeldet. Carlos Chaile will seinen Vertrag verlängern, aber fixiert ist in diesem Fall ebenfalls noch nichts. In der Abwehr droht ein Engpass, da von der Stammelf nur Pusztai bisher über einen über diese Saison hinaus gültigen Kontrakt verfügt. Der Leihvertrag für den langsam zur nötigen Fitness gelangenden Udinese-Stürmer Thiago Maier dos Santos "Schumacher" gilt vorerst nur für die laufende Saison.

Zukunft. Und Frenkie Schinkels? Der Trainer ist laut Vertrag bis 2011 an den Verein gebunden und die Teamchef-Option hat sich bis auf weiteres, zumindest bis Ende dieses Jahres, zunächst einmal erledigt. Aber die Zukunft des Sportchefs könnte auch an jene des derzeitigen Präsidenten Mario Canori gebunden sein und dessen Position ist nach dem jüngsten Vorstoß von Landeshauptmann Gerhard Dörfler nicht mehr unumschränkt.

Sieht nicht gut aus für den SKAK, wenn er die Schlüsselspieler nicht halten kann.

Es wäre an der Zeit sich die Lizenz fix zu sichern, um dann auch weitere Spielerverträge zu verlängern.

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Der Strafsenat der österreichischen Bundesliga hat am Montag über den Stadionsprecher des SK Austria Kärnten wegen der Nichteinhaltung einer Verbandsanordnung eine Geldstrafe in der Höhe von 500 Euro verhängt.

Gerd Miesenböck hatte am vergangenen Mittwochabend in der Halbzeitpause des Nachtragsspiels der Kärntner gegen Tabellenführer Red Bull Salzburg eine Wahlempfehlung für die Bürgermeisterstichwahl in Klagenfurt abgegeben. Politische Parolen sind im Stadion allerdings verboten.

:aaarrrggghhh:

Nur in Kärnten...

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Fast noch lächerlicher die 500 EUR Strafe, zahlt eh die Partei. :kotz:

und wohl auch genau aus diesem grund wurde wohl die werbung gemacht... is ja ned so schwer zu verstehen mMn.

das es nichts in einem stadion verloren hat ist schon klar, nur wenn solche lächerlichen strafen ausgesprochen werden, wirds wohl in kärnten so weitergehen. und sie müssen die werbung ja machen, sind ja auf die kohle vom land/der partei angewiesen

exempel statuieren, und gut wirds werden

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Strafe ist völlig gerechtfertigt.

Das Aufsehen was um diesen Fall gemacht wurde, ist natürlich übertrieben, nur sollte der Verein inzwischen wissen, dass bei ihm in allen möglichen Fällen eben ganz genau hingeschaut wird.

Ob die Aufregung wohl so groß gewesen wäre, wenn zB der Austria Wien Stadionsprecher für den Häupl Werbung machen würde? Ich wage es zumindest zu bezweifeln.

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ich wär ja schwerstens dafür das herr miesenböck mal gepflegt aus allen seinen ämtern (platzsprecher, orf kommentator etc) enthoben wird, eine einzige peinlichkeit für den kärntner sport.

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ich wär ja schwerstens dafür das herr miesenböck mal gepflegt aus allen seinen ämtern (platzsprecher, orf kommentator etc) enthoben wird, eine einzige peinlichkeit für den kärntner sport.

:confused:

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Die Kronen Zeitung (Kärnten Ausgabe; 13.03.09) spekuliert mal wieder über mögliche Geldgeber. Es könnte sich um die Raiffeisen Gruppe handeln, oder um Superfund.

wie gesagt, die Kronen Zeitung halt. :zzz:

Man lasse sich das auf der Zunge zergehen, da spielt dann der SK Austria Raiffeisen Kärnten, in der HYPO GROUP ARENA. :=

:lol::lol::lol:

Edited by Flushy26

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