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FIFA nimmt Resolution für "6+5-Regel" an

Ab 2012 sollen Vereine mindestens sechs hei­mische Spieler aufstellen müssen, höchsten fünf ausländische Spieler sollen erlaubt sein

Sydney - Der Fußball-Weltverband FIFA hat auf seinem Kongress in Sydney am Freitag eine Resolution in Unterstützung der sogenannten 6+5-Regel angenommen. Demnach sollen ab 2012 Vereine im Fußball künftig mindestens sechs heimische Spieler aufstellen müssen (maximal fünf ausländische). 155 FIFA-Delegierte votierten für die Entschließung, 40 enthielten sich der Stimme.

FIFA-Präsident Joseph Blatter hatte Anfang Mai angekündigt, er wolle das Mandat des Kongresses hinsichtlich der Regel einholen. Er befindet sich auf Konfrontationskurs mit der Europäischen Kommission, die die Pläne als Diskriminierung auf Grundlage der Nationalität und Unterminierung des freien Verkehrs von Arbeitskräften betrachtet. Sie will den Blatter-Vorstoß stoppen.

"Im Rahmen der Gesetze"

Die Resolution beauftragt Blatter gemeinsam mit UEFA-Präsident Michel Platini weiterhin für Europa "im Rahmen der Gesetze" auszuloten, die sportlichen Ziele der geplanten Regelung zu erreichen. "Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg", sagte Blatter dem Kongress. Er wolle es mit Konsultationen und nicht mit Konfrontation mit dem Gesetzgeber probieren.

"Wir benötigen Beratungen mit den Regierungsbehörden, vor allem in Europa, aber wir würden vorschlagen, 2010 mit 4+7 anzufangen, 5+6 2011 und wir wären bereit 6+5 2012 anzuwenden." Blatter betonte, dass sich 6+5 auf den Matchbeginn beziehe, wobei sechs Spieler, die theoretisch in der Nationalmannschaft des Landes spielen könnten, wo sich die Liga befindet, auf dem Feld sein müssten. Durch Austausch sei schließlich eine 3+8-Konstellation möglich.

UEFA vor Gericht?

Platini drückte seine volle Unterstützung für die Philosophie der Pläne des FIFA-Präsidenten aus: "Europa ist in keiner bequemen Position, aber wir werden alles tun, um dem FIFA-Präsidenten zu helfen, sein Ziel zu erreichen." Einigen Ligen seien gegen die 6+5-Regel, einige dafür. Fußballclubs seien generell dagegen, räumte er aber ein. Er fügte hinzu, dass die UEFA vor Gericht gebracht werden könnte, wenn die Regel, so wie sie derzeit geplant ist, komme.

Auch Franz Beckenbauer unterstützte in seiner Funktion als Vorsitzender des FIFA-Fußball-Komitees die angestrebte Quotenregelung. Er führte England als Negativbeispiel für eine von ausländischen Spielern dominierte Liga an. "Wir haben in Deutschland Clubs, wo keine deutschen Spieler auf dem Feld sind. Das ist nicht im Interesse des Fußballs und seiner Zukunft", ergänzte Beckenbauer.

Ich kann mit dieser Regel gut leben. Heimische Mannschaften achten sowieso schon auf die anzahl der österreichischen Spieler wegen den Österreicher-Topf.

Clubs wie Arsenal müssten dann mal umdenken.

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Was will de Europäischen Kommission eigentlich????

Wie im Artikel schon gesagt wird handelt es dabei um die Startformation. Ich halte das ganze auch nicht für eine "Diskriminierung auf Grundlage der Nationalität"!

Es geht ja wohl nicht darum Fußballer im eigenen Land einzusperren sondern darum das es Vereine gibt (mit genug Geld) die in einer nationalen Liga mit nur oder fast nur Legionären spielen.

Ich sehe diese Regel eher als Mittel um Ligen wieder ausgeglichener zu machen. Wer gewinnt in England noch die Meisterschaft wenn nicht Chelsea, Liverpool, Arsenal oder ManU???

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Liverpool kannst auch von der Liste streichen. So schnell werden die nicht mehr Meister werden. Rechtlich sehe ich die Situation keineswegs klar. Hier müsste man sich mit der EU halt zusammensetzen und eine Lösung finden.

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Guest

halte ich für absolut positiv und macht vor allem die großen ligen im vergleich zueinander ausgeglichener und vl. auch wieder interessanter. vor allem die deutsche und französische liga würden dadurch wieder mehr stellenwert bekommen.

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Rechtlich wohl nicht durchfuehrbar bzw. zu leicht anfechtbar.

Nein, rechtlich nicht in Ordnung wäre es wenn die FIFA den Vereinen vorschreiben würde dass sie nur so und so viel Ausländer haben dürfen. Das wird aber ohnehin nicht gemacht, die Vereine können Ausländer beschäftigen soviel sie wollen.

Die FIFA sagt nur: Wenn der Verein bei unseren Wettbewerben (zB österr. Bundesliga) mitmachen will dann muss er unsere Regeln befolgen und die sehen vor dass bei den SPIELEN mindestens fünf Inländer beginnen müssen.

Dennoch könnte es in einem Rechts-Streit Probleme geben da die FIFA eine absolute Monopolstellung hat.

Ich glaube aber nicht dass man es soweit kommen lässt, das würde doch nix bringen, man wird wohl eher den Konsens suchen.

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Ein Schritt in die richtige Richtung, falls es möglich ist!

Mannschaften wie Arsenal werden das geringste Problem haben da sie ja über genügend Geld verfügen sich gute Englische Spieler zu holen.

Gerade das könnte ein RIESENPROBLEM werden.

Denn Spieler wie Hleb, Cesc, Adebayor, Sagna, Clichy, Gallas oder Van Persie sind nicht so einfach durch gleichwertige Engländer zu ersetzen und selbst Spieler wie Almunia, Eboué, Touré oder Rosicky werden schwer und va nicht billig zu ersetzen sein!

Aber das Problem haben ja nicht nur die Gunners, auch Inter ist ein Paradebeispiel für einen Club der schon zittern dürfte...

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Nein, rechtlich nicht in Ordnung wäre es wenn die FIFA den Vereinen vorschreiben würde dass sie nur so und so viel Ausländer haben dürfen. Das wird aber ohnehin nicht gemacht, die Vereine können Ausländer beschäftigen soviel sie wollen.

Die FIFA sagt nur: Wenn der Verein bei unseren Wettbewerben (zB österr. Bundesliga) mitmachen will dann muss er unsere Regeln befolgen und die sehen vor dass bei den SPIELEN mindestens fünf Inländer beginnen müssen.

Dennoch könnte es in einem Rechts-Streit Probleme geben da die FIFA eine absolute Monopolstellung hat.

Ich glaube aber nicht dass man es soweit kommen lässt, das würde doch nix bringen, man wird wohl eher den Konsens suchen.

Dennoch ist diese eine klare Diskrimination gegenüber ausländischen Spielern. Kein Verein der Welt würde eine Unmasse an ausländischen Spielern verpflichten, wenn er sie dann ohnehin nicht einsetzen darf. Hier wird es inländischen Spielern eindeutig erleichtert einen Arbeitgeber zu finden. Hier muss man versuchen mit der EU einen Konsens zu finden. Ohne diesen geht es meiner Meinung nach nicht.

Welches Problem du mit der Monopolstellung der FIFA siehst ist mir auch schleierhaft.

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