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Doug Heffernan

Super Aguri ab sofort Geschichte

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Bei Honda in der Kreide

Im April scheiterte eine Teilübernahme.

Der finanziell angeschlagene Rennstall Super Aguri hat sich mit sofortiger Wirkung aus der Formel 1 zurückgezogen. Das gab Teamchef Aguri Suzuki am Dienstag bekannt.

Der Rennstall, der vom japanischen Automobilhersteller und Formel-1-Konkurrenten Honda unterstützt wird, kämpfte nach dem Rückzug eines Großsponsors seit Monaten um das Überleben.

"Wir finden es schwierig, mit unseren Aktivitäten in diesem Umfeld, das die Formel 1 umgibt, fortzufahren", begründete Suzuki die Entscheidung.

Teilübernahme gescheitert

Bereits zuvor war Super Aguri in Istanbul der Zutritt zur Rennstrecke verwehrt geblieben. Am Sonntag hatten Lkws, die das Material und das Motorhome zur Rennstrecke brachten, mit einem Parkplatz vor dem Areal vorlieb nehmen müssen.

Nach der gescheiterten Teilübernahme durch die britische Investorengruppe Magma im April kämpfte das Team um das finanzielle Überleben und war vom guten Willen der Honda-Chefetage abhängig.

100 Millionen Dollar (64,7 Mio. Euro) soll der Formel-1-Rennstall dem japanischen Autohersteller schulden, der Super Aguri regelmäßig mit Motoren und technischer Hilfe unter die Arme griff.

Abschied nach zwei Jahren

Super Aguri hatte am 12. März 2006 in Australien sein Formel-1-Debüt gegeben. Trotz der Geldnöte, die sich schon vor Beginn dieser Saison abzeichneten, war das Team in den ersten vier Rennen 2008 mit dem Japaner Takuma Sato und dem Briten Anthony Davidson an den Start gegangen. Beide Piloten schafften es mit ihren unterlegenen Boliden jedoch nicht in die WM-Punkte.

Erstmals seit 2005 sind damit am Sonntag beim Grand Prix der Türkei (14.00 Uhr, live in ORF1) nur noch zehn anstelle von elf Teams am Start.

© sport.orf.at

Es werden immer weniger, die sich das kostspielige Unterfangen Formel 1 leisten koennen... wenns so weiter geht, gibts in ein paar Jahren nur mehr ein paar Werkteams...

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Da merk ich mal wieder wie sich das Interesse für die Formel 1 bei mir gewandelt hat, früher hab ich alle Teams + Fahrer, alle Strecken, alle Sieger gekannt und als ich jetzt gelesen habe Super Aguri ist Geschichte, wusste ich gar nicht, dass es die überhaupt gibt.

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Da merk ich mal wieder wie sich das Interesse für die Formel 1 bei mir gewandelt hat, früher hab ich alle Teams + Fahrer, alle Strecken, alle Sieger gekannt und als ich jetzt gelesen habe Super Aguri ist Geschichte, wusste ich gar nicht, dass es die überhaupt gibt.

Bei mir ists zwar nicht so "schlimm", aber frueher hat die F1 wirklich mehr fasziniert. Mit ihren alten, gefaehrlicheren Strecken, die dem Fahrer alles abverlangt haben und nicht diese Retortenkurse vom Reissbrett. Als es noch keine oder wenig Elektronik gab und der Pilot noch selbst fahren musste, mit zig-tausenden Schaltmanoevern pro Rennen statt Knopferdruecken.... mit Rennstaellen wie Tyrell, Lotus.... heut kommt irgendein abgehalfteter Ex-Durchschnittspilot daher, und baut auf Schulden und Luft einen Rennstall "auf", der dann ein paar Jahre, wie eben passiert, wieder in der Versenkung verschwindet und der Vergessenheit anheim geraet.

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Tja Super Aguri kannte ich zwar schon war aber sehr sehr bedeutungslos. Ich hoffe nur das es wieder mal ordentlich Teams gibt mit Zukunft und Tradition. Nicht lauter so Retortenteams. Spyker schon 2x verkauft 2005 erst gegründet. Super Aguri 2006 gegründet und 2008 zu.

Die 13 Jahre was ich jetzt Formel 1 sehe muss ich auch sagen ist es für mich auch uninteressanter geworden. Kann mich noch erinnern 1996 Monaco als es in strömen regnete und nur 4 Autos ins Ziel gekommen sind. Naja heute ist es schon ein gutes Rennen gewesen wenn man 3 Überholmanöver das ganze Rennen sieht. Das obwohl die Sicherheit deutlich zugenommen hat. Man freundet sich halt mit allem an.

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Die 13 Jahre was ich jetzt Formel 1 sehe muss ich auch sagen ist es für mich auch uninteressanter geworden.

Bei mir sind es 26 Jahre, in denen ich die Formel 1 verfolge...und für mich war schon 1996 eher uninteressant...also kannst Du Dir vorstellen, wie das früher zugegangen ist...

Nicht nur dass man die Gefahr gespürt hat...und die Fahrer sich bewusst waren, dass ein Fehler schon ihren Tod bedeuten könnte...da wurde zwar auch schnell gefahren...aber nicht dumm...und es war auch irgendwo ein Kodex zwischen den Fahrern...

Ich erinnere mich an Rennen, wo plötzlich Autos mit einem neuen Aussehen aufgetaucht sind...heute schauen alle Autos mehr oder weniger gleich aus...

Ich erinnere mich an den tödlichen Unfall von Gilles Villeneuve, der einige hundert Meter durch die Luft flog, bevor er aufprallte und mit seinem Sitz aus dem Auto geschleudert wurde...

Oder ein Riccardo Paletti, der eine Viertelstunde im Auto gefangen war, und zwischendurch das Auto Feuer fing...

Oder Nelson Piquet, der überlegen in Hockenheim in Führung lag...durch einen Überrundeten rausgeboxt wurde...und diesen dann auf der Piste zu einem Boxkampf herausforderte...

Jetzt ist es einfach nur noch langweilig...

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Ist doch genauso wie im Fußball. Es ist nicht nur der technische(im Fußball halt der körperliche) Fortschritt, sondern auch, dass Typen fehlen. Das letzte mal, dass ich bei der F1 den Mund aufgerissen hab war das Häkkinen-Schumacher-Spa-Manöver. Auch wenn die F1 damals schon weit von dem entfernt war von dem was es gab als ich anfing zu schauen(Senna-Prostzeit, war da noch sehr sehr klein) waren das wenigstens noch Gegner. Heute gehts darum nicht in Clinch mit dem Gegner zu geraten.

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Ich weiß jetzt nicht mehr, wann es war...aber die letzten zwei Runden im Grand Prix von Frankreich 1979 oder 1980...im Kampf um den zweiten Platz haben sich Rene Arnoux und Gilles Villeneuve im Zweikampf ohne Übertreibung über 20 Mal berührt...und trotzdem war da kein Haß und kein unfaires Manöver...einfach gesunde Rivalität...

Die letzten Typen in der Formel 1 waren Jaques Villeneuve und Montoya...bei beiden hat man schnell gesehen, dass in der heutigen F1 für solche "Typen" einfach kein Platz ist...Schade...

Und da rede ich noch nicht mal von Typen wie Rosberg, Arnoux, Pironi, Regazzoni...

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Kann mich noch erinnern 1996 Monaco als es in strömen regnete und nur 4 Autos ins Ziel gekommen sind.

Das war doch das Rennen, als Oliver Panis sein einziges Rennen gewonnen hat, oder? Er ist mir optisch nicht im Gedaechtnis geblieben, aber seine sehr huebsche, blonde Frau... :augenbrauen:

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