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ASB-Legende
Joga Bonito schrieb vor 2 Stunden:

Hab so einen vor paar Wochen beim Mci auf nem Parkplatz gesehn und dann auf Willhaben gschaut und relativ spontan ein ziemlich spaßiges Auto kauft, weil sich was faires ergeben hat.

180tkm, Vorbesitzer hat den komplett vom Rost zerfressenen Unterboden komplett neu gemacht, 2 abnehmbare Schiebedächer (also quasi die Targa-Version), permanenter Allrad, Diff-Sperre :D 

Mit 129 ps auf grad mal 1175kg lässt der sich im Schnee driften wie ein Go-Kart := 

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Sehr geil. 

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Bunter Hund im ASB

Kann mir mal jemand erkären, warum sich die Menschheit so blenden läßt?

Ich bin sicher kein Hellseher - aber ich wette um viel Geld, dass dieser "Elektro-Auto"-Weg der Holzweg ist. Anscheinend will das aktuell nur keiner sehen.

Warum bitte legen sich (wenn man den Zahlen zB im Kurier heute glauben schenken darf) in Wien immer mehr ein E-Auto zu?

Es gibt doch (immer noch) viel zu viele Unsicherheitsfaktoren:

.) Ausreichend Ladesäulen

.) Viel zu lange Ladezeiten

.) Die angegebenen Reichweiten die niiiiiie eingehalten werden können (außer man verwendet im Winter keine Heizung und im Sommer keine Klima)

.) und so nebenbei die Herstellung und die Vernichtung, die immer noch alles andere als umweltfreundlich sind.

Warum sind diese Punkte so vielen Menschen so egal?

Wollen sie nicht sicher und verlässlich an ihr Ziel kommen?

Mein Verbrenner bringt mich immer sicher an mein gewünschtes Ziel. Mit Heizung im Winter und Klima im Sommer.

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Baltic Cup Champion
capRapidler82 schrieb vor 1 Stunde:

Kann mir mal jemand erkären, warum sich die Menschheit so blenden läßt?

Ich bin sicher kein Hellseher - aber ich wette um viel Geld, dass dieser "Elektro-Auto"-Weg der Holzweg ist. Anscheinend will das aktuell nur keiner sehen.

Warum bitte legen sich (wenn man den Zahlen zB im Kurier heute glauben schenken darf) in Wien immer mehr ein E-Auto zu?

Es gibt doch (immer noch) viel zu viele Unsicherheitsfaktoren:

.) Ausreichend Ladesäulen

.) Viel zu lange Ladezeiten

.) Die angegebenen Reichweiten die niiiiiie eingehalten werden können (außer man verwendet im Winter keine Heizung und im Sommer keine Klima)

.) und so nebenbei die Herstellung und die Vernichtung, die immer noch alles andere als umweltfreundlich sind.

Warum sind diese Punkte so vielen Menschen so egal?

Wollen sie nicht sicher und verlässlich an ihr Ziel kommen?

Mein Verbrenner bringt mich immer sicher an mein gewünschtes Ziel. Mit Heizung im Winter und Klima im Sommer.


Und Pferde oder Schlittenhunde kann man wenigstens noch essen, wenn sie einen nicht mehr ans Ziel bringen. Warum zur Hölle fahren wir mit ungenießbarem Blech durch die Gegend?

Hast du auch kein Mobiltelefon? Oder noch ein C-Netz im Auto? Einen C64 statt einem PC? 

Ja, es gibt auch noch Menschen die lieber mit Sonderzügen mit Dampflok fahren als mit den regulären Zügen mit E-Lok. Am Ende gewinnt die E-Lok aber natürlich jeden Vergleich.

Du hast jedoch selbstredend recht, dass die E-Auto-Technologie noch lange nicht ihr volles Potenzial ausschöpft. Aber es ist nunmal die Technologoie der Zukunft. Was auch sonst? Der Verbrenner wird sterben und zu einem Nostalgievehikel mutieren. E-Traktion ist effizienter, leistungsstärker, die Reichweiten und Ladezeiten werden natürlich stetig und deutlich verbessert, geladen wird ohnehin hauptsächlich daheim. Zu fahren ist so ein E-Fahrzeug natürlich ohnehin geiler - der Vergleich macht sicher und ist wohl auch dafür verantwortlich, dass die Verkaufszahlen so steigen. Das Hauptproblem ist der Energieaufwand und diesen mit sauberer, klimaneutraler Energie zu versorgen. Das erwähnst du nichtmal. Auch dieses Problem wird man aber in der Zukunft recht schnell lösen, man arbeitet ja stetig und intensiv daran, die technologischen Möglichkeiten sind bekannt und die Lösungen werden gefunden werden. 
Den Verbrenner als umweltfreundlicher verkaufen zu wollen ist aber nicht mehr als ein netter Versuch. Es wird nichts bringen, sich der Zukunft zu verwehren. Wenn die Zahl in deinem Usernamen dein Geburtsjahr darstellt und du halbwegs bei Gesundheit bist, dann wirst du mit Sicherheit selbst noch erleben, dass es ausreichend Ladestellen für alle und so gut wie keine Tankstellen mit stinkendem Benzin gibt. Wobei das eigene Auto im Privatbesitz in der Zukunft auch nicht unbedingt die Regel bleiben wird. Es wird einfach unnötig werden, wenn man per App sein Auto rufen kann und in wenigen Minuten eines dasteht und einen preiswert hinbringt wo man will - ganz ohne Fahrer (da bin ich mir nicht ganz sicher ob ich das so noch erlebe, bei dir sind die Chancen dazu aber sehr groß). Und dann verstellen die Stehzeuge nicht mehr so unglaublich viel Platz auf den Straßen sondern werden endlich zu Fahrzeugen. Man darf ja nicht übersehen, dass diese Kisten aktuell zu weit mehr als 90% ihrer Lebensdauer stehen und so in Städten bis zu 30% der Fläche verstellen. Auch Straßen wird es dann weniger brauchen, wenn die Autos leise und netzwerkgesteuert durch die Gegend cruisen. Es wird großartig sein, wenn dieser Platz endlich sinnvoller verwendet wird, etwa zum Wohnen und für Gemeinschaftszonen, Kinderspielplätze, etc..

Ich selbst bin jetzt mal von meinem tollen MX5 auf einen Hybrid umgestiegen, eben weil die Kosten-Nutzen-Rechnung noch nicht aufgegangen ist, für ein E-Fahrzeug. Ich bin mir aber recht sicher, dass mein nächstes Auto ein E-Auto sein wird und es ein übernächstes gar nicht mehr brauchen wird. 

Dein verwettetes Geld würde ich natürlich gerne nehmen. Blöd daran ist aber, dass sich eine solche Wette nicht zeitnah auflösen lassen wird, da du ohnehin alle deutlichen Entwicklungen negieren und alle positiven Meldungen und Statistiken bestreiten wirst, fürchte ich.
Deshalb nimm dieses Posting hier bitte nicht persönlich - ich versuche dich nicht zu bekehren oder anzugreifen, sondern will nur meine Sicht der Dinge darstellen. Schließlich bin ich auch (noch) ein leidenschaftlicher Autofahrer. ;)

Ähnlich wie bei Kartenzahlungs- und Mobiltelefonverweigerern wird sich das Problem der Verbrennerfetischisten aber schnell auf eine lächerlich kleine Menge an Außenseitern reduzieren welche nicht ins Gewicht fallen. Die geschaffenen Tatsachen, die aufgestellte Infrastruktur und der technologische Fortschritt werden wie immer dafür sorgen, dass sich alles so entwickelt wie es sein soll.
Ich habe selbst noch einen sehr guten Freund der sich lange gegen ein eigenes Mobiltelefon verwehrt hat - die Firma hat ihn dann zu einem gezwungen, lange bestand er dann noch auf seinen alten Nokia-Knochen, dann hat ihn die Firma zu einem I-Phone gezwungen, was ihn ewig stresste und zu wahren Schimpftirarden veranlasste. Mittlerweile ist er in Pension und siehe da - er nutzt gerne sein Smartphone. Er verweigert bisher auch jegliche Bankkarte - braucht er nicht, sagt er. Er hebt alle 2 Monate Geld ab und lebt ausschließlich damit. Bei Diskussionen verwehrte er sich vehement allen Argumenten, dass er doch bald eine eigene Bankkarte brauchen würde. Die Zeit regelt aber auch das - letztens war er mit mir in der Oper und parkte in der dort günstigsten Garage (Ringstraßengalerien) - ausschließlich Kartenzahlung möglich, was er erst merkte als er rausfahren wollte. Kleinlaut bat er mich ihm aus dieser Bredouille zu helfen und bemerkte - "dann werde ich wohl doch eine eigene Karte brauchen, wenn sie jetzt dann alle Garagen umstellen". Auch er ist noch nicht vom E-Auto überzeugt, aber ausschließlich wegen der Ladestellen. So wie bei Telefon und Karte wird die Zeit auch das bei ihm lösen. Und ich bin zuversichtlich, dass das auch für fast alle anderen gilt. 

Zeit, du must das lösen, nicht ich, ein viel zu verworrener Knoten ists für mich. (William Shakespeare, Was ihr wollt, um 1600)

 

bearbeitet von halbe südfront

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capRapidler82 schrieb vor 1 Stunde:

Kann mir mal jemand erkären, warum sich die Menschheit so blenden läßt?

Ich bin sicher kein Hellseher - aber ich wette um viel Geld, dass dieser "Elektro-Auto"-Weg der Holzweg ist. Anscheinend will das aktuell nur keiner sehen.

Warum bitte legen sich (wenn man den Zahlen zB im Kurier heute glauben schenken darf) in Wien immer mehr ein E-Auto zu?

Es gibt doch (immer noch) viel zu viele Unsicherheitsfaktoren:

.) Ausreichend Ladesäulen

.) Viel zu lange Ladezeiten

.) Die angegebenen Reichweiten die niiiiiie eingehalten werden können (außer man verwendet im Winter keine Heizung und im Sommer keine Klima)

.) und so nebenbei die Herstellung und die Vernichtung, die immer noch alles andere als umweltfreundlich sind.

Warum sind diese Punkte so vielen Menschen so egal?

Wollen sie nicht sicher und verlässlich an ihr Ziel kommen?

Mein Verbrenner bringt mich immer sicher an mein gewünschtes Ziel. Mit Heizung im Winter und Klima im Sommer.

nach 100.000km auf e auto mit 58kWh Batterie ohne eigener Wallbox kann ich keinen der von dir angesprochenen Punkte bestätigen - es ist durchwegs leiwand, wenn man halt mit 2 min vorbereitung an seine „touren“ geht

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Bunter Hund im ASB
halbe südfront schrieb vor 38 Minuten:


Und Pferde oder Schlittenhunde kann man wenigstens noch essen, wenn sie einen nicht mehr ans Ziel bringen. Warum zur Hölle fahren wir mit ungenießbarem Blech durch die Gegend?

Hast du auch kein Mobiltelefon? Oder noch ein C-Netz im Auto? Einen C64 statt einem PC? 

Ja, es gibt auch noch Menschen die lieber mit Sonderzügen mit Dampflok fahren als mit den regulären Zügen mit E-Lok. Am Ende gewinnt die E-Lok aber natürlich jeden Vergleich.

Du hast jedoch selbstredend recht, dass die E-Auto-Technologie noch lange nicht ihr volles Potenzial ausschöpft. Aber es ist nunmal die Technologoie der Zukunft. Was auch sonst? Der Verbrenner wird sterben und zu einem Nostalgievehikel mutieren. E-Traktion ist effizienter, leistungsstärker, die Reichweiten und Ladezeiten werden natürlich stetig und deutlich verbessert, geladen wird ohnehin hauptsächlich daheim. Zu fahren ist so ein E-Fahrzeug natürlich ohnehin geiler - der Vergleich macht sicher und ist wohl auch dafür verantwortlich, dass die Verkaufszahlen so steigen. Das Hauptproblem ist der Energieaufwand und diesen mit sauberer, klimaneutraler Energie zu versorgen. Das erwähnst du nichtmal. Auch dieses Problem wird man aber in der Zukunft recht schnell lösen, man arbeitet ja stetig und intensiv daran, die technologischen Möglichkeiten sind bekannt und die Lösungen werden gefunden werden. 
Den Verbrenner als umweltfreundlicher verkaufen zu wollen ist aber nicht mehr als ein netter Versuch. Es wird nichts bringen, sich der Zukunft zu verwehren. Wenn die Zahl in deinem Usernamen dein Geburtsjahr darstellt und du halbwegs bei Gesundheit bist, dann wirst du mit Sicherheit selbst noch erleben, dass es ausreichend Ladestellen für alle und so gut wie keine Tankstellen mit stinkendem Benzin gibt. Wobei das eigene Auto im Privatbesitz in der Zukunft auch nicht unbedingt die Regel bleiben wird. Es wird einfach unnötig werden, wenn man per App sein Auto rufen kann und in wenigen Minuten eines dasteht und einen preiswert hinbringt wo man will - ganz ohne Fahrer (da bin ich mir nicht ganz sicher ob ich das so noch erlebe, bei dir sind die Chancen dazu aber sehr groß). Und dann verstellen die Stehzeuge nicht mehr so unglaublich viel Platz auf den Straßen sondern werden endlich zu Fahrzeugen. Man darf ja nicht übersehen, dass diese Kisten aktuell zu weit mehr als 90% ihrer Lebensdauer stehen und so in Städten bis zu 30% der Fläche verstellen. Auch Straßen wird es dann weniger brauchen, wenn die Autos leise und netzwerkgesteuert durch die Gegend cruisen. Es wird großartig sein, wenn dieser Platz endlich sinnvoller verwendet wird, etwa zum Wohnen und für Gemeinschaftszonen, Kinderspielplätze, etc..

Ich selbst bin jetzt mal von meinem tollen MX5 auf einen Hybrid umgestiegen, eben weil die Kosten-Nutzen-Rechnung noch nicht aufgegangen ist, für ein E-Fahrzeug. Ich bin mir aber recht sicher, dass mein nächstes Auto ein E-Auto sein wird und es ein übernächstes gar nicht mehr brauchen wird. 

Dein verwettetes Geld würde ich natürlich gerne nehmen. Blöd daran ist aber, dass sich eine solche Wette nicht zeitnah auflösen lassen wird, da du ohnehin alle deutlichen Entwicklungen negieren und alle positiven Meldungen und Statistiken bestreiten wirst, fürchte ich.
Deshalb nimm dieses Posting hier bitte nicht persönlich - ich versuche dich nicht zu bekehren oder anzugreifen, sondern will nur meine Sicht der Dinge darstellen. Schließlich bin ich auch (noch) ein leidenschaftlicher Autofahrer. ;)

Ähnlich wie bei Kartenzahlungs- und Mobiltelefonverweigerern wird sich das Problem der Verbrennerfetischisten aber schnell auf eine lächerlich kleine Menge an Außenseitern reduzieren welche nicht ins Gewicht fallen. Die geschaffenen Tatsachen, die aufgestellte Infrastruktur und der technologische Fortschritt werden wie immer dafür sorgen, dass sich alles so entwickelt wie es sein soll.
Ich habe selbst noch einen sehr guten Freund der sich lange gegen ein eigenes Mobiltelefon verwehrt hat - die Firma hat ihn dann zu einem gezwungen, lange bestand er dann noch auf seinen alten Nokia-Knochen, dann hat ihn die Firma zu einem I-Phone gezwungen, was ihn ewig stresste und zu wahren Schimpftirarden veranlasste. Mittlerweile ist er in Pension und siehe da - er nutzt gerne sein Smartphone. Er verweigert bisher auch jegliche Bankkarte - braucht er nicht, sagt er. Er hebt alle 2 Monate Geld ab und lebt ausschließlich damit. Bei Diskussionen verwehrte er sich vehement allen Argumenten, dass er doch bald eine eigene Bankkarte brauchen würde. Die Zeit regelt aber auch das - letztens war er mit mir in der Oper und parkte in der dort günstigsten Garage (Ringstraßengalerien) - ausschließlich Kartenzahlung möglich, was er erst merkte als er rausfahren wollte. Kleinlaut bat er mich ihm aus dieser Bredouille zu helfen und bemerkte - "dann werde ich wohl doch eine eigene Karte brauchen, wenn sie jetzt dann alle Garagen umstellen". Auch er ist noch nicht vom E-Auto überzeugt, aber ausschließlich wegen der Ladestellen. So wie bei Telefon und Karte wird die Zeit auch das bei ihm lösen. Und ich bin zuversichtlich, dass das auch für fast alle anderen gilt. 

Zeit, du must das lösen, nicht ich, ein viel zu verworrener Knoten ists für mich. (William Shakespeare, Was ihr wollt, um 1600)

 

Vielen Dank für die Zeit, die Du Dir genommen hast um mir Deine Ansichten näher zu bringen.

Und vielleicht (was ich natürlich nicht hoffe), hast Du mit Deiner Ansicht recht. Es stimmt, dass uns allen früher oder später der (nicht immer sinnvolle) Fortschritt aufgezwungen wird.

Natürlich - möchte jetzt aber nicht zu sehr vom Thema abschweifen - ist das bargeldlos bezahlen "angenehm" und vereinfacht die ein oder andere Situation - aber wir machen und damit immer mehr zum gläsernen Menschen und haha..jetzt lachen wir noch alle darüber, aber bald werden die Versicherungen diese Daten haben wollen und dementsprechend reagieren und Beiträge anpassen...

Und ja vielleicht werden wir alle mal gezwungen E-Autos zu fahren - ich hoffe aber stark, dass es dann MEIN Auto ist - denn ich will sicher keines haben, dass zuvor von irgendwelchen "Schweinen" komplett verdreckt und verraucht benutzt wurde.

Ja..der Fortschritt ist nicht aufzuhalten - stimmt. Und in einigen Bereichen sicher gut und sinnvoll - aber vielleicht sollten wir mal langsam sagen: ok...gut ist`s so wie es ist. Aber..glaub...das checken die Menschen erst, wenn es zu spät sein wird.

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Baltic Cup Champion
capRapidler82 schrieb vor 1 Minute:

Ja..der Fortschritt ist nicht aufzuhalten - stimmt. Und in einigen Bereichen sicher gut und sinnvoll - aber vielleicht sollten wir mal langsam sagen: ok...gut ist`s so wie es ist. Aber..glaub...das checken die Menschen erst, wenn es zu spät sein wird.


So wurde immer argumentiert, schon vor Jahrhunderten, ich bin mir sicher auch vor Jahrtausenden. Ja - es ist gut so wie es ist, zumindest in unserem Teil der Welt. Aber nein, es ist nicht gut genug. Es gibt noch immer viel zu viele arme Menschen, zu viel Mangel, wir sehen wie sich das Klima entwickelt, etc.. Der Mensch muss sich weiterentwickeln, stetig und unaufhörlich, daran führt kein Weg vorbei. Es gab Zeiten da wurde das Auto belächelt und das Pferd vorgezogen, die Eisenbahn war ein Teufelszeug, das Flugzeug der "Gott sei bei uns" - es gibt wohl hunderte weitere Beispiele. Vieles ist auch schiefgelaufen - man bedenke nur die Nukleartechnologie - aber man beachte gleichzeitig auch den Fortschritt der Medizin, das geht halt alles Hand in Hand und die Gier des Menschen verursacht dann eben auch die schlimmen Entwicklungen. Aber hätten die Menschen früher so gedacht, dann würden wir heute noch abends ums Lagerfeuer sitzen und die Jäger und Sammler für morgen einteilen. Es liegt in der Natur des Menschen sich weiterzuentwickeln und es liegt auch in seiner Natur jede Weiterentwicklung zunächst zu hinterfragen und anzuzweifeln. Alles was jemandem mit Macht einen Vorteil verschafft, alles was einer großen Mehrheit zu mehr Bequemlichkeit/Lebensqualität verhilft ist nicht aufzuhalten. Und am Ende jeder Entwicklung geht ebendiese in die Selbstverständlichkeit über. Das war so, das ist so, das wird so bleiben und ist auch gut so. Ich hab in den 70ern noch ohne Telefon, Auto und Farbfernseher gelebt, Computer waren so groß wie eine Wohnung und die Züge wurden teilweise sogar noch mit Dampfloks gezogen. Heute hab ich das beste Smartphone, ein neues Auto das nur 5 Liter auf 100km braucht und einen riesigen Flachbildfernseher, mein Laptop passt locker in meine Umhängtasche die ich für die Arbeit benötige in der ich selbst Züge mit E-Loks und 230km/h durch Österreich ziehe. Diese Entwicklungen innerhalb von rund 40 - 50 Jahren sind völlig normal gewesen - abgesehen vom Internet (und dem Verlust von Pluto als Planeten) war für mich nichts eine wirkliche Sensation während meiner bisherigen Lebenszeit.
Eine Anekdote - meine Schwester hat in der Hauptschule vor gut 50 Jahren bei einer Schularbeit mit dem Thema "Das Leben im Jahr 2020" in einem Aufsatz geschrieben, dass jeder Mensch seinen eigenen kleinen Fernseher dabeihaben wird und überall auf der Straße und sonstwo jederzeit Fernsehen kann (btw. - wir hatten damals ein Monster von Röhrenfernseher, natürlich schwarz-weiss). Sie bekam dann einen 5er, weil sie zu unrealistische Szenarien beschrieb, das Beispiel mit dem Fernseher wurde dabei plakativ erwähnt. Ein Smartphone konnte sich damals absolut niemand vorstellen, auch und schon gar nicht gebildete Menschen. 

 

capRapidler82 schrieb vor 36 Minuten:

Und ja vielleicht werden wir alle mal gezwungen E-Autos zu fahren - ich hoffe aber stark, dass es dann MEIN Auto ist - denn ich will sicher keines haben, dass zuvor von irgendwelchen "Schweinen" komplett verdreckt und verraucht benutzt wurde.


Als ob man noch irgendwo in einem öffentlich genutzten Raum rauchen dürfte. :lol:

Es wird ein völlig unnötiger Luxus werden ein eigenes Auto zu besitzen, ungefähr so wie es heute ein völlig unnötiger Luxus ist ein eigenes Flugzeug zu besitzen (natürlich wird das eigene Auto günstiger bleiben als es heute das Flugzeug ist - nur die Unnötigkeit ist vergleichbar). Wenn du dein Geld gerne für ebendiesen unnötigen Luxus ausgibst, dann wird es dir wohl frei stehen das zu tun (wir alle geben ja oft und gerne Geld für eigentlich unnötigen Luxus aus - auch das ist Lebensqualität). Ins Netzwerk einklinken und das Auto selbst tun lassen wirst du aber auch im eigenen Auto müssen (oder vielleicht erst deine Kinder - aber allzu weit weg ist diese Entwicklung nicht mehr, es wird intensiv daran gearbeitet) und ein auf der Straße stehendes Auto wird wohl auch eine absolute Seltenheit sein - die Plätze dafür werden wohl extrem wenige und dementsprechend extrem teuer werden. 

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ASB-Legende
capRapidler82 schrieb vor 5 Stunden:

Kann mir mal jemand erkären, warum sich die Menschheit so blenden läßt?

Ich bin sicher kein Hellseher - aber ich wette um viel Geld, dass dieser "Elektro-Auto"-Weg der Holzweg ist. Anscheinend will das aktuell nur keiner sehen.

Warum bitte legen sich (wenn man den Zahlen zB im Kurier heute glauben schenken darf) in Wien immer mehr ein E-Auto zu?

Es gibt doch (immer noch) viel zu viele Unsicherheitsfaktoren:

.) Ausreichend Ladesäulen

.) Viel zu lange Ladezeiten

.) Die angegebenen Reichweiten die niiiiiie eingehalten werden können (außer man verwendet im Winter keine Heizung und im Sommer keine Klima)

.) und so nebenbei die Herstellung und die Vernichtung, die immer noch alles andere als umweltfreundlich sind.

Warum sind diese Punkte so vielen Menschen so egal?

Wollen sie nicht sicher und verlässlich an ihr Ziel kommen?

Mein Verbrenner bringt mich immer sicher an mein gewünschtes Ziel. Mit Heizung im Winter und Klima im Sommer.

Der finanzielle Aspekt überwiegt, massiv subventioniert, das Gefühl ein Schnäppchen gemacht zu haben, hohe PS Zahlen für nicht automatisch wie beim  Verbrenner zur Privatinsolvenz, gute Außendarstellung dass man etwas gegen Klimawandel macht, usw!

Spätestens wenn es keine Alternative gibt, werden die Elektroautofans aufwachen, wenn Läden reglementiert wird, Ziel ist es ja private Fahrten möglichst zu unterbinden und den PKW Bestand massiv zu reduzieren.

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Im ASB-Olymp
capRapidler82 schrieb vor 7 Stunden:

Kann mir mal jemand erkären, warum sich die Menschheit so blenden läßt?

Ich bin sicher kein Hellseher - aber ich wette um viel Geld, dass dieser "Elektro-Auto"-Weg der Holzweg ist. Anscheinend will das aktuell nur keiner sehen.

Warum bitte legen sich (wenn man den Zahlen zB im Kurier heute glauben schenken darf) in Wien immer mehr ein E-Auto zu?

Es gibt doch (immer noch) viel zu viele Unsicherheitsfaktoren:

.) Ausreichend Ladesäulen

.) Viel zu lange Ladezeiten

.) Die angegebenen Reichweiten die niiiiiie eingehalten werden können (außer man verwendet im Winter keine Heizung und im Sommer keine Klima)

.) und so nebenbei die Herstellung und die Vernichtung, die immer noch alles andere als umweltfreundlich sind.

Warum sind diese Punkte so vielen Menschen so egal?

Wollen sie nicht sicher und verlässlich an ihr Ziel kommen?

Mein Verbrenner bringt mich immer sicher an mein gewünschtes Ziel. Mit Heizung im Winter und Klima im Sommer.

Ich fahr jetzt seit September einen Renault 5 etech und kann nichts von deinen Punkten bestätigen.

Punkt 1: betrifft mich persönlich nicht da ich mein Auto ausschließlich per Mobilen Wallbox im Haus auflade.

Punkt 2:Mein Auto ist in rund 4 Stunden wieder komplett geladen, als Erwachsener Mensch sollte man fähig sein das Aufladen richtig zu timen.

Punkt 3: Worin besteht jetzt der Unterschied zu Verbrennern? Auch da sind die Angaben über den Verbraucht laut WLTP. Diese können natürlich abweichen, je nachdem wie man das Auto fährt etc. Mein Renault halt laut WLTP eine Reichweite von knapp 410 km, im September bin ich damit 385 km gefahren und jetzt bei Minusgraden sinds immer noch um die 300 km. Heizung und Klima wirkt sich auch nicht sonderlich auf die Kapazität aus, da das Auto mit einer Wärmepumpe ausgestattet ist.

Punkt 3: Da kann ich nicht ganz widersprechen. Das entsorgen der Batterien ist natürlich noch ein Problem, das gilt aber zb auch für Einweg Vapes.

Eines musst du mir dann noch erklären, wie kommst du auf die Idee man würde mit einem Elektroauto nicht sicher und zuverlässig an sein Ziel kommen. Auf welchen Fakten oder Erfahrungen beruht diese Aussage? 

20250924_162009~2.jpg

bearbeitet von Polaris89

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Polaris89 schrieb vor einer Stunde:

Eines musst du mir dann noch erklären, wie kommst du auf die Idee man würde mit einem Elektroauto nicht sicher und zuverlässig an sein Ziel kommen. Auf welchen Fakten oder Erfahrungen beruht diese Aussage? 

ich behaupte sogar, dass ich sicherer ans Ziel komme! Ich bin früher mim Verbrenner oft einfach 5-6 Stunden ohne Pause durchgefahren, teilweise viel zu schnell usw usw. Das passiert mir mim Elektro gar nicht mehr - klassische Lignano Fahrt früher mit 150 (wo es halt ging) durch gefahren, heute mal gemütlich bis nach graz, dort 20-30 Minuten Pause beim Mäci - dann weiter Richtung Kärnten, kurz vor Italien wieder 20-30 Minuten Pause an der Shell, Gratis Kaffee,... und dann bis zum Ziel durch. Und das wohlgemerkt mit einem 58er Akku - wos ja heute schon Alternativen gibt, die fast das doppelte an Reichweite haben.

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ASB-Legende
Admira Fan schrieb vor 3 Stunden:

:glubsch:

Du hast eine Firmenelektroauto ;)

Admira Fan schrieb vor einer Stunde:

ich behaupte sogar, dass ich sicherer ans Ziel komme! Ich bin früher mim Verbrenner oft einfach 5-6 Stunden ohne Pause durchgefahren, teilweise viel zu schnell usw usw. Das passiert mir mim Elektro gar nicht mehr - klassische Lignano Fahrt früher mit 150 (wo es halt ging) durch gefahren, heute mal gemütlich bis nach graz, dort 20-30 Minuten Pause beim Mäci - dann weiter Richtung Kärnten, kurz vor Italien wieder 20-30 Minuten Pause an der Shell, Gratis Kaffee,... und dann bis zum Ziel durch. Und das wohlgemerkt mit einem 58er Akku - wos ja heute schon Alternativen gibt, die fast das doppelte an Reichweite haben.

Wahnsinn, willst du die Pausen ernsthaft schön reden :=

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V.I.P.
capRapidler82 schrieb vor 10 Stunden:

Kann mir mal jemand erkären, warum sich die Menschheit so blenden läßt?

Ich bin sicher kein Hellseher - aber ich wette um viel Geld, dass dieser "Elektro-Auto"-Weg der Holzweg ist. Anscheinend will das aktuell nur keiner sehen.

Warum bitte legen sich (wenn man den Zahlen zB im Kurier heute glauben schenken darf) in Wien immer mehr ein E-Auto zu?

Es gibt doch (immer noch) viel zu viele Unsicherheitsfaktoren:

.) Ausreichend Ladesäulen

.) Viel zu lange Ladezeiten

.) Die angegebenen Reichweiten die niiiiiie eingehalten werden können (außer man verwendet im Winter keine Heizung und im Sommer keine Klima)

.) und so nebenbei die Herstellung und die Vernichtung, die immer noch alles andere als umweltfreundlich sind.

Warum sind diese Punkte so vielen Menschen so egal?

Wollen sie nicht sicher und verlässlich an ihr Ziel kommen?

Mein Verbrenner bringt mich immer sicher an mein gewünschtes Ziel. Mit Heizung im Winter und Klima im Sommer.

 

Immer dieses ewiggestrige Geschwafel. Und das bekommt auch noch 3 Likes. :glubsch:

Elektroautos sind die Zukunft. Das sage ich als Besitzer einer fetten PS-Benzin-Karre. Es tut sich in dem Bereich sehr viel, da geht jetzt richtig was weiter. Die Akkus werden leistungsfähiger bzw. werden neue Bauweisen erforscht (ohne seltene Erden), die Ladezeiten werden kürzer (80 Prozent in 20 Minuten sind schon fast Standard). Einzig die Infrastruktur hinkt hinterher. Aber auch das wird sich wohl bald ändern. 

Erinnert mich ein wenig an die Entwicklung der digitalen Fotografie. Da haben auch viele gelacht und gemeint: „Was soll man mit diesen verschwommenen und verpixelten Fotos? Und überhaupt, wer will schon am Computer seine Fotos anschauen?“

Und genau das hat Kodak und anderen Marken schlussendlich das Leben gekostet, weil sie die Entwicklung verschlafen und nicht ernst genommen haben. 

 

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pironi schrieb vor 18 Minuten:

Einzig die Infrastruktur hinkt hinterher

ich finde das in Österreich gar nicht sooo schlecht!?? Die Mitglieder der BEÖ betreiben in Österreich zB 36.000 Ladepunkte 

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