Patrax Jesus V.I.P. Geschrieben 7. September (bearbeitet) wenn wir uns in der pre ära vor JHT so ein gegentor gefangen hätten, hätte es die mannschaft auch mit 6er destabilisiert. überhaupt nach dem anpfiff, aber die mannschaft spielt offensiv ihren stiefel runter und das teilweise sogar sehr ansehnlich. es wird aber auch sicher wieder spiele geben, wie eben zuletzt geben RBS wo man sich verbrennen wird. trotzdem ist mir diese art von fußball 10 mal lieber als ein konservativer orsch kick. bearbeitet 7. September von Patrax Jesus 26 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
TheReaper Fanatischer Poster Geschrieben 7. September baeckerbua schrieb am 6.9.2026 um 10:12 : Der Kurier mit der Zitterpartie Schlagzeile … Dieser Klick Journalismus ist wirklich nur mehr zum Kopfschütteln. Genauso wie die „Derby in Wien“ Headline nach der Cup-Auslosung. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tomstig best dm Geschrieben 7. September 10 hours ago, Patrax Jesus said: wenn wir uns in der pre ära vor JHT so ein gegentor gefangen hätten, hätte es die mannschaft auch mit 6er destabilisiert. überhaupt nach dem anpfiff, aber die mannschaft spielt offensiv ihren stiefel runter und das teilweise sogar sehr ansehnlich. es wird aber auch sicher wieder spiele geben, wie eben zuletzt geben RBS wo man sich verbrennen wird. trotzdem ist mir diese art von fußball 10 mal lieber als ein konservativer orsch kick. Wenn man sich an das regelmäßig bis-ins-G'nack-Anmachen nach Gegentoren in den letzten Saisonen erinnert, ist die heute regelrecht gezeigte Gleichgültigkeit nach einem Gegentor fast schon irritierend und angstmachend 4 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Austria_Forever ASB-Messias Geschrieben 12. September (bearbeitet) Phisch1981 schrieb am 6.9.2026 um 07:57 : Offiziell waren gestern 3350 Zuseher (...) War schon überrascht dass AK so überhaupt gar niemanden interessiert, die hatten schon in der Bundesliga kaum Zuseher, eigentlich nur wenn Sturm oder wir vorbei kamen - aber dass gestern gar so wenige Kärntner Violas kommen war enttäuschend. Phisch1981 schrieb am 6.9.2026 um 08:05 : Ihr habt schon sehr überschaubare Zuseherzahlen in euren sehr guten BL Saisonen gehabt, war jetzt überrascht bei den alten Aufnahmen der Austria KÄRNTEN dass es da halbwegs volle Tribünen gab, ich kann man auch noch an ein volles altes Wörtherseestadion erinnern immer wenn wir gegen FC Kärnten dort spielten. Warum hat die Austria Klagenfurt nie die Leute ausreichend angezogen? Dafür gibt es etliche Ursachen, von gröberen, von denen manche Jahre bis Jahrzehnte zurückreichen (eine detaillierte historische Aufarbeitung würde jetzt den Rahmen sprengen), bis zu teils zufallsbedingten kurzfristigen, wie z.B. das am selben Abend stattfindende Heimspiel des (32-fachen Eishockey-Rekordmeisters) KAC in der Champions Hockey League, was auch nicht hilfreich war, weil es unter den "Normalo"-Zuschauern (weniger aus der Fankurve) doch geschätzte 20-30% gibt, die Fans beider Vereine bzw. Sportarten sind. Die aus meiner Sicht wichtigsten Ursachen, warum vorigen Samstag beim Cup-Duell Drittligist gegen Erstligist nur knapp 3400 Zuschauer ins Wörthersee-Stadion kamen (und nicht annähernd >15000 wie bei einem vergleichbaren Cup-Duell gut 1 Jahr zuvor ins Innsbrucker Tivoli): 1. mittelfristiger sportlicher Gesamttrend & Perspektive: Austria Klagenfurt war jetzt ca. 1 1/2 Jahre im steilen sportlichen - infolge v.a. wirtschaftlichen - Sinkflug (Lizenzverlust, Insolvenz, Zwangsabstieg...), und viele fürchten, dass mit der aktuellen Vereinsführung in der RL Süd die Talsohle noch nicht erreicht ist. Demgegenüber war z.B. Wacker Innsbruck zwar vor 1 Jahr noch in der RL West, aber schon längst wieder am aufsteigenden Ast.. 2. Identitätsbrüche: Vereine wie Sturm, GAK, LASK, Austria Salzburg oder Wacker Innsbruck hätten für ein Cup-Duell gegen Rapid vermutlich jeweils >10000 Kartenanfragen, weil diese Vereine alle a) eine lange große Tradition haben (alle haben bereits mehrere Titel) b) eine durchgängige Identität haben (oder im Falle vom FCW sich wieder glasklar zur ursprünglichen Identität bekannt haben) c) nicht ständig um die Identität ihres Vereins (Vereinsname, Vereinsfarben) zittern und bangen müssen 3. Verlorene Jahrgänge (infolge von 2.) Infolge mehrere Identitätsbrüche (die ursprüngliche Austria Klagenfurt war zuletzt 1988 in der 1. BL vertreten, dann erst wieder ab 2021) es gab 1997 die Spielgemeinschaft mit dem VSV, 1999 dann die Fusion zum FC Kärnten, 2007 dann den Gipfelpunkt mit dem Vereinsimport aus Pasching inkl. Umbenennung in SK A. Kärnten) fallen bei Fans und Zuschauern die Jahrgänge ab etwa Mitte der 70er bis Mitte der 00er Jahre stark ab, also mindestens eine ganze Generation, zudem haben sich zahlreiche Sympathisanten spätestens nach der 3. "Vergewaltigung" des Vereins innerhalb eines Jahrzehnts (inkl. nachfolgendem Totalschaden!) mit Grausen abgewandt. Dazwischen hatte der FC Kärnten mal 3 erfolgreiche Saisonen (2001-03), das war es aber auch dann schon wieder. Vom unsportlichen Ungetüm "Austria Kärnten" (2007-10) ganz zu schweigen, für das von höchster Stelle im Bundesland abwärts regelmäßig tausende Freikarten im ganzen Land verstreut wurden (daher auch ca. 2 Saisonen mit gut gefülltem Stadion) Der aktuelle neue SK Austria Klagenfurt musste 2010 auf verbrannter Erde bei Null starten, und das nicht mit einem Vertrauensvorschuss, sondern eher einem Vertrauensdefizit, was uns bis heute nachhängt. 4. Fehlender nachhaltiger sportlicher Erfolg: Während Austria Klagenfurt in den 3 Jahrzehnten von 1962-1992 immerhin 17 Erstligasaisonen hatte, waren es in den 34 Jahren seit 1992 nur noch 7 (und davon 3 als FCK). Da ist es dann entsprechend schwierig, eine größere Fanbase aufzubauen, die auch länger durchhält. 5. Beinahe vergessen: Unser "UFO" - das massiv überdimensionierte Stadion: Bei einem in der 1. BL realistisch erreichbaren Zuschauerschnitt von ca. 5000-7000 (bei absoluten Krachern punktuell vielleicht das Doppelte) ist ein 32000er-Stadion einfach viel zu groß. Man stelle sich vor, Rapid müsste daheim regelmäßig vor > 3/4 leeren Rängen kicken, weil man in einem Stadion der Größenordnung von Wembley oder Camp Nou spielen "dürfte", das wäre vermutlich für die Stimmung für einen echten Heimvorteil auch nicht gerade förderlich. bearbeitet 13. September von Austria_Forever Pkt.5 ergänzt 20 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Phisch1981 ASB-Halbgott Geschrieben 13. September (bearbeitet) Austria_Forever schrieb vor 8 Stunden: Dafür gibt es etliche Ursachen, von gröberen, von denen manche Jahre bis Jahrzehnte zurückreichen (eine detaillierte historische Aufarbeitung würde jetzt den Rahmen sprengen), bis zu teils zufallsbedingten kurzfristigen, wie z.B. das am selben Abend stattfindende Heimspiel des (32-fachen Eishockey-Rekordmeisters) KAC in der Champions Hockey League, was auch nicht hilfreich war, weil es unter den "Normalo"-Zuschauern (weniger aus der Fankurve) doch geschätzte 20-30% gibt, die Fans beider Vereine bzw. Sportarten sind. Die aus meiner Sicht wichtigsten Ursachen, warum vorigen Samstag beim Cup-Duell Drittligist gegen Erstligist nur knapp 3400 Zuschauer ins Wörthersee-Stadion kamen (und nicht annähernd >15000 wie bei einem vergleichbaren Cup-Duell gut 1 Jahr zuvor ins Innsbrucker Tivoli): 1. mittelfristiger sportlicher Gesamttrend & Perspektive: Austria Klagenfurt war jetzt ca. 1 1/2 Jahre im steilen sportlichen - infolge v.a. wirtschaftlichen - Sinkflug (Lizenzverlust, Insolvenz, Zwangsabstieg...), und viele fürchten, dass mit der aktuellen Vereinsführung in der RL Süd die Talsohle noch nicht erreicht ist. Demgegenüber war z.B. Wacker Innsbruck zwar vor 1 Jahr noch in der RL West, aber schon längst wieder am aufsteigenden Ast.. 2. Identitätsbrüche: Vereine wie Sturm, GAK, LASK, Austria Salzburg oder Wacker Innsbruck hätten für ein Cup-Duell gegen Rapid vermutlich jeweils >10000 Kartenanfragen, weil diese Vereine alle a) eine lange große Tradition haben (alle haben bereits mehrere Titel) b) eine durchgängige Identität haben (oder im Falle vom FCW sich wieder glasklar zur ursprünglichen Identität bekannt haben) c) nicht ständig um die Identität ihres Vereins (Vereinsname, Vereinsfarben) zittern und bangen müssen 3. Verlorene Jahrgänge (infolge von 2.) Infolge mehrere Identitätsbrüche (die ursprüngliche Austria Klagenfurt war zuletzt 1988 in der 1. BL vertreten, dann erst wieder ab 2021) es gab 1997 die Spielgemeinschaft mit dem VSV, 1999 dann die Fusion zum FC Kärnten, 2007 dann den Gipfelpunkt mit dem Vereinsimport aus Pasching inkl. Umbenennung im SK A. Kärnten) fallen bei Fans und Zuschauern die Jahrgänge ab etwa Mitte der 70er bis Mitte der 00er Jahre stark ab, also mindestens eine ganze Generation, zudem haben sich zahlreiche Sympathisanten spätestens nach der 3. "Vergewaltigung" des Vereins innerhalb eines Jahrzehnts (inkl. nachfolgendem Totalschaden!) mit Grausen abgewandt. Dazwischen hatte der FC Kärnten mal 3 erfolgreiche Saisonen (2001-03), das war es aber auch dann schon wieder. Vom unsportlichen Ungetüm "Austria Kärnten" (2007-10) ganz zu schweigen, für das von höchster Stelle im Bundesland abwärts regelmäßig tausende Freikarten im ganzen Land verstreut wurden (daher auch ca. 2 Saisonen mit gut gefülltem Stadion) Der aktuelle neue SK Austria Klagenfurt musste 2010 auf verbrannter Erde bei Null starten, und das nicht mit einem Vertrauensvorschuss, sondern eher einem Vertrauensdefizit, was uns bis heute nachhängt. 4. Fehlender nachhaltiger sportlicher Erfolg: Während Austria Klagenfurt in den 3 Jahrzehnten von 1962-1992 immerhin 17 Erstligasaisonen hatte, waren es in den 34 Jahren seit 1992 nur noch 7 (und davon 3 als FCK). Da ist es dann entsprechend schwierig, eine größere Fanbase aufzubauen, die auch länger durchhält. Bemerkenswerte Analyse 🤓💪 Wie siehst du die Zukunft des Vereins? Aktuell hat man als Außenstehender die Meinung an der Klubspitze sind eher fragwürdige Personen. Wie lange kann man die AK in der aktuellen Konstellation in der RL finanzieren? Der sportliche Aufstieg ist sehr schwer, vor allem mit dem neuen Format. Ich glaube auch der FC Kärnten war damals im gesamten Bundesland identitätsstiftend, wsl aber vor allem durch die sportlichen Erfolge zu der Zeit. Austria Kärnten war ein politisches Frankensteinmonster. Aktuell hat man in Kärnten die sportlich erfolgreiche One-Man Show Riegler und eben die Bundesligainfrastruktur in der Landeshauptstadt. Ich war ja gestern wieder in Wolfsberg, das ist schrecklich dort auf die Infrastruktur bezogen, mit Abstand das schlechteste in der Bundesliga, sogar Hartberg mittlerweile besser. Aber - meine Meinung - ein WAC in Klagenfurt würde niemals funktionieren und Riegler hat kein Interesse seine Geschäftsidee in Klagenfurt umzusetzen. Eine Neuauflage von „FC Kärnten“ ist somit ohnehin kein reales Szenario und ich denke würde wohl auch wenig Anklang bei beiden Fanlagern finden. Wie siehst du die Zukunft von beiden Kärntner Klubs? bearbeitet 13. September von Phisch1981 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Austria_Forever ASB-Messias Geschrieben 13. September Phisch1981 schrieb vor 8 Stunden: Wie siehst du die Zukunft des Vereins? Aktuell hat man als Außenstehender die Meinung an der Klubspitze sind eher fragwürdige Personen. Wie lange kann man die AK in der aktuellen Konstellation in der RL finanzieren? Der sportliche Aufstieg ist sehr schwer, vor allem mit dem neuen Format. mMn sollte man jetzt schon beginnen für die Zeit nach dem aktuellen Präsidium zu planen, weil wir alle nicht wissen, wann der neue Präsi die Lust verliert oder ihm das Geld ausgeht... Mit Sparsamkeit wird man in der RL Süd eine Zeitlang irgendwie durchkommen, mittelfristig wär vermutlich die Stadionmiete problematisch. Direkter Wiederaufstieg wird schwierig, weil mir die Phantasie fehlt, wie wir heuer in einer etwaigen Relegation am WSC vorbeikommen sollen. Phisch1981 schrieb vor 8 Stunden: Ich glaube auch der FC Kärnten war damals im gesamten Bundesland identitätsstiftend, wsl aber vor allem durch die sportlichen Erfolge zu der Zeit. Mit einem Aufstieg und dem erstmaligen Cupsieg im Gepäck gab es eine kurzzeitige Euphorie. Ob der FCK wirklich so identitätsstiftend war, wage ich zu bezweifeln, weil nach dem ersten sportlichen Abwärtstrend sofort die Leute ausblieben. Wäre ein "FC Wien" als Fusionsprodukt aus Rapid und Austria Wien auch identitätsstiftend? Oder ein "FC Oberösterreich" als Kunstprodukt aus LASK/BWL/Ried? oder ein "FC Steiermark" als Fusion aus Sturm/GAK/TSV/KSV? Ich wage all das sehr zu bezweifeln. Phisch1981 schrieb vor 8 Stunden: Austria Kärnten war ein politisches Frankensteinmonster. Dem ist nichts hinzuzufügen. Phisch1981 schrieb vor 8 Stunden: Aktuell hat man in Kärnten die sportlich erfolgreiche One-Man Show Riegler und eben die Bundesligainfrastruktur in der Landeshauptstadt. Ich war ja gestern wieder in Wolfsberg, das ist schrecklich dort auf die Infrastruktur bezogen, mit Abstand das schlechteste in der Bundesliga, sogar Hartberg mittlerweile besser. Aber - meine Meinung - ein WAC in Klagenfurt würde niemals funktionieren und Riegler hat kein Interesse seine Geschäftsidee in Klagenfurt umzusetzen. Der WAC steht und fällt mit Riegler und seiner Firma. Sein Verein würde in Klagenfurt aber nicht funktionieren. Phisch1981 schrieb vor 8 Stunden: Eine Neuauflage von „FC Kärnten“ ist somit ohnehin kein reales Szenario und ich denke würde wohl auch wenig Anklang bei beiden Fanlagern finden. Das hoffe ich sehr. Phisch1981 schrieb vor 8 Stunden: Wie siehst du die Zukunft von beiden Kärntner Klubs? WAC: Kurz- bis mittelfristig (solange Riegler weiterhin Geld in den Verein steckt) in der 1. BL auf den Rängen 6 bis 10 (solange es noch "Kaliber" wie WSG oder Altach in der Liga gibt, wird es die nicht erwischen, nach dem Aufstieg von Wacker Innsbruck dürfte aber auch die Meistergruppe dauerhaft außer Reichweite sein). Längerfristig ein solider Zweitligist. Falls Riegler abrupt aussteigt, kann es natürlich auch dort krachen, aber für die nächsten paar Jahre sind sie finanziell noch ausreichend gut abgesichert. Austria Klagenfurt: Da bräuchte ich eine Glaskugel. Wenn es nicht gelingt, in den nächsten 2-3 Jahren ein Konsortium auf die Beine zu stellen, das dem aktuellen Präsidium den Verein rechtzeitig abnimmt, bevor unserem Präsi und Hauptsponsor das Geld ausgeht, könnte der Verein noch tiefer nach unten fallen, bzw. ein erneuter totaler Neustart, vielleicht sogar in der untersten Klasse, nötig werden. Dann reden wir aber von >10 Jahren, bevor wir wieder in der 2. BL aufschlagen. Weil wir aber nicht die Fanbase wie ein GAK oder Austria Salzburg haben, würde einem Neustart wohl schon nach wenigen Saisonen - irgendwo in der Kärntner Unterliga Mitte - die Luft ausgehen. Außer alle relevanten politischen Entscheidungsträger verpflichten sich dazu, mind. 10 Jahre lang geduldig die Luft anzuhalten, um nicht den nächsten hirnrissigen unsportlichen Pfusch zu verbrechen... aber Geduld ist eine Tugend, die in Kärnten leider Mangelware ist. 4 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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