Alabinho Teamspieler Geschrieben Donnerstag um 20:59 (bearbeitet) halbe südfront schrieb vor 15 Stunden: 3er-Gruppen kann man machen, ist wahrscheinlich sogar die sauberste Lösung. Allerdings wird es da zwangsläufig wieder zu mehreren Nichtangriffspakten kommen und das dritte Team muss beim letzten Spiel zusehen wie die anderen beiden sich den Aufstieg ergaunern. Jedenfalls würde das den Weg zum Titel und die Turnierdauer wieder um ein Spiel verkürzen, ohne an der Anzahl der Teilnehmer etwas ändern zu müssen. Es würde aber natürlich auch weniger Geld bedeuten, deswegen wird das nicht passieren. Eine KO-Runde am Beginn ist völlig sinnlos. Dann kann man die Anzahl der Teilnehmer gleich wieder auf die Hälfte reduzieren. Wozu der Aufwand, wenn du dann um die Welt reist um in einem Spiel gegen einen der Topfavoriten chancenlos auszuscheiden? kann sich wirklich niemand mehr erinnern wie das bei der Wm 2014 mit den Cooling Breaks war ? natürlich sollten bei 3er Gruppen nicht alle Gruppenzweiten aufsteigen, so steigen zB bei einer WM mit 60 Teams (20 - 3er Gruppen) nur die 12 besten 2ten auf, und es geht dann normal mit dem 16tel Finale weiter,... ich finde es spannender weil du dir als große Nation keine Ausrutscher leisten kannst.... wenn fast alle Gruppendritten Weiterkommen ist das einfach nur ein Witz,... weil manche profitieren ja nur vom System, bei 3er Gruppen wird es einige geben wo alle 3 dann 3 Punkte haben und die 3ten dennoch ausscheiden. auch mit 2 Unentschieden wirst weg sein, auf Sieg spielen ist also angesagt, keine Abwehrschlachten wo keinen einen Fehler machen will man könnte theoretisch auch bei der WM mit 48 Teams nach der 4 Gruppenphase (1.+2.) steigt auf eine 3er Gruppenphase einführen, und die ersten 2 steigen ins Achtelfinale auf, wäre für die Halbfinalisten nur 1 Spiel mehr (also 9), nur scheint bei Weltmeisterschaften die Planungssicherheit ein sehr wichtiges Kriterium zu sein,... dass man sich im Vorfeld etwa ausrechnen kann wer wann gegen wen spielt, deswegen weigert man sich auch schon seit Jahren die K.o Phase nach den Gruppen auszulosen, und damit meine ich nicht,.. 1te und 2te in 2 verschiedene Töpfe, sondern alle 16 oder 32 in einem Topf, bei einer WM sollte spätestens nach der Vorrunde jeder auf jeden treffen können bearbeitet Donnerstag um 21:24 von Alabinho 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Alabinho Teamspieler Geschrieben Donnerstag um 21:28 (bearbeitet) Alabinho schrieb vor 32 Minuten: den die Gruppenersten haben keine Vorteile wenn sie 9 Punkte holen und von dem her ist es sehr fragwürdig wenn dann ein 3ter mit 3Punkten aufsteigt, und sich dann da eventuell noch zu einem Mitfavoriten mausert weil sie eben erst später im Turnier so richtig reingefunden haben. bearbeitet Donnerstag um 21:30 von Alabinho 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Moatl_19 ASB-Messias Geschrieben Gestern um 09:15 @Vöslauer - tolles WM-Fazit und sehr kompakt, aber treffend beschrieben! Zwecks Trink-/Werbepausen kann ich mich eig nicht erinnern, dass da ORF oder Servus jemals draufgeblieben wären... einfach zu verlockend anscheinend, habe auch in einem ORF-Beitrag gehört, das da die Nachfrage auch sofort da war... in den USA ist Telemundo btw draufgeblieben und hat keine Werbungen gezeigt, das war ein cooler Move btw Das Turnier selber endet und geht leider automatisch in eine wie immer schwierige Post-Großereignis-Phase über, auch wenn die Europacup-Quali das gut abfängt. Trotz vieler zT sehr berechtigter Bedenken und Einwände war es wie ich finde aus Fan-Sicht ein großartiges, stimmungsvolles Turnier, ich würde sagen das in der Hinsicht beste seit 2014, mindestens. WM im Sommer , Österreich dabei, tolle Bilder hierzulande, im TV und via Social Media, ein verdienter Sieger, Überraschungen, Aufreger, Stars die performen... da waren fast alle Zutaten für ein Top-Turnier dabei, wenn auch wie immer in unerwarteter und individueller Form. Auch das Turnier selbst war zwar schon insgesamt sehr lange - in der Finalwoche waren die ÖFB-Auftritte gefühlt schon Jahre her, vom Eröffnungsspiel ganz zu schweigen. Mehr als mit der Turnierdauer kämpfe ich aber mit der unvermeidbaren "Ausdünnung" von vier Matches pro Tag auf ein Match alle vier Tage - das hat das Sechzehntelfinale ironischerweise gut abgefangen, aber das sind halt die Leiden eines Footballholics. Nachdem das Positive klar überwiegt, starten wir da mal mit Spanien als höchst verdientem Weltmeister - nicht immer spektakulär, aber fehlerlos, taktisch fein und als Kollektiv unfassbar gut strukturiert, hinzu kommen noch starke Einzelakteure und nur ein Gegentor im ganzen Turnier - dass man sowohl Frankreichs Offensivpower stoppt, als auch Argentiniens Kombi aus destruktiver Spielweise mit einem Messi vorne trotzt, war das beste Beispiel für den verdienten Erfolg. Überhaupt haben die meisten Top-Teams performt, wenn auch auf unterschiedliche Weise - dass die Dramen aber nicht ausbleiben, haben vor allem Argentinien und England bewiesen. Auch die Stars haben extremst performt - nachdem man bei der letzten EM nicht sicher war, wer den den Goldenen Ball kriegen soll, waren da diesmal extrem viele dabei - von den Offensivstars Messi, Mbappe, Haaland zu Rodri & Bellingham bis zu der spanischen Abwehrreihe inklusive Tormann - wow! Auch wenn zum Schluss nach 100 Matches doch die nominellen Top 4 im Halbfinale waren, war es auch ein Turnier für Außenseiter-Liebhaber, was eben eine WM so ausmacht - allen voran Kap Verde mit beherzten und gleichzeitig mutigen Auftritten, schönen Stories vom Spätzünder im Tor bis zum Linkedin-Verteidiger, die bleiben auf alle Fälle in Erinnerung. Auch Norwegen und Mexiko hätte ich das Halbfinale gewünscht, da hat für ein Weiterkommen nicht viel gefehlt und auch da war viel Ehrgeiz dabei. Mehr als Special Mentions außerdem an DR Kongo und Curacao, auch Teams wie Haiti und natürlich Schottland hatten tolle Fans dabei, während zB Schweiz und Ägypten auch stark an einer großen Überraschung gekratzt haben. Einen Empfang wie den in Norwegen oder der Schweiz würde ich mir auch mal fürs ÖFB-Team wünschen, wenn das natürlich auch Erfolge und Flow hergeben. Das Turnier lief ergebnistechnisch fast schon "fad" nach Plan, die Art und Weise war natürlich das komplette Gegenteil: Ein holpriger, aber verdienter Sieg gegen Jordanien, eine bemühte Vorstellung gegen Argentinien, das torreiche Drama gegen Algerien mit allen Höhen und Tiefen sowie das leider klare Aus gegen den späteren Weltmeister. Etwas mehr haben wir wohl alle erhofft, sportlich und auch bei den Resultaten, trotzdem fällt mein Fazit da positiv Aus, en wenig durch die rot-weiß-rote Brille und in der Hoffnung, dass der Peak noch nicht erreicht ist bzw man weiter performt und zumindest zur nächsten EM fährt. Aber endlich mal Österreich bei einer WM zu sehen, alt & jung bei den Public Viewings, so viele Leute in Trikots, den ersten WM-Sieg erleben und ein ganz kleines bissl vom Pokal träumen - das war was besonderes - und lässt mich hoffen, dass wir das bald wieder erleben dürfen, keinesfalls erst wieder in 28 Jahren oder später hoffentlich! Für mich persönlich unerwartet beeindruckend außerdem: Die Stadien sowie die Pre-Match-Zeremonien. So wichtig mir auch die Histoire und Tradition ist, besonders die modernen NFL-Arenen waren einfach beeindruckend und futuristisch und aber auch für Fußball extrem gut funktioniert, einfach wow, wie da zB LA und Dallas ausgesehen haben - eigentlich passend für ein so großes Turnier, das in vielen Hinsichten bewusst dick aufgetragen hat - dabei hat das ganz eindeutig funktioniert. Hinzu kommt die Mischung aus ungewöhnlichen, aber modern-interessanten Stadien, die auch im Fußball funktionieren, ein riesiges Plus und etwas, dass wohl in der Form nur die USA bieten kann. Beim Entrance bin ich vielleicht etwas leicht zu begeistern, aber das hat einfach top gepasst, stimmungsvoll für ein so großes Turnier, aber da hat alles zusammengepasst, ohne es zu überladen. Wie die Teams rauskommen, die Flaggen, der gesamte Kader bei der Hymne, Pyro, Songwahl - das können sie und das war wirklich beeindruckend, vor allem sein Land da zu sehen. In der Hinsicht ist auch das Branding, die Spieler-Präsentation etc super gelungen. Die Halbzeitshow war dann etwas zu viel, auch zeitlich fragwürdig - meins wars nicht, aber hätte es mir fast schlimmer erwartet. Deswegen bleibt auch von den Gastgebern ein überwiegend positives Gefühl, trotz schwieriger Rahmenbedingungen und natürlich darf man Vorfälle wie bei den Einreisen nicht einfach so vergessen. Die USA waren aber ein guter Treffpunkt für viele Länder und Fußballkulturen und trotz herausfordernder Zeiten ein "Out-of-the-Box"-Austragungsort für einen oftmals Europa-zentrierten Sport. Besonders die Fans mit Lateinamerika-Background haben da aber auch das Turnier getragen und mitgeprägt - bzw alle auch im positiven Sinn mit der Euphorie angesteckt. Trotz der extremen Dimensionen kann auch eine so verstreute WM funktionieren, mit etwas mehr Kompaktheit wäre trotzdem auch geholfen. Nachdem man ja immer gern das Positive in Erinnerung behalten möchte, räum ich dem Negativen hier weniger Platz ein - aber allen voran war natürlich die revidierte Rote Karte der zu recht große Aufreger und das klare Überschreiten einer Roten Linie. Eine unsportliche Intervention, die man nicht mal versucht hat zu verstecken. Im Endeffekt leider auch zulasten der Spieler, aber ich war heilfroh, als Belgien die Angelegenheit schnellstmöglichst auf sportlichem Weg gelöst hat. Auch zu nachlässige Schiedsrichter, die Hydration Breaks und überhaupt der FIFA/Politikschatten über dem Turnier waren schwierige Baustellen. Auch deswegen ist beim Turnier vieles doch noch gut ausgegangen - aber davor gilt es künftige Turniere zu schützen und auch zu reagieren. Sportlich war wohl das frühe Aus von Deutschland das Thema, auch die Art und Weise - etwas Schadenfreude kann man da wohl nicht verstecken, aber dreimal hintereinander so das Achtelfinale zu verpassen, ist auch alles andere als erwartet - schon 2018 dachte man, dass das ein einmaliger Ausrutscher war. Auch Brasilien, Portugal und die Niederlande sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben, auch die Türkei, Tschechien und Tunesien waren zB weit hinter den Erwartungen. Aber wie bei jedem Turnier, gibts auch diesmal Überraschungen, Enttäuschungen, große Sieger und Verlierer - das wird gemeinsam mit der Kompaktheit immer den Reiz einer WM ausmachen. Trotz vieler Bedenken und Nebengeräusche - eine WM ist und bleibt für mich das größte Turnier überhaupt und daran ändern auch schwierige Politiker und Funktionäre nichts - vor denen man gleichzeitig aber gewarnt sein muss. Die wahren Protagonisten sind aber Spieler, Fans, Betreuer, Volunteers und alle ,die den Sport lieben, hinfiebern, dabei sind und dabei das verbindende dieser tollen Sportart sehen. Deswegen ist das Tief nach einer WM immer auch eine Vorfreude auf die nächsten Spiele bzw das nächste Turnier. Die EM ist etwas kompakter und an einem sehr traditionellen Ort - damit ein Kontrast, aber sicher auch sehr vielversprechend - hoffentlich dann wieder mit unserem Team und viel Vorfreude hier im ASB! 4 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
jimmy1138 V.I.P. Geschrieben vor 21 Stunden halbe südfront schrieb am 23.7.2026 um 07:37 : 3er-Gruppen kann man machen, ist wahrscheinlich sogar die sauberste Lösung. Das Problem mit 3er Gruppen sind weniger Spiele (48 statt 72) und du bist schon fast draußen, wenn du das erste Spiel verlierst. Joga Bonito schrieb am 23.7.2026 um 14:46 : Dann kann man meinetwegen über die 90 min. diskutieren, aber ich hab noch nie verstanden warum man das nicht macht? Nicht kann, sondern mußt. Du wirst auf etwa 60 Minuten netto verkürzen müssen. Die Sache ist halt die, daß man damit das Spiel stark verändert. Auch die Taktik wird sich anpassen müssen. Ähnlich wie bei anderen Sportarten (wie Basketball) wird dann das Spiel gegen Ende hin häufiger unterbrochen werden. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
halbe südfront Baltic Cup Champion Geschrieben vor 12 Stunden jimmy1138 schrieb vor 9 Stunden: Das Problem mit 3er Gruppen sind weniger Spiele (48 statt 72) und du bist schon fast draußen, wenn du das erste Spiel verlierst. Warum sollte das so sein? Unter Umständen wirst du mit einem Punkt 2. in der Gruppe. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
jimmy1138 V.I.P. Geschrieben vor 6 Stunden halbe südfront schrieb vor 5 Stunden: Warum sollte das so sein? Unter Umständen wirst du mit einem Punkt 2. in der Gruppe. Ok. Ich hatte 1 aus 3 statt 2 aus 3 als Modus im Kopf. Aber bei 2 aus 3 hast wieder das Problem, daß beim letzten Spiel sehr oft ein gewisses Resultat für beide Teams gut wäre... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 3 Stunden halbe südfront schrieb vor 8 Stunden: Warum sollte das so sein? Unter Umständen wirst du mit einem Punkt 2. in der Gruppe. Aber du kommst mit dem 1. (verlorenen) Spiel viel mehr unter Druck. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
halbe südfront Baltic Cup Champion Geschrieben vor 22 Minuten jimmy1138 schrieb vor 6 Stunden: Ok. Ich hatte 1 aus 3 statt 2 aus 3 als Modus im Kopf. Aber bei 2 aus 3 hast wieder das Problem, daß beim letzten Spiel sehr oft ein gewisses Resultat für beide Teams gut wäre... Je eh. Das hab ich ja auch so beschrieben - es würde mehrere "Gijons" geben, die dritte Mannschaft kann nur zusehen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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