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hope and glory schrieb vor 1 Stunde:

Wie sieht es da bei Andi Schicker aus? Hatte bzw. hat er mehr Ausbildung als MW? Wenn ja, gut. Wenn nein, sieht man schon recht deutlich, dass man auch ohne viel Ausbildung sehr gut arbeiten kann.

Schicker war davor Sportdirektor in Wiener Neustadt.

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FAK, in guten wie in schlechten Zeiten.....
19:11 schrieb vor 13 Stunden:

• Fehlende Berufspraxis: Er hat vor seiner Ernennung im November 2025 noch nie als Sportdirektor oder in einer vergleichbaren operativen Rolle (z.B. Kaderplaner, Chefscout) bei einem Profiklub gearbeitet. Seine Erfahrung beschränkt sich auf den Verwaltungsrat (Aufsichtsgremium) und das Trainerdasein im Jugend-/Amateurbereich.

• Transfer-Know-how: Ihm fehlt die praktische Routine in komplexen Transferverhandlungen auf internationalem Niveau (Ablösepoker, Berater-Provisionen, FIFA-Regularien), die ein erfahrener Manager (wie etwa ein Andreas Schicker oder Christoph Freund) über Jahre aufgebaut hat.

• Kein Sportmanagement-Studium/Zertifikat: Es gibt keine Hinweise darauf, dass er spezifische Ausbildungen wie den "UEFA MIP" oder vergleichbare Sportmanagement-Lehrgänge der Bundesliga absolviert hat.

• Keine UEFA Pro-Lizenz: Er besitzt zwar die UEFA-A-Lizenz, aber nicht die höchste Trainerlizenz (Pro-Lizenz). Das ist kein Ausschlusskriterium, aber oft hilfreich, um Trainern taktisch auf absoluter Augenhöhe zu begegnen.

• Mangelnder Außenblick: Da er fast sein gesamtes fußballerisches Leben (als Spieler, Jugendtrainer, Verwaltungsrat) bei der Austria verbracht hat, fehlt ihm der vergleichende Blick, wie andere moderne Profiklubs (z.B. in Deutschland oder bei Red Bull) strukturiert sind. Er kennt nur den Austria-Weg.

• Politische Verflechtung: Als ehemaliger Verwaltungsrat war er Teil der Gremien, die er nun zufriedenstellen muss. Man könnte hier fehlende Unabhängigkeit oder "Freunderlwirtschaft" in den Raum stellen, da er Teil des bestehenden Systems war, anstatt von außen unbelastet Reformen anzustoßen.

Die Bestellung von Michael Wagner war eine politische Entscheidung, keine fachliche. Deswegen meine Fragen vorhin.

• Best Case: Er wächst schnell in die Rolle, nutzt seine Aura für Ruhe im Verein und lässt Experten (falls vorhanden) im Hintergrund die Detailarbeit machen (ähnlich wie es Bobic zeitweise in Frankfurt machte).

• Worst Case: Er wird von der Komplexität des modernen Marktes überrollt, verlässt sich zu sehr auf alte Bekannte und die Austria verliert den Anschluss an die moderne Konkurrenz (STNRW, Dosen), die strukturierter arbeitet.

Meiner Meinung nach könnte er gut für die Seele des Vereins sein, aber ob er der richtige Mann für das Geschäft ist, bezweifle ich. Learning by doing ist auf unserem Level zu wenig.

Das ist doch schon längst passiert.

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Bunter Hund im ASB
valentin1911 schrieb vor 25 Minuten:

Schicker war davor Sportdirektor in Wiener Neustadt.

Und vor Wr. Neustadt?? Was hat er da gemacht? Was war da seine Qualifikation?? 

Ich kenn leider die Akte (was seine Ausbildung betrifft) Schicker nicht. 

Aber was qualifizierte zb Schicker, Ortlechner mehr als Wagner??

bearbeitet von schlogmike

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schlogmike schrieb vor 25 Minuten:

Und vor Wr. Neustadt?? Was hat er da gemacht? Was war da seine Qualifikation?? 

Ich kenn leider die Akte (was seine Ausbildung betrifft) Schicker nicht. 

Aber was qualifizierte zb Schicker, Ortlechner mehr als Wagner??

Irgendwo muss man anfangen. Manche (Schicker oder Katzer) tun das in der 2. Liga und arbeiten sich hoch. Andere (Wagner, Ortlechner) starten auch ohne Berufserfahrung direkt ganz oben, aber das hat sicher nichts mit ihren persönlichen Verbindungen zu Entscheidungsträgern zu tun. 

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Pressing-Taktgeber
valentin1911 schrieb vor 51 Minuten:

Schicker war davor Sportdirektor in Wiener Neustadt.

Und nach seiner Zeit in Wr. Neustart war er bei Sturm Graz die Nr.2 hinter Kreissl, und hatte auch die Möglichkeit direkt von einem erfahrenen Sportdirektor zu lernen.

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Jahrhunderttalent
valentin1911 schrieb vor 12 Minuten:

Andere (Wagner, Ortlechner) starten auch ohne Berufserfahrung direkt ganz oben, aber das hat sicher nichts mit ihren persönlichen Verbindungen zu Entscheidungsträgern zu tun. 

:lol:

Jo nur wir sind so deppat und setzen iwelche Amateure auf diesen Posten. Was dabei rauskommt sieht ma eh gut…

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Veilchen!
brillantinbrutal schrieb vor 34 Minuten:

Wennst vorher nicht Tischler warst, kannst den höchstkomplizierten Job des Sportdirektors eigentlich vergessen. 

oder Tankstellenwärter

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Wahnsinniger Poster

Was ich nicht verstehe: Als Ortlechner als Sportdirektor präsentiert wurde, waren die Reaktionen hier im ASB überwiegend positiv. Nix Empörungstsunami. Das kann man auf den ersten Seiten des Ortlechner-Threads nachlesen. Dabei hatte Ortlechner noch weniger Qualifikationen für den Job als MW, er war der totale Quereinsteiger. Wenn ich es richtig mitgekriegt habe, dann sind auch etliche User der Meinung, dass Ortlechner anfangs eigentlich recht ordentliche Arbeit geleistet hat. Bis JW, der Wohltäter und edle Ritter in der schimmernden Rüstung, das Ruder übernommen hat. (Danach ist die Stimmung natürlich gekippt und Ortlechners Start Up-Sprech und Insta-Aktivitäten haben noch zusätzlich bei so manchem für Schaum vor dem Mund gesorgt.)

MW kennt wenigstens die Streithansln im Klub. Das ist schon einmal ein Vorteil. Somit müsste er eigentlich auch wissen, was er sich antut. Da mir nicht bekannt ist, dass es irgendwo eine spezielle Ausbildung für Sportdirektoren gibt, verstehe ich das Geraunze wegen MW und seiner fehlenden Qualifikation nicht. Überhaupt weil er mit seinen Aussagen die gleichen Ansichten der überwiegenden Mehrheit hier im ASB vertritt, nämlich dass der Verein auf den Nachwuchs setzen soll. Die Träumereien, dass irgendwelche Leute verpflichtet werden können, die bei Top-Klubs mit ihrer Arbeit bereits jahrelang für Furore gesorgt haben, ist völlig unrealistisch. Uns fehlt das Geld dafür. Und ein Top-Mann mit Hirn würde sich auch niemals diesen Job bei einem Chaosverein wie unserem antun, wo ein Richtungsstreit zwischen WTFlern und Normalos herrscht. Es ist leider so, dass wir aufgrund unserer finanziellen Situation dazu gezwungen sind, die Krümel aufzuheben, die die anderen übriglassen. Und MW ist ein Krümel in unserer derzeitigen Situation, bei dem sich durchaus einmal rausstellen könnte, dass er äußerst deliziös schmeckt. Wartet doch erst einmal bis er die ersten Fehler gemacht hat, bevor ihr über ihn richtet und mit eurer Jammerei in eine Dauerschleife verfällt. Kann er überhaupt viel mehr Blödsinn machen als JW, nachdem dieser völlig ohne Not Manfred Schmid vertrieben hat und dadurch für Chaos gesorgt hat, was den Verein mindestens 2 Jahre zurückgeworfen hat? Vielleicht, oder wahrscheinlich, hat MW auch weniger Erfahrung bei Verhandlungen oder Ähnlichem, aber das ist dann wenigstens Lehrgeld, das sinnvoll eingesetzt sein könnte, wenn man Erfahrungen sammelt und auf Kontinuität setzt, und es zumindest nicht wie bisher üblich in den meisten Fällen bei ROOF landet. Meine Meinung.

 

 

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ASB-Legende

MW wird iwann demnächst Vertragsnews "rausposaunen" + dann ist er wieder DER ZAMPANO bzw. Liebling der Fans!

 

ps: In der sauren Gurkenzeit einfach mit anderen Dingen beschäftigen, dann ist das Leben gleich viel schöner...

...zum Glück beginnen die Testspiele, jetzt muss dann eh wieder der Trainer "herhalten" ;)

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Pressing-Taktgeber
Altes Landgut schrieb vor 11 Minuten:

Was ich nicht verstehe: Als Ortlechner als Sportdirektor präsentiert wurde, waren die Reaktionen hier im ASB überwiegend positiv. Nix Empörungstsunami. Das kann man auf den ersten Seiten des Ortlechner-Threads nachlesen. 

Nicht von allen. Ich persönlich war damals auch skeptisch, auch ein paar andere. Außerdem dürfen Menschen auch aus schlechten Erfahrungen lernen 🙄. Heißt ja nicht dass, wenn man es einmal gut geheißen hat, man nach Ernüchterung dann den gleichen Fehler nochmals unterstützen muss.

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Wahnsinniger Poster
thebodi schrieb Gerade eben:

Nicht von allen.  

Ich weiß. Deswegen habe ich auch geschrieben, dass die Reaktionen überwiegend positiv waren. :)

thebodi schrieb vor 4 Minuten:

Heißt ja nicht dass, wenn man es einmal gut geheißen hat, man nach Ernüchterung dann den gleichen Fehler nochmals unterstützen muss.

Stimmt. Aber eigentlich ignoriert diese Aussage meine Argumentationslinie. :(

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Tribünenzierde
Wustinger mit ST schrieb vor 12 Stunden:

Ziemlich absurd, das alles, ich versuche trotzdem sachlich darauf einzugehen.

- Michael Wagner hat während seiner gesamten Karriere alle seine Verträge jeweils ohne Berater selbst verhandelt. Dadurch lösen sich deine ersten 3 Argumente in Luft auf.

- Der Besitz einer Trainerlizenz ist für einen Sportdirektor komplett irrelevant. Mit der A-Lizenz verfügt er trotzdem über die zweithöchste mögliche Ausbildung. Vergleiche bitte andere Sportdirektoren.

- „Mangelnder Außenblick“? Nicht im Ernst, oder? Auf die Stationen seiner Spielerkarriere im In- und Ausland und seinen Berufsweg als Unternehmer muss ich jetzt nicht eingehen, oder?

- „Politische Verflechtung“? Er muss jetzt also den Verwaltungsrat (ein beratendes Gremium, in dem er seine Rolle ausgeübt hat, indem er das Präsidium bei Bedarf beraten hat), aus dem er kommt, zufriedenstellen, meinst du. In erster Linie muss er die Fans zufriedenstellen, am besten durch Erfolge. Ist das bei anderen Vereinen anders?

Gute Punkte, aber ich glaube, wir definieren 'Qualifikation' unterschiedlich:

  1. Verträge: Das eigene Gehalt zu verhandeln (Mikroebene) ist etwas völlig anderes, als einen 25-Mann-Kader inkl. Transferstrategie, Berater-Netzwerken und FIFA-Regularien zu managen (Makroebene). Das eine ist Verhandlungsgeschick, das andere ist komplexes Management-Handwerk.

  2. Außenblick: Seine Zeit in Freiburg ist über 20 Jahre her. Der Fußball hat sich seitdem komplett gewandelt (Daten, Athletik, Scouting). Unternehmerische Erfahrung in der Gastro ist lobenswert, hilft aber nicht beim Aufbau einer modernen Scouting-Struktur.

  3. Politik: Gerade bei der Austria ist die Nähe zum Verwaltungsrat gefährlich. Ein externer Fachmann könnte 'unbelastet' Entscheidungen treffen. Wagner ist Teil des Systems, das die Austria in die aktuelle Lage gebracht hat.

Ich hoffe, dass sein 'Herzblut' reicht, aber im modernen Fußball schlägt Struktur meistens Nostalgie.

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Tribünenzierde
Altes Landgut schrieb vor 46 Minuten:

Jammerei in eine Dauerschleife

keiner hier jammert! ich habe nur danach gefragt wie es dazu kam, dass MW sportdirektor wurde, weil er meiner meinung nach zu wenige qualifikationen hat um sportdirektor eines bundesligaklubs zu werden.

war reines interesse, hätt ja sein können, dass ich etwas übersehen habe..

danach wurde ich gefragt wieso ich das so sehe..

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