Didi Kühbauer - LASK Trainer die 2. Ausgabe


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Stammspieler
Strafraumkobra schrieb vor 21 Stunden:

Wolfsburg hat wohl seinen Trainer gefunden:

https://www.kicker.at/top-kandidat-strobl-daran-haengt-sein-wechsel-nach-wolfsburg-noch-1224488/artikel

Ein hohes Budget dürften sie auch in der 2. Liga haben, da sie gerade einen Stürmer um 4 Millionen geholt haben.

Den treuen Volkswagen-Kunden sei's gedankt ...

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ASB-Messias
Stahlstadtabschaum schrieb vor 21 Stunden:

Wenn du fertig bist, freuen wir uns auf deine fachliche Zusammenfassung.

Wie gewünscht, anbei eine fachliche Zusammenfassung. ;) 

In den ersten Minuten merkt man deutlich, dass Richard Windbichler und Stefan Schwab aufgrund der gemeinsamen Zeit bei der Admira von ihrem hochkarätigen Gast Didi Kühbauer durchaus angetan waren. Streckenweise wirkten beide sogar etwas nervös oder aufgebracht. Gerade zu Beginn schweifte man recht schnell ab, fiel sich gegenseitig ins Wort und ließ Didi nur wenig Raum, selbst zu erzählen.

Über die gesamte Podcast-Länge hinweg wird Kühbauer von den beiden fast ausschließlich als „Trainer“ bezeichnet und kaum beim Namen genannt. Das wirkt stellenweise etwas befremdlich, sei aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Hat man die erste Viertelstunde einmal hinter sich gebracht, entfaltet der Podcast seinen eigentlichen Reiz. Im ersten Abschnitt wird vor allem der Schritt vom Spieler zum Trainer thematisiert. Didi merkt dabei an, dass in ihm irgendwo noch immer ein Spieler steckt, sich die Zeiten jedoch gravierend verändert haben. Dieses Thema zieht sich übrigens wie ein roter Faden durch die gesamte Folge.

Im nächsten Abschnitt geht es stärker um Didi selbst. Was ist sein Erfolgsgeheimnis in Bezug auf Spielermotivation und Mannschaftsführung? Im Wesentlichen beschreibt er, wie er auf Spieler zugeht, welche Werte ihm als Trainer wichtig sind und warum Ehrlichkeit seiner Meinung nach am längsten währt. Offenbar weiß bei Didi jeder Spieler ziemlich genau, woran er gerade ist. Dabei musste ich persönlich sofort an Max Entrup denken.

Immer wieder wird natürlich auch der LASK und dessen unvergessener Erfolgslauf eingebaut. Gerade in diesen leider recht kurzen Passagen spricht Didi sehr positiv über die Rahmenbedingungen und das Umfeld, das der LASK bietet. Auch Themen wie In-Game-Coaching und Kabinenansprachen kommen zur Sprache. Besonders beim In-Game-Coaching soll unser Didi seine Stärken haben. Als Beispiel wurde der frühe Rückstand gegen Rapid angeführt, nach dem wir die Partie dennoch deutlich für uns entscheiden konnten. Weiters soll er auch geniale Ansprachen in der Kabine zum Besten geben. Leider wurde nicht näher darauf eingegangen, wie diese konkret aussehen, was ich sehr schade finde, da die beiden Podcaster gerade diesen Punkt mehrfach als überragend hervorhoben.

Auch Maximilian Ritscher kommt nicht ungeschoren davon – allerdings im positiven Sinne. Didi verteilt großes Lob an ihn als Standardtrainer. Was ich ebenfalls nicht wusste: Standards gehören offenbar, abgesehen von demjenigen, der den Ball am Ende ins Eckige befördert, nicht unbedingt zu den beliebtesten Trainingsinhalten innerhalb einer Mannschaft. Als Taktikenthusiast kann ich das zwar nur schwer nachvollziehen, aber sei's drum.

Interessant ist auch die Diskussion über die Rolle des Kapitäns. Offenbar führt das Tragen der Schleife bei manchen Spielern zu einem gewissen Höhenflug. Andere wiederum sind sich der damit verbundenen Verantwortung nicht vollständig bewusst oder können mit der Situation schlicht nicht umgehen.

Thematisiert wird außerdem Didis Entwicklung als Mensch und Trainer. Seiner eigenen Aussage nach ist er ruhiger geworden. Situationen, in denen er früher geschrien hätte, begegnet er heute deutlich gelassener, denn wer laut wird, hat nicht automatisch recht. Gleichzeitig scheinen ihm Authentizität und Ehrlichkeit im Umgang mit seinen Spielern besonders wichtig zu sein. Aus meinen persönlichen Gesprächen mit ihm kann ich ihm das auch durchaus abnehmen.

Auch seine Zeit als Spieler und die Veränderungen im Fußball werden ausführlich besprochen. Eines scheint ihm dabei aber besonders wichtig zu sein: Einsatz im Training. Jeder darf seinen eigenen Vogel haben und diesen auch nach außen tragen – das macht er schließlich selbst oft genug. Wer im Training jedoch nicht alles gibt, wird von ihm konsequent abgemahnt.

Das vorletzte Kapitel kann man aus meiner Sicht getrost überspringen. Dort geht es um irgendein Tippspiel, das mir persönlich völlig am A**** vorbeigeht. Zum Abschluss folgen noch einige Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit bei der Admira, die teilweise durchaus unterhaltsam sind und der Folge einen netten Ausklang verleihen.

 

Oida. :davinci:

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