Tormänner der Wiener Austria


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Held von heute
pramm1ff schrieb vor 56 Minuten:

Natürlich, wäre aber ziemlich sinnlos, oder? 

Wenn beide Seiten einseitig verlängern können, kann man gleich ein Jahr mehr festschreiben, weil immer ein Jahr drangehängt wird. Wenn sich beide Seiten trennen wollten, ginge das ja ohnehin immer im Einvernehmen. 

Ist circa so (un)logisch wie eine Klausel, bei der beide für ihre Aktivierung zustimmen müssten. 

 

Möglich wäre natürlich, dass bei so einer Klausel das Gehalt tiefer liegt, wenn SSR sie zieht und höher, wenn der FAK sie zieht. Das würde dann schon eher Sinn ergeben. 

Sinnlos ist es nicht. Es ist halt ein spekulatives Geschäft und die Gründe liegen primär in der (fehlenden) Judikatur.

https://www.derstandard.at/story/2000145608665/der-taegliche-hickhack-um-einseitige-verlaengerungsoptionen-im-fussball

Der Artikel ist auch ein Paradebeispiel, warum gendern vertrottelt ist. 

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V.I.P.
pramm1ff schrieb vor einer Stunde:

Natürlich, wäre aber ziemlich sinnlos, oder? 

Wenn beide Seiten einseitig verlängern können, kann man gleich ein Jahr mehr festschreiben, weil immer ein Jahr drangehängt wird. Wenn sich beide Seiten trennen wollten, ginge das ja ohnehin immer im Einvernehmen. 

Ist circa so (un)logisch wie eine Klausel, bei der beide für ihre Aktivierung zustimmen müssten. 

 

Möglich wäre natürlich, dass bei so einer Klausel das Gehalt tiefer liegt, wenn SSR sie zieht und höher, wenn der FAK sie zieht. Das würde dann schon eher Sinn ergeben. 

Ich glaube, das wäre nicht zulässig. 

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V.I.P.
brillantinbrutal schrieb vor 13 Minuten:

Sinnlos ist es nicht. Es ist halt ein spekulatives Geschäft und die Gründe liegen primär in der (fehlenden) Judikatur.

https://www.derstandard.at/story/2000145608665/der-taegliche-hickhack-um-einseitige-verlaengerungsoptionen-im-fussball

Der Artikel ist auch ein Paradebeispiel, warum gendern vertrottelt ist. 

Ich verstehe nicht recht, warum fehlende Judikatur über die Zulässigkeit einen Einfluss auf die Sinnhaftigkeit haben sollte. 

Gibt man beiden Vertragsparteien das Recht einseitig zu verlängern, entstehen vier Möglichkeiten: 

  1. Beide wollen verlängern => dann hätten sie dies auch ohne die Klausel getan und somit gleich ein Jahr länger unterschreiben können
     
  2. Spieler will verlängern aber Verein nicht => dann hätte der Spieler auch gleich für ein Jahr mehr unterschreiben können/sollen; der Verein wiederum kann das zusätzliche Jahr eh nicht verhindern
     
  3. Verein will verlängern aber Verein nicht => dann hätte der Verein auch gleich für ein Jahr mehr unterschreiben können/sollen; der Spieler wiederum kann das zusätzliche Jahr eh nicht verhindern
     
  4. Beide wollen nicht verlängern => dann wäre es egal, wenn sie ein Jahr länger unterschrieben hätten, weil sie jederzeit einvernehmlich auflösen können

Spieltheoretisch erscheint das ziemlich sinnlos, weil es kein abweichendes Ergebnis bringt, als wenn man gleich ein Jahr länger unterschrieben hätte (für beide Seiten), sofern beide Akteure rational denken und sich auch so verhalten. 

Die rechtliche Würdigung ist mir da ziemlich powidl, wenn es ohnehin irrational ist. 

bearbeitet von pramm1ff

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Held von heute
pramm1ff schrieb vor 7 Minuten:

Ich verstehe nicht recht, warum fehlende Judikatur über die Zulässigkeit einen Einfluss auf die Sinnhaftigkeit haben sollte. 

Gibt man beiden Vertragsparteien das Recht einseitig zu verlängern, entstehen vier Möglichkeiten: 

  1. Beide wollen verlängern => dann hätten sie dies auch ohne die Klausel getan und somit gleich ein Jahr länger unterschreiben können
     
  2. Spieler will verlängern aber Verein nicht => dann hätte der Spieler auch gleich für ein Jahr mehr unterschreiben können/sollen; der Verein wiederum kann das zusätzliche Jahr eh nicht verhindern
     
  3. Verein will verlängern aber Verein nicht => dann hätte der Verein auch gleich für ein Jahr mehr unterschreiben können/sollen; der Spieler wiederum kann das zusätzliche Jahr eh nicht verhindern
     
  4. Beide wollen nicht verlängern => dann wäre es egal, wenn sie ein Jahr länger unterschrieben hätten, weil sie jederzeit einvernehmlich auflösen können

Spieltheoretisch erscheint das ziemlich sinnlos, weil es kein abweichendes Ergebnis bringt, als wenn man gleich ein Jahr länger unterschrieben hätte (für beide Seiten), sofern beide Akteure rational denken und sich auch so verhalten. 

Die rechtliche Würdigung ist mir da ziemlich powidl, wenn es ohnehin irrational ist. 

Einerseits hast du schon selbst geschrieben, dass sich die Konditionen ändern könnten. Wahrscheinlicher ist, dass die Optionsmöglichkeit nur bei Zielerreichungen schlagend wird.

Andererseits gehst du von rational handelnden Menschen aus. Dann gibt es aber auch noch die, die lesen, dass einseitige Optionen gefährlich sind. Also machen sie zweiseitige Optionen. 

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Hetherol
pramm1ff schrieb vor 1 Stunde:

. Er kann nur gewinnen.

Er schon.

Wenn er eine außergewöhnliche Panzer-Mentalität hat, derjenige, wie Pentz, dann auch der Verein. Ist so jemand da?

bearbeitet von Kitsis

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