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Spitzenspieler

Österreichische Fußballlegionäre
Frühjahr 2025


Das Winter-Transferfenster wurde in in Österreich am 6. Februar geschlossen (in den meisten großen Ligen einige Tage früher), daher ist es Zeit für das halbjährige Update der Legionärsübersicht. In einigen anderen Ländern (vor allem mit Kalenderjahr-Meisterschaft) endet es etwas später oder es gibt andere Regelungen. Für vertragslose Spieler gilt die Transferzeit nicht, in einigen Verbänden gibt es Sonderregelungen für Leihverträge. Daher wird die folgende Aufstellung gegebenenfalls bis Ende März 2025 laufend upgedated. Wie immer, gibt es natürlich weniger Transfers als im Sommer, oft von unzufriedenen Spielern.

Anmerkung: Ich verfolge nur (noch) Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Ende Januar 2025) sowie in Top-5-A- und Top-1-B-Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für die internationalen Bewerbe, wobei die asiatische AFC aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt wird, was auch der Verband selbst macht (und damit Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Neu dabei ist Rumänien, das die Slowakei vom 25. Platz verdrängt hat, die somit rausfällt. Nicht umfasst in meiner Aufstellung für Legionäre sind daher A-Ligen wie Bulgarien, Slowenien, Russland, Kosovo, Bosnien-Herzegowina, Finnland, Litauen, Nordmazedonien, oder auch Indien, und B-Ligen wie in der Schweiz, Dänemark, Polen, oder auch den USA, und andere noch schwächere oder andere dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen (die Legionäre in der Slowakei werden noch verkürzt dargestellt, da sie zu Beginn der Saison noch Top-25 war). Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Es werden alle Transfers der hier gefolgten Ligen umfasst.

Im Frühjahr 2025 stellt Österreich - nach Stand der Dinge – 75 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition (ohne Slowakei). Das sind um 6 weniger als letztlich im Herbst 2024. Von den hier registrierten Legionären sind nur noch 37% in schwächeren Ligen beschäftigt als es die österreichische Bundesliga laut UEFA-5-Jahreswertung als derzeit 13. ist (von den nicht-europäischen Ligen mit Österreichern ist laut IFFHS-Ranking nur die saudi-arabische Liga stärker als die österreichische).


Zugänge aus Österreich:

Die wenigen Wechsel aus Österreich ins Ausland sind nicht sehr bemerkenswert. Maximilian Hofmann, bei Rapid kaum noch eingesetzt, muss sich mit einem Abstiegskandidaten in der doch schwächeren ungarischen Liga, dem Debrecen VSC, begnügen. Manprit Sarkaria, bei Sturm Graz ausgesondert und im Herbst nur noch beim Zweierteam in der 2. Liga zum Einsatz gekommen, geht sogar in die chinesische Liga, zu Shenzhen Peng City. In zweite Ligen gehen Luka Reischl, von der zweiten hiesigen Liga (RB Salzburgs Farmteam Liefering) immerhin in die Niederlande zu ADO Den Haag, und ebenfalls von der zweiten Ö-Liga kommend, vom Zweierteam Rapids, geht Tobias Hedl per Leihe zum belgischen Zulte Waregem.

 

Wechsel innerhalb der Top-25 europäischen ersten und Top-10 zweiten und sonstigen relevanten außereuropäischen Ligen:

Der Top-Wechsel aus österreichischer Sicht ist natürlich der von Kevin Danso vom französischen Lens (wo er im Jänner noch 2 von 5 möglichen Spielen im Januar über jeweils 90 Minuten absolvierte) in die englische Premier League zu Tottenham. Sehr bemerkenswert auch die Leihe von Stefan Posch von Bologna, wo er offenbar nicht mehr ins System passte (aber im Januar noch in 2 von möglichen 5 Spielen zum Einsatz kam, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 1x eingetauscht), zum wohl sogar etwas stärkeren Atalanta. Nicht mehr gefragt war auch Florian Grillitsch bei Hoffenheim in der deutschen Bundesliga unter dem neuen Trainer Ilzer, daher wurde er immerhin in die spanische Primera Division verliehen, auch wenn sein neuer Verein Valladolid Schlusslicht ist. In der Türkei wurde Can Keles von Besiktas zum etwas schwächeren Ligakonkurrenten Kasimpasa verliehen. Interessant ist sicherlich die Leihe von Thomas Murg vom griechischen PAOK (wo er im Jänner noch in 2 von 4 möglichen Spielen zum Einsatz kam, jeweils von Beginn an und ausgewechselt) in die saudi-arabische Liga zum Provinzklub Al-Khaleej. Ein Aufstieg für Michael Steinwender ist der Wechsel vom schwedischen Värnamo zum schottischen Traditionsklub Heart of Midlothian. Wiederum als Abstieg zu sehen ist die Leihe von Tormann Franz Stolz von Genua, wo er sich nicht durchsetzen konnte, in die rumänische Liga zu Rapid Bukarest. Ansonsten ist nur noch ein Wechsel in Asien zu melden – Peter Zulj geht vom chinesischen Yatai nach Thailand, immerhin zum Meister und Tabellenführer Burinam United.

 

Aufstieg von niedrigeren in höhere Ligen, sowie Abstieg in niedrigere oder zu schwache Ligen:

Marcel Canadi taucht wieder auf, weil ihn sein Trainer-Vater aus der dritten US-Liga (Lexington) in die zyprische Liga zu Aufsteiger Paralimniou holte. Enes Tepecik wurde von seinem Stammklub, dem Hauptstadtverein Ankaragücü, von einer Leihe in die dritte Liga (Ankaraspor) in die zweite Liga zurückgeholt.

In der Versenkung verschwindet Oguzhan Özlesen, der vom türkischen Zweitligisten Igdir per Leihe gar nur in die vierte Liga (Alanya) abgeschoben wurde.

(Kevin Wimmer und Alex Sobczyk bei Slovan und Skalica in der Slowakei werden noch verkürzt erwähnt)

 

Im Blickfeld, nicht mehr vereinslos; oder nicht (mehr) im Kader oder Blickfeld:

Ins Blickfeld durch den „Aufstieg“ der rumänischen Liga in die Top-25 gerät der (recht unbekannte) Tormann Stefan Krell, der bei Aufsteiger Unirea Slobozia seit Herbst 2024 (aber nur als Nummer 2) engagiert ist. Tormann Christopher Knett, lange im Iran, aber im Herbst 2024 vereinslos, heuerte beim saudi-arabischen Zweitligisten Al-Arabi an.

Umgekehrt sind zwei Tormänner nur noch die Nummer 4 bei ihrem Verein, da sie als einzige Goalies im jeweiligen Kader nie auf dem Spielbericht standen und fallen aus der Wertung: Paul Tschernuth bei Hoffenheim, der, obwohl seit 2021 im A-Kader, nie in einem Meisterschaftsspiel zum Einsatz kam und wohl dringend wechseln sollte, wenn er nicht seine Karriere als Sparringpartner verbringen will; und der routinierte Cican Stankovic, der offenbar bei AEK Athen plötzlich in Ungnade gefallen ist.  Constantin Reiner ging von Piast Gliwice in Polen, wo er nicht mehr gefragt war, in die (für uns zu schwache) zweite chinesische Liga, zu Shaanxi Union. Besonders kurios: Rene Renner wechselte noch Ende März nach Vertragsende beim LASK zu Zulj's Verein Burinam nach Thailand, scheint aber im Frühjahr gar nicht einsatzberechtigt zu sein.

(Im übrigen wird Sasa Kalajdzic bei Wolverhampton auch im Frühjahr nicht im Kader stehen, weil er immer noch nicht ganz fit ist und der Verein Platz für „home-grown players“ braucht)

 

Rückkehrer nach Österreich:

Überraschend viele Spieler sind nach Österreich zurückgekehrt, darunter drei Ex-Nationalteamspieler. Karim Onisiwo geht aus der deutschen Bundesliga von Mainz zu RB Salzburg, Ercan Kara kommt zunächst per Leihe vom türkischen Samsunspor (wo er im Frühjahr noch in 4 von 5 möglichen Spielen eingewechselt wurde) nach drei Jahren im Ausland zu Rapid zurück, und Alessandro Schöpf wechselt von Vancouver aus der MLS zum Wolfsberger AC. Tormann Florian Wiegele, der sich im tschechischen Pilsen nicht durchsetzen konnte geht per Leihe zum GAK. Schlusslicht SCR Altach holt gleich drei Legionäre zurück: Marlon Mustapha vom deutschen Zweitligisten Fürth, via Stammklub Como per weiterer Leihe, sowie die langjährigen, routinierten Legionäre in Polen, Alexander Gorgon und Benedikt Zech von Stettin. In die zweite österreichische Liga wechseln, Christopher Kröhn, im ungarischen Györ nicht mehr gefragt (zum FAC), und Daniel Nussbaumer vom portugiesischen Zweitligisten Viseu (zur Admira).

 

Und hier die Erstliga-Legionäre (die Zahl in der Klammer ist der Rang der Liga):

 

England (1.):

Kevin Danso (26), Tottenham Hotspur

 

Italien (2.):

Marko Arnautovic (35), Inter Mailand

Stefan Posch (27), Atalanta Bergamo (Leihe)

Valentino Lazaro (28), FC Turin

Flavius Daniliuc (23), Hellas Verona (Leihe)

Matthias Braunöder (22), Como

Michael Svoboda (26), FC Venedig

 

Spanien (3.):

David Alaba (32), Real Madrid

Florian Grillitsch (29), Real Valladolid (Leihe)

 

Deutschland (4.):

Konrad Laimer (27), Bayern München

Christoph Baumgartner (25), RB Leipzig

Xaver Schlager (27), RB Leipzig

Nicolas Seiwald (23), RB Leipzig

Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05

Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05

Stefan Lainer (32), Borussia Mönchengladbach

Kevin Stöger (31), Borussia Mönchengladbach

Marco Friedl (26), Werder Bremen

Marco Grüll (26), Werder Bremen

Romano Schmid (25), Werder Bremen

Junior Adamu (23), SC Freiburg

Michael Gregoritsch (30), SC Freiburg

Philipp Lienhart (28), SC Freiburg

Pavao Pervan (36), VfL Wolfsburg

Patrick Wimmer (23), VfL Wolfsburg

Marcel Sabitzer (30), Borussia Dortmund

David Nemeth (23), FC St. Pauli

Leopold Querfeld (21), Union Berlin

Christopher Trimmel (38), Union Berlin

Florian Micheler (19), TSG Hoffenheim

Alexander Prass (23), TSG Hoffenheim

Mathias Honsak (28), FC Heidenheim

Benedikt Pichler (27), Holstein Kiel

 

Niederlande (6.):

Gernot Trauner (32), Feyenoord Rotterdam

Darijo Grujcic (25), Fortuna Sittard

Leo Greiml (23), NAC Breda

Raffael Behounek (27), Willem II

Jonas Wendlinger (24), Almere City

 

Portugal (7.)

Felix Bacher (23), Estoril Praia

 

Belgien (8.):

Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk

 

Tschechien (9.):

Marko Kvasina (28), 1. FC Slovacko

Vincent Trummer (24), Ceske Budejovice

 

Türkei (10.):

Yusuf Demir (21), Galatasaray

Can Keles (23), Kasimpasa (Leihe)

Muhammed Cham (24), Trabzonspor

 

Griechenland (11.):

Stefan Schwab (34), PAOK Saloniki

Peter Michorl (29), Atromitos Athen

 

Schottland (14.):

Michael Steinwender (24), Heart of Midlothian

Oluwaseun Adewumi (20), FC Dundee (Leihe)

Sven Sprangler (29), FC St. Johnstone
 

Dänemark (15.):
Patrick Pentz (28), Bröndby IF

 

Schweiz (16,):

Adrian Grbic (28), FC Luzern

Manuel Polster (22), Lausanne-Sport

Albert Vallci (29), FC St. Gallen

Heinz Lindner (34), FC Sion

Manuel Kuttin (31), Grashoppers

Markus Kuster (31), FC Winterthur

 

Kroatien (19.):

Ivan Lucic (29), Hajduk Split

Arnel Jakupovic (26), NK Osijek

Dario Maresic (25), HNK Istra

Stefan Peric (28), HNK Sibenik

 

Zypern (21.):

Marcel Canadi (27), EN Paralimniou

Marco Krainz (27), EN Paralimniou

Daniel Antosch (24), Nea Salamis

 

Serbien (22.):

Dragoslav Burkic (24), Tekstilac Odzaci

 

Ukraine (23.):

Gabriel Eskinja (21), Zorya Lugansk

 

Ungarn (24..)

Maximilian Hoffmann (31), Debrecen VSC

 

Rumänien (25.)

Franz Stolz (24), FC Rapid Bukarest (Leihe)

Stefan Krell (32), Unirea Slobozia

 

(Slowakei (26.)

Kevin Wimmer (32), Slovan Bratislava

Alex Sobczyk (27), MFK Skalica)

 

Saudi-Arabien (1.AFC West)

Thomas Murg (30), Al-Khaleej (Leihe)

 

China (3. AFC East)

Manprit Sarkaria (28), Shenzhen Peng City FC
 

Thailand (4. AFC East)

Peter Zulj (31), Burinam United

 

Australien (5. AFC East)

Andreas Kuen (29), Melbourne City

 

USA (2. CONCACAF):

Hannes Wolf (25), New York City FC

David Schnegg (26), D.C. United


 

In den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) und der stärksten asiatischen 2. Liga in Saudi-Arabien (AFC West) spielen im Frühjahr 2025 17 Österreicher, das sind gleich viele wie im Herbst 2024.
 

Maximilian Wöber (27), Leeds United, ENG

Andreas Weimann (33), Blackburn Rovers, ENG

Daniel Bachmann (30), FC Watford, ENG

Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth, ENG

David Affengruber (23), FC Elche, SPA

Florian Kainz (32), FC Köln, DE

Dejan Ljubicic (27), FC Köln, DE

Christoph Kobald (27), Karlsruher SC, DE

Nicolas Kristof (25), SV Elversberg, DE

Tino Casali (29), Eintracht Braunschweig, DE

Rene Kriwak (25), FC Dordrecht, NL

Luka Reischl (21), ADO Den Haag (Leihe), NL

Martin Fraisl (31), CD Mafra, POR

Tobias Hedl (22). Zulte Waregem, BEL (Leihe)

Nikola Dovedan (30), Karagümrük, TUR

Enes Tepecik (20), MKE Ankaragücü, TUR

Christopher Knett (34), Al-Arabi, SA


 

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Spitzenspieler

Prozentsatz der Einsatzminuten  der gewechselten Spieler im Herbst 2024 eingefügt.

Letztes Update in für die vergangene Transferzeit: Constantin Reiner wechselte noch von Gliwice in die zweite chinesische Liga (SX Union), also aus den Blickfeld, und Rene Renner ging noch vom LASK zu Burinam nach Thailand, ist aber nicht spielberechtigt...

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  • 3 months later...
Spitzenspieler

Österreichische Fußballlegionäre

Bilanz Frühjahr 2025

 

In den meisten konkurrenzfähigen Ligen, wo Österreicher spielen, endete die Meisterschaft 2024/25 im Mai 2025. Nur in China und den USA ist die Frühjahrsmeisterschaft 2025 die erste Hälfte der Saison, da dort nach dem Kalenderjahr gespielt wird.

 

Der seit Frühjahr 2024 eingeführte Prozentsatz der Einsatzminuten der Spieler (um sich auch zahlenmäßig ein Bild von der tatsächlichen Leistung machen zu können) wird (nur) am Ende der Saison angewendet, also nun in den meisten Ligen: Eingesetzte Minuten/potentielle Gesamtspielzeit = Prozentsatz der gespielten Zeit.

Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Ende Mai 2025) sowie in Top-5-A-Ligen und (wenn nötig) Top-1-B- Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für ihre internationalen Bewerbe. Die asiatische AFC wird aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt, was auch der Verband selbst macht (wodurch Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie Russland, die Slowakei (die beiden Legionäre dort werden aber noch kurz erwähnt, weil die Liga zu Beginn der Saison noch Top-25 war), Slowenien (wir bringen die Statistik von Raul Florucz, weil er schon im Nationalteam spielte), Bulgarien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Finnland, Litauen, Georgien, und Nordmazedonien, oder auch Indien, B-Ligen wie in Polen, Dänemark, der Schweiz, Kroatien, und/oder andere schwächere zweite, dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen oder den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter.

 

Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL), Europa League (EL) und Conference League (ConfL) in meine Bilanz, die nationalen Cupwettbewerbe (was Einsätze betrifft) nicht.

Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Für andere Kontinente gilt das jeweilige Ranking für die internationalen Bewerbe des Kontinents. Österreichs Bundesliga ist in Europa momentan wieder etwas zurückgefallen auf den 13. Rang.

Von den 76 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen (mit Renner in Thailand, ohne die Legionäre in der Slowakei und Slowenien) kamen in der Frühjahrsmeisterschaft 69 zum Einsatz, das sind um 5 weniger als im Herbst 2024. 38% der beobachteten und eingesetzten Legionäre spielen in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den nicht-europäischen Ligen mit Österreichern ist laut IFFHS-Ranking nur die saudi-arabische Liga stärker als die österreichische).

 

In der Meisterschaft 2024/25 schossen die österreichischen Legionäre 96 Tore (einschließlich Halbsaisonen). „Torschützenkönige waren Adrian Grbic und Arnel Jakupovic mit je 9 Toren (wenn man Florucz in Slowenien nicht dazu zählt.

 

Top 6 bei der Einsatzbilanz: Patrick Pentz 94%; Romano Schmid 93%; Philipp Lienhart 91%; Marco Krainz 89%; Dario Maresic 89%; Phillipp Mwene 86%.

 

Im Frühjahr 2025 nicht zum Einsatz kamen:

Matthias Braunöder (Como, im Frühjahr gar nicht mehr gefragt, Bilanz: 265/3420 = 8%.)

Michael Svoboda (Venedig, im Herbst Stammkraft, dann leider ein Kreuzbandriss im Dezember 2024, Bilanz: 1314/3420 = 38%.)

Xaver Schlager (Leipzig, leider eine Verletzung nach der anderen, 181/3060 = 6%.)

Pavao Pervan (Wolfsburg, nur noch 3. Tormann, saß im Frühjahr einige Male auf der Bank)

Vincent Trummer (Budweis, Kreuzbandriss im November 2024, Bilanz: 1049/3150 = 33%.)

Manuel Polster (Lausanne, im Frühjahr kaum noch im Kader, Bilanz: 199/3420 = 6%.)

Heinz Lindner (Sion, Zweiertormann, nächstes Jahr in dieser Position in Bern, 180/3420 = 5%.)

 

Folgend die Bilanz der eingesetzten Spieler:

Kevin Danso (26), Tottenham Hotspur (Leihe), England (1.): Österreichs mittlerweile (gemeinsam mit Laimer) laut Transfermarkt finanziell wertvollster Spieler ist sozusagen zurück in England, wo er schon in der Jugend und 2019/20 (glücklos) in der PL spielte. Von Lens zu Tottenham im Winter verliehen, wird er offensichtlich nun fix verpflichtet. Der Innenverteidiger hatte eine etwas durchwachsene Frühjahrssaison, auch wegen Verletzungsproblem. In den für ihn noch möglichen 15 Meisterschaftsspielen kam er letztlich auf recht gute 10 Einsätze, 9 von Beginn an, 8x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Tottenham spielte nach Rang 5 im Vorjahr allerdings eine seiner schwächsten Saisonen überhaupt mit Platz 17, In der EL spielte der geborene Steirer in 3 von 7 möglichen Begegnungen, 1x durch und 2x eingewechselt, auch im Finale, das Tottenham gewann und damit die Saison rettete und im nächsten Jahr in der CL spielt. Einer weiteren Verbesserung steht Danso also nichts im Weg. Leistungsbilanz: 843/1350 = 62%.

Marko Arnautovic (36), Inter Mailand, Italien (2.): Immer noch ein Starstürmer im Nationalteam, war der Wiener in seiner zweiten Saison bei Inter, diesmal sogar direkt verpflichtet, so eine Art Edeljoker und, wie viele sagen, das aufbauende Element in der Kabine. Aber er kam durchaus zu seinen Einsätzen, im Frühjahr sogar mehr als im Herbst. Gesamt waren es 18 Einsätze in den 38 Runden, davon 13 im Frühjahr), 5x spielte er von Beginn an, 1x durch, wurde 4x ausgewechselt und kam 13x von der Bank. Er schoss als Mittelstürmer immerhin noch 4 Tore, alle im Frühjahr. In den 7 Spielen der CL, wo Inter das Finale verlor, kam Arnautovic noch zu 2 Einwechslungen (im Achtelfinale). Im Herbst hatte er auch hier ein Tor geschossen. Leider blieb der Verein als 2., nach dem Meistertitel im Vorjahr, ohne Pokal. Arnautovics Vertrag läuft aus, seine Zukunft ist ungewiss. Einsatzbilanz: 542/3420 = 16%.

Stefan Posch (28), Atalanta Bergamo (Leihe), Italien (2.): Nachdem der Steirer bei Bologna ganz plötzlich nicht mehr gefragt war, wurde er zum (etwas stärkeren) Atalanta verliehen. Hier als Innenverteidiger gleich gesetzt, fiel er leider mit einer schwierigen Muskelverletzung nach vier Runden aus und kam erst im letzten Saisonspiel wieder zum Einsatz. Gesamt waren es somit in der Meisterschaft 5 Einsätze in für ihn möglichen 15 Runden, 4x von Beginn an 3x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. In den für ihn möglichen zwei Spielen der CL (Zwischenrunde ausgeschieden) spielte er beide Male, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 1x eingetauscht. Atalanta erreichte als 3. (Vorjahr 4,) wieder klar die kommende CL. Es ist offenbar noch umklar, ob Atalanta die Kaufoption für Posch zieht. Es wäre wichtig für das Nationalteam, wenn er weiter bei einem guten Klub spielen kann. Einsatzbilanz: 389/1350 = 29%.

Valentino Lazaro (29), FC Turin, Italien (2.): Es war die dritte Saison für den Steirer bei den Turinern, die zweite nach mehreren Jahren als Leihspieler in vier Ländern. Er war ein wichtiger Kaderspieler, der vielfältig im Mittelfeld einsetzbar, in der Regel von Beginn an spielte, zuletzt meist auf der rechten Seite. Im Frühjahr bekam er weniger Spielminuten, teilweise auch wegen einer Verletzung. Gesamt waren es 33 Spiele in 38 Runden, 26x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 17x ausgewechselt und kam 7x von der Bank. Tore schoss Lazaro heuer keine, aber gab 7 Torvorlagen. Torino erreichte heuer den wohl eher enttäuschenden 11. Platz (Vorjahr 9.). Lazaros Vertrag läuft aus, seine Zukunft ist noch ungewiss. Einsatzbilanz: 2319/3420 = 68%.

Flavius Daniliuc (24), Hellas Verona (Leihe), Italien (2.): Vom Zweitligist Salernitana für ein Jahr hierher verliehen, konnte der auch noch im Blickfeld des Nationalteams stehende Innen- und manchmal Rechtsverteidiger weiter Erstliga-Fußball spielen. Leider war er immer seltener in der Startelf, je länger die Saison lief. Gesamt waren es 18 Einsätze in für ihn möglichen 36 Runden, je 9x von Beginn an (4x durchgespielt, 5x rausgenommen) und ausgewechselt. Hellas kämpfte als 14. heuer lange gegen den Abstieg (Vorjahr 13.). Leider muss man sagen, dass diese Saison wohl eher ein Rückschritt für den Wiener war. Seine Zukunft ist ungewiss. Einsatzbilanz: 1003/3240 = 31%.

David Alaba (33), Real Madrid, Spanien (3.): Österreichs wohl für alle Zeiten erfolgreichster Klubfußballer erlebt seit dem Dezember 2023 mit seinem Kreuzbandriss erstmals einen schweren Rückschlag in seiner Karriere. Er hat sich davon nur unzureichend erholt und spielte erst im Frühjahr 2025 einige Spiele, in denen er keine starke Leistung beim Verein bringen konnte, bevor er sich wieder verletzte, diesmal war es ein Meniskusriss. Gesamt kam der als Innenverteidiger eingesetzte Wiener auf 7 Einsätze in den 38 Runden, alle im Frühjahr, 4x von Beginn an, nur 1x durchgespielt, je 3x aus- und eingewechselt. In den 8 Frühjahrsspielen in der CL spielte er 5x, 2x von Beginn an und aus- 3x eingewechselt (im Viertelfinale ausgeschieden). Vorjahresmeister Real holte noch dazu heuer als 2. und auch sonst keinen Titel. Alaba hat noch 1 Jahr Vertrag, aber es ist unklar, ob er bei Real bleiben wird. Einsatzbilanz: 316/3420 = 9%.

Florian Grillitsch (29), Real Valladolid (Leihe), Spanien (3.): Bei Hoffenheim plötzlich nach Trainerwechsel nicht mehr gefragt, fand der Niederösterreicher im Winter per Leihe bei dem spanischen Aufsteiger und leider auch Prügelknaben, der dann als klar Letzter wieder abstieg, einen neuen Verein für das Frühjahr. Das ist wohl auch wichtig gewesen um die Nationalteam-Chance zu erhalten. In Valladolid war er wenigstens ein wichtiger Kaderspieler und stand in der Mehrzahl der Spiele auch in der Startelf, auf verschiedenen Positionen im Mittelfeld. Gesamt waren es 13 Einsätze in für ihn möglichen 16 Runden, 7x von Beginn an, aber nur 1x durchgespielt sowie je 6x aus- und eingewechselt. Befriedigend ist die Situation für Grillitsch nicht, denn Hoffenheim wird ihn wohl nicht zurückwollen, seine Zukunft ist ungewiss. Einsatzbilanz: 622/1440 = 43%.

Konrad Laimer (28), Bayern München, Deutschland (4.): Österreichs derzeit (mit Danso) monetär wertvollster Legionär, ist in der Bundesliga mit den Bayern nach Rang 3 im Vorjahr wieder Meister geworden und er hat sich vor allem im Frühjahr in seiner zweiten Saison wieder zu einem Stammspieler entwickelt. Und zwar nach einer Umstellung vom Mittelfeldspieler zum rechten Verteidiger, an die er sich erst gewöhnen musste. Im Frühjahr stand der Salzburger dann mit zwei Ausnahmen immer in der Startelf des Meisters. Gesamt waren es somit 29 Einsätze in den 34 Runden, 19x von Beginn an, 12x durchgespielt, 7x eingewechselt, 10x von der Bank gekommen. Und er schoss 2 Tore (eines im Frühjahr). In den 8 Spielen im Frühjahr in der CL (Viertelfinale ausgeschieden) kam Laimer auf 6 Einsätze, immer von Beginn an, 2x durchgespielt und 4x ausgetauscht. Er hat noch 2 Jahre Vertrag in München. Insgesamt hat Laimer wieder gezeigt, dass er derzeit einer der besten und erfolgreichsten Österreicher ist. Einsatzbilanz: 1697/3060 = 55%.

Marcel Sabitzer (31), Borussia Dortmund, Deutschland (4.): Es war die zweite Saison für den schon routinierten zentralen Mittelfeldspieler in Dortmund. Im Frühjahr gab es für ihn wegen einer mehrwöchigen Verletzung einen Rückschlag, aber insgesamt zählte er doch zu den Stammkräften, wenn auch nicht immer unumstritten.. Der Oberösterreicher kam auf 26 Einsätze in den 34 Runden, 18x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde auch 9x ausgewechselt und kam 8x von der Bank. Dortmund schaffte als 4. (Vorjahr 5.) In der letzten Runde schoss er auch 1 Tor. In der CL (ausgeschieden im Viertelfinale) spielte er in 5 der 8 Spiele im Frühjahr, 4x durch und wurde 1x ausgewechselt, fehlte meist nur verletzt. Sabitzer, der noch 2 Jahre Vertrag hat, gehört weiterhin zu Österreichs Top-Legionären. Leistungsbilanz: 1616/3060: 53%

Junior Adamu (24), SC Freiburg, Deutschland (4.): Die zweite Saison in Freiburg verlief für den geborenen Nigerianer eindeutig besser als die erste, aber zumindest das Frühjahr dann doch etwas durchwachsen, wo er weniger spielte als im Herbst. Gesamt kam er aber doch auf 25 Einsätze in 34 Runden, gute 19x von Anfang an, spielte allerdings nur 4x durch (1x im Frühjahr), wurde 15x aus- und 6x eingewechselt. 2 geschossene Tore (beide im Herbst) sind für einen Mittelstürmer auch nicht gut. Aber Adamu scheint sich weiter durchbeissen zu wollen. Vertragslängen werden bei Freiburg seit einiger Zeit nicht bekannt gegeben. Einsatzbilanz: 1554/3060 = 51%

Michael Gregoritsch (31), SC Freiburg, Deutschland (4.): Im Nationalteam Stammspieler, war die dritte Saison des Mittelstürmers in Freiburg leider seine schwächste. Die meiste Zeit war er Ersatzspieler (oft auch hinter Adamu), war auch verletzt und krank. Gesamt kam der Steirer auf 20 Einsätze in 34 Runden, nur 5x von Beginn an, nur1x im Frühjahr, wobei er dieses Spiel durchspielte, 4x ausgewechselt wurde und 15x von der Bank kommen musste, auch öfters auf der Bank blieb. Gregoritsch schoss auch nur 2 Tore, eines im Frühjahr. Er hat noch ein Jahr Vertrag, aber es gibt Berichte, dass er wechseln soll. Einsatzbilanz: 631/3060 = 21%.

Philipp Lienhart (28), SC Freiburg, Deutschland (4.): Seit 2017/18(!) bei den Breisgauern, ist der Innenverteidiger schon so etwas wie „Mr. Freiburg“. Und er ist nach wie vor eine absolute Stammkraft. Der Niederösterreicher fehlte nur zweimal krank, spielte die übrigen 32 von 34 Runden, davon 31x von Beginn an, 28x durch, wurde 3x ausgewechselte (1x im Frühjahr) und 1x eingetauscht, Und er machte auch heuer 1 Tor (im Herbst). Freiburg startete im Frühjahr noch eine Aufholjagd, verpasste als 5. die CL knapp, spielt nächste Saison in der EL, was aber gegenüber Rang 10 im Vorjahr ein großer Fortschritt ist. Lienharts Vertragsdauer ist auch unbekannt. Er ist jedenfalls einer der besten Verteidiger Österreichs. Einsatzbilanz: 2771/3060 = 91%.

Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die zweite Saison als Rückkehrer zu Mainz verlief für den hier als linker Mittelfeldspieler eingesetzten Wiener mit teils kenianischen Wurzeln ganz hervorragend. Er war nur je einmal verletzt und gesperrt (im Frühjahr), spielte sonst in allen 32 von 34 Runden von Beginn an, 17x durch und wurde (im Frühjahr öfter) 15x ausgewechselt. Er schoss auch (im Frühjahr) 1 Tor und gab 5 Torvorlagen (eine im Frühjahr). Somit trug Mwene viel dazu bei, dass sich der FSVals 6. wieder für einen internationalen Bewerb qualifizieren konnte, nachdem man im Vorjahr nur 13. war. Er hat noch 1 Jahr Vertrag. So ist er jedenfalls auch für das Nationalteam wertvoll. Einsatzbilanz: 2618/3060 = 86%.

Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die erste Legionärssaison für den talentierten ursprünglich rechts in der Defensive eingesetzten Kärntner bei diesem recht starken Verein, und während er sich noch nicht in die Stammelf spielen konnte, kam er im Frühjahr, vor allem gegen Ende der Saison zu regelmäßigen Einsätzen, wobei er auf mehreren Positionen im Mittelfeld probiert wurde. Gesamt waren es 15 Einsätze in den 34 Runden (10 im Frühjahr), 2x von Beginn an (beide im Frühjahr) und jeweils ausgewechselt und 13x kam er von der Bank. Veratschnig hat noch bis 2028 Vertrag und hat sicher das Talent sich weiter zu entwickeln. Einsatzzeit: 358/3060 = 12%.

Christoph Baumgartner (25), RB Leipzig, Deutschland (4.): Wie schon im Herbst verlief auch das Frühjahr für den offensiven Mittelfeldspieler, der im Nationalteam so eine wichtige Rolle spielt, bei den Leipzigern durchwachsen, jedenfalls schlechter als die erste Saison. Er kam zwar auf gute 31 Einsätze in 34 Runden (dreimal fehlte er im Frühjahr), aber doch nur 18x von Beginn an, spielte 7x durch (dreimal im Frühjahr), wurde 11x aus- und 13x eingewechselt. Er schoss (nur) 2 Tore (eines im Frühjahr) und gab eine Torvorlage. In den letzten 2 Spielen der CL-Gruppenphase (ausgeschieden) spielte er jeweils von Beginn an und wurde ausgewechselt. Dazu verpasste Leipzig als 4. des Vorjahres als 7. heuer sogar alle internationalen Bewerbe in der nächsten Saison. Der Niederösterreicher hat noch Vertrag bis 2028, sollte sich aber wieder steigern. Einsatzbilanz: 1609/3060 = 53%.

Nicolas Seiwald (24), RB Leipzig, Deutschland (4.): Die zweite Saison in Leipzig verlief für den defensiven Mittelfeldmotor, der hier auch als Innenverteidiger zum Einsatz kam, gerade im Frühjahr durchaus erfolgreich. Er kam auf gute 30 Einsätze in 34 Runden, im Frühjahr spielte der Salzburger immer. Er stand 20x in der Startelf, spielte 15x durch, wurde nur 5x ausgewechselt und kam 10x von der Bank. In den letzten 2 Spielen in der CL spielte er jeweils von Beginn an, 1x durch, 1x ausgewechselt. Wäre die Leistung des Vereins nicht insgesamt enttäuschend gewesen, könnte man von einer guten Saison für Seiwald sprechen, der ja auch im Nationalteam Stammspieler ist. Auch er hat noch bis 2028 Vertrag. Einsatzbilanz: 2080/3060 = 68%.

Marco Friedl (27), Werder Bremen, Deutschland (4.): Schon seit Jänner 2018 bei den Bremern gehört der Innenverteidiger zu den vereinstreuesten Spielern und ist daher folgerichtig Kapitän. Einige Runden war er verletzt und rot gesperrt, ansonsten ist der Tiroler auch die gesamte heurige Saison wieder unumschränkter Stammspieler. In den 34 Runden kam Friedl auf 26 Einsätze, 25x von Beginn an, spielte 20x durch, wurde 3x aus- und 1x eingewechselt und gleich 2x ausgeschlossen. Aber gerade in der letzten Meisterschaftsphase lief er wieder zu Hochform auf. Somit wurde Friedls Vertrag auch bis 2028 verlängert. Werder schaffte heuer immerhin Rang 8. Einsatzbilanz: 2164/3060 = 71%.

Marco Grüll (26), Werder Bremen, Deutschland (4.): Die erste Legionärssaison für den auf mehreren Positionen eingesetzten Stürmer war dies in Bremen. Immerhin war er fester Bestandteil des Teams, wenn auch nicht in der Mehrzahl der Spiele von Anfang an eingesetzt. Gesamt kam der Salzburger, ganz gut verteilt auf beide Saisonhälften auf 30 Einsätze in den 34 Runden, 13x von Beginn an, spielte aber nur 1x durch, wurde 12x aus- und 13x eingewechselt (und da 1x wieder ausgetauscht). Grüll schoss 3 Tore, zwei davon im Frühjahr. Er ist nun auch schon teilweise Bestandteil der Nationalmannschaft. Der Vertrag geht offenbar bis 2027, er wird aber weitere Fortschritte machen müssen. Einsatzbilanz: 1180/3060 = 39%.

Romano Schmid (25), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der Steirer ist möglicherweise der Spieler der Saison aus österreichischer Sicht. Er hat sich in der nun schon fünften Saison an der Weser zu einem richtigen Mittelfeldregisseur, der vor allem im Frühjahr auch starke Torgefahr ausstrahlte, entwickelt. Schmid spielte in 32 der 34 Runden, immer von Beginn an, spielte 20x durch, wurde 12x, meist erst in den letzten Minuten, ausgewechselt, fehlte nur 2x verletzt/krank. Und er schoss 5 Tore (4 im Frühjahr), und gab ebenso viele Torvorlagen. Schmids Vertrag wurde in dieser Saison auf unveröffentlichte Zeit verlängert, aber es ist kein Wunder, dass offenbar englische und italienische Vereine um ihn werben. Einsatzbilanz: 2846/3060 = 93%.

Stefan Lainer (32), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Nach seiner Krebserkrankung seit der Frühjahrssaison 2024 wieder voll im Kader der Gladbacher integriert, ist der Salzburger in dieser Saison, seiner bereits sechsten bei diesem Verein, doch eher ein Ergänzungsspieler gewesen. Der Rechtsverteidiger kam auf 21 Einsätze in den 34 Runden, nur 6x von Beginn an (immerhin viermal im Frühjahr), dabei spielte er 5x durch, wurde nur 1x ausgewechselt, aber musste 15x von der Bank kommen. Er machte auch im Frühjahr 1 Tor. Mönchengladbach wurde heuer als leichte Verbesserung 10. (im Vorjahr 14.) Lainer hat noch Vertrag bis 2026, aber es gibt Gerüchte über eine Rückkehr nach Österreich. Einsatzbilanz: 744/3060 = 24%.

Kevin Stöger (31), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Der Wechsel aus Bochum war sicher in dem Sinne richtig, dass sein vorheriger Verein heuer abgestiegen ist, aber was seine Einsatzminuten betrifft, musste der Mittelfeldregisseur doch Abstriche machen, vor allem in der Mitte der Saison. Gegen Beginn und Ende lief es besser. Gesamt kam er aber doch auf 31 Einsätze in den 34 Runden, 7x durchgespielt, sowie 9x aus- und doch 15x eingewechselt. Der Oberösterreicher schoss 3 Tore (1 im Frühjahr) und gab 4 Torvorlagen. Vertrag gab man Stöger bis 2027, aber man hat das Gefühl, dass sich der Verein und er selbst (auch wegen einer Chance für das Nationalteam) mehr erwarten. Einsatzbilanz: 1544/3060 = 50%.

Patrick Wimmer (24), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Es war die bereits dritte Saison für den immer noch jungen, hochtalentierten Niederösterreicher in Wolfsberg. Persönlich gab es für ihn im Frühjahr eine kleine Steigerung. Er kam auf 29 Einsätze in den 34 Runden, immerhin 22x von Beginn an, er spielte aber nur 4x durch, wurde doch 18x ausgetauscht und 7x eingewechselt, wobei er da dann auch gleich ausgeschlossen wurde. Der offensive Mittelfeldspieler fehlte nur gesperrt oder verletzt/krank. Er schoss 3 Tore (alle im Frühjahr) und gab 3 Vorlagen. Der Verein erreichte nach Rang 12 im Vorjahr auch heuer nur den enttäuschenden 11. Platz. Um Wimmer, der Vertrag bis 2027 hat, gibt es Wechselgerüchte, etwa nach England, wo er vielleicht noch besser zur Geltung kommen könnte. Einsatzbilanz: 1782/3060 = 58%.

Leopold Querfeld (21), Union Berlin, Deutschland (4.): Das erste Jahr des aufstrebenden jungen Innenverteidigers als Legionär, und nach einer Anlaufzeit hat er sich immer mehr in die Startelf und war spätestens seit März Stammspieler bei der Union. Somit kam der Wiener auf 27 Einsätze in den 34 Runden, 17x von Beginn an (davon 13x im Frühjahr!), er spielte 14x durch, wurde nur 3x ausgewechselt und kam 10x von der Bank. Und er machte im Frühjahr auch noch 2 tolle Tore und gab 2 Torvorlagen. Es sieht danach aus, dass der Durchbruch schon gelungen ist. Die Vertragslaufzeit wird auch bei den Berlinern nicht bekannt gegeben. Einsatzbilanz: 1742/3060 = 57%.

Christopher Trimmel (38), Union Berlin, Deutschland (4.): Österreichs Fußballphänomen, natürlich ältester und vereinstreuester Legionär – seit 2014 – hat auch heuer wieder seine Leistung gebracht und eine gute Saison abgeliefert, sodass der Vertrag noch einmal verlängert wurde. In den heurigen 34 Runden kam der Burgenländer auf 26 Einsätze, gute 20 davon von Beginn an, er spielte über die Saison verteilt 11x durch, wurde 9x aus- und 6x eingewechselt, gab auch im Frühjahr 3 Torvorlagen. Eingesetzt wurde er wieder meist im rechten Mittelfeld oder als Rechtsverteidiger. Wenn Trimmel von Beginn an spielte, war er natürlich Kapitän. Die Berliner schafften allerdings wieder nur den 13. Rang (Vorjahr 12.). Einsatzbilanz: 1743/3060 = 57%.

David Nemeth (24), FC St. Pauli, Deutschland (4.): Fast überraschend wurde der Burgenländer vom Aufsteiger in die Bundesliga für sein drittes Jahr bei den Hamburgern mitgenommen, obwohl er in der Vorsaison (auch wegen Verletzungen) kaum spielte. Nachdem er in der Herbstsaison auch lange auf der Ersatzbank verweilen mußte, rutschte der Innenverteidiger Ende November in die Startformation – und blieb dort bis Saisonende, also spielte im Frühjahr immer von Beginn an. Gesamt waren es somit 24 Einsätze in 34 Runden, immer von Anfang an, er spielte 19x durch und wurde nur 5x ausgewechselt. Nemeth trug somit einiges dazu bei, dass St. Pauli als 14. den Klassenerhalt schaffte. Er hat noch ein Jahr Vertrag und ist klar am aufsteigenden Ast. Einsatzbilanz: 2142/3060 = 70%.

Florian Micheler (20), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Der seit 2021 in Hoffenheim ausgebildete Tiroler durfte in dieser Saison im Herbst 1x in der Meisterschaft und im Frühjahr 2x in EL, als man noch in der Gruppenphase ausschied, als Einwechselspieler in die erste Mannschaft hineinschnuppern. Danach verlor der Mittelfeldspieler, der noch ein Jahr Vertrag hat, wieder den Anschluss an den A-Kader und wird sich neu beweisen müssen. Einsatzbilanz 31/3060 = 1%.

Alexander Prass (24), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Als scheinbar aufstrebender Star in die deutsche Bundesliga zu diesem ebenso scheinbar starken Team von Meister Sturm Graz verpflichtet, hatte der Oberösterreicher zunächst auch einen guten Start und schien Stammspieler zu werden. Aber seine Leistungen (wie der der gesamten Mannschaft) ließen doch zu wünschen übrig, sodass er im Frühjahr immer mehr auf die Ersatzbank geriet und dann auch noch von Krankheit und einer längeren Verletzung gehandicapt war. Meist defensiv auf der linken Seite eingesetzt kam Prass so auf 23 Einsätze in 34 Runden, immerhin 19x von Beginn an (aber nur 4x im Frühjahr), er spielte 7x durch, wurde 12x ausgewechselt und kam 4x von der Bank. Dazu entging Hoffenheim heuer als 15. nur knapp dem Abstieg, war im Vorjahr noch 7. Prass hat Vertrag bis 2028, kann sich sicher noch weiterentwickeln. Einsatzbilanz: 1571/3060 = 51%.

Mathias Honsak (28), FC Heidenheim, Deutschland (4.): Es ist das erste Jahr für den Wiener bei dem Vorjahrs-Überraschungs-8. gewesen. Meistens in seiner Lieblingsposition als Linksaußen eingesetzt, hat er durchaus eine tragende Rolle gespielt, wurde allerdings zweimal durch Verletzungen zurückgeworfen, fehlte deshalb fünf Runden hintereinander im Frühjahr. Gesamt waren es 24 Einsätze in den 36 Spielen (einschließlich Relegation), er spielte 14x von Beginn an. Je 7x durch und ausgewechselt, und er kam 10x von der Bank, und er schoss gute 7 Tore, darunter 2 besonders wichtige im Abstiegs-Playoff. Seine ansteigende Form brachte ihm nun sogar eine Berufung ins Nationalteam. In den letzten 2 Spielen der ConfL (ausgeschieden in der Zwischenrunde) wurde Honsak 2x eingewechselt. Heidenheim hat heuer nur knapp als 16. über die Relegation die Liga gehalten. Honsak hat noch Vertrag bis 2027. Einsatzbilanz: 1330/3240 = 41%.

Benedikt Pichler (27), Holstein Kiel, Deutschland (4.): Die vierte Saison in Kiel, nun die erste in der ersten deutschen Bundesliga, verlief zu Beginn recht erfolgreich für den Mittelstürmer, der aber zunehmend Richtung Ersatzbank gehen müsste und im Frühjahr dann kaum noch eine Rolle spielte, nur noch zu 4 Kurzeinsätzen kam. Zusätzlich plagte sich der Salzburger mit Verletzungen. Gesamt waren es dann 18 Einsätze in den 34 Runden, 7x von Beginn an (nur im Herbst), 5x durchgespielt, 2x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss auch leider keine Tore. Die Kieler sind als 17. und Vorletzter obendrein wieder abgestiegen. Pichler hätte noch 2 Jahre Vertrag, aber wird den Verein wohl eher verlassen. Einsatzbilanz: 778/3060 = 25%.

Gernot Trauner (33), Feyenoord Rotterdam, Niederlande (6.): Der routinierte Innenverteidiger hat nun schon seine vierte Saison bei Feyenoord absolviert. Und während er doch verletzungsanfällig ist, sind seine Leistungen weiterhin anerkannt bei seinem Verein und in zwei Begegnungen im Frühjahr war er sogar Kapitän. Der Oberösterreicher konnte im Frühjahr auch öfter eingesetzt werden als im Herbst, insgesamt waren es in den 34 Runden der Meisterschaft 19 Begegnungen für ihn (12 im Frühjahr), 16x von Beginn an, 13x durchgespielt, je 3x aus- und eingewechselt, fehlte im Frühjahr nur wegen Blessuren und einmal gesperrt. In den 6 Frühjahrsspielen der CL (Achtelfinale ausgeschieden) spielte Trauner 3x, 2x durch, 1x eingewechselt. Feyenoord schaffte heuer als 3. wenigstens wieder die CL-Quali, im Vorjahr war man allerdings 2. Trauner hat noch ein Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 1393/3060 = 45%.

Darijo Grujcic (26), Fortuna Sittard, Niederlande (6.): Der Sprung in die niederländische Eredivisie war für den Vorarlberger sicher ein gelungener Transfer, doch leider ist er in Sittard, wenn überhaupt, nur ein Ergänzungsspieler für die letzten Minuten. In den 34 Runden kam der Innenverteidiger auf 14 Einsätze, 2x von Beginn an und durchgespielt (einmal im Frühjahr), 12x von der Bank, also in der Mehrzahl der Meisterschaftsrunden gar nicht eingesetzt. Die Einsatzbilanz ist entsprechend schwach. Sittard wurde heuer 11 (Vorjahr 10.). Grujcis hat noch ein Jahr Vertrag, wir werden sehen, ob er sich halten oder steigern kann. Einsatzbilanz: 265/3060 = 9%.

Leo Greiml (23), NAC Breda, Niederlande (6.): Nach zwei schweren Kreuzbandverletzungen, die praktisch seine Karriere bei Schalke 04 verhinderten, konnte der Innenverteidiger bei diesem Aufsteiger in die Eredivisie neu durchstarten und sich auch voll durchsetzen und zu einer Stütze werden. Der Niederösterreicher spielte von Beginn an immer in der Startelf, insgesamt dann in 29 der 34 Runden, 27x durch, wurde allerdings 2x ausgeschlossen und fehlte drei Mal rot gesperrt. Greiml machte auch (noch im Herbst) 2 Tore. Im Frühjahr gab es für den NAC noch einen kleinen Rückfall auf Rang 15, aber letztlich den sicheren Klassenerhalt. Greiml ist anerkannt, sein Vertrag wurde bis 2027 verlängert. Einsatzbilanz: 2588/3060 = 85%.

Raffael Behounek (28), Willem II, Niederlande (6.): Mit den Tilburgern aufgestiegen, hat der Wiener heuer als Stammspieler in der Innenverteidigung ein Jahr in der Eredivisie verbracht. Leider reichte es nach einer katastrophalen Rückrunde nicht zum Klassenerhalt. 16. von 18 und im Relegations-Finale verloren. Behouneks persönliche Bilanz ist sehr gut: In 38 Spielen (einschließlich Relegation) kam er auf 35 Einsätze und das immer von Beginn an. Er spielte 32x durch und wurde nur ganze 3x ausgewechselt. Ob Behounek nun mit dem Verein, wo er noch ein Jahr Vertrag hat, wieder in die zweite Liga zurückgeht, erscheint fraglich. Einsatzbilanz: 3144/3450 = 91%.

Jonas Wendlinger (24), Almere City, Niederlande (6.): Bei Ried in der 2. Liga nicht mehr gefragt, durfte der sicher talentierte Tormann bei Almere als Nummer 2 seine Chance suchen (quasi als Ersatz für Sahin-Radlinger). Doch diese bekam er erst in der letzten der 34 Runden durch Einwechslung in der Schlussphase, als der enttäuschende Abstieg des Vereins als 18. (Vorjahr 13.) und Letzter längst feststand. Der Tiroler hat noch ein Jahr Vertrag, vielleicht bekommt er ja in der 2. Liga eine Chance. Einsatzbilanz: 9/3060 = <1.

Felix Bacher (24), Estoril Praia, Portugal (7.): Die erste A-Liga-Legionärssaison, in der recht starken portugiesischen Liga, brauchte der Tiroler doch etwas Zeit sich in die Mannschaft zu spielen. Aber seit Runde 11 ist er als Innenverteidiger dabei und gleich in der Startelf gesetzt, spielte seither immer durch, fehlte dann nur in einer Runde. Gesamt waren es 23 durchgespielte Begegnungen in 34 Runden. Und er machte sogar 2 Tore. Somit hat sich der Wechsel zu diesem Mittelständler – heuer als 8. Vorjahr nur 13. - aus einer Kleinstadtnahe Lissabon voll ausgezahlt, weitere Karriereschritte erscheinen möglich, obwohl der Vertrag bis 2028 verlängert wurde. Einsatzbilanz: 2070/3060 = 68%.

Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk, Belgien (8.): Es war ein interessanter Wechsel des jungen Wieners zu diesem Spitzenklub in der recht starken belgischen Liga. Anfangs schon oft in der Startelf, ist seine Saison letztlich gemischt, aber er ist zumindest ein wichtiger Bestandteil des Kaders. Gesamt kam der defensive Mittelfeldspieler auf 27 Einsätze in den 40 Runden (einschließlich Champions-Playoff), 18x von Beginn an, er spielte 8x durch, wurde 10x aus- und 9x eingetauscht. Er schoss (im Herbst) 1 Tor. Sattlberger hat sicherlich Potential seinen Weg zu machen. Genk gab ihm einen langen Vertrag bis 2029. Der Verein spielte lange um den Titel mit, erreichte schließlich Rang 3 (Vorjahr 5.) und die EL-Quali. Einsatzbilanz 1546/3600 =43%.

Marko Kvasina (28), 1. FC Slovacko, Tschechien (9.): Seit eineinhalb bei diesem unberechenbaren Klub aus der „mährischen Slowakei“, hat sich der Mittelstürmer, der sich bei mehreren Auslandsstationen nie so recht durchsetzen konnte, nach einem schwachen Herbst zumindest als Edeljoker in die Mannschaft spielen. Gesamt waren es 21 Einsätze in den 35 Runden (einschließlich Abstiegs-Playoff), wobei er im Frühjahr mit einer Ausnahme immer zum Einsatz kam, 7x von Beginn an 2x durch, 5x ausgewechselt und er kam 14x von der Bank. Die Torquote ist mit 3 (1 im Frühjahr) allerdings schwach. Slovacko, im Vorjahr noch 9., entkam als 13. von 16 Teams wenigstens dem Abstieg. Kvasina hat noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 902/3150 = 29%.

Yusuf Demir (22), Galatasaray, Türkei (10.): Nachdem er im letzten Jahr verliehen war, versuchte der, man muss es sagen, ehemalige Jungstar das dritte Jahr seines Vertrages, der an sich noch ein weiteres Jahr geht, wieder bei Galatasaray zu absolvieren. Leider kam der geborene Wiener auch heuer kaum vom Fleck. 8 Einsätze (je 4 im Herbst und Frühjahr) in 36 Meisterschaftsspielen sind einfach sehr wenig. Er spielte, im offensiven Mittelfeld oder als Rechtsaußen eingesetzt, nur 1x von Anfang an und durch (in der letzten unbedeutenden Runde), wurde 7x eingewechselt. Immerhin durfte Demir mit dem Verein den Meistertitel (wie im Vorjahr geholt) und sogar das Double mit dem Cupsieg feiern. In den 4 Frühjahrsspielen der EL (ausgeschieden in der Zwischenrunde) durfte Demir immerhin auch jedes Mals als Einwechselspieler ran. Seine Zukunft erscheint ungewiss. Einsatzbilanz: 149/3240 = 5%.

Muhammed Cham (24), Trabzonspor, Türkei (10.): Nach dem Abstieg in Frankreich etwas überraschend in die Türkei gewechselt, immerhin zu diesem vermeintlichen Topteam (Vorjahr 3.), mit dem er aber heuer nur Rang 7 erreichte. Der geborene Wiener ist hier aber immerhin voll in den Kader integriert gewesen und hat in knapp der Hälfte der Spiele auch begonnen. Gesamt waren es 31 von möglichen 35 Einsätzen für den offensiven Mittelfeldspieler, 14x in der Startelf, 5x durchgespielt, 9x aus- und doch auch nur 17x eingewechselt.Er schoss aber gute 5 Tore (2 im Frühjahr) und gab sogar 10 Assists, war also ein glänzender Vorbereiter. Cham ist weiter im Fokus des Nationalteams. In Trabzon hat man ihm einen langen Vertrag bis 2028 gegeben. Einsatzbilanz: 1546/3150 = 49%

Can Keles (23), Kasimpasa (Leihe) Türkei (10.): Wahrscheinlich fühlte sich die Leihe vom prominenteren Istanbuler Verein Besiktas zu Kasimpasa für den geborenen Wiener ein wenig wie Abschieben ab, aber er stand im Herbst eher am Abstellgleis. Hier ist zwar auch eher Einwechselspieler, aber immerhin Edeljoker, fehlte nur in einem Spiel im Frühjahr. In der Regel Rechtsaußen oder flexibel anders offensiv eingesetzt, kam er auf 16 Einsätze in den für ihn möglichen 17 Runden, 5x von Beginn an, gerade gegen Ende der Meisterschaft, 2x durchgespielt, 3x (in den letzten Minuten) aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss 3 Tore und gab 3 Assists. Der Verein, im Vorjahr 5., schaffte heuer nur Rang 10. Es scheint unwahrscheinlich, dass Keles nun bei Besiktas noch eine Chance bekommt. Einsatzbilanz: 699/1530 = 46%.

Stefan Schwab (34), PAOK Saloniki, Griechenland (12.): Der sehr routinierte defensive und zentrale Mittelfeldspieler ist auch ein vereinstreuer Mensch, der immerhin seine fünfte Saison in Thessaloniki absolviert hat und folgerichtig, wenn von Beginn an im Einsatz, heuer auch Kapitän war. Das war allerdings je länger die Meisterschaft dauerte seltener der Fall, gerade in der Playoff-Runde um die Meisterschaft sammelte er wenig Einsatzminuten. Gesamt kam der Salzburger aber doch auf 28 Einsätze in den 32 Runden, 17x von Beginn an, er spielte 7x durch (nur 1x im Frühjahr, wurde 10x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss auch 5 Tore (nur 1 im Frühjahr). PAOK, im Vorjahr Meister, spielt heuer als 3. vermutlich in der EL. Dort spielte Schwab in den 4 Spielen des Frühjahrs (ausgeschieden in der Zwischenrunde) 3x von Beginn an, 2x durch und 1x ausgewechselt, und kam 1x von der Bank und schoss auch hier 1 Tor. Schwabs Vertrag läuft aus, er möchte sich alle Optionen offen halten. Einsatzbilanz: 1457/2880 = 51%.

Peter Michorl (30), Atromitos Athen, Griechenland (12.): Mit 30 in seiner ersten Legionärssaison bei einem griechischen Mittelständler, verlief die Spielzeit nach recht gutem Start insofern problematisch, als er sich am Ende der Herbstsaison eine sechswöchige Fußverletzung zuzog. Danach kämpfte sich der offensive Mittelfeldspieler durchaus wieder zurück, wechselte zwischen Startelf und Bank. Gesamt kam er auf gute 25 Einsätze in den 32 Runden (fehlte also nur während der Verletzung), 12x von Beginn an, spielte aber nur 1x (im Herbst) durch, wurde 11x aus- und 13x ein (und da auch einmal wieder verletzt aus-)gewechselt. Und er schoss (im Frühjahr) 1 Tor. Atromitos wurde 7. (Vorjahr 8.). Der Wiener hat noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 1046/2880 = 36%.

Michael Steinwender (25), Heart of Midlothian, Schottland (14.): Der Burgenländer hat es sich durch den Wechsel im Winter aus Schweden zu dem schottischen Traditionsklub sicherlich verbessert und stand als Innenverteidiger auch rasch in der Startelf. Doch als man das Meister-Playoff verpasste, wurde er plötzlich für die letzten 5 Spiele auf die Ersatzbank verbannt. Gesamt kam er somit auf 9 Einsätze in für ihn möglichen 15 Begegnungen, 8x von Beginn an 7x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Und er schoss auch ein Tor. Rang 7 im Unteren Playoff ist für die Edinburgher natürlich enttäuschend nach Rang 3 im Vorjahr. Steinwender hat an sich noch bis 2028 Vertrag, es ist unklar, ob man mit ihm zufrieden ist oder nicht. Einsatzbilanz: 709/1350 = 52%.

Oluwaseun Adewumi (20), FC Dundee (Leihe), Schottland (14.): Ein Versprechen für die Zukunft wurde der offensiv vielfältig einsetzbare Wiener von Zweitligist FAC an das englische Burnley abgegeben, der Adewumi gleich an den schottischen Erstligisten hier verlieh. Im großen und ganzen hat er seine Chance genutzt, stand vor allem im Frühjahr öfters in der Startelf. Gesamt waren es gute 28 Einsätze in für ihn möglichen 35 Runden, 20x von Beginn an (14x im Frühjahr), er spielte 5x durch, wurde 15x ausgetauscht und kam 8x von der Bank. Und er schoss 4 Tore (2 im Frühjahr und gab 5 Vorlagen. Dundee entgeht als 10. von 12 dem Abstieg, war aber im Vorjahr 6. im oberen Playoff. Burnley holt Adewumi nach dem Aufstieg in englische PL zurück, es ist aber unklar, ob er nicht noch einmal verliehen wird. Einsatzbilanz: 1721/3150 = 55%.

Sven Sprangler (30), FC St. Johnstone, Schottland (14.): Die zweite Saison in schottischen Perth verlief für den defensiven Mittelfeldspieler und später auch Innenverteidiger persönlich eigentlich großartig, er stand nach wenigen Runden und dann im Frühjahr fast immer in der Startformation. Gesamt waren es 33 Einsätze in den 38 Runden, tolle 30x von Beginn an und 24x durchgespielt, nur 6x aus- und 3x eingewechselt. Im Frühjahr war der Steirer sogar oft Kapitän. Freilich wird diese Bilanz ordentlich getrübt, wenn der Verein dann als 12. und Letzter (Vorjahr 10.) absteigen muss. Spranglers Vertrag läuft aus, er wird wohl wechseln. Einsatzbilanz: 2718/3420 = 79%.

Patrick Pentz (28), Bröndby IF, Dänemark (16.): Der Tormann hat die zweite Saison bei dem dänischen Topteam aus Kopenhagen absolviert, die erste als Vollmitglied ohne Leihe. Nach eigenen Aussagen fühlt er sich hier sehr wohl, auch weil er offenbar die unumstrittene Nummer 1 ist, was auch seine Chancen im Nationalteam intakt hält. In den 32 Spielen samt Meister-Playoff stand er in 30 Runden am Spielfeld und in der Startelf, spielte 29x durch und wurde halt 1x in den letzten Minuten ausgeschlossen, fehlte nur zweimal (davon einmal gelbgesperrt). Als heuriger 3. (Vorjahr 2.), spielt Bröndby allerdings „nur“ in der ConfL-Quali. Pentz hat Vertrag bis 2028 bekommen. Einsatzbilanz: 2700/2880 = 94%.

Adrian Grbic (28), FC Luzern, Schweiz (17.): Nach der Leihe im Frühjahr 2024 hat es der Wiener am Ende der Transferperiode „geschafft“, ganz bei Luzern unterzukommen. Im Gegensatz zu den Jahren davor in Frankreich kommt der Mittelstürmer hier auch ständig zum Einsatz, hat in 31 der für ihn möglichen 33 Runden gespielt, wenn auch in der Minderzahl der Spiele von Beginn an. 12 x stand er in der Startelf (gut verteilt über die Saisonhälften), spielte 4x durch, wurde 8x ausgewechselt und musste doch 19x von der Bank kommen. Grbic schoss gute 9 Tore, gleich 8 im Frühjahr und ist „Torschützenkönig“ der Legionäre (mit Jakupovic). Die Luzerner kamen heuer ins obere Playoff (Vorjahr 7.), aber wurden dort nur 6. Grbic sollte anerkannt sein, er hat Vertrag bis 2027. Einsatzbilanz: 1406/2970 = 47%

Albert Vallci (29), FC St. Gallen, Schweiz (17.): Der Innenverteidiger hat seine dritte Saison in St. Gallen absolviert und ist hier weitgehend eine Stütze. Der Steirer hatte aber nicht eine ganz so tolle Bilanz wie im Vorjahr, auch wegen Verletzung und Sperren. Vallci kam in 27 der 38 Runden zum Einsatz, 25x von Beginn an, spielte 21x durch, wurde je 2x ausgetauscht und leider auch ausgeschlossen. 2 x kam er von der Bank. Vallci schoss 2 Tore (im Herbst). Die Ostschweizer waren heuer nicht gut in Form, erreichten nur Gesamtrang 8 im unteren Playoff (5. im Vorjahr). Vallci hat noch zwei Jahre Vertrag. Einsatzbilanz: 2238/3420 = 65%.

Markus Kuster (31), FC Winterthur, Schweiz (17.): Seit Januar 2023 im kleinen Winterthur, schien sich der Tormann aus Wien im Herbst wieder in die Startelf zurückgekämpft zu haben, verlor den Platz aber wieder nach einer Verletzung. Im Frühjahr kam er dann 2x zum Einsatz, sichtlich als Ersatzmann für den Stammkeeper. Gesamt kam er in den 38 Runden auf 7 Einsätze, 6x von Beginn an, 5x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Winterthur schaffte als Gesamt-10. von 12 nach Aufholjagd immerhin den Klassenerhalt, im Vorjahr war man aber 6. Kusters Vertrag läuft aus, er wird wohl wechseln. Einsatzbilanz: 540/3420 = 16%

Manuel Kuttin (31), Grashoppers, Schweiz (17.): Mit halbjähriger Unterbrechung seit Herbst 2022 bei den Zürichern, ist der Kärntner leider immer nur als Nummer 2 vorgesehen, was er offenbar akzeptiert hat. Heuer kam er in einem einzigen Spiel, im Frühjahr über 90 Minuten zum Einsatz, weil offenbar der Stammtormann nicht zur Verfügung stand. Ohne viel Kuttin-Beteiligung mussten die Grashopper als 9. von 10 Teams in die Relegation, die sie aber gewannen und und in der Super League bleiben. Die Vertragssituation für Kuttin ist unbekannt und offen. Einsatzbilanz: 90/3600 = 3%.

Marcel Canadi (27), EN Paralimniou, Zypern (19.): Nach einigen zuletzt recht erfolglosen Saisonen wechselte der Wiener im Winter aus der zweiten US-Liga ins zyprische Paralimni (zu seinem Trainer-Vater), einem Aufsteiger. Hier wenigstens war er meistens mit dabei und das mit Erfolg. Von für ihn möglichen 18 Meisterschaftsrunden war er 14x dabei, 11x von Beginn, spielte aber nur 3x durch, wurde 8x aus- und 3x eingewechselt. Er schoss 1 Tor und gab 4 Torvorlagen. Ob es in Paralimni weitergeht, ist unbekannt. Einsatzbilanz: 903/1620 = 56%.

Marco Krainz (28) EN Paralimniou, Zypern (19.): Es ist die erste Legionärssaison für den Wiener, der immerhin von BW Linz hier her in diese schwächere Liga wechselte. Bei den Zyprioten war der defensive und zentrale Mittelfeldspieler sofort anerkannt und in der Stammelf, und in der zweiten Saisonhälfte sogar schon Kapitän. In den für ihn möglichen 32 Meisterschaftsspielen war er 29x dabei, immer von Beginn an, spielte 26x durch, wurde 3x ausgewechselt, fehlte nur verletzt/krank oder gesperrt. Er gab 3 Torvorlagen. Der Verein schaffte dann auch als 11. von 14 Teams im unteren Playoff den Klassenerhalt. Die Vertragsdauer von Krainz ist auch unbekannt. Einsatzbilanz: 2578/2880 = 89%.

Daniel Antosch (25), Nea Salamis, Zypern (19.): Schon seit 2021 bei wechselnden Vereinen und mit wenig Spielglück in Zypern, heuerte der Tormann aus Wien heuer bei diesem Abstiegskandidaten an – mit dem er letztlich als 13. und Vorletzter (Vorjahr 9.) abstieg. Dabei hatte er nur kurze Phasen, in denen Antosch regelmäßig zum Einsatz kam, gesamt waren es in den 33 Runden nur 11 Einsätze, von Beginn an, 10x durchgespielt und 1x ausgeschlossen. Sein Vertrag läuft aus, aber es wird wohl so immer schwerer einen neuen Verein zu finden. Einsatzbilanz: 918/2970 = 31%.

Ivan Lucic (30), Hajduk Split, Kroatien (21.): Seit Anfang 2023 bei Hajduk, war der Wiener Tormann mir kroatischen Wurzeln bei diesem populären südkroatischen Verein heuer meistens Stammspieler, aber nicht die ganze Saison. Er spielte in 28 der 36 Runden, immer von Beginn an, 27x durch, wurde allerdings 1x ausgeschlossen und dann rotgesperrt. In je vier Runden im Herbst und Frühjahr, darunter die letzten drei (aus unbekannten Gründen, zweimal nicht im Kader), kam er nicht zum Einsatz. Hajduk schnupperte am Meistertitel, wurde aber wieder nur 3. und geht in die ConfL-Quali. Lucic hat an sich noch ein Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 2496/3240 = 77%.

Dario Maresic (25), HNK Istra, Kroatien (21.): Geborener Steirer mit ursprünglich großen Karriere-Ambitionen hat sich nun scheinbar seit drei Jahren in Istra bei diesem Mittelständler gesettelt. Hier ist der Innenverteidiger ein unumstrittener Stammspieler, war heuer sogar zweimal Kapitän. Gesamt kam er auf 33 Einsätze in den 36 Runden, 27x durchgespielte und 6x ausgewechselt, fehlte nur gelbgesperrt. Er machte auch 3 Tore (eines im Frühjahr). Der Verein schaffte heuer den 6. Platz nach Rang 8 im Vorjahr. Maresic hat noch ein Jahr Vertrag, scheint hier letztlich vorerst zufrieden zu sein. Einsatzbilanz: 2894/3240 = 89%.

Arnel Jakupovic (27), NK Osijek, Kroatien, (21.): Eher gescheitert in Italien, aufgestiegen in Slowenien, sogar ins Nationalteam hineingeschnuppert, hat sich der Mittelstürmer immerhin in der etwas stärkeren kroatischen Liga bei diesem Mittelständler lange etabliert. In für ihn möglichen 32 Runden spielte der Wiener 27x, 26x von Beginn an, 20x durch, wurde nur 6x aus- und 1x eingewechselt, und er schoss 9 Tore (3 im Frühjahr) und ist damit heuer „Schützenkönig“ der Legionäre (mit Grbic). In den letzten 4 Runden stand Jakupovic allerdings aus unbekannten Gründen nicht im Kader. Osijek, im Vorjahr 4., wurde heuer nur 7. ohne Europacup-Quali. Jakupovic hat noch Vertrag bis 2027. Einsatzbilanz: 2312/2880 = 80%

Stefan Peric (28), HNK Sibenik, Kroatien (21.): Der Salzburger ist ein treuer Spieler bei diesem kleineren Verein, mit dem er schon einmal abgestiegen, heuer wieder aufgestiegen und nun wieder als 10. und Letzter abgestiegen ist. Der meistens als Innenverteidiger eingesetzte Spieler war in 29 der 36 Runden dabei, spielte gute 19x durch, wurde nur 3x aus- und 7x eingewechselt, fehlte aber immer wieder gelbgesperrt oder offenbar verletzt. Nun läuft der Vertrag von Peric allerdings aus, es ist wohl unwahrscheinlich, dass er noch einmal in die zweite Liga dieses Landes geht. Einsatzbilanz: 1982/3240 = 62%.

Dragoslav Burkic (24), Tekstilac Odzaci, Serbien (22.). Dieser völlig unbekannte in Wien geborene Fußballer, der seine Karriere in der zweiten und dritten österreichischen und der zweiten slowenischen Liga nicht in Fahrt bringen konnte, wurde überraschend von diesem Aufsteiger in die serbische Superliga verpflichtet. Nun, er hat es „geschafft“, im Herbst und im Frühjahr (im unteren Playoff) in insgesamt 37 Runden 2x eingetauscht zu werden. Der Verein steigt als 15. und Vorletzter wieder ab, der Vertrag des Linksaußen läuft aus. Berühmt wird er vermutlich nicht werden. Einsatzbilanz: 57/3330 = 2%.

Gabriel Eskinja (21), Zorya Luhansk, Ukraine (23.): In Kroatien sollte er den Feinschliff für die Profikarriere bekommen, war aber nicht erfolgreich, so hat der geborene Steirer heuer das Abenteuer Ukraine gewagt. In Luhansk, die bekanntlich wegen des Krieges gar nicht in der Heimatstadt spielen können, hatte er aber auch nur zwei gute Phasen im Herbst, kam im Frühjahr nur noch dreimal zum Einsatz. Gesamt waren dies für den Innenverteidiger 11 Einsätze in den 30 Runden, 9x von Beginn an, 6x durchgespielt, je 2x aus- und eingewechselt, 1x ausgeschlossen. Luhansk, im Vorjahr 10., schaffte heuer Rang 7. Eskinja hat Vertrag bis 2027 bekommen, aber ob er unter diesen Bedingungen hier weitermacht, ist wohl fraglich. Einsatzbilanz: 705/2700 = 26%.

Maximilian Hofmann (31), Debrecen VSC, Ungarn (24.): Bei Rapid nicht mehr gefragt, heuerte der Wiener (wohl notgedrungen) im Winter in der schwächeren ungarischen Liga bei diesem Mittelständler an, der aber heuer mit de Österreicher eher schlecht performte und nur 9. von 12 wurde, nach Rang 5 im Vorjahr. Hier war er aber als Innenverteidiger weitgehend Stammspieler, fehlte nur 2 Runden offenbar verletzt. In für ihn möglichen 16 Spielen kam er 14x zum Einsatz, spielte auch 13x durch, wurde nur 1x ausgewechselt. Und er schoss (in der letzten RundeI 1 Tor. Die Vertragsdauer ist unbekannt, wenn er will, wird er wohl bleiben dürfen. Einsatzbilanz: 1241/1440 = 86%

Franz Stolz (24), Rapid Bukarest (Leihe), Rumänien (25.): Der ohnehin sehr überraschend nach Italien gekommene Tormann, konnte sich bei Genua nicht durchsetzen und wurde daher im Winter in die schwache rumänische Liga verliehen. Doch leider war er auch hier nur weitgehend Ersatzmann. In für ihn möglichen 17 Spielen stand er nur 5x auf dem Platz, wenigstens eher gegen Ende in der Meisterrunde, spielte 4x durch und wurde 1x eingewechselt. Der Traditionsverein wurde heuer 5. (Vorjahr 6.). Der Steirer wird vorerst nach Genua zurückkehren, aber dort wohl keine Zukunft haben. Einsatzbilanz: 361/1530 = 24%.

Stefan Krell (33), Unirea Slobozia, Rumänien (25.): Ein zweiter österreichischer Tormann in Rumänien, wo er seit 2019 in unterklassigen Vereinen aktiv war, bekam er heuer bei diesem Aufsteiger eine Chance auf Erstliga-Fußball. Nachdem er bis Mitte Februar auf der Ersatzbank sitzen musste, war er ab der 28. Runde des Grunddurchgangs, in der Abstiegsrunde und in den zwei Spielen des Abstiegsplayoffs immer über die volle Spielzeit dabei. Gesamt waren das somit immer noch relativ wenige 14 von 41 möglichen Begegnungen. Der Verein bleibt als 14. von 16 Mannschaften nach einem gewonnenen Abstiegs-Playoff in der ersten Liga, aber der Vertrag von Krell läuft jetzt erstmal aus. Einsatzbilanz: 1260/3690 = 34%

(Kevin Wimmer (32), Slovan Bratislava, Slowakei (27.): Der oberösterreichische Innenverteidiger wurde im zweiten Jahr mit seinem Klub wieder Meister. Er stand öfters offenbar auch verletzt, nicht im Kader, Er spielte in 17 der 32 Runden, 11x von Beginn an, spielte 7x durch, wurde 4x aus- und 6x eingewechselt. In den letzten 2 Spielen der CL (ausgeschieden) spielte er durch.)

(Alex Sobczyk (28), FK Skalica, Slowakei (27.): In den für ihn möglichen 18 Spielen kam der Mittelstürmer auf 17 Einsätze, 8 von Beginn an, wurde jedes Mal ausgewechselt und kam 9x von der Bank. Er schoss 3 Tore (2 im Frühjahr). Skalica schaffte (wieder) Rang 9 im unteren Playoff).

(Raul Florucz (24), Olimpija Ljubljana, Slowenien (28.): Obwohl in einer schwächeren Liga, ist er so aufgefallen, dass er ins Nationalteam einberufen wurde. Er wurde mit Laibach Meister und stand in 29 der 36 Runden auf dem Feld. 23x spielte er von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 19x aus- und 6x eingetauscht. Und er schoss tolle 15 Tore (außerhalb unserer Wertung, weil zu schwache Liga) und wurde Torschützenkönig .

Thomas Murg (30), Khaleej Club (Leihe), Saudi-Arabien (1. AFC West): Bei PAOK plötzlich und etwas überraschend nicht mehr gefragt, wurde der Rechtsaußen und offensive Mittelfeldspieler zu diesem Mittelständler in der östlichen Kleinstadt Saihat in Saudi-Arabien verliehen. Hier kam der Steirer zu seinen Einsätzen, bei guten 16x von 17 Möglichkeiten und 13x von Beginn an. Er spielte aber nur 2x durch, wurde 11x aus- und 3x eingewechselt. Für den Al-Khaleej ging es aber im Frühjahr bergab, es gab nur 2 Siege, wenn Murg am Feld stand und er schoss auch nur 1 Tor und gab offenbar keine Vorlagen. Gesamt wurde es immerhin wieder der 12. Platz wie im Vorjahr. Murg müsste zurück nach Saloniki, seine Zukunft ist offen. Einsatzbilanz: 1105/1530 = 72%.

Manprit Sakaria (28), Shenzhen Peng City, China (3. AFC Ost): Bei Sturm Graz nicht mehr gefragt, verbringt der geborene Wiener seine erste Legionärssaison in China, immer noch keine wirklich starke Liga, bei einem Abstiegskandidaten. Er ist hier rasch in den Kader integriert worden, aber nicht immer in der Startelf. Der hier sowohl als Mittelstürmer und im defensiven Mittelfeld eingesetzte Sakaria kam immerhin in allen 12 bisherigen Meisterschaftsspielen zum Einsatz, 7x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 3x ausgetauscht und musste 5x von der Bank kommen. Er schoss 1 Tor und gab 2 Torvorlagen. Das Team aus Shenzhen ist aber wie im Vorjahr 14. von 16 Teams und in Abstiegsgefahr.

Rene Renner (31), Burinam United, Thailand (4. AFC Ost): Beim LASK nicht mehr gefragt, wurde der Oberösterreicher noch Ende März vom thailändischen Meister ausschließlich für die Endphase der AFC-CL engagiert, da er in der Meisterschaft nicht einsatzberechtigt ist. Letztlich machte der Linksverteidiger ein einziges Spiel im Viertelfinale über die volle Spielzeit, wo man ausschied. Sein Vertrag läuft vorerst wieder aus.

Peter Zulj (32), Burinam United, Thailand (4. AFC Ost): Der schon seit 2019 herum tingelnde Legionär heuerte schon im Jänner aus China kommend beim thailändischen Meister an. Es ist nicht klar, ob ihm bewusst war, dass auch er in der Thai-Meisterschaft keine Spielberechtigung bekommen konnte. So spielte auch dieser Oberösterreicher hauptsächlich in der AFC-CL, wo er noch für 5 Spiele spielberechtigt war, 4x kam er im defensiven und zentralen Mittelfeld zum Einsatz und spielte jeweils durch, Auch im Thai Cup spielte Zulj. Den gewann Burinam und holte mit der Meisterschaft das Double. Auch Zuljs Vertrag läuft aus, es ist unklar, ob die Thailänder mit ihm weiter planen.

Andreas Kuen (30), Melbourne City FC, Australien (5. AFC East): Von einem griechischen Mittelständler kommend, versuchte sich der Tiroler heuer in der immer noch etwas exotisch anmutenden, aber eher aufstrebenden australischen Liga. Und es zahlte sich aus, denn er wurde mit seinem Klub Meister durch einen Sieg im Playoff-Finale, nach Platz 2 im Grunddurchgang (im Vorjahr 6. und in der ersten Runde ausgeschieden). Der zentrale und offensive Mittelfeldspieler war in Melbourne meistens in der Startelf gesetzt, fehlte nur mehrere Runden wegen Verletzungen. Insgesamt kam Kuen auf 21 Einsätze in 29 Spielen (mit Playoff), 20x von Anfang an, spielte 4x durch, wurde 16x ausgewechselt und musste nur 1x von der Bank kommen. Und er schoss 3 Tore (eines im Frühjahr) und gab 7 Torassists (2 im Frühjahr. Eine gute Saison für Kuen, und er hat auch noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 1548/2610 = 59%.

Hannes Wolf (26), New York City FC, USA (2. CONCACAF): Es ist die zweite Saison für den meist als Linksaußen eingesetzten, und während er sich eine Rückkehr nach Europa offen hält, ist er bei diesem Team in den USA immerhin Stammspieler und fast immer in der Startelf. In den ersten 17 Runden der heurigen Saison spielte er gleich 16x in der Startformation, immerhin 9x durch, wurde 7x ausgewechselt und musste nur 1x von der Bank kommen. Und er schoss dazu noch gute 6 Tore. Die New Yorker müssen heuer allerdings als 9. in der Ostliga schwer ums Playoff kämpfen (Vorjahr 6. und im Viertelfinale ausgeschieden). Wolf dürfte aber eine Stütze sein und muss ihn karrieremäßig weiter auf der Rechnung haben.

David Schnegg (26), DC United, USA (2. CONCACAF): Der Tiroler versucht sich also heuer im ersten Legionärsjahr in der US-Hauptstadt, spielte schon eine halbe 2024er-Saison. Er ist hier, links in der Verteidigung oder im Mittelfeld eingesetzt, ebenfalls Stammspieler, auch mit Einsätzen in allen Runden und gleich 16 davon von Beginn an, wobei er sogar 14x durchspielte, nur 2x aus- und 1x eingewechselt wurde. Dem Verein hat es bisher allerdings nicht entscheidendes gebracht, denn DC ist derzeit als 12. im Osten (Vorjahr 10.) weit vom Playoff entfernt.
 

Von den 17 Legionären in den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) und der stärksten asiatischen zweiten Liga spielten im Frühjahr 2025 14 Österreicher, einer mehr als im Herbst 2024. Nicht zum Einsatz kamen Tino Casali (Braunschweig), und Rene Kriwak (Dordrecht, beide dauerverletzt), sowie Enes Tepecik (Ankaragücü, nicht mehr gefragt).

Die Klammer hinter dem Verein bedeutet hier dessen Platzierung in der Meisterschaft.

Maximilian Wöber (27), Leeds United (1. Aufstieg), ENG: Seit Beginn 2023 beim diesjährigen Aufsteiger unter Vertrag (aber mit einem Jahr Leihe zu Gladbach), verlief die Rückkehr für die ganze heurige Saison von Beginn an unglücklich für den Nationalteamspieler aus Wien. Fast über die gesamte Saison von Verletzungen geplagt, und auch dazwischen kein Stammspieler, kam der Linksverteidiger in den 46 Runden auf ganze 8 Einsätze (4 im Frühjahr), nur 2x von Beginn an, 1x durchgespielt, 1x aus- und 6x eingetauscht. Und er schoss im Herbst 1 Tor. Es ist wohl zweifelhaft, ob er bei Leeds in der PL den Vertrag erfüllen darf oder sollte.

Andreas Weimann (33), Blackburn Rovers (7.), ENG: Österreichs längstdienender Legionär in England (seit 2011, meist 2. Liga) heuerte diese Saison in Blackburn an und hatte eigentlich eine gute Saison – bis er sich leider in der 35. Runde schwer verletzte und den Rest der Saison ausfiel. Gesamt waren es daher für den offensiven Mittelfeldspieler 30 Einsätze in 46 Runden, 15x von Beginn an, allerdings nur 2x durchgespielt, 13x aus- und 15x eingewechselt. Und er schoss immerhin 7 Tore (3 davon noch im Frühjahr). Damit ist der Wiener zeitweise immer noch gut für den Nationalteam-Kader gewesen.

Daniel Bachmann (30), FC Watford (14.), ENG: Einer der vereinstreuesten Legionäre, ist der Niederösterreicher seit 2019/20 in dem Londoner Vorort und war heuer zeitweise Kapitän. Leider hat er nur 2x im Januar gespielt, dann fiel er lange (wieder) mit Verletzung aus, und schaffte es leider auch danach nicht mehr in die Startelf. Somit hat er insgesamt in den 46 Runden auf nur 22 Einsätze, 21x durchgespielt und 1x ausgetauscht. Angeblich möchte ihn Watford nun sogar verkaufen.

Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth (16.), ENG: Der oberösterreichische Tormann ist ein Gewinner dieser Saison. Er kam beim nun erfolgreichen Aufsteiger rasch in die Startelf. Im Frühjahr spielte er sogar immer (außer in den letzten 2 Runden), kam somit auf 35 Startelfeinsätze in für ihn möglichen 44 Runden, spielte 34x durch, wurde 1x (verletzt) ausgewechselt. Schmid trug viel zum im Frühjahr letztlich klar errungenen Klassenerhalt von Portsmouth bei, gab sogar zu zwei Toren den Assist. Er wurde nun erstmals „zur Belohnung“ ins Nationalteam einberufen.

David Affengruber (24), FC Elche (2., Aufstieg), SPA: Die erste Auslandssaison für den Innenverteidiger aus Niederösterreich in der zweiten spanischen Liga haben manche, da er von Meister Sturm kam, als Abstieg empfunden. Aber hier im Südosten des Landes spielte er eine hervorragende Saison in der Stammelf. In den für ihn möglichen 40 Runden spielte er immer, gleich 35x von Beginn an, 30x durch, wurde je 5x aus- und eingewechselt. Hoffentlich bedeutet das für ihn nach dem Aufstieg die nächste Saison in der Primera Division.

Florian Kainz (32), FC Köln (1., Aufstieg), DE: Schon seit Anfang 2019 in Köln, ging der vereinstreue Mittelfeldspieler und Außenstürmer mit in die zweite Liga. Dort hatte er im Herbst, auch wegen Verletzung und offenbar teilweise mangelndem Vertrauen des Trainers Schwierigkeiten, sich wieder zu etablieren, ist aber seit Ende November wieder weitgehend Stammspieler (und blühte in den letzten zwei entscheidenden Runden unter neuem Trainer richtiggehend auf). Gesamt kam der Steirer auf 27 Einsätze in den 34 Runden, 16x von Beginn an, 5x durchgespielt, je 11x aus- und eingewechselt. Und er schoss gute 5 Tore (4 im Frühjahr) und trug am Ende viel zum Aufstieg bei.

Dejan Ljubicic (27), FC Köln (1. Aufstieg), DE: Der geborene Wiener mit kroatische Wurzeln absolvierte nun vier Saisonen für die Kölner, steht aber nun vor dem Absprung zum kroatischen Dinamo Zagreb. Auch er trug viel zum Aufstieg bei, auch wenn es am Ende einen kleinen Abfall gab und er die letzten zwei Runden aus dem Kader gestellt wurde. Gesamt machte der vielfältig einsetzbare Mittelfeldspieler auch 27 Spiele in den 34 Runden mit, immerhin 23x von Beginn an und 13x durchgespielt, 10x aus- und 4x eingewechselt. Er schoss 4 Tore (eines im Frühjahr).

Nicolas Kristof (25), SV Elversberg (3. kein Aufstieg nach Relegation), DE: Der Deutsch-Österreicher kann heuer sicher als Aufsteiger bezeichnet werden, auch wenn das seinem sensationell spielenden Klub knapp nicht gelungen ist. Der Tormann hat in allen 36 Begegnungen durchgespielt, hat damit die beste Bilanz aller Österreicher. Er könnte bald ins Visier des Nationalteams kommen.

Christoph Kobald (27), Karlsruher SC (8.), DE: Auch er ist ein sehr vereinstreuer Spieler, der seit der Saison 2018/19 beim KSC spielt. Zu Beginn der Saison plötzlich oft Ersatz und dann lange verletzt, konnte sich der Innenverteidiger ab Runde 22 im Frühjahr wieder als Stammspieler etablieren. Gesamt kam der Wiener somit auf 18 Einsätze in 34 Runden, 14x von Beginn an (13x im Frühjahr), 11x durchgespielt, 3x aus- und 4x eingewechselt. Sein Vertrag läuft aus.

Luka Reischl (21), ADO Den Haag (Leihe, 4. kein Aufstieg nach Playoff), NL: Im Winter als Leihspieler von RB Salzburgs Zweitligist Liefering immerhin in die zweite niederländische Liga zu diesem recht prominenten Klub gewechselt, hat der offensive Mittelfeldspieler zunächst voll eingeschlagen und laufend Tore geschossen und Assists gegeben, doch im März fiel er zwei Monate lang mit Schlüsselbeinbruch aus. Bei letztlich 10 Einsätzen in für ihn möglichen 20 Spielen (einschließlich Aufstiegs-Playoff, in dem man ausschied), 5x von Beginn an und jeweils ausgewechselt und 3x eingetauscht, schoss der Salzburger hervorragende 5 Tore und gab 3 Vorlagen. Er soll von Den Haag fix verpflichtet werden.

Martin Fraisl (32), CD Mafra (18. Abstieg), POR: Der Tormann versuchte heuer sein Glück bei diesem Kleinverein in der portugiesischen Liga, nachdem es davor in Dänemark nicht mehr gut lief. Hier wurde der Niederösterreicher wenigstens sofort Stammspieler (2x auch als Kapitän) und spielte die ersten 31 der 34 Runden durch, die letzten 3 fehlte er aus unbekannten Gründen, vielleicht wegen des schon bevorstehenden Abstiegs als Letzter.

Tobias Hedl (22), Zulte Waregem (1., Aufstieg) (Leihe), BEL: Praktisch von Rapids zweiter Mannschaft in der zweiten Liga im Winter zu diesem Team in der flandrischen Kleinstadt gekommen, hat sich diese Chance für den Wiener voll ausgezahlt. Nach kurzer Zeit wurde der Mittelstürmer hier Stammspieler. In für ihn noch möglichen 13 Spielen kam er auf 10 Einsätze, 6x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 2x aus- und 4x eingewechselt, und er schoss 4 Tore. In der nächsten Saison wird Hedl, da Waregem Zweitligameister wurde, und er mit Kaufoption fix verpflichtet wird, in der recht starken belgischen ersten Liga spielen.

Nikola Dovedan (30), Fatih Karagümrük (3., Aufstieg nach Playoff), TUR: Der Wechsel von der deutschen Bundesliga in die zweite türkische Liga kam etwas überraschend, aber immerhin spielt er häufig, wenn auch nicht immer von Beginn an. In 39 Spielen, in der Regel als Linksaußen kam er auf 37 Einsätze, 16x von Beginn an, aber nur 2x durchgespielt, 16x aus- und 21x eingewechselt. Er schoss (im Herbst) 1 Tor und gab 6 Torvorlagen. Schauen wir mal, ob er die die Super Lig mit darf.

Christopher Knett (34), Al-Arabi (12.), SA: Nach Vertragsende im Iran, war der Tormann eine halbe Saison vereinslos, bevor er für das Frühjahr von diesem saudischen Zweitligist engagiert wurde. Hier war der Wiener auch lange Stammkeeper von Beginn an, nur in den letzten sechs Runden kam er nicht mehr zum Einsatz und stand zuletzt auch nicht mehr im Kader. Gesamt waren es 12 Einsätze in für ihn möglichen 18 Spielen, immer von Beginn an 11x durchgespielt und 1x (verletzt) ausgewechselt.

bearbeitet von Lampard

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V.I.P.
Lampard schrieb vor 10 Stunden:

Österreichische Fußballlegionäre

Bilanz Frühjahr 2025

 

In den meisten konkurrenzfähigen Ligen, wo Österreicher spielen, endete die Meisterschaft 2024/25 im Mai 2025. Nur in China und den USA ist die Frühjahrsmeisterschaft 2025 die erste Hälfte der Saison, da dort nach dem Kalenderjahr gespielt wird.

 

Der seit Frühjahr 2024 eingeführte Prozentsatz der Einsatzminuten der Spieler (um sich auch zahlenmäßig ein Bild von der tatsächlichen Leistung machen zu können) wird (nur) am Ende der Saison angewendet, also nun in den meisten Ligen: Eingesetzte Minuten/potentielle Gesamtspielzeit = Prozentsatz der gespielten Zeit.

Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Ende Mai 2025) sowie in Top-5-A-Ligen und (wenn nötig) Top-1-B- Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für ihre internationalen Bewerbe. Die asiatische AFC wird aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt, was auch der Verband selbst macht (wodurch Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie Russland, die Slowakei (die beiden Legionäre dort werden aber noch kurz erwähnt, weil die Liga zu Beginn der Saison noch Top-25 war), Slowenien (wir bringen die Statistik von Raul Florucz, weil er schon im Nationalteam spielte), Bulgarien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Finnland, Litauen, Georgien, und Nordmazedonien, oder auch Indien, B-Ligen wie in Polen, Dänemark, der Schweiz, Kroatien, und/oder andere schwächere zweite, dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen oder den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter.

 

Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL), Europa League (EL) und Conference League (ConfL) in meine Bilanz, die nationalen Cupwettbewerbe (was Einsätze betrifft) nicht.

Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Für andere Kontinente gilt das jeweilige Ranking für die internationalen Bewerbe des Kontinents. Österreichs Bundesliga ist in Europa momentan wieder etwas zurückgefallen auf den 13. Rang.

Von den 76 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen (mit Renner in Thailand, ohne die Legionäre in der Slowakei und Slowenien) kamen in der Frühjahrsmeisterschaft 69 zum Einsatz, das sind um 5 weniger als im Herbst 2024. 38% der beobachteten und eingesetzten Legionäre spielen in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den nicht-europäischen Ligen mit Österreichern ist laut IFFHS-Ranking nur die saudi-arabische Liga stärker als die österreichische).

 

In der Meisterschaft 2024/25 schossen die österreichischen Legionäre 96 Tore (einschließlich Halbsaisonen). „Torschützenkönige waren Adrian Grbic und Arnel Jakupovic mit je 9 Toren (wenn man Florucz in Slowenien nicht dazu zählt.

 

Top 6 bei der Einsatzbilanz: Patrick Pentz 94%; Romano Schmid 93%; Philipp Lienhart 91%; Marco Krainz 89%; Dario Maresic 89%; Phillipp Mwene 86%.

 

Im Frühjahr 2025 nicht zum Einsatz kamen:

Matthias Braunöder (Como, im Frühjahr gar nicht mehr gefragt, Bilanz: 265/3420 = 8%.)

Michael Svoboda (Venedig, im Herbst Stammkraft, dann leider ein Kreuzbandriss im Dezember 2024, Bilanz: 1314/3420 = 38%.)

Xaver Schlager (Leipzig, leider eine Verletzung nach der anderen, 181/3060 = 6%.)

Pavao Pervan (Wolfsburg, nur noch 3. Tormann, saß im Frühjahr einige Male auf der Bank)

Vincent Trummer (Budweis, Kreuzbandriss im November 2024, Bilanz: 1049/3150 = 33%.)

Manuel Polster (Lausanne, im Frühjahr kaum noch im Kader, Bilanz: 199/3420 = 6%.)

Heinz Lindner (Sion, Zweiertormann, nächstes Jahr in dieser Position in Bern, 180/3420 = 5%.)

 

Folgend die Bilanz der eingesetzten Spieler:

Kevin Danso (26), Tottenham Hotspur (Leihe), England (1.): Österreichs mittlerweile (gemeinsam mit Laimer) laut Transfermarkt finanziell wertvollster Spieler ist sozusagen zurück in England, wo er schon in der Jugend und 2019/20 (glücklos) in der PL spielte. Von Lens zu Tottenham im Winter verliehen, wird er offensichtlich nun fix verpflichtet. Der Innenverteidiger hatte eine etwas durchwachsene Frühjahrssaison, auch wegen Verletzungsproblem. In den für ihn noch möglichen 15 Meisterschaftsspielen kam er letztlich auf recht gute 10 Einsätze, 9 von Beginn an, 8x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Tottenham spielte nach Rang 5 im Vorjahr allerdings eine seiner schwächsten Saisonen überhaupt mit Platz 17, In der EL spielte der geborene Steirer in 3 von 7 möglichen Begegnungen, 1x durch und 2x eingewechselt, auch im Finale, das Tottenham gewann und damit die Saison rettete und im nächsten Jahr in der CL spielt. Einer weiteren Verbesserung steht Danso also nichts im Weg. Leistungsbilanz: 843/1350 = 62%.

Marko Arnautovic (36), Inter Mailand, Italien (2.): Immer noch ein Starstürmer im Nationalteam, war der Wiener in seiner zweiten Saison bei Inter, diesmal sogar direkt verpflichtet, so eine Art Edeljoker und, wie viele sagen, das aufbauende Element in der Kabine. Aber er kam durchaus zu seinen Einsätzen, im Frühjahr sogar mehr als im Herbst. Gesamt waren es 18 Einsätze in den 38 Runden, davon 13 im Frühjahr), 5x spielte er von Beginn an, 1x durch, wurde 4x ausgewechselt und kam 13x von der Bank. Er schoss als Mittelstürmer immerhin noch 4 Tore, alle im Frühjahr. In den 7 Spielen der CL, wo Inter das Finale verlor, kam Arnautovic noch zu 2 Einwechslungen (im Achtelfinale). Im Herbst hatte er auch hier ein Tor geschossen. Leider blieb der Verein als 2., nach dem Meistertitel im Vorjahr, ohne Pokal. Arnautovics Vertrag läuft aus, seine Zukunft ist ungewiss. Einsatzbilanz: 542/3420 = 16%.

Stefan Posch (28), Atalanta Bergamo (Leihe), Italien (2.): Nachdem der Steirer bei Bologna ganz plötzlich nicht mehr gefragt war, wurde er zum (etwas stärkeren) Atalanta verliehen. Hier als Innenverteidiger gleich gesetzt, fiel er leider mit einer schwierigen Muskelverletzung nach vier Runden aus und kam erst im letzten Saisonspiel wieder zum Einsatz. Gesamt waren es somit in der Meisterschaft 5 Einsätze in für ihn möglichen 15 Runden, 4x von Beginn an 3x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. In den für ihn möglichen zwei Spielen der CL (Zwischenrunde ausgeschieden) spielte er beide Male, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 1x eingetauscht. Atalanta erreichte als 3. (Vorjahr 4,) wieder klar die kommende CL. Es ist offenbar noch umklar, ob Atalanta die Kaufoption für Posch zieht. Es wäre wichtig für das Nationalteam, wenn er weiter bei einem guten Klub spielen kann. Einsatzbilanz: 389/1350 = 29%.

Valentino Lazaro (29), FC Turin, Italien (2.): Es war die dritte Saison für den Steirer bei den Turinern, die zweite nach mehreren Jahren als Leihspieler in vier Ländern. Er war ein wichtiger Kaderspieler, der vielfältig im Mittelfeld einsetzbar, in der Regel von Beginn an spielte, zuletzt meist auf der rechten Seite. Im Frühjahr bekam er weniger Spielminuten, teilweise auch wegen einer Verletzung. Gesamt waren es 33 Spiele in 38 Runden, 26x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 17x ausgewechselt und kam 7x von der Bank. Tore schoss Lazaro heuer keine, aber gab 7 Torvorlagen. Torino erreichte heuer den wohl eher enttäuschenden 11. Platz (Vorjahr 9.). Lazaros Vertrag läuft aus, seine Zukunft ist noch ungewiss. Einsatzbilanz: 2319/3420 = 68%.

Flavius Daniliuc (24), Hellas Verona (Leihe), Italien (2.): Vom Zweitligist Salernitana für ein Jahr hierher verliehen, konnte der auch noch im Blickfeld des Nationalteams stehende Innen- und manchmal Rechtsverteidiger weiter Erstliga-Fußball spielen. Leider war er immer seltener in der Startelf, je länger die Saison lief. Gesamt waren es 18 Einsätze in für ihn möglichen 36 Runden, je 9x von Beginn an (4x durchgespielt, 5x rausgenommen) und ausgewechselt. Hellas kämpfte als 14. heuer lange gegen den Abstieg (Vorjahr 13.). Leider muss man sagen, dass diese Saison wohl eher ein Rückschritt für den Wiener war. Seine Zukunft ist ungewiss. Einsatzbilanz: 1003/3240 = 31%.

David Alaba (33), Real Madrid, Spanien (3.): Österreichs wohl für alle Zeiten erfolgreichster Klubfußballer erlebt seit dem Dezember 2023 mit seinem Kreuzbandriss erstmals einen schweren Rückschlag in seiner Karriere. Er hat sich davon nur unzureichend erholt und spielte erst im Frühjahr 2025 einige Spiele, in denen er keine starke Leistung beim Verein bringen konnte, bevor er sich wieder verletzte, diesmal war es ein Meniskusriss. Gesamt kam der als Innenverteidiger eingesetzte Wiener auf 7 Einsätze in den 38 Runden, alle im Frühjahr, 4x von Beginn an, nur 1x durchgespielt, je 3x aus- und eingewechselt. In den 8 Frühjahrsspielen in der CL spielte er 5x, 2x von Beginn an und aus- 3x eingewechselt (im Viertelfinale ausgeschieden). Vorjahresmeister Real holte noch dazu heuer als 2. und auch sonst keinen Titel. Alaba hat noch 1 Jahr Vertrag, aber es ist unklar, ob er bei Real bleiben wird. Einsatzbilanz: 316/3420 = 9%.

Florian Grillitsch (29), Real Valladolid (Leihe), Spanien (3.): Bei Hoffenheim plötzlich nach Trainerwechsel nicht mehr gefragt, fand der Niederösterreicher im Winter per Leihe bei dem spanischen Aufsteiger und leider auch Prügelknaben, der dann als klar Letzter wieder abstieg, einen neuen Verein für das Frühjahr. Das ist wohl auch wichtig gewesen um die Nationalteam-Chance zu erhalten. In Valladolid war er wenigstens ein wichtiger Kaderspieler und stand in der Mehrzahl der Spiele auch in der Startelf, auf verschiedenen Positionen im Mittelfeld. Gesamt waren es 13 Einsätze in für ihn möglichen 16 Runden, 7x von Beginn an, aber nur 1x durchgespielt sowie je 6x aus- und eingewechselt. Befriedigend ist die Situation für Grillitsch nicht, denn Hoffenheim wird ihn wohl nicht zurückwollen, seine Zukunft ist ungewiss. Einsatzbilanz: 622/1440 = 43%.

Konrad Laimer (28), Bayern München, Deutschland (4.): Österreichs derzeit (mit Danso) monetär wertvollster Legionär, ist in der Bundesliga mit den Bayern nach Rang 3 im Vorjahr wieder Meister geworden und er hat sich vor allem im Frühjahr in seiner zweiten Saison wieder zu einem Stammspieler entwickelt. Und zwar nach einer Umstellung vom Mittelfeldspieler zum rechten Verteidiger, an die er sich erst gewöhnen musste. Im Frühjahr stand der Salzburger dann mit zwei Ausnahmen immer in der Startelf des Meisters. Gesamt waren es somit 29 Einsätze in den 34 Runden, 19x von Beginn an, 12x durchgespielt, 7x eingewechselt, 10x von der Bank gekommen. Und er schoss 2 Tore (eines im Frühjahr). In den 8 Spielen im Frühjahr in der CL (Viertelfinale ausgeschieden) kam Laimer auf 6 Einsätze, immer von Beginn an, 2x durchgespielt und 4x ausgetauscht. Er hat noch 2 Jahre Vertrag in München. Insgesamt hat Laimer wieder gezeigt, dass er derzeit einer der besten und erfolgreichsten Österreicher ist. Einsatzbilanz: 1697/3060 = 55%.

Marcel Sabitzer (31), Borussia Dortmund, Deutschland (4.): Es war die zweite Saison für den schon routinierten zentralen Mittelfeldspieler in Dortmund. Im Frühjahr gab es für ihn wegen einer mehrwöchigen Verletzung einen Rückschlag, aber insgesamt zählte er doch zu den Stammkräften, wenn auch nicht immer unumstritten.. Der Oberösterreicher kam auf 26 Einsätze in den 34 Runden, 18x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde auch 9x ausgewechselt und kam 8x von der Bank. Dortmund schaffte als 4. (Vorjahr 5.) In der letzten Runde schoss er auch 1 Tor. In der CL (ausgeschieden im Viertelfinale) spielte er in 5 der 8 Spiele im Frühjahr, 4x durch und wurde 1x ausgewechselt, fehlte meist nur verletzt. Sabitzer, der noch 2 Jahre Vertrag hat, gehört weiterhin zu Österreichs Top-Legionären. Leistungsbilanz: 1616/3060: 53%

Junior Adamu (24), SC Freiburg, Deutschland (4.): Die zweite Saison in Freiburg verlief für den geborenen Nigerianer eindeutig besser als die erste, aber zumindest das Frühjahr dann doch etwas durchwachsen, wo er weniger spielte als im Herbst. Gesamt kam er aber doch auf 25 Einsätze in 34 Runden, gute 19x von Anfang an, spielte allerdings nur 4x durch (1x im Frühjahr), wurde 15x aus- und 6x eingewechselt. 2 geschossene Tore (beide im Herbst) sind für einen Mittelstürmer auch nicht gut. Aber Adamu scheint sich weiter durchbeissen zu wollen. Vertragslängen werden bei Freiburg seit einiger Zeit nicht bekannt gegeben. Einsatzbilanz: 1554/3060 = 51%

Michael Gregoritsch (31), SC Freiburg, Deutschland (4.): Im Nationalteam Stammspieler, war die dritte Saison des Mittelstürmers in Freiburg leider seine schwächste. Die meiste Zeit war er Ersatzspieler (oft auch hinter Adamu), war auch verletzt und krank. Gesamt kam der Steirer auf 20 Einsätze in 34 Runden, nur 5x von Beginn an, nur1x im Frühjahr, wobei er dieses Spiel durchspielte, 4x ausgewechselt wurde und 15x von der Bank kommen musste, auch öfters auf der Bank blieb. Gregoritsch schoss auch nur 2 Tore, eines im Frühjahr. Er hat noch ein Jahr Vertrag, aber es gibt Berichte, dass er wechseln soll. Einsatzbilanz: 631/3060 = 21%.

Philipp Lienhart (28), SC Freiburg, Deutschland (4.): Seit 2017/18(!) bei den Breisgauern, ist der Innenverteidiger schon so etwas wie „Mr. Freiburg“. Und er ist nach wie vor eine absolute Stammkraft. Der Niederösterreicher fehlte nur zweimal krank, spielte die übrigen 32 von 34 Runden, davon 31x von Beginn an, 28x durch, wurde 3x ausgewechselte (1x im Frühjahr) und 1x eingetauscht, Und er machte auch heuer 1 Tor (im Herbst). Freiburg startete im Frühjahr noch eine Aufholjagd, verpasste als 5. die CL knapp, spielt nächste Saison in der EL, was aber gegenüber Rang 10 im Vorjahr ein großer Fortschritt ist. Lienharts Vertragsdauer ist auch unbekannt. Er ist jedenfalls einer der besten Verteidiger Österreichs. Einsatzbilanz: 2771/3060 = 91%.

Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die zweite Saison als Rückkehrer zu Mainz verlief für den hier als linker Mittelfeldspieler eingesetzten Wiener mit teils kenianischen Wurzeln ganz hervorragend. Er war nur je einmal verletzt und gesperrt (im Frühjahr), spielte sonst in allen 32 von 34 Runden von Beginn an, 17x durch und wurde (im Frühjahr öfter) 15x ausgewechselt. Er schoss auch (im Frühjahr) 1 Tor und gab 5 Torvorlagen (eine im Frühjahr). Somit trug Mwene viel dazu bei, dass sich der FSVals 6. wieder für einen internationalen Bewerb qualifizieren konnte, nachdem man im Vorjahr nur 13. war. Er hat noch 1 Jahr Vertrag. So ist er jedenfalls auch für das Nationalteam wertvoll. Einsatzbilanz: 2618/3060 = 86%.

Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die erste Legionärssaison für den talentierten ursprünglich rechts in der Defensive eingesetzten Kärntner bei diesem recht starken Verein, und während er sich noch nicht in die Stammelf spielen konnte, kam er im Frühjahr, vor allem gegen Ende der Saison zu regelmäßigen Einsätzen, wobei er auf mehreren Positionen im Mittelfeld probiert wurde. Gesamt waren es 15 Einsätze in den 34 Runden (10 im Frühjahr), 2x von Beginn an (beide im Frühjahr) und jeweils ausgewechselt und 13x kam er von der Bank. Veratschnig hat noch bis 2028 Vertrag und hat sicher das Talent sich weiter zu entwickeln. Einsatzzeit: 358/3060 = 12%.

Christoph Baumgartner (25), RB Leipzig, Deutschland (4.): Wie schon im Herbst verlief auch das Frühjahr für den offensiven Mittelfeldspieler, der im Nationalteam so eine wichtige Rolle spielt, bei den Leipzigern durchwachsen, jedenfalls schlechter als die erste Saison. Er kam zwar auf gute 31 Einsätze in 34 Runden (dreimal fehlte er im Frühjahr), aber doch nur 18x von Beginn an, spielte 7x durch (dreimal im Frühjahr), wurde 11x aus- und 13x eingewechselt. Er schoss (nur) 2 Tore (eines im Frühjahr) und gab eine Torvorlage. In den letzten 2 Spielen der CL-Gruppenphase (ausgeschieden) spielte er jeweils von Beginn an und wurde ausgewechselt. Dazu verpasste Leipzig als 4. des Vorjahres als 7. heuer sogar alle internationalen Bewerbe in der nächsten Saison. Der Niederösterreicher hat noch Vertrag bis 2028, sollte sich aber wieder steigern. Einsatzbilanz: 1609/3060 = 53%.

Nicolas Seiwald (24), RB Leipzig, Deutschland (4.): Die zweite Saison in Leipzig verlief für den defensiven Mittelfeldmotor, der hier auch als Innenverteidiger zum Einsatz kam, gerade im Frühjahr durchaus erfolgreich. Er kam auf gute 30 Einsätze in 34 Runden, im Frühjahr spielte der Salzburger immer. Er stand 20x in der Startelf, spielte 15x durch, wurde nur 5x ausgewechselt und kam 10x von der Bank. In den letzten 2 Spielen in der CL spielte er jeweils von Beginn an, 1x durch, 1x ausgewechselt. Wäre die Leistung des Vereins nicht insgesamt enttäuschend gewesen, könnte man von einer guten Saison für Seiwald sprechen, der ja auch im Nationalteam Stammspieler ist. Auch er hat noch bis 2028 Vertrag. Einsatzbilanz: 2080/3060 = 68%.

Marco Friedl (27), Werder Bremen, Deutschland (4.): Schon seit Jänner 2018 bei den Bremern gehört der Innenverteidiger zu den vereinstreuesten Spielern und ist daher folgerichtig Kapitän. Einige Runden war er verletzt und rot gesperrt, ansonsten ist der Tiroler auch die gesamte heurige Saison wieder unumschränkter Stammspieler. In den 34 Runden kam Friedl auf 26 Einsätze, 25x von Beginn an, spielte 20x durch, wurde 3x aus- und 1x eingewechselt und gleich 2x ausgeschlossen. Aber gerade in der letzten Meisterschaftsphase lief er wieder zu Hochform auf. Somit wurde Friedls Vertrag auch bis 2028 verlängert. Werder schaffte heuer immerhin Rang 8. Einsatzbilanz: 2164/3060 = 71%.

Marco Grüll (26), Werder Bremen, Deutschland (4.): Die erste Legionärssaison für den auf mehreren Positionen eingesetzten Stürmer war dies in Bremen. Immerhin war er fester Bestandteil des Teams, wenn auch nicht in der Mehrzahl der Spiele von Anfang an eingesetzt. Gesamt kam der Salzburger, ganz gut verteilt auf beide Saisonhälften auf 30 Einsätze in den 34 Runden, 13x von Beginn an, spielte aber nur 1x durch, wurde 12x aus- und 13x eingewechselt (und da 1x wieder ausgetauscht). Grüll schoss 3 Tore, zwei davon im Frühjahr. Er ist nun auch schon teilweise Bestandteil der Nationalmannschaft. Der Vertrag geht offenbar bis 2027, er wird aber weitere Fortschritte machen müssen. Einsatzbilanz: 1180/3060 = 39%.

Romano Schmid (25), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der Steirer ist möglicherweise der Spieler der Saison aus österreichischer Sicht. Er hat sich in der nun schon fünften Saison an der Weser zu einem richtigen Mittelfeldregisseur, der vor allem im Frühjahr auch starke Torgefahr ausstrahlte, entwickelt. Schmid spielte in 32 der 34 Runden, immer von Beginn an, spielte 20x durch, wurde 12x, meist erst in den letzten Minuten, ausgewechselt, fehlte nur 2x verletzt/krank. Und er schoss 5 Tore (4 im Frühjahr), und gab ebenso viele Torvorlagen. Schmids Vertrag wurde in dieser Saison auf unveröffentlichte Zeit verlängert, aber es ist kein Wunder, dass offenbar englische und italienische Vereine um ihn werben. Einsatzbilanz: 2846/3060 = 93%.

Stefan Lainer (32), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Nach seiner Krebserkrankung seit der Frühjahrssaison 2024 wieder voll im Kader der Gladbacher integriert, ist der Salzburger in dieser Saison, seiner bereits sechsten bei diesem Verein, doch eher ein Ergänzungsspieler gewesen. Der Rechtsverteidiger kam auf 21 Einsätze in den 34 Runden, nur 6x von Beginn an (immerhin viermal im Frühjahr), dabei spielte er 5x durch, wurde nur 1x ausgewechselt, aber musste 15x von der Bank kommen. Er machte auch im Frühjahr 1 Tor. Mönchengladbach wurde heuer als leichte Verbesserung 10. (im Vorjahr 14.) Lainer hat noch Vertrag bis 2026, aber es gibt Gerüchte über eine Rückkehr nach Österreich. Einsatzbilanz: 744/3060 = 24%.

Kevin Stöger (31), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Der Wechsel aus Bochum war sicher in dem Sinne richtig, dass sein vorheriger Verein heuer abgestiegen ist, aber was seine Einsatzminuten betrifft, musste der Mittelfeldregisseur doch Abstriche machen, vor allem in der Mitte der Saison. Gegen Beginn und Ende lief es besser. Gesamt kam er aber doch auf 31 Einsätze in den 34 Runden, 7x durchgespielt, sowie 9x aus- und doch 15x eingewechselt. Der Oberösterreicher schoss 3 Tore (1 im Frühjahr) und gab 4 Torvorlagen. Vertrag gab man Stöger bis 2027, aber man hat das Gefühl, dass sich der Verein und er selbst (auch wegen einer Chance für das Nationalteam) mehr erwarten. Einsatzbilanz: 1544/3060 = 50%.

Patrick Wimmer (24), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Es war die bereits dritte Saison für den immer noch jungen, hochtalentierten Niederösterreicher in Wolfsberg. Persönlich gab es für ihn im Frühjahr eine kleine Steigerung. Er kam auf 29 Einsätze in den 34 Runden, immerhin 22x von Beginn an, er spielte aber nur 4x durch, wurde doch 18x ausgetauscht und 7x eingewechselt, wobei er da dann auch gleich ausgeschlossen wurde. Der offensive Mittelfeldspieler fehlte nur gesperrt oder verletzt/krank. Er schoss 3 Tore (alle im Frühjahr) und gab 3 Vorlagen. Der Verein erreichte nach Rang 12 im Vorjahr auch heuer nur den enttäuschenden 11. Platz. Um Wimmer, der Vertrag bis 2027 hat, gibt es Wechselgerüchte, etwa nach England, wo er vielleicht noch besser zur Geltung kommen könnte. Einsatzbilanz: 1782/3060 = 58%.

Leopold Querfeld (21), Union Berlin, Deutschland (4.): Das erste Jahr des aufstrebenden jungen Innenverteidigers als Legionär, und nach einer Anlaufzeit hat er sich immer mehr in die Startelf und war spätestens seit März Stammspieler bei der Union. Somit kam der Wiener auf 27 Einsätze in den 34 Runden, 17x von Beginn an (davon 13x im Frühjahr!), er spielte 14x durch, wurde nur 3x ausgewechselt und kam 10x von der Bank. Und er machte im Frühjahr auch noch 2 tolle Tore und gab 2 Torvorlagen. Es sieht danach aus, dass der Durchbruch schon gelungen ist. Die Vertragslaufzeit wird auch bei den Berlinern nicht bekannt gegeben. Einsatzbilanz: 1742/3060 = 57%.

Christopher Trimmel (38), Union Berlin, Deutschland (4.): Österreichs Fußballphänomen, natürlich ältester und vereinstreuester Legionär – seit 2014 – hat auch heuer wieder seine Leistung gebracht und eine gute Saison abgeliefert, sodass der Vertrag noch einmal verlängert wurde. In den heurigen 34 Runden kam der Burgenländer auf 26 Einsätze, gute 20 davon von Beginn an, er spielte über die Saison verteilt 11x durch, wurde 9x aus- und 6x eingewechselt, gab auch im Frühjahr 3 Torvorlagen. Eingesetzt wurde er wieder meist im rechten Mittelfeld oder als Rechtsverteidiger. Wenn Trimmel von Beginn an spielte, war er natürlich Kapitän. Die Berliner schafften allerdings wieder nur den 13. Rang (Vorjahr 12.). Einsatzbilanz: 1743/3060 = 57%.

David Nemeth (24), FC St. Pauli, Deutschland (4.): Fast überraschend wurde der Burgenländer vom Aufsteiger in die Bundesliga für sein drittes Jahr bei den Hamburgern mitgenommen, obwohl er in der Vorsaison (auch wegen Verletzungen) kaum spielte. Nachdem er in der Herbstsaison auch lange auf der Ersatzbank verweilen mußte, rutschte der Innenverteidiger Ende November in die Startformation – und blieb dort bis Saisonende, also spielte im Frühjahr immer von Beginn an. Gesamt waren es somit 24 Einsätze in 34 Runden, immer von Anfang an, er spielte 19x durch und wurde nur 5x ausgewechselt. Nemeth trug somit einiges dazu bei, dass St. Pauli als 14. den Klassenerhalt schaffte. Er hat noch ein Jahr Vertrag und ist klar am aufsteigenden Ast. Einsatzbilanz: 2142/3060 = 70%.

Florian Micheler (20), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Der seit 2021 in Hoffenheim ausgebildete Tiroler durfte in dieser Saison im Herbst 1x in der Meisterschaft und im Frühjahr 2x in EL, als man noch in der Gruppenphase ausschied, als Einwechselspieler in die erste Mannschaft hineinschnuppern. Danach verlor der Mittelfeldspieler, der noch ein Jahr Vertrag hat, wieder den Anschluss an den A-Kader und wird sich neu beweisen müssen. Einsatzbilanz 31/3060 = 1%.

Alexander Prass (24), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Als scheinbar aufstrebender Star in die deutsche Bundesliga zu diesem ebenso scheinbar starken Team von Meister Sturm Graz verpflichtet, hatte der Oberösterreicher zunächst auch einen guten Start und schien Stammspieler zu werden. Aber seine Leistungen (wie der der gesamten Mannschaft) ließen doch zu wünschen übrig, sodass er im Frühjahr immer mehr auf die Ersatzbank geriet und dann auch noch von Krankheit und einer längeren Verletzung gehandicapt war. Meist defensiv auf der linken Seite eingesetzt kam Prass so auf 23 Einsätze in 34 Runden, immerhin 19x von Beginn an (aber nur 4x im Frühjahr), er spielte 7x durch, wurde 12x ausgewechselt und kam 4x von der Bank. Dazu entging Hoffenheim heuer als 15. nur knapp dem Abstieg, war im Vorjahr noch 7. Prass hat Vertrag bis 2028, kann sich sicher noch weiterentwickeln. Einsatzbilanz: 1571/3060 = 51%.

Mathias Honsak (28), FC Heidenheim, Deutschland (4.): Es ist das erste Jahr für den Wiener bei dem Vorjahrs-Überraschungs-8. gewesen. Meistens in seiner Lieblingsposition als Linksaußen eingesetzt, hat er durchaus eine tragende Rolle gespielt, wurde allerdings zweimal durch Verletzungen zurückgeworfen, fehlte deshalb fünf Runden hintereinander im Frühjahr. Gesamt waren es 24 Einsätze in den 36 Spielen (einschließlich Relegation), er spielte 14x von Beginn an. Je 7x durch und ausgewechselt, und er kam 10x von der Bank, und er schoss gute 7 Tore, darunter 2 besonders wichtige im Abstiegs-Playoff. Seine ansteigende Form brachte ihm nun sogar eine Berufung ins Nationalteam. In den letzten 2 Spielen der ConfL (ausgeschieden in der Zwischenrunde) wurde Honsak 2x eingewechselt. Heidenheim hat heuer nur knapp als 16. über die Relegation die Liga gehalten. Honsak hat noch Vertrag bis 2027. Einsatzbilanz: 1330/3240 = 41%.

Benedikt Pichler (27), Holstein Kiel, Deutschland (4.): Die vierte Saison in Kiel, nun die erste in der ersten deutschen Bundesliga, verlief zu Beginn recht erfolgreich für den Mittelstürmer, der aber zunehmend Richtung Ersatzbank gehen müsste und im Frühjahr dann kaum noch eine Rolle spielte, nur noch zu 4 Kurzeinsätzen kam. Zusätzlich plagte sich der Salzburger mit Verletzungen. Gesamt waren es dann 18 Einsätze in den 34 Runden, 7x von Beginn an (nur im Herbst), 5x durchgespielt, 2x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss auch leider keine Tore. Die Kieler sind als 17. und Vorletzter obendrein wieder abgestiegen. Pichler hätte noch 2 Jahre Vertrag, aber wird den Verein wohl eher verlassen. Einsatzbilanz: 778/3060 = 25%.

Gernot Trauner (33), Feyenoord Rotterdam, Niederlande (6.): Der routinierte Innenverteidiger hat nun schon seine vierte Saison bei Feyenoord absolviert. Und während er doch verletzungsanfällig ist, sind seine Leistungen weiterhin anerkannt bei seinem Verein und in zwei Begegnungen im Frühjahr war er sogar Kapitän. Der Oberösterreicher konnte im Frühjahr auch öfter eingesetzt werden als im Herbst, insgesamt waren es in den 34 Runden der Meisterschaft 19 Begegnungen für ihn (12 im Frühjahr), 16x von Beginn an, 13x durchgespielt, je 3x aus- und eingewechselt, fehlte im Frühjahr nur wegen Blessuren und einmal gesperrt. In den 6 Frühjahrsspielen der CL (Achtelfinale ausgeschieden) spielte Trauner 3x, 2x durch, 1x eingewechselt. Feyenoord schaffte heuer als 3. wenigstens wieder die CL-Quali, im Vorjahr war man allerdings 2. Trauner hat noch ein Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 1393/3060 = 45%.

Darijo Grujcic (26), Fortuna Sittard, Niederlande (6.): Der Sprung in die niederländische Eredivisie war für den Vorarlberger sicher ein gelungener Transfer, doch leider ist er in Sittard, wenn überhaupt, nur ein Ergänzungsspieler für die letzten Minuten. In den 34 Runden kam der Innenverteidiger auf 14 Einsätze, 2x von Beginn an und durchgespielt (einmal im Frühjahr), 12x von der Bank, also in der Mehrzahl der Meisterschaftsrunden gar nicht eingesetzt. Die Einsatzbilanz ist entsprechend schwach. Sittard wurde heuer 11 (Vorjahr 10.). Grujcis hat noch ein Jahr Vertrag, wir werden sehen, ob er sich halten oder steigern kann. Einsatzbilanz: 265/3060 = 9%.

Leo Greiml (23), NAC Breda, Niederlande (6.): Nach zwei schweren Kreuzbandverletzungen, die praktisch seine Karriere bei Schalke 04 verhinderten, konnte der Innenverteidiger bei diesem Aufsteiger in die Eredivisie neu durchstarten und sich auch voll durchsetzen und zu einer Stütze werden. Der Niederösterreicher spielte von Beginn an immer in der Startelf, insgesamt dann in 29 der 34 Runden, 27x durch, wurde allerdings 2x ausgeschlossen und fehlte drei Mal rot gesperrt. Greiml machte auch (noch im Herbst) 2 Tore. Im Frühjahr gab es für den NAC noch einen kleinen Rückfall auf Rang 15, aber letztlich den sicheren Klassenerhalt. Greiml ist anerkannt, sein Vertrag wurde bis 2027 verlängert. Einsatzbilanz: 2588/3060 = 85%.

Raffael Behounek (28), Willem II, Niederlande (6.): Mit den Tilburgern aufgestiegen, hat der Wiener heuer als Stammspieler in der Innenverteidigung ein Jahr in der Eredivisie verbracht. Leider reichte es nach einer katastrophalen Rückrunde nicht zum Klassenerhalt. 16. von 18 und im Relegations-Finale verloren. Behouneks persönliche Bilanz ist sehr gut: In 38 Spielen (einschließlich Relegation) kam er auf 35 Einsätze und das immer von Beginn an. Er spielte 32x durch und wurde nur ganze 3x ausgewechselt. Ob Behounek nun mit dem Verein, wo er noch ein Jahr Vertrag hat, wieder in die zweite Liga zurückgeht, erscheint fraglich. Einsatzbilanz: 3144/3450 = 91%.

Jonas Wendlinger (24), Almere City, Niederlande (6.): Bei Ried in der 2. Liga nicht mehr gefragt, durfte der sicher talentierte Tormann bei Almere als Nummer 2 seine Chance suchen (quasi als Ersatz für Sahin-Radlinger). Doch diese bekam er erst in der letzten der 34 Runden durch Einwechslung in der Schlussphase, als der enttäuschende Abstieg des Vereins als 18. (Vorjahr 13.) und Letzter längst feststand. Der Tiroler hat noch ein Jahr Vertrag, vielleicht bekommt er ja in der 2. Liga eine Chance. Einsatzbilanz: 9/3060 = <1.

Felix Bacher (24), Estoril Praia, Portugal (7.): Die erste A-Liga-Legionärssaison, in der recht starken portugiesischen Liga, brauchte der Tiroler doch etwas Zeit sich in die Mannschaft zu spielen. Aber seit Runde 11 ist er als Innenverteidiger dabei und gleich in der Startelf gesetzt, spielte seither immer durch, fehlte dann nur in einer Runde. Gesamt waren es 23 durchgespielte Begegnungen in 34 Runden. Und er machte sogar 2 Tore. Somit hat sich der Wechsel zu diesem Mittelständler – heuer als 8. Vorjahr nur 13. - aus einer Kleinstadtnahe Lissabon voll ausgezahlt, weitere Karriereschritte erscheinen möglich, obwohl der Vertrag bis 2028 verlängert wurde. Einsatzbilanz: 2070/3060 = 68%.

Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk, Belgien (8.): Es war ein interessanter Wechsel des jungen Wieners zu diesem Spitzenklub in der recht starken belgischen Liga. Anfangs schon oft in der Startelf, ist seine Saison letztlich gemischt, aber er ist zumindest ein wichtiger Bestandteil des Kaders. Gesamt kam der defensive Mittelfeldspieler auf 27 Einsätze in den 40 Runden (einschließlich Champions-Playoff), 18x von Beginn an, er spielte 8x durch, wurde 10x aus- und 9x eingetauscht. Er schoss (im Herbst) 1 Tor. Sattlberger hat sicherlich Potential seinen Weg zu machen. Genk gab ihm einen langen Vertrag bis 2029. Der Verein spielte lange um den Titel mit, erreichte schließlich Rang 3 (Vorjahr 5.) und die EL-Quali. Einsatzbilanz 1546/3600 =43%.

Marko Kvasina (28), 1. FC Slovacko, Tschechien (9.): Seit eineinhalb bei diesem unberechenbaren Klub aus der „mährischen Slowakei“, hat sich der Mittelstürmer, der sich bei mehreren Auslandsstationen nie so recht durchsetzen konnte, nach einem schwachen Herbst zumindest als Edeljoker in die Mannschaft spielen. Gesamt waren es 21 Einsätze in den 35 Runden (einschließlich Abstiegs-Playoff), wobei er im Frühjahr mit einer Ausnahme immer zum Einsatz kam, 7x von Beginn an 2x durch, 5x ausgewechselt und er kam 14x von der Bank. Die Torquote ist mit 3 (1 im Frühjahr) allerdings schwach. Slovacko, im Vorjahr noch 9., entkam als 13. von 16 Teams wenigstens dem Abstieg. Kvasina hat noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 902/3150 = 29%.

Yusuf Demir (22), Galatasaray, Türkei (10.): Nachdem er im letzten Jahr verliehen war, versuchte der, man muss es sagen, ehemalige Jungstar das dritte Jahr seines Vertrages, der an sich noch ein weiteres Jahr geht, wieder bei Galatasaray zu absolvieren. Leider kam der geborene Wiener auch heuer kaum vom Fleck. 8 Einsätze (je 4 im Herbst und Frühjahr) in 36 Meisterschaftsspielen sind einfach sehr wenig. Er spielte, im offensiven Mittelfeld oder als Rechtsaußen eingesetzt, nur 1x von Anfang an und durch (in der letzten unbedeutenden Runde), wurde 7x eingewechselt. Immerhin durfte Demir mit dem Verein den Meistertitel (wie im Vorjahr geholt) und sogar das Double mit dem Cupsieg feiern. In den 4 Frühjahrsspielen der EL (ausgeschieden in der Zwischenrunde) durfte Demir immerhin auch jedes Mals als Einwechselspieler ran. Seine Zukunft erscheint ungewiss. Einsatzbilanz: 149/3240 = 5%.

Muhammed Cham (24), Trabzonspor, Türkei (10.): Nach dem Abstieg in Frankreich etwas überraschend in die Türkei gewechselt, immerhin zu diesem vermeintlichen Topteam (Vorjahr 3.), mit dem er aber heuer nur Rang 7 erreichte. Der geborene Wiener ist hier aber immerhin voll in den Kader integriert gewesen und hat in knapp der Hälfte der Spiele auch begonnen. Gesamt waren es 31 von möglichen 35 Einsätzen für den offensiven Mittelfeldspieler, 14x in der Startelf, 5x durchgespielt, 9x aus- und doch auch nur 17x eingewechselt.Er schoss aber gute 5 Tore (2 im Frühjahr) und gab sogar 10 Assists, war also ein glänzender Vorbereiter. Cham ist weiter im Fokus des Nationalteams. In Trabzon hat man ihm einen langen Vertrag bis 2028 gegeben. Einsatzbilanz: 1546/3150 = 49%

Can Keles (23), Kasimpasa (Leihe) Türkei (10.): Wahrscheinlich fühlte sich die Leihe vom prominenteren Istanbuler Verein Besiktas zu Kasimpasa für den geborenen Wiener ein wenig wie Abschieben ab, aber er stand im Herbst eher am Abstellgleis. Hier ist zwar auch eher Einwechselspieler, aber immerhin Edeljoker, fehlte nur in einem Spiel im Frühjahr. In der Regel Rechtsaußen oder flexibel anders offensiv eingesetzt, kam er auf 16 Einsätze in den für ihn möglichen 17 Runden, 5x von Beginn an, gerade gegen Ende der Meisterschaft, 2x durchgespielt, 3x (in den letzten Minuten) aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss 3 Tore und gab 3 Assists. Der Verein, im Vorjahr 5., schaffte heuer nur Rang 10. Es scheint unwahrscheinlich, dass Keles nun bei Besiktas noch eine Chance bekommt. Einsatzbilanz: 699/1530 = 46%.

Stefan Schwab (34), PAOK Saloniki, Griechenland (12.): Der sehr routinierte defensive und zentrale Mittelfeldspieler ist auch ein vereinstreuer Mensch, der immerhin seine fünfte Saison in Thessaloniki absolviert hat und folgerichtig, wenn von Beginn an im Einsatz, heuer auch Kapitän war. Das war allerdings je länger die Meisterschaft dauerte seltener der Fall, gerade in der Playoff-Runde um die Meisterschaft sammelte er wenig Einsatzminuten. Gesamt kam der Salzburger aber doch auf 28 Einsätze in den 32 Runden, 17x von Beginn an, er spielte 7x durch (nur 1x im Frühjahr, wurde 10x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss auch 5 Tore (nur 1 im Frühjahr). PAOK, im Vorjahr Meister, spielt heuer als 3. vermutlich in der EL. Dort spielte Schwab in den 4 Spielen des Frühjahrs (ausgeschieden in der Zwischenrunde) 3x von Beginn an, 2x durch und 1x ausgewechselt, und kam 1x von der Bank und schoss auch hier 1 Tor. Schwabs Vertrag läuft aus, er möchte sich alle Optionen offen halten. Einsatzbilanz: 1457/2880 = 51%.

Peter Michorl (30), Atromitos Athen, Griechenland (12.): Mit 30 in seiner ersten Legionärssaison bei einem griechischen Mittelständler, verlief die Spielzeit nach recht gutem Start insofern problematisch, als er sich am Ende der Herbstsaison eine sechswöchige Fußverletzung zuzog. Danach kämpfte sich der offensive Mittelfeldspieler durchaus wieder zurück, wechselte zwischen Startelf und Bank. Gesamt kam er auf gute 25 Einsätze in den 32 Runden (fehlte also nur während der Verletzung), 12x von Beginn an, spielte aber nur 1x (im Herbst) durch, wurde 11x aus- und 13x ein (und da auch einmal wieder verletzt aus-)gewechselt. Und er schoss (im Frühjahr) 1 Tor. Atromitos wurde 7. (Vorjahr 8.). Der Wiener hat noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 1046/2880 = 36%.

Michael Steinwender (25), Heart of Midlothian, Schottland (14.): Der Burgenländer hat es sich durch den Wechsel im Winter aus Schweden zu dem schottischen Traditionsklub sicherlich verbessert und stand als Innenverteidiger auch rasch in der Startelf. Doch als man das Meister-Playoff verpasste, wurde er plötzlich für die letzten 5 Spiele auf die Ersatzbank verbannt. Gesamt kam er somit auf 9 Einsätze in für ihn möglichen 15 Begegnungen, 8x von Beginn an 7x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Und er schoss auch ein Tor. Rang 7 im Unteren Playoff ist für die Edinburgher natürlich enttäuschend nach Rang 3 im Vorjahr. Steinwender hat an sich noch bis 2028 Vertrag, es ist unklar, ob man mit ihm zufrieden ist oder nicht. Einsatzbilanz: 709/1350 = 52%.

Oluwaseun Adewumi (20), FC Dundee (Leihe), Schottland (14.): Ein Versprechen für die Zukunft wurde der offensiv vielfältig einsetzbare Wiener von Zweitligist FAC an das englische Burnley abgegeben, der Adewumi gleich an den schottischen Erstligisten hier verlieh. Im großen und ganzen hat er seine Chance genutzt, stand vor allem im Frühjahr öfters in der Startelf. Gesamt waren es gute 28 Einsätze in für ihn möglichen 35 Runden, 20x von Beginn an (14x im Frühjahr), er spielte 5x durch, wurde 15x ausgetauscht und kam 8x von der Bank. Und er schoss 4 Tore (2 im Frühjahr und gab 5 Vorlagen. Dundee entgeht als 10. von 12 dem Abstieg, war aber im Vorjahr 6. im oberen Playoff. Burnley holt Adewumi nach dem Aufstieg in englische PL zurück, es ist aber unklar, ob er nicht noch einmal verliehen wird. Einsatzbilanz: 1721/3150 = 55%.

Sven Sprangler (30), FC St. Johnstone, Schottland (14.): Die zweite Saison in schottischen Perth verlief für den defensiven Mittelfeldspieler und später auch Innenverteidiger persönlich eigentlich großartig, er stand nach wenigen Runden und dann im Frühjahr fast immer in der Startformation. Gesamt waren es 33 Einsätze in den 38 Runden, tolle 30x von Beginn an und 24x durchgespielt, nur 6x aus- und 3x eingewechselt. Im Frühjahr war der Steirer sogar oft Kapitän. Freilich wird diese Bilanz ordentlich getrübt, wenn der Verein dann als 12. und Letzter (Vorjahr 10.) absteigen muss. Spranglers Vertrag läuft aus, er wird wohl wechseln. Einsatzbilanz: 2718/3420 = 79%.

Patrick Pentz (28), Bröndby IF, Dänemark (16.): Der Tormann hat die zweite Saison bei dem dänischen Topteam aus Kopenhagen absolviert, die erste als Vollmitglied ohne Leihe. Nach eigenen Aussagen fühlt er sich hier sehr wohl, auch weil er offenbar die unumstrittene Nummer 1 ist, was auch seine Chancen im Nationalteam intakt hält. In den 32 Spielen samt Meister-Playoff stand er in 30 Runden am Spielfeld und in der Startelf, spielte 29x durch und wurde halt 1x in den letzten Minuten ausgeschlossen, fehlte nur zweimal (davon einmal gelbgesperrt). Als heuriger 3. (Vorjahr 2.), spielt Bröndby allerdings „nur“ in der ConfL-Quali. Pentz hat Vertrag bis 2028 bekommen. Einsatzbilanz: 2700/2880 = 94%.

Adrian Grbic (28), FC Luzern, Schweiz (17.): Nach der Leihe im Frühjahr 2024 hat es der Wiener am Ende der Transferperiode „geschafft“, ganz bei Luzern unterzukommen. Im Gegensatz zu den Jahren davor in Frankreich kommt der Mittelstürmer hier auch ständig zum Einsatz, hat in 31 der für ihn möglichen 33 Runden gespielt, wenn auch in der Minderzahl der Spiele von Beginn an. 12 x stand er in der Startelf (gut verteilt über die Saisonhälften), spielte 4x durch, wurde 8x ausgewechselt und musste doch 19x von der Bank kommen. Grbic schoss gute 9 Tore, gleich 8 im Frühjahr und ist „Torschützenkönig“ der Legionäre (mit Jakupovic). Die Luzerner kamen heuer ins obere Playoff (Vorjahr 7.), aber wurden dort nur 6. Grbic sollte anerkannt sein, er hat Vertrag bis 2027. Einsatzbilanz: 1406/2970 = 47%

Albert Vallci (29), FC St. Gallen, Schweiz (17.): Der Innenverteidiger hat seine dritte Saison in St. Gallen absolviert und ist hier weitgehend eine Stütze. Der Steirer hatte aber nicht eine ganz so tolle Bilanz wie im Vorjahr, auch wegen Verletzung und Sperren. Vallci kam in 27 der 38 Runden zum Einsatz, 25x von Beginn an, spielte 21x durch, wurde je 2x ausgetauscht und leider auch ausgeschlossen. 2 x kam er von der Bank. Vallci schoss 2 Tore (im Herbst). Die Ostschweizer waren heuer nicht gut in Form, erreichten nur Gesamtrang 8 im unteren Playoff (5. im Vorjahr). Vallci hat noch zwei Jahre Vertrag. Einsatzbilanz: 2238/3420 = 65%.

Markus Kuster (31), FC Winterthur, Schweiz (17.): Seit Januar 2023 im kleinen Winterthur, schien sich der Tormann aus Wien im Herbst wieder in die Startelf zurückgekämpft zu haben, verlor den Platz aber wieder nach einer Verletzung. Im Frühjahr kam er dann 2x zum Einsatz, sichtlich als Ersatzmann für den Stammkeeper. Gesamt kam er in den 38 Runden auf 7 Einsätze, 6x von Beginn an, 5x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Winterthur schaffte als Gesamt-10. von 12 nach Aufholjagd immerhin den Klassenerhalt, im Vorjahr war man aber 6. Kusters Vertrag läuft aus, er wird wohl wechseln. Einsatzbilanz: 540/3420 = 16%

Manuel Kuttin (31), Grashoppers, Schweiz (17.): Mit halbjähriger Unterbrechung seit Herbst 2022 bei den Zürichern, ist der Kärntner leider immer nur als Nummer 2 vorgesehen, was er offenbar akzeptiert hat. Heuer kam er in einem einzigen Spiel, im Frühjahr über 90 Minuten zum Einsatz, weil offenbar der Stammtormann nicht zur Verfügung stand. Ohne viel Kuttin-Beteiligung mussten die Grashopper als 9. von 10 Teams in die Relegation, die sie aber gewannen und und in der Super League bleiben. Die Vertragssituation für Kuttin ist unbekannt und offen. Einsatzbilanz: 90/3600 = 3%.

Marcel Canadi (27), EN Paralimniou, Zypern (19.): Nach einigen zuletzt recht erfolglosen Saisonen wechselte der Wiener im Winter aus der zweiten US-Liga ins zyprische Paralimni (zu seinem Trainer-Vater), einem Aufsteiger. Hier wenigstens war er meistens mit dabei und das mit Erfolg. Von für ihn möglichen 18 Meisterschaftsrunden war er 14x dabei, 11x von Beginn, spielte aber nur 3x durch, wurde 8x aus- und 3x eingewechselt. Er schoss 1 Tor und gab 4 Torvorlagen. Ob es in Paralimni weitergeht, ist unbekannt. Einsatzbilanz: 903/1620 = 56%.

Marco Krainz (28) EN Paralimniou, Zypern (19.): Es ist die erste Legionärssaison für den Wiener, der immerhin von BW Linz hier her in diese schwächere Liga wechselte. Bei den Zyprioten war der defensive und zentrale Mittelfeldspieler sofort anerkannt und in der Stammelf, und in der zweiten Saisonhälfte sogar schon Kapitän. In den für ihn möglichen 32 Meisterschaftsspielen war er 29x dabei, immer von Beginn an, spielte 26x durch, wurde 3x ausgewechselt, fehlte nur verletzt/krank oder gesperrt. Er gab 3 Torvorlagen. Der Verein schaffte dann auch als 11. von 14 Teams im unteren Playoff den Klassenerhalt. Die Vertragsdauer von Krainz ist auch unbekannt. Einsatzbilanz: 2578/2880 = 89%.

Daniel Antosch (25), Nea Salamis, Zypern (19.): Schon seit 2021 bei wechselnden Vereinen und mit wenig Spielglück in Zypern, heuerte der Tormann aus Wien heuer bei diesem Abstiegskandidaten an – mit dem er letztlich als 13. und Vorletzter (Vorjahr 9.) abstieg. Dabei hatte er nur kurze Phasen, in denen Antosch regelmäßig zum Einsatz kam, gesamt waren es in den 33 Runden nur 11 Einsätze, von Beginn an, 10x durchgespielt und 1x ausgeschlossen. Sein Vertrag läuft aus, aber es wird wohl so immer schwerer einen neuen Verein zu finden. Einsatzbilanz: 918/2970 = 31%.

Ivan Lucic (30), Hajduk Split, Kroatien (21.): Seit Anfang 2023 bei Hajduk, war der Wiener Tormann mir kroatischen Wurzeln bei diesem populären südkroatischen Verein heuer meistens Stammspieler, aber nicht die ganze Saison. Er spielte in 28 der 36 Runden, immer von Beginn an, 27x durch, wurde allerdings 1x ausgeschlossen und dann rotgesperrt. In je vier Runden im Herbst und Frühjahr, darunter die letzten drei (aus unbekannten Gründen, zweimal nicht im Kader), kam er nicht zum Einsatz. Hajduk schnupperte am Meistertitel, wurde aber wieder nur 3. und geht in die ConfL-Quali. Lucic hat an sich noch ein Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 2496/3240 = 77%.

Dario Maresic (25), HNK Istra, Kroatien (21.): Geborener Steirer mit ursprünglich großen Karriere-Ambitionen hat sich nun scheinbar seit drei Jahren in Istra bei diesem Mittelständler gesettelt. Hier ist der Innenverteidiger ein unumstrittener Stammspieler, war heuer sogar zweimal Kapitän. Gesamt kam er auf 33 Einsätze in den 36 Runden, 27x durchgespielte und 6x ausgewechselt, fehlte nur gelbgesperrt. Er machte auch 3 Tore (eines im Frühjahr). Der Verein schaffte heuer den 6. Platz nach Rang 8 im Vorjahr. Maresic hat noch ein Jahr Vertrag, scheint hier letztlich vorerst zufrieden zu sein. Einsatzbilanz: 2894/3240 = 89%.

Arnel Jakupovic (27), NK Osijek, Kroatien, (21.): Eher gescheitert in Italien, aufgestiegen in Slowenien, sogar ins Nationalteam hineingeschnuppert, hat sich der Mittelstürmer immerhin in der etwas stärkeren kroatischen Liga bei diesem Mittelständler lange etabliert. In für ihn möglichen 32 Runden spielte der Wiener 27x, 26x von Beginn an, 20x durch, wurde nur 6x aus- und 1x eingewechselt, und er schoss 9 Tore (3 im Frühjahr) und ist damit heuer „Schützenkönig“ der Legionäre (mit Grbic). In den letzten 4 Runden stand Jakupovic allerdings aus unbekannten Gründen nicht im Kader. Osijek, im Vorjahr 4., wurde heuer nur 7. ohne Europacup-Quali. Jakupovic hat noch Vertrag bis 2027. Einsatzbilanz: 2312/2880 = 80%

Stefan Peric (28), HNK Sibenik, Kroatien (21.): Der Salzburger ist ein treuer Spieler bei diesem kleineren Verein, mit dem er schon einmal abgestiegen, heuer wieder aufgestiegen und nun wieder als 10. und Letzter abgestiegen ist. Der meistens als Innenverteidiger eingesetzte Spieler war in 29 der 36 Runden dabei, spielte gute 19x durch, wurde nur 3x aus- und 7x eingewechselt, fehlte aber immer wieder gelbgesperrt oder offenbar verletzt. Nun läuft der Vertrag von Peric allerdings aus, es ist wohl unwahrscheinlich, dass er noch einmal in die zweite Liga dieses Landes geht. Einsatzbilanz: 1982/3240 = 62%.

Dragoslav Burkic (24), Tekstilac Odzaci, Serbien (22.). Dieser völlig unbekannte in Wien geborene Fußballer, der seine Karriere in der zweiten und dritten österreichischen und der zweiten slowenischen Liga nicht in Fahrt bringen konnte, wurde überraschend von diesem Aufsteiger in die serbische Superliga verpflichtet. Nun, er hat es „geschafft“, im Herbst und im Frühjahr (im unteren Playoff) in insgesamt 37 Runden 2x eingetauscht zu werden. Der Verein steigt als 15. und Vorletzter wieder ab, der Vertrag des Linksaußen läuft aus. Berühmt wird er vermutlich nicht werden. Einsatzbilanz: 57/3330 = 2%.

Gabriel Eskinja (21), Zorya Luhansk, Ukraine (23.): In Kroatien sollte er den Feinschliff für die Profikarriere bekommen, war aber nicht erfolgreich, so hat der geborene Steirer heuer das Abenteuer Ukraine gewagt. In Luhansk, die bekanntlich wegen des Krieges gar nicht in der Heimatstadt spielen können, hatte er aber auch nur zwei gute Phasen im Herbst, kam im Frühjahr nur noch dreimal zum Einsatz. Gesamt waren dies für den Innenverteidiger 11 Einsätze in den 30 Runden, 9x von Beginn an, 6x durchgespielt, je 2x aus- und eingewechselt, 1x ausgeschlossen. Luhansk, im Vorjahr 10., schaffte heuer Rang 7. Eskinja hat Vertrag bis 2027 bekommen, aber ob er unter diesen Bedingungen hier weitermacht, ist wohl fraglich. Einsatzbilanz: 705/2700 = 26%.

Maximilian Hofmann (31), Debrecen VSC, Ungarn (24.): Bei Rapid nicht mehr gefragt, heuerte der Wiener (wohl notgedrungen) im Winter in der schwächeren ungarischen Liga bei diesem Mittelständler an, der aber heuer mit de Österreicher eher schlecht performte und nur 9. von 12 wurde, nach Rang 5 im Vorjahr. Hier war er aber als Innenverteidiger weitgehend Stammspieler, fehlte nur 2 Runden offenbar verletzt. In für ihn möglichen 16 Spielen kam er 14x zum Einsatz, spielte auch 13x durch, wurde nur 1x ausgewechselt. Und er schoss (in der letzten RundeI 1 Tor. Die Vertragsdauer ist unbekannt, wenn er will, wird er wohl bleiben dürfen. Einsatzbilanz: 1241/1440 = 86%

Franz Stolz (24), Rapid Bukarest (Leihe), Rumänien (25.): Der ohnehin sehr überraschend nach Italien gekommene Tormann, konnte sich bei Genua nicht durchsetzen und wurde daher im Winter in die schwache rumänische Liga verliehen. Doch leider war er auch hier nur weitgehend Ersatzmann. In für ihn möglichen 17 Spielen stand er nur 5x auf dem Platz, wenigstens eher gegen Ende in der Meisterrunde, spielte 4x durch und wurde 1x eingewechselt. Der Traditionsverein wurde heuer 5. (Vorjahr 6.). Der Steirer wird vorerst nach Genua zurückkehren, aber dort wohl keine Zukunft haben. Einsatzbilanz: 361/1530 = 24%.

Stefan Krell (33), Unirea Slobozia, Rumänien (25.): Ein zweiter österreichischer Tormann in Rumänien, wo er seit 2019 in unterklassigen Vereinen aktiv war, bekam er heuer bei diesem Aufsteiger eine Chance auf Erstliga-Fußball. Nachdem er bis Mitte Februar auf der Ersatzbank sitzen musste, war er ab der 28. Runde des Grunddurchgangs, in der Abstiegsrunde und in den zwei Spielen des Abstiegsplayoffs immer über die volle Spielzeit dabei. Gesamt waren das somit immer noch relativ wenige 14 von 41 möglichen Begegnungen. Der Verein bleibt als 14. von 16 Mannschaften nach einem gewonnenen Abstiegs-Playoff in der ersten Liga, aber der Vertrag von Krell läuft jetzt erstmal aus. Einsatzbilanz: 1260/3690 = 34%

(Kevin Wimmer (32), Slovan Bratislava, Slowakei (27.): Der oberösterreichische Innenverteidiger wurde im zweiten Jahr mit seinem Klub wieder Meister. Er stand öfters offenbar auch verletzt, nicht im Kader, Er spielte in 17 der 32 Runden, 11x von Beginn an, spielte 7x durch, wurde 4x aus- und 6x eingewechselt. In den letzten 2 Spielen der CL (ausgeschieden) spielte er durch.)

(Alex Sobczyk (28), FK Skalica, Slowakei (27.): In den für ihn möglichen 18 Spielen kam der Mittelstürmer auf 17 Einsätze, 8 von Beginn an, wurde jedes Mal ausgewechselt und kam 9x von der Bank. Er schoss 3 Tore (2 im Frühjahr). Skalica schaffte (wieder) Rang 9 im unteren Playoff).

(Raul Florucz (24), Olimpija Ljubljana, Slowenien (28.): Obwohl in einer schwächeren Liga, ist er so aufgefallen, dass er ins Nationalteam einberufen wurde. Er wurde mit Laibach Meister und stand in 29 der 36 Runden auf dem Feld. 23x spielte er von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 19x aus- und 6x eingetauscht. Und er schoss tolle 15 Tore (außerhalb unserer Wertung, weil zu schwache Liga) und wurde Torschützenkönig .

Thomas Murg (30), Khaleej Club (Leihe), Saudi-Arabien (1. AFC West): Bei PAOK plötzlich und etwas überraschend nicht mehr gefragt, wurde der Rechtsaußen und offensive Mittelfeldspieler zu diesem Mittelständler in der östlichen Kleinstadt Saihat in Saudi-Arabien verliehen. Hier kam der Steirer zu seinen Einsätzen, bei guten 16x von 17 Möglichkeiten und 13x von Beginn an. Er spielte aber nur 2x durch, wurde 11x aus- und 3x eingewechselt. Für den Al-Khaleej ging es aber im Frühjahr bergab, es gab nur 2 Siege, wenn Murg am Feld stand und er schoss auch nur 1 Tor und gab offenbar keine Vorlagen. Gesamt wurde es immerhin wieder der 12. Platz wie im Vorjahr. Murg müsste zurück nach Saloniki, seine Zukunft ist offen. Einsatzbilanz: 1105/1530 = 72%.

Manprit Sakaria (28), Shenzhen Peng City, China (3. AFC Ost): Bei Sturm Graz nicht mehr gefragt, verbringt der geborene Wiener seine erste Legionärssaison in China, immer noch keine wirklich starke Liga, bei einem Abstiegskandidaten. Er ist hier rasch in den Kader integriert worden, aber nicht immer in der Startelf. Der hier sowohl als Mittelstürmer und im defensiven Mittelfeld eingesetzte Sakaria kam immerhin in allen 12 bisherigen Meisterschaftsspielen zum Einsatz, 7x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 3x ausgetauscht und musste 5x von der Bank kommen. Er schoss 1 Tor und gab 2 Torvorlagen. Das Team aus Shenzhen ist aber wie im Vorjahr 14. von 16 Teams und in Abstiegsgefahr.

Rene Renner (31), Burinam United, Thailand (4. AFC Ost): Beim LASK nicht mehr gefragt, wurde der Oberösterreicher noch Ende März vom thailändischen Meister ausschließlich für die Endphase der AFC-CL engagiert, da er in der Meisterschaft nicht einsatzberechtigt ist. Letztlich machte der Linksverteidiger ein einziges Spiel im Viertelfinale über die volle Spielzeit, wo man ausschied. Sein Vertrag läuft vorerst wieder aus.

Peter Zulj (32), Burinam United, Thailand (4. AFC Ost): Der schon seit 2019 herum tingelnde Legionär heuerte schon im Jänner aus China kommend beim thailändischen Meister an. Es ist nicht klar, ob ihm bewusst war, dass auch er in der Thai-Meisterschaft keine Spielberechtigung bekommen konnte. So spielte auch dieser Oberösterreicher hauptsächlich in der AFC-CL, wo er noch für 5 Spiele spielberechtigt war, 4x kam er im defensiven und zentralen Mittelfeld zum Einsatz und spielte jeweils durch, Auch im Thai Cup spielte Zulj. Den gewann Burinam und holte mit der Meisterschaft das Double. Auch Zuljs Vertrag läuft aus, es ist unklar, ob die Thailänder mit ihm weiter planen.

Andreas Kuen (30), Melbourne City FC, Australien (5. AFC East): Von einem griechischen Mittelständler kommend, versuchte sich der Tiroler heuer in der immer noch etwas exotisch anmutenden, aber eher aufstrebenden australischen Liga. Und es zahlte sich aus, denn er wurde mit seinem Klub Meister durch einen Sieg im Playoff-Finale, nach Platz 2 im Grunddurchgang (im Vorjahr 6. und in der ersten Runde ausgeschieden). Der zentrale und offensive Mittelfeldspieler war in Melbourne meistens in der Startelf gesetzt, fehlte nur mehrere Runden wegen Verletzungen. Insgesamt kam Kuen auf 21 Einsätze in 29 Spielen (mit Playoff), 20x von Anfang an, spielte 4x durch, wurde 16x ausgewechselt und musste nur 1x von der Bank kommen. Und er schoss 3 Tore (eines im Frühjahr) und gab 7 Torassists (2 im Frühjahr. Eine gute Saison für Kuen, und er hat auch noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 1548/2610 = 59%.

Hannes Wolf (26), New York City FC, USA (2. CONCACAF): Es ist die zweite Saison für den meist als Linksaußen eingesetzten, und während er sich eine Rückkehr nach Europa offen hält, ist er bei diesem Team in den USA immerhin Stammspieler und fast immer in der Startelf. In den ersten 17 Runden der heurigen Saison spielte er gleich 16x in der Startformation, immerhin 9x durch, wurde 7x ausgewechselt und musste nur 1x von der Bank kommen. Und er schoss dazu noch gute 6 Tore. Die New Yorker müssen heuer allerdings als 9. in der Ostliga schwer ums Playoff kämpfen (Vorjahr 6. und im Viertelfinale ausgeschieden). Wolf dürfte aber eine Stütze sein und muss ihn karrieremäßig weiter auf der Rechnung haben.

David Schnegg (26), DC United, USA (2. CONCACAF): Der Tiroler versucht sich also heuer im ersten Legionärsjahr in der US-Hauptstadt, spielte schon eine halbe 2024er-Saison. Er ist hier, links in der Verteidigung oder im Mittelfeld eingesetzt, ebenfalls Stammspieler, auch mit Einsätzen in allen Runden und gleich 16 davon von Beginn an, wobei er sogar 14x durchspielte, nur 2x aus- und 1x eingewechselt wurde. Dem Verein hat es bisher allerdings nicht entscheidendes gebracht, denn DC ist derzeit als 12. im Osten (Vorjahr 10.) weit vom Playoff entfernt.
 

Von den 17 Legionären in den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) und der stärksten asiatischen zweiten Liga spielten im Frühjahr 2025 14 Österreicher, einer mehr als im Herbst 2024. Nicht zum Einsatz kamen Tino Casali (Braunschweig), und Rene Kriwak (Dordrecht, beide dauerverletzt, und Enes Tepecik (Ankaragücü, nicht mehr gefragt).

Die Klammer hinter dem Verein bedeutet hier dessen Platzierung in der Meisterschaft.

Maximilian Wöber (27), Leeds United (1. Aufstieg), ENG: Seit Beginn 2023 beim diesjährigen Aufsteiger unter Vertrag (aber mit einem Jahr Leihe zu Gladbach), verlief die Rückkehr für die ganze heurige Saison von Beginn an unglücklich für den Nationalteamspieler aus Wien. Fast über die gesamte Saison von Verletzungen geplagt, und auch dazwischen kein Stammspieler, kam der Linksverteidiger in den 46 Runden auf ganze 8 Einsätze (4 im Frühjahr), nur 2x von Beginn an, 1x durchgespielt, 1x aus- und 6x eingetauscht. Und er schoss im Herbst 1 Tor. Es ist wohl zweifelhaft, ob er bei Leeds in der PL den Vertrag erfüllen darf oder sollte.

Andreas Weimann (33), Blackburn Rovers (7.), ENG: Österreichs längstdienender Legionär in England (seit 2011, meist 2. Liga) heuerte diese Saison in Blackburn an und hatte eigentlich eine gute Saison – bis er sich leider in der 35. Runde schwer verletzte und den Rest der Saison ausfiel. Gesamt waren es daher für den offensiven Mittelfeldspieler 30 Einsätze in 46 Runden, 15x von Beginn an, allerdings nur 2x durchgespielt, 13x aus- und 15x eingewechselt. Und er schoss immerhin 7 Tore (3 davon noch im Frühjahr). Damit ist der Wiener zeitweise immer noch gut für den Nationalteam-Kader gewesen.

Daniel Bachmann (30), FC Watford (14.), ENG: Einer der vereinstreuesten Legionäre, ist der Niederösterreicher seit 2019/20 in dem Londoner Vorort und war heuer zeitweise Kapitän. Leider hat er nur 2x im Januar gespielt, dann fiel er lange (wieder) mit Verletzung aus, und schaffte es leider auch danach nicht mehr in die Startelf. Somit hat er insgesamt in den 46 Runden auf nur 22 Einsätze, 21x durchgespielt und 1x ausgetauscht. Angeblich möchte ihn Watford nun sogar verkaufen.

Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth (16.), ENG: Der oberösterreichische Tormann ist ein Gewinner dieser Saison. Er kam beim nun erfolgreichen Aufsteiger rasch in die Startelf. Im Frühjahr spielte er sogar immer (außer in den letzten 2 Runden), kam somit auf 35 Startelfeinsätze in für ihn möglichen 44 Runden, spielte 34x durch, wurde 1x (verletzt) ausgewechselt. Schmid trug viel zum im Frühjahr letztlich klar errungenen Klassenerhalt von Portsmouth bei, gab sogar zu zwei Toren den Assist. Er wurde nun erstmals „zur Belohnung“ ins Nationalteam einberufen.

David Affengruber (24), FC Elche (2., Aufstieg), SPA: Die erste Auslandssaison für den Innenverteidiger aus Niederösterreich in der zweiten spanischen Liga haben manche, da er von Meister Sturm kam, als Abstieg empfunden haben..Aber hier im Südosten des Landes spielte er eine hervorragende Saison in der Stammelf. In den für ihn möglichen 40 Runden spielte er immer, gleich 35x von Beginn an, 30x durch, wurde je 5x aus- und eingewechselt. Hoffentlich bedeutet das für ihn nach dem Aufstieg die nächste Saison in der Primera Division.

Florian Kainz (32), FC Köln (1., Aufstieg), DE: Schon seit Anfang 2019 in Köln, ging der vereinstreue Mittelfeldspieler und Außenstürmer mit in die zweite Liga. Dort hatte er im Herbst, auch wegen Verletzung und offenbar teilweise mangelndem Vertrauen des Trainers Schwierigkeiten, sich wieder zu etablieren, ist aber seit Ende November wieder weitgehend Stammspieler (und blühte in den letzten zwei entscheidenden Runden unter neuem Trainer richtiggehend auf). Gesamt kam der Steirer auf 27 Einsätze in den 34 Runden, 16x von Beginn an, 5x durchgespielt, je 11x aus- und eingewechselt. Und er schoss gute 5 Tore (4 im Frühjahr) und trug am Ende viel zum Aufstieg bei.

Dejan Ljubicic (27), FC Köln (1. Aufstieg), DE: Der geborene Wiener mit kroatische Wurzeln absolvierte nun vier Saisonen für die Kölner, steht aber nun vor dem Absprung zum kroatischen Dinamo Zagreb. Auch er trug viel zum Aufstieg bei, auch wenn es am Ende einen kleinen Abfall gab und er die letzten zwei Runden aus dem Kader gestellt wurde. Gesamt machte der vielfältig einsetzbare Mittelfeldspieler auch 27 Spiele in den 34 Runden mit, immerhin 23x von Beginn an und 13x durchgespielt, 10x aus- und 4x eingewechselt. Er schoss 4 Tore (eines im Frühjahr).

Nicolas Kristof (25), SV Elversberg (3. kein Aufstieg nach Relegation), DE: Der Deutsch-Österreicher kann heuer sicher als Aufsteiger bezeichnet werden, auch wenn das seinem sensationell spielenden Klub knapp nicht gelungen ist. Der Tormann hat in allen 36 Begegnungen durchgespielt, hat damit die beste Bilanz aller Österreicher. Er könnte bald ins Visier des Nationalteams kommen.

Christoph Kobald (27), Karlsruher SC (8.), DE: Auch er ist ein sehr vereinstreuer Spieler, der seit der Saison 2018/19 beim KSC spielt. Zu Beginn der Saison plötzlich oft Ersatz und dann lange verletzt, konnte sich der Innenverteidiger ab Runde 22 im Frühjahr wieder als Stammspieler etablieren. Gesamt kam der Wiener somit auf 18 Einsätze in 34 Runden, 14x von Beginn an (13x im Frühjahr), 11x durchgespielt, 3x aus- und 4x eingewechselt. Sein Vertrag läuft aus.

Luka Reischl (21), ADO Den Haag (Leihe, 4. kein Aufstieg nach Playoff), NL: Im Winter als Leihspieler von RB Salzburgs Zweitligist Liefering immerhin in die zweite niederländische Liga zu diesem recht prominenten Klub gewechselt, hat der offensive Mittelfeldspieler zunächst voll eingeschlagen und laufend Tore geschossen und Assists gegeben, doch im März fiel er zwei Monate lang mit Schlüsselbeinbruch aus. Bei letztlich 10 Einsätzen in für ihn möglichen 20 Spielen (einschließlich Aufstiegs-Playoff, in dem man ausschied), 5x von Beginn an und jeweils ausgewechselt und 3x eingetauscht, schoss der Salzburger hervorragende 5 Tore und gab 3 Vorlagen. Er soll von Den Haag fix verpflichtet werden.

Martin Fraisl (32), CD Mafra (18. Abstieg), POR: Der Tormann versuchte heuer sein Glück bei diesem Kleinverein in der portugiesischen Liga, nachdem es davor in Dänemark nicht mehr gut lief. Hier wurde der Niederösterreicher wenigstens sofort Stammspieler (2x auch als Kapitän) und spielte die ersten 31 der 34 Runden durch, die letzten 3 fehlte er aus unbekannten Gründen, vielleicht wegen des schon bevorstehenden Abstiegs als Letzter.

Tobias Hedl (22), Zulte Waregem (1., Aufstieg) (Leihe), BEL: Praktisch von Rapids zweiter Mannschaft in der zweiten Liga im Winter zu diesem Team in der flandrischen Kleinstadt gekommen, hat sich diese Chance für den Wiener voll ausgezahlt. Nach kurzer Zeit wurde der Mittelstürmer hier Stammspieler. In für ihn noch möglichen 13 Spielen kam er auf 10 Einsätze, 6x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 2x aus- und 4x eingewechselt, und er schoss 4 Tore. In der nächsten Saison wird Hedl, da Waregem Zweitligameister wurde, und er mit Kaufoption fix verpflichtet wird, in der recht starken belgischen ersten Liga spielen.

Nikola Dovedan (30), Fatih Karagümrük (3., Aufstieg nach Playoff), TUR: Der Wechsel von der deutschen Bundesliga in die zweite türkische Liga kam etwas überraschend, aber immerhin spielt er häufig, wenn auch nicht immer von Beginn an. In 39 Spielen, in der Regel als Linksaußen kam er auf 37 Einsätze, 16x von Beginn an, aber nur 2x durchgespielt, 16x aus- und 21x eingewechselt. Er schoss (im Herbst) 1 Tor und gab 6 Torvorlagen. Schauen wir mal, ob er die die Super Lig mit darf.

Christopher Knett (34), Al-Arabi (12.), SA: Nach Vertragsende im Iran, war der Tormann eine halbe Saison vereinslos, bevor er für das Frühjahr von diesem saudischen Zweitligist engagiert wurde. Hier war der Wiener auch lange Stammkeeper von Beginn an, nur in den letzten sechs Runden kam er nicht mehr zum Einsatz und stand zuletzt auch nicht mehr im Kader. Gesamt waren es 12 Einsätze in für ihn möglichen 18 Spielen, immer von Beginn an 11x durchgespielt und 1x (verletzt) ausgewechselt.

Ich bin wieder einmal begeistert von deinem Einsatz!

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Österreichische Fußballlegionäre
Herbst 2025


Das Sommer-Transferfenster wurde in Österreich am 5. September geschlossen (in den meisten großen Ligen einige Tage früher), daher ist es Zeit für das halbjährige Update der Legionärsübersicht. In wenigen anderen Ländern endet die Transferzeit etwas später oder es gibt andere Regelungen. Für vertragslose Spieler gilt die Transferzeit nicht, in einigen Verbänden gibt es Sonderregelungen für Leihverträge außerhalb des Transferfensters. Daher wird die folgende Aufstellung gegebenenfalls bis Ende September 2025 laufend upgedated.

Anmerkung: Ich verfolge nur (noch) Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Ende August 2025) sowie in Top-5-A- und Top-1-B-Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für die internationalen Klubbewerbe, wobei die asiatische AFC aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt wird, was auch der Verband selbst macht (und damit Legionäre in großen Ländern nach unseren Kriterien erfasst werden können). Gegenüber dem Frühjahr 2025 ist leider die Ukraine aus den Top-25 rausgefallen, und wird ausgerechnet durch Russland ersetzt, das aus unerklärlichen offenbar rechnerischen Gründen wieder dabei ist (22.), obwohl die Vereine dieser Liga seit Beginn des Ukraine-Krieges (Februar 2022) in internationalen Bewerben nicht vertreten sind. Solange die russische Liga für Bewerbe der UEFA und FIFA gesperrt ist, werde ich auch die Legionäre dort nicht behandeln (trifft derzeit Dardan Shabanhaxjaj und Aleksandar Jukic, beide bei Rubin Kazan). Nicht umfasst in meiner Aufstellung für Legionäre sind daher A-Ligen wie die Slowakei, Slowenien, eben die Ukraine, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Litauen und Gibraltar, und B-Ligen wie in Polen, Dänemark, Schweiz/Liechtenstein, Schottland, Kroatien, oder auch China und USA, und andere noch schwächere oder andere dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Es werden alle Transfers und Auf-/Abstiege der hier gefolgten Ligen umfasst.

Im Herbst 2025 stellt Österreich - nach Stand der Dinge – 85 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition. Das sind gleich 10 mehr als im Frühjahr 2025 und es ist ein klarer neuer Legionärs-Rekord!. Von den hier registrierten Legionären sind 38% in schwächeren Ligen beschäftigt als es die österreichische Bundesliga laut UEFA-5-Jahreswertung als derzeit 15. ist (von den nicht-europäischen Ligen mit Österreichern ist laut IFFHS-Ranking keine Liga stärker als die österreichische).


Zugänge aus Österreich:

Leider wechseln kaum noch „gestandene“ Spieler direkt von Österreich zu guten Vereinen ins Ausland. Die höchstrangigen Wechsel sind jene von Spielern von Absteiger Austria Klagenfurt zum deutschen Bundesligisten FC St. Pauli, Jannik Robatsch und Tormann Simon Spari (der dort aber nur als Nummer 3 vorgesehen ist). (Noch nicht als Wechsel nach Deutschland zu zählen sind die Verpflichtungen der jungen Konstantin Schopp von Mainz und Oliver Sorg von Augsburg, die zwar formell in den Kadern stehen, aber bis auf weiteres wohl für die B-Teams in den viertklassigen Regionalligen vorgesehen sind). Der stärkste Wechsel außerhalb Deutschlands war jener von Samson Baidoo zum französischen Lens. Ein guter Wechsel ist (auch) der vom bisherigen LASK-Torhüter Tobias Lawal in die Top-10 belgische Liga zu KRC Genk. Die türkischstämmigen Spieler Cem Üstündag, bisher WSG Tirol, zu Kasimpasa, und Mücahit Ibrahimoglu, bisher sogar nur in der zweiten Liga (bei Rapid II), zu Konyaspor, wechseln zu ihren Wurzeln in die türkischer SüperLig. Tormann Florian Wiegele, zum GAK verliehen, geht zurück in die tschechische Liga zu Viktoria Pilsen (aber wieder nur als Nummer 2). Weitere Wechsel in diese Top-10 Liga sind wohl als Aufstiege von bisherigen Zweitliga-Spielern zu werten, und zwar von Ermin Mahmic (bisher Lafnitz), und Namory Cisse (bisher Lustenau), zu Slovan Liberec beziehungsweise zu Dukla Prag. Dijon Kameri wechselt von Altach in die momentan eine Spur stärkere polnische Liga zu Cracovia Krakau. In die etwas schwächere zyprische Liga wechselt Ivan Ljubic, vom LASK zu Apollon Limassol. Zwei Erstligawechsel in die ähnlich einzuschätzende schottische Liga sind zu vermelden, und zwar von Hartberg-Tormann Raphael Sallinger zu Hibernian FC, und vom bei Altach nicht mehr gefragten Lukas Fadinger zum FC Motherwell. Ein weiteres Talent aus der zweiten Liga (von Rapid II), Jovan Zivkovic, versucht sich in der doch schwachen ungarischen Liga bei ETO Györ. Vier Spieler wechselten nach Asien, je zwei in die VAE und nach Thailand: Adis Jasic von Wolfsberg zu Al-Ain, und Mateo Karamatic von Hartberg zu Al-Nasr, sowie Robert Zulj zu seinem Bruder Peter zu Meister Burinam United, und sogar aus der zweiten Liga (Amstetten) Tormann Armin Gremsl zu Muangthong United. Etwas überraschend auch, dass Dominik Fitz von Austria Wien in die fußballerisch immer noch etwas schwächere, aber halt wohl von der Bedeutung und dem Finanziellen stärkere US-MLS wechselt, und zwar zu Minnesota. Thierno Ballo wechselte von Wolfsberg in die zweite englische Liga zu Millwall. Ein weiterer Klagenfurt-Absteiger, Nicolas Binder, geht in die zweiten niederländische Liga zum SC Cambuur. Reine Zweitligawechsel sind die von Tormann Jakob Odenahl (bisher FAC) ins portugiesische Leiria, und von Philipp Wydra (schon wieder von Rapid II) zum belgischen Francs Borains.

 

Wechsel innerhalb der Top-25 europäischen ersten und Top-10 zweiten und sonstigen relevanten außereuropäischen Ligen:

Stefan Posch, im Frühjahr bei Atalanta, ist beim bisherigen Besitzer Bologna nicht mehr gefragt, bleibt aber mit dem Wechsel zu Como immerhin in der italienischen Liga. Florian Grillitsch, im Frühjahr zum spanischen Absteiger Valladolid verlieren und bei Stammklub Hoffenheim nicht mehr gefragt, geht in die nur etwas schwächere portugiesische Liga zu Sporting Braga. Aus Deutschlands Freiburg in die doch schwächere dänische Liga, zu Bröndby, geht Teamstürmer Michael Gregoritsch. Ein interessanter Wechsel ist jener von Muhammed Cham, per Leihe, vom türkischen Trabzonspor zum tschechischen Meister Slavia Prag. Vincent Trummer wechselte innerhalb Tschechiens nach Abstieg seines bisherigen Vereins Budweis zu Aufsteiger FC Zlin. Flavius Daniliuc, im Vorjahr zu Verona verliehen, geht mit seinem bisherigen Klub (Salernitana) natürlich nicht in die dritte italienische Liga, sondern schafft einen Wechsel zum Schweizer Meister FC Basel. Oluwaseun Adewumi, im Vorjahr zum schottischen FC Dundee verliehen, muss heuer von Eigentümer Burnley eine weitere Leihe akzeptieren, immerhin in die stärkere belgische Liga zu Cercle Brügge. Can Keles, im Frühjahr zu Kasimpasa verschoben, wird heuer von Stammklub Besiktas an den türkischen Ligakonkurrenten und Aufsteiger Kocaelispor verliehen. Ex-Nationalteam-Tormann Heinz Lindner wechselte innerhalb der Schweiz von Sion zu den Young Boys Bern (aber wieder nur als Nummer 2). Tormann Markus Kuster, im Schweizer Winterthur nicht mehr gefragt, geht zur neuen „Österreicher-Filiale“ in Zypern, Paralimniou. Lange bei Sibenik, geht Stefan Peric nach dem neuerlichen Abstieg des Vereins zum bisherigen kroatischen Erstligakonkurrenten HNK Gorica. Innerhalb Rumäniens wechselt Tormann Stefan Krell von Slobozia zu Petrolul Ploiesti. Und last but not least wechselte Teamstürmer Marko Arnautovic von Inter Mailand zum serbischen Meister Roter Stern Belgrad, sportlich ein Abstieg, aber altersgemäß und wohl auch finanziell und emotionell das Richtige.

Innerhalb der zweiten englischen Liga geht der langjährige Routinier dort, Andreas Weimann, von Blackburn zu Derby County. Der ebenfalls langjährige Kollege Daniel Bachmann war bei Watford nicht mehr gefragt und wurde in die spanische zweite Liga zu Deportivo La Coruna verliehen (vorerst aber auch nur als Nummer 2).

 

Aufstieg von niedrigeren in höhere Ligen, sowie Abstieg in niedrigere oder zu schwache Ligen (auch mit demselben Verein):

Auf dem Papier in diese Kategorie fällt die Leihe von Maximilian Wöber vom Meister und Aufsteiger der zweiten englischen Liga der Vorsaison, Leeds, zum deutschen Werder Bremen, aber sportlich ist es wohl bestenfalls eine Seitwärtsbewegung. Ähnlich ist das bei Dejan Ljubicic, der vom deutschen Zweitligameister und Aufsteiger Köln zum kroatischen Vizemeister Dinamo Zagreb ging (aber in dem Fall auf ausdrücklichen Wunsch). Ein großer Gewinner der Transfersaison ist aber Raul Florucz, dem in der an sich zu schwachen slowenischen Liga, aber beim Meister (Laibach) und als Torschützenkönig, der Knopf aufgegangen ist und er zum belgischen Meister Saint-Gilloise wechseln konnte. Benjamin Kanuric wechselte aus der deutschen dritten Liga zum portugiesischen Zweitligist Leixoes. Ähnliches gelang Abdullah Celik mit einem Wechsel aus der dritten türkischen Liga (Arnavutköy) in die zweite zu Ankara Keciorengücü.

Unter den Aufsteigern mit dem selben Verein ist vor allem David Affengruber ein Gewinner, der im Vorjahr mit dem Wechsel zu Zweitligist FC Elche ein Risiko eingegangen ist, aber nun als Stammspieler in die Primera Divison aufgestiegen ist. Ebenfalls von der zweiten Liga zurück in der deutschen Bundesliga ist der beim FC Köln jetzt schon recht vereinstreue Florian Kainz. Mit dem belgischen Zulte Waregem in die erste Liga aufgestiegen ist Tobias Hedl (und wurde nach Leihe fix verpflichtet). Wieder ins Blickfeld gelangt der talentierte Christoph Klarer, der in England mit Birmingham von der dritten in die zweite Liga aufstieg. 

In Italien muss Matthias Braunöder eine Leihe zum Zweitligist SSC Bari durch Besitzer Como hinnehmen. In Deutschland bleibt Benedikt Pichler nach dem Abstieg mit Holstein Kiel gleich in der zweiten Liga durch einen Wechsel zu Hannover 96. Umgekehrt geht der routinierte Stefan Schwab vom griechischen PAOK eben zu diesem neuen Zweitligist Holstein Kiel. Florian Micheler wurde von Hoffenheim an den Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld verliehen. Die folgenden Spieler geraten wegen des Wechsels in zu schwache zweite Ligen aus dem Blickfeld: Darijo Grujcic durch den Wechsel vom niederländischen Sittard zu einem polnischen Zweitligisten (Wisla Krakau); Nikola Dovedan, der von Karagümrük nach deren Aufstieg in die erste türkische Liga wechseln muss, und zwar in die zweite griechische Liga (Iraklis); auch Thomas Murg muss nach der Rückkehr von der Leihe zum saudi-arabischen Al Khaleej zu PAOK in die zweite Liga, zur zweiten Mannschaft des Teams aus Saloniki; der bei Lausanne nicht mehr gefragte Manuel Polster wechselt mittels Leihe indie zweite Schweizer Liga (zu Stade Nyonnais).

Einige Spieler blieben nach dem Abstieg ihrer Vereine beim Klub: Das gilt für Raffael Behounek mit Willem II und Tormann Jonas Wendlinger bei Almere City (der dadurch dort offenbar die Nummer 1 wurde) in den Niederlanden, Sven Sprangler mit St. Johnstone in Schottland, und zwei Spielern, die dadurch aus dem Blickfeld geraten, nämlich solchen, die in die 3. Liga gehen, der recht prominente Tormann Martin Fraisl mit dem portugiesischen Mafra und Enes Tepecik mit Ankaragücü in der Türkei.

 

Wieder im Blickfeld oder entdeckt, nicht mehr vereinslos; oder vereinslos, nicht mehr im Blickfeld:

Der Routinier Emanuel Sakic, zuletzt vereinslos nach einer Zeit in Bulgarien, geht zum „Österreicher“-Verein in Zypern, EN Paralimniou. Emirhan Acar, von der Jugend des FC Turin kommend, bekam beim türkischen Zweitligisten Bandirmaspor einen Vertrag. Zwei unbekannte Österreicher, die schon seit Jänner 2025 bei Vereinen ihres Herkunftslandes spielen, haben wir im Frühjahr übersehen: Luka Izderic bei Radnicki Nis in Serbien und Isa Dayakli bei Istanbulspor in der zweiten türkischen Liga.

Durch die Rückstufung der Ukraine in der 5-Jahreswertung gerät Gabriel Eskinja (Luhansk) aus dem Blickfeld. Nach langer Verletzung (und ohnehin nur Ersatzmann) wurde Tormann Tino Casali´s Vertrag vom deutschen Zweitligist Braunschweig aufgelöst und er ist vereinslos. Erwartungslos vereinslos ist Dragoslav Burkic nach dem Abstieg seines bisherigen serbischen Vereins Odzaci.

 

Rückkehrer nach Österreich:

Am spektakulärsten in diesem Abschnitt ist natürlich die Leihe von Sasa Kalajdzic, der im Sommer bei Wolverhampton nach einer ganzen Saison Verletzungspause wieder im Kader stand (und in einem PL-Spiel eingewechselt wurde), zum LASK, um mehr Spielpraxis zu bekommen. Ebenfalls bemerkenswert die Rückkehr von Stefan Lainer nach sechs Jahren von RB Leipzig zu RB Salzburg. Manprit Sarkaria, zuletzt bei Peng City in China, kehrt zu seinem ursprünglichen österreichischen Verein Austria Wien zurück. Rene Renner kommt vom thailändischen Burinam zum Wolfsberger AC. Fünfter Erstliga-Wechsel ist jener von Tormann Daniel Antosch von Zypern-Absteiger Nea Salamina zum SCR Altach. Nur in die zweite österreichische Liga gingen Tormann Manuel Kuttin, von Grashoppers abgegeben (zu Absteiger Austria Klagenfurt), Rene Kriwak vom niederländischen Zweitligisten Dordrecht (zu Rapid II) und Tormann Christopher Knett, vom saudischen Zweitligisten Al-Arabi kommend (zu St. Pölten).


 

Und hier die Erstliga-Legionäre (die Zahl in der Klammer ist der Rang der Liga):


 

England (1.):

Kevin Danso (27), Tottenham Hotspur

 

Italien (2.):

Stefan Posch (28), Como 1907

Valentino Lazaro (29), FC Turin

 

Spanien (3.):

David Alaba (33), Real Madrid

David Affengruber (24), FC Elche

 

Deutschland (4.):

Konrad Laimer (28), Bayern München

Marcel Sabitzer (31), Borussia Dortmund

Junior Adamu (24), SC Freiburg

Philipp Lienhart (29), SC Freiburg

Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05

Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05

Christoph Baumgartner (26), RB Leipzig

Xaver Schlager (28), RB Leipzig

Nicolas Seiwald (24), RB Leipzig

Marco Friedl (27), Werder Bremen

Marco Grüll (27), Werder Bremen

Romano Schmid (25), Werder Bremen

Maximilian Wöber (27), Werder Bremen (Leihe)

Kevin Stöger (32), Borussia Mönchengladbach

Pavao Pervan (37), VfL Wolfsburg

Patrick Wimmer (24), VfL Wolfsburg

Leopold Querfeld (21), Union Berlin

Christopher Trimmel (38), Union Berlin

David Nemeth (24), FC St. Pauli

Jannik Robatsch (20), FC St. Pauli

Simon Spari (23), FC St. Pauli

Alexander Prass (24), TSG Hoffenheim

Mathias Honsak (29), FC Heidenheim

Florian Kainz (32), 1. FC Köln

 

Frankreich (5.):

Samson Baidoo (21), RC Lens

 

Niederlande (6.):

Gernot Trauner (33), Feyenoord Rotterdam

Leo Greiml (24), NAC Breda

 

Portugal (7.)

Florian Grillitsch (30), SC Braga

Felix Bacher (24), Estoril Praia

 

Belgien (8.):

Raul Florucz (24), Union Saint-Gilloise

Tobias Lawal (25), KRC Genk

Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk

Oluwaseun Adewumi (20), Cercle Brügge (Leihe)

Tobias Hedl (22), Zulte Waregem

 

Türkei (9.):

Yusuf Demir (22), Galatasaray

Can Keles (24), Kocaelispor (Leihe)

Cem Üstündag (24), Kasimpasa

Mücahit Ibrahimoglu (20), Konyaspor

 

Tschechien (10.):

Muhammed Cham (25), Slavia Prag (Leihe)

Florian Wiegele (24), Viktoria Pilsen

Ermin Mahmic (20), Slovan Liberec

Marko Kvasina (28), 1. FC Slovacko

Namory Cisse (22), Dukla Prag

Vincent Trummer (25), FC Zlin

 

Griechenland (11.):

Peter Michorl (30), Atromitos Athen

 

Polen (13.)

Dijon Kameri (21), Cracovia Krakau

 

Dänemark (14.):

Michael Gregoritsch (31), Bröndby IF

Patrick Pentz (28), Bröndby IF

 

Schweiz (16,):

Flavius Daniliuc (24), FC Basel

Heinz Lindner (35), FC Sion

Adrian Grbic (29), FC Luzern

Albert Vallci (30), FC St. Gallen

 

Zypern (17.):

Ivan Ljubic (29), Apollon Limassol

Marcel Canadi (27), EN Paralimniou

Marco Krainz (28), EN Paralimniou

Markus Kuster (31), EN Paralimniou

Emanuel Sakic (34), EN Paralimniou

 

Schottland (18.):

Raphael Sallinger (29), Hibernian FC

Michael Steinwender (25), Heart of Midlothian

Lukas Fadinger (25), Motherwell

 

Rumänien (21.)

Franz Stolz (24), FC Rapid Bukarest (Leihe)

Stefan Krell (33), Petrolul Ploiesti

 

Kroatien (23.):

Dejan Ljubicic (27), Dinamo Zagreb

Ivan Lucic (30), Hajduk Split

Dario Maresic (26), HNK Istra

Arnel Jakupovic (27), NK Osijek

Stefan Peric (28), HNK Gorica

 

Ungarn (24.):

Jovan Zivkovic (19), ETO FC Györ

Maximilian Hofmann (32), Debrecen VSC

 

Serbien (25.)

Marko Arnautovic (37), Roter Stern Belgrad

Luka Izderic (19), Radnicki Nis

 

Vereinigte Arabische Emirate (2. AFC West)

Adis Jasic (22), Al-Ain

Mateo Karamatic (24), Al-Nasr

 

Thailand (4. AFC East)

Peter Zulj (31), Burinam United

Robert Zulj (33), Burinam United

Armin Gremsl (31), Muangthong United

 

Australien (5. AFC East)

Andreas Kuen (30), Melbourne City

 

USA (2. CONCACAF):

Dominik Fitz (26), Minnesota United

Hannes Wolf (26), New York City FC

David Schnegg (27), D.C. United


 

In den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Herbst 2025 22 Österreicher, um 5 mehr als im Frühjahr 2025.

 

Thierno Ballo (23), FC Millwall (Leihe), ENG

Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth, ENG

Andreas Weimann (34), Derby County, ENG

Christoph Klarer (25), Birmingham City, ENG

Daniel Bachmann (31), Deportivo La Coruna (Leihe), SPA

Michael Svoboda (26), FC Venedig, ITA

Matthias Braunöder (23), SSC Bari, ITA

Stefan Schwab (35), Holstein Kiel, DE

Nicolas Kristof (25), SV Elversberg, DE

Christoph Kobald (28), Karlsruher SC, DE

Benedikt Pichler (28), Hannover 96, DE

Florian Micheler (20), Arminia Bielefeld (Leihe), DE

Raffael Behounek (28), Willem II, NL

Jonas Wendlinger (25), Almere City, NL

Luka Reischl (21), ADO Den Haag, NL

Nicolas Binder (23), SC Cambuur, NL

Jakob Odenahl (24), Uniao Leiria, POR

Benjamin Kanuric (22), Leixoes, POR

Philipp Wydra (22), Francs Borains, BEL

Isa Dayakli, (23), Istanbulspor, TUR

Emirhan Acar (20), Bandirmaspor, TUR

Abdullah Celik (28), Ankara Keciörengücü, TUR


 

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Spitzenspieler

Hier kommen (bis Ende Oktober) Änderungen nach der österreichischen Transfer-Deadline Sommer 2025 hinein: 

Manuel Polster wird von Lausanne in die 2. Schweizer Liga verliehen (siehe oben), ist  vorerst nicht mehr im Blickfeld.

Thomas Murg darf bei PAOK doch spielen, aber in der zweiten Mannschaft in der zweiten Liga und ist damit endgültig in der Herbstsaison nicht mehr im Blickfeld.

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  • 3 months later...
Spitzenspieler

Österreichische Fußballlegionäre

Bilanz Herbst 2025

 

In fast allen konkurrenzfähigen Ligen, wo Österreicher engagiert sind, wurde die Herbstmeisterschaft bzw. in etwa die Hälfte der Meisterschaft 2025/26 bis Ende des Jahres 2025 ist gespielt, daher ist es Zeit für die Zwischenbilanz. Nur in den USA wird eine Ganzjahresmeisterschaft gespielt, sodass wir für die dortigen Legionäre die Gesamtbilanz ziehen können.

 

Der seit Frühjahr 2024 eingeführte Prozentsatz der Einsatzminuten der Spieler (um sich auch zahlenmäßig ein Bild von der tatsächlichen Leistung machen zu können) wird (nur) am Ende der Saison angewendet, also jetzt nur in den USA (und bei Spielern, die in der kommenden Winter-Transferperiode wechseln). Eingesetzte Minuten/potentielle Gesamtspielzeit = Prozentsatz der gespielten Zeit.

Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Ende Dezember 2025) sowie in Top-5-A-Ligen und (wenn es sich ergibt) Top-1-B- Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für ihre internationalen Bewerbe. Die asiatische AFC wird aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt, was auch der Verband selbst macht (wodurch Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Wieder dabei nach der Halbsaison 2025 ist die Ukraine (statt Russland!). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie eben in Russland, Slowenien, der Slowakei, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Litauen und Gibraltar, und B-Ligen wie in Griechenland, Polen, Dänemark, der Schweiz/Liechtenstein, Zypern, Schottland, Kroatien, China, und/oder andere schwächere zweite, dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen oder den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter.

 

Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL), Europa League (EL) und Conference League (ConfL) sowie vergleichbare Bewerbe (wenn es sich ergibt) auf anderen Kontinenten in meine Bilanz, die nationalen Cupwettbewerbe (was Einsätze betrifft) nicht.

Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Für andere Kontinente gilt das jeweilige Ranking für die internationalen Bewerbe des Kontinents. Österreichs Bundesliga fällt in Europa immer weiter zurück auf den derzeit 17. Rang.

Von den 87 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen (inklusive Maximilian Ullmann, der erst Mitte November in die Schweiz gewechselt ist und Gabriel Eskinja in der wieder dazu gekommenen Ukraine) kamen in der Herbstmeisterschaft 2025 78 zum Einsatz, das sind um 9 mehr als im Frühjahr 2025 und ein neuer Rekord. 28% der beobachteten und eingesetzten Legionäre spielen in schwächeren Ligen als es die österreichische lauf europäischer Fünfjahreswertung und dem internationalen Ranking der Organisation IFFHS ist .

 

In der Herbstmeisterschaft 2025/26 schossen die österreichischen Legionäre 56 Tore. In der österreichischen Legionärs-Torschützenwertung führt Robert Zulj mit 8 Toren (In der Gesamtssaison ist es Wolf in den USA - 11 Tore).

 

Im Herbst 2025 nicht zum Einsatz kamen:

Maximilian Weber (Bremen, leider dauerverletzt)

Pavao Pervan (Wolfsburg, dritter Tormann vorgesehen, saß ein paarmal auf der Bank)

David Nemeth (St. Pauli, leider dauerverletzt)

Jannik Robatsch (St. Pauli, nur auf der Bank)

Simon Spari (St. Pauli, dritter Tormann, nicht einmal auf der Bank)

Gernot Trauner (Feyenoord, leider dauerverletzt)

Vincent Trummer (Zlin, dauerverletzt, wird seine Karriere beenden)

Heinz Lindner (YB Bern, Ersatztormann)

Ivan Lucic (Split, Ersatztormann, zeitweise sogar nur noch die Nummer 3)

 

Folgend die Bilanz der eingesetzten Spieler:

Kevin Danso (27), Tottenham Hotspur, England (1.): Nach der Leihe von Lens im Frühjahr wurde der geborene Steirer nun von Tottenham fix verpflichtet. Er ist hier nach wie vor kein Stammspieler, was wohl ein Grund ist, dass er mitttlerweile nicht mehr ex aequo teuerster Legionär ist. Aber der Innenverteidiger kommt zu seinen regelmäßigen Einsätzen als einziger österreichischer Legionär in der stärksten Liga der Welt. In den bisherigen 18 Meisterschaftsrunden spielte er immerhin 12x, 7x von Beginn an, 5x durch, wurde 2x aus- und 5x eingewechselt. In den bisherigen 6 Spielen der CL-Gruppenphase spielte Danso 4x, je 2x von Beginn an und durch und wurde 2x eingewechselt. Das ist sicher gut genug, um weiterhin im Teamkader zu stehen. Tottenham ist nach der Katastrophensaison in der Meisterschaft im Vorjahr (17.) heuer wenigstens bisher 11.

 

Stefan Posch (28), Como 1907 (Leihe), Italien (2.): Dieser ist der dritte Verein für den Steirer in Italien, aber wieder nur in Form einer Leihe von Bologna wie im Vorjahr bei Atalanta. Leider ist er hier keineswegs Stammspieler, was seine Position im Nationalteam nicht stärkt. In den bisherigen 16 Spielen kam der Rechtsverteidiger auf 10 Einsätze, nur 3 davon von Beginn an, 1x durchgespielt und 2x ausgewechselt. 7x kam er von der Bank auf der er ansonsten die weiteren Spiele Platz nehmen musste. Posch schoss 1 Tor. Der Verein, im Vorjahr 10., kämpft heuer als 6. sogar um die internationalen Startplätze. Hoffentlich im Frühjahr mit mehr Einsatzzeit für Posch.

Valentino Lazaro (29), FC Turin, Italien (2.): Nach den bewegten Jahren meist als Leihspieler hat der heuer meist im linken oder auch rechten Mittelfeld eingesetzte Lazaro hier offensichtlich wenigstens für eine Zeitlang eine fußballerische Heimat gefunden, weil er absolvidert nun schon die vierte Saison bei dem kleineren Turiner Verein. Und er ist heuer sogar mehr Stammspieler als in den Jahren zuvor. In den bisher 17 Runden hat der geborene Steirer 16x gespielt, 13x von Beginn an, 7x hat er durchgespielt und wurde 6x aus- und 3x eingewechselt. Er gab aber nur eine Torvorlage. Für das Nationalteam reicht die derzeitige Leistung offenbar nicht trotz der starken Liga, in der Lazaro regelmäßig spielt. Torino, im Vorjahr 11., liegt heuer nur auf dem 13. Platz.

David Alaba (33), Real Madrid, Spanien (3.): Österreichs erfolgreichster Klubfußballer aller Zeiten – das kann ihm keiner mehr wegnehmen, -, ist in dieser späten Phase seiner Karriere nun in einer Krise, obwohl er (noch) bei Real engagiert ist. Aber von seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 hat sich der Wiener nicht mehr richtig erholt und ist nur noch selten aufgelaufen. In der heurigen, auch schon wieder fünften Saison in Madrid spielte er in der Liga nur 3x in 18 Runden,1x von Beginn an und (wieder verletzt) ausgetauscht, 2x in der Schlussphase eingewechselt. Ohne viel Alaba-Hilfe ist Real wie im Vorjahr 2. In den bisherigen 6 Spielen der CL-Gruppenphase machte der Innenverteidiger 1 Spiel, das er durchspielte. Es ist fraglich, ob Alaba im Frühjahr genug Spielzeit bekommt und fit genug ist für die WM.

David Affengruber (24), FC Elche, Spanien (3.): Einer der absoluten Aufsteiger im wahrsten Sinn des Wortes ist der aus Niederösterreich stammende Innenverteidiger. Wie schon in der Segunda Division in seinem ersten Jahr 2024/25 ist Affengruber auch heuer in der Primera Division absoluter Stammspieler in Elche. In den bisherigen 17 Spielen des Vereins wurde er 16x eingesetzt, 15x von Beginn an, spielte 13x durch, wurde nur je 1x ausgewechselt und auch ausgeschlossen, und 1x eingetauscht. Er fehlte nur einmal rotgesperrt. Elche liegt als Aufsteiger mit Rang 9 auch hervorragend. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Affengruber auch für das Nationalteam relevant wird. Es gibt sogar schon Gerüchte um einen Wechsel im Winter zu einem noch besseren Verein in Spanien oder England.

Konrad Laimer (28), Bayern München, Deutschland (4.): Österreichs (mittlerweile) alleiniger teuerster Fußballer im Transfermarkt (geschätzt EUR 32 Millionen) verbringt seine dritte Saison beim deutschen Meister und schon wieder klaren Tabellenführer erfolgreich und ist in noch größerem Ausmaß Stammspieler als in den Saisonen davor. Bei den Bayern meistes als rechter (manchmal linker) Verteidiger eingesetzt, kam er in 14 der 15 bisherigen Runden zum Einsatz, fehlte nur einmal gelbgesperrt. 11 x davon spielte er von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 5x ausgewechselt und kam auch 3x von der Bank. Der Salzburger schoss auch 2 Tore und gab 3 Torvorlagen. In den bisherigen 6 Spielen der CL spielte er sogar jedes Mal von Beginn an, 4x durch und wurde 2x ausgewechselt. Hier machte er 4 Torvorlagen. Laimer ist sicherlich in dieser Saison der in jeder Beziehung wertvollste und erfolgreichste Fußballer Österreichs.

Marcel Sabitzer (31), Borussia Dortmund, Deutschland (4.): Österreichs routinierter Top-Mittelfeldspieler spielt in seiner ebenfalls dritten Saison bei diesem deutschen Spitzenverein wieder eine meist tragende Rolle. In der Regel im Zentrum eingesetzt, kam er auf nicht ganz so viele 12 Einsätze in 15 Runden, 8x von Beginn an, je 4x spielte er durch, wurde aus- und eingewechselt. Außer einer Torvorlage gab es heuer allerdings bisher keine Scorerpunkte für den Oberösterreicher. Die Borussia, im Vorjahr 4., ist heuer bisher sogar 2. In den bisherigen 6 Spielen der CL kam Sabitzer auf 5 Einsätze, 4x von Beginn an, spielte je 2x durch und wurde ausgewechselt, kam 1x von der Bank, fehlte nur einmal verletzt. Hier gab er 2 Vorlagen. Sabitzer ist natürlich weiterhin einer unserer Spitzenlegionäre.

Christoph Baumgartner (26), RB Leipzig, Deutschland (4.): Eine der wertvollsten Kräfte im Nationalteam, ist der offensive Mittelfeldspieler in seiner dritten Saison bei den Leipzigern eine Stütze und weitgehend unumstritten. Er kam in allen 15 Spielen zum Einsatz, davon gleich 14x von Beginn an, spielte allerdings nur 5x durch, wurde 9x ausgewechselt (oft in den Schlussminuten), musste nur 1x von der Bank kommen. Der Niederösterreicher schoss auch gute 6 Tore und gab genauso viele Torvorlagen. Auch Baumgartner ist einer der führenden Legionäre. 

Xaver Schlager (28), RB Leipzig, Deutschland (4.): Mittlerweile einer der längerdienenden Legionäre bei dem selben Verein, steht der Oberösterreicher in seiner vierten Saison in Leipzig, Einige Male fiel er wieder wegen der Nachwirkungen seiner schweren Verletzung aus der Vorsaison aus, aber am Ende kam er doch auf 11 Einsätze in 15 Runden, 7x von Beginn an, 4x durchgespielt (auch in den letzten 3 Runden des Herbstes), er wurde 3x aus- und 4x eingewechselt. Er schoss sogar wieder 2 Tore. Wenn Schlager fit ist, ist er im Verein wie im Nationalteam eine wertvolle Stütze im zentralen Mittelfeld. Es gibt auch Gerüchte um einen Wechsel zu Juventus. Die Leipziger, im Vorjahr nur 7., sind momentan als 4. auch wieder erfolgreicher und auf CL-Kurs.

Nicolas Seiwald (24), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der Dauerbrenner im defensiven Mittelfeld ist wie Baumgartner in seiner dritten Saison bei den Leipzigern, und er ist der dritte im Österreicher-Triumvirat, der hier auch Stammspieler ist, sogar mit den höchsten Einsatzzeiten. Er gab zwar nur eine Torvorlage (aber das ist ja nicht seine primäre Aufgabe), aber er kam allen 15 Runden zum Einsatz, spielte 9x durch, wurde 5x ausgewechselt und musste nur 1x von der Bank kommen. Kein Wunder, dass der Salzburger auch im Nationalteam Stammspieler ist.

Alexander Prass (24), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Der vielfach auf der linken Seite (meist defensiv) einsetzbare Oberösterreicher ist in seiner zweiten Saison in Sinsheim leider nicht viel mehr als ein Edelreservist, obwohl er schon in jungen Jahren Nationalteamspieler war. Aber heuer kam er zwar in den bisherigen 15 Runden auf 13 Einsätze, spielte aber nur 3x von Beginn an, nur 1x durch und wurde 2x ausgewechselt. 10 x musste Prass von der Bank kommen. Die Hoffenheimer spielen allerdings eine hervorragende Saison, mischen als 5. um die internationalen Plätze mit, während sie im Vorjahr als 15. nah am Abstieg waren. Bei Prass sieht es aber mit einem Stammplatz nicht gut aus, kein Wunder, dass es auch Transfergerüchte gibt.

Leopold Querfeld (22), Union Berlin, Deutschland (4.): Der junge, so talentierte Innenvertidiger spielt schon seine zweite Saison bei der Union, und er ist nun eindeutig ein Stammspieler und Stütze des Vereins. Er hat mit die beste Einsatzbilanz aller Legionäre, denn er hat alle bisherigen 15 Begegnungen durchgespielt. Besser geht es also nicht. Der Wiener ist wohl nur deshalb noch nicht auch Stammspieler im Nationalteam, weil es auf seiner Position so viel Konkurrenz gibt. Aber mit seiner Karriere sollte es schnell aufwärts gehen.

Christopher Trimmel (38), Union Berlin, Deutschland (4.): Der unglaubliche Burgenländer, der seit 2014/15 in Berlin engagiert und der älteste Feldspieler der deutschen Bundesliga ist, spielt nach wie vor, und sogar mehr als in der Vorsaison, in der Startelf. Er machte 14 der 15 Begegnungen mit (einmal gelbgesperrt), 12x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 9x aus- und 2x eingewechselt. 2 Torvorlagen gab er auch, umd dass er Kapitän des Teams ist, verwundert nicht. Die Union ist mit den zwei Österreichern bisher auch recht erfolgreich, heuer 8., im Vorjahr nur 13.

Junior Adamu (24), SC Freiburg, Deutschland (4.): Der in Nigeria geborene Legionär spielt nun schon seine dritte Saison in Freiburg. Zunächst schien er sich endgültig in die Stammformation gespielt zu haben, aber nach schwächeren Leistungen landete er nach 10 Runden wieder auf der Ersatzbank. Gesamt kam der Mittelstürmer auf 9 Einsätze in 15 Runden, 7x von Beginn an, wobei er jedes Mal ausgetauscht wurde. 2 x kam er von der Bank. Er schoss auch nur 1 mageres Tor. In den ersten 6 Runden der EL spielte er immerhin jedes Mal von Beginn an, wurde aber auch immer ausgewechselt. Und er schoss auch hier 1 Tor. Trotz relativer Stürmerflaute im Nationalteam wird er sich wieder steigern müssen, um da ein Faktor zu werden.

Philipp Lienhart (29), SC Freiburg, Deutschland (4.): Der Innenverteidiger ist einer der vereinstreuesten Spieler, ist schon seit 2017/18 bei diesem Verein. Der Niederösterreicher war fast all die Jahre Stammspieler und ist es auch heuer wieder, auch wenn er “Karten”- und Verletzungsprobleme hatte, und er ist somit auch ein Faktor im Nationalteam. In den ersten 15 Runden heuer spielte Lienhart 11x, 10x von Beginn an, allerdings nur 7x durch, wurde 2x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen, sowie 1x eingewechselt, fehlte zuletzt verletzt. Freiburg, im Vorjahr 5., ist heuer bisher nur 9. In der EL-Gruppenphase spielte Lienhart alle bisheringen 6 Partien von Beginn an, 5x durch, wurde 1x (verletzt) ausgetauscht und schoss hier auch 1 Tor.

Marco Friedl (27), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der Tiroler ist mittlerweile einer der vereinstreuesten Spieler, schon seit Januar 2018 bei Werder, und über die meiste Zeit seither ist er dort Stammspieler. Der Innen- und oft auch Linksverteidiger ist unbestritten und auch Kapitän des Teams. In 14 der bisheringen heurigen 15 Spiele stand er in der Startelf, spielte 12x durch, wurde 2x ausgewechselt und das eine Mal wo er fehlte, war er verletzt. Und er machte auch ein Tor. Bremen spielt allerdings heuer als bisher nur 10. (Vorjahr 8.) etwas enttäuschend. Friedl ist aber jedenfalls weiter im Rennen um einen Nationalteam-Platz.

Marco Grüll (27), Werder Bremen, Deutschland (4.): Die zweite Saison ist der offensiv sehr flexibel einsetzbare Salzburger nun in Bremen, und heuer setzt er sich schon viel besser in Szene als in der ersten Saison. In den bisherigen 15 Runden spielte er immer, sehr gute 12x von Beginn an, 4x durch, wurde 8x aus- und 3x eingewechselt. Grüll schoss 2 Tore. Er hat sicher weiterhin Potential, auch um im Nationalteam (mehr) zu spielen.

Romano Schmid (25), Werder Bremen, Deutschland (4.): Im Vorjahr überhaupt einer der besten Legionäre, hat der Steirer heuer im Verhältnis vielleicht ein wenig nachgelassen und nicht in jedem Spiel Top-Leistungen gezeigt. In seiner nun schon sechsten Saison bei Werder Schmid ist er aber weiterhin unbestrittener Stammspieler. Alle 15 Meisterschaftsrunden spielte der auch flexibel einsetzbare offensive Mittelfeldspieler von Beginn an, 11x durch, wurde nur 4x ausgewechselt. Und er schoss 2 Tore und gab auch 4 Torvorlagen. Insgesamt ist er weiter einer der besten Legionäre.

Florian Kainz (33), 1. FC Köln, Deutschland (4.): Der mittlerweile sehr routinierte offensive Mittelfeldspieler ist schon seit Januar 2019 bei den Kölnern, aber er war schon in der letzten Zweitliga-Saison des Aufsteigers oft nur Edeljoker und ist es in dieser Saison erwartungsgemäß umso mehr. Aber der Steirer ist weiterhin ein wichtiges Mitglied des Kaders des FC. In den bisherigen 15 Runden kam er auf 10 Einsätze, 2x von Beginn an und ausgetauscht, 8x von der Bank. Und Kainz schoss auch 1 Tor. Die Kölner sind als Aufsteiger kein schlechter 11.

Kevin Stöger (32), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Die zweite Saison in Gladbach, ist es leider eine schlechtere für den Oberösterreicher. Zunächst noch in der Startelf, kam er in der zweiten Häfte der Herbstsaison nur noch von der Bank und soll sogar auf der Abschussliste für einen Wechsel im Winter stehen. In den 15 Runden spielte er 12x, 5x von Beginn an und jedes Mal ausgewechselt, 7x musste er von der Bank kommen. Stöger blieb auch ohne einzigen Scorerpunkt. Gladbach liegt als 12. (Vorjahr 10.) nicht gerade gut.

Patrick Wimmer (24), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Es ist auch schon die vierte Saison für den starken Niederösterreicher im besten Fußballeralter bei diesem Verein, und er ist weiterhin in der Regel Stammspieler, wenn er nicht verletzt ist. Meistens als Linksaußen eingesetzt, spielte er 12 der 15 Runden, 10x von Beginn an, allerdings nur 2x durch, wurde 8x aus- und 2x eingewechselt. Er schoss dabei je 3 Tore und gab 3 Torvorlagen, besonders zum Ende der Herbstsaison, was auf ansteigende Form deutet. Die Wolfsburger spielen allerdings als 14. eher gegen den Abstieg (Vorjahr 11.). Wimmer wird sicher weiterhin ein wertvolles Mitglied des Nationalteam-Kaders sein.

Mathias Honsak (29), FC Heidenheim, Deutschland (4.): Es ist die zweite Saison für den Wiener bei Heidenheim, und wenn er nicht verletzt war, spielte er heuer in der Regel von Beginn an. Als Linksaußen oder auch anderweitig offensiv einsetzbar, kam er zu 12 Spielen in den 15 Runden, 8x von Beginn an, wobei er allerdings nur 1x durchspielte und 7x ausgewechselt wurde; 4x kam er von der Bank. Honsak ist ein solider Spieler, aber wieder bei einem Team, das gegen den Abstieg spielt, nämlich heuer bisher als 17. und Vorletzer (Vorjahr 16., über Playoff gerettet).

Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die “zweite Karriere” bei Mainz läuft für den meist linken Defensivspieler nun auch schon wieder die dritte Saison, und er ist hier weiterhin Stammkraft, und wohl auch wegen der diesbezüglichen Stabilität meist im Nationalteam-Kader. In den 15 Runden kam er auf 13 Einsätze, immer von Beginn an, spielte 6x durch und wurde 7x ausgewechselt. In den letzten 2 Runden fehlte der Wiener verletzt. Allerdings haben die Mainzer eine Katastrophensaison, nach Rang 6 im Vorjahr sind sie heuer bisher 18. und Letzter. In den 6 Runden der ConfL (schon das Achtelfinale erreicht) kam Mwene 3x zum Einsatz, 2x von Beginn auf und ausgetauscht, 1x eingewechselt (dann fehlte er verletzt).

Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Es ist die zweite Saison für den noch jungen Kärntner in Mainz, aber den Durchbruch hat er noch nicht geschafft. Immerhin spielte der meist rechte, manchmal linke Defensivspieler weit öfter als im ersten Jahr, nämlich 11x in 15 Runden, allerdings nur 2x von Anfang an (1x durch, 1x ausgewechselt), 9x kam er von der Bank. In den 6 Spielen der ConfL spielte Veratschnig auch immerhin 3x, und das von Beginn an, 1x durch, 1x ausgetauscht, und auch 1x ausgeschlossen. Er gilt immer noch als sehr talentierter Spieler, wird aber einen Zahn zulegen müssen, gerade bei der in der Meisterschaft schlechten Performance seines Vereins.

Samson Baidoo (21), RC Lens, Frankreich (5.): Der in der Steiermark geborene Innenverteidiger mit ghanaischen Wurzeln ist eindeutig einer der Gewinner dieser Herbstsaison. Die erste Legionärssaison, in der starken französischen Liga bei diesem Verein, gewissermaßen als Nachfolger von Danso, verläuft ganz nach Wunsch. Nicht nur ist Lens nach der Herbstsaison sensationell Tabellenführer (im Vorjahr 8.), ist der noch junge Baidoo auch noch Stammspieler. Er kam in 15 der bisherigen 16 Runden zum Einsatz, 14x von Beginn an und hat durchgespielt, 1x wurde er eingewechselt. Und er machte auch 2 Tore. So ist er (wieder) ein Kandidat für das Nationalteam.

Leo Greiml (24), NAC Breda, Niederlande (6.): Es ist die zweite Saison für den Innenverteidiger bei diesem Abstiegskandidaten in den Niederlanden, wo er nach seinen Verletzungen in Deutschland eine neue Chance bekommen hatte. Grundsätzlich ist er hier Stammkraft, doch die Verletzungen kamen zurück. Seit der 11. Runde fällt er ganz aus. Gesamt kam der Niederösterreicher auf nur 7 Einsätze in den bisherigen 17 Runden, immer von Beginn an, 5x durchgespielt, 2x (auch verletzt) ausgetauscht. Der NAC ist obendrein bisher 18. und Letzter (nach Rang 15 im Vorjahr). Die Verletzungen scheinen bei Greiml der Karriere im Weg zu stehen.

Florian Grillitsch (30), SC Braga, Portugal (7.): Der Niederösterreicher, der seine ganze Erwachsenen-Karriere als Legionär verbracht hat, meist in Deutschland, kommt nun das erste Jahr nach Portugal. Braga spielt immerhin um die internationalen Plätze, heuer bisher als 5. (Vorjahr 4.). Der defensive Mittelfeldspieler ist hier aber leider nicht Stammspieler. In den für ihn möglichen 13 Meisterschaftsspielen kam er 10x zum Einsatz, 4x von Beginn an, spielte je 2x durch und wurde ausgetauscht, 6x kam er von der Bank. In den bisherigen 6 Spielen der EL kam Grillitsch zu 4 Einsätzen, je 2x von Beginn an und aus- sowie eingewechselt. Für den Nationalteamkader reicht diese Performance.

Felix Bacher (25), Estoril Praia, Portugal (7.): Ein starker Legionär, der irgendwie unter dem Radar läuft, spielt seine zweite Saison hier bei diesem Mittelständler in Portugal – und was für eine. Der Innenverteidiger ist, wie in seiner ersten Saison auch, absoluter Stammspieler, wie es stärker nicht mehr geht. Denn er ist einer der ganz wenigen, der alle bisherigen 16 Meisterschaftsrunden von der ersten bis zur letzten Runde durchgespielt hat. Viellecht sollte er schauen, ob er nicht sogar für noch höheres berufen ist, aber scheint sich hier wohl zu fühlen. Estoril ist heuer bisher 9. (Vorjahr 8.).

Raul Florucz (24), Union Saint-Gilloise, Belgien (8.): Von slowenischen zum belgischen Meister, dazu noch ein Kaderspieler im Nationalteam, dem geborenen Steirer scheint nach sehr unterdurchschnittlichen Jahren in Kroatien der Durchbruch gelungen zu sein. Der Mittelstürmer steht hier in der Regel auch in der Startelf, wenn er nicht verletzt ist (was leider in 5 Runden, davon die letzten 3, leider der Fall war). Gesamt kam er somit auf 15 Einsätze in den bisherigen 20 Runden, 11x von Beginn an und allerdings jedes Mal ausgewechselt, und 4x von der Bank. Florucz schoss gute 7 Tore und gab auch noch 3 Torvorlagen. Saint-Gilloise liegt obendrein wieder an der Spitze der Tabelle. In den ersten 2 der 6 Spiele der CL-Gruppenphase fehlte Florucz noch, danach wurde er 3x eingesetzt, 2x von Beginn an und aus- sowie 1x eingewechselt, aber ohne Tor.

Tobias Lawal (25), KRC Genk, Belgien (8.): Eigentlich als Nummer 1 im Tor geholt, und auch vorher beim LASK schon ins Nationalteam geschnuppert, hatte der geborene Oberösterreicher schließlich etwas Pech. Er spielte ab der zweiten Runde sieben Mal hintereinander, bevor ihn eine Knieverletzung zurückwarf, nach der er dann mit einer Ausnahme nur noch auf der Ersatzbank landete. Gesamt waren es somit 8 durchgespielte Begegnungen in 20 Runden. In der EL-Quali spielte Lawal beide Spiele durch, in der EL dann keines der 6 Spiele mehr. Zur Zeit sieht es nicht nach Stammplatz aus, aber vielleicht hilft ein kürzlich stattgefundener Trainerwechsel.

Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk, Belgien (8.): Die zweite Saison für den immer noch so jungen defensiven Mittelfeldspieler in Genk, und neuerlich baute er leider nach gutem Beginn auch in der Startelf ab, landete immer öfter auf der Esatzbank, darunter in den letzten drei Runden der Herbstmeisterschaft. Gesamt kam der Wiener auf 12 Einsätze in den 20 Runden, 7x von Beginn an, nur 1x durchgespielt, 6x aus- und 5x eingewechselt. Genk, im Vorjahr noch 3., liegt noch dazu heuer nur auf Platz 9. In der EL-Quali spielte Sattlberger 1x durch und wurde 1x eingewechselt, in den 6 Spielen der EL-Gruppenhase selbst dann 4x, 1x von Beginn an und durch. 3 x eingewechselt. Sattlberger ist im Frühjahr wieder mehr Einsatzzeit zu wünschen.

Tobias Hedl (22), Zulte Waregem, Belgien (8.): Nach einem Jahr Leihe von Rapid II wurde der Wiener Mittelstürmer nach dem Aufstieg aus der 2. Liga fix verpflichtet, was seiner Kariere einen Boost geben sollte. Nach einer roten Karte nach wenigen Runden landete er aber leider mit einer Ausnahme von 3 Minuten über 14 Runden nur noch auf der Ersatzbank. Gesamt waren es somit nur 6 Einsätze in 20 Runden, 3x von Beginn an, davon 2x ausgewechselt und eben auch 1x ausgeschlossen, 3x kam er von der Bank. Und er schoss 1 Tor. Es wäre Hedl zu wünschen, dass er sich wieder erfängt. Waregem ist immerhin 12. von 16, spielt aber gegen die Abstiegsrunde der letzten 4.

Oluwaseun Adewumi (20), Cercle Brügge (Leihe), Belgien (8.): Eine zweite Saison lang wieder von Burnley verliehen, diesmal zu diesem belgischen Abstiegskandidaten, kann sich der vielseitig einsetzbare Offensivspieler, ähnlich wie in Schottland im Jahr davor, recht gut behaupten, spielte umso öfter in der Startelf, je länger die Saison dauert. Gesamt kam er in allen 17 für ihn möglichen Runden zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 3x durch (3 der letzten 4 Runden), wurde 5x aus- und 9x eingewechselt. Tor schoss er leider noch keines. Cercle, im Vorjahr als 14. von 16 dem Abstieg nach Relegation entronnen, ist wieder nur 15. Es ist wohl doch fraglich, ob es nach dieser Saison für Adewumi für England reichen wird.

Yusuf Demir (23), Galatasaray, Türkei (9.): Der einst als so großes Talent gehandelte Demir war ja kurzzeitig sogar an Barcelona verliehen. Nun seit der Saison 2022/23 (mit Leihe-Jahr dazwischen) beim türkischen Meister engagierte geborene Wiener scheint fast am Tiefpunkt seiner Karriere angelangt zu schon. Schon davor auf eher wenige Spielminuten kommend, wurde der offensive Mittelfeldspieler in den bisheriegen 17 Meisterschaftsrunden nur ein einziges Mal eingetauscht und dann sogar wieder ausgewechselt. Auch in den 6 CL-Runden saß er höchstens auf der Bank. Demir kämpft zwar auch immer wieder mit Verletzungsproblemen, aber laut Berichten strengt er sich auch zu wenig an, um sich wieder in die Mannschaft zu spielen. Vielleicht könnte er im Winter innerhalb der Türkei abgegeben werden. Praktisch ohne Demir-Hilfe ist Galatasaray aber wieder Tabellenführer.

Can Keles (24), Kocaelispor (Leihe), Türkei (9.): Schon für eine zweite Saison verliehen, muss sich der geborene Wiener nun bei diesem Aufsteiger beweisen. So ganz ist es ihm nicht gelungen. In den ersten Runden noch in der Startelf, wurde er immer mehr zu einer Art Edeljoker. In für ihn möglichen 16 Spielen kam er aber doch auf 14 Einsätze, fehlte nur rotgesperrt oder verletzt. 6x spielte der Rechtsaußen von Beginn an, nur 2x durch, wurde 3x ausgetauscht und eben auch 1x ausgeschlossen, 9x kam er von der Bank. Keles wird noch mehr zeigen müssen, um sich seinem Stammverein Besiktas zu empfehlen. Der Verein aus der Provinz Kocaeli macht als als Aufsteiger eine gute Figur mit Rang 8.

Mücahit Ibrahimoglu (20), Konyaspor, Türkei (9.): Für den jungen geborenen Wiener war es sicher ein Riesenschritt von Rapid II aus der zweiten Liga in die türkische Süper Lig zu wechseln. Und leider konnte sich der defensive Mittelfeldspieler hier auch noch nicht durchsetzen. Er wurde in den 17 Runden nur 2x in der absoluten Schlussphase für ein paar Minuten eingewechselt, wechselte ansonsten zwischen Ersatzbank und Tribüne. Der Verein, im Vorjahr 11., ist heuer nur 13. von 18 Teams. Fraglich ob Ibrahimoglu noch aufzeigen kann.

Cem Üstündag (24), Kasimpasa, Türkei (9.): Das erste Legionärsjahr ist es auch für den geborenen Tiroler im Land seiner Vorfahren. Und der zentrale Mittelfeldspieler hat sich hier auch schon gut eingelebt und ist oft in der Startelf. Er kam in den 17 Runden auf 15 Einsätze, 9x von Beginn an, 3x durchgespielt, 6x eingetauscht (davon 1x wieder ausgewechselt). Er hat als Legionär jedenfalls mal aufgezeigt, auch wenn der Verein schwächelt und als 14. (Vorjahr 10.) gegen den Abstieg kämpft.

Muhammed Cham (25), Slavia Prag (Leihe), Tschechien (10.): Eine interessante Leihe vom türkischen Mittelständler Trabzonspor zum tschechischen Meister, die dem noch um einen Platz im Nationalteam kämpfenden offensiven Mittelfeldspieler neuen Schwung verpassen sollte. Doch leider verlief die Herbstsaison für den gebürtigen Wiener sehr durchwachsen. Nach wenigen Spielen in der Startelf wurde er zum Joker von der Ersatzbank. Gesamt kam Cham in den für ihn möglichen 13 Meisterschaftsspielen zu 9 Einsätzen, nur 3x von Beginn an, wobei er immer ausgetauscht wurde, 6x wurde er eingewechselt. Slavia spielt aber heuer weiter erfolgreich ist wieder klarer Tabellenführer. In den 6 Runden der CL wurde Cham auch nur 4x eingewechselt. Er wird sich steigern müssen, um seine Karrierebilanz zu verbessern.

Florian Wiegele (24), Viktoria Pilsen, Tschechien (10.): Dass der steirische Tormann nach einer Leihe zum GAK wieder nach Pilsen zurück musste, schien seiner Karriere nicht zu nutzen, da er wieder nur als Ersatzmann geplant war. Und über lange Strecken war er das auch beim Vizemeister, der heuer bisher 4. ist. Vor allem gegen Ende des Herbstdurchgangs konnte er den Stammkeeper doch noch auf die Ersatzbank verdrängen. Gesamt waren es aber doch nur 5 Einsätze in 19 Runden, 4x durchgespielt und 1x eingewechselt. In der EL (plus gescheiterter CL-Quali) kam er aif 4 durchgespielte Einsätze in 10 Spielen. Es gibt Gerüchte um einen Wechsel zurück zum GAK, aber er hat auch Chancen sich in der jetzt wohl stärkeren tschechischen Liga durchzusetzen

Ermin Mahmic (20), Slovan Liberec, Tschechien (10.): Der junge offensive Mittelfeldspieler ist ein Gewinner der Transferzeit durch den Wechsel von einem Zweitligaabsteiger in die stärker tschechische Liga ins obere Mittelfeld. Bei Liberec ist er noch dazu eine feste Größe. Der geborene Oberösterreicher kam in 15 der bisherigen 19 Runden zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 6x aus- und 7x eingewechselt. Und er schoss sehr gute 5 Tore bisher. Liberec ist vorläufig immerhin 6., kämpft ums obere Playoff (im Vorjahr 7. und im Mittel-Playoff ausgeschieden). Mahmic hat hier sicher Chancen sich weiter in die Auslage zu stellen.

Namory Cisse (22), Dukla Prag, Tschechien (10.): Vom Zweitligisten Lustenau in die tschechische Liga zu wechseln ist für den geborenen Tiroler sicher kein schlechter Deal gewesen, auch wenn Dukla wie im Vorjahr bisher nur 14. von 16 (wie im Vorjahr, nur mit Relegation den Abstieg vermieden) ist. Der hierzulande wohl recht unbekannte Mittelstürmer spielt aber zumindest keine schlechte Rolle. Er kam in 13 der 19 Runden zum Einsatz, immerhin 10x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 7x aus- und 3x eingewechselt, schoss aber nur 1 Tor. Zeitweise fehlte er offenbar verletzt. Der Verein ist sicherlich nicht “Weltklasse”, aber Cisse hat die Chance sich zu präsentieren.

Marko Kvasina (29), 1. FC Slovacko, Tschechien (10.): Der lange fußballerisch herumstreunende, aber nun immerhin schon seit Anfang 2024 bei Slovacko spielende Mittelstürmer hat heuer eine durchwachsene Saison. Je länger sie dauerte, desto öfter landete der Wiener auf der Ersatzbank, war die letzten 2 Runden gar nicht merh im Kader. Gesamt kam er aber doch auf 14 Einsätze in 19 Runden, 6x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 4x aus- und 8x eingewechselt. Er schoss aber nur 1 Tor, für seine Rolle ist das natürlich mager. Irgendwie sieht das nach keinem längeren Fußballerleben mehr bei diesen Verein für ihm aus. Slovacko ist obendrein zur Zeit Schlusslicht, war im Vorjahr gerade noch 13. von 16 Vereinen.

Peter Michorl (30), Atromitos Athen, Griechenland (11.): Es ist die zweite Saison für den geborenen Wiener und lange Wahl-Oberösterreicher (bis er beim LASK nicht mehr gefragt war) bei diesem kleineren Verein in Athen. Aber hier ist er praktisch unumstrittener Stammspieler. Offensiv und defensiv flexibel im Mitelfeld einsetzbar, spielte er in 14 der bisherigen 15 Runden, immer von Beginn an, wobei er je 7x durchspielte und ausgewechselt wurde, auch 1 Tor schoss und 2 Vorlagen gab. Er fehlte nur 1x gelbesperrt. Eine erfolgreiche Zeit für Michorl also, obwohl der Verein heuer leider als bisher 11. (von 14) eher gegen den Abstieg spielt (Vorjahr 7.).

Dijon Kameri (21), Cracovia Krakau, Polen (12.): Eine neue Herausforderung für den immer noch als talentiert geltenden offensiven Mittelfeldspieler aus Salzburg in der aufstrebenden polnischen Liga bei diesem heuer sogar um die Europacup kämpfenden Team aus Krakau (zur Zeit 5., im Vorjahr 6.), - doch leider konnte er sie bisher noch wenig nützen. Kameri spielte in den für ihn möglichen 17 Meisterschaftsrunden nie von Beginn an, kam zunächst immer von der Bank, war dann auch noch sechs Runden lang verletzt. Gesamt waren es somit 9 Einwechslungen für ihn. Hoffentlich kann er sich im Frühjahr steigern.

Michael Gregoritsch (31), Bröndby IF, Dänemark (13.): Leider hat der Wechsel in die schwächere dänische Liga für den routinierten Stürmer nicht dazu geführt, dass er bei den Kopenhagenern Stammspieler wurde. Nur in den ersten vier der für den Steirer möglichen 13 Einsatzmöglichkeiten spielte er von Beginn an und wurde ausgewechselt. In 7 Runden kam er wenigstens noch von der Bank. Und er schoss 2 Tore. In den zwei für ihn möglichen Spielen der ConfL-Quali wurde er eingewechselt und schoss 1 Tor. Gregoritschs Leistungen sind auch nicht so überzeugend wie oft im Nationalteam. Man kann nur hoffen, dass er sich im Frühjahr wieder mehr in Szene setzen kann. Es gibt auch Gerüchte über einen Wechsel zum FC Basel.

Patrick Pentz (28), Bröndby IF, Dänemark (13.): In seiner zweiten Saison bei Bröndby ist der Nationalteam-Kadertormann weiterhin eine Stammkraft. Er spielte in allen 18 Runden von Beginn an und bis auf die letzte Runde durch, dort wurde er nämlich ausgeschlossen und leistete sich dazu im Spiel davor ein Eigentor. Bröndby ist derzeit wie im Vorjahr 3. im Kampf um die internationalen Plätze. In den sechs Spielen der ConfL-Quali (am Ende ausgeschieden) spielte der Salzburger auch durch. Insgesamt ist es eine recht gute Saison für Pentz.

Ivan Ljubic (29), Apollon Limassol, Zypern (15.): Die erste Legionärs-Saison für den in Bosnien geborenen Spieler führte ihn zu einem oberen Mittelständler in der zyprischen Liga, die ja jetzt zumindest auf der Papierform stärker ist als die österreichische. Hier steht er jedenfalls meistens in der Startelf als defensiver Mittelfeldspieler. In den bisherigen 15 Runden war er 14x dabei, 12x von Beginn an, spielte 7x durch, mehrheitlich allerdings in der ersten Phase der Herbstsaison, wurde 5x aus- und 2x eingewechselt. Apollon wäre als 6. (wie im Vorjahr als Endrang) wieder im oberen Playoff.

Marcel Canadi (28), EN Paralimniou, Zypern (15.): Der Sohn des ehemaligen Trainers (der dann im Oktober entlassen wurde) ist einer von 3 Österreichern, deren Karriere eigentlich auf der Kippe stand, die dieser vor der Saison nach Paralimni lotste. Aber Marcel Canadi spielte weder unter seinem Vater noch dessen Nachfolger eine große Rolle. Der zentrale Mittelfeldspieler aus Wien spielte nur in 4 der 15 Runden, 2x von Beginn an, 1x durch, 1x aus- und 2x eingewechselt. Die letzten 5 Runden war er gar nicht mehr im Kader.

Marco Krainz (28), EN Paralimniou, Zypern (15.): Der Wiener ist der einzige der 4 Österreicher, der schon in der Vorsaison hier spielte. Ebenfalls im zentralen Mittelfeld aufgestellt, ist er eine Stammkraft und Kapitän des Teams.Er spielte in 13 der 15 Runden, immer von Beginn an, 11x durch, wurde 2x ausgewechselt und fehlte nur zweimal mit Gelbsperre und offenbar verletzt. Aber auch Krainz kann nicht verhindern, dass Paralimniou mit nut einem Punkt der Prügelknabe der Liga ist; im Vorjahr hatte man sich noch als 11. von 14 vor dem Abstieg gerettet.

Markus Kuster (31), EN Paralimniou, Zypern (15.): Schon im Vorjahr bei Winterthur hat der Tormann aus Wien kaum noch gespielt, so wäre das Zypern-Engagement wohl das Richtige für seine Karriere gewesen. Aber selbst bei diesem Prügelknaben spielte er nur 6x – durch – in den 15 Runden. In den letzten 2 Runden war er nicht einmal mehr im Kader. Vielleicht is es Frust bei ihm und dem Verein.

Emanuel Sakic (34), EN Paralimniou, Zypern (15.): Nach seinem Bulgarien-Aufenthalt ein halbes Jahr vereinslos, ist dieser Verein für ihn auch eine (letzte?) Chance. Neben Krainz ist er auch (mit und ohne Trainer Canadi) integriert, war einmal sogar Kapitän. Sakic spielte in 13 der 15 Runden, immer von Beginn an, spielte 12x durch, wurde nur 1x (verletzt) ausgewechselt.An ihm liegen wahrscheinlich die schlechten Resultate wenig.

Albert Vallci (30), FC St. Gallen, Schweiz (16.): Leider ist der Innenverteidiger in seiner schon vierten Saison in St. Gallen nicht mehr Stammspieler. In den bisherigen 19 Runden der Super League kam der Steirer nur noch auf 9 Einsätze, und davon nur 2 von Beginn an, bei denen er wenigstens durchspielte. 9x musste er von der Bank kommen. Wohl bitter, dass gerade heuer, ohne viel Hilfe von Vallci, der Verein eine hervorragende Saison spielt und 2. ist (Vorjahr 8.). Sollte sich Vallci nicht stärker zurückkämpfen können, wäre nach all den Jahren vielleicht ein Tapetenwechsel im Sommer eine Möglichkeit.

Flavius Daniliuc (24), FC Basel, Schweiz (16.): Nach drei ein wenig unglücklichen Jahren in Italien, macht der Innenverteidiger, der auch Nationalteam-Ambitionen hat, einen Neustart beim Schweizer Meister. Und hier ist er auch gleich angekommen und voll integriert. Er spielte in 18 der 19 Runden, immer von Beginn an, 17x durch, wurde nur 1x (in der Schlussphase) ausgewechselt, und fehlte nur in der ersten Runde nach deem Wechsel. Und er machte 1 Tor. Sportlich geht es den Baslern nicht so gut, sie sind nur 4. In der EL spielte der geborene Wiener in den bisherigen 6 Runden 5x durch und schoss auch hier 1 Tor. Er ist offenbar wieder am aufsteigenden Ast.

Adrian Grbic (29), FC Luzern, Schweiz (16.): Seit Beginn 2024 bei diesem Verein, ist der Wiener ein etablierter Spieler bei den Luzernern. Allerdings ist er in dieser Saison bisher nicht mehr ganz so erfolgreich wie in der vergangenen. Immerhin kam er aber in allen 19 Runden zum Einsatz, 12 von Beginn an, 4x durchgespielt, wurde 8x aus- und 7x eingewechselt. 5 Tore hat er aus seiner Position als Mittelstürmer immerhin schon wieder geschossen. Den Luzernern geht es allerdings heuer als bisher 8., mit der Gefahr ins untere Playoff zu müssen, schlechter als in der Vorsaison (6.). Grbic bleibt aber jedenfalls ein bemerkenswerter Legionär.

Maximilian Ullmann (29), Grashoppers Zürich, Schweiz (16.): Nach Vertragsende in Wolfsberg einige Monate vertragslos, hat der Oberösterreicher, dessen Karriere in den letzten Jahren ein wenig unglücklich verlief, Mitte November doch noch einen konkurrenzfähigen neuen Verein gefunden. Der linke Defensivspieler konnte und wurde noch in den letzten 6 Herbstrunden in der Schweiz eingesetzt (werden). Er spielte in allen diesen Begegnungen von Beginn an, 1x durch, wurde 5x ausgewechselt, und er schoss sogar 1 Tor. Die Züricher kämpfen allerdings wie im Vorjahr als 11. von 12 Teams gegen den Abstieg. Aber für Ullmann ist dieser neue Klub sicher eine Chance.

Michael Steinwender (25), Heart of Midlothian, Schottland (18.): Seit Beginn der Saison hier in Edinburgh, hat der Innenverteidiger seinen anfänglichen Startplatz in der Aufstellung gegen Ende der letzten Saison verloren, und in der heurigen Spielzeit zunächst nicht zurückgewonnen. Doch in den letzten Runden wurde er als Rechtsverteidiger entdeckt und rückte damit wieder in die Startformation. Gesamt kam der Burgenländer auf dann doch gute 15 Einsätze in den ersten 19 Runden, 7x von Beginn an, 5x durchgespielt und2x eingetauscht. 8x kam er von der Bank. Damit trägt der Tiroler doch einiges dazu bei, dass die Hearts heuer überraschend als Tabellenführer um den Meistertitel mitspielen (im Vorjahr nur 7. von 12 im unteren Playoff).

Lukas Fadinger (25), Motherwell, Schottland (18.): Erste Legionärssaison für den Steirer, sie führte ihn zu diesem ebenfalls heuer interessanten Klub in der Nähe Glasgows. Der defensive, manchmal auch zentrale Mittelfelspieler wurde hier sofort in die Startelf integriert. Er spielte in 19 der bisherigen 20 Spiele von Beginn an, 16x durch und wurde nur 3x ausgetauscht. Die schottische ist vielleicht nicht die stärkste Liga, aber diese Statistik ist trotzdem bemerkenswert. Umso mehr als Motherwell als 4. (Vorjahr 8. im unteren Playoff) eine gute Saison spielt.

Raphael Sallinger (30), Hibernian FC, Schottland (18.): Die erste Legionärssaison führte den Tormann aus Kärnten zum Stadtrivalen der Hearts, also auch eine spannende Aufgabe. Nach einer “Aufwärmphase” spielt er nun immer durch, also 16x in 20 Runden. Damit ist es für ihn eine erfolgreiche Saison und er zeigt ordentlich auf. Die Hibs, im Vorjahr 3., sind heuer bisher allerdings nur 5. Die 6 Spiele der EL- und ConfL-Qualifikation (ausgeschieden) fielen noch in Sallingers Anfangsphase auf der Ersatzbank.

Dejan Ljubicic (28), Dinamo Zagreb, Kroatien (21.): Der Wiener mit kroatischen Wurzeln wechselte also zum in der Vorsaison überraschend entthronten Vizemeister, um hier eine Stütze im meist offensiven Mittelfeld zu werden, und das gelang auch weitgehend, selbst wenn er gegen Ende der Herbstssaison etwas schwächelte. Gesamt kam er auf 15 Einsätze in 18 Runden, 12x von Beginn an, spielte aber nur 3x durch, wurde 9x aus- und 3x eingewechselt. Er blieb ohne geschossene Tore mit 3 Torvorlagen. Dinamo ist heuer vorerst wieder auf Platz 1. In der EL spielte Ljubicic alle bisherigen Spiele von Beginn an, 1x durch, wurde 5x ausgewechselt, und hier schoss er auch 2 Tore. Also insgesamt eine erfolgreiche Saison für ihn, aber für das Nationalteam reicht es von dieser Liga aus vorerst nicht mehr.

Dario Maresic (26), HNK Istra, Kroatien (21.): Der geborene Steirer hatte sicherlich früher andere Karriere-Ansprüche, aber in Istrien scheint er so etwas wie seinen “Wohlfühl”-Verein gefunden zu haben. Es ist die vierte Saison hier, und Maresic ist Kapitän des Teams und Stammspieler. In den bisheringen 17 Spielen des Teams spielte der Innenverteidiger 15x, immer von Beginn an, 14x durch, wurde 1x ausgewechselt. Der Verein aus Pula, im Vorjahr 6., liegt heuer auf dem guten 3. Platz.

Stefan Peric (28), HNK Gorica, Kroatien (21.): Seit 2021/22 in Kroatien, wollte der geborene Salzburger mit Sibenik kein zweites Mal absteigen, und spielt daher heuer hier. Zunächst nicht im Kader, spielte sich der Innenverteidiger bei dem neuerlichen potentiellen Abstiegskandidaten rasch in die Mannschaft. Er spielte in 13 von 18 Meisterschaftsrunden, 11x von Beginn an, 7x durch, wurde 3x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 2 x kam er von der Bank. Gorica liegt derzeit am guten 7. Platz (Vorjahr 9. von 10).

Arnel Jakupovic (27), NK Osijek, Kroatien (21.): Dem lange so talentierten, aber seine Karriere nie ganz in Schwung gebracht habenden Wiener mit bosnischen Wurzeln schien hier in Osijek, wo er nun seine zweite Saison spielt, endlich der Knopf aufgegangen zu sein, sodass er sogar – als benötigter Mittelstürmer – ein Kandidat für das Nationalteam zu werden schien. Aber nach einer hervorragenden Vorsaison läuft es heuer nicht so gut, auch weil der Verein als 10. und Letzter (Vorjahr 7.) bisher so schlecht spielt. Jakupovic war zu Beginn der Saison auch offenbar verletzt, spielte dann 15 der 18 Spiele, 13x von Beginn an, 7x durch, wurde 6x aus- und 2x eingewechselt (zuletzt). Heuer schoss er auch bisher nur 2 Tore. Es gibt Gerüchte um einen Wechsel zu Rapid.

Franz Stolz (24), FC Rapid Bukarest (Leihe), Rumänien (22.): Die Leihe von Genua (seit Januar 2025) zu dieser heuer starken Traditionsmannschaft aus Bukarest ist die kleine Chance für den Stammklub aus Geua noch relevant zu werden. Doch leider musste der Tormann auch in dieser Saison nach einigen Runden wieder auf die Ersatzbank. Der Steirer spielte nur die ersten 7 von bisher 21 Runden durch und das war es dann. Dabei spielt Rapid bisher als 2. (Vorjahr 5.) eine starke Saison, aber wenn sich Stolz im Frühjahr nicht doch wieder in die Startelf spielt, wird ihm das wenig helfen.

Stefan Krell (33), Petrolul Ploiesti, Rumänien (22.): Schon seit 2019 zunächst bei kleineren Vereinen in Rumänien unterwegs, ist Ploiesti, wohin er zu dieser Saison wechselte, sein zweiter SuperLiga-Verein, wenn auch einer, der wieder als 13. (Vorjahr 9.) eher gegen den Abstieg spielt. Umgekehrt zu Stolz kam der Tormann aus Wien in der zweiten Hälfte der Herbstsaison zu seinen Einsätzen (wegen Verletzung der Nummer 1?). Gesamt waren es 10 Spiele in den 21 Runden, 8x von Beginn an durchgespielt, 2x eingetauscht.

Jovan Zivkovic (19), ETO FC Györ, Ungarn (23.): Leider kann sich der junge Wiener, der von Rapid II kommend seine Chance bei dem (plötzlichen) ungarischen Spitzenklub (im Vorjahr nach Aufstieg 4., heuer Tabellenführer) suchte, bisher nicht durchsetzen. In den bisherigen 18 Runden spielte der Rechtsaußen nur 4x, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 3x eingewechselt und das nur in den letzten Minuten. In den 6 Quali-Spielen zur ConfL (ausgeschieden) wurde er nur in den ersten zwei Begegnungen eingewechselt. Vermutlich wird er bald seine Chance woanders suchen müssen.

Maximilian Hofmann (32), Debrecen VSC, Ungarn (23.): Seit Januar 2025 bei diesem Verein, scheint der Wiener heuer so etwas wie in Ungnade gefallen zu sein. Er kam nur in 4 von 18 Runden zum Einsatz, jeweils von Beginn an, 2x durchgespielt und 2x ausgewechselt, ansonsten stand er seltsamerweise nicht einmal im Spieltag-Kader. Ohne viel Hilfe von Hofmann ist Debrecen aber heuer bisher guter 4. (im Vorjahr 9.).

Gabriel Eskinja (22), Zorya Lugansk, Ukraine (24.): Der Steirer ist die zweite Saison bei den Ostukrainern, die aufgrund des Krieges in Kiew spielen müssen. Doch leider muss sich diese Spielzeit nur noch wie “Solidarität” mit der Ukraine anfühlen, denn sportlich läuft es ganz schlecht. Der Innenverteidiger wurde nur noch 1x in den 16 Runden in der Schlussphase eingewechselt. Es ist anzunehmen, dass er sich spätestens am Ende der Spielzeit, und das nicht nur wegen des Krieges, verändern wird. Lugank ist Mittelständler als 8., im Vorjahr 7.

Marko Arnautovic (36), Roter Stern Belgrad, Serbien (25.): Die vermutlich letzte Station im bewegten Legionärsleben des nunmehrigen Rekordtoschützen im Nationalteam ist der Meister im Herkunftsland seines Vaters, den er Rapid Wien vorzug. Aber er wird weiterhin von Verletzungen geplagt. Vor allem auch deshalb kam der Wiener Mittelstürmer in den für ihn möglichen 19 von 20 Spielen nur auf 8 Einsätze, 6x von Beginn und ausgewechselt, 2x eingetauscht. Dabei schoss er immerhin 2 Tore und gab 5 Torvorlagen. Roter Stern ist heuer bisher “nur” Zweiter. In den 6 Spielen der CL-Quali (ausgeschieden) wurde Arnautovic nur 3x eingewechselt. In der darauffolgenden Gruppenphase der EL spielte er alle bisherigen 6 Spiele von Beginn an und wurde ausgetauscht und schoss auch hier 2 Tore. Wenn Arnautovic halbwegs fit ist, bleibt er aber auch von hier aus eine Verstärkung für das Nationalteam.

Luka Izderic (19), Radnicki Nis, Serbien (25.): Der in Serbien geborene, aber in Österreich aufgewachsene relativ unbekannte junge offensive Mittelfeldspieler ist seit Februar 2025 bei diesem Verein und sammelt selbst bei diesem Abstiegskandidaten (heuer bisher 14. von 16, im Vorjahr 12.) nur mühsam vermehrt Einsatzminuten. Er kam auf 9 Einsätze in den bisherigen 20 Runden, 3 davon von Beginn an (immerhin in den letzten 3 Runden). 1 x durchgespielt, 2x aus-, und 6x eingetauscht. Vielleicht kann Izderic ja im Frühjahr auf sich aufmerksam machen.

Adis Jasic (22), Al-Ain FC, Vereinigte Arabische Emirate, (2. AFC West): Eine interessante Entscheidung des geborenen Kärntners mit bosnischen Wurzeln für die erste Zeit als Legionär in Abu Dhabi, immerhin von Wolfsberg kommend. Aber ganz schlecht ist diese Liga ja nicht, und verdienen wird er auch gut. Der rechte Defensivspieler stand zunächst in der Startelf, wanderte aber leider nach wenigen Runden auf die Ersatzbank. Es sind erst 10 Runden gespielt, Jasic spielte 4x von Beginn an und wurde ausgewechselt, 3x kam er von der Bank. Al-Ain, im Vorjahr 5., spielt bisher als Tabellenführer eine tolle Saison.

Mateo Karamatic (24), Al-Nasr SC, Vereinigte Arabische Emirate (2. AFC West): Karamatic ist Innenverteidiger, der Klub spielt in Dubai und war im Vorjahr so wie heuer 6., soweit ganz ähnliche Voraussetzungen, nur scheint sich der Wechsel in die Wüste fußballerisch noch weniger ausgezahlt zu haben als für Jasic, denn der geborene Tiroler wurde in den ersten 10 Runden nur ganze 2x eingewechselt.

Peter Zulj (32), Burinam United, Thailand (3. AFC East): Schon dreieinhalb Jahre in Asien, spielt der zentrale Mittelfeldspieler seit Beginn 2024 beim thailändischen Meister - der auch heuer bei Halbzeit wieder klar in Führung liegt. Der Oberösterreicher ist hier in der Regel in der Startelf, nur eine Verletzung in der 9. Runde warf ihn ein wenig zurück. In den ersten 14 Spielen kam er auf 12 Einsätze, 7x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 4x aus- und 5x eingewechselt. Er gab dabei auch wenigstens 3 Vorlagen. In der AFC CL spielte er in 5 der bisheringen 6 Runden immer durch, fehlte nur einmal gelbgesperrt. Thailand ist sicherlich ein netter langsamer Ausklang seiner Karriere.

Robert Zulj (33), Burinam United, Thailand (3. AFC East): Auch für den Bruder von Peter ist der thailändische Meister, zu dem er zu Beginn der Saison vom LASK wechselte, ein gutes langsames Finish der Karriere. Der Rechtsaußen und offensive Mittelfeldspieler spielte sogar in allen 14 bisherigen Runden der Thai League, 9x von Beginn an, 4x durch, 5x aus- und auch eingewechselt. Und R. Zulj ist hier ein Goalgetter mit 8 Treffern (und 4 Vorlagen), damit “Führender” Torschütze der Österreicher. Auch in der AFC CL spielte er alle 6 bisherigen Begegnungen, 5x durch, 1x in den Schlussminuten ausgewechselt und schoss hier 1 Tor und gab 2 Vorlagen. Er ist wohl einer der besten Fußballer in Thailand derzeit.

Armin Gremsl (31), Muangthong United, Thailand (3. AFC East): In seiner Karriere meistens nicht bei Spitzenklubs verdingt, wechselte der Tormann heuer aus der 2. Liga zu diesem Mittelständler in Thailand, der heuer sogar als 13. (von 16, Vorjahr 6.) gegen den Abstieg spielt. Der Steirer war hier zunächst von Beginn an Stammkeeper, wurde aber in der 12. Runde verletzt ausgewechselt und war dann in den letzten 3 Herbstrunden auf der Ersatzbank. Gesamt kommt er somit auf 12 Einsätze aus 15, 11x durchgespielt.

Andreas Kuen (30), Melbourne City, Australien (5. AFC East): Im Vorjahr Meister mit diesem Verein, spielt der Tiroler (natürlich) eine weitere Saison in Melbourne und dadurch auch in der AFC CL. In der Meisterschaft ist der zentrale und offensive Mittelfeldspieler Stammkraft, machte alle 10 bisherigen Runden mit 9x von Beginn an, 5x durchgespielt, 4x aus- und 1x eingewechselt. Er gab 3 Torvorlagen. City muss heuer als 7. allerdings noch kämpfen, um überhaupt ins Playoff zu kommen. In der CL spielte Kuen 5 der 6 bisherigen Runden, 1x durch, 4x in der Schlussphase ausgewechselt. Legionär in Australien beim Meister zu sein ist trotz einer nicht überragenden Liga sicher nicht zu verachten.

Hannes Wolf (26), New York City FC, USA (2. CONCACAF): Es war die zweite Saison für den meist als Linksaußen eingesetzten Steirer. Er ist hier Stammspieler mit hoher Einsatzbilanz, und trug viel dazu bei, dass die New Yorker es heuer ins Conference Final (also Halbfinale) der MLS schafften (nach Platz 5 des Grunddurchgangs im Osten), also eine Runde weiter als im Vorjahr. Er spielte in in 38 der möglichen 39 Spiele (einschließlich Playoff), 34x von Beginn an, spielte je 17x durch und und wurde ausgewechselt, sowie kam 4x von der Bank (davon 3x im Playoff), ließ am Ende der Saison vielleicht etwas nach. Er schoss gute 11 Tore (5 davon im Herbst, 6 Vorlagen). Wolf liebäugelt immer wieder mit einer Rückkehr nach Europa, ist aber in New York gut angeschrieben und hat noch ein Jahr Vertrag. Leistungsbilanz: 2898/3510 = 83%

Dominik Fitz (26), Minnesota United, USA (2. CONCACAF): Der Wechsel des Wieners hierher kam sicherlich überraschend, und ob es ein Fortschritt zu diesem Zeitpukt seiner Karriere ist, war von Beginn an unsicher. Entgegen der Erwartungen spielte der meist offensive Mittelfeldspieler in den restlichen Runden auch nur wenig. In 11 möglichen Spielen (einschließlich Playoff) kam er nur zu 6 Einsätzen, davon ein einziges Mal von Beginn an und ausgewechselt, 5x von der Bank (im Playoff nur 1x von 4 in den Schlussminuten). Minnesota schied (wie im Vorjahr) im Viertelfinale aus, war davor 4. im Westen der Liga. Fitz wurde offenbar als Hoffnungsträger gekauft, hat Vertrag bis 2029, hoffentlich läuft die nächste (volle) Saison besser. Einsatzbilanz: 155/990 = 16%

David Schnegg (27), DC United, USA (2. CONCACAF): Der Tiroler hat nun eineinhalb Jahre in der US-Liga beim Hauptstadtverein hinter sich. Rein von seiner Einsatzzeit liefert er auch eine hervorragende Bilanz ab, dürfte, meist als Linksverteidiger oder auch im linken Mittelfeld eingesetzt, eine Stütze sein. In den 34 Runden kam er auf 32 Einsätze, gleich 31x von Beginn an, spielte 26x durch, wurde 5x aus- und 1x (im Frühjahr) eingewechselt). Das sportliche Problem ist nur, dass der Verein heuer als 15. und Letzter in der Osthälfte der Liga das Playoff noch klarer als im Vorjahr (als 10.) verpasst hat. Schnegg hat aber jedenfalls noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 2704/3060 = 88%.

 

Von den 22 Legionären in den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Frühjahr 2025 20 Österreicher, 6 mehr als im Frühjahr. Nicht zum Einsatz kamen Daniel Bachmann (auch nach Leihe von Watford bei La Coruna nur Ersatztormann, zuletzt nicht einmal im Kader) und Jakob Odenahl (zweiter, oft dritter Tormann bei Leiria) .

Die Klammer hinter dem Verein bedeutet hier dessen Platzierung in der Meisterschaft.

Thierno Ballo (23), FC Millwall (5.), (Leihe), ENG: In der Elfenbeinküste geboren, fußballerisch zum Teil bei Chelsea ausgebildet, und nun ein paar Jahre auch im Land seiner Staatsbürgerschaft unterwegs, wurde Ballo nun von Wolfsberg sozusagen zurück nach England verliehen. Bei Millwall, das heuer um den Aufstieg spielt, macht er eine gute Figur, In für ihn möglichen 20 Spielen kam der meist im linken Mittelfeld eingesetzte Spieler auf 19 Einsätze, 14x von Beginn an, allerdings nur 2x durchgespielt, 12x (oft in der Schlussphase) aus- und 5x eingewechselt. Er schoss auch 1 Tor und gab 5 Torvorlagen.

Andreas Weimann (34), Derby County (14.), ENG: Österreichs längstdienender Legionär in England und überhaupt (seit 2011, meist 2. Liga), heuerte diese Saison bei Derby an. Der offensive Mittelfeldspieler agiert hier aber meist als Joker, was seine Chancen, doch noch auf dem WM-Zug aufzuspringen, mindert. In den 24 Runden kam er aber doch auf 21 Einsätze, aber er war nur 5x in der Startelf und wurde ausgewechselt, 16x kam er von der Bank. Weimann schoss immerhin wieder ein Tor und gab 2 Vorlagen.

Christoph Klarer (25), Birmingham City (15.), ENG: Die zweite Saison in Birmingham, nach dem Aufstieg nun immerhin in der zweiten englischen Liga, mauserte sich der Innenverteidiger hier sogar zum Kapitän. Er ist hier absoluter Stammspieler und hätte in den 24 Runden eine 100%ige Einsatzbilanz gehabt, wenn er nicht in der vorletzten Herbstrunde die rote Karte kassiert hätte (somit 23 von 24 Spielen 22x durch, 1x ausgeschlossen). Er hat sicher Potential für Höheres.

Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth (21.), ENG: Der Oberösterreicher hat sich in England zu einem der besten Tormänner Österreichs gemausert. Es ist seine zweite Saison in Portsmouth. Leider kämpft der Verein gegen den Abstieg und Schmid hat sich zwischenzeitlich verletzt, fehlte 10 Runden lang, was ihn im Kampf um ein Teamkader-Leiberl zurückwarf. Ohne Verletzung spielte er immer von Beginn an, also 13x in bisher 23 Spielen 1x durch, 1x (verletzt) ausgewechselt.

Michael Svoboda (26), FC Venedig (3.), ITA: Es ist schon die sechste(!) Saison, die der vereinstreue Innenverteidiger in Venedig, der all die Saisonen in der Serie A und B (nun wieder nach Abstieg) mitmachte und dafür heuer mit dem Kapitänsamt belohnt wurde. Leider hatte er noch einen Teil der Herbstsaison mit den Nachwirkungen einens schweren Kreuzbandrisses im Vorjahr zu kämpfen, sodass er in den 18 bisherigen Runden auf 10 Einsätze kam, 9x von Beginn an und durchgespielt, 1x eingewechselt. Und er machte 1 Tor. Vielleicht gelingt ihm ja wieder der Aufstieg.

Matthias Braunöder (23), SSC Bari (16.), ITA: Der zentrale Mittelfeldspieler wurde hierher von Como verliehen, um ihm eine Chance auf Spielpraxis zu geben, und das gelingt glücklicherweise auch. Er ist hier Stammspieler. In den ersten 18 Runden kam er auf 16 Einsätze, 12x von Beginn an, 6x durchgespielt (und zwar die letzten 6 Runden), 6x aus- und 4x eingewechselt. Bari spielt allerdings keine gute Saison, trotzdem gelingt es Braunöder vielleicht aufzuzeigen.

Nicolas Kristof (26), SV Elversberg (2.), DE: Schon die fünfte Saison hier im Saarland bei dem ansich so kleinen Klub, der nun die erste Bundesliga im Visier hat, mausert sich der Tormann mit österreichischem und deutschem Elternteil zu einem Mitglied des Nationalteams. In der erfolgreichen bisherigen Saison hat auch er ein “clean sheet” was die Einsatzminuten betrifft: er hat alle bisherigen 17 Runden durchgespielt.

Benedikt Pichler (28), Hannover 96 (5.), DE: Statt mit Kiel abzusteigen, ging er lieber zu diesem Ligakonkurrenten. Zunächst war der Mittelstürmer immer in der Startelf, fiel aber dann zwischen Runde 7 und 13 mit Verletzung und kam in den letzten 4 Runden nur von der Bank. Somit gesamt 10 Einsätze in 17 Runden, 6x von Beginn und immer ausgetauscht, 4x kam er von der Bank. Und er schoss 2 Tore.

Christoph Kobald (28), Karlsruher SC (9.) , DE: Es ist schon die achte Saison für den vereinstreuen Innenverteidiger. Heuer war er bisher auch sehr lange wieder Stammkraft, bevor er in den letzten Runden Probleme mit einer Verletzung und eine Gelbsperre bekam. So kam er auf auf 14 Einsätze in 17 Runden, immer von Beginn an, er spielte auch 11x durch und wurde 3x ausgewechselt. Kobald schoss auch 1 Tor und gab 2 Vorlagen.

Stefan Schwab (35), Holstein Kiel (11.), DE: Nach fünf Jahren in Griechenland versucht es der zentrale Mittelständler gegen das wahrscheinliche Ende seiner Karriere noch in der zweiten deutschen Bundesliga. Ganz durchsetzen kann er sich leider nicht mehr in einer durchwachsenen Herbstsaison auch für den Absteiger aus der ersten Bundesliga. Schwab kam auf 12 Einsätze in den 17 Runden, 5x von Beginn an, nur 1x durchgespielt, 4x aus- und 7x eingewechselt.

Florian Micheler (20), Arminia Bielefeld (14.) (Leihe), DE: Von Hoffenheim zu diesem Zweitliga-Aufsteiger verliehen, sollte sich der junge offensive Mittelfeldspieler hier beweisen. Das gelang leider nicht. Er wurde in den 17 Runden ganze 4x eingewechechselt (meist in der Schlussphase), fehlte in den letzten 5 Runden überhaupt im Kader. Micheler wird vorzeitig zu Hoffenheim zurückkehren, aber nach mehr Einsatzzeit in der ersten Bundesliga sieht das nicht aus.

Luka Reischl (21), ADO Den Haag (1.), NL: Nach einem halben Jahr Leihe aus Salzburg wurde der Mittelstürmer nun von Den Haag fix verpflichtet, und es dürfte sich ausgezahlt haben, denn er trägt viel dazu bei, dass der Verein derzeit auf Aufstiegskurs ist. In den bisherigen 20 Spielen kam Reischl immer zum Einsatz, 13x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 9x aus- und 7x eingewechselt. Und er schoss sehr gute 9 Tore. Hoffentlich ist er nächste Saison endlich ein Erstliga-Legionär.

Nicolas Binder (23), SC Cambuur (2.), NL: Auch der klar Zweite der Liga beschäftigt in dieser Saison einen österreichischen Mittelstürmer – in seiner ersten Legionärssaison. Binder ist aber persönlich nicht so erfolgreich, dürfte sich nach zwei Runden in der Startelf verletzt haben und fand sich danach auf der Ersatzbank wieder. Er kam in den 21 Runden nur auf 9 Einsätze, 2x von Beginn an und ausgetauscht, 7x eingewechselt. Und er schoss leider auch kein Tor.

Jonas Wendlinger (25), Almere City (6.), NL: Nach dem Abstieg schien der Tormann endlich zum Stammspieler bei diesem Klub aufzusteigen, war sogar 2x Kapitän. Doch nach 4 Runden fand er sich wieder für einige Zeit auf der Ersatzbank wieder, kam aber doch noch zurück in die Startelf. Gesamt waren es für Wendlinger 13 durchgespielte Partien in 21 Runden, hoffentlich bleibt er nun in der Startformation.

Raffael Behounek (28), Willem II (9.), NL: Auch er machte den Abstieg in die zweite Liga mit, spielt nun in seinem dritten Jahr bei diesem Verein zum zweiten Mal zweitklassig. Aber hier ist der Innenverteidiger wenigstens fast immer Stammspieler. In den 21 Runden spielte er 19x, immer von Beginn an, 17x durch, wurde nur 2x ausgewechselt. Mit dem neuerlichenAufstieg wird es aber schwer.

Benjamin Kanuric (22), Leixoes (17.), POR: Der Oberösterreicher galt immer als großes Talent, musste aber zuletzt in der dritten deutchen Liga vorlieb nehmen und versucht es heuer bei einem Abstiegskandidaten (Vorletzter) der zweiten portugiesischen Liga. Hier kommt der offensive und zentrale Mittelfeldspieler zwar oft zum Einsatz, Stammkraft ist er aber nicht. In den bisherigen 15 Runden spielte er 11x, 4x von Beginn an und immer ausgewechselt, 7x eingetauscht. Und er schoss 2 Tore.

Philipp Wydra (22), Francs Borains (12.), BEL: Der Bruder des auch eine Zeitlang im Ausland engagierten Dominik sucht als seine Chance in der zweiten belgischen Liga, und das bei keinem Aufstiegsaspiranten. Offensiv an mehreren Positionen einsetzbar, spielt er hier zumindest eine gute Rolle. In den bisherigen 18 Spielen wurde er 16x eingesetzt, gute 13x von Beginn an, spielte allerdings nur 1x durch und wurde 12x ausgetauscht. 3 x kam er von der Bank. Wydra schoss auch 2 Tore und gab 2 Vorlagen.

Abdullah Celik (28), Ankara Keciörengücü (10.), TUR: Der in Österreich zunächst fußballerisch ausgebildete Innenverteidiger kämpft schon seit 10 Jahren in diversen türkischen Ligen um Aufmerksamkeit. Diese Saison schaffte er es immerhin in die zweite Liga, aber auch bei diesem Hauptstadtverein kam er bisher nur auf 4 Einsätze in 19 Runden, 1x von Beginn an und ausgewechselt. 3x eingetauscht.

Emirhan Acar (20), Bandirmaspor (11.), TUR: Der bisher eher unbekannte geborene Tiroler kam aus Italien zu diesem türkischen Zweitligaverein um auf Spielzeit zu kommen. Zunächst nur von der Bank, spielte er sich in der zweiten Hälfte der Herbstsaison öfter in die Startelf. Er kam im offensiven und zentralen Mittelfeld gesamt auf 11 Einsätze in 19 Runden, 2x durchgespielt, 4x aus- und 5x eingewechselt. Sturm Graz soll Interesse zeigen.

Isa Dayakli, (23), Istanbulspor (13.), TUR: Ein hierzulande wohl auch weitgehend unbekannter geborerer Wiener spielt seit Januar 2025 bei diesem Verein, und in dieser Saison kam er auch auf eine bemerkbare Einsatzbilanz als Joker. Er wurde 11x in den bisherigen 19 Spielen der Istanbuler eingewechselt, gab auch 2 Torvorlagen.

bearbeitet von Lampard

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ASB-Legende
Lampard schrieb vor 57 Minuten:

Auch Baumgartner ist einer der führenden Legionäre. Es gibt Wechselgerüchte zu Juventus.

Xaver Schlager (28),

wie immer super arbeit von dir
ein punkt hab ich gefunden wo ich glaub dass du dich in der zeile "geiirt" hast, das gerücht mit juventus sollte sich bei schlager beziehen nicht bei baumi, oder gibts bei beiden gerüchte zu juventus, dann verzeih mir ^^

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Spitzenspieler
rattlesnake schrieb vor 9 Stunden:

wie immer super arbeit von dir
ein punkt hab ich gefunden wo ich glaub dass du dich in der zeile "geiirt" hast, das gerücht mit juventus sollte sich bei schlager beziehen nicht bei baumi, oder gibts bei beiden gerüchte zu juventus, dann verzeih mir ^^

Ich glaube du hast recht! Ich hab das jetzt geändert.

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