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567 Stimmen

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cmburns schrieb am 27.3.2026 um 16:22 :

Deiner Teamleitung sagen wies wirklich war und erledigt. Wenn deine Teamleitung normal/ in Ordnung is mögen die sicher auch keine Petzen, würde ich so handhaben als Teamchef.

also wenn eine andere Teamleitung wegen sowas zu mir kommt, frag ich ihn ober angrennt ist

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Posting-Maschine

Keine Ahnung was mich getriggert hat, aber ich stelle mir momentan grad die Sinnfrage. Nächste Woche werden die Quartalszahlen einfliegen und es wird wieder heißen: "Das ist zu wenig!", "Hier haben wir Aufholbedarf!", "Dort muss mehr gehen.", etc...

Und ich denke mir - für was? Damit sich mein Chef den nächsten Aston Martin kaufen kann? Oder solls diesmal der Lambo Urus sein? 

Hab ja schon hier drin gemeckert und ne Zeit lang wars dann auch besser, aber momentan fühl ich mich einfach wieder erdrückt. Ich arbeite mir den Arsch ab, bin verantwortlich für 16 Leute und hab am Monatsende weniger am Gehaltszettel als mancher Autoverkäufer. Und mittlerweile ist es so, dass sich die Kollegen untereinander wegen Abläufen und div. Zahlen fetzen. Das geht so weit, dass teamintern zwischen den Abteilungen den Leuten Inkompetenz vorgeworfen wird. Ich seh das aber so, dass an jeder Front gekämpft wird und die finanzielle Lage der Leute momentan nicht so ist, dass sie sich die Luxusgüter die wir vertreiben noch so leisten können wie in den Jahren zuvor (vor allem vor Covid).

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Geschrieben (bearbeitet)
Richie_106 schrieb vor 59 Minuten:

Keine Ahnung was mich getriggert hat, aber ich stelle mir momentan grad die Sinnfrage. Nächste Woche werden die Quartalszahlen einfliegen und es wird wieder heißen: "Das ist zu wenig!", "Hier haben wir Aufholbedarf!", "Dort muss mehr gehen.", etc...

Und ich denke mir - für was? Damit sich mein Chef den nächsten Aston Martin kaufen kann? Oder solls diesmal der Lambo Urus sein? 

Hab ja schon hier drin gemeckert und ne Zeit lang wars dann auch besser, aber momentan fühl ich mich einfach wieder erdrückt. Ich arbeite mir den Arsch ab, bin verantwortlich für 16 Leute und hab am Monatsende weniger am Gehaltszettel als mancher Autoverkäufer. Und mittlerweile ist es so, dass sich die Kollegen untereinander wegen Abläufen und div. Zahlen fetzen. Das geht so weit, dass teamintern zwischen den Abteilungen den Leuten Inkompetenz vorgeworfen wird. Ich seh das aber so, dass an jeder Front gekämpft wird und die finanzielle Lage der Leute momentan nicht so ist, dass sie sich die Luxusgüter die wir vertreiben noch so leisten können wie in den Jahren zuvor (vor allem vor Covid).

Also nach 10 Jahren im Vertrieb bzw. dem Vertriebsumfeld kann ich nur sagen, es ist grundsätzlich immer zu wenig, es muss immer mehr gehen etc.

Das wird immer von oben kommen, teilweise ists da auch in der Verantwortung des Vertriebsteams die Abschlüsse bzw. Bestellungen zu koordinieren, wobei das sicherlich von Branche zu Branche unterschiedlich ist, bei uns gibt's ein monatliches Ziel und eine Überperformance ist kontraproduktiv, daher werden Verträge oftmals gegen Ende des Monats in den nächsten "mitgezogen". 

Auch zwischen den einzelnen Abteilungen gibt's bei uns massive Störungen, ich denke bis zu einem gewissen Grad ist auch das allgegenwärtig wobei es hier eben auch auf die Struktur ankommt, wenn du "Verwaltung" und "Sales" hast haben diese eben oft unterschiedliche Interessen weil unterschiedliche Vorgaben.

Bei uns z.B wird die Verwaltung massiv in die Pflicht genommen um zu sorgen, dass von unseren Kunden unsere Partnerbetriebe genutzt werden, was eben viele Kunden aus verschiedenen Gründen nicht immer wollen, als Sales willst den Kunden natürlich glücklich wissen, daher kommt es zu Spannungen.

Und ja als Angestellter ists leider so, dass du für die Chefetage arbeitest, selbst reich wirst damit nicht. Ich habe aufgehört zu vergleichen was andere verdienen, denn es spielen so viele Faktoren eine Rolle... Ein Autoverkäufer kann zwischen nahezu nix und einer goldenen Nase überall angesiedelt sein und das oftmals einfach situationsbedingt ohne großes zutun. 

Generell ists absurd was teilweise bezahlt wird (in beide Richtungen), es gibt Personalvermittler die ihren Angestellten 3000€ Fixum bezahlen und ein Provisionsmodell das sich gewaschen hat: der Vermittler nimmt vom Kunden 20% des Bruttojahresgehaltes für die zu vermittelnde Stelle und gibt dem Angestellten davon die Hälfte als Provision. Dort werden stellen vermittelt die bei ~ 50.000€ brutto im Jahr beginnen, also allein ein Abschluss bringt dir 5.000€ extra ein. 

 

Edit:  was bei mir eben gerade sehr stark ist, dass ich in einer Art "Zwickmühle" stecke, ich verdiene in Relation ganz gut (~ 4600 brutto im Monat wenn ich den Jahresbonus einrechne) bin jedoch auf einem 2nd Level Job (Firmenkundenbetreuung im Innendienst). Eine Entwicklung nach oben / Beförderung wird's wohl nicht geben (bin 5 Jahre nun auf dem Level und man spürt im Unternehmen einfach, ob einer im "Entwicklungskreis" ist oder nicht, das hat eben leider bei uns oft auch mit persönlichen Empfindungen und nicht mit fachlicher Leistung zu tun) und ich muss mich eben entscheiden ob ich akzeptieren kann auf dem Level zu bleiben bis ich zu teuer/alt/durch KI ersetzbar bin oder soll ich es wagen mich anders zu orientieren 

bearbeitet von wienerfußballfan

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The Pezident of Bäristan

Ich kenne den Moneyscheiß.

Zahlt Unterhalt und es wird wurscht. 

Dann wir es zum weniger ist mehr. Weil powidl. 

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Geschrieben (bearbeitet)
mazunte schrieb vor 5 Stunden:

Das wäre welche Richtung?

Eine neue Firma, also das was ich mache wird ja immer wieder gesucht, mein Fokus liegt auf der Firmenkundenbetreuung / Inside Sales und in anderen Firmen wird es wohl mehr langfristige Perspektiven geben, ich muss eben abwiegen ob es das Risiko wert ist oder nicht. 

Edit: aktuell hat es für mich eben das Gefühl des goldenen Käfigs. Du kommst nicht höher, kannst dich in deinem Rahmen bewegen, bekommst aber eben mehr Kohle als du bei vielen anderen bekommen kannst

Edit2: Konkrete Ziele von mir wären entweder Außendienst oder Projektmanagement.

bearbeitet von wienerfußballfan

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wienerfußballfan schrieb vor 1 Stunde:

Eine neue Firma, also das was ich mache wird ja immer wieder gesucht, mein Fokus liegt auf der Firmenkundenbetreuung / Inside Sales und in anderen Firmen wird es wohl mehr langfristige Perspektiven geben, ich muss eben abwiegen ob es das Risiko wert ist oder nicht. 

Edit: aktuell hat es für mich eben das Gefühl des goldenen Käfigs. Du kommst nicht höher, kannst dich in deinem Rahmen bewegen, bekommst aber eben mehr Kohle als du bei vielen anderen bekommen kannst

Edit2: Konkrete Ziele von mir wären entweder Außendienst oder Projektmanagement.

Alles klar; Wünsche Dir ein gutes gelingen. ;) 

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  • 4 weeks later...
The Pezident of Bäristan
Geschrieben (bearbeitet)

https://www.derstandard.at/story/3000000318900/sacher-chef-winkler-wir-werden-mehr-und-laenger-arbeiten-muessen?ref=article

Leider nur ein Ausschnitt, doch ein interessentes Interview, wenn man es ohne Hintergrund zur Person liest. Ich kannte die Vita nicht. 

In den Kommentaren überschlägt sich der Forenzorn.

Leider eine unnötige Titelwahl. 

 

bearbeitet von Pezi

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  • 4 weeks later...

Da es für meine Frau einfach (trotz mittlerweile A2 in Deutsch) noch immer unmöglich ist einen Job zu finden, dachte ich mir ich versuche nochmals mein Glück hier...

Falls jemand was weiß für jemanden mit einem Master in Public Administration und 2 1/2 Jahren Doktoratsstudium in Supply Chain Management, der Hindi & Englisch auf C2 Niveau spricht, Französisch auf B2 und Deutsch auf A2 Level, eine von grundauf organisierte und genaue Person ist und einiges an Erfahrung in der Verwaltung/Assistenz hat (Sie war Research Assistant für mehrere Jahre an der WU Wien hat also unterrichtet und war persönliche Assistenz der Professur) bitte lasst es mich wissen, mittlerweile geht's da echt um einen Einstiegsjob es geht darum, dass Sie sich beweisen kann und aus dieser "Spirale" von absagen rauskommt.

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Sehr bekannt im ASB
On 5/31/2026 at 8:17 AM, wienerfußballfan said:

Da es für meine Frau einfach (trotz mittlerweile A2 in Deutsch) noch immer unmöglich ist einen Job zu finden, dachte ich mir ich versuche nochmals mein Glück hier...

Falls jemand was weiß für jemanden mit einem Master in Public Administration und 2 1/2 Jahren Doktoratsstudium in Supply Chain Management, der Hindi & Englisch auf C2 Niveau spricht, Französisch auf B2 und Deutsch auf A2 Level, eine von grundauf organisierte und genaue Person ist und einiges an Erfahrung in der Verwaltung/Assistenz hat (Sie war Research Assistant für mehrere Jahre an der WU Wien hat also unterrichtet und war persönliche Assistenz der Professur) bitte lasst es mich wissen, mittlerweile geht's da echt um einen Einstiegsjob es geht darum, dass Sie sich beweisen kann und aus dieser "Spirale" von absagen rauskommt.

Kommt für euch ein Umzug in Frage? Wien ist ein hartes Pflaster... Mit ihren Qualifikation sollte sie in einen starken Wirtschaftsraum (z.B. München) keine Probleme haben.... Wien ist halt zach... 

Klar, man kann es auf die harte Tour versuchen. Mit ihren Fremdsprachenkenntnissen und ihrem Hintergrund im Supply-Chain-Bereich hätte sie bei großen Speditionen wie DHL oder LKW Walter wahrscheinlich gute Chancen, eine Stelle in der Disposition oder im Transportmanagement zu finden. Die Frage ist allerdings, ob sie dort wirklich glücklich werden würde und ob die Tätigkeit langfristig zu ihren Interessen und Vorstellungen passt. Ich würde davon abraten (Dauerstress und auf Dauer nichts für einen hellen Geist).

 

 

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FootballLab schrieb vor 31 Minuten:

Kommt für euch ein Umzug in Frage? Wien ist ein hartes Pflaster... Mit ihren Qualifikation sollte sie in einen starken Wirtschaftsraum (z.B. München) keine Probleme haben.... Wien ist halt zach... 

Klar, man kann es auf die harte Tour versuchen. Mit ihren Fremdsprachenkenntnissen und ihrem Hintergrund im Supply-Chain-Bereich hätte sie bei großen Speditionen wie DHL oder LKW Walter wahrscheinlich gute Chancen, eine Stelle in der Disposition oder im Transportmanagement zu finden. Die Frage ist allerdings, ob sie dort wirklich glücklich werden würde und ob die Tätigkeit langfristig zu ihren Interessen und Vorstellungen passt. Ich würde davon abraten (Dauerstress und auf Dauer nichts für einen hellen Geist).

 

 

LKW Walter und DHL haben wir schon probiert bislang ohne Erfolg, bei denen sind eher ostsprachen gefragt kommt mir vor und wenn dann auch eher durch Empfehlung. Umzug ist so ne Sache ich hab in Wien einen Recht guten Job wir würden ja eigentlich nur verlagern ^^

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The Pezident of Bäristan
wienerfußballfan schrieb am 31.5.2026 um 08:17 :

Da es für meine Frau einfach (trotz mittlerweile A2 in Deutsch) noch immer unmöglich ist einen Job zu finden, dachte ich mir ich versuche nochmals mein Glück hier...

Falls jemand was weiß für jemanden mit einem Master in Public Administration und 2 1/2 Jahren Doktoratsstudium in Supply Chain Management, der Hindi & Englisch auf C2 Niveau spricht, Französisch auf B2 und Deutsch auf A2 Level, eine von grundauf organisierte und genaue Person ist und einiges an Erfahrung in der Verwaltung/Assistenz hat (Sie war Research Assistant für mehrere Jahre an der WU Wien hat also unterrichtet und war persönliche Assistenz der Professur) bitte lasst es mich wissen, mittlerweile geht's da echt um einen Einstiegsjob es geht darum, dass Sie sich beweisen kann und aus dieser "Spirale" von absagen rauskommt.

Takeda hat in Wien eine große Supply chain. Einmal reinkommen und wenn sie fähig ist, geht es eh schnell voran. Oder andere Pharma.

Müller gäbe es noch.  

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DIE Firma für Ihr Posting!
Pezi schrieb vor einer Stunde:

Takeda hat in Wien eine große Supply chain. Einmal reinkommen und wenn sie fähig ist, geht es eh schnell voran. Oder andere Pharma.

Müller gäbe es noch.  

Ist nur Halbwissen über zwei Ecken, aber Takeda (und allgemein die Pharma-Branche) ist wohl gerade nicht so rosig bei den Stellen :(

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you only hear lies
PostingGmbH schrieb vor 16 Minuten:

Ist nur Halbwissen über zwei Ecken, aber Takeda (und allgemein die Pharma-Branche) ist wohl gerade nicht so rosig bei den Stellen :(

ist kein halbwissen. haben grad aussortiert. wird eher schwierig, denk ich.

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The Pezident of Bäristan

War schon wieder eine Kündigungswelle?

Würde mich wundern, wenn gerade in der Seestadt die R&D (?) eröffnet wird.

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