GreatWhiteDope Top-Schriftsteller Geschrieben vor 2 Stunden Die "gut wirtschaftenden Gemeinden" im Umland von Graz haben den Vorteil, dass die eigenen Bewohner sehr oft Strukturen der Stadt nutzen, manchmal sogar beinahe ausschließlich, ohne an deren Erhaltung mitwirken zu müssen. Da kann man schon mal auf die Idee kommen, dass Synergien besser genutzt und kein Rosinenpicken mehr betrieben werden soll. Ich spreche da von Gemeinden wie Seiersberg-Pirka, die ja faktisch schon einen Teil von Graz bilden; oder auch von Hart, Raaba, etc. Ich denke da macht man es sich zu einfach, von einem "Moloch" zu schreiben und sich selbst als ökonomisch stabil hinzustellen, eben weil die Umstände hier stark zu Lasten der Stadt tendieren. 6 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
santaa1909 Postinho Geschrieben vor 2 Stunden 41 minutes ago, cb1 said: German in a Scottish accent probably sounds very f*cked up to you guys German in a badischen accent sounds very funny aswell 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
eggenberger Wahnsinniger Poster Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) 11mousa schrieb vor 4 Stunden: Klar würde sich Graz das wünschen. Würde dich frisches Geld zur Finanzierung der eigenen Verfehlungen dazu kommen. Die Umlandgemeinden und ihre Einwohner werden halt mehrheitlich nicht begeistert sein, ihren hart erwirtschafteten Überschuss in den Moloch zu schießen. Najo... Das liegt in erster Linie daran, dass sie den Industriestandort und dessen Pull-Faktor samt Infrastruktur, Ausbildungen/Universitäten und gut bezahlten Jobs ausnutzen, ohne selbst wirklich was dazu beizutragen. Sozusagen Schmarotzer E: Erst jetzt gesehen, dass @herr_bert und @GreatWhiteDope das eh schon auf der nächsten Seite erwähnt haben bearbeitet vor 2 Stunden von eggenberger 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
11mousa Im ASB-Olymp Geschrieben vor 2 Stunden eggenberger schrieb vor 18 Minuten: Najo... Das liegt in erster Linie daran, dass sie den Industriestandort und dessen Pull-Faktor samt Infrastruktur, Ausbildungen/Universitäten und gut bezahlten Jobs ausnutzen, ohne selbst wirklich was dazu beizutragen. Sozusagen Schmarotzer E: Erst jetzt gesehen, dass @herr_bert und @GreatWhiteDope das eh schon auf der nächsten Seite erwähnt haben Hab ein paar Beiträge später ein Beispiel gezeigt, dass es nicht nur der pull Faktor (eine 7000 ew Gemeinde mit sterbender Industrie hat nicht die großen Pull Faktoren). Der Hauptgrund ist eher: je kleiner die Gemeinde, je größer das Gemeinschaftsgefühl --> je größer die Chance tatsächlich Ortspolitiker zu bekommen, die es nicht nur aus macht- und Publicity Geilheit machen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
graz6 Dauer-ASB-Surfer Geschrieben vor 1 Stunde 11mousa schrieb vor 17 Minuten: Der Hauptgrund ob eine Gemeinde "arm" oder "reich" ist sind die Kommunalsteuereinnahmen bzw. das Verhältnis von Einwohnern zu (hochwertigen) Arbeitsplätzen/Beschäftigen. In Raaba-Grambach, Hart bei Graz und Gössendorf arbeiten vergleichsweise viele und wohnen vergleichsweise wenige Menschen. In Hausmannstätten, Thal und Vasoldsberg wohnen im Verhältnis zu den Arbeitsplätzen wiederum vergleichsweise viele Menschen. Die Kommunalsteuereinnahmen einer Gemeinde sind 3% aller Bruttolöhne, die monatlich an die Beschäftigten in einer Gemeinde ausgezahlt werden. Dementsprechend kann der Bürgermeister von Raaba-Grambach (Technopark) oder Hart b. Graz (Knapp) weit weniger falsch machen als klassische "Wohngemeinden", da jährlich ordentlich Kohle reinkommt. In Summe eigentlich gar nicht so kompliziert. 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
eggenberger Wahnsinniger Poster Geschrieben vor 1 Stunde 11mousa schrieb vor 34 Minuten: Hab ein paar Beiträge später ein Beispiel gezeigt, dass es nicht nur der pull Faktor (eine 7000 ew Gemeinde mit sterbender Industrie hat nicht die großen Pull Faktoren). Der Hauptgrund ist eher: je kleiner die Gemeinde, je größer das Gemeinschaftsgefühl --> je größer die Chance tatsächlich Ortspolitiker zu bekommen, die es nicht nur aus macht- und Publicity Geilheit machen. Die meisten Umlandgemeinden sind mittlerweile aber weit davon entfernt, klein und familiär zu sein. Seiersberg-Pirka und Gratwein-Straßengel haben jeweils über 12.000 Einwohner und dürften inzwischen zu den 10 größten Gemeinden der Steiermark gehören (sag ich jetzt aus dem Bauch heraus, hans nicht kontrolliert). Auch Kalsdorf, Gratkorn und Feldkirchen wachsen konstant und könnten in den nächsten 5-10 Jahren die 10.000er Marke überschreiten, also verstehe ich den zweiten Punkt in Bezug auf Graz gar nicht. Der erste Punkt ist ja auch etwas ganz anderes. Dort dürfte einfach wirklich gut gewirtschaftet worden sein - oder sie haben auch Glück, dass zufällig ein überproportional starkes Unternehmen dort angesiedelt ist. In den Grazer Umlandgemeinden kann man aber davon ausgehen, dass viele Firmen nur wegen der Nähe zur Stadt überhaupt dort ansiedeln bzw. nur durch die vorhandene Infrastruktur so groß geworden ist. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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