Grundsätzlich praktizieren wir diese Art des Spielaufbaus schon das ganze Frühjahr so. Mal mehr, mal weniger, aber in den UPO-Spielen eigentlich immer sehr stark. Und es hat teilweise sehr gut funktioniert. Ein Hauptgrund war, dass wir immer Anspielstationen im Zentrum schaffen konnten in Person von Schriebl und vor allem Olesen.
Diesmal hat es nicht funktioniert, was sicher mehrere Gründe hatte. Zum einen hat Hofleitner vorne gefehlt und waren die hohen Bälle nach vorne daher immer leichte Beute für die Altacher, weshalb man diese Variante dann immer seltener versucht hat. Zum anderen hat sich Altach gut auf das flache Rausspielen eingestellt und offensichtlich das Zentrum besser zugemacht, wodurch Olesen kaum mehr angespielt werden konnte. Und zum dritten hat man auch schlampig gespielt und sich dem Pressing der Altacher kaum entziehen können.
Man wird sehen, ob es gegen Ried wieder besser läuft. Derzeit würde ich die Spielweise nach 2,5 sehr guten und 1 schlechten Spiel noch nicht verdammen, auch wenn es für die Nerven sehr schwer ist beim Zuschauen.