Folgende Situation: Meine Freundin fährt in einer Einbahngasse (Fahrradfahren gegen die Einbahn ist nicht erlaubt) und möchte rechts abbiegen. Kurz davor sieht sie einen entgegenkommenden E-Scooterfahrer auf dem Gehsteig, aber der ist noch weiter weg. Also biegt sie ab und sieht paar Meter später zufällig im Rückspiegel wie der Scooterfahrer mitten auf der Kreuzung steht. Es wirkte so, als ob der gestürzt sei, aber sie hat nichts wahrgenommen, geschweige denn gesehen. Kurze Zeit später wird sie an der Ampel von dem Fahrer konfrontiert. Der behauptete im sehr schlechten Deutsch sie hätte ihn gerammt. Als sie sagte, dass er nicht am Gehsteig fahren darf, es genug Platz gab und kein Sachschaden entstanden ist änderte er plötzlich seine Aussage indem er meinte, dass er rechts auf der Straße fuhr und sie ihn rammte. Er sagte er wird sie anzeigen und ging plötzlich zu Beifahrerseite. Merkte allerdings, dass viele Passenten zu ihm schauten und verschwand. Meine Freundin vermutete, dass er den Scooter gegen das Auto stoßen wollte, quasi als Beweis für seine Unterstellung. Jetzt hat sie natürlich Schiss, aber ich denke was soll im schlimmsten Fall da großartig passieren? Am Schluss steht's Aussage gegen Aussage? Und ich gehe davon aus, dass sie es gemerkt hätte, wenn's einen Beinahcrash gegeben hätte.