Dannyo

Die ASB-User analysieren die Admira !

14 Beiträge in diesem Thema

Das Interview und die Analysen von Didi Constantini haben einige Fragen, viel Unverständnis und Kritik aufgeworfen. Genau das Richtige für die Winterpause ! :D

Und da Didi nur ein Experte ist und im ASB hunderte Experten anzutreffen sind, würde ich mal vorschlagen, dass ihr dieselbe Analyse wie Didi Constantini macht. Am Besten wäre es natürlich, wenn ihr diese Analyse auch in den anderen Vereinschannels mitmachen würdet, um breitgefächerte Meinungen zusammen zu kriegen.

Wenn wir mal eine gute Anzahl von Kritiken gesammelt haben, werde ich den Durchschnitt ausrechnen und wir krönen den ASB-Transferpolitik-König im Winter der Saison 2004/05 ! :D

Hier also meine Bewertung:

Transferpolitik: ON.GIFON.GIFOFF.GIFOFF.GIFOFF.GIFOFF.GIFOFF.GIFOFF.GIFOFF.GIFOFF.GIF

Erklärung: Planlose Einkaufspolitik. Drei Verteidiger und drei totale Mitläufer, dafür kein Stürmer --> 2/10

Größte Stärke: Das Mittelfeld, wenn alle gesund sind

Größte Schwäche: Der Angriff... zwei echte Stürmer sind zu wenig.

Und so macht ihr die Bälle:

[IMG=http://217.196.76.9/austriansoccerboard/style_images/1/ON.GIF] = Der helle Ball
[IMG=http://217.196.76.9/austriansoccerboard/style_images/1/OFF.GIF] = Der dunkle Ball

Macht mit ! :)

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In der Einkaufspolitik gab es sicher gewisse Mängel, was die Verpflichtung eines guten Stürmers betrifft. Die Causo Linz war für alle Beteiligten eine Pienlichkeit. Planlose Einkäufe in der defensive würde ich nicht sagen. 2 Verteidiger sind gegangen, 3 wurden geholt. Aber Razzaghi ist meiner Meinung nach nicht der gesuchte starke Mann im linken Mittelfeld. Ich glaube kaum, dass er sich durchsetzen wird. Und wenn Pasha und Kafkas die neuen Innenverteidiger werden solten, könnte es aber auch passieren, das Matyus links hinten zum Einsatz kommt und Labant vielleicht links im Mittelfeld.

Ich glaube Admira ist jetzt hinten und im Mittelfeld topbesetzt. Admira hat sich vermutlich von allen am besten verstärkt, lediglich die gesuchte Verstärklung im Sturm blieb aus.

Dannyo scheint da nicht ganz bescheid zu wissen. Auch wenn die gewünschte Verstärkung im Sturm nicht zustande kam, Admira hat immer noch 5 Stürmer im Kader. Und ich glaube, dass einer der Mittelfeldspieler Iwan, Bjelica oder Wolf anstelle eines 2. Stürmers zum Einsatz kommen wird.

Transferpolitik: 6,5 /10

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Stürmerlose Admira rührt den Beton an

Dominik Thalhammer ist mit der intensiven Vorbereitung sehr zufrieden

Wien - Graue Maus? Die Admira? Nicht in diesem Winter.

Es gibt zweifellos Bundesligisten, die eine geruhsamere "Ski-Saison" hinter sich haben als die Südstädter, die oft tagelang medial omnipräsent waren.

Kein Wunder, gleicht doch die Inthronisierung des millionenschweren iranischen Geschäftsmanns Majid Pishyar einem orientalischen Märchen, während die geplante Verpflichtung von ÖFB-Teamstürmer Roland Linz kein Happy End fand.

Geht es nach Ex-Präsident Hans Werner Weiss, nunmehr geschäftsführender Obmann, steht der Klub im Süden Wiens vor einer glorreichen Zukunft.

Diese ist allerdings nur möglich, wenn zuerst einmal der Klassenerhalt gesichert wird. Und dieser ist alles andere als fix. Denn nach schwächeren Partien am Ende der Herbst-Saison beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht Bregenz nur noch magere vier Punkte.

Deshalb gönnt sich Coach Dominik Thalhammer erst gar kein orientalisches Nickerchen mit inkludiertem Meistertraum in ferner Zukunft.

Ungleichgewicht zwischen Abwehr und Angriff

"Der Verein hat eine langfristige Zusammenarbeit vor. Unsere Aufgabe ist aber, so schnell wie möglich von da hinten weg zu kommen. Das Trainergeschäft ist etwas ganz Kurzfristiges. Da kann man nicht schauen, was im Juli oder im August ist. Was dann passiert, interessiert mich momentan nicht", meint der 34-Jährige im Gespräch mit Sport1 trocken.

Anders formuliert: So schnell wie möglich müssen sechs Siege, sprich 18 Punkte her. "Damit wir uns Luft verschaffen. Wenn wir es sehr frühzeitig schaffen, können wir uns neue Ziele setzen."

Damit das Erreichen dieses Ziels leichter fällt, wurde kräftig investiert - allerdings extrem einseitig (siehe Sport1-Transferübersicht). Während die Viererkette an drei Positionen mit den Routiniers Tolunay Kafkas, Mehdi Pashazadeh und Vladimir Labant kräftig aufgefettet wurde, ging die Offensive leer aus.

Zu sehr verließ man sich auf seine guten (Polster-)Karten bezüglich Roland Linz, der Poker ging daneben. "Auf dieser Position haben wir vielleicht Schmerzen. Da kann es Probleme geben", gibt Thalhammer zu.

"Wir müssen uns auf die Defensive konzentrieren"

Sein Gegenmittel ist profan. In Memoriam guter, alter BAU MIT Admira/Wacker-Zeiten rührt er kräftig den Beton an: "Wir müssen uns wirklich sehr auf die Defensive konzentrieren, schauen, dass wir da stabil sind. Wir arbeiten vorne sehr an Standardsituationen und hoffen, dass wir da erfolgreich sind."

Einzig positive Nachricht für alle Offensiv-Bemühungen: Tomasz Iwan ist nach seinem Kreuzbandriss im Sommer wieder fit. Der Pole bekommt in der defensiven Grundausrichtung eine neue Rolle zugeteilt: "Iwan wird wahrscheinlich hängende Spitze spielen, ähnlich der Bazina-Rolle beim GAK. Der zweite Sturm-Platz geht an Oravec oder Janko."

Rechts im Mittelfeld könnte der Youngster Daniel Wolf, der sehr gut trainiert hat, zum Zug kommen.

Prunkstück ist aber wie gesagt die neue Viererkette mit den drei Neuzugängen und Oldie Hatz vor Super-Goalie Gregorz Szamotulski. Thalhammer nimmt seine neue Parade-Einheit unter die Lupe:

VLADIMIR LABANT: "Er bringt bisher eine solide Leistung, wirkt sehr sicher. Der erste Eindruck ist, dass er wirklich eine Verstärkung sein dürfte. Er ist ja erst seit Montag bei uns."

TOLUNAY KAFKAS: "Türkischer Teamspieler. Ein Routinier, der die Viererkette führen soll. Seine Probleme in Pasching und beim LASK stören mich nicht. Das war im zwischenmenschlichen Bereich, ist nicht im Sport gelegen. Gerade die schwierigen Spieler sind oft die guten."

MEHDI PASHAZADEH: "Man merkt, dass er konditionellen Rückstand hat und noch nicht hundertprozentig fit ist. Er ist voll im Training. Wir müssen schauen, dass wir ihn voll hinbekommen. Er hat noch gewisse Probleme im Timing, weil er doch lange nicht gespielt hat. Das bekommen wir in den Griff."

Wegen der Abgänge wird keine Träne vergossen

Ansonsten ergänzen Oliver Lederer ("Stark begonnen, aber ein bisschen zurückgefallen") und der Iraner Javad Razzaghi ("Erst gegen Ende des Trainingslagers eingetrudelt, noch kaum zu bewerten") als Neuzugänge den Kader.

Vorerst kein Thema ist eine prominente Verpflichtung: Marcus Pürk. Der ehemalige Legionär bei 1860 München kann nach langer Verletzungspause erst in einem Monat ins Mannschaftstraining einsteigen. "Vielleicht wird er gegen Ende eine Alternative. Er muss aber erst einmal schauen, dass er fit und gesund wird", hofft Thalhammer.

Kaum eine Träne weint der Coach den Abgängen nach: "Wir haben uns verbessert. Baldauf ist ein Spieler, der schon sehr am Limit gespielt hat. Für meine Begriffe hat er kein so großes Entwicklungspotenzial. Kovacevic hat keine Führungsrolle übernehmen können und war in der Mannschaft nicht so akzeptiert. Deswegen tut der Abgang nicht so weh bzw. war gewollt. Peraica hat in 19 Partien ein Tor gemacht. Das sagt alles."

Jugend-Förderer muss auf Routiniers setzen

Eines zeigt die Personalpolitik in diesem Winter jedoch. Aus dem einst proklamierten Weg der Jugend wurde eine Abkehr zum Pfad der Tugend. Wie ein Großteil der Konkurrenz sind auch in der Südstadt Legionäre wieder in (Siehe Sport1-Wunschelf!).

Präsident Pishyar (r.) und Sportdirektor Mohajerani waren einige Tage beim Trainingslager in Antalya

Schmerzt da nicht das Herz des passionierten Talente-Förderers Thalhammer, der ja erst im Herbst als erfolgreicher Coach der Amateur-Mannschaft in Richtung Chef-Trainer weggelobt wurde?

"Ich komme zwar aus dem Jugendbereich, aber es war damals auch meine Aufgabe, dass ich in der Amateurmannschaft junge Spieler forciere. Jetzt ist meine Aufgabe einfach, Erfolg zu haben. Ich sehe das professionell", macht er sich keine Illusionen.

Außerdem habe man im Herbst teilweise mit fünf, sechs Youngsters gespielt, die ein Jahr zuvor noch in der Regionalliga aktiv waren. Das könne nicht gut gehen: "Das kam für den einen oder anderen noch zu früh. Der eine oder andere hat vielleicht seine Chance auch nicht so genützt."

"Man darf im Profibereich nicht nach rechts und links schauen"

Apropos Chance nützen. Durch den Abgang seines Vorgängers Bernd Krauss kam der bis dato der Öffentlichkeit kaum bekannte Thalhammer wie die Jungfrau zum Kind zu seiner großen Chance. Jung, dynamisch, intelligent - Attribute, die seinen Amtsantritt veredelten.

Seine Antwort auf die Frage, ob es im Profibereich so ist, wie erwartet, kommt zögernd. "Es ist sicher rau, keine Frage. Natürlich ist der Druck ungleich höher, als wenn man die 2. Mannschaft im Verein trainiert. Man sieht vielleicht viele Dinge doch anders als man sie vorher gesehen hat."

"Es ist auf alle Fälle eine persönliche Weiterentwicklung. Man darf nicht so sehr nach rechts und links, sondern nur auf seinen Erfolg schauen. Kompromisse einzugehen ist das Falscheste. Das Geschäft ist beinhart und man sollte sich nicht sehr viele Fehler erlauben."

Wett-Skandal? "Dass Hoyzer auf Bregenz kommt, gibt zu denken"

Ein Fehler ist für Thalhammer, dass seine Mannschaft im Zusammenhang mit dem Wett-Skandal genannt wird. Bei der 2:5-Niederlage beim GAK soll es ja angeblich Auffälligkeiten gegeben haben.

"Das ist mir alles zu wenig konkret", meint der 34-Jährige, "welche Ungereimtheiten gab es in diesem Spiel? Mannschaftsintern wird es vielleicht diskutiert und angesprochen. Ich gehe aber hundertprozentig davon aus, dass bei uns nichts vorgefallen ist. Ich lege für meine Spieler die Hand ins Feuer. Sollte wieder Erwarten doch etwas sein, muss man natürlich kurzen Prozess machen."

Rein generell treibt ihm diese Affäre Sorgenfalten ins Gesicht. "Warum einer wie der Hoyzer ausgerechnet auf Bregenz kommt, gibt einem schon zu denken."

Eine Frage, die sich nicht nur Thalhammer sondern ganz Österreich stellt. Ob sie den Abstiegskampf mitbeantworten wird...?

Peter Altmann

Quelle: sport1.at

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Transferpolitik: ON.GIFON.GIFON.GIFON.GIFON.GIFON.GIFON.GIFOFF.GIFOFF.GIFOFF.GIF

Erklärung: Ich glaube, dass die geholten Spieler eine gute Ergänzung für uns sind! Ein bis zwei gute Stürmer wären noch schön gewesen.

Größte Stärke: Das Mittelfeld, Bjelica,Iwan,LedwonON.GIF - wobei die Verteidigung jetzt auch ganz schön mit Routiners gespickt ist!

Größte Schwäche: Der Angriff... keine Neuzugänge bei den Stürmern. :nein:

!!Aber Absteigen werden wir nicht!!

bearbeitet von HubertSF/95

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scheiss auf die österreicherquote. bevor wir mehr in der klasse von einem lederer holen, hol ich lieber gar keinen. linz ist dem stronach hörig. und andere konnten wir uns offensichtlich nicht leisten. das wichtigste ist, spiele gewinnen, und wie der iwan sagt, den 5. platz erringen. wer fragt dann noch wieviele österreicher wir eigesetzt haben? ;)

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was hast erwartet? hätte er im winter ronaldo und zidane holen sollen? wir haben sehr viele neuzugänge, einen stürmer hätte er auch noch finanziert, wenn bei uns die verantwortlichen handeln würden, anstatt schach zu spielen, mit dem lkartnig.

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So viel zu dem Thema:

Arsenal schreibt Geschichte

Arsenal sorgt für ein Novum im englischen Fußball.

Arsenal hat im Montagsspiel der Premier League für ein Novum in der 133-jährigen englischen Fussball-Geschichte gesorgt. Beim ungefährdeten 5:1-Sieg im Londoner Derby gegen Crystal Palace stand kein britischer Spieler im 16-köpfigen Kader des Meisters.

Bisher hatte in allen Spielen der Premier League immer mindestens ein Einheimischer Aufnahme im Kader jeder Mannschaft gefunden. Weil aber die Briten Ashley Cole, Sol Campbell und Justin Hoyte nicht zur Verfügung standen, bot Coach Arsene Wenger sechs Franzosen, drei Spanier, zwei Niederländer sowie je einen Spieler aus Brasilien, Deutschland, Kamerun, der Elfenbeinküste und der Schweiz auf. Die Tore erzielten der Niederländer Denis Bergkamp, der Spanier Jose Reyes sowie die Franzosen Thierry Henry (2) und Patrick Vieira.

Arsenals Stadtrivale Chelsea hatte 1999 ein Spiel ohne Briten bestritten. Aber zumindest auf der Bank sassen damals vier Profis von der Insel.

Quelle: Kurier

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