Ist der Laden ab dem 20.5. dicht?


schurlibua
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Postinho

"Krone" von heute:

Stadt lässt den GAK zappeln:

Steht der Verein vor dem Aus?

schreiben Volker Silli/Gerald Richter

Im Kampf um die Rettung des GAK wird's eng! Die von den Investoren geforderten Nutzungsrechte am Trainingszentrum Weinzödl wurden gestern im Grazer Gemeinderat NICHT abgesegnet. Das Zeitfenster im Kampf um den Zwangsausgleich wird kleiner, klappt die Absegnung am 20. Mai nicht, droht das totale Aus.

Im gestrigen Gemeinderat wurde die Übernahme des TZ-Weinzödl durch die Investoren, die den Zwangsausgleich und die Sanierung des GAK mit drei Millionen € sichern wollen, nicht behandelt.

"Die Voraussetzungen haben sich plötzlich geändert", so VP-Finanzstadtrat Gerhard Rüsch, "jetzt ist bei der Stadionbetriebs-GmbH nicht mehr von Ausgleich, sondern von Konkurs die Rede. Uns geht's darum, der Stadt das Trainingszentrum zu sichern. Auf Grund der schwierigen Rechtslage war es unmöglich, jetzt schon einen Beschluss zu fassen. Wir ringen um eine Lösung!" Diese soll's am 20. Mai geben.

"Die Übernahme des Trainingszentrums durch die Investoren war immer Voraussetzung für die Sanierung", so Investoren-Anwalt Dr. Peter Hadl, "sollte es unüberbrückbare Probleme geben, werden sie sich zurückziehen, und der Masseverwalter muss den Betrieb schließen. Die Zeit wird knapp! Die Investoren haben bereits fünf Fortführungskautionen gelegt."

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Seit 1902

sein wir doch ehrlich!

den investoren geht es nur ums TZ, also wenn die stadt dem nicht zustimmt, sind die investoren auch weg!

und der GAK natürlich auch :mad:

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Postinho

Wobei das wieder nur eine Quelle ist. In anderen Medien war diesbezüglich nichts zu finden. Was aber wohl daran liegt, dass die "Kleine" generell kein Wort mehr über den GAK verliert, meinen Informationen zufolge sind da "höhere Mächte" im Spiel, die so einige Dinge todschweigen versuchen.

Generell zum Artikel: War doch klar, oder? Ich persönlich hab nichts anderes erwartet, als dass diese Meldung eines Tages kommen würde.

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Association football is dead. Long live rugby union football!

Hat der Egi nicht gemeint, dass die Investoren den GAK nur retten und nicht sich das TZ unter den Nagel reißen wollen? Mal abwägen wer glaubwürdiger ist :clever:

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Im ASB-Olymp

Hat der Egi nicht gemeint, dass die Investoren den GAK nur retten und nicht sich das TZ unter den Nagel reißen wollen? Mal abwägen wer glaubwürdiger ist :clever:

Die Krone ist sehr unglaubwürdig. Aber diesen Vergleich hat sie nicht verdient...

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Postinho

hätten bis gestern nicht die 80.000 euro fortführungskaution hinterlegt werden müssen? verdächtig ruhig ist alles.....

Ich hab von monatlich 150,000 Euro gehört, die beim MV eingezahlt werden müssen, so in etwa hat er die laufenden Betriebskosten beim GAK beziffert, wenn ich mich nicht jetzt nicht ganz irre. Auf jeden Fall ein Stangerl Geld, und fällig ist die Rate irgendwann diese Woche.

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Flip Flop
Fortführung bis 20.5. gewährleistet!

Es gibt leider immer noch Initiativen und Einzelpersonen, die massiv gegen die Rettung des Grazer Athletiksport Klubs arbeiten und sich nicht an die Vereinbarung mit der Klubleitung bzw. der Investorengruppe halten.

Im letzten Heimspiel gegen Feldkirchen ist es wieder zu Aktionen gegen den Klub von vermeintlichen „Fans“ gekommen, wenngleich die Mehrheit der GAK Anhänger sich hinter den Verein stellt und diese Aktionen mit Missfallensäußerungen quittiert hat. Dadurch haben sich die Verhandlungen mit der Investorengruppe zur Zahlung der Fortführungskaution äußerst schwierig gestaltet. Erschwerend hinzugekommen sind ebenfalls die bekannten Verzögerungen durch Stadt und Land.

Der Klubleitung ist es trotz dieser widrigen Umstände jedoch gelungen, die Weiterführung des Betriebs bis 20.05.2008 zu gewährleisten, zu diesem Termin muss eine positive Entscheidung im Grazer Gemeinderat fallen.

Quelle: gak.at

immer diese pösen, pösen fans :zzz:

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Seit 1902

die KLEINE ZEITUNG schreibt:

GAK: Vorerst kein Landesverzicht

schreibt CLAUDIA GIGLER

Sportlandesrat Manfred Wegscheider will sich beim einstigen Wirtschaftsprüfer schadlos halten, Verzicht wäre kontraproduktiv.

Am meisten wird vor der Regierungssitzung am kommenden Montag über zwei Themen diskutiert, die kein Thema sein werden: die neuen Verträge für die Spitalsvorstände, die Spitalslandesrat Helmut Hirt wider Erwarten noch nicht einbringt in die Sitzung, sowie ein Verzicht auf drei Viertel der Forderungen gegenüber dem GAK, den Sportlandesrat Manfred Wegscheider der Regierung vorschlagen müsste.

Wegscheider denkt zum jetzigen Zeitpunkt nicht daran, einen solchen Vorschlag einzubringen. Weniger wegen der Tatsache, dass nun auch der Rechnungshof die Geldflüsse an den Grazer Traditionsverein untersucht, sondern weil es gilt, die Rechtsposition des Landes nicht zu verschlechtern: Eine Einigung mit jener Wirtschaftsprüfungskanzlei, die seinerzeit eine positive Fortführungsprognose abgab, worauf das Land weitere Fördergelder freigab, die mit der Insolvenz verloren gingen, ist wieder in weite Ferne gerückt. Wegscheider lässt die Klage vorbereiten. Ein Verzicht wäre kontraproduktiv.

Von GAK-Sprecher Wolfgang Egi wird geltend gemacht, dass alle anderen Gläubiger schon zugestimmt hätten. Am Land allein werde es nicht scheitern, kontert das Büro Wegscheider. Zumindest die Gebietskrankenkasse habe aber ebenfalls erklärt, sich mit einer Quote von fünf statt 20 Prozent nicht zufrieden geben zu dürfen.

schaut nicht so rosig aus wie mir scheint....... :nein:

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Leistungsträger

Retter des Klubs wollen Trainingszentrum übernehmen, doch spießt es sich in Verhandlungen mit Graz. GAK setzt Gemeinderat unter Druck.

Rechnungshof prüft GAK

Es ist seit Monaten ein Hängen und Würgen, nun spitzt sich das GAK-Konkursverfahren zu. Der Grazer Gemeinderat soll heute den Verzicht auf die 20-Prozent-Quote im strukturierten Zwangsausgleich und die Übergabe des Trainingszentrums an jene Investorengruppe absegnen, die den GAK retten will (siehe Infobox). "Beschließt die Stadt das nicht , ist es vorbei", macht GAK-Sektionsleiter Peter Schroll Druck: "Die Investoren machen davon abhängig, ob sie erneut die Fortführungskaution hinterlegen." Der Haken: Die Gemeinderatsmehrheit wackelt und damit der Zwangsausgleich des Klubs.

Frist. Die Kaution ist heute fällig, bestätigt Masseverwalter Norbert Scherbaum: "Für einen Monat beträgt sie bis zu 170.000 Euro." Wird das Geld nicht bis morgen hinterlegt, sei der Konkurs unabwendbar, der Spielbetrieb einzustellen.

Hoffnung. Drei Millionen Euro hat die Inverstorengruppe (deren Mitglieder nicht genannt werden wollen) aufgeboten: Eine Million für den Ankauf des Trainingszentrums, den Rest für den Zwangsausgleich (1,4 Millionen) und die Fortführung des GAK-Betriebs bis zum Sommer. Dann - so die Hoffnung - sollen die Athletiker im Herbst "saniert" durchstarten.

Teufel im Detail. Doch der Teufel steckt im Detail. Retter und die Stadt Graz, auf deren Grund das Zentrum steht, kommen in der Frage des Trainingsareals auf keinen grünen Zweig. Der Bestandsvertrag (mit nur 3900 Euro Pachtzins im Jahr für den GAK) solle laut Investoren bis 2063 laufen, die Stadt will aber nur bis zu 15 Jahre Laufzeit vereinbaren. Das Rathaus fordert, dass das Zentrum an einen Fußballklub gekoppelt bleibt, der in der Bundesliga, der 1. Division oder der Regionalliga spielt - ansonsten soll die Stadt den Vertrag kündigen dürfen. Was die Investoren nicht akzeptieren wollen, die noch einen Extra-Wunsch haben: Das Areal solle nicht nur für Sport, sondern auch für Gesundheit gewidmet sein.

Pappenstil. Die Befürchtung der Stadtregierung: Hier könnten die Investoren - falls der GAK doch untergeht - ein sportmedizinisches Zentrum mit kommerzieller Ausrichtung betreiben. Dann würde Kasse auf dem Rücken des Steuerzahlers gemacht, da ja der Pachtzins ein Pappenstiel sei.

Kaum hohe Summen in Aussicht. Falls der Gemeinderat Gläubigerverzicht und Trainingszentrumsübergabe heute beschließt, dann nur ohne den Investoren bei Details entgegenzukommen. Diese müssten den Vertrag zu den Konditionen der Stadt schlucken, sonst ist Ende der Fahnenstange. Graz kann als Gläubiger jedenfalls namhafte Summen großteils in den Wind schreiben. Die offenen Forderungen: 270.000 Euro an Steuern und 2,3 Millionen Förderung fürs Trainingszentrum.

Dazu ein Bericht, wieviel Geld der Steuerzahler noch abschreiben kann:

(Nur zur Info)

Graz: Strafe für den Wahlkampf

Mit fast 1,5 Millionen Euro Steuergeld fördern sich Parteien selbst. FPÖ und BZÖ wird die Subvention aber nun wegen ihrer "Wahlkampfsünden" kräftig gekürzt.

Susanne Winter fiel währende der Gemeindratswahl vor allem mit Panikmache gegen den Islam auf "Wir säubern Graz" mit dem Besen in der Hand, rief BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz zum Sturm auf die Stadt und die FPÖ-Spitzenkandidatin Susanne Winter warnte mit politischer Panikmache vor Islamisierung und Überfremdung. Die Wahlkampfbeobachter rund um Völkerrechtler Wolfgang Benedek haben die Ampel für Blau und Orange mehr als einmal auf Rot gestellt. Wegen diskriminierender Slogans und Verstößen gegen einen Fairness-Pakt, dem allerdings beide Parteien nie beigetreten sind.

"Wahlkampfsünden". Dennoch bekommen sie nun aber die Rechnung für ihre "Wahlkampfsünden" präsentiert. Denn obwohl der Gemeinderat heute mit dem Budget 2008 auch die Parteienförderung beschließt, stehen die Summen für die einzelnen Parteien noch nicht fest. Weil Schwarz und Grün erst noch das blau-orange Strafregister durchforsten und die Sanktionen festsetzen müssen. Wie viel die beiden Listen an Strafe zahlen, soll der Gemeinderat im Juni beschließen - jedenfalls jenseits der zehn Prozent. Offen ist, was mit den Geldern geschehen soll.

16,7 Millionen Förderungen. Fest steht aber natürlich die Gesamthöhe der städtischen Förderungen. Runde 16,7 Millionen Euro sind auf der Subventionsliste insgesamt festgehalten - so hoch sind die Förderungen, die das Rathaus sozialen, kulturellen oder gesellschaftspolitischen Vereinen gewährt. Rund 1,5 Millionen Euro davon gönnen sich die Parteien selbst. Wiederum fast eine Million davon wird per "Kopfprämie" nach Mandatsstärke aufgeteilt.

Fakten

Förderungen: 16,7 Millionen Euro an Subventionen schüttet das Rathaus 2008 aus. Rund 1,5 Millionen gönnen sich die Parteien selbst, wobei ein Teil "verschleiert" an parteinahe Einrichtungen geht. 960.200 Euro werden als "Schulungsgelder" pro Mandatar an die Klubs vergeben. Hier die Summen im Detail (im Vergleich zur letzten Periode), wobei bei FPÖ und BZÖ noch die ungekürzte Summe errechnet wurde.

Fakten:

ÖVP: 398.852 Euro (bisher: 370.700 ¤)

SPÖ: 192.040 ¤ (266.900 ¤)

Grüne: 132.950 ¤ (59.400 ¤)

KPÖ: 103.406 ¤ (192.800 ¤)

FPÖ: 103.406 ¤ (59.400 ¤)

BZÖ 29.544 ¤ (-)

Edited by redheart

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