swisspower ASB-Legende Geschrieben vor 6 Stunden chris843 schrieb vor 2 Stunden: Wie hieß der Schweizer, der im EC alles zerlegt hat über Jahre (gerade Speed) und den Sprung in den WC nie wirklich geschafft hat? Hat erst heuer oder letzte Saison den Hut drauf gehaut. Apropo Schweizer. Tummler ist da auch ein Beispiel. Der hat auch lange gebraucht, um in der Weltspitze anzukommen. Hmmm keine Ahnung, wen du meinst? Kohler oder Boisset kann es nicht sein, oder? Weil bei denen ist die Erklärung einfach: Verletzungspech. Übrigens schätze ich deine Beiträge hier wirklich sehr, da ist viel Kompetenz dabei. @Feanor1990 wieso bringst du nie sowas? Wenn Schwarz auf Speed setzt, wird es nicht einfach, das RTL-Niveau zu halten. Er wird an Körpermasse zulegen müssen. Dieser Spagat RTL-Speed finde ich fast am schwierigsten, deshalb umso bewundernswerter, wie Odermatt das hinkriegt. Aber klar, bei Schwarz sind wir einfach noch immer geflasht von dem epischen Saisonstart vor seiner Verletzung, als er überall vorne dabei war. Ich frage mich, wo sind die jungen Slalom-Talente aus der Schweiz und Österreich? Iten ist ja auch schon 26. Bei Hächler sieht man eben auch, dass der Sprung in den Weltcup nicht so einfach ist. Der hat eine sehr riskante Fahrweise. Wenn man dann mit hoher Nummer auf ramponierten Pisten ran muss, gibt es eben im Gegensatz zum EC viele Ausfälle. Bei Grob hat es auch gefühlt ewig gedauert, bis sie mal in die Punkte gefahren ist. Und jetzt scheint der Knopf gelöst... es braucht Geduld 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
chris843 Alpenbummerl Geschrieben vor 6 Stunden max90 schrieb vor 28 Minuten: Ich haue ja gern auf den ÖSV hin aber Strolz hat vor dem Rauswurf jahrelang fast buchstäblich null Ergebnisse gebracht. Null. Jahrelang Top 30 in der Slalomwertung, bist sicher? Seit seinem ersten Sieg damals bis letztes Wochenende. Und ja, man sollte Leute nicht ewig mitschleifen. Da bin ich e auch der Meinung. Nur muss das auch Sinn machen. Null Ergebnisse ist halt auch nicht richtig. Es war nicht berauschend die letzten Jahre, da bin ich bei dir. Aber das Hauptproblem begann eigentlich in der Saison nach seinem Olympiasieg. Da hatte er viele Einfädler, es ging in der WCSL immer weiter zurück und aus dem Rad hat er nicht mehr wirklich raus gefunden. Trotzdem hat er sich 4 Jahre in den 30 gehalten, trotz vieler Ausfälle und nur wenigen Top Ergebnissen. Ich bin absolut für eine harte Quali gegen die Jungen, aber ich würde solchen Läufern durchaus 1 Jahr geben, den Weg zurück zu finden. Mehr nicht. Denn unser Slalom Team wird in den kommenden Jahren sowieso anders aussehen. Und gerade Läufer wie Eisner, Greber, Zudrell und mit Abstrichen auch Pramstaller würden einzelne Chancen, eine Vorbereitung mit dem WC-Team und gute Ergebnisse im EC für ein Jahr später deutlich mehr helfen, als eine volle WC Saison im Nirgendwo. WCSL Ende 2021 WCSL Ende 2022 WCSL Ende 2023 WCSL Ende 2024 WCSL Ende 2025 WCSL Ende 2026 (vor Saisonfinale) man sieht ganz gut. Ende 2021 war er nicht dabei. 2022 war das ganz starke Jahr mit Olympia und dem Sieg. Dann kam das Seuchenjahr mit den vielen Ausfällen. Durch Verletzungen und Co, blieb er knapp drin (wenn auch laut Liste 32.). Dann kam wieder ein gutes Jahr mit Platz 13. Dann 24. und jetzt schaut es so aus, als ob er raus fällt, sofern keiner mehr raus fällt (Vor Ihm kannst du Ryding raus nehmen, der es gelassen hat, eventuell Schwarz, wenn er den SL streicht. Und einer fällt immer weg. Mit Olsen kommt einer dazu => wird sich schwer ausgehen kommende Saison). Man sieht aber, dass er zwar enorme Schwankungen in seinen Leistungen hat, aber meist nach einem Seuchenjahr ein besseres kam. Nochmal. Ich will niemanden mitschleppen, aber bei 8 Plätzen (gehen wir mal aufgrund der Formkurve nicht von einem Fixplatz für Greber aus => dachte ich mir aber letzte Saison bei Rueland auch), wird man durchaus Platz finden. Und wenn er es sportlich nicht schafft, kann man nach der kommenden Saison die Konsequenzen ziehen. Es wäre halt jetzt genau der Punkt, an dem er dann meist Hop oder Drop gefahren ist. Und das war dann meist der stärkste Strolz! Gehen wir mal davon aus, dass Schwarz den Slalom streicht (was eigentlich sinnvoll wäre). Fix: Feller, Gstrein, Matt, Raschner, Sturm => 5 Mann Bleiben 3 Plätze. Davon hat sich Greber, unabhängig des Endergebnisses im EC, einen Platz verdient. Dazu Pertl, der verletzt war und heuer mit Rückenproblem zu kämpfen hatte. Bekommt er die in den Griff, wäre es eigentlich nur Fair, da nochmals eine Chance zu geben. Bleibt 1 Platz. Um den würde ich Rueland, Strolz, Pramstaller und Zudrell fahren lassen. ggf. parallel zum EC. Es gibt halt viele Fragezeichen in der Rechnung. Schwarz (Slalom Ja/Nein), Pertl (Rücken gut Ja/Nein), Greber (Fixplatz Ja/Nein). Macht Schwarz weiter und wird Pertl fit, dann ist Strolz klar am Schleudersitz bzw. würde ich eher Greber die Chance geben (bei nicht Fixplatz). Ihn aber schon jetzt raus zu werfen (wie auch Rueland => der letzte Saison sehr stark war und heuer eigentlich gut gefahren ist und Erfahrung gesammelt hat), wäre in meinen Augen gefährlich. Denn im Worst Case, hast du dann ein Rumpfteam. Idealfall: Feller, Gstrein, Matt, Schwarz, Raschner, Sturm, Greber, Pertl Worst Case: Gstrein, Matt, Raschner, Sturm, Greber und ??? (In dem Fall ist Feller nicht Fit, Schwarz lässt den SL, Strolz, Pertl und Rueland ohne Kaderstatus und Karriereende). Dann hast du 3 Plätze frei für Läufer wie Pramstaller, Eisner, Seidler, Gramshammer, Zudrell, Heine und Neumayer. Dann hast aber kein EC Team mehr, weil wir auch da ein Loch haben in der Breite. Da sind aber noch keine Verletzungen Berücksichtigt. Im schlimmsten Fall hast dann dasselbe Thema wie zu der Zeit, als man Hirschbühel aus der Pension zurück geholt hat, weil man die Plätze nicht füllen konnte. Da ist mir dann ein Strolz, Pertl und Rueland lieber, die wenigstens ab und an punkten und die ich getrost mal ein Rennen raus nehmen kann für einen Jungen, als gar niemanden zu haben. Entweder im WC oder im EC. Ich wäre dafür, in jedem Rennen einen Jungen die Chance zu geben und dafür einen aus den besagten auf die Bank zu setzen, sofern die Ergebnisse nicht besser werden. Da hast dann Leistungsdruck und die Jungs bekommen Erfahrung. Ewiges Festhalten Nein, aber Startplätze nicht nutzen, finde ich noch schlimmer. Denn wäre es so einfach mit den Jungen, hätte die Schweit das Slalom Loch nicht. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
chris843 Alpenbummerl Geschrieben vor 6 Stunden (bearbeitet) swisspower schrieb vor 19 Minuten: Hmmm keine Ahnung, wen du meinst? Kohler oder Boisset kann es nicht sein, oder? Weil bei denen ist die Erklärung einfach: Verletzungspech. Übrigens schätze ich deine Beiträge hier wirklich sehr, da ist viel Kompetenz dabei. @Feanor1990 wieso bringst du nie sowas? Wenn Schwarz auf Speed setzt, wird es nicht einfach, das RTL-Niveau zu halten. Er wird an Körpermasse zulegen müssen. Dieser Spagat RTL-Speed finde ich fast am schwierigsten, deshalb umso bewundernswerter, wie Odermatt das hinkriegt. Aber klar, bei Schwarz sind wir einfach noch immer geflasht von dem epischen Saisonstart vor seiner Verletzung, als er überall vorne dabei war. Ich frage mich, wo sind die jungen Slalom-Talente aus der Schweiz und Österreich? Iten ist ja auch schon 26. Bei Hächler sieht man eben auch, dass der Sprung in den Weltcup nicht so einfach ist. Der hat eine sehr riskante Fahrweise. Wenn man dann mit hoher Nummer auf ramponierten Pisten ran muss, gibt es eben im Gegensatz zum EC viele Ausfälle. Bei Grob hat es auch gefühlt ewig gedauert, bis sie mal in die Punkte gefahren ist. Und jetzt scheint der Knopf gelöst... es braucht Geduld Danke. Hab nach gesehen. Ralph Weber hab ich gemeint. Der war im EC über Jahre brutal stark, hat aber nie dauerhaft den Sprung in den WC geschafft! Der Slalom war in Österreich immer ein Stiefkind. Wir hatten halt das Glück, immer den ein oder anderen Ausnahmekönner zu haben, manchmal mehrere. Aber neben der Spitze (und selbst die war oft wirr), gab es viel Schwankungen. Wer war über Jahre durchgehend stark? Das waren Stangassinger, Sykora (bis zur Verletzung), Raich, Hirscher und dann Schwarz und Feller. Mario Matt war zwischenzeitlich mal komplett weg vom Fenster, Schönfelder war ein auf und ab, Herbst und Pranger hatten Spitzen, aber nicht über die ganze Karriere, Michael Matt ein paar Ausreißer. Und dann? Es braucht neben Spitze halt auch Breite. Und wenn man diese einfach durch Junge ersetzt, heißt das nicht, dass die durchstarten. Wäre dem so, hättet Ihr das Thema nicht. Schmidiger, von Grünigen Jr. usw. Sie alle waren im EC dabei, im Weltcup nie konstant in den 30, trotz vieler Chancen. bearbeitet vor 6 Stunden von chris843 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Heffridge "Inside everyone there´s a litte nut!" Geschrieben vor 6 Stunden limessuperior92 schrieb vor 15 Stunden: Ich finde nicht, dass sie zu wenig aus ihrem Talent gemacht hat. Vielleicht hat sie sogar mehr rausgeholt als möglich war. Ich möchte jetzt nicht groß negativ über sie schreiben. Sie hat sich über die Karriere gesehen sicher sehr bemüht, aber ich glaube, dass sie nur deswegen in den Weltcup gekommen ist, weil sie im Nachwuchsbereich aufgrund ihrer Größe einen enormen Vorteil hatte. Ansonsten hat man in 13 Jahre Weltcup eigentlich kein Talent erkennen können. Zugegeben ihre zwei Kreuzbandrisse habe ich verdrängt, so etwas nagt schon an einem, aber technisch war sie bei Weitem nicht weltcupwürdig. Das war nochmals 1-2 Stufen unterhalb einer Puchner. Ich denke, dass da skifahrerisch sicher nicht mehr drinnen war. Jetzt wird sie wohl die Stöckl-Alm übernehmen... Ich sehe da auch nur von der rein sportlichen Seite. Ager wird schon eine Teamplayerin gewesen sein und sicher immer das Beste gegeben haben. Persönlich ist sie für ihre Mühen auch belohnt worden, weil sie immerhin bei der WM dabei war und im Weltcup aufs Podium gefahren ist. Wie gesagt, auch das muss man erst einmal schaffen. Von Verbandsseite muss man sich aber dann schon fragen, dass man jemanden 1,5 Jahrzehnte mitschleppt, der technisch 1-2 Stufen unter Puchner ist. Das ganze kostet ja auch einen Haufen Geld. Wie gesagt, das ist nichts persönlich gegen eine Person, sondern eine Kritik am Verband, dass man viel zu lange den technisch schwachen B-Kader mitschleppt und den bis zur Skipension durchfüttert. Wenn sich auf Agers Social Media Profilen die Farewell-Grüße anschaut, werden einem sofort wieder die 30-jährigen B-Kader-Fahrerinnen, die vor kurzem ihre Karriere beendet haben, in Erinnerung gerufen, weil sie ihr alles Gute wünschen. Ich wünsche ihr auch alles Gute und sie soll die Alm gut und lange führen. Ager ist ja auch der Grund, dass ich den Ort Söll immer mit ihr verbinden werde... 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
lp-x 14 Geschrieben vor 6 Stunden chris843 schrieb vor 2 Stunden: Gegenbeispiel, wie schon erwähnt, ist Tranninger. Im EC eine Wucht und bringt im WC die PS nicht auf die Piste. weil der jetzt schon oft erwähnt wurde, aber so eine Wucht find ich Traninger nicht. nächste Saison beginnt er mit 28 Jahren. der sollte im EC gar nicht mehr fahren. er steht mittlerweile bei über 100 EC-Einsätzen (9 Podestplätze). selbst 2023/24 (EC-Gesamtsieg), als er angeblich so dominierte, gelangen ihm nur 3 Podestplätze. die EC-Saison vom 23jährigen Eichberger war zB. deutlich besser als die vom 23jährigen Traninger. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
lp-x 14 Geschrieben vor 5 Stunden chris843 schrieb vor 3 Stunden: Bei Haaser gebe ich dir grundsätzlich recht, aber der ist ein richtig guter Riestorläufer (no na). Ich denke, dass viel an der Materialumstellung liegt/lag. vereinzelt waren das richtig gute Läufe, gefolgt oder vorangegangen von Katastrophen. wobei das halt auch den Haaser vor dem Materialwechsel beschreibt. besitzt eig. die perfekten Voraussetzungen, aber grundlos wird die Statistik nicht so aussehen. erinnert etwas an seine Schwester. kA, wie lang man bei der den Durchbruch im SG erwartet hat, gekommen ist er nie. obwohl auch dort die Voraussetzungen gegeben waren. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
swisspower ASB-Legende Geschrieben vor 5 Stunden Die fahren bei der Jugend tatsächlich immer noch Parallelrennen? LOL 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
chris843 Alpenbummerl Geschrieben vor 5 Stunden lp-x schrieb vor 16 Minuten: weil der jetzt schon oft erwähnt wurde, aber so eine Wucht find ich Traninger nicht. nächste Saison beginnt er mit 28 Jahren. der sollte im EC gar nicht mehr fahren. er steht mittlerweile bei über 100 EC-Einsätzen (9 Podestplätze). selbst 2023/24 (EC-Gesamtsieg), als er angeblich so dominierte, gelangen ihm nur 3 Podestplätze. die EC-Saison vom 23jährigen Eichberger war zB. deutlich besser als die vom 23jährigen Traninger. Da hast du schon Recht. Bedenke aber auch 2 schwere Verletzungen. Und den Gesamt EC holst trotzdem nicht so einfach. Da braucht es vor allem Konstanz und viele Top 10 Ergebnisse. Seriensieger sind auch im EC eine Ausnahme bzw. sind die dort nicht lange. Du hast nicht unrecht, aber ein EC Gesamtsieger sollte im Weltcup zumindest binnen 2 Jahren in den Top 30 sein in seinen Kerndisziplinen. Zumindest stellt man sich das so vor. Ist dann leider nicht immer der Fall. lp-x schrieb vor 4 Minuten: wobei das halt auch den Haaser vor dem Materialwechsel beschreibt. besitzt eig. die perfekten Voraussetzungen, aber grundlos wird die Statistik nicht so aussehen. erinnert etwas an seine Schwester. kA, wie lang man bei der den Durchbruch im SG erwartet hat, gekommen ist er nie. obwohl auch dort die Voraussetzungen gegeben waren. Zeigt doch eigentlich nur, dass es einer der besten 25 der Welt ist in den letzten 5 Saisonen (mit heuer 6). Dazu Weltmeister, wenn auch etwas glücklich, zugegebener Maßen. Und gerade am Ende der letzten Saison war er gut, dann kam der Materialwechsel. Der hat mal gut, mal weniger gut funktioniert. Bis man für alle Verhältnisse ein Setup und einen Ski hat, braucht es mehr als 1 Frühjahr, Sommertraining und Herbst. Ich gehe davon aus, dass Haaser kommende Saison konstanter wird, weil er auch mehr Setup Varianten hat. Er ist kein herausragender RTL Läufer, gehört aber definitiv zu den besseren. BTW. Ich habe mir die Arbeit angetan, die letzten 6 Slalomsaisonen zusammen zu fassen (nur anhand Endplatzierung und Punkte, also etwas subjektiv, aber Statistisch halbwegs ok). Alle Läufer, die in den letzten 6 Saisonen (inkl. der laufenden) in die Punkte gefahren sind aus Österreich. Die Ø Werte wurden anhand der Saisonen mit Punkten dividiert (daher subjektiv, weil ich keinen Check gemacht habe, ob jemand Einsätze ohne Punkte hatte => kann ich aber am Wochenende genauer machen, auf Wunsch). Grün ist immer der Bestwert, Gelb Zweiter und Orange Dritter. Meist waren es 8 Stammfahrer und wenig Wechsel im Team gab. Ausnahme war die Saison 2024 (unter anderem war da Pramstaller in Amerika in den Punkten am Ende der Saison). Strolz ist da trotz der Saison 2021 (vor dem ersten mal Top 30 in der WCSL) und trotz 2er Scheißsaisonen (2023 und Diese) in Summe der 5. Erfolgreichste Österreicher anhand der Punkte in den letzten 6 Saisonen war. Feller ist klar der Beste, gefolgt von Schwarz, Gstrein und Matt. Man könnte da die Ausfälle auch noch bewerten, was aber gerade bei 3 Läufern eine besondere Häufung aufweist und am Ende vermutlich wenig ändert. Man sieht dabei aber klar die Steigerung von Gstrein und Sturm. Strolz ist ein Wellenbad, Raschner enorm inkonstant und Matt ist Matt (Familiending => vermutlich hat der mehr Skimarken in seiner Karriere gehabt, als andere Skischuhe in Ihrem Leben ). Pertl haben die Verletzungen gscheit rein geschissen. Der war eigentlich sehr stark. Schade. Man sieht aber auch, dass es die Punktefahrer genauso braucht. Und wäre es so einfach, hätte man oft genug einen austauschen können. Offensichtlich hat sich kaum wer aufgedrängt. Ich bin generell jemand, der gerne junge Fahrer im Weltcup sieht. Es muss halt Sinn machen. Einerseits kann das dann schnell gehen, andererseits muss man auch aufpassen, dass sich kein Frust einstellt. Man muss bei Bewertung von Leistung immer etwas weiter gehen, als nur rein das Ergebnis. Wäre dem so, würden wir einen Feller nicht im Weltcup sehen. Oder einen Gstrein. Nur als Beispiel. Fährt ein junger Läufer in 8 von 8 Rennen starke Teilzeiten, baut aber immer einen solchen Fehler, dass er nie in den Punkten landet. Ist er dann schlecht oder muss er konstanter werden? Wird er konstanter, aber dafür langsamer, ist das dann besser? Ein Hirscher oder auch ein Feller sind am beginn Ihrer Karrieren so oft ausgefallen, waren aber Pfeilschnell. Hätte man die gebremst, wären Sie dann die geworden, die Sie schlussendlich waren/sind? Kritik hört man schnell, wenn Ergebnisse nicht passen. Nur schaut sich kaum jemand den Grund genau an. Am Beginn der Saison bzw. bis vor ein paar Wochen hab ich immer wieder von Leuten gehört, was denn der Sturm will. 24, nicht in den 30 und punktet nicht laufend. Das er 3 Jahre lang sich zwischen 1 Woche und 3 Tage vor Sölden, als qualifizierter und einer der schnellsten im Training, verletzt hat oder Krank wurde, dadurch Wochen an Training und auch Rennen verpasst hat, sich zurück kämpfen muss und das mit schlechten Nummern, dass hab ich nie gelesen. Dann fährt er im RTL Adelboden einen Bomben ersten Lauf und fällt im zweiten Durchgang weit zurück. Die Kritik war berechtigt, aber hat jemand sein Interview gehört? Der ist mit sich selber am meisten unzufrieden gewesen, nur es war einfach menschlich. Zieht der das auf der Piste nochmal am letzten Zacken durch und fliegt raus, sind es 0 Punkte, schafft er es, steht er vielleicht am oder neben dem Podium. So waren es ein paar Punkte und am Ende darf er auch wegen diesen Punkten zum Finale. Da gibts nur Vollgas. Und da er am Beginn der kommenden Saison wenig verteidigen muss, kann es dann auch mal schnell gehen, wenn er das in den Kopf bekommt. Steht er auf einmal um die 20, ist Sicher drin und kann frei drauf los fahren, dann geht der bei einem Rennen wie Adelboden dann im Zweiten auch All In. Und dann kann viel passieren. Kritik ist das ein, Analyse das andere. Und Ergebnisse zeigen oftmals nicht, wie gut eine Leistung war. Ich würde zB. über einen Strolz diskutieren als Trainer, weil ich weiß, dass man die Punktefahrer braucht und auch weiß, dass er definitiv mehr kann, als er die letzten 2 Saisonen gezeigt hat. Ein Striedinger (und ich kenne den Oti persönlich, mag Ihn und weiß auch, was er auf sich nimmt) jedoch hatte in den letzten Jahren deutlich weniger Ausrufezeichen als ein Strolz. Sein Glück war, dass es immer wieder Verletzungen und Rücktritte im Speedteam gab und am Ende immer ein Platz frei wurde. Er hat auch brav gepunktet. Nur wenn auch das weniger wird, ist dann der Moment gekommen. Denn 0 Punkte sind hart. Und das, wenn man nur eine Disziplin hat? In der Abfahrt bist du ob der vielen Ausfälle und Verletzungen recht schnell in den Top 30 (Siehe Haaser). Dazu wird Oti 35. Wenn der nochmal angreifen will, muss er jetzt im Sommer richtig aus Gas steigen, dann sofort ein paar mal fett punkten und einen Lauf bekommen. Das bei dem Niveau, dass aktuell gefahren wird? Bezweifle ich. Im Umkehrschluss haben wir im Slalom das brutalste und engste Feld seit Ewigkeiten. Jedes Jahr tauchen 2-3 neue Namen auf in den Top 15 und 1-2 auf den Podien. Sich in der Menge knapp an den Top 30 zu bewegen, finde ich eigentlich gar nicht schlecht. Vor allem, wenn man sich die Statistik ansieht. 10 Rennen sind gefahren. 3 Ausfälle (gerade im Slalom immer möglich), 1 Disqualifikation und sonst immer in den Punkten. Leider nur 1 x Top 15 und 1 x Top 20. Und dann wird es Eng, wenn du nicht einen Ausreißer dabei hast. Es zeigt aber eine enorme Konstanz, trotz aller Probleme. Denn das Feld ist brutal. In der heurigen Slalom Saison haben 60 Läufer gepunktet, 36 Läufer haben 40 Punkte oder mehr eingefahren. Für die Top 30 im Weltcup (nicht WCSL) braucht es 71 Punkte, für das Finale 94. Das ist brutal. Der Vergleich. Im RTL haben 51 Läufer gepunktet und der 30. hat 43 Punkte, der 25. 62 Punkte. Da bist du im Slalom nicht mal in den 30. Im Super G 52 Läufer mit Punkten, Top 30 mit 35 und Top 25 mit 54 (ok, da fehlen noch das Rennen am Wochenende) Abfahrt (2 Rennen bis zum Finale offen) 58 Läufer mit Punkte, Top 30 mit 39 und Top 25 mit 57 Punkten. Es zeigt, trotz der ausstehenden Rennen, klar, dass im Slalom (no na) die Dichte am höchsten ist. Hier ist für mich ein anderer Maßstab anzusetzen als in den anderen Disziplinen. Natürlich ist der Slalom für viele Nationen am leichtesten zu trainieren. Dadurch entsteht auch diese Dichte und auch dieses breite Feld an Nationen. 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
lp-x 14 Geschrieben vor 4 Stunden chris843 schrieb vor 9 Minuten: Und gerade am Ende der letzten Saison war er gut, dann kam der Materialwechsel. Spoiler so gut wie zu Beginn der Saison 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
chris843 Alpenbummerl Geschrieben vor 4 Stunden lp-x schrieb vor 6 Minuten: Inhalt unsichtbar machen so gut wie zu Beginn der Saison Gut. Dann hat mir da wohl mein Hirn einen Streich gespielt. Oder die WM wirkt nach. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
swisspower ASB-Legende Geschrieben vor 4 Stunden Ich glaube nicht, dass die Abfahrt am SA stattfinden kann, wenn ich mir die Prognosen anschaue. Odermatt wird die Kugel auf der Couch gewinnen. Dieses Wochenende Super-G-Kugel klarmachen und dann beim Saisonfinale die Speedrennen weglassen. Dann kann sich Odermatt voll auf den RTL konzentrieren. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
lp-x 14 Geschrieben vor 4 Stunden chris843 schrieb vor 20 Minuten: Und den Gesamt EC holst trotzdem nicht so einfach. das stimmt natürlich. wobei das Jahr punktemäßig im Vergleich zu den Saisonen davor/danach schon sehr abfällt. chris843 schrieb vor 20 Minuten: Du hast nicht unrecht, aber ein EC Gesamtsieger sollte im Weltcup zumindest binnen 2 Jahren in den Top 30 sein in seinen Kerndisziplinen. Zumindest stellt man sich das so vor. Ist dann leider nicht immer der Fall. kommt auch etwas auf das Alter an. Weber ist eh ein gutes Beispiel. wenns mit Anfang 20 nicht gelingt, wenns mit Mitte 20 wieder nicht gelingt, wirds auch mit Ende 20 bzw. Anfang 30 wahrscheinlich nicht reichen. im EC fährt man währenddessen weiterhin gute Resultate ein. dort hilft Erfahrung im Speedbereich natürlich. swisspower schrieb Gerade eben: Ich glaube nicht, dass die Abfahrt am SA stattfinden kann, wenn ich mir die Prognosen anschaue. endlich lernst vom Meister beim Training gibts aktuell auch Probleme. zuerst um 15 Minute verschoben. danach dürfte ein Vorläufer gestürzt sein. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
chris843 Alpenbummerl Geschrieben vor 4 Stunden lp-x schrieb vor 1 Minute: das stimmt natürlich. wobei das Jahr punktemäßig im Vergleich zu den Saisonen davor/danach schon sehr abfällt. Ok. Das müsste ich mir anschauen. Wobei das dann meist Läufer waren mir 3 Disziplinen oder die 2 komplett dominiert haben. Da tuen sich, wie du unten richtig anmerkst, die Speedläufer etwas schwerer, weil da viele Arrivierte, die es oben nicht packen, dabei sind. Also so gesehen richtig, was aber auch für deutlich schwerere Konkurrenz spricht. Grundsätzlich ist Tranninger aber leider enttäuschend. Hätte ihm deutlich mehr zugetraut. lp-x schrieb vor 1 Minute: kommt auch etwas auf das Alter an. Weber ist eh ein gutes Beispiel. wenns mit Anfang 20 nicht gelingt, wenns mit Mitte 20 wieder nicht gelingt, wirds auch mit Ende 20 bzw. Anfang 30 wahrscheinlich nicht reichen. im EC fährt man währenddessen weiterhin gute Resultate ein. dort hilft Erfahrung im Speedbereich natürlich. Deswegen ist es ja gerade im Speedbereich schwer zu glänzen im EC. Entweder du hast solche Arrivierten, die dir das Leben schwer machen, oder eine Armada an jungen, weiß Gott von welcher Alm die geklaut wurden, Schweizern Aber leicht ist es so oder so nicht. Speed hast du eine große Anzahl an Routiniers, die die Strecken kennen und mitmischen, die Rückkehrer von Verletzungen und natürlich die anderen Jungen. Die gehen voll drauf und wenns kracht sinds mal für 1 Saison weg, wenns aufgeht und einen Lauf bekommen, gehts schnell. Aber in der Regel musst du 3 Saisonen im Speed rechnen, bis du ankommst (ohne Verletzungen). Saison 1 Debut und eventuell 1-2 weitere Einsätze plus Trainings. Saison 2 mehrere Trainings und Rennen plus die ersten Punkte. Saison 3 Ankommen, regelmäßig Punkten und in die Top 30 kommen. Der ein oder andere überspringt Teile davon, aber das war früher und ist ach wie vor ein guter Ansatz. Meist hast du da aber eine Verletzung, die dir da den Ablauf zam haut. Eichberger zB hat Saison 2 und 3 in Saison 2 verpackt. Der war heuer auch brutal schnell und reif fürs Podium. Dann der Kreuzler. Aber wenn, dann wenigstens am Beginn der Saison. Da hast lang Zeit und kannst im Trainingslager wieder dabei sein, wenn alles normal läuft. Und Weber ist natürlich ein böses Beispiel. Der war über Jahre im EC gut, aber im Weltcup selten ein Ausrufezeichen. Gegenbeispiel dafür war Hemetsberger. Der wird 35 im Frühjahr. Debut 2018, dann 1 Jahr ausgefallen, Comeback Frühjahr 2020 im WC, wirklich dabei ab Winter 20/21 (also erst mit Ende 20 wirklich angekommen). Dafür ist der eigentlich recht gut geworden, wenn man auch noch sein Knie mit einbezieht. Zeigt eigentlich, dass es wirklich schwer ist, dass zu beurteilen, weil Verletzungen da das Alter etwas falsch interpretieren lassen. Bei Verletzungen muss ich immer an meinen unvollendeten Helden denken. Ich war so ein Fan von Mario Scheiber. Von den Fis Rennen weg. Einfach ein Wahnsinn was der auf den 2 Brettern konnte. Und so viel Pech wie der hatte, kannst kaum erfinden. Und trotzdem war er ein Guter. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
lp-x 14 Geschrieben vor 4 Stunden (bearbeitet) Narvik ,Team Event - Fjellheimløypa Mixed Team Parallel ah, bei den Junioren gibts sogar noch den unnötigen Parallel-Bewerb. AUT vs FIN SWE vs SUI die Halbfinalpaarungen. 1. SWE 2. FIN 3. SUI bearbeitet vor 3 Stunden von lp-x 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
chris843 Alpenbummerl Geschrieben vor 2 Stunden Ich hab die Abfahrt in Courchevel nicht im Kopf, aber irgendwie scheint das was eigenes zu sein. Die Trainingszeiten sind teilweise Vogelwild. Haaser hält super mit, ist auf Top 10 Kurs und verliert im letzten Abschnitt über 1 Sekunde? Dafür fährt Bailet mit über 50 Bestzeit, Trainingsbremser Kriechmayr ist 2. und Traninger 9? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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