Footballhead

Ausbildung zum Fach- bzw. Diplomsozialbetreuer

659 Beiträge in diesem Thema

Anlässlich meiner in wenigen Tagen beginnenden Ausbildung zum Fachsozialbetreuer für Alten- und Behindertenarbeit kam mir die Idee diesen Thread zu eröffnen.

Selbstverständlich könnte ich im "Traumjob und Notlösungs"-Thread darüber berichten, doch nachdem darin ab und an Fragen rund um das Arbeitsleben auftauchen möchte ich meiner Ausbildung einen eigenen Bereich widmen.

Ich hoffe, das geht soweit in Ordnung.

Hin und wieder werde ich ein wenig berichten. Sollten etwaige Fragen auftauchen, dann können diese - meinetwegen auch mittels PM - gerne gestellt werden.

 

Update:

Mit dem morgigen Tag beginnt meine Ausbildung zum Diplomsozialbetreuer in der Behindertenarbeit. Der Titel des Threads wurde bereits editiert und ich berichte im Laufe des Schuljahres natürlich regelmäßig. Diese Ausbildung wird in Pinkafeld als gesondert betrachtet, was man zum Beispiel daran merkt, dass es manchen Schülern trotz positiven Zeugnissen im vergangenen Jahr nicht gestattet wird, sie zu absolvieren. In pflegerischen Belangen schloss ich bekanntlich mit dem Pflegeassistenten bereits ab, zudem bin ich ausgebildeter Fachsozialbetreuer in der Alten- und Behindertenarbeit. Keine Pflegefächer und auch die Gegenstände der Altenarbeit fallen weg, aber dafür besteht das kommende Schuljahr aus jeder Menge Stunden in verschiedenen Teilgebieten der Behindertenarbeit. Lehrer werden mich großteils jene unterrichten, die mich schon aus den vergangenen beiden Schuljahren kennen. Ich erhalte aber einen neuen Klassenvorstand.  Mit "Management und Organisation" steht außerdem ein Fach im kommenden Stundenplan, in dem ich bisher noch nicht unterrichtet wurde. Von den 28 Schülern meiner Klasse während der Fachausbildung verbleiben 14, die meine Klasse besuchen werden. Des Weiteren entschieden sich neun Schüler der SOB Güssing, die "nur" aus der Fachausbildung besteht, das Diplom in Pinkafeld zu absolvieren. Ergo besteht meine Klasse aus 23 Schülern. Soviel vorneweg zu den Neuerungen.

Meine Beweggründe, das Diplom zu absolvieren, bestehen darin, dass es mir dadurch eines Tages ermöglicht werden könnte, eine leitende Position in einer Tageswerkstätte oder in einem Wohnhaus für behinderte Menschen zu übernehmen. Zudem fällt die Arbeitssuche leichter, wenn man sich Diplomsozialbetreuer nennen darf. Des Weiteren absolviere ich einen sozialpsychiatrischen Grundkurs auf freiwilliger Basis im kommenden Schuljahr, wodurch mir die Arbeit mit jenen Menschen ermöglicht wird, die über eine psychische Beeinträchtigung verfügen. Dieser Grundkurs wird allerdings nur mit dem Diplom in der Behindertenarbeit gültig. 

bearbeitet von Footballhead

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Anlässlich meiner in wenigen Tagen beginnenden Ausbildung zum Fachsozialbetreuer für Alten- und Behindertenarbeit kam mir die Idee diesen Thread zu eröffnen.

Selbstverständlich könnte ich im "Traumjob und Notlösungs"-Thread darüber berichten, doch nachdem darin ab und an Fragen rund um das Arbeitsleben auftauchen möchte ich meiner Ausbildung einen eigenen Bereich widmen.

Ich hoffe, das geht soweit in Ordnung.

Hin und wieder werde ich ein wenig berichten. Sollten etwaige Fragen auftauchen, dann können diese - meinetwegen auch mittels PM - gerne gestellt werden.

Respekt

es ist alles besser als ein langweiliger Bürojob!

erzähl uns von deinen Erfahrungen

ich mach das nur ehrenamtlich

Sozialbegleiter bei pro humanis

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eigener thread ist gut. aber dann fasse gleich mal zusammen, was du im anderen bereita geschrieben hast, zum beispiel die eckdaten der ausbildung, deine motivation etc.

Nun ein weniger genauer zur Ausbildung: Ich werde die SOB (Schule für Sozialbetreuungsberufe) in Pinkafeld besuchen. Diese würde ich nach zwei Jahren mit der Berufsbezeichnung Fachsozialbetreuer für Alten- und Behindertenarbeit und nach drei Jahren mit dem Diplomsozialbetreuer für Behindertenarbeit beenden. Zusätzlich ist die Pflegehelfer-Qualifikation in meiner Ausbildung integriert. In jedem Schuljahr sind rund 600 Stunden Praktika in unterschiedlichen Einrichtungen zu absolvieren (Krankenhaus, Altersheim, Betreuungseinrichtungen für behinderte und alte Menschen...). In der restlichen Zeit wird theoretisches Grundwissen vermittelt, um für die Praxis vorbereitet zu sein.

Die Idee diese Schule zu besuchen kam mir aufgrund der Tatsache, dass ich meinen Zivildienst in den Tageszentren eines Altersheimes abgeschlossen habe und mir vor allem die Arbeit mit den Menschen sehr viel Freude bereitet hat. Die verschiedensten Möglichkeiten in Bezug auf Praktika dienen mir dazu unterschiedlichste Eindrücke zu sammeln und fungieren weiters als eine Art "Berufskompass", weil ich anschließend beurteilen kann welche Sparten mir besonders gut und welche wiederum weniger gut gefallen haben.

Selbstverständlich bringe ich gewisse Selbstzweifel mit. Ich weiß bestens darüber Bescheid, dass ich kein handwerklich begabter Mensch bin, werde aber versuchen mein möglichst Bestes zu geben. Auf zwischenmenschlicher Ebene ist mir ein respektvoller Umgang mit jedem Einzelnen von äußerster Bedeutung.

Irgendwie bist du ja ein Netter. :D

Danke dir. Man tut was man kann. :D

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Sozialbegleiter bei pro humanis

Genau das ist auch meine Einstellung. Nachdem ich eine HAK besucht und mit der Matura abgeschlossen habe, reichten mir Ferialpraktika in den Ferien in Büros und für meinen Geschmack sehr starre und trockene Unterrichtsinhalte um zu sehen, dass ich keine Zukunft in der Privatwirtschaft haben werde.

Für deine ehrenamtliche Tätigkeit hast du meinen aufrichtigsten Respekt. :v:

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Nun ein weniger genauer zur Ausbildung: Ich werde die SOB (Schule für Sozialbetreuungsberufe) in Pinkafeld besuchen. Diese würde ich nach zwei Jahren mit der Berufsbezeichnung Fachsozialbetreuer für Alten- und Behindertenarbeit und nach drei Jahren mit dem Diplomsozialbetreuer für Behindertenarbeit beenden. Zusätzlich ist die Pflegehelfer-Qualifikation in meiner Ausbildung integriert. In jedem Schuljahr sind rund 600 Stunden Praktika in unterschiedlichen Einrichtungen zu absolvieren (Krankenhaus, Altersheim, Betreuungseinrichtungen für behinderte und alte Menschen...). In der restlichen Zeit wird theoretisches Grundwissen vermittelt, um für die Praxis vorbereitet zu sein.

Die Idee diese Schule zu besuchen kam mir aufgrund der Tatsache, dass ich meinen Zivildienst in den Tageszentren eines Altersheimes abgeschlossen habe und mir vor allem die Arbeit mit den Menschen sehr viel Freude bereitet hat. Die verschiedensten Möglichkeiten in Bezug auf Praktika dienen mir dazu unterschiedlichste Eindrücke zu sammeln und fungieren weiters als eine Art "Berufskompass", weil ich anschließend beurteilen kann welche Sparten mir besonders gut und welche wiederum weniger gut gefallen haben.

Selbstverständlich bringe ich gewisse Selbstzweifel mit. Ich weiß bestens darüber Bescheid, dass ich kein handwerklich begabter Mensch bin, werde aber versuchen mein möglichst Bestes zu geben. Auf zwischenmenschlicher Ebene ist mir ein respektvoller Umgang mit jedem Einzelnen von äußerster Bedeutung.

...

Freund von mir machte auch die Schule in Pinkafeld, schlimmstes Praktikum für Ihn war im Oberwarter KH;

Das schönste für Ihn, beim Verein Vamos in Markt Allhau, da haben wir uns auch kennen gelernt.

Habe dort 2 Monate in einem Projekt für Minderbemittelte mitgewirkt »» Trommeln mit Djemben & weil's mir so getaugt hat,

wurde ich auch Fahrer.

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Freund von mir machte auch die Schule in Pinkafeld, schlimmstes Praktikum für Ihn war im Oberwarter KH;

Das schönste für Ihn, beim Verein Vamos in Markt Allhau, da haben wir uns auch kennen gelernt.

Habe dort 2 Monate in einem Projekt für Minderbemittelte mitgewirkt »» Trommeln mit Djemben & weil's mir so getaugt hat,

wurde ich auch Fahrer.

Krankenhaus-Praktika genießen soweit ich mitbekommen habe oft keinen guten Ruf. Weißt du, was genau ihm nicht gefallen hat? Der geringen räumlichen Entfernung wegen würde ich am ehesten am LKH in Hartberg, oder evtl. am Marienkrankenhaus in Vorau meine Praktika absolvieren. Der Verein war mir bisher kein Begriff, klingt aber interessant. Welchen Beruf hat dein Freund nach Absolvierung des Schule ergriffen?

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Er ist nun Sozial-Pädagoge in Wien, frag mich aber bitte nicht wo - hat jetzt eine Freundin und wir keinen Kontakt mehr :D

Was ihm nicht gefallen hat:

1. Dienstzeiten

2. sich zu fühlen wie ein, (wie soll man sagen) Arsch vom Dienst

3. Alles sehr sehr Oberflächlich für eine doch sensible Person

Ist aber sicher von KH zu KH verschieden - Oberwart hat sowieso keinen guten Ruf !

@ Verein Vamos:

Solltest die Möglichkeit haben dort ein Praktikum zu absolvieren,

mach das bzw. bemühe Dich darum - in Pinkafeld wissen's da eh bescheid;

http://www.vereinvamos.at/cms/

Alles gute & berichte hier weiter ;)

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Als Pflegehelfer ist man so hart es klingen mag und so viel Respekt ich auch vor jedem einzelnen Angestellten in diesem Bereich aufbringe, in gewisser Weise tatsächlich der "Arsch vom Dienst".

Man erhält andauernd Anweisungen von dipl. Krankenpflegern und muss diese ausführen, ganz egal wie hoch der Faktor "Ekel" auch sein mag. Dass die Dienstzeiten nicht jedermanns Sache sind kann ich auch nachvollziehen.

Was die negative Reputation betrifft würde es mich interessieren, welches Krankenhaus heutzutage noch einen guten Ruf genießt. Zum LKH Hartberg bspw. hörte ich bereits viele kritische Stimmen.

Dieser Verein Vamos scheint eine wahrlich engagierte Organisation im Bereich der Integration von Menschen sein, soweit sich das zumindest anhand der Homepage beurteilen lässt. ;)

Lese ich die Tätigkeitsbereiche, so werde ich wiederum ein wenig nervös:

ad Küche + Konditorei: Verhältnismäßig einfache Gerichte mögen mir zwar gelingen, aber ein "geborener" Koch bin ich ganz bestimmt nicht.

ad Tischlerei: Zu Beginn meines Zivildienstes arbeitete ich in der Haustechnik und die Arbeiten in der Tischlerei erledigte ich mit ausgesprochen großer Mühe gerade noch zufriedenstellend...

ad Landschaftspflege: Den Rasen zu mähen und Unkraut zu jäten ist keine Schwierigkeit. Geht es darum Hecken zu stutzen bräuchte ich genaue Anweisungen.

ad Hauswirtschaftsbereich: Ich als Schneider? Meinen Fähigkeiten an der Nähmaschine zufolge wohl eher weniger...

ad Printshop und Design: Unterschiedlichste Plakate oder Folder in Zusammenarbeit mit einem Team zu gestalten klingt ganz interessant. Schade allerdings, dass das Programm Photoshop an meiner HAK nur eine minimale Rolle gespielt hat und ich nicht sonderlich viel Ahnung davon habe...

ad Bürodienstleistungen: Den Aufgaben in dieser Sparte wäre ich zumindest gewachsen. ;)

ad Post: Als Außenstehender schwer zu beurteilen. Meine Orientierung mag nicht die beste sein, aber in Zeiten von Google Maps und in Zusammenarbeit mit ein paar fleißigen Helfern würden wir die Pakete sicher dorthin bringen, wo sie auch ankommen sollen.

Nicht, dass ich riesige Probleme mit meinem Selbstbewusstsein hätte, aber es gibt leider viele Dinge, die ich nur sehr mangelhaft beherrsche...

Ein großes Manko meinerseits und insofern ein Mitgrund, warum ich mir durchaus Sorgen ob der Praktika in Betreuungseinrichtungen mache.

bearbeitet von Footballhead

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@ Vamos & Praktikum;

Du wirst dort sicher nicht zu Arbeiten eingeteilt die Du nicht machen möchtest !!

Manches mal ein bisserl Mithelfen, (wir waren in der Landschaftspflege) ist dann natürlich völlig Normal

und machte mit den Klienten echt riesen Spaß !!

Andy, (also mein Freund) war mehr für die Soziale Betreuung zuständig und hatte auch die Aufgabe mit den Leuten einfache

Rechenaufgaben zu lösen.

Wie gesagt würde ich Dir dort ein Praktikum empfehlen um mehr Perspektiven in deinem kommenden Beruf(ung) zu sehen ;)

Es gibt einfach kein schöneres Gefühl, wenn sich die Leute freuen Dich in der Früh zu sehen, Sie dich herzlich anlachen und zu Dir sagen:

"darf ich heute mit Dir mitfahren"? :love:

(hatten 3 VW Pritschen mit Planen-Aufbau, wobei man eine immer in der Früh anschieben musste :D)

War eine tolle Zeit !

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@mazunte: bist du dort eigentlich weiterhin (passiv?) engagiert?

(so ein verein lebt ja wohl auch etwas von der anonymen grauen masse dahinter, die sich dafür interessieren und immer wieder ein gutes wort oder einen guten schein einlegen - so wie du ja gerade).

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@mazunte: bist du dort eigentlich weiterhin (passiv?) engagiert?

(so ein verein lebt ja wohl auch etwas von der anonymen grauen masse dahinter, die sich dafür interessieren und immer wieder ein gutes wort oder einen guten schein einlegen - so wie du ja gerade).

kann man so sagen, ja.

@ "guten Schein":

Gott sei Dank, gibt es seit ein paar Jahren einen neuen Geschäftsführer der den Verein Vamos wieder Leben einhauchte!

Sich quasi wieder selbst reanimierte. Es war nicht immer so rosig, da zuvor negativ gewirtschaftet wurde;

- Der Verein lebt natürlich in erster Linie von den Klienten die man zu betreuen hat.

edit: & natürlich Sponsoren!

- Die Küche beliefert zB. auch Pensionisten im Umkreis von 20km.

- Die Tischlerei stellt Produkte her & erledigt auch für Reparaturen für größere Firmen

- Landschaftspflege » Firmen, Privat, Wald etc.

Kannst aber eh auf der HP nachlesen.

Da ist man gerne Ehrenamtlich dabei ;)

bearbeitet von mazunte

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Ich werde mich für die Ausbildung zum Diplomsozialbetreuer in der Behindertenbegleitung ab dem Schuljahr 2016/17 bewerben. Habe meinen Zivildienst bei der Lebenshilfe absolviert und war dabei einfach glücklich, was ich ein meinem jetztigen Job absolut nicht bin. Hoffe so sehr, dass es klappt. Würde die Ausbildung berufsbegleitend machen.

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