Läuft aktuell leider nicht wirklich rund, es scheint eine Kombination aus einigen Faktoren zu sein. Sicherlich liefen die letzten drei Spiele zum Teil auch unglücklich, die Gegner machen gefühlt aus jeder Chance ein Tor. Dann ist man kurzzeitig mal am Drücker wie gestern nach dem 1:2 und trotzdem kassiert man dann noch den finalen Nackenschlag. Hilft aber nichts sich nur an diesen Umständen abzuarbeiten, mir kommt nämlich vor es fehlt auch ein bisschen ein Plan B.
Es hat sich schon im Frühjahr in der Landesliga angekündigt, dass es Probleme gibt wenn die zu diesem Zeitpunkt schon jahrelang erprobte Spielweise des Ball-in-den-eigene-Reihen-haltens nicht mehr greift. Lang als Zielspieler im Sturm hat da einiges kaschieren können, hat er doch die Fähigkeit gehabt den Ball auch alleine einige Zeit weiter vorne zu binden und ein Nachrücken zu ermöglichen. Nun ist der Ball zwar noch immer längere Zeit in der eigenen Mannschaft unterwegs, aber kaum in halbwegs gefährlichen Zonen. Die etablierten Regionalligamannschaften hatten bis jetzt kaum Probleme die Reihen so zu verdichten, dass da kein Ball in die Schnittstellen kommt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie es weitergeht. Wie kann die Mannschaft die gegnerischen Reihen so auseinanderziehen, dass da wieder mehr geht? Eventuell mehr über die Flanken kommen, oder soll man es vielleicht doch mal mit hohen Bällen und forcieren des zweiten Balls versuchen? Nicht easy da jetzt auf die Schnelle eine Alternative auszuarbeiten - und eben schade, dass man nicht schon im Frühjahr versucht hat neue Ideen zu finden.
Ich für meinen Teil glaube noch immer an die Mannschaft, sie hat sicher genügend Qualität für die RLO. Nur sollte wohl schön langsam mehr Input von außen kommen. Aber auch hier hoffe ich, dass der ganze Staff rund um Höller und Kühbauer sich auf die neue Situation einstellen wird können und es sehr bald mehr Variabilität geben wird im Spiel.