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Canasta

Ex-Präsident in U-Haft

12 Beiträge in diesem Thema

Vor allem der Vorwurf „Erschleichen der Spiellizenz für den FC-Lustenau” ist äußerst interessant.

Wenn das Gericht ihn deswegen verurteilt, dann ist die Bundesliga entweder blind oder schafft sich quasi selber ab...

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Wenn das Gericht ihn deswegen verurteilt, dann ist die Bundesliga entweder blind oder schafft sich quasi selber ab...

Nee, da kommt die Standard-Ausrede: "Wir können nur die vorgelegten Unterlagen beurteilen".

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Nee, da kommt die Standard-Ausrede: "Wir können nur die vorgelegten Unterlagen beurteilen".

Es sollte doch die Aufgabe der Bundesliga sein, die Unterlagen zu prüfungen... und wenn ein Verein Fantasiezahlen vorlegt, dann gehört erst recht die Lizenz entogen... aber da schauen die feinen Herrn von der Bundesliga lieber weg!

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Es sollte doch die Aufgabe der Bundesliga sein, die Unterlagen zu prüfungen... und wenn ein Verein Fantasiezahlen vorlegt, dann gehört erst recht die Lizenz entogen... aber da schauen die feinen Herrn von der Bundesliga lieber weg!

Das sagt sich so leicht, aber mMn is es für eine Organisation wie die BL relativ schwer nachzuprüfen, wenn da bewusst und mit Täuschungsabsicht falsche Zahlen vorgelegt werden. Mit welcher Autorität soll die BL da vorgehen, wie will sie dem Verein stichhaltig nachweisen, dass es nicht so ist wie vorgelegt, vor allem wenn dann vlt. auch der "unabhängige" Finanzprüfer mit im Boot ist? MMn is das, wenn betrügerische Absicht dahinter steckt recht problematisch und eher eine Sache für die Finanzpolizei denn für die BL, auch wenns blöd klingt.

bearbeitet von BurgiB

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Das sagt sich so leicht, aber mMn is es für eine Organisation wie die BL relativ schwer nachzuprüfen, wenn da bewusst und mit Täuschungsabsicht falsche Zahlen vorgelegt werden. Mit welcher Autorität soll die BL da vorgehen, wie will sie dem Verein stichhaltig nachweisen, dass es nicht so ist wie vorgelegt, vor allem wenn dann vlt. auch der "unabhängige" Finanzprüfer mit im Boot ist? MMn is das, wenn betrügerische Absicht dahinter steckt recht problematisch und eher eine Sache für die Finanzpolizei denn für die BL, auch wenns blöd klingt.

Das weiß eh keiner so genau, aber bei so Offensichtlichkeiten (Hartberg), wo keine Spieler über 1000,- Euro bekommen hätte, könnte die BL schon eingreifen. Über den FC Lustenau hat man auch immer wieder gemunkelt, dass die mit reinen Fantasiezahlen jonglieren und sie sind dann auch mitten in der Saison eingegangen.... Das ist eigentlich der Sinn der Lizenzierung, dass so etwas vermieden wird!

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Das weiß eh keiner so genau, aber bei so Offensichtlichkeiten (Hartberg), wo keine Spieler über 1000,- Euro bekommen hätte, könnte die BL schon eingreifen. Über den FC Lustenau hat man auch immer wieder gemunkelt, dass die mit reinen Fantasiezahlen jonglieren und sie sind dann auch mitten in der Saison eingegangen.... Das ist eigentlich der Sinn der Lizenzierung, dass so etwas vermieden wird!

Wie gesagt, rein auf Basis von Gemunkel is es mMn halt wirklich schwer zu reagieren. Auch wenns quasi ein offenes Geheimnis is, solange die BL es nicht nachweisen kann, und die Zahlen die geliefert werden in sich konsistent sind, hams mMn wenig Handlungsspielraum. Und zum FC Lustenau. Naja, sicher is der Sinn der Lizenzierung sowas zu vermeinden, nur wenn da in betrügerischer Absicht in den Büchern herumgepfuscht wird, etc. und die Zahlen zwar in sich stimmig sind, aber halt wenig mit der Realität zu tun haben, wie will man dem Verein das nachweisen?

Mir is schon klar, worauf du hinaus willst, aber ich halt es halt für wirklich ziemlich schwierig als BL das so durchzuführen, dass solche Dinge unterbunden werden können.

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Vor allem der Vorwurf „Erschleichen der Spiellizenz für den FC-Lustenau” ist äußerst interessant.

ist das wirklich ein anklagepunkt? das wär ja dann in zukunft für jeden verein x der in der relegation gegen verein y verliert eine möglichkeit sich doch noch den aufstieg zu "erklagen"! was würde eine verurteilung für "geschädigte" vereine bedeuten? schadensersatz? was hätte dann eine lizenzierung durch die finale entscheidung des "ständig neutralen schiedsgerichtes" für einen sinn?

ich bin da schon eher bei BurgiB.....die bundesliga trifft die entscheidungen aufgrund der ihr dargestellten zahlen.....wenn die sich im nachhinein als unwahr herausstellen ist es vielleicht betrug oder irgendetwas in die richtung.

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ist das wirklich ein anklagepunkt? das wär ja dann in zukunft für jeden verein x der in der relegation gegen verein y verliert eine möglichkeit sich doch noch den aufstieg zu "erklagen"! was würde eine verurteilung für "geschädigte" vereine bedeuten? schadensersatz?

Wenn es ein Anklagepunkt wäre, ist es eher ein Nebenaspekt der anderen schwerwiegenden Punkte die Sperger scheinbar anlasten- es gilt die Unschuldsvermutung

Wenn es künftig so einen Fall gäbe, müsste schnell ein Eingeständnis des Beschuldigten oder ein stichhaltiger Beweis her, dann kann der Senat reagieren und etwaige Sanktionen und Ausschlüsse tätigen, wovon ein nachrückender Verein profitieren würde. Wenn es bestritten wird, sind die Fristen zu kurz, da die Ermittlungen und Gerichtsverfahren ewig lang dauern und ein "hineinklagen" unmöglich machen.

Schadenersatz? Dazu müsste sich ein Verein in einem Strafverfahren gegen den Beklagten anschließen, jedoch können solche Verfahren bis zu 10 Jahre dauern, bis sie rechtskräftig(!) sind. Da kosten die Anwalt- und Gerichtskosten schon oft mehr als ein möglicher Schadenersatz, der vom Beschuldigten auch nur selten bezahlt werden kann, da kein Geld mehr, deshalb auch ein Finanzbetrug.

was hätte dann eine lizenzierung durch die finale entscheidung des "ständig neutralen schiedsgerichtes" für einen sinn?

Grundsätzlich ist das alles derzeit nur ein Bundesliga-interner Instanzenweg, mit dem ständigen Neutralen Schiedsgericht als letzte Instanz- an Stelle eines "ordentlichen" Gerichtes. Jeder Verein hätte grundsätzlich die Möglichkeit, diesen Bundesliga-Weg zu verlassen und auf zivilrechtlichen Gerichtsweg, Entscheidungen zu beeinflussen bzw. anzufechten.

Dieser Weg ist aber risikoreich(Gerichte könnten auch auf die Buli-Satzungen verweisen etc.) und zu lang, würde keine Rechtssicherheit für Sponsoren usw. bieten, daher wird davon Abstand genommen.

ich bin da schon eher bei BurgiB.....die bundesliga trifft die entscheidungen aufgrund der ihr dargestellten zahlen.....wenn die sich im nachhinein als unwahr herausstellen ist es vielleicht betrug oder irgendetwas in die richtung.

Es ist nicht die Bundesliga direkt(Aufsichtsrat oder Angestellte), die diese Entscheidungen treffen, sondern ein von der Bundesliga bestellter unabhängiger Senat(5) bzw. Senate(Protestkomitee, Beisitz im st.N.), der Jahr für Jahr aus den gleichen Juristen und Experten besteht.

Mein Vorschlag wäre ein unabhängiges Sportgericht mit schneller endgültiger Entscheidungskraft, mit höchstens zwei Instanzen. Zwar werden auch hier "bewährte Kräfte" dabei sein müssen, die auch schon jetzt in den Senaten sitzen, aber die Öffentlichkeit würde nicht mehr so lästern, wenn es offiziell nicht mehr unter dem Deckmantel Bundesliga fällt.

bearbeitet von Styria

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Grundsätzlich ist das alles derzeit nur ein Bundesliga-interner Instanzenweg, mit dem ständigen Neutralen Schiedsgericht als letzte Instanz- an Stelle eines "ordentlichen" Gerichtes. Jeder Verein hätte grundsätzlich die Möglichkeit, diesen Bundesliga-Weg zu verlassen und auf zivilrechtlichen Gerichtsweg, Entscheidungen zu beeinflussen bzw. anzufechten.

Dieser Weg ist aber risikoreich(Gerichte könnten auch auf die Buli-Satzungen verweisen etc.) und zu lang, würde keine Rechtssicherheit für Sponsoren usw. bieten, daher wird davon Abstand genommen.

Ich kann mich an einen Lustenauer Streit erinnern, da hat ein ordentliches Gericht die Klage wegen Unzuständigkeit zurückgewiesen. Zuerst muss der gesamte Instanzenweg der Bundesliga durchgegangen werden, bevor sie sich mit der Sache berschäftigen.

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VERFAHREN EINGESTELLT

Keine Anklage gegen Ex-FC-Lustenau-Präsident
Der frühere FC Lustenau-Präsident Dieter Sperger muss sich nicht wegen Lizenzbetrug und Untreue im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Fußballfunktionär vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch habe das Verfahren eingestellt, berichteten die "Vorarlberger Nachrichten". Sperger ist in anderen Fällen bereits rechtskräftig zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.
Argumentiert habe die Staatsanwaltschaft die Niederlegung des Verfahrens damit, dass "Sperger für die vergangenen Straftaten bereits ausreichend gebüßt habe", so die "VN" am Mittwoch. Für die APA war die Staatsanwaltschaft am Mittwochvormittag nicht zu erreichen.
Der frühere Vermögensverwalter Sperger wurde im vergangenen Jahr am Landesgericht Feldkirch in drei Strafprozessen wegen Untreue zu insgesamt vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Ihm wurde zur Last gelegt, Anleger um insgesamt 1,8 Mio. Euro geschädigt zu haben. Die Geschäfte Spergers wurden auch in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Fußballfunktionär gebracht. In einer Anzeige im Juni 2012 hatte es geheißen, der FC Lustenau habe sich die Lizenz für die Erste Liga erschlichen. Im Jänner 2013 wurden die finanziellen Probleme des FC Lustenau dann offenbar.
Der Verein wurde im März 2013 von der Fußball-Bundesliga wegen "mehrfacher Verstöße gegen Verpflichtungen aus dem Lizenzierungsverfahren" zum Zwangsabstieg verurteilt, eine Woche später wurde über den FC das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Überschuldung lag bei 1,3 Mio. Euro. Im Mai stimmten die Gläubiger dem Sanierungsplan des Vereins zu, Sperger trat als Präsident zurück.
Unterdessen wurde Sperger mit einer Fußfessel aus der Justizanstalt Feldkirch entlassen und darf nun den Rest seiner Strafe zuhause verbüßen. Einem entsprechenden Antrag seines Anwaltes sei stattgegeben worden, hieß es. Sperger saß seit Februar 2014 in der Justizanstalt Feldkirch ein (zunächst in Untersuchungshaft) und verbüßte damit nur einen Teil seiner Haftstrafe im Gefängnis.

Quelle: http://www.transfermarkt.at/keine-anklage-gegen-ex-fc-lustenau-prasident/view/news/223760

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