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revolution77

Spiele bei SW Bregenz doch manipuliert

10 Beiträge in diesem Thema

Quelle: orf.sport.at

Eindeutige Aussagen

"Die Sapinas haben sehr oft von Bregenz gesprochen."

Skandalschiedsrichter Robert Hoyzer hat im Zusammenhang mit dem deutschen Wettskandal schwerwiegende Vorwürfe gegen SW Bregenz erhoben.

Die "Neue Vorarlberger Tageszeitung" interviewte Hoyzer, der wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs vor Gericht steht, in Berlin und erhielt dabei folgende Aussagen: "Bregenz war für die Sapinas (Anmerkung: Die angeklagten Brüder Ante, Milan und Filip S.) sehr wichtig. Das war definitiv ein Klub, bei dem Spiele manipuliert wurden."

Bregenz hatte "großen Stellenwert"

Im Interview mit der "NVT" (Samstag-Ausgabe) sagte Hoyzer weiter: "Die Sapinas haben sehr oft von Bregenz gesprochen. In ihren Erzählungen hatte SW Bregenz im Zusammenhang mit Wettmanipulationen einen großen Stellenwert."

Auf die Frage, wie der Kontakt funktioniert habe, antwortete der Ex-Referee: "Für die Kontakte nach Österreich war Filip Sapina zuständig. Er hat immer wieder mit dem Tormann von Bregenz Spiele abgesprochen. Außer dem Tormann waren aber auch Spieler beteiligt. Filip hat mit dem Torhüter oft telefoniert, und Filip ist auch mehrmals zu den Spielen nach Bregenz gefahren."

Keine Namen

Ohne Namen nennen zu können ("Ich habe mich zum damaligen Zeitpunkt nicht für irgendwelche Namen interessiert"), konkretisierte Hoyzer die Kontaktaufnahme: "Einmal war ich mit Filip Sapina im Auto in Berlin unterwegs, das muss im Oktober oder November 2004 gewesen sein. Plötzlich hat Filips Handy geläutet. Gleich nach dem Gespräch hat mir Filip gesagt, dass das am Telefon soeben der Tormann von Bregenz war. Der habe angefragt, ob man nicht wieder einmal etwas machen könne."

"Natürlich ging es wieder einmal darum, ein Spiel so zu drehen, dass Bregenz verliert. Meines Wissens liefen die Bregenz-Wetten meist als Kombi-Wetten mit. Irgendwann ist die Quote aber ziemlich miserabel geworden, da Bregenz über einen langen Zeitraum Tabellenletzter war und sich Wetten auf deren Niederlage nicht gelohnt hätten."

Freistoß statt Elfmeter

Hoyzer erwähnte zudem ein Beispiel: "Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie Filip mächtig sauer auf einen Verteidiger in Österreich war. Der muss ein Spiel mächtig verbockt haben. Das dürfte so um Mitte 2004 gewesen sein. Filip hat mir das ganz genau geschildert: Das Spiel stand unentschieden. Da kam sein Mann, der Verteidiger, links von der Strafraumgrenze und legte den gegnerischen Stürmer um - allerdings knapp vor dem Strafraum."

"Der Freistoß ging daneben. Filip hat gemeint, wenn der noch ein, zwei Schritte geht und dann erst das Foul macht, dann hätte es Elfmeter gegeben und die Wette wäre gewonnen gewesen. Filip hat sich dann noch fürchterlich aufgeregt und gesagt, wenn der Spieler schon Geld von ihm haben will, dann darf er sich nicht so dämlich anstellen."

Bar und im Voraus bezahlt

Über die Zahlungen wusste Hoyzer nichts Genaues: "Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Üblicherweise wurde das Schmiergeld im Voraus bezahlt. Immer in bar. Bei mir war es jedenfalls so. Zumindest einer der Sapinas war bei den Spielen dann immer dabei, um zu sehen, wie's läuft. In Bregenz war meines Wissens aber immer nur einer, nämlich Filip."

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Das ist ja wohl der absolute Überhammer... Vermutet hab ichs ja immer, aber das es scheinbar so intensive Kontakte gab :mad:

Gar nicht auszudenken was wäre, wenn wir diese elendigliche Jugomafia früher erwischt hätte...

Natürlich fehlte es am Ende am Geld, aber stellt euch mal vor wir wären nicht so sang und klanglos abgestiegen--

Könnte echt kotzen bei sowas - und das schlimmste, selbst wenn sichs nun bestätigt unseren SW Bregenz bringt uns das auch nicht zurück!!!

:kotz::kotz:

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ein verein, der seinen spielern verspätete gehälter oder prämien zahlt ist eben ein guter nährboden für sowas. auf grund der detailgetreuen aussagen bin ich ziemlich überzeugt, dass da was dran ist.

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hier wird zu beginn davon gesprochen, dass der verein sw bregenz in diese betrügereien involviert war! :aaarrrggghhh:

in wahrheit waren es "nur" ein paar spieler!!!

diese richtigstellung erscheint mir wichtig!

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Finde ich toll, mit selcher Selbstverständlichkeit da über geschobene Spiele geredet wird. "Wenn der von mir Geld will, dann soll er gefälligst das Foul im Strafraum machen." :kotz:

SW Bregenz hat darunter gelitten und solange unsere Bundesliga dermaßen unprofessionell arbeitet, jeden und alles verwickelte deckt, anstatt zu ermitteln, wird es noch mehreren Clubs in Österreich so gehen. Leider nähern wir uns schon Zuständen, wo bei Clubs, die in Finanznot geraten, solche Methoden selbstverständlich sind. Aber Hauptsache Kapl sieht in jeder noch so dubiosen Fehlentscheidung eines Schiedsrichters eine schwierig zu entscheidende Situation und Hauptsache es können noch so viele merkwürdige Elferfouls begangen werden, bis mal bei einem nachgeforscht wird, muss wieder irgendwer in Deutschland erwischt werden und auspacken.

Traurig, trairig...

Exakt so ist es. Der Verein kann dazu gar nix :(

Ich würd sogar eher behaupten, der Verein ist der Haupt- Geschädigte in diesem Fall. Ausbleibende Gehaltszahlungen sind zwar keine einfache Situation für die Spieler, aber sicher noch lange kein Grund, sich schmieren zu lassen. Sollen sie halt zur Gewerkschaft gehen, die haben heutzutage eh schon mehr Rechte als um einen durchschnittlichen Kuhfladen Fliegen schwirren.

bearbeitet von Sturmforever

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Passt vielleicht hierher:

Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat das Verfahren gegen den ehemaligen Torhüter des in Konkurs gegangenen österreichischen T-Mobile-Bundesligisten SW Bregenz, Almir Tolja, eingestellt.

Gegen den Bosnier bestanden Verdachtsmomente, in den deutschen Fußball-Wettskandal um Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer verwickelt gewesen zu sein. "Die Verdachtslage ist nicht so, dass bei einer Anklage ein Schuldspruch zu erwarten ist. Damit ist die Sache für mich erledigt", sagte der Leitende Staatsanwalt Franz Pflanzner gegenüber den "Vorarlberger Nachrichten".

Zu Besuch in Bregenz

Tolja war im Februar 2005 durch ein "Spiegel"-Interview mit Hoyzer in Verdacht geraten. Hoyzer nannte dezidiert SW Bregenz und einen Tormann als "sichere Beute".

Die darauf folgenden Ermittlungen ergaben, dass Filip Sapina - gemeinsam mit seinen Brüdern Milan und Ante einer der Drahtzieher im Wettskandal - mehrmals in Bregenz anwesend war und dort wahrscheinlich drei Heimspiele von SW Bregenz besuchte.

Außerdem soll es einen gemeinsamen Casino-Besuch von Filip Sapina und Almir Tolja gegeben haben.

Keine Beweise für Spielabsprache

Im Zuge der Erhebungen räumte Tolja zwar ein, Filip Sapina zu kennen, bestritt aber stets eine Verwicklung in den Wettskandal.

Auch eine Hausdurchsuchung sowie die Offenlegung der Kontolage bei Tolja brachten keine neue Erkenntnisse, ebenso wenig das Videostudium der Partie Pasching - SW Bregenz (4:0) vom Dezember 2003. Eine Kombi-Wette in Höhe von 10.000 Euro brachte damals einen Gewinn von 100.000 Euro ein, Tormannfehler waren aber nicht zu erkennen.

Staatsanwalt Pflanzner bedauerte gegenüber den "VN", dass "Filip Sapina als Mitschuldiger zu Beginn der Erhebungen schon in Haft war". Dem Ersuchen an die deutschen Behörden, Filip Sapina in Vorarlberg zu vernehmen, wurde nicht nachgekommen. "Damit fehlte uns eine ganz wichtige Position", so Pflanzner.

Quelle: sport.orf.at

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Auch eine Hausdurchsuchung sowie die Offenlegung der Kontolage bei Tolja brachten keine neue Erkenntnisse, ebenso wenig das Videostudium der Partie Pasching - SW Bregenz (4:0) vom Dezember 2003. Eine Kombi-Wette in Höhe von 10.000 Euro brachte damals einen Gewinn von 100.000 Euro ein, Tormannfehler waren aber nicht zu erkennen.

978592[/snapback]

bei dem spiel war es aber eine allgemein scheiss leistung vom team daher finde ich auch dass es sich hierbei eher um ein zufall handelt außer es waren mehrer spieler verwickelt......

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