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emmerich

Erste Liga wird aufgestockt - Tod der Regionalligen

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jetzt ist es also passiert. eine schande für den österreichischen fußball.

von oefb.at:

ÖFB-Präsidium tagte zu Ligaformaten ab der Saison 2010/11

Am heutigen Dienstagnachmittag tagte das ÖFB-Präsidium im Wiener Hotel Intercontinental. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Diskussion bezüglich der Ligaformate unter der tipp3-Bundesliga.

Festzustellen ist, dass der ursprüngliche Beschluss des ÖFB-Präsidiums vom Mai 2008 - die tipp3 Bundesliga und die ADEG erste Liga mit je zehn Vereinen und darunter drei Regionalligen ab der Saison 2010/11 - die derzeit aufrechte Rechtslage darstellt.

Allerdings nahm das ÖFB-Präsidium einen Vorschlag der Arbeitsgruppe Sport aus der Zukunftswerkstatt auf und beschloss diesen auch mehrheitlich - vorbehaltlich einer Zustimmung bei einer noch anzusetzenden Außerordentlichen Hauptversammlung der Österreichischen Bundesliga - anzunehmen. Das heißt, dass die tipp3-Bundesliga weiter mit zehn Vereinen ausgetragen wird und die ADEG Erste Liga auf 16 Vereine aufzustocken ist. Darunter sollen die neun Landesligen ihre Meister ermitteln.

Der ÖFB und die ÖBL stellen den Erstligisten dafür auch finanzielle Anreize als einmalige Überbrückungshilfe in Aussicht. Gewährleistet bleibt - im Falle der Aufstockung der Ersten Liga - dass aus jeder der drei Regionen (West/Ost/Mitte) ein Direktaufsteiger ermittelt wird. Entweder in Entscheidungsspielen der jeweiligen (drei) Landesligameister oder in einem Play-Off der jeweils drei Erstplatzierten der jeweiligen Landesliga. Dies würde im Frühjahr einer Saison stattfinden.

Edited by emmerich

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Die Aufstockung auf 16 Vereine halte ich ja für eine gute Sache.

Die Auflösung der Regionalligen halte ich aber für totalen Schwachsinn. Jetzt hätte man mit der 16er-Liga und 3 Regionalligen das Direkt-Aufstiegsproblem wohl endlich gelöst, jetzt kommt man mit der nächsten wahnwitzigen Idee daher.

aber man darf sich in Österreich ja über nichts mehr wundern...

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fezza, ich geb dir recht, aber für und ist damit für die nächste saison das ziel wohl klar, und damit meine ich nicht das 0815 gerde der letzten jahre.

aber das Ziel wird sicher auch für 6 andere Regionalligsten das gleiche sein.

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aber das Ziel wird sicher auch für 6 andere Regionalligsten das gleiche sein.

schaun wir mal ob da sechs draufkommen. da das die bundesliga noch beschliesst, werden sie wohl auf absteiger verzichten und dann kommen nur 4 rauf und der rest darf in der landesliga versumpern.

hier eine schöne verschwörungstheorie zu dem thema:

http://ostliga.at/?p=1615

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keine regionalliga mehr - sprich in zukunft werden sich nur mehr die amateurteams der reicheren bl-klubs und sinnlos-onemanshow-vereine à la grödig den sprung von der obersten Landesklasse in die Erste Liga leisten können.

wie sollen sich denn da vereine entwickeln können? :hää?deppat?:

Edited by 1994_SVAS

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Ich würde eine Vergrößerung der ADEG-Liga auf 16 Vereine sehr begrüßen.

Doch was darunter kommt, ist sicherlich diskussionswürdig. Ich finde in der jetztigen Form ist vor allem die Regionalliga Mitte gescheitert. In OÖ und Kärnten steigen die Vereine nicht gerade freiwillig auf, besonders durch den Freitag-Spieltag und den weiten Reisen muss der Aufsteiger meist den halben Kader umbasteln.

Eine überlegenswerte Idee wäre sicherlich, die Regionalligen neu aufzuteilen. Ich wär ja für eine Regionalliga Nord mit OÖ,NÖ und Wien, eine Regionalliga Südost mit Kärnten, Steiermark und dem Burgenland und die Regionalliga West soll bleiben wie sie ist. Diese Einteilung hätte sicherlich im gesamten kürzere Fahrtwege, würde aber wohl vor allem in Burgenland auf wenig Gegenliebe stoßen.

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Interessantes Interview von Vize Hirschmann auf laola1.at

Wien - In einer außerordentlichen Hauptversammlung wird die Zukunft des österreichischen Fußballs in neue Bahnen gelenkt.

Am Donnerstag wird sich entscheiden, ob die Bundesliga dem Willen des ÖFB Folge leistet und mit 16 Erstligisten und ohne Regionalligen in die Saison 2010/11 geht.

Liga-Vizepräsident Toni Hirschmann zieht schon im vorhinein die Reißleine und erklärt seinen Rücktritt von all seinen Funktionen.

"Das Hin und Her, die Eigeninteressen und das 'Nicht über den Tellerrand blicken können', ist nicht meins", macht Hirschmann im Gespräch mit LAOLA1 aus seinem Ärger kein Hehl.

Vizepräsident kann sich mit Reformideen nicht mehr identifizieren

Die Entscheidung seine Laufbahn bei der Bundesliga, die er bereits 1994 startete, zu beenden, hat er jedoch schon vor einigen Monaten aus vorrangig beruflichen Gründen getroffen.

Allerdings konnte er sich auch nicht weiter mit der derzeitigen Situation, im Speziellen den Reformideen rund um die Erste Liga, identifizieren.

"Ich bin ein Verfechter der Sechzehnerliga. Ich bin dagegen, dass man mit Minimal-Mehrheiten auf einmal Gegenstrategien und andere Strukturen hervorzaubert."

Vor allem, da eine eindeutige Beschlusslage vorliegt. Schließlich wurde eine schnellstmögliche Rückkehr zur Zehnerliga einstimmig von allen Bundesligisten beschlossen.

"Da muss ich auch Präsident Pucher hinterfragen"

Für Hirschmann war dieser Beschluss bindend. Doch auf Anraten des ÖFB soll plötzlich doch wieder alles anders werden - die 16er Liga steht ante portas.

"Es tut dem österreichischen Fußball sicher nicht gut, dass man da schnell etwas durchboxen möchte. Dem stehe ich nicht mehr länger zur Verfügung."

Vor allem die Art und Weise, wie die Mehrheit der Stimmen zusammen kommt, ist für den Vizepräsident nicht nachvollziehbar.

In diesem Fall übt er sogar Kritik am Bundesliga-Oberhaupt. "Da muss ich auch meinen Präsidenten Martin Pucher ein bisschen hinterfragen, warum er das so zugelassen hat. Ich kann mit Mehrheiten von einer Stimme nichts anfangen."

Reform trotz minimaler Mehrheit erzwingen

Noch dazu, wo ein Beschluss mit einer breiteren Mehrheit vorliegt. Und auch der Österreichische Fußball Verband, der diese Generalversammlung einberief, bekommt sein Fett weg.

"Alles nur mit einer minimalen Mehrheit. Genauso wie der ÖFB-Präsidiumsbeschluss, wo Präsident Windtner stimmentscheidend war, damit es sich mit 7:6-Stimmen ausgeht."

Zwar hat Hirschmann für Reformen jeglicher Art immer ein offenes Ohr, im aktuellen Fall müsste man hingegen durch Erfahrungen aus der Vergangenheit gewarnt sein.

"Bei 16 Teams ist die finanzielle Basis entzogen, der sportliche Abstand nach oben wird größer und die Qualität und Attraktivität schwindet. Ich bin davon überzeugt, dass das der schlechteste Weg ist."

Gute Erfahrungen mit Zehnerliga, schlechte mit 16er-Liga

Die 16er Liga hat schon einmal Abgründe aufgezeigt. "Das haben wir alle schon gehabt, das war nicht das Gelbe vom Ei. Wir hatten nur 300 bis 400 Zuschauer pro Match. Das kann nicht interessant sein."

Die Zehnerliga habe hingegen viele Vorteile mit sich gebracht und den Aufschwung der Ersten Liga vorangetrieben. "Wir haben damals gesehen, dass wir gut unterwegs waren."

Die Erste Liga wurde als Marke positioniert und weiterentwickelt, dazu kamen Konferenzschaltungen im TV und ein passender Liga-Sponsor.

Doch das Hin und Her habe nun die Ausgangslage auf eine neue Ebene gelenkt. Vor allem die Top-Teams versuchen für sich und ihre Amateurteams das Beste herauszuholen.

Hirschmann ist für Einführung einer dritten Liga

"Sicher kritisiere ich das, da seinerzetitige Beschlüsse zur Zehnerliga auch mit diesen Vereinen getätigt wurden. Jetzt denkt man darüber nach, wie man seine eigenen Mannschaften am besten unterbringen kann. Es ist zu viel Eigeninteresse dabei und dient nicht dem österreichischen Fußball im Gesamten."

Geht es nach Hirschmann sollte ein ganz anderer Weg eingeschlagen werden. Eine dritte, semiprofessionelle Liga soll die Lösung aller Probleme sein.

"Zwei Zehnerligen, eine dritte Leistungsstufe einbauen und weg mit den Regionalligen. Dann wird unter 16 Vereinen der Amateur-Meister ausgespielt, der aufsteigt. Das wäre attraktiv und etwas Neues, was wir noch nie gehabt haben."

Doch selbst, wenn sich diese Idee durchsetzen sollte: Das Kapitel Bundesliga ist für Hirschmann endgültig abgeschlossen.

Das halt ich für nicht uninteressant...

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