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mediocrity

Leben und Arbeiten in München?

9 Beiträge in diesem Thema

Der Titel sagt es eh schon. Überlege zum Arbeiten nach München zu gehen. Wer hatte schon mal seinen Lebensmittelpunkt in der bayrischen Hauptstadt und welche Erfahrungen hat er/sie (Gender ist ganz wichtig in unserer heutigen Zeit!) schon gemacht.

Welche Gegenden sind wohnungsmäßig leistbar, und trotzdem nicht voll mit Hartz 4 Empfängern (Nicht, daß ich alle in einen Topf schmeißen würde.). Hat vielleicht jemand einen freien WG-Platz. Wie schauts sonst mit Lebensqualität aus usw.

Wäre furchtbar dankbar für ein paar Infos. :yes:

bearbeitet von mediocrity

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Also ich absolviere gerade mein Praktikum hier in München und das seit ganzen 4 Wochen. Dementsprechend kann ich dir auch noch nicht allzuviel sagen. Meine woeit geschaffenen Eindrücke möchte ich aber gerne mit dir teilen:

Die Stadt ist definitiv sehr schön und versprüht sehr viel Charme. Auch Langeweile ist hier kaum angesagt, dazu ist die Stadt einfach viel zu groß und bietet viele Möglichkeiten. Ich komme auch gar nicht dazu, viel auszutesten, da ich unter der Woche ohnehin mal länger arbeite und am Wochenende wieder ins schöne Innviertel zurückkehre, zumal die Entfernung zur Heimat eine doch ziemlich geringe darstellt - in nicht mehr als 2 Autostunden ist man auch schon wieder daheim.

Etwas "ungut" für den Anfang ist, dass man sich doch von seinem Dialekt verabschieden muss, mit dem man eigentlich sonst recht gut durch ganz Österreich kommt. Aufgrund der Tatsache, dass die Menschen hier von überall herkommen und man hier fast keine richtigen Münchner (nach meinem subjektiven Eindruck) antrifft, sondern Hamburgern, Schwaben, Baden-Württenberger, etc.

Wohnungsmäßig ist München ein ganz schwieriges Pflaster. Da ich mit 2 Mitstudenten hierhergezogen bin und wir eine WG für uns gesucht haben, die zudem noch möbliert sein sollte, war die Auswahl in der Kategorie bis 1500 Euro für 3 Zimmer auch dementsprechend limitiert. Letztendlich haben wir jedoch gleich die erstbeste genommen, die zwar bei der Wohnungsbesichtigung noch weniger entsprochen hatte, aber aufgrund der Zeit- und Wohnungsnot dann genommen wurde. Daher sollte man auch gar nicht so auf die Gegenden schauen, bei uns hier in der "Parkstadt" Bogenhausen, einem ziemlich ruhigen Viertel Münchens, lässt sich ganz gut wohnen, wenngleich Einkaufsmöglichkeiten und Biergärten (wie auf der geliebten Theresienwiese) eher rar sind.

So weit einmal für's Erste. :)

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Etwas "ungut" für den Anfang ist, dass man sich doch von seinem Dialekt verabschieden muss, mit dem man eigentlich sonst recht gut durch ganz Österreich kommt. Aufgrund der Tatsache, dass die Menschen hier von überall herkommen und man hier fast keine richtigen Münchner (nach meinem subjektiven Eindruck) antrifft, sondern Hamburgern, Schwaben, Baden-Württenberger, etc.
münchen ist nicht mehr bayern, sondern eben eine verpreußte stadt. :mad:

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münchen is verpreußt und sauteuer. muss man echt überlegen ob es sich rentiert dorthin zu ziehen.

nürnberg is das gegenteil. billig, aber viele ossis ;(

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Wohne mittlerweile 2.5 Jahre im Freistaat und zwei davon direkt in München.

Grundsätzlich wird es in München nie langweilig, da immer was los ist. Egalt ob Kunst, Kultur oder Sport. Wer gerne Sport macht ist hier richtig. Die Seen im Süden von München (Starnberger See,...) sind in ca. 15-30min zu erreichen, die Alpen sind in ca. 45min mit dem Auto zu erreichen. Radfahren kann man super entlang der Isar. Auch abends wirds einem nie langweilig beim fortgehen.

Wie schon erwähnt wurde, verabschiedet man sich in München jedoch schnell vom Dialekt, da tatsächlich viele Hanseaten usw. hier leben. Echte bayerische Lebenskultur erlebt man hier hauptsächlich nur an Orten für Touristen (Englischer Garten, diverse Brauhäuser, Oktoberfest...)

Wie ebenfalls schon erwähnt sind die Lebenserhaltungskosten schon enorm im Vergleich zu anderen Städten, wobei sie in den letzten 12 Monaten etwas zurückgegangen sind. Grob kann man sagen, dass der Süden und natürlich das Zentrum der Staat die teureren Viertel sind. Der Norden ist etwas billiger Ich habe in folgenden Stadtteilen gewohnt:

Pasing: im Westen der Stadt, viel grün, eher Einfamilienhäuser-Gegend, generell etwas teurer, kein Nachtleben

Laim: Großstadt pur, keine Grünflächen, laut, super Verkehrsanbindung (10min bis zum Marienplatz), sehr gute Infrastruktur

Großhadern: Mischung aus Hochhäusern und Einfamlienhäusern am südwestlichen Stadtrand. Wirkt sehr künstlich erbaut ohne gute Infrastruktur. Ca. 15-20min bis Innenstadt mit U-Bahn. kein Nachtleben

Auf deine Hartz 4 Frage bezogen hab ich nur mal gehört, dass es im Norden (Moosach) so ist. Bin dort immer nur mit der S-Bahn vorbei gefahren und kann es somit nicht beurteilen. Auch vom Osten der Stadt weiß ich relativ wenig.

Trotz der meiner Meinung sehr schönen Stadt bin ich ca. 40km in den Norden nach Freising gezogen. Ich fühlte mich in München nie wirklich heimisch, da es meiner Meinung nach etwas künstlich wirkt. In Freising ist es so wie man sich Bayern vorstellt. Schöne Altstadt, Brauchtümer, Freundlichkeit (man grüßt sich auf der Straße), die Leute in den Geschäften sprechen dich per du im ärgsten Dialekt an. Kurz gesagt, hier fühlt man sich schnell heimisch :-) Und für die gleiche Miete bekomme ich 40qm mehr.

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München ist ein sauteueres, zu groß gewachsenes Dorf, in dem es von arroganten Schöseln nur so wimmelt. Niemals München. Niemals.

QFT

In Freising ist es so wie man sich Bayern vorstellt.

:yes:

:allaaah:TN_Huber%20Weisse.JPG:love:

bearbeitet von Zaza Zamtaradze

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Lässt sich wohl in folgendem Satz zusammenfassen, den mir ein richtiger Münchner letzten November, als ich in München war, gesagt hat: "In Minga san oafoch fit zfi Preißn"

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