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Gary Cherone

Öffentlichkeitsarbeit - Anregungspunkte

18 Beiträge in diesem Thema

Angesichts dessen, dass Rabid einen Werbespot drehen wird, um ihre Abbos zu bewerben, stell ich hier einmal folgende Punkte zu Anregung ins Forum:

Warum ist die Austria in Sachen Öffentlichkeitsarbeit so schwach?

Die Kooperation mit dem Kurier kann man wohl nur eine Farce bezeichnen. Eine Redaktion die sich öffentlich dazu bekennt, solange gegen die Austria zu schreiben bis sich Stronach zurückzieht? Und die dürfen sich dann Kooperationspartner nennen? Rudas schließt also einen Vertrag mit dem Feind ab um sich freiwillig verbal abwatschen zu lassen. Muss das sein?

Warum ist die Austria nicht fähig in Hinblick auf die negative Presse, nicht selbst verstärkt mit den Medien zusammenzuarbeiten um eine positivere Berichterstattung zu erwirken?

Warum kann die Austria nicht ein paar huntertausend Euro in Werbung stecken? Wenn eine finanziell angeschlagene Rabid das kann, muss das die Austria auch können. Warum keine Werbespots für einen Fussballverein machen, warum keine Gewista Plakate, warum Wien nicht violett einfärben? Wenn du es den Leuten lang genug eintrichterst, laufen sie ins Stadion. Machen Konzerne ja auch nicht anders.

Fanartikel und Fanshop: warum ist man hier noch auf 70er Niveau? Wenn man in andere europäische Großstädte kommt ist es selbstverständlich einen Fanshop am Bahnhof oder sogar Flughafen der jeweiligen lokalen Vereine anzutreffen. Diese Präsenz ist sehr wichtig, auch wenn sie speziell zu Beginn ein Verlustgeschäft darstellt.

Ich finde die oben angeführten Punkte sehr wichtig, denn nur wenn du zum Stadtbild dazugehörst kannst du in Wien was erreichen. Und für die nach Stronach Ära sind wir mehr denn je von den Fans abhängig. Das ist ja auch laut Magna eine der Begründungen für das Stadion, um die Austria auf eigene Beine zu stellen. Nur ohne Begleitmaßnahmen ist auch das Stadion zu wenig. Alle Freizeitmöglichkeiten haben ihn Wien ihre permanente Präsenz, nur der Fussball nicht.

Die Diskussion ist eröffnet!

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Austria und Marketing, PR, etc. passen ganz einfach ned zusammen - das ist so wie Rapid und guter Fußball. :D

Das Kurier ist aber sehr lächerlich. Zum einen weiß ich nicht ob das ein "Kooperationspartner" im eigentlichen Sinne ist. Meiner Ansicht nach ist das einfach ein Sponsor, der etwas zahlt (und nicht wir dem Kurier!) damit er auf unseren Leiberln sein darf. Demnach darf er imo auch schreiben was er will.

Zu den Fanshops: Es würde wohl wirklich wenig Sinn machen, an jedem größeren Punkt einen Fanshop zu errichten. Meiner Ansicht nach wäre ein Fanshop irgendwo am Stephansplatz bzw. in der näheren Umgebung ideal. Dort sind Touristen, die öffentlichen Anbindungen sind ideal, die Leute rennen dort am Tag tausende Male vorbei, etc. - und beim Stadion kann man sowieso keinen Fanshop machen, da die Verkäufer dann wohl nach einigen Jahren heftige soziale Probleme bekommen dürften, da dort keine Sau hinkommt.

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Medien und unabhängig? Wieso kommst du da drauf? Weil auf der Kronenzeitung unabhängig draufsteht? In Demokratien gibt es kaum unabhängige Medien. Aber eigentlich tut das jetzt ohnehin nichts zur Sache ...

Aber man kann sehr wohl PR - Arbeit leisten, und glaub mir, je mehr Austria-Mitarbeiter mit den Medien "verhabert" sind, desto bessere Presse hat die Austria. Das gleiche läuft auch in der Wirtschaft.

Meine Meinung ist, dass ich den Leuten eine Show bieten muss, damit sie ins Stadion kommen. Damit mein ich weniger das, was auf dem Rasen passiert, sondern das rundherum, ausserhalb des Stadions. Ich muss ihnen eintrichtern, dass sie etwas verpassen wenn sie nicht hingehen. Das schließt Präsenz in allen Medien durch Werbung ein, genauso wie ein oder zwei vernünftige Fanshops an markanten Punkten. Stephansdom ist hervorragender Vorschlag. Und man muss auch rechnen, dass es zu Beginn höhere Verluste gibt. Auf lange Sicht wird es sich allerdings rechnen. Bei den Zuschauerzahlen wird es sich bemerkbar machen. Und hast du schlechte Presse, musst du eben lauter sein als diese. Und das ist nicht mal so schwer. Glaubt mir, selbst simple Plakate bringen schon etwas. Ich glaube dass man viele Möglichkeiten auslässt, zu wenig getan wird auf diesem Gebiet.

Warum glaubst ihr, hat Rabid mehr Fans? Weil Werbung gemacht wird, indirekt. Beispielsweise durch die Medien, die positive Presse bringt viel, sehr viel. Durch Mundpropaganda läuft auch mehr. Die Möglichkeiten fallen für uns eben aus weswegen ich auf andere Möglichkeiten zurückgreifen würde (siehe oben).

bearbeitet von Gary Cherone

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@Cherone: Du hast zwar nicht ganz unrecht, wenn du sagst, dass Krone und Kurier für die Meinungsbildung der Ostösterreicher einen entscheidenden Beitrag leisten. Aber du kannst doch nicht ernsthaft vom Kurier verlangen, dass er, weil er dem Verein Geld gibt, keine kritischen Fragen mehr stellen darf und nur mehr Lobhudelei verbreiten soll.

"Ein paar hunderttausend Euro" in eine großangelegte PR-Kampagne zu investieren, damit die Austria in der Öffentlichkeit besser wegkommt, wäre wohl nichts anderes als eine etwas naive Geldverschwendungsaktion: Das Stronach-Engagement und alle seine Auswirkungen haben dem Verein einen Stempel aufgedrückt, der sich auch mit einer breiten Werbeoffensive nicht so schnell wegretuschieren lässt. Kleiner Tipp: Spart euch lieber das Geld für Sinnvolleres auf!

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@ thomyorke1

Warum ich das nicht naiv finde, ist folgendermaßen zu begründen:

Bei dieser Werbung geht es darum, den Wienern ins Bewusstsein zu rufen, dass die Austria einfach zu ihrer Stadt gehört. Wenn Du in Madrid, London, Rom ... usw. die Leute auf der Straße fragst, was denn so typisch für ihre Stadt ist, bekommst du nicht selten die großen regionalen Vereine als Antwort. In Wien undenkbar! Warum? Weil ich glaube, dass der Fussball in Österreich nicht nur die Nachwuchsarbeit verschlafen hat, sondern gar nicht erst realisiert hat (bzw. realisiert! ), dass er in direkter Konkurrenz zur Freizeitindustrie steht!!! Mir schwebt auch nicht vor die Rabid, Sportklub und Vienna Fans abzuwerben, sondern mehr diejenigen, die noch nie daran gedacht haben, ins Stadion zu gehen. Familien zum Beispiel. Sozusagen neue Märkte zu erschließen. Und natürlich die Fernsehaustrianer mobilisieren, die sind auch nicht so wenige! Und damit lege ich eine gute Basis für weitere Einnahmequellen. Vielen gefällt meine Vorstellung natürlich nicht, weil sie mit der "Gloryhunter-" bzw. Kommerziallisierungstour kommen. Nur ist der heutige Fussball fast ausschließlich nur noch Kommerz. Und nach diesen Regeln muss man auch nach aussen arbeiten. Heute muss man Menschen Entscheidungen abnehmen, sie an der Hand nehmen und eigentlich nur dort hinführen wo man sie haben will. Warum nicht auch im Fussball???

Und selbst wenn meine Annahmen und Anregungen so ganz falsch sein sollten (was ich bezweifle), ist nix tun noch immer schlechter.

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Vielen gefällt meine Vorstellung natürlich nicht, weil sie mit der "Gloryhunter-" bzw. Kommerziallisierungstour kommen.

Es ist zwar schön und gut dich so selbstreflexiv reden zu hören - sympathischer werden mir deine Vorschläge dadurch aber nicht.

Heute muss man Menschen Entscheidungen abnehmen, sie an der Hand nehmen und eigentlich nur dort hinführen wo man sie haben will. Warum nicht auch im Fussball???

Ich würde nichts lieber sagen als dass du damit einfach unrecht hast. Aber so ganz falsch ist das leider nicht. Trotzdem ist es, auch für einen profitorientierten Profiverein, einfach seelenlos, sich voll und ganz einer kapitalträchtigen Eventpolitik zu verschreiben. Wahre Fußballfans verzeihen so etwas nicht so schnell!

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Mir schwebt auch nicht vor die Rabid, Sportklub und Vienna Fans abzuwerben, sondern mehr diejenigen, die noch nie daran gedacht haben, ins Stadion zu gehen. Familien zum Beispiel. Sozusagen neue Märkte zu erschließen.

Wobei es genug (ist vielleicht ein bisschen übertrieben) gibt die von grün zu violett und umgekehrt wechseln.

Familien weiss ich nicht wie man sie anlocken sollte. Wenn sie kommen, gehören sie weit weg von den "Fanssektoren", denn ein um ein "Oaschloch, Wixer, Hurensohn" oder ähnliches zu hören werden die sicher nicht ins Stadion kommen ...

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Familien weiss ich nicht wie man sie anlocken sollte. Wenn sie kommen, gehören sie weit weg von den "Fanssektoren", denn ein um ein "Oaschloch, Wixer, Hurensohn" oder ähnliches zu hören werden die sicher nicht ins Stadion kommen ...

lol... warum einfach wenns kompliziert auch geht? Am besten wärs wohl wenn man diesen lustigen Schmäh einfach nimmer machen würde.

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