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admira wacker zwilling

Stadion-Projekt St.Pölten

48 posts in this topic

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6.9.2006

Online-Ausgabe

Eine Frage der Zeit

ROUVEN ERTLSCHWEIGER über St. Pölten und sein Stadion-Projekt.

Kommt es jetzt oder kommt es nicht? Das ist die große Frage. Und wenn ja, wann kommt es? Was den Stadion-Bau in St. Pölten betrifft, muss man sich in stoischer Gelassenheit und Geduld üben. Fakt ist, dass die Spatzen seit Monaten von den Dächern pfeifen, dass in St. Pölten ein neues Fußball-Stadion auf dem Areal der Landessportschule gebaut werden soll. Fakt ist ebenfalls, dass der Zeitpunkt, dieses Projekt durchzubringen, noch nie so günstig war wie jetzt. „Mitbewerber“ Admira liegt sportlich und wirtschaftlich am Boden. Und es darf auch nicht angenommen werden, dass sich die Südstädter so schnell wieder aus ihrem Wachkoma erholen werden.

Den SKN St. Pölten daher plausibel als neues NÖ-Zugpferd verkaufen zu können, wird nicht das Problem sein. Noch dazu wenn man sich mit Neo-Trainer Walter Hörmann bereits vor der Saison sportlich entsprechend gut aufgestellt hat. Den Fehler, sich mit der Realisierung sprich der Verlautbarung des Projektes aber zu lange Zeit zu lassen, sollte man nicht machen. Das birgt nämlich die Gefahr in sich, dass sich die Stimmen der Projekt-Kritiker formieren und mit der Zeit immer lauter werden.

Quelle: NÖN

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Hurra! Endlich wieder die St. Unnötig-Geschichte!!!

Wenn man bedenkt, dass das größte Bundesland mit den meisten aktiven Spielern in der obersten Liga 0 Vereine stellt und insgesamt im Profifußball Österreichs mit genau EINEM Verein vertreten ist, dann wird einem ja schnell klar, wie groß das Anliegen Niederösterreichs sein muss, viel in Fußball zu investieren.

Ein neues Stadion für einen Regionalligisten ist eine ähnlich beschränkte Idee wie jene, St. Pölten zur LH zu machen! Aber nachdem Dorfvereine wie Mattersdorf, Pasching oder Altach zur Zeit in Mode sind, darf St.Pölten natürlich auch nicht fehlen...

Dass die Admira seit Jahrzehnten vor St.Pölten steht, und dies zur Zeit trotz schlimmster Krise noch immer tut, ist offensichtlich egal.

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30.10.2006

Print-Ausgabe

„Vielleicht gehe ich ins Ausland“

FUSSBALL / Frenkie Schinkels über seinen Rauswurf bei der Austria, die falsche Philosophie beim SKN St. Pölten und seine Zukunft.

VON ROUVEN ERTLSCHWEIGER

NÖN: Wie geht es dir eine Woche nach deiner Entlassung bei der Wiener Austria? Hast du deinen Rauswurf schon verdaut?

Frenkie Schinkels: Ja. Aber die Situation ist trotzdem ungewohnt, weil man in einen anderen Tagesrhythmus kommt. Ich bin aber erleichtert, dass es vorbei ist, denn die letzten Wochen waren schon sehr hart für mich. Jeden Tag zu einer Mannschaft zu gehen, die Probleme mit der Vereinsphilosophie und mit der Prämienrechnung hat – das war nicht immer lustig und schon sehr mühsam.

NÖN: Trotzdem hast du bist dato kein böses Wort über die Austria verloren, und auf einen verbalen Rundumschlag verzichtet.

Schinkels: Weil ich die Probleme kenne. Und anscheinend erkennt sie der Verein jetzt auch. Das gibt Peter Stöger und mir die Bestätigung. Trotzdem bin ich traurig, dass erst jetzt aufeinmal eingesehen wird, dass es nur mit jungen Spielern alleine nicht geht. Die Austria hat andere Ansprüche. Jetzt kann man aber im Winter vier neue Spieler holen. Und jetzt aufeinmal gibt es auch Prämien.

NÖN: Obwohl du in Harmonie von den Veilchen geschieden bist, ist ein Violetter bei dir unten durch. Stichwort Toni Polster.

Schinkels: Polster hat ein großes Problem mit mir, weil ich kein Problem mit Frank Stronach habe. Dass Stronach nie in der Nationalmannschaft gespielt hat, wissen wir. Trotzdem kann man nicht sagen, er ist ahnunglos. Das ist unfair. Ich habe kein Verhältnis zu Polster und will auch keines haben. Er hat jetzt vier Wochen jeden Tag auf mich hingepeckt. Da hat der Respekt gefehlt.

NÖN: Szenenwechsel in die Landeshauptstadt. Du hast den SKN St. Pölten lange betreut. Wie beurteilst du die momentane Unruhe im Verein?

Schinkels: Das Problem ist, dass alle zu ungeduldig sind. Zudem kann die Vereinsphilosophie, die der SKN fährt, nicht gehen. Sie lügen sich selber an, wenn sie glauben, nur mit jungen Spielern aufzusteigen. Sie brauchen die Hilfe und das Geld vom Land, und sie brauchen kompetente Leute. Und sie dürfen nicht immer alles in Frage stellen, sondern müssen Trainer Walter Hörmann in Ruhe arbeiten lassen. Es müssen alle an einem Strang ziehen. Dass ist in der Vergangenheit im Vorstand nicht passiert, wie soll es dann in der Mannschaft funktionieren? NÖN: Im Hintergrund geistert immer wieder ein Fußball-Stadion durch die Gegend. Wie notwendig braucht St. Pölten deiner Meinung nach überhaupt so eine Arena?

Schinkels: Wenn es ein Stadion wird wie in Ried, würde ich selber beim Bauen mithelfen (lacht). Wenn man aber wieder von warmen Eislutschern träumt, und ein Stadion für die Regionalliga Ost errichten will, dann sollte man es lieber gleich lassen. Ich finde, dass wir in St. Pölten ein gescheites Stadion brauchen, weil wir uns das verdient haben.

NÖN: Kannst du dir wieder ein Engagement – egal in welcher Form - in der Landeshauptstadt vorstellen? Schinkels: Ja, weil es meine Heimatstadt ist. Ich finde generell, dass man die Kräfte bündeln sollte, und in St. Pölten alle Leute miteinbeziehen muss, die eine Ahnung vom Fußball haben. Ob das jetzt ein Toni Pfeffer ist, oder ich. Dann ist hier sehr vieles möglich. Auch dass man wieder ein paar tausend Leute ins Stadion bringt. Wenn ich irgendwo mithelfen kann, werde ich das auch tun.

NÖN: Sportlich ist der Spitzenfußball in NÖ am Sand. Wie siehst du die Lage?

Schinkels: Nicht so schwarz, wie viele andere vielleicht. O.k. Die Admira liegt im Koma, da sehe ich kein Land. Zudem identifiziert sich niemand mit dem Klub. Aber der SKN St. Pölten hat die Möglichkeit, etwas zu erreichen. Nur muss man jetzt endlich Taten setzen, und nicht nur immer davon reden. Ein Stadion bauen, eine Mannschaft formen. Dann hat man auch Erfolg. Ganz sicher.

NÖN: Für die Trainer-Pension bist du noch zu jung. Wie lauten also deine Pläne?

Schinkels: Bis Juli 2007 bin ich bei der Austria beurlaubt. Ich bin aber kein Mensch, der sein Geld bekommt, und nur spazieren geht. Jetzt mache ich einmal ein paar Wochen Urlaub und relaxe, dann schauen wir weiter. Vielleicht gehe ich ins Ausland, ich bin mit einigen Klubs in Kontakt. Es muss aber ein Verein mit Perspektiven sein. Das ist etwas, was ich bei der Wiener Austria gelernt habe.

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30.10.2006

Print-Ausgabe

„Vielleicht gehe ich ins Ausland“

FUSSBALL / Frenkie Schinkels über seinen Rauswurf bei der Austria, die falsche Philosophie beim SKN St. Pölten und seine Zukunft.

VON ROUVEN ERTLSCHWEIGER

NÖN: Wie geht es dir eine Woche nach deiner Entlassung bei der Wiener Austria? Hast du deinen Rauswurf schon verdaut?

Frenkie Schinkels: Ja. Aber die Situation ist trotzdem ungewohnt, weil man in einen anderen Tagesrhythmus kommt. Ich bin aber erleichtert, dass es vorbei ist, denn die letzten Wochen waren schon sehr hart für mich. Jeden Tag zu einer Mannschaft zu gehen, die Probleme mit der Vereinsphilosophie und mit der Prämienrechnung hat – das war nicht immer lustig und schon sehr mühsam.

NÖN: Trotzdem hast du bist dato kein böses Wort über die Austria verloren, und auf einen verbalen Rundumschlag verzichtet.

Schinkels: Weil ich die Probleme kenne. Und anscheinend erkennt sie der Verein jetzt auch. Das gibt Peter Stöger und mir die Bestätigung. Trotzdem bin ich traurig, dass erst jetzt aufeinmal eingesehen wird, dass es nur mit jungen Spielern alleine nicht geht. Die Austria hat andere Ansprüche. Jetzt kann man aber im Winter vier neue Spieler holen. Und jetzt aufeinmal gibt es auch Prämien.

NÖN: Obwohl du in Harmonie von den Veilchen geschieden bist, ist ein Violetter bei dir unten durch. Stichwort Toni Polster.

Schinkels: Polster hat ein großes Problem mit mir, weil ich kein Problem mit Frank Stronach habe. Dass Stronach nie in der Nationalmannschaft gespielt hat, wissen wir. Trotzdem kann man nicht sagen, er ist ahnunglos. Das ist unfair. Ich habe kein Verhältnis zu Polster und will auch keines haben. Er hat jetzt vier Wochen jeden Tag auf mich hingepeckt. Da hat der Respekt gefehlt.

NÖN: Szenenwechsel in die Landeshauptstadt. Du hast den SKN St. Pölten lange betreut. Wie beurteilst du die momentane Unruhe im Verein?

Schinkels: Das Problem ist, dass alle zu ungeduldig sind. Zudem kann die Vereinsphilosophie, die der SKN fährt, nicht gehen. Sie lügen sich selber an, wenn sie glauben, nur mit jungen Spielern aufzusteigen. Sie brauchen die Hilfe und das Geld vom Land, und sie brauchen kompetente Leute. Und sie dürfen nicht immer alles in Frage stellen, sondern müssen Trainer Walter Hörmann in Ruhe arbeiten lassen. Es müssen alle an einem Strang ziehen. Dass ist in der Vergangenheit im Vorstand nicht passiert, wie soll es dann in der Mannschaft funktionieren? NÖN: Im Hintergrund geistert immer wieder ein Fußball-Stadion durch die Gegend. Wie notwendig braucht St. Pölten deiner Meinung nach überhaupt so eine Arena?

Schinkels: Wenn es ein Stadion wird wie in Ried, würde ich selber beim Bauen mithelfen (lacht). Wenn man aber wieder von warmen Eislutschern träumt, und ein Stadion für die Regionalliga Ost errichten will, dann sollte man es lieber gleich lassen. Ich finde, dass wir in St. Pölten ein gescheites Stadion brauchen, weil wir uns das verdient haben.

NÖN: Kannst du dir wieder ein Engagement – egal in welcher Form - in der Landeshauptstadt vorstellen? Schinkels: Ja, weil es meine Heimatstadt ist. Ich finde generell, dass man die Kräfte bündeln sollte, und in St. Pölten alle Leute miteinbeziehen muss, die eine Ahnung vom Fußball haben. Ob das jetzt ein Toni Pfeffer ist, oder ich. Dann ist hier sehr vieles möglich. Auch dass man wieder ein paar tausend Leute ins Stadion bringt. Wenn ich irgendwo mithelfen kann, werde ich das auch tun.

NÖN: Sportlich ist der Spitzenfußball in NÖ am Sand. Wie siehst du die Lage?

Schinkels: Nicht so schwarz, wie viele andere vielleicht. O.k. Die Admira liegt im Koma, da sehe ich kein Land. Zudem identifiziert sich niemand mit dem Klub. Aber der SKN St. Pölten hat die Möglichkeit, etwas zu erreichen. Nur muss man jetzt endlich Taten setzen, und nicht nur immer davon reden. Ein Stadion bauen, eine Mannschaft formen. Dann hat man auch Erfolg. Ganz sicher.

NÖN: Für die Trainer-Pension bist du noch zu jung. Wie lauten also deine Pläne?

Schinkels: Bis Juli 2007 bin ich bei der Austria beurlaubt. Ich bin aber kein Mensch, der sein Geld bekommt, und nur spazieren geht. Jetzt mache ich einmal ein paar Wochen Urlaub und relaxe, dann schauen wir weiter. Vielleicht gehe ich ins Ausland, ich bin mit einigen Klubs in Kontakt. Es muss aber ein Verein mit Perspektiven sein. Das ist etwas, was ich bei der Wiener Austria gelernt habe.

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Ich weiß nicht, was das hier verloren hat, dieser Beitrag hat absolut nichts mit der Admira zu tun.

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Ich weiß nicht, was das hier verloren hat, dieser Beitrag hat absolut nichts mit der Admira zu tun.

1279647[/snapback]

NAJA...

Die Admira liegt im Koma, da sehe ich kein Land. Zudem identifiziert sich niemand mit dem Klub. Aber der SKN St. Pölten hat die Möglichkeit, etwas zu erreichen. Nur muss man jetzt endlich Taten setzen, und nicht nur immer davon reden. Ein Stadion bauen, eine Mannschaft formen. Dann hat man auch Erfolg. Ganz sicher.

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Ich weiß nicht, was das hier verloren hat, dieser Beitrag hat absolut nichts mit der Admira zu tun.

da bereits des öfteren versucht wurde uns nach st.pölten zwangsumzusiedeln muß alles was in st.pölten passiert mit wachsamen auge beobachtet werden, da bräuchte admira nicht mal erwähnt werden und schon hat es ne berechtigung hier drinnen zu stehen. (solange der schwarze mann nicht abgewählt oder abgelöst wird)

allein schon wegen der landesförderung vom land wär es zb ne katastrophe wenn die uns mal überholen.

Edited by admira wacker zwilling

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da bereits des öfteren versucht wurde uns nach st.pölten zwangsumzusiedeln muß alles was in st.pölten passiert mit wachsamen auge beobachtet werden, da bräuchte admira nicht mal erwähnt werden und schon hat es ne berechtigung hier drinnen zu stehen.  (solange der schwarze mann nicht abgewählt oder abgelöst wird)

allein schon wegen der landesförderung vom land wär es zb ne katastrophe wenn die uns mal überholen.

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Bitte das war ein Interview mit Schinkels, der bei St. Pölten zur Zeit rein gar nichts zu sagen hat und nicht eine Stadionentscheidung.

Posten wir jetzt alle Interviews mit Personen aus St. Pölten hier rein?

Oder weil jemand die Admira abfällig erwähnt (leider nicht ganz zu unrecht)?

Das gehört vielleicht in einen Austria oder S. Pölten Channel aber sicher nicht hier rein!

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jetzt mal ganz am rande...

"ano 2006 dank pucher & co abgestiegen - der senat 5 gab uns fast den rest... - dank weiss sind wir kurzfristig wieder auferstanden - doch was jetzt?!"

ähm, die admira ist aber schon sportlich auch abgestiegen.

verschwörungstheorie?

on topic:

wenn man sich den voith-platz anschaut, muss man zu dem schluss kommen, dass ein verein, der in die redzac will, auf jeden fall ein ordentliches stadion braucht.

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jetzt mal ganz am rande...

"ano 2006 dank pucher & co abgestiegen - der senat 5 gab uns fast den rest... - dank weiss sind wir kurzfristig wieder auferstanden - doch was jetzt?!"

ähm, die admira ist aber schon sportlich auch abgestiegen.

verschwörungstheorie?

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Sportlich gesehen ist Admira verdient abgestiegen, keine Frage.

Nur hat man einerseits der Admira für die neue Saisonplanung massiv geschadet, da man die Lizenz verwährte, und allem Anschein nach ganz klar zu Unrecht, falls es tatsächlich an den genannten Punkt gelegen ist (da die 32group angeblich nicht klagbar sei, was sich als gänzlich falsche Behauptung herausstellte)

Andererseit hätten der GAK und Sturm die Lizenz auf keinen Fall erhalten dürfen, da die Haftungserklärung erst nach der Lizenzvergabe (Juli) beschlossen wurden, Haftungserklärungen aber lt. Bestimmungen bereits beim Lizenzierungsverfahren (Mai) fix und fertig am Tisch liegen müssen.

Desweiteren hat das Land Steiermark bei Ihrer Haftungserklärung bei Sturm zahlreiche Klausel einbauen lassen, damit das Land dann doch nicht haften muss, also eine Haftungserklärung, wo aber praktisch niemand dafür haften muss.

Und wäre das Lizenzierungsverfahren korrekt durchgeführt worden, dann hätte man GAK und Sturm die Lizenz verweigern müssen, und die Admira wäre nach wie vor in der Bundesliga.

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Und wäre das Lizenzierungsverfahren korrekt durchgeführt worden, dann hätte man GAK und Sturm die Lizenz verweigern müssen, und die Admira wäre nach wie vor in der Bundesliga.

1280917[/snapback]

Wenn ich mir den Zustand der Admira so ansehe, bin ich mir da nicht so sicher. Dann wären wohl alle 3 von dir genannten Vereine weg vom Fenster.

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