Admira Fan V.I.P. Geschrieben Sonntag um 13:56 Gratulation zum Double!! 5 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
papomilano Sola non la lascio mai Geschrieben Sonntag um 14:02 Gratulation zum Double! Hochverdient! 7 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Altacher_6844 Surft nur im ASB Geschrieben Sonntag um 14:05 Gratulation zum Double! Lg aus dem Ländle 🖤🤍 8 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Bohemian Flexer schwarz auf weiß Geschrieben Sonntag um 15:09 10 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Bohemian Flexer schwarz auf weiß Geschrieben vor 20 Stunden Die besten Interviews kommen zum Schluss 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FootballLab Sehr bekannt im ASB Geschrieben vor 20 Stunden Gratuliation zum Titel! Schön wenn ein Traditionsverein nach so langer Zeit wieder einen Titel holt... Für den Fußball ist diese Abwechslung so wichtig... Wer weiß ob nicht die RB Dominanz wieder zurück kommt... Die zwei Titel kann euch jetzt keiner mehr Wegnehmen... 5 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Bohemian Flexer schwarz auf weiß Geschrieben vor 19 Stunden Bohemian Flexer schrieb vor 13 Stunden: 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Dr med Den Rasen Beruf: ASB-Poster Geschrieben vor 15 Stunden LASK Meister, bw abgestiegen. Der schönste letzte Spieltag in meinem Leben! 20 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Traunseelaskler ASB-Legende Geschrieben vor 7 Stunden (bearbeitet) Es ist einfach so verrückt, sich die Geschichte des LASK in dieser Saison anzuschauen. Nun gut, das gilt wohl eigentlich fast für die gesamte Vereinsgeschichte, bei uns ist Absurdität gewissermaßen die Realität. Eine stabile Saison von Beginn bis zum Ende, ohne große Turbulenzen - ein Meistertitel, nachdem man stets vorne dabei war und laufend zu den Titelkandidaten zählte, all das gibt es bei uns nicht. Schon die Art und Weise, wie das Double 1965 entstanden ist (insbesondere der Verlauf der Meisterschaft) war ja komplett verrückt. So manche Parallelitäten zu heute wurden in den vergangenen Wochen eh schon häufig angesprochen. Egal ob man ein halbes oder ein ganzes Jahr zurückgeht, ob man zwei, drei, fünf oder gar zehn Jahre oder möglicherweise sogar mehrere Jahrzehnte zurückblickt - die Geschichte des LASK ist stets geprägt von maximaler Kuriosität - eine Geschichte, die sich kein Drehbuchautor der Welt auch nur im Ansatz ausdenken könnte. Wie oft haben wir uns schon gefragt, ob dieser Verein nicht doch eigentlich ein Satireprojekt ist? Nehmen wir diese Saison her. Sportlich gesehen war man ja vor dem Saisonstart eigentlich recht zuversichtlich, denn reden konnte Sacramento recht gut. Nichtsdestotrotz hing der nach wie vor ungeklärte Konflikt abseits des Platzes weiterhin wie ein Schatten über dem Verein - auch ich fühlte mich emotional ungewohnt distanziert beim Betrachten der Spiele - aus heutiger Sicht kaum mehr vorstellbar. Dann kam noch der sportliche Misserfolg dazu, was die Stimmung noch schlechter werden lies - als gelernter LASKler wähnte man sich natürlich bereits wieder im Abstiegskampf. Was dann, beginndend rund um den 7. Spieltag, alles in kürzester Zeit passierte, würde ohnehin kaum ein Mensch glauben, der nicht dabei war. Man könnte minimale Zeiträume herauspicken, die den LASK wie die Faust aufs Auge beschreiben: Zuallererst die Tage rund um das erste Stadtderby. Die Einigung zwischen dem Verein und der Fanszene (infolge der allgemein positiven Entwicklungen im Verein) brachte zumindest wieder einmal positive Energie in Anbetracht der tristen sportlichen Lage. Wir waren vor dieser Partie punktegleich mit dem GAK Vorletzter, Blau Weiß mit einem Punkt mehr einen Platz vor uns - die Bezeichnung "Kellerderby" war demnach passend. Das Spiel war wahrlich kein Leckerbissen, doch dank Lang gelang es dann doch, dieses wichtige Spiel zu gewinnen. Die Erleichterung war groß, ebenso die Hoffnung, dass man diese positive Energie mitnehmen und sich in der Folge etwas stabilisieren kann. Der Tenor war eindeutig: Nach so vielen Trainerwechseln muss man auf dieser Position jetzt Sacramento trotz dürftiger Auftritte etwas länger das Vertrauen schenken. Aber es wäre nicht der LASK, wenn nicht just dann, wenn man einmal einem Trainer mehr Zeit geben würde, andere Gründe zu einer Trennung führen würden. Gerade noch ein bejubelter Derbysieg nach Rückkehr der aktiven Fanszene und wenig später schon wieder der Schock des nächsten Trainerwechsels. Als nächstes Ereignis jener Tage muss man fast das zwei Runden später stattfindende Heimspiel gegen Hartberg hernehmen. Es war das zweite von zwei Spielen unter der interimistischen Leitung von Ritscher - das erste hatte man ja gegen Kühbauer's WAC verloren, der rund um das Duell unter anderem betonte, wie sehr er Ritscher schätze. Dazu kam auch noch die Geschichte bezüglich der nicht ausgezahlten Gelder für Nastl. Hätte man zu diesem Zeitpunkt nur schon zwei Wochen in die Zukunft schauen können! Aber eigentlich geht es hier ja um das Hartberg-Spiel. Eine gefühlt leblose Mannschaft schafft es, innerhalb der letzten fünf Minuten ein eigentlich verdientes 0:3 noch in ein 3:3 zu verwandeln und damit ein Stück Geschichte zu schreiben. Am Ende konnte man sich ob des Auftritts gar nicht so recht darüber freuen - ungläubiges Kopfschütteln trifft es wohl besser, wieder einmal verbunden mit dem Gedankengang: "Ja, das ist halt der LASK, so wie wir ihn kennen und lieben gelernt haben." Das dritte Ereignis jener Tage erklärt sich von selbst - die Rückkehr von Kühbauer zum LASK bewies wieder einmal, dass bei diesem Verein Denkunmögliches immer möglich ist. Genau das selbe hatte uns eigentlich schon die erste Kühbauer-Verpflichtung gezeigt, ebenso auch wie die Kühbauer-Entlassung. Und doch ist es spannend, wie wir als LASK-Fans doch immer wieder von Geschehnissen überrascht werden. Das Lesen der Kommentare rund um die erste Kühbauer-Verpflichtung, um die Kühbauer-Entlassung, sowie um die zweite Kühbauer-Verpflichtung ist aus der heutigen Perspektive einfach nur köstlich. Auch das beschreibt so ein Leben als LASK-Fan: Man durchlebt gefühlt jede nur denkbare Emotion, teilweise innerhalb von kürzester Zeit - aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich mit einem Schmunzeln daran zurückerinnert und denkt: "Ja, das ist halt der LASK, wie er immer war und immer sein wird." Die folgende Erfolgsstory unter Kühbauer glaubt einem sowieso kein Mensch. Der Meisterzug rollte ab dem Beginn seiner zweiten Amtszeit eigentlich nur als Gag, ehe man sich selbst im Laufe der Zeit dann doch auch zunehmend dabei beobachten konnte, das Denkunmögliche tatsächlich nicht mehr für unmöglich zu halten. Zum Zeitpunkt des berühmten Adeniran-Zitates, welches nach dem gestrigen Sieg ja auch von Horvath und Co. wieder aufgegriffen wurde, habe ich persönlich aber noch nicht im Entferntesten daran gedacht. Damals waren wir infolge des Sieges im Auswärtsderby gerade einmal auf Platz 7 vorgerrückt und damit voll zurück im Kampf um das obere Playoff. Auch im Frühjahr gibt es so viele Spiele, die für sich gesehen verrückt waren - alleine, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Spiele wir nach Rückstand noch drehen konnten. Ich denke etwa an die drei Cup-Spiele: 0:2 gegen Blau Weiß hinten, 0:1 bei einem furchtbaren Spiel in Ried hinten, 0:1 und 1:2 gegen Altach hinten - alle Spiele haben wir gedreht und damit drei unglaublich emotionale Siege eingefahren. Ohne Drama geht es beim LASK einfach nicht! Aus dem Meisterkampf heraußen wähnten wir uns nach den ersten beiden Spieltagen im oberen Playoff auch bereits. Der Flow schien etwas verlorengegangen zu sein, wir standen nur noch auf dem fünften Platz. Doch einmal mehr bewies sich, dass diese Mannschaft niemals aufgibt und dass man den LASK niemals abschreiben sollte. Kein Spiel sollten wir danach mehr verlieren, Drama gab es natürlich dennoch zuhauf: Sei es etwa das 3:2 in Salzburg mit dem Siegtreffer in letzter Sekunde, nachdem man erst in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich hinnehmen müssen hatte, oder seien es die beiden Duelle gegen Sturm, als so vieles schief lief und wir dennoch keine entscheidende Niederlage hinnehmen mussten. Gerade der heroische Punkt im Rückspiel trotz doppelter Unterzahl und einem ungeschickt verursachten Elfmeter war ein kleines Meisterstück für sich - und rückblickend betrachtet entscheidend. Natürlich hätten wir es uns auch einfacher machen können, aber das wäre ja fad und dem LASK, wie wir ihn kennen, irgendwie nicht gerecht geworden. Ja, und nun stehen wir da und sind Doublesieger. Ein Double, verbunden mit zahlreichen Geschichten, die sich eigentlich kaum ein Mensch ausdenken kann (das hier war ja auch nur ein kleiner Auszug, es gäbe so viel mehr zu erzählen) - eben ganz in LASK-Manier. Die wenigsten LASK-Fans waren 1965 dabei, als uns dieses Kunststück zum ersten Mal gelang und doch war 1965 neben 1908 stets die zweite wichtige Zahl, die sich im Hirn jedes LASKlers eingebrannt hatte. Nun geht auch das Jahr 2026 in die Vereinsgeschichte ein, was aber die Bedeutung von 1965 aus meiner Sicht keineswegs schmälert. Der heurige Doublegewinn ändert ja nichts daran, dass damals erstmals der Cup- und der Meistertitel an eine Mannschaft außerhalb von Wien gingen. Und das Double ändert ebenso nicht daran, dass Generationen von LASKlern eine emotionale Bindung mit dem Jahr 1965 und seinen Geschichten aufgebaut haben, ohne teilweise auch nur annähernd selbst dabei gewesen zu sein. Deswegen sage ich: 65 ist trotzdem weiterhin vü z'laung her, aber dank dem Jahr 2026 konnte der Hunger erstmals seit damals wieder so richtig gestillt werden. Und trotzdem wird Linz auch nächste Saison wieder hungrig sein und mehr wollen. Aber jetzt lacht endlich mal wieder der LASK so richtig owa vom Thron! bearbeitet vor 7 Stunden von Traunseelaskler 27 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Der Athletiker Ich fordere drakonische Strafen. Geschrieben vor 7 Stunden Traunseelaskler schrieb vor 15 Minuten: Es ist einfach so verrückt, sich die Geschichte des LASK in dieser Saison anzuschauen. Nun gut, das gilt wohl eigentlich fast für die gesamte Vereinsgeschichte, bei uns ist Absurdität gewissermaßen die Realität. Eine stabile Saison von Beginn bis zum Ende, ohne große Turbulenzen - ein Meistertitel, nachdem man stets vorne dabei war und laufend zu den Titelkandidaten zählte, all das gibt es bei uns nicht. Schon die Art und Weise, wie das Double 1965 entstanden ist (insbesondere der Verlauf der Meisterschaft) war ja komplett verrückt. So manche Parallelitäten zu heute wurden in den vergangenen Wochen eh schon häufig angesprochen. Egal ob man ein halbes oder ein ganzes Jahr zurückgeht, ob man zwei, drei, fünf oder gar zehn Jahre oder möglicherweise sogar mehrere Jahrzehnte zurückblickt - die Geschichte des LASK ist stets geprägt von maximaler Kuriosität - eine Geschichte, die sich kein Drehbuchautor der Welt auch nur im Ansatz ausdenken könnte. Wie oft haben wir uns schon gefragt, ob dieser Verein nicht doch eigentlich ein Satireprojekt ist? Nehmen wir diese Saison her. Sportlich gesehen war man ja vor dem Saisonstart eigentlich recht zuversichtlich, denn reden konnte Sacramento recht gut. Nichtsdestotrotz hing der nach wie vor ungeklärte Konflikt abseits des Platzes weiterhin wie ein Schatten über dem Verein - auch ich fühlte mich emotional ungewohnt distanziert beim Betrachten der Spiele - aus heutiger Sicht kaum mehr vorstellbar. Dann kam noch der sportliche Misserfolg dazu, was die Stimmung noch schlechter werden lies - als gelernter LASKler wähnte man sich natürlich bereits wieder im Abstiegskampf. Was dann, beginndend rund um den 7. Spieltag, alles in kürzester Zeit passierte, würde ohnehin kaum ein Mensch glauben, der nicht dabei war. Man könnte minimale Zeiträume herauspicken, die den LASK wie die Faust aufs Auge beschreiben: Zuallererst die Tage rund um das erste Stadtderby. Die Einigung zwischen dem Verein und der Fanszene (infolge der allgemein positiven Entwicklungen im Verein) brachte zumindest wieder einmal positive Energie in Anbetracht der tristen sportlichen Lage. Wir waren vor dieser Partie punktegleich mit dem GAK Vorletzter, Blau Weiß mit einem Punkt mehr einen Platz vor uns - die Bezeichnung "Kellerderby" war demnach passend. Das Spiel war wahrlich kein Leckerbissen, doch dank Lang gelang es dann doch, dieses wichtige Spiel zu gewinnen. Die Erleichterung war groß, ebenso die Hoffnung, dass man diese positive Energie mitnehmen und sich in der Folge etwas stabilisieren kann. Der Tenor war eindeutig: Nach so vielen Trainerwechseln muss man auf dieser Position jetzt Sacramento trotz dürftiger Auftritte etwas länger das Vertrauen schenken. Aber es wäre nicht der LASK, wenn nicht just dann, wenn man einmal einem Trainer mehr Zeit geben würde, andere Gründe zu einer Trennung führen würden. Gerade noch ein bejubelter Derbysieg nach Rückkehr der aktiven Fanszene und wenig später schon wieder der Schock des nächsten Trainerwechsels. Als nächstes Ereignis jener Tage muss man fast das zwei Runden später stattfindende Heimspiel gegen Hartberg hernehmen. Es war das zweite von zwei Spielen unter der interimistischen Leitung von Ritscher - das erste hatte man ja gegen Kühbauer's WAC verloren, der rund um das Duell unter anderem betonte, wie sehr er Ritscher schätze. Dazu kam auch noch die Geschichte bezüglich der nicht ausgezahlten Gelder für Nastl. Hätte man zu diesem Zeitpunkt nur schon zwei Wochen in die Zukunft schauen können! Aber eigentlich geht es hier ja um das Hartberg-Spiel. Eine gefühlt leblose Mannschaft schafft es, innerhalb der letzten fünf Minuten ein eigentlich verdientes 0:3 noch in ein 3:3 zu verwandeln und damit ein Stück Geschichte zu schreiben. Am Ende konnte man sich ob des Auftritts gar nicht so recht darüber freuen - ungläubiges Kopfschütteln trifft es wohl besser, wieder einmal verbunden mit dem Gedankengang: "Ja, das ist halt der LASK, so wie wir ihn kennen und lieben gelernt haben." Das dritte Ereignis jener Tage erklärt sich von selbst - die Rückkehr von Kühbauer zum LASK bewies wieder einmal, dass bei diesem Verein Denkunmögliches immer möglich ist. Genau das selbe hatte uns eigentlich schon die erste Kühbauer-Verpflichtung gezeigt, ebenso auch wie die Kühbauer-Entlassung. Und doch ist es spannend, wie wir als LASK-Fans doch immer wieder von Geschehnissen überrascht werden. Das Lesen der Kommentare rund um die erste Kühbauer-Verpflichtung, um die Kühbauer-Entlassung, sowie um die zweite Kühbauer-Verpflichtung ist aus der heutigen Perspektive einfach nur köstlich. Auch das beschreibt so ein Leben als LASK-Fan: Man durchlebt gefühlt jede nur denkbare Emotion, teilweise innerhalb von kürzester Zeit - aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich mit einem Schmunzeln daran zurückerinnert und denkt: "Ja, das ist halt der LASK, wie er immer war und immer sein wird." Die folgende Erfolgsstory unter Kühbauer glaubt einem sowieso kein Mensch. Der Meisterzug rollte ab dem Beginn seiner zweiten Amtszeit eigentlich nur als Gag, ehe man sich selbst im Laufe der Zeit dann doch auch zunehmend dabei beobachten konnte, das Denkunmögliche tatsächlich nicht mehr für unmöglich zu halten. Zum Zeitpunkt des berühmten Adeniran-Zitates, welches nach dem gestrigen Sieg ja auch von Horvath und Co. wieder aufgegriffen wurde, habe ich persönlich aber noch nicht im Entferntesten daran gedacht. Damals waren wir infolge des Sieges im Auswärtsderby gerade einmal auf Platz 7 vorgerrückt und damit voll zurück im Kampf um das obere Playoff. Auch im Frühjahr gibt es so viele Spiele, die für sich gesehen verrückt waren - alleine, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Spiele wir nach Rückstand noch drehen konnten. Ich denke etwa an die drei Cup-Spiele: 0:2 gegen Blau Weiß hinten, 0:1 bei einem furchtbaren Spiel in Ried hinten, 0:1 und 1:2 gegen Altach hinten - alle Spiele haben wir gedreht und damit drei unglaublich emotionale Siege eingefahren. Ohne Drama geht es beim LASK einfach nicht! Aus dem Meisterkampf heraußen wähnten wir uns nach den ersten beiden Spieltagen im oberen Playoff auch bereits. Der Flow schien etwas verlorengegangen zu sein, wir standen nur noch auf dem fünften Platz. Doch einmal mehr bewies sich, dass diese Mannschaft niemals aufgibt und dass man den LASK niemals abschreiben sollte. Kein Spiel sollten wir danach mehr verlieren, Drama gab es natürlich dennoch zuhauf: Sei es etwa das 3:2 in Salzburg mit dem Siegtreffer in letzter Sekunde, nachdem man erst in der Nachspielzeit den 2:2 Ausgleich hinnehmen musste, oder die beiden Duelle gegen Sturm, als so vieles schief lief und wir dennoch keine entscheidende Niederlage hinnehmen mussten. Gerade der heroische Punkt im Rückspiel trotz doppelter Unterzahl und einem ungeschickt verursachten Elfmeter war ein kleines Meisterstück für sich - und rückblcikend betrachtet entscheidend. Natürlich hätten wir es uns auch einfacher machen können, aber das wäre ja fad und wäre dem LASK, wie wir in kennen irgendwie nicht gerecht geworden. Ja, und nun stehen wir da und sind Doublesieger. Ein Double, verbunden mit zahlreichen Geschichten, die sich eigentlich kaum ein Mensch ausdenken kann (das hier war ja auch nur ein kleiner Auszug, es gäbe so viel mehr zu erzählen) - eben ganz in LASK-Manier. Die wenigsten LASK-Fans waren 1965 dabei, als uns dieses Kunststück zum ersten Mal gelang und doch war 1965 neben 1908 stets die zweite wichtige Zahl, die sich im Hirn jedes LASKlers eingebrannt hat. Nun geht auch das Jahr 2026 in die Vereinsgeschichte ein, was aber die Bedeutung von 1965 aus meiner Sicht keineswegs schmälert. Der heurige Doublegewinn ändert ja nichts daran, dass damals erstmals Titel an eine Mannschaft außerhalb von Wien gingen. Und das Double ändert ebenso nicht daran, dass Generationen von LASKlern eine emotionale Bindung mit dem Jahr 1965 und seinen Geschichten aufgebaut haben, ohne teilweise auch nur annähernd selbst dabei gewesen zu sein. Deswegen sage ich: 65 ist trotzdem weiterhin vü z'laung her, aber dank dem Jahr 2026 konnte der Hunger erstmals seit damals so richtig gestillt werden. Und trotzdem wird Linz auch nächste Saison wieder hungrig sein und mehr wollen. Aber jetzt lacht endlich mal wieder der LASK so richtig owa vom Thron! Respekt für so viele Worte. Bin über Videos und Bilder schauen und überlegen, ob das jetzt wahr ist, noch nicht drübergekommen 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
GH78 Kennt das ASB in und auswendig Geschrieben vor 3 Stunden Traunseelaskler schrieb vor 4 Stunden: Es ist einfach so verrückt, sich die Geschichte des LASK in dieser Saison anzuschauen. Nun gut, das gilt wohl eigentlich fast für die gesamte Vereinsgeschichte, bei uns ist Absurdität gewissermaßen die Realität. Eine stabile Saison von Beginn bis zum Ende, ohne große Turbulenzen - ein Meistertitel, nachdem man stets vorne dabei war und laufend zu den Titelkandidaten zählte, all das gibt es bei uns nicht. Schon die Art und Weise, wie das Double 1965 entstanden ist (insbesondere der Verlauf der Meisterschaft) war ja komplett verrückt. So manche Parallelitäten zu heute wurden in den vergangenen Wochen eh schon häufig angesprochen. Egal ob man ein halbes oder ein ganzes Jahr zurückgeht, ob man zwei, drei, fünf oder gar zehn Jahre oder möglicherweise sogar mehrere Jahrzehnte zurückblickt - die Geschichte des LASK ist stets geprägt von maximaler Kuriosität - eine Geschichte, die sich kein Drehbuchautor der Welt auch nur im Ansatz ausdenken könnte. Wie oft haben wir uns schon gefragt, ob dieser Verein nicht doch eigentlich ein Satireprojekt ist? Nehmen wir diese Saison her. Sportlich gesehen war man ja vor dem Saisonstart eigentlich recht zuversichtlich, denn reden konnte Sacramento recht gut. Nichtsdestotrotz hing der nach wie vor ungeklärte Konflikt abseits des Platzes weiterhin wie ein Schatten über dem Verein - auch ich fühlte mich emotional ungewohnt distanziert beim Betrachten der Spiele - aus heutiger Sicht kaum mehr vorstellbar. Dann kam noch der sportliche Misserfolg dazu, was die Stimmung noch schlechter werden lies - als gelernter LASKler wähnte man sich natürlich bereits wieder im Abstiegskampf. Was dann, beginndend rund um den 7. Spieltag, alles in kürzester Zeit passierte, würde ohnehin kaum ein Mensch glauben, der nicht dabei war. Man könnte minimale Zeiträume herauspicken, die den LASK wie die Faust aufs Auge beschreiben: Zuallererst die Tage rund um das erste Stadtderby. Die Einigung zwischen dem Verein und der Fanszene (infolge der allgemein positiven Entwicklungen im Verein) brachte zumindest wieder einmal positive Energie in Anbetracht der tristen sportlichen Lage. Wir waren vor dieser Partie punktegleich mit dem GAK Vorletzter, Blau Weiß mit einem Punkt mehr einen Platz vor uns - die Bezeichnung "Kellerderby" war demnach passend. Das Spiel war wahrlich kein Leckerbissen, doch dank Lang gelang es dann doch, dieses wichtige Spiel zu gewinnen. Die Erleichterung war groß, ebenso die Hoffnung, dass man diese positive Energie mitnehmen und sich in der Folge etwas stabilisieren kann. Der Tenor war eindeutig: Nach so vielen Trainerwechseln muss man auf dieser Position jetzt Sacramento trotz dürftiger Auftritte etwas länger das Vertrauen schenken. Aber es wäre nicht der LASK, wenn nicht just dann, wenn man einmal einem Trainer mehr Zeit geben würde, andere Gründe zu einer Trennung führen würden. Gerade noch ein bejubelter Derbysieg nach Rückkehr der aktiven Fanszene und wenig später schon wieder der Schock des nächsten Trainerwechsels. Als nächstes Ereignis jener Tage muss man fast das zwei Runden später stattfindende Heimspiel gegen Hartberg hernehmen. Es war das zweite von zwei Spielen unter der interimistischen Leitung von Ritscher - das erste hatte man ja gegen Kühbauer's WAC verloren, der rund um das Duell unter anderem betonte, wie sehr er Ritscher schätze. Dazu kam auch noch die Geschichte bezüglich der nicht ausgezahlten Gelder für Nastl. Hätte man zu diesem Zeitpunkt nur schon zwei Wochen in die Zukunft schauen können! Aber eigentlich geht es hier ja um das Hartberg-Spiel. Eine gefühlt leblose Mannschaft schafft es, innerhalb der letzten fünf Minuten ein eigentlich verdientes 0:3 noch in ein 3:3 zu verwandeln und damit ein Stück Geschichte zu schreiben. Am Ende konnte man sich ob des Auftritts gar nicht so recht darüber freuen - ungläubiges Kopfschütteln trifft es wohl besser, wieder einmal verbunden mit dem Gedankengang: "Ja, das ist halt der LASK, so wie wir ihn kennen und lieben gelernt haben." Das dritte Ereignis jener Tage erklärt sich von selbst - die Rückkehr von Kühbauer zum LASK bewies wieder einmal, dass bei diesem Verein Denkunmögliches immer möglich ist. Genau das selbe hatte uns eigentlich schon die erste Kühbauer-Verpflichtung gezeigt, ebenso auch wie die Kühbauer-Entlassung. Und doch ist es spannend, wie wir als LASK-Fans doch immer wieder von Geschehnissen überrascht werden. Das Lesen der Kommentare rund um die erste Kühbauer-Verpflichtung, um die Kühbauer-Entlassung, sowie um die zweite Kühbauer-Verpflichtung ist aus der heutigen Perspektive einfach nur köstlich. Auch das beschreibt so ein Leben als LASK-Fan: Man durchlebt gefühlt jede nur denkbare Emotion, teilweise innerhalb von kürzester Zeit - aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich mit einem Schmunzeln daran zurückerinnert und denkt: "Ja, das ist halt der LASK, wie er immer war und immer sein wird." Die folgende Erfolgsstory unter Kühbauer glaubt einem sowieso kein Mensch. Der Meisterzug rollte ab dem Beginn seiner zweiten Amtszeit eigentlich nur als Gag, ehe man sich selbst im Laufe der Zeit dann doch auch zunehmend dabei beobachten konnte, das Denkunmögliche tatsächlich nicht mehr für unmöglich zu halten. Zum Zeitpunkt des berühmten Adeniran-Zitates, welches nach dem gestrigen Sieg ja auch von Horvath und Co. wieder aufgegriffen wurde, habe ich persönlich aber noch nicht im Entferntesten daran gedacht. Damals waren wir infolge des Sieges im Auswärtsderby gerade einmal auf Platz 7 vorgerrückt und damit voll zurück im Kampf um das obere Playoff. Auch im Frühjahr gibt es so viele Spiele, die für sich gesehen verrückt waren - alleine, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Spiele wir nach Rückstand noch drehen konnten. Ich denke etwa an die drei Cup-Spiele: 0:2 gegen Blau Weiß hinten, 0:1 bei einem furchtbaren Spiel in Ried hinten, 0:1 und 1:2 gegen Altach hinten - alle Spiele haben wir gedreht und damit drei unglaublich emotionale Siege eingefahren. Ohne Drama geht es beim LASK einfach nicht! Aus dem Meisterkampf heraußen wähnten wir uns nach den ersten beiden Spieltagen im oberen Playoff auch bereits. Der Flow schien etwas verlorengegangen zu sein, wir standen nur noch auf dem fünften Platz. Doch einmal mehr bewies sich, dass diese Mannschaft niemals aufgibt und dass man den LASK niemals abschreiben sollte. Kein Spiel sollten wir danach mehr verlieren, Drama gab es natürlich dennoch zuhauf: Sei es etwa das 3:2 in Salzburg mit dem Siegtreffer in letzter Sekunde, nachdem man erst in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich hinnehmen müssen hatte, oder seien es die beiden Duelle gegen Sturm, als so vieles schief lief und wir dennoch keine entscheidende Niederlage hinnehmen mussten. Gerade der heroische Punkt im Rückspiel trotz doppelter Unterzahl und einem ungeschickt verursachten Elfmeter war ein kleines Meisterstück für sich - und rückblickend betrachtet entscheidend. Natürlich hätten wir es uns auch einfacher machen können, aber das wäre ja fad und dem LASK, wie wir ihn kennen, irgendwie nicht gerecht geworden. Ja, und nun stehen wir da und sind Doublesieger. Ein Double, verbunden mit zahlreichen Geschichten, die sich eigentlich kaum ein Mensch ausdenken kann (das hier war ja auch nur ein kleiner Auszug, es gäbe so viel mehr zu erzählen) - eben ganz in LASK-Manier. Die wenigsten LASK-Fans waren 1965 dabei, als uns dieses Kunststück zum ersten Mal gelang und doch war 1965 neben 1908 stets die zweite wichtige Zahl, die sich im Hirn jedes LASKlers eingebrannt hatte. Nun geht auch das Jahr 2026 in die Vereinsgeschichte ein, was aber die Bedeutung von 1965 aus meiner Sicht keineswegs schmälert. Der heurige Doublegewinn ändert ja nichts daran, dass damals erstmals der Cup- und der Meistertitel an eine Mannschaft außerhalb von Wien gingen. Und das Double ändert ebenso nicht daran, dass Generationen von LASKlern eine emotionale Bindung mit dem Jahr 1965 und seinen Geschichten aufgebaut haben, ohne teilweise auch nur annähernd selbst dabei gewesen zu sein. Deswegen sage ich: 65 ist trotzdem weiterhin vü z'laung her, aber dank dem Jahr 2026 konnte der Hunger erstmals seit damals wieder so richtig gestillt werden. Und trotzdem wird Linz auch nächste Saison wieder hungrig sein und mehr wollen. Aber jetzt lacht endlich mal wieder der LASK so richtig owa vom Thron! Eine wundervolle Erzählung - herzlichen Dank dafür! 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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