axeman rockstar Geschrieben 17. MĂ€rz 2004 was war los? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Milano18 Im ASB-Olymp Geschrieben 17. MĂ€rz 2004 Na ja...was kann man ĂŒber das Spiel sagen...es war kein berauschendes Spiel (im Gegenteil), die Admira hat nicht gerade topp gespielt, aber trotzdem drei Mal besser als Rapid. Aus diesem Grund geht der Sieg der Heimmannschaft auf jeden Fall in Ordnung... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Milano18 Im ASB-Olymp Geschrieben 17. MĂ€rz 2004 Der Bericht auf offside.at vom heutigen Spiel (auch wenn man ihn mir heute mir nichts Dir nichts abserviert hat ): Rapid bleibt auch im vierten FrĂŒhjahrsspiel sieglos. Nach drei Unentschieden setzte es fĂŒr den Rekordmeister bei Herold Admira gar eine 0:1 Niederlage. Das Goldtor fĂŒr die Mannschaft von Rashid Rachimov erzielte Roland Linz bereits in der 11. Minute. Aufreger der Partie war aber ein Transparent der Rapid -Fans und die Reaktion des ORF darauf. Nach Anpfiff der Partie meldete sich ORF-FuĂballchef Hans Huber und teilte dem staunenden TV-Publikum mit, dass aufgrund eines nicht erwĂŒnschten Transparentes nur eine "eingeschrĂ€nkte Ăbertragung" möglich sei. Der Grund: Rapid-Fans protestierten gegen die frĂŒhe Beginnzeit per Transparent mit der Aufschrift "18:00 Uhr - ScheiĂ ORF". Der ORF hat darauf die KamerafĂŒhrung so angepasst, dass die Botschaft nicht via TV in die österreichischen Wohnzimmer flimmern konnte. Daran Ă€nderte sich bis zum Schlusspfiff nichts. Einziger sportlicher Höhepunkt in den ersten 45 Minuten war der FĂŒhrungstreffer fĂŒr die Admira. In der 12. Minute verwertete Roland Linz eine Flanke von Bozgo mit dem Kopf zum 1:0. FĂŒr die Austria-Leihgabe war es der zehnte Saiontreffer. Bis auf wenige AnsĂ€tze von Tormöglichkeiten dĂŒmpelte das Spiel im Mittelfeld dahin, Kampf war Trumpf. Rapid kam ĂŒberhaupt nie gefĂ€hrlich vor das Admira-Tor. Nach der Pause ein Ă€hnliches Bild. Admira agierte sehr diszipliniert und den GĂ€sten aus HĂŒtteldorf fehlte es in der Offensive an KreativitĂ€t. Nach 61 Minuten hĂ€tte aber der Ausgleich fallen mĂŒssen. Steffen Hoffmann setzt einen FreistoĂ aus 20 Metern an das Lattenkreuz, der Abpraller fiel vor die FĂŒĂe von Rene Wagner, doch der bringt den Ball einfach nicht ins leerstehende Tor. In der 85. Minute vergab Roman Wallner die letzte Chance fĂŒr Rapid, aus der SĂŒdstadt zumindest einen Punkt zu entfĂŒhren. Es blieb beim 1:0 fĂŒr den Gastgeber, fĂŒr Rapid ein bitterer RĂŒckschlag im Titelrennen. Ein wenig aufregendes Spiel wird dennoch fĂŒr genĂŒgend GesprĂ€chstoff sorgen. Das unnötige Transparent der Rapid-Fans sowie die ĂŒbertriebene Reaktion des ORF mit seiner "eingeschrĂ€nkten Ăbertragung" wird ein Nachspiel haben. ANS 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Admira Fan V.I.P. Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 Ein wenig aufregendes Spiel wird dennoch fĂŒr genĂŒgend GesprĂ€chstoff sorgen. Das unnötige Transparent der Rapid-Fans sowie die ĂŒbertriebene Reaktion des ORF mit seiner "eingeschrĂ€nkten Ăbertragung" wird ein Nachspiel haben. Spruchband war auf keinen Fall unnötig - die Ankickszeit ist eine Frechheit! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
modus69 Top-Schriftsteller Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 Das Spruchband war sicher OK und unser Staatsfunk wehleidig und peinlich wie immer. Aber vor allem der Heimsieg geht voll in Ordnung. Taktisch hervorragend eingestellt, lieĂ man eigentlich nur eine Chance zu. Ein Bravo an die Mannschaft und die Trainer! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
VioletSoul Schneck Forever! Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 Gratulation auch aus Wien-Favoriten an die Admiraner und especially an Rashid (EINMAL VEILCHEN - IMMER VEILCHEN ) 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Sergi Teamspieler Geschrieben 18. MÀrz 2004 Gratulation an die Mannschaft! Vor allem Matyus, Linz und Jugovic waren gestern sehr gut! Bozgo hat wieder gekÀmpft wie ein Löwe. Toll! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
BertlSF95 REMEMBER 1966 Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 APA0514 5 SI 0435 MI Do, 18.MĂ€r 2004 FuĂball/Ăsterreich/Bundesliga/Medien/Fernsehen/Wien/ORF FuĂball: Bundesliga hĂ€lt sich bei Streit um Transparent zurĂŒck Utl.: ORF-Huber: "Nicht vertretbar"; Admira mit verĂ€rgerten Sponsoren = Wien (APA) - Ein Transparent in der SĂŒdstadt hat am Mittwoch die GemĂŒter erhitzt. Mit einem deftigen Satz in FĂ€kalsprache brachten die Rapid-Fans beim ORF-TV-Livespiel Herold Admira gegen SK Rapid darauf ihren Unmut ĂŒber die ORF-Beginnzeit 18:00 Uhr zum Ausdruck. Der ORF ĂŒbertrug das Spiel daher nur in eingeschrĂ€nkter Perspektive, um den Blick auf das Transparent zu vermeiden. Gastgeber Admira hatte am Tag danach verĂ€rgerte Sponsoren zu beschwichtigen. Die Bundesliga, derzeit mit dem ORF in Verhandlungen ĂŒber einen neuen TV-Vertrag, gab sich zugeknöpft. "Wir werden das mit den Betroffenen selbst besprechen. Das macht uns die Verhandlungen nicht leichter", erklĂ€rte Bundesliga-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter Westenthaler. "Ich hoffe, es ist mit ein Mal getan. Beide Seiten hatten berechtigte Argumente. Es ist eine unglĂŒckliche Situation fĂŒr alle Beteiligten", gab Westenthaler zu, meinte aber mit Verweis auf die laufenden Verhandlungen: "Ich halte mich zurĂŒck". FĂŒr das Ansinnen der Fans an sich, nĂ€mlich Kritik an der frĂŒhen Beginnzeit wĂ€hrend der Woche, zeigte der Bundesliga-GeschĂ€ftsfĂŒhrer VerstĂ€ndnis. In der kommenden Saison soll das der Vergangenheit angehören. "FĂŒr BerufstĂ€tige ist das nicht optimal. Es ist klar, dass unter der Woche um 18:00 Uhr nicht mehr gespielt werden soll. Dann ist das aus der Welt geschafft. FĂŒr diese Saison war das nicht mehr möglich. Der Protest ist daher ĂŒberflĂŒssig", so Westenthaler. Der Protest war am Mittwoch Abend mit aller Konsequenz vorgetragen worden. Das Plakat war zuvor von der Sicherheitskommission (Senat) drei genehmigt worden, weil es weder rassistisch noch politisch bedenklich war. Der ORF wollte das Transparent aber keineswegs ins Bild rĂŒcken. "Es war nicht vertretbar, 90 Minuten bei einer Ăbertragung, fĂŒr die wir viel Geld zahlen, eine Beschimpfung des ORF zuzulassen. Das war ein geschĂ€ftsstörendes Transparent", erklĂ€rte Hans Huber, stellvertretender Sportchef des ORF. Die Fans blieben allerdings unnachgiebig, lieĂen sich nicht einmal von der aufmarschierten Exekutive oder Rapid-Trainer Josef Hickersberger und einigen Spielern dazu bewegen, das Transparent zu entfernen. "Die Ultras waren dermaĂen starrköpfig. Sie haben gedroht: "Wenn das Transparent weg kommt, stĂŒrmen wird das Feld". Das war keine leere Drohung eines Einzelnen, da sind schon 50 oben gesessen. Wir haben uns beratschlagt und entschlossen, die Situation nicht eskalieren zu lassen", sagte Admira-Manager Christian Trupp. Am Tag danach bekam die Admira dann den Unmut von Sponsoren zu spĂŒren. "Sponsoren haben geklagt, dass sie nicht im Bild waren. Sie waren erbost. Es wurden Leistungen verrechnet, die nicht erbracht wurden. Das ist eine unbefriedigende Situation", so Trupp. FĂŒr Rapid erklĂ€rte Pressesprecher Peter KlinglmĂŒller: "Der ORF ist natĂŒrlich fĂŒr Rapid ein wertvoller Partner, doch das Prinzip der Meinungsfreiheit muss nicht nur auĂerhalb, sondern auch im Stadion gelten, auch wenn die Ausdrucksweise dieses Spruchbandes nicht zu begrĂŒĂen ist." (Schluss) sg/gö APA0514 2004-03-18/14:56 181456 MĂ€r 04 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
BertlSF95 REMEMBER 1966 Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 Viel LĂ€rm um nichts Die SĂŒdstadt-Story ist ein klassischer Elfmeter fĂŒr das sportventil, ĂŒber den wir uns sogar Ă€rgern, weil uns der ORF die Pointen reihenweise vor der Nase wegschnappt. Rapidfans hatten ein Transparent gebastelt, das sie vor ihrem Sektor an den Zaun befestigten. "18:00 - SCHEISS ORF". Die Kritik an der frĂŒhen Beginnzeit und an den Ăffentlich-Rechtlichen war in Kurzform zusammengefaĂt worden. Das war zwar kaum der feine englische Text, aber sehr wohl allgemein verstĂ€ndlich. Nun muĂ man wissen, daĂ seit einiger Zeit die Exekutive alle Transparente der Fans vor Spielbeginn inhaltlich <auf Ehrenbeleidigung> ĂŒberprĂŒft und: keiner der Herren Polizisten hat den Text beanstandet. Die KĂŒniglberger kamen, sahen und sie forderten: Das Transparent muĂ weg! Schon, schon, aber wer soll das tun? Die Polizei konnte dafĂŒr nicht gewonnen werden, schlieĂlich hatte sie die Botschaft genehmigt. Die Fans wollten nicht nachgeben, sie fĂŒhlten sich im Recht. Sogar eine Absage der LiveĂŒbertragung stand im Raum, doch dann wurde eine <österreichische Losung> gefunden. Die Oberkante Bildschirm endete mit der Outlinie im Osten der SĂŒdstadt, was zu grotesken TV-Szenen fĂŒhrte. Die rechten-, und die linken Mittelfeldspieler beider Mannschaften muĂten erraten werden, zwangslĂ€ufig waren auf der vis-a-vis-Seite nur ihre Beine erkennbar. Die ORFler gaben sich aufgeregt und ohne den Text zu vermitteln, der ihren Blutdruck in nie geahnte Höhen getrieben hatte, fiel sogar das Wort Terror, dem man sich nicht beugen werde. Jetzt fĂ€llt das Wort Dummheit, die wir allerdings nicht weiter kommentieren werden. (copyright sportventil) 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
BertlSF95 REMEMBER 1966 Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 Turbulenzen um Transparent Maria Enzersdorf - Ein Transparent hat beim Bundesliga-Spiel Admira - Rapid am Mittwoch fĂŒr Turbulenzen gesorgt. Auf einem Spruchband ("18:00 - ScheiĂ ORF")brachten die HĂŒtteldorfer Fans ihren Unmut ĂŒber den ORF und dessen ungĂŒnstige Ăbertragungszeiten der Mittwoch-Live-Spiele zum Ausdruck. Der ORF, der diese Partie live ausstrahlte, war daraufhin bedacht, dass Transparent nicht ins Bild zu bringen, wodurch das Match teilweise nur in eingeschrĂ€nkter Perspektive zu sehen war. Genehmigt Das Plakat war zuvor von der Sicherheitskommission (Senat 3) der Bundesliga genehmigt worden, weil es weder rassistisch noch politisch bedenklich war, also nicht gegen ethische Werte verstieĂ. ZusĂ€tzlich hatte sich auch noch der Leiter des zustĂ€ndigen Einsatzkommandos der Gendarmerie das Plakat angeschaut und auch keine Bedenken geĂ€uĂert. Vor Spielbeginn hatten noch Trainer Josef Hickersberger, "Rapid-Stimme" Andi Marek sowie die Spieler Andi Ivanschitz und Ladi Maier bei den Fans erfolglos interveniert, das Spruchband abzunehmen. Da die Admira Hausherr war, hĂ€tten Initiativen zur Entfernung des "corpus delicti" nur von den SĂŒdstĂ€dtern eingeleitet werden können. Versuche wurden auch gestartet, jedoch von den Fans unterbunden. Um keine Ausschreitungen zu provozieren, wurde schlieĂlich von einer Intervention abgesehen, und das Transparent blieb bis zum Ende hĂ€ngen. "Der ORF ist natĂŒrlich fĂŒr Rapid ein wertvoller Partner, doch das Prinzip der Meinungsfreiheit muss nicht nur auĂerhalb, sondern auch im Stadion gelten, auch wenn die Ausdrucksweise dieses Spruchbandes nicht zu begrĂŒĂen ist", erklĂ€rte Rapid-Pressesprecher Peter KlingelmĂŒller. Quelle: Kurier 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
BertlSF95 REMEMBER 1966 Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 Meinungen Admira - Rapid 1:0 Raschid Rachimow (Admira): "Mit der ersten HĂ€lfte bin ich sehr zufrieden, da ist es so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Die zweite HĂ€lfte war nicht mehr so gut. Unser GlĂŒck war, dass Rapid Pech hatte." Josef Hickersberger (Rapid): "Mit dem schnellen Gegentor haben wir der Admira in die Karten gespielt. Uns hat in den ZweikĂ€mpfen der Biss gefehlt, daher haben wir verdient verloren. Das Wort Titel sollten wir derzeit nicht in den Mund nehmen." 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
BertlSF95 REMEMBER 1966 Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 GrĂŒne Hoffnung auf den Wonnemonat April von Rainer Fleckl Am Tag danach ist Rapid wieder voll im Bilde. Der Kameramann des ORF darf an diesem strahlend sonnigen Donnerstag wieder ganz ungeniert schöne Bilder einfangen vom TrainingsgelĂ€nde Wien-HĂŒtteldorf, denn transparent ist nach dem 0:1 bei Admira Mödling nur die gedĂ€mpfte Stimmung unter den ehemaligen grĂŒnen GipfelstĂŒrmern. Der Start in die Saison brachte acht siegreiche Spiele in Serie. Die jĂŒngste Abfolge weist eine viel bescheidenere Bilanz aus: Acht Partien, kein Sieg. "Vom Titel brauchen wir nicht mehr zu reden", erklĂ€rt deshalb Josef Hickersberger, und dem Trainer kommt freilich nur die Platzierung dieser Aussage momentan nicht unrecht. FĂNF HEIMSPIELE Rapid ist vorerst weg vom Schau-Fenster der Titelkandidaten, "aber nicht völlig weg", wie KapitĂ€n Steffen Hofmann nach einer ungeschminkten Kritik mit sich und seinen Kollegen noch leise anmerkt. Nicht nur Hofmanns Hoffnung basiert auf einem möglichen Wonnemonat namens April. "Mit fĂŒnf Heimspielen haben wir eine gute Chance, uns wieder in einen Lauf zu spielen", glaubt Andreas Ivanschitz. Ivanschitz leidet. Er ist zwar schmerzfrei, merkt aber, "dass ich noch nicht entscheidend weiterhelfen kann." Also wird er bis zur GAK-Partie am kommenden Wochenende ein Aufbautraining absolvieren. Zur allgemeinen Situation erklĂ€rt er: "Die öffentliche Erwartungshaltung war schon zu hoch. Meister - alles schön und gut. Aber das Thema mĂŒssen wir vorerst links liegen lassen. Der Verein macht uns keinen Druck, wir sind ja noch immer auf UEFA-Cup-Kurs." "Manchmal glaube ich, wir sind einfach noch zu jung und zu deppert", Ă€rgert sich Stefan Kulovits, 20. "Wir fĂŒhren bei der Austria mit 1:0. Jede andere Mannschaft zieht sich daraufhin zurĂŒck und gewinnt die Partie. Wir aber spielen munter weiter und kassieren den Ausgleich." Eine These, die Ivanschitz nur bestĂ€tigen kann: "Wir sind zu grĂŒn hinter den Ohren. Nach einem FĂŒhrungstor bei Austria mĂŒssten wir sagen: ,Kommando zurĂŒck, Beton anrĂŒhren. Jetzt spielen wir Catenaccio.` Und im Konter gelingt uns dann vielleicht noch ein zweites Tor." Puren Optimismus versprĂŒht weiterhin Mehdi Pashazadeh. "Ein Sieg, und der Automatismus ist wieder da. Wenn wir am Samstag Salzburg schlagen, können wir auch gegen den GAK zwei Mal gewinnen." Quelle: Kurier 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
BertlSF95 REMEMBER 1966 Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 Jenseits von Gut und Böse von JĂŒrgen Preusser Mit einem simplen SchmĂ€h hĂ€tte der ORF der "SchmĂ€hung" begegnen können: "Schaut her: So werden wir beschimpft, aber wir ĂŒbertragen trotzdem." Stattdessen reagierte die öffentlich rechtliche Leberwurst beleidigt, schnitt den Spielern am Bildschirmrand die Köpfe ab und bezeichnete das gar Furcht erregende Transparent wörtlich als Terror. Nachdem der ORF erfolgreich aus einer MĂŒcke einen Elefanten gemacht hatte, wusste bald jeder, was die Rapid-Ultras geschrieben hatten (siehe Bild oben). Bislang hatte der ORF keine Skrupel, Spiele vollstĂ€ndig zu ĂŒbertragen, in denen wĂŒste Gegner-Beschimpfungen oder rassistische Parolen von diversen Fans abgesondert worden waren. Doch diesmal stand die Selbstherrlichkeit des Ăber-DrĂŒber-Senders auf dem Spiel. Dabei ging es doch nur um den harmlosen, aber undiplomatisch formulierten Wunsch eingefleischter FuĂball-Fans: Die Beginnzeit 18 Uhr ist fĂŒr BerufstĂ€tige sehr unpraktisch, fĂŒr den ORF hingegen höchst bekömmlich, weil er das Hauptabendprogramm anders nĂŒtzen kann. Dass es der österreichische Bundesliga-Kick nicht bis in die beste Sendezeit schafft, ist allerdings keine böswillige ORF-Aktion. Das liegt schon eher am Sportlichen: Nach dem Spiel Austria gegen Mattersburg hatten die TV-Regisseure allein bei der Auswahl von sehenswerten Szenen fĂŒr die Zusammenfassung echte Versorgungsprobleme. Auch Admira gegen Rapid bot keinen wirklichen Live-KnĂŒller. Die ganze Runde lebte nicht vom guten FuĂball, sondern von Streitereien, Beschimpfungen und Skandalen, die (im Gegensatz zum Transparent-Terror) vom ORF hervorragend und sogar ironisch aufbereitet wurden. Die Paschinger beschwerten sich ĂŒber völlig korrekte Schiedsrichter-Pfiffe. Der Rapid-Trainer wollte witzig sein, war es aber nicht und blieb die ErklĂ€rung fĂŒr die schwache Vorstellung schuldig. Der Mattersburger KĂŒhbauer zog ĂŒber die Austria her, was wiederum den Austria-Trainer in Rage brachte. Und Hannes Kartnig hielt seine gewohnte TV-Ansprache zum Thema Ich bin gut und die anderen böse. Quelle: Kurier 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
BertlSF95 REMEMBER 1966 Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 Mattscheibe Gegen diesen Terror werde man sich etwas einfallen lassen, sagte der ORF-Kommentator. Gemeint war das oben abgebildete Transparent bei Admira gegen Rapid in der SĂŒdstadt. Abgesehen davon, dass das Wort Terror aktuell eine minimal andere Bedeutung haben könnte, hat sich der ORF ja eh spontan etwas einfallen lassen: Man zeigte die Ereignisse am oberen Bildschirmrand, wo das Transparent hing, einfach nicht und entschuldigte sich permanent dafĂŒr, dass man gewisse Werbetransparente nicht im Bild haben wolle. Der ORF wird auch in Zukunft nur noch BilderrĂ€tsel ĂŒbertragen, wenn auf Transparenten andere Institutionen und Menschen beschimpft werden oder gar Nazi-Parolen zu lesen sind. Da bin ich ganz sicher. [email protected] 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
BertlSF95 REMEMBER 1966 Geschrieben 18. MĂ€rz 2004 Transparent als Regie-Assistent von Rainer Fleckl Wenn die Wut transparent wird, dann sind sogar dem ORF die HĂ€nde gebunden. Und den stiernackigen Ordnern in der SĂŒdstadt, die es gestern, am Rande des Spiels Admira - Rapid, nicht wagten, ein StĂŒck zu entfernen mit dem Aufdruck: "18:00 - Scheiss ORF"; gezeichnet: die Rapid-Fangruppe Ultras. Der Zorn gegen das TV-Diktat der frĂŒhen (und fĂŒr berufstĂ€tige Stadionbesucher unfreundlichen) Beginnzeit veranlasste die TV-Anstalt zu einer eindimensionalen Sicht der Dinge. Der Moderator entschuldigte sich permanent, wĂ€hrend die SicherheitskrĂ€fte die Auskunft erteilten: Eine Entfernung des Transparents wĂ€re nur mit Waffengewalt möglich. Im ĂŒbrigen wurde das Spruchband vom Bundesliga-Senat genehmigt. KĂPFCHEN Den zornigen Kunden im Patschenkino sei gesagt: Auch vor Ort machte die Partie keinen telegenen Eindruck. Vor allem in HĂ€lfte eins, in der Rapid rasch hinten lag. Nach Faustabwehr von Payer flankt Bozgo auf Linz, der macht sein 10. Saisontor per Kopf (12.). Rapid trat wieder mit Ivanschitz auf, spielte aber ohne Leidenschaft und KreativitĂ€t. Admira stand hinten so kompakt, dass Hofmann nur einen einzigen Weitschuss los lassen durfte (26.). Und im zentralen Mittelfeld vereinten die Mödlinger sechs Mann mit mehr als 200 Teamspielen zur homogenen Einheit. Payer glĂ€nzte binnen Sekunden gegen Ledwon und Iwan (35.). Trainer Hickersberger schritt zur Pausen-Predigt, und Bischof Krenn, der im grĂŒnen Schal Beistand leistete, durfte hernach ein wenig hoffen. Admira ĂŒberlieĂ Rapid mehr Raum, verlor aber nur zwei Mal die Ăbersicht: Hofmann donnerte einen FreistoĂ ans Lattenkreuz, Wagner vollfĂŒhrte das KunststĂŒck, den Abpraller nicht ins Tor zu schieben (60.). FĂŒnf Minuten vor dem Ende ballerte Wallner vom FĂŒnfer-Eck drĂŒber. Womit Rapid drauf und dran ist (4 Spiele, 3 Punkte), schrittweise aus dem Titel-Rennen zu stolpern. Quelle: Kurier 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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