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Gregoritsch: „Der LASK kann eine Ära prägen!“

Wenn sich Werner Gregoritsch an seine Zeit als LASK-Trainer (2004 bis 2006) erinnert, fällt ihm gleich eine Anekdote ein. „Wir kamen mal vom Trainingslager zurück, und der Trainingsplatz auf der Gugl war nicht markiert. Niemand fühlte sich zuständig. Da haben wir kurzerhand selbst den Kreidewagen in die Hand genommen. Ein Wahnsinn…“ Und heute, da die Linzer als amtierender Double-Sieger sogar in der Champions League vertreten sind und einen lupenreinen Saisonstart mit fünf Siegen hingelegt haben, absolut undenkbar… Wir baten den Trainer-Pensionisten, der zuletzt zwölf Jahre lang die U21-Nationalmannschaft und dabei so manches LASK-Juwel betreute, die Erfolgsfaktoren der Athletiker zu analysieren.

Faktor Trainer

Der heute als Erfolgs-Trainer gefeierte Didi Kühbauer absolvierte als Spieler 67 Partien unter Werner Gregoritsch, allesamt für die SV Mattersburg (von 2002 bis 2004). „Der beste Kapitän, den ich in meiner Karriere jemals hatte“, analysiert Gregoritsch. „Charismatisch, selbstkritisch, er hat sich nie etwas gefallen lassen.“ Was die Außenwahrnehmung angeht, hielt er den Spanien- und Deutschland-Legionär stets für unterschätzt. „Für mich steht er auf einer Stufe mit Herbert Prohaska, Hans Krankl oder Bruno Pezzey.“ Auch als Trainer sieht er in dem Burgenländer einen der besten, die es derzeit mit österreichischem Pass gibt. „Manchmal glaube ich, er hat sich irgendwo „Verlieren Verboten“ tätowieren lassen. Diese Mentalität gibt er an seine Spieler weiter. Die Erfolge sprechen ganz klar für ihn.“

Faktor „Wunder von Linz“

Vier Tore in einem entscheidenden Europacup-Spiel aufzuholen – eine historische Erfolgsgeschichte written by Kühbauer. „Er hat in seinem Leben schon so viele Rückschläge einstecken müssen und ist immer wieder aufgestanden. Auch das zeichnet Didi aus.“ Für Gregoritsch ist klar, dass so ein Erlebnis etwas mit der Mannschaft macht. „Dadurch wird extremes Selbstbewusstsein generiert. Und man sieht, dass in diesem Team einfach so viel stimmen muss.“ Dazu kommt, dass Kühbauer die Mannschaft in einer großen Krise übernommen und sukzessive in die richtige Richtung entwickelt hat. „Das war ein Prozess, man ist gemeinsam gewachsen. So etwas hilft in der Entwicklung.“

Faktor Kader

„Ich finde, dass Sportdirektor Dino Buric zusammen mit Präsident Siegmund Gruber den Kader clever und methodisch aufgebaut hat“, lobt Gregoritsch. Im Vergleich zur Double-Saison ist man sogar noch stärker geworden und pflügt mit einer Sieg-Quote von 100 Prozent durch Liga und Cup. „Wenn du dann noch einen Trainer hast, der in der Lage ist, aus jedem Spieler das Optimum herauszuholen, kann Großes entstehen.“ Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung von Samuel Adeniran, der sich im letzten Jahr zu einem der herausragenden Stürmer der Liga gemausert hat. Gregoritsch: „Körper, Kopfball, Schnelligkeit, Zweikampfführung, Torriecher – bei ihm sehe ich keine Schwächen. Dabei war er zu Beginn seiner LASK-Zeit noch zu emotional, hat auch viele Chancen vergeben. Aber das ist jetzt anders. Ich bin gespannt, wie lange wir ihn noch in Österreich sehen werden.“

Faktor Königstransfer

Vor der Saison war die große Unbekannte: Wie gelingt es, den Abgang von Top-Stürmer Sasa Kalajdzic zu verkraften? Gar nicht, schließlich gelang es nach erfolgreicher Qualifikation für die Königsklasse, den 29-Jährigen fix zu verpflichten. „Er ist ein sehr sensibler Spieler, der auch weiß, was er dem LASK nach drei Kreuzbandrissen zu verdanken hat“, sagt Gregoritsch über den Mann, den er als U21-Teamchef zur EURO 2019 mitgenommen hat. „Hätte der LASK ihn nicht verpflichtet, wäre er nicht in letzter Minute auf den WM-Zug aufgesprungen.“ Und der sagenumwobene Algerien-Showdown wäre womöglich nie passiert. Gregoritsch ist überzeugt, dass von diesem Transfer alle Seiten profitieren. „Der LASK hat einen super Stürmer, Sasa die Chance, sich auf höchstem Niveau zu zeigen und nochmal einen Anlauf für den nächsten Karriereschritt zu nehmen.“ 

Faktor Rückhalt

Lukas Jungwirth strafte in der vergangenen Saison alle Kritiker lügen, die meinten, mit einem so jungen und unerfahrenen Tormann wären die ganz großen Erfolge nicht möglich. Auch Werner Gregoritsch erkannte das riesige Talent und rief ihn in seine U21-Auswahl ein, als er beim LASK noch keinen Nummer-1-Status hatte. „Mich riefen immer wieder Vereine an und haben mich nach einem Tipp für einen Tormann gefragt. Da habe ich oft gesagt: Schaut euch den Jungwirth an, der hat riesiges Potenzial.“ Was er auch in dieser Saison wieder abruft, wie nur zwei Gegentore in den ersten fünf Liga-Spielen zeigen. Für Gregoritsch ist der 22-Jährige ein Kandidat für den National-Keeper der Zukunft. „Er ist schon Doublesieger und bekommt in jungen Jahren die Chance, in der Champions League zu reifen. Da ist viel möglich.“

Faktor Leadership

Kapitän Sascha Horvath, in Gregoritschs U21 von 2016 bis 2019 herausragender Akteur, war für den 68-Jährigen vergangene Spielzeit der überragende Spieler der Liga. „Herrliche Dribblings, tolle Pässe, ein herausragender Spieler im Eins gegen Eins“, lobt Gregoritsch. „Er hat schon einiges gesehen, weiß, was er am LASK hat und ist der perfekte Spieler, um die Ideen von Didi Kühbauer auf dem Platz umzusetzen. Ich hätte ihn auch zur WM nach Nordamerika mitgenommen.“ Mit seinen 30 Jahren verfügt zu zudem über die nötige Reife und Routine, um national wie international vorneweg zu marschieren. „Ein fertiger Fußballer, der im Zenit seiner Leistungsfähigkeit steht.“ 

Fazit

Für Gregoritsch ist der LASK auf dem besten Weg, eine ähnliche Dominanz wie zuvor Sturm Graz aufzubauen. „Sie können die nächsten drei bis fünf Jahre den heimischen Fußball prägen und beispielgebend vorangehen“, sagt der Trainer-Haudegen. „Präsident Gruber gibt sich nie zufrieden, will immer den nächsten Schritt gehen. Dort wurde ein Know-how geschaffen, wie es nur wenige Klubs haben.“ Und auch international traut er den Linzern zu, nicht nur als Punktelieferant Teil der Königsklasse zu sein, auch wenn man bei der knappen 0:1-Niederlage in Athen erstmal leer ausging. „Gegen Celtic haben sie ja schon bewiesen, dass sie das Niveau dafür haben, die eine oder andere Überraschung liefern zu können.“

https://www.bundesliga.at/de/news/artikel/gregoritsch-der-lask-kann-eine-aera-praegen

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Kennt das ASB in und auswendig
Bohemian Flexer schrieb vor 8 Stunden:

„Dort wurde ein Know How geschaffen wie es nur wenige Klubs haben.“ … wie lange ist es her, dass hier vehement fehlendes Know How attestiert wurde? 2 Jahre?

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Superkicker
GH78 schrieb vor 4 Minuten:

„Dort wurde ein Know How geschaffen wie es nur wenige Klubs haben.“ … wie lange ist es her, dass hier vehement fehlendes Know How attestiert wurde? 2 Jahre?

Zwei Wochen?

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Postaholic

https://www.meinbezirk.at/oberoesterreich/c-wirtschaft/was-lask-und-raiffeisen-arena-wirtschaftlich-bewirken_a8887201

128,8 Mio Euro wirtschaftlicher Mehrwert im Bereich Tourismus, Gastro, Werbewert, Beschäftigungen etc jährlich.

140 Mio Euro Wertschöpfung beim Bau.

lt. Generaldirektor RLB OÖ SChwendtbauer ein Leuchtturmprojekt.

Der sportliche Erfolg durch das Erreich des Doubles sowie der CL steigt der Werbewert deutlich: Durch eine Studie wurde dargelegt, dass der mediale Werbewert seit Frühjahr von 44,9 mio Euro auf 48,4 mio Euro gestiegen ist. Gesamteffekt für Linz und OÖ von 128,8 mio Euro auf 132,3 mio Euro, wobei hier die CL noch gar nicht abgebildet werden kann, der tatsächliche Wert noch höher ausfällt.

Millionen Europäer bzw. CL Zuseher werden neben den Städten wie Madrid auch Linz sehen. Dieser Wert ist laut dem Bericht unbezifferbar. Sollte es dieses Wort überhaupt geben. Hust. ;) 

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schwarz auf weiß
FlokovskyNahui schrieb vor 10 Minuten:

Millionen Europäer bzw. CL Zuseher werden neben den Städten wie Madrid auch Linz sehen. Dieser Wert ist laut dem Bericht unbezifferbar. Sollte es dieses Wort überhaupt geben. Hust.

Regenten der Stadt – Stolz der Region :heart:

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V.I.P.
FlokovskyNahui schrieb vor 31 Minuten:

Dieser Wert ist laut dem Bericht unbezifferbar. Sollte es dieses Wort überhaupt geben. Hust. ;) 

Im Akademikerforum sollte man das aber wissen :davinci:

Zitat

das Wort unbezifferbar gibt es. Es ist ein deutsches Adjektiv.
Bedeutung und Verwendung
Bedeutung: Es beschreibt etwas, das so groß, abstrakt oder komplex ist, dass man es nicht genau mit einer Zahl, Ziffer oder einem Wert beziffern (also beziffern oder berechnen) kann.
Typische Zusammenhänge: Man verwendet es oft in wirtschaftlichen, emotionalen oder wissenschaftlichen Kontexten, zum Beispiel:
„Der unbezifferbare Schaden nach der Katastrophe...“
„Ein unbezifferbarer Wert für die Wissenschaft...“
Grammatik & Synonyme
Steigerung: In der Regel wird es nicht gesteigert (man sagt selten unbezifferbarer oder am unbezifferbarsten), da absolute Begriffe syntaktisch meist nicht steigerbar sind.
Ähnliche Wörter (Synonyme): unermesslich, unzählbar, unbeziffernbar (wobei unbezifferbar die gebräuchlichere und normgerechte Form ist)

 

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Bunter Hund im ASB
Matchplan schrieb vor 19 Stunden:


Darf man auf einen Link die blau Weise Mission Aufstieg klicken ohne auch gleichzeitig einen Trojaner zu installieren? Oder reden wir eh vom Traditionsverein Blaue-Elf-Linz 

bearbeitet von geha

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Bunter Hund im ASB
geha schrieb vor 32 Minuten:


Darf man auf einen Link die blau Weise Mission Aufstieg klicken ohne auch gleichzeitig einen Trojaner zu installieren? Oder reden wir eh vom Traditionsverein Blaue-Elf-Linz 

Gegründet im Übrigen auch weit vor dem wirklichen SKV im Jahre 1931 als Blue Star - https://blaueelf.at/geschichte/

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Superkicker

Preise, Preise, Preise bei der Bruno-Gala

Spieler der Saison: Sascha Horvath (LASK)

Trainer der Saison: Dietmar Kühbauer (LASK)

Mannschaft der Saison: LASK

Tormann der Saison: Lukas Jungwirth (LASK)

https://sport.orf.at/stories/3162640/

bearbeitet von L_nzer ASK

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